Die Bibel philosophisch und wissenschaftlich betrachten? Ja oder nein?

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    • Die Bibel philosophisch und wissenschaftlich betrachten? Ja oder nein?

      Ich stelle immer öfters oder auch immer mehr fest, dass ich an meine Grenzen der Erklärbarkeit komme, wenn ich die Bibel nur rein biblisch erklären möchte, und sowohl die Philosophie als auch die Wissenschaft dabei aussperre. Die Bibel wird in dieser Betrachtungsweise zu einem reinen Glaubensbuch, in dem so ziemlich alles, was nicht so ohne weiteres erklärbar ist, einfach mit der Antwort "erklärt" wird: "Du musst dies eben glauben, dass es so ist!"

      Für mich stellt sich hier die Frage, möchte Gott wirklich, dass wir der Bibel bedingungslos vertrauen? Dass wir sie so lesen, als wäre sie so von Gott eingegeben. Nächste logische frage darauf, welche Bibel ist denn dann von Gott real inspiriert, wie es so schön heißt. Welcher Bibel kann ich das Etikett aufkleben, direkt von Gott inspiriert zu sein, so, dass ich hr bedingungslos vertrauen kann und sagen kann, hier ist alles Wahrheit, absolute Wahrheit, was da drinnen steht?.

      Denn die Philosophie wie auch die Wissenschaft kommt doch erst ins Spiel, wenn Zweifel auftauchen, wenn Dinge eben nicht allein durch den Glauben erklärt werden können, ohne dass man dabei einem falschen Glauben anhängt. ich persönlich werde hier sehr oft angegangen, weil ich gerade dann "tiefer gehende Fragen" stelle, wenn ich erkenne, dass dies eben nicht so einwandfrei biblisch erklärbar zu sein scheint, was da als Betrachtung im Raum steht, es sei denn, man erlaubt sich keine weiteren Fragestellungen oder Vertiefungen, und sagt sich : Es steht so geschrieben, also hab ich es so anzunehmen. Aber wie gesagt, schon an dieser Stelle taucht die Frage auf: Wo bitte steht es denn geschrieben?
      Vielleicht sollte sich jemand die Mühe machen und aus den vielen Bibelübersetzungen die wirklich einheitlichen Verlautbarungen heraus zu schreiben und zusammen zu fassen, als das Buch der Bücher.


      Nun, dies hätten wir schon mal geklärt?. Als Nächstes, wäre die Eingangsfrage im Raum stehend, welche Fragen darf ich zulassen oder wie weit darf ich gehen, um die Bibel real verstehen zu wollen. Ist es überhaupt ein Anliegen Gottes, dass der Mensch die Bibel in seiner fülle versteht, oder setzt Er hier Grenzen, und sagt: es genügt, wenn du sie nur bis zu einem gewissen Grad verstehst, und alles, was darüber hinaus geht, musst du einfach nur so annehmen, wie es da steht, also nur glauben : Du musst Glauben, dass ich über das Wasser gegangen bin; du musst glauben, dass ich mit ein paar Broten und Fischen zwei Mal mindestens Tausende von Menschen gesättigt habe; Du musst glauben, dass ich Lazarus und Tabea von den Toten auferweckt habe... du musst einfach nur glauben! Mehr nicht, aber auch nicht weniger!

      ich darf mir also keine Fragen stellen, wie dies denn sein kann, wie dies funktionieren könnte? Ich darf also auch die Bibel selbst nicht hinterfragen, wo sie doch schon in ihren vielen Versionen sehr unterschiedliches wieder gibt.
      Einfach nur Glauben, dass es die Sintflut als globales Ereignis gab? Einfach nur glauben, dass über vier Millionen Menschen an einem Tag aus Ägypten gezogen sind und dann vierzig buchstäbliche Jahre in der Wüste gelebt haben und fast alle dabei darin umgekommen sind?

      Also keine Frage stellen, welche universelle Bedeutung jene biblischen Geschichten haben könnten, was sie noch aussagen könnten, was eventuell wesentlich wichtiger ist, als die "pure Tatsache", dass vier Millionen Menschen das Rote Meer an einem Tag durchquerten?

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      [...] Es steht so geschrieben, also hab ich es so anzunehmen. Aber wie gesagt, schon an dieser Stelle taucht die Frage auf: Wo bitte steht es denn geschrieben?
      Vielleicht sollte sich jemand die Mühe machen und aus den vielen Bibelübersetzungen die wirklich einheitlichen Verlautbarungen heraus zu schreiben und zusammen zu fassen, als das Buch der Bücher.
      Es gibt freilich Wissenschaftler, die den Versuch unternommen haben, die Spreu vom Weizen zu trennen. Beispielsweise versuchen Theologen oder Literaturwissenschaftler eche Jesusworte von solchen zu unterscheiden, die ihm fälschlich zugeschriebenen worden seien. Selber habe ich so ein Buch noch nicht gelesen, schwierig und wesentlich scheint mir dabei die Frage wie man das eine vom anderen unterscheiden kann und ob die jeweiligen Autoren wirklich verlässliche Kriterien gefunden haben.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Hallo Seeadler,

      Mit deinen Gedankenanstößen stehen wir also an einer grundsätzlichen Wegkreuzung.
      Der eine Weg bedeutet den Bibelaussagen "glauben" schenken, etc---man könnte sagen dieser Weg (hat) führt zu dem Glaubenskonzept,wie wir STA--auch Du--es kennen.

      Dieser Weg führte uns--auch dich so nehmeich an--zu einem bestimmten "Erkenntnispunkt", den Du so
      irgendwie unbefriedigt, erlebt hast:

      ich stelle immer öfters oder auch immer mehr fest, dass ich an meine Grenzen der Erklärbarkeit komme, wenn ich die Bibel nur rein biblisch erklären möchte,

      Auf diese Art und Weise hat sich --für dich??-- eben die oben angeführte Thread-Frage irgend wann mal ganz grundsätzlich ergeben:

      Auf der Grundlage der rein biblisch erarbeiteten Erkenntnissen "kamen dir dann Zweifel" und so stellt sich dann irgendwann mal ---für dich??--die Frage: macht es Sinn an die Bibel auch (ergänzend?) vom philosoph/wissenschaftlichen Standpunkt/Erkenntnissen etc heran zu gehen. ? (um etwaige Zweifel) an den derzeitigen Bibelerkenntnissen lösen bzw. zu korrigieren oder eben auch Erkenntnisse zu vertiefen.
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      So ungefähr war es wohl bei dir--und so kann es wohl auch bei uns allen irgendwann kommen, daß man an dieser Wegkreuzung steht und sich diese "Sinnfrage nach philosoph/wissenschaftl Antworten stellt.
      Auch für mich ist es natürlich verlockend, möglicherweise auf diese Art und Weise zusätzliche Antworten zu bekommen (obwohl, wie Du ja auch schreibst, die Bibel dies nicht für gut hält).

      Bevor ich mir also --rein theoretisch mal überlegt---selbst eine Antwort auf die o.a. Frage gebe ist es naheliegend, mal die Frage zu stellen: Zu welchen Ergebnissen sind denn Leute, welche diese Methode bereits angewandt haben bei dem einen oder anderen biblischen Thema/Problematik gekommen?-- --und wie sehen denn diese Ergebnisse aus?

      Kannst Du z.B. aus deinen bisherigen diesbezüglichen philosoph/wissenschaftlichen Studien zu dem einen oder anderen bibl. Thema "Ergebnisse" formulieren/präsentieren?----sozusagen als ein positives anregendes Beispiel für diese Methodik des (ergänzenden etc) Bibelstudiums? ---um z.b Zweifel auszuräumen/ vertiefende Erkenntnisse zu dem derzeitigen STA Verständnis beizutragen/unhaltbare STA Konzepte zu einem bestimmten Thema zu korrigieren/---und, und, und---, anführen?

      Um ev. Mißverständnisse zu vermeiden: Was mich interessieren würde, wären nicht Fragen (das ist der Weg) zu einem bestimmten bibl. Thema, sondern " deine Zusatzerkenntnisse" (das sind die Endergebnisse) zum --dir ja auch bekannten --STA Glaubenskonzept, das eben nur durch die zusätzliche Anwendung der philosoph/wissenschaftlichen Methode von dir gefunden wurde.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • hallo Daniels,

      um dies überprüfen zu können, in wieweit etwas verlässlich ist, eine entsprechende aussage, die eventuell auch die Bibelworte selbst in ein anderes Licht setzen, sie aus einer ganz anderen Warte beleuchten und "bewerten", muß es ja folglich einen entsprechenden Maßstab geben, der für mich zum Leitfaden der Überprüfbarkeit wird, so dass auch ein "Außenstehender den Unterschied der Betrachtung nachvollziehen kann, objektiv und ohne persönlicher Zäsur.
      Nun, hier liegt das grundsätzliche Problem vor, dass die Bibel selbst zum Maßstab wird, an dem jegliche Betrachtung der Bibel gemessen und gewertet werden soll.
      Ich habe dies an einem anderen Beispiel in der Zwischenzeit bereits demonstriert. Sämtliche Aussage über eine eventuell dunkle Materie oder dunkle Energie im Kosmos wird daran gemessen, in wieweit irgendwelche Erkenntnisse die Ansicht, dass es dunkle Materie und dunkle Energie gibt, stützen oder negieren. Hier wird nicht davon ausgegangen, dass schon die Verwendung des Begriffes "Dunkle Materie", wie auch "Dunkle Energie" jeglicher Betrachtungsweise dieses Phänomens von vornherein nur eine bestimmte beeinflussbare Bewertung und Analyse zulässt: nämlich die, der bereits vorhandenen Meinung und Erkenntnis - nicht aber einer vollkommen neuen Ausrichtung, der "Skalierung eines vollkommen neuen Messverfahrens".

      Wenn ich die Bibel selbst als Maßstab für die Bewertung, wie ich die Bibel zu lesen und zu verstehen habe, setze, dann ist es nicht wirklich möglich, sie objektiv zu analysieren. das ist in etwa so, wie wenn jemand behauptet, 1+1 wäre nicht zwei sondern 1. Denn jeder Mensch hat gelernt, dass 1+1 = 2 ergibt, folglich kann die Aussage 1+1=1 nicht richtig sein. das heißt, ich bewerte ein System danach, wie es sich in der Tradition bewährt hat, und nicht aus einer vollkommen neuen Perspektive. Wenn ich behaupte, es gibt keine aktive Gravitation, kann mir jeder Physiker durch die Anwendung der newtonschen Gesetze das Gegenteil beweisen. Das heißt, hier wird dann nicht das Berechnungsmodell in Frage gestellt, sondern die Behauptung, dass es keine aktive Gravitation gibt, mit dem vorhandenen traditionellen physikalischen Bewusstsein widerlegt.

      Darum hatte ich ja auch an einer stelle geschrieben, um dies neu betrachten oder bewerten zu können, muß eventuell sogar ein "Paradigmenwechsel" erfolgen. Denn wenn ich im falle der dunklen Materie und dunklen Energie davon ausgehen, dass alle bestehenden traditionellen Erkenntnisse hier auf der Erde unumstößlich sind, und nicht selbst angezweifelt werden können, dann nehme ich mir die Möglichkeit einer vollkommen neuen Betrachtung des Phänomens, mit entsprechend vollkommen neuen fundamentalen Größen - also die Veränderung der Messbasis und nicht der Messmethode.

      Im Falle der Bibel sehe ich das genauso. wenn ich die Bibel nur nach dem bewerte und messe, was in der Bibel selbst steht, so komme ich nicht wirklich zu einer objektiven Betrachtung, weil ich nicht aus dem in sich geschlossenen Modell herausgehe, und das ganze von außen bewerte....

      Gruß
      seeadler
    • nochmals kurz zu dem zuvor geschriebenen. Wir haben am Schlußpunkt der Bibel die aussage: "Wer dem etwas hinzufügt, was geschrieben steht, oder von dem etwas wegnimmt, von dem was geschrieben steht, dem werden Plagen hinzugegeben oder von dem werden Annehmlichkeiten der Neuen Erde hinweggenommen" (frei übersetzt).

      Wenn nun aber sich der Teufel bereits im Detail der Bibel reingestetzt hat, und an einigen Stellen der Schrift - sehr gut und typisch platziert - dafür sorgen kann, dass einige von den Bibellesern darüber stolpern, damit dann entsprechende Zweifel gesät werden können... und dann mit einem solchen Schlusssatz der Bibel es sogar zu verhindern vermag, dass man wirklich die Bibel in Frage stellt, also auch nicht die darin eingebettete eventuell falsche Aussage, dann hat der Teufel im Prinzip schon einmal gewonnen. Denn dadurch, dass er bereits drin steckt, im System, in der Bibel selbst, müssen wir ihn auch so annehmen, und er kann auf indirekte weise von innen her sein Unwesen treiben, genau so, wie er sich ja auch im vollkommenen Garten eden aufhielt, also da schon Bestandteil des Gartens war - von wo er sein Verblendungswerk beginnen konnte.

      wer garantiert mir also, dass Satan nicht schon in der Bibel drin sitzt? Immerhin geht es ja sogar um ihn als zweite Hauptfigur, so, wie er eine entsprechende macht im Garten Eden besaß.
      Adam und Eva haben die List nicht erkannt, die er im Garten Eden angewendet hat - warum sollen wir ihn in der Bibel erkennen, seine List darin, wenn wir von vornherein ausschließen, dass er darin wirksam werden könnte.
      Vielleicht sollen wir dies ja sogar, ihn in der Bibel identifizieren, also auch im Wort Gottes erkennen, welches wir als das reine Wort Gottes einfach so glauben. Oder anders ausgedrückt, Gott hat es zugelassen, dass er sich in der Bibel einnisten kann, shcließlich geht es ja auch um ihn, und der gläubige Mensch soll ja auch in seinem vermeindlich positiven christlichen Umfeld den Antichristen inmitten der Kirche Gottes erkennen.
      Die frage ist doch dann auch erlaubt, was in der Bibel tatsächlich die Worte Gottes sind, und welches darin sind reine menschliche "Zugaben" mit einer gewissen Freiheit, die sich dann auch Satan zunutze machen kann. Wie gesagt, wenn schon der Antichrist mitten im Tempel Gottes und seiner Gemeinde sitzt, warum soll dann der Teufel selbst nicht sogar sein Unwesen in der Bibel treiben, auch noch geschützt durch diese von mir zitierten abschließenden Bibelworte?!

      Darum, lieber Daniels, und vor allem Yokurt, gehöre ich zu jenen, die dann außerhalb der Bibel das Wirken Gottes zu identifizieren suchen, um dann dies mit dem, was in der Schrift steht abgleichen zu können. Und ich denke, wenn ich da dann eventuell zu ganz anderen Erkenntnissen kommen sollte, oder aber auch zu Erkenntnissen, die nachweisen, dass es hier nicht um göttliche aussagen, sondern um traditionelle menschliche Überlieferungen geht, die in der Bibel ebenso vorkommen und als göttliche Aussagen verkauft werden, so, wie man ja auch dem Papsttum als Antichristen nachsagt, dass er heidnische Gebräuche als göttliche Rituale und Zeremonien anbietet, ...ich denke, dann ist es durchaus legitim, die Bibel auch zu hinterfragen, besonders dann, wenn Gott selbst Satan sogar darin seinen platz zugewiesen hat, wie einst im Garten Eden. Denn es ist ja gerade für mich das Buch Hiob, welches aufzeigt, dass Gott es zuläßt, dass Satan überall wirken kann und darf und tut.

      Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Hallo Seeadler,

      was mich betrifft--ich hatte ja schon--auch bei dir persönlich--akzeptiert, daß
      Du zu jenen gehörst, die dann außerhalb der Bibel das Wirken Gottes zu identifizieren suchen, um dann dies mit dem, was in der Schrift steht abgleichen zu können.

      Nochmals, das ist ja legitim, (die Bibel sieht das zwar anders) haben ja schon Generationen von Menschen versucht---auch Du seit vielen Jahren, wie Du geschrieben hast.

      Was ich in meinem # 3) schon versucht habe deutlich zu machen war meine Bitte an dich---zu welchen ERGEBNISSEN dich deine jahrelangen philosoph/wissenschaftl. Studien geführt haben
      "um dann dies mit dem, was in der Schrift steht abgleichen zu können." (wie Du oben geschrieben hast)
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      die Schrift (Informationen) sind uns ja gegeben zur "Rettung" zum "Heil" etc--all das was Du und ich auch bereits auf dem adv- Glaubensfundament "kennen".

      Was nun--das interressiert mich--haben deine Studien ergeben, was sich im adv. Verständnis der Schrift (zu meinem ewigen Heil!!) nicht "herauslesen" lies--sodaß ich nun "Zusatzerkenntnisse/Schriftkorrekturen etc (ich schrieb es doch schon) von dir aus deinen ergänzenden Studien brauche würde um meinen adv. Glauben noch weiter zu verfestigen, zu stärken etc, benötige.

      Deine "(Zusatz) Ergebenisse zur Schrift--deinen "Abgleich mit der Schrift"-----was hast Du da herausgefunden, was das adv. Glaubensverständnis zum Heil ergänzend/korr. benötigt.??

      Das war mein eigentliches Anliegen :) , bisher vergeblich, hatte ich mich mißverständlich ausgedrückt ?
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • @Seeadler,

      ich hoffe, Du glaubst mir noch, wenn ich Dir grundsätzlich zustimme, dass die Bibel auch durch gesundes wissenschaftliches und philosophisches Denken erklärt werden kann und diesem gesunden Denken auch nicht widersprechen würde. Davon bin ich in meinen Erklärungen und Deutungen der Bibel immer ausgegangen.

      In diesem Sinne versuche ich auch bis heute z. B. den gesamten Sintflutbericht, den Bericht vom Turm zu Babel und der Sprachenverwirrung, den Bericht über die Zerteilung der Erde zu Pelegs Zeiten, den Bericht über die Hintergründe der Entstehung des Toten Meeres zu ergründen. Ich hätte z. B. kein Problem, die Entstehung des Toten Meeres in der Zeit zwischen Abraham und Mose, mit einer gewaltigen Vulkankatastrophe in Verbindung zu bringen, und nicht einfach mit einem Feuer, das womöglich noch Gott erst über Sodom und Gomora geschaffen hat, um es dann dort in seinem göttlichen Zorn als Strafe direkt über diese beiden Städte zu schütten, wie es viele heute noch glauben. Das wäre für mich anhand der in der Bibel und in der Geschichte der Geologie der dortigen Formationen eine sehr naive Vorstellung, und würde ich auch mit dem Gottesbild der Bibel niemals decken. Da gibst Du mir sicher recht und wahrscheinlich auch einige andere, die schon mal etwas tiefer über diese Geschichte nachdachten, und überhaupt schon gemerkt haben, dass es das Tote Meer zur Zeit, das Lot und Abraham dort lebten, noch gar nicht gegeben hat. Auch darüber habe ich einen interessante Studie geschrieben.

      Über dieses Thema fand ich auch eine Erklärung auf die Frage, woher das Salz in einem solchen "Toten Meer" kommen konnte, das seit seiner Existenz vor nur etwa 4000 Jahren nur von einen Süsswasserfluss gespeist wird. Ein völliges Rätsel für die Wissenschaft, wenn´s um eine vernünftige Erklärung geht. Dabei habe ich auch eine Antwort auf die Frage gefunden, ob den Gott ursprünglich unserer Meere schon mit Salzwasser geschaffen hatte, und ob die Urwasser dieser Erde schon am ersten Schöpfungstag oder dann vielleicht am 6. Schöpfungstag schon das Salz beinhalteten, das es heute in sich birgt? Eine höchst interessante Frage und Geschichte, die m.E sehr wohl auch wissenschaftlich ergründbar ist.
      Das selbe gilt für mich bei der Frage, woher denn in dieser kurzen Zeit des biblischen Alters der Erde alle Hautfarben der Menschen herkommen, wenn Gott Adam und Eva nur mit einer Farbe schuf oder wenn dann Noahs Familie nur als eine Familie mit einer Hautfarbe existierte. Wie kam es dann so schnell nach seiner Zeit bei seinen Nachkommen zur Zeit Abrahams etwas 3- 500 Jahre später schon zu all den verschiedenen Rassen, Farben und auch Sprachen der Völker? Das alles sind für mich Fragen, die ich sehr wohl auch meine mit vernünftigen und gesunden wissenschaftlichen Modellen erklären kann.

      Was übrigens die Entstehung von Erdöl und Vulkanismus betrifft, wurde ich gerade letzte Woche auf eine sensationelle Erfindung in Amerika aufmerksam gemacht, wo wissenschaftliche Studien dazu führten, dass man dort eine rießige Anlage zur Gewinnung von Benzin und Diesel nur durch Wasser und allen möglichen biologischen Müll unter einen gewissen Druck gesetzt gebaut hat. Kennst Du das Projekt?

      Für mich ist das wieder ein Beweis mehr, dass mein bisheriges Modell über die Entstehung von Erdöl, aber damit auch verbunden, die Theorie über die Entstehung von Vulkanismus, Erdbeben, Tsunamis und die Zerteilung der Erde zur Zeit Pelegs durchaus erst zu nehmen sein könnte. Ich kenne eigentlich bisher noch kaum bibelgläubige Leute, die sich überhaupt über solche Vorgänge in der Natur nähere Gedanken gemacht haben und auch dort die Wirksamkeit göttlicher Naturgestze zu ergründen suchen. In diesem Bereich gebe ich Dir auch vollkommen recht.
      Ich glaube auch, dass eine solche Betrachtungsweíse der Bibel vielen heute wisenschaftlich denkenden Menschen eine Hilfe sein kann, der Bibel mehr zu glauben und sie mit größerem Interesse zu lesen. So erlebe ich das jedenfalls mit Menschen von heute.

      Einen schönen Tag, Armin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • hallo Yokurt,

      Mit deinen Gedankenanstößen stehen wir also an einer grundsätzlichen Wegkreuzung.
      Der eine Weg bedeutet den Bibelaussagen "glauben" schenken, etc---man könnte sagen dieser Weg (hat) führt zu dem Glaubenskonzept,wie wir STA--auch Du--es kennen.
      nee, Yokurt, so meinte ich dies nicht. Grundsätzlich glaube ich ja das, was in der Bibel steht. das ist nicht das Problem.
      Das Problem besteht darin, dass ich festgestellt habe, dass man es nicht immer so verstehen kann und darf, wie man es anfänglich liest und aufnimmt. Dass aber das Verständnis des Geschriebenen erst mit der zeit kommt, um so intensiver man sich mit den Texten auseinander setzt. Und da kann es durchaus sein, dass man an Anfang eine vollkommene andere Sicht von dem Inhalt des Geschriebenen hat, als bei größerer Bandbreite der Texte, also, wenn man beginnt, sie aufeinander abzustimmen, sie miteinander zu vergleichen und in der Bibel nach Verweisstellen oder Parallelaussagen sucht. Da kann es dann vorkommen, dass man ein anderes Verständnis für die "inhaltliche Aussage" des Textes bekommt. So, wie ich dich ja auch in einem anderen thread gefragt habe, ob für dich die Genesis "nur" eine Aussage der Entstehung des Lebens ist, oder ob schon die Genesis für sich weit mehr aussagt, als man anfangs bei oberflächlichen Lesen erkennt. Es geht hierbei dann nicht so sehr um die Grundaussage, sondern um eine eventuelle Mehrbedeutung oder einer allgemeingültigen Zeitlosen aussage, losgelöst von einer historischen Begründung.

      Ich zweifel nicht an, dass die Texte in der Bibel richtig sind, sofern sie sich am Urtext ausrichten (was ja schon ein grundsätzliche Problem darstellt), ich zweifel die Interpretation der Texte an, also das, was man dann da heraus lesen möchte, bzw. meine ich, dass da nun mal noch wesentlich mehr drin steckt.

      Dieser Weg führte uns--auch dich so nehme ich an--zu einem bestimmten "Erkenntnispunkt", den Du so irgendwie unbefriedigt, erlebt hast:[IMG:wcf/icon/quoteS.png] Zitat
      ich stelle immer öfters oder auch immer mehr fest, dass ich an meine Grenzen der Erklärbarkeit komme, wenn ich die Bibel nur rein biblisch erklären möchte,
      Auf diese Art und Weise hat sich --für dich??-- eben die oben angeführte Thread-Frage irgend wann mal ganz grundsätzlich ergeben:
      es geht hier um solch "profane" Aussagen, dass die Schöpfungstage 24 Stunden betragen würden, obwohl ich persönlich das nicht so lesen kann, weil es SO nicht da steht. Und eben, weil es ANDERS da steht, fange ich an zu recherchieren, warum es denn nicht klar und deutlich da steht, dass es ein Schöpfungstag sei... oder bezogen auf meinen Parallelthread, in dem ich der Frage nachgehen möchte, was denn nun mit diesen merkwürdigen 3,5 zeiten gemeint ist, und warum diese Aussage in drei unterschiedlichen Versionen geschrieben steht... oder warum es in der ganzen Bibel (wenn ich es jetzt richtig sehe) nur an einer einzigen Stellen noch einmal geschrieben steht ... es waren "Abende und Morgen" in bezug zu den 2300 "Tagen" - genau der gleiche Wortlaut wie bei den Schöpfungstagen...usw...

      denn im Gegensatz zu anderen nehme ich solche feinen Definitionsunterschiede sehr genau und versuche ihnen auf den Grund zu gehen. Weil ich davon ausgehe, dass nichts in der Bibel (vorausgesetzt, es stimmt mit der Urschrift überein) nur einfach so geschrieben steht, sondern alles seinen tieferen Sinn hat, so auch die entsprechende Ausdrucksweise.
      Auf der Grundlage der rein biblisch erarbeiteten Erkenntnissen "kamen dir dann Zweifel" und so stellt sich dann irgendwann mal ---für dich??--die Frage: macht es Sinn an die Bibel auch (ergänzend?) vom philosoph/wissenschaftlichen Standpunkt/Erkenntnissen etc heran zu gehen. ? (um etwaige Zweifel) an den derzeitigen Bibelerkenntnissen lösen bzw. zu korrigieren oder eben auch Erkenntnisse zu vertiefen.
      die philosophisch wissenschaftliche Betrachtung wird für mich dann notwendig, wenn ich erkenne, dass bestimmte Aussagen in der Bibel auch in vollkommen unbiblische Bereiche des Lebens eingreifen und dort zu finden sind, und ich mich einfach frage - warum?
      Kannst Du z.B. aus deinen bisherigen diesbezüglichen philosoph/wissenschaftlichen Studien zu dem einen oder anderen bibl. Thema "Ergebnisse" formulieren/präsentieren?----
      kann ich und habe ich. besonders oft und deutlich in den letzten Wochen. Themen, die du entweder links liegen gelassen hast oder keine biblische Relevanz erkannt hast.
      Um ev. Mißverständnisse zu vermeiden: Was mich interessieren würde, wären nicht Fragen (das ist der Weg) zu einem bestimmten bibl. Thema, sondern " deine Zusatzerkenntnisse" (das sind die Endergebnisse) zum --dir ja auch bekannten --STA Glaubenskonzept, das eben nur durch die zusätzliche Anwendung der philosoph/wissenschaftlichen Methode von dir
      gefunden wurde.
      zur Zeit in meiner Konversation mit Armin in diversen anderen threads nachzulesen und zu erkennen. Aber auch hier hatte ich ja auch schon darauf hingewiesen, wenn man an dem Konzept, dass 1+1 = 2 ist, eisern festhält, wird man kaum imstande sein, eine andere Erklärung zu erkennen, geschweige denn anzunehmen.

      Einfaches Beispiel. der Sintflutbericht; war dies eine reine Erzählung eines historischen Vorganges oder zugleich und vielleicht sogar primär eine bildhafte Darstellung der Geborgenheit in der Kirche, Gemeinde und auch zugleich eine Taufe innerhalb der selben? Der Gang durch das Rote Meer, eine historisch zu vertretende Geschichte oder ebenso ein Aspekt eine andere Sicht der Taufe mit der anschließenden meditativen Zeit mit Gott... usw....

      Gruß
      Seeadler
    • Hallo Seeadler,

      ich versuche abermals zu verständlich zu machen was mein Anliegen war, gleichzeitig mich kurz zu halten.--im Zusammenhangmit deiner Thread-Frage.
      ============================================================================================================================================================================
      Deine Frage war: "Die Bibel philosoph/wissenschaftl. betrachten Ja/Nein?
      Deine pers. Antwort war:Ja; ---
      Deine Begründung: "Da (philosoph/wissenschaftl. betrachtert) kann es dann vorkommen, dass man ein anderes Verständnis für die "inhaltliche Aussage" des Textes bekommt."

      +) ein ANDERES" bzw. ein "ERGÄNZENDES" VERSTÄNDNIS" zu jenem, welches wir Adventisten insgesamt gem. der 28 Glaubenspunkten als unser "adv. Glaubenskonzept" kennen, --ja auch Du kennst.
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Dieses adv. Glaubenskonzept setze ich also als gemeinsame "Kenntnis" voraus. Es ist ja die Info vom Fall und der Erlösung des sündigen Menschen, das Evangelium, die gute Botschaft etc.

      Diese Erkenntnisse sind ja das Ergebnis von "Bibelstudium", --in der dir auch gut bekannten Auslegungsmethoden nach bestimmten Regeln etc---OHNE ergänzende philosoph/wissenschaftl. Betrachtung der Bibeltexte. Du z.B hast dich aber--mit verschiedenen Bibelthemen--bereits intensiv unter Anwendung dieser Methode beschäftigt.
      Meine Frage dazu war:

      1) zu welchen ERGEBNISSEN bist Du dabei jeweils gekommen?

      2) und vor allem (# 6) wiederhole ich mich:

      Deine "(Zusatz) Ergebnisse (bei Anwendung dieser Methode) zur Schrift--deinen "Abgleich mit der Schrift"-----was hast Du da herausgefunden ??

      Insbesonders:
      was über unser gemeinsames adv. Glaubensverständnis hinausgehend
      zum Heil ergänzend/korr. benötig wird.??
      und mit dem bibl. Befund nach wie vor übereinstimmt.
      ===============================================================================================================================================================================
      konkretes Beispiel:

      +) Sintflutbericht;
      -) eine reine Erzählung eines historischen Vorganges?
      -) eine bildhafte Darstellung der Geborgenheit in der Kirche, Gemeinde?
      -) eine Taufe innerhalb der selben?
      Welche Aussagen dazu muß also ein adv. Gläubiger gem. deiner Studien zusätzlich durch die philosoph/wissenschaftl. Bibelbetrachtung wissen oder--ganz wichtig!!-- korrigieren, um "das Heil" zu erlangen? und diese Erkenntnisse gleichzeitig auch an der Bibel "nachvollziehen" zu können?
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt

      PS: bitte keine Hinweise auf Ausagen, die ich mir nun zusammensuchen soll, keine argumentativen "Herleitungen der Erkenntnisse"---es reichen die nüchternen Endergebnisse, --einfache dogmatische formulierte Feststellungen/Zusammenfassungen zunächst mal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yokurt ()

    • Man kann die Echtheit von Jesuworten objektiv untersuchen

      Seeadler schrieb:

      um dies überprüfen zu können, in wieweit etwas verlässlich ist, eine entsprechende aussage, die eventuell auch die Bibelworte selbst in ein anderes Licht setzen, sie aus einer ganz anderen Warte beleuchten und "bewerten", muß es ja folglich einen entsprechenden Maßstab geben, der für mich zum Leitfaden der Überprüfbarkeit wird, so dass auch ein "Außenstehender den Unterschied der Betrachtung nachvollziehen kann, objektiv und ohne persönlicher Zäsur.
      Nun, hier liegt das grundsätzliche Problem vor, dass die Bibel selbst zum Maßstab wird, an dem jegliche Betrachtung der Bibel gemessen und gewertet werden soll.[...]
      Es ist zu spät für mich, auf Deinen ganzen Beitrag und die Selbstbezüglichkeit mancher fundamentalistischer Argumente einzugehen; ich möchte im Moment nur anmerken, dass ich es für möglich halte zumindest nahcvollziehbare objektive Kriterien zu finden, ob bestimmte worte von Jesus stammen.

      Ich habe die entsprechenden Bücher, in denen die Spreu vom Weizen getrennt werden soll, noch nciht in Händen gehabt, aber grundsätzlich kann man den Stil einer Person schon ungefähr identifizieren. Kürzlich ist zum beispiel das Buch eines sogenannten Sprachprofilers erschienen, dieser Herr ist als Sachverständiger dafür zuständig zu beurteilen, ob ein Schriftstück von einer bestimmten Person stammt oder nicht und trifft dieses Urteil nach statistischen, grammatischen und linguistischen Kriterien. Wenn man beispielsweise eine sehr geschraubte beamtenhafte Ausdrucksweise fände, könnte man vermuten, dass dies nicht gerade der Stil Jesu ist. Schließlich haben verschiedene Sprachen verschiedene Grammatiken. Man kann offenbar einem ursprünglich aus dem Aramäischen stammenden Satz teilweise ansehen, dass er einen solchen Ursprung zu haben scheint, wenn man Altsprachler ist. Wenn Sätze andererseits einen Stil udn Bau haben, der ganz offensichtlich griechisch ist, dann darf man annehmen, dass dies keine wörtliche Rede Jesu ist.

      Ich gebe hiermit nur Beispiele, dass es möglich ist, objektive - wenn auch nicht unbedingt hieb- und stichfeste - Argumente dafür anführen könnte, ob ein bestimmter Ausspruch von Jesus zu stammen scheint oder eben nicht.

      Ebenso kann man fragen, ob eine Aussage vor dem Hintergrund des Judentums zur Zeit Jesu stimmig ist - oder aber wesentlichen Grundüberzeugungen des Judentums widerspricht.

      Weiter könnte man eventuell finden, dass bestimmte Jesuworte mit anderen - eindeutig nicht aus seinen Kreisen stammenden Texten deutlich übereinstimmen.

      Es ist also nicht unmöglich vernünftige objektive und außerbiblische Kriterien anzuwenden.

      Meine Hinweise dazu sind aber hier nur spekulativ; ich habe eingangs geschrieben, dass ich die betreffenden Bücher noch nicht gelesen habe.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • die Schrift (Informationen) sind uns ja gegeben zur "Rettung" zum "Heil" etc--all das was Du und ich auch bereits auf dem adv- Glaubensfundament "kennen".

      Was nun--das interressiert mich--haben deine Studien ergeben, was sich im adv. Verständnis der Schrift (zu meinem ewigen Heil!!) nicht "herauslesen" lies--sodaß ich nun "Zusatzerkenntnisse/Schriftkorrekturen etc (ich schrieb es doch schon) von dir aus deinen ergänzenden Studien brauche würde um meinen adv. Glauben noch weiter zu verfestigen, zu stärken etc, benötige.
      ja, Yokurt, ich denke hier liegt das Problem zwischen uns beiden, warum wir offenbar Schwierigkeiten haben, uns zu verstehen. Denn an dieser Stelle müßte die klare Frage lauten: "Was von, aus der Bibel dient zum heil, und was nicht? Was also bedarf demnach einer gründlicheren Untersuchung, die eventuell über die Selbstzensur der Bibel hinaus geht, also auch anderes Schriftentum notwendig macht?
      Wie ich dich nunmehr verstehe, empfindest du meine bisherigen Aussagen in diversen Teilbereichen der Bibel als nicht heilsnotwendig, weshalb du ständig gerade darauf aufmerksam machst. Ich glaube, du gehst hier von einem falschen Ansatz aus. Denn mir geht es nicht darum, herauszufinden, was in der Bibel "heilsnotwendig" ist, zumal ich mich selbst nicht zum entsprechenden richter machen kann, der dies entscheidet, ob irgend eine Stelle in der Bibel für irgend einen Menschen tatsächlich heilsnotwendig werden kann (nicht ist, sondern kann). Das heißt, welche Stelle in der Bibel bringt eventuell einen Menschen dazu, schließlich das heil erlangen zu können.

      Ich finde, das ist eine interessante und zugleich eben nicht so einfach zu beantwortende Frage. Denn du setzt da einen maßstab, der subjektiver Natur ist. das heißt, du selbst filterst den Text der Bibel nach heilsnotwendig und nicht heilsnotwendig. Du setzt den Rotstift an und bewertest demnach aus deiner Sicht alle Aussagen nach diesem Konzept, was dir quasi vorschwebt.

      Ich hingegen behaupte, dass jeder Text in der Bibel eine Heilsnotwendigkeit in einem Suchenden erkennen lassen kann. Es ist dann nicht der Text selbst, der das heil beinhaltet - aber er fürhrt den Menschen in die entsprechende Richtung, macht ihn darauf aufmerksam und kann als Initialzünder des "Wollens" dienen. Und genau hier setzt mein gedanklicher Rotstift an, denn wenn dieser Text nicht wirklich Bestandteil der Bibel war und ist, also Bestandteil des ursprünglichen Wortes Gottes, so kann dieser Text dann in die falsche Richtung führen, in eine vermeintliche Richtung des Heils, an dessen Ende die Anbetung des Antichristen steht, aber nicht die Anbetung Gottes. (Siehe mein Hinweis, mit Satan im Garten Eden, respektive mit Satan in der Bibel am Baum der Erkenntnis)

      Wenn meine persönliche Bibellesung und meiner selbiges verstehen zum beispiel dazu führt, dass ich nur noch zum Verfechter der jüdischen Lehre und Meinung wäre, dass Jesus Christus eben nicht der messias ist, für den ihn die Christen halten und der mich zum heil führt, dann ist diese Erkenntnis sehr wohl heilsentscheident. Wenn ich dabei annehme, dass dem wissen wollenden Juden das gleiche Schrifttum zur Hand liegt, wie mir, und er eben aber aus diesem Schrifttum entnimmt, dass der Messias noch nicht da war sondern erst noch kommen muß - dann ist das heilsentscheident für den, der diese Meinung vertritt. Und hier ist dies dann auch zugleich eine Fülle von "Informationen", die dieser dann der Bibel entnimmt, die ihn in eine andere Spur leiten - genauso wie die angesprochene Sache mit dem Antichristen.

      Darum meine Frage an dich, welche Stelle in der Bibel vom Anfang bis Ende ist NICHT heilsentscheidend?
      ich meine, hier kann jeder Punkt letztlich dazu führen, den richtigen oder falschen Weg zu führen. Jede Aussage in der Schrift kann den Suchenden dazu führen das Heil zu finden, wie auch umgekehrt ihn in die falsche Richtung zu bringen. Im Garten Eden gab es auch Gott UND den Teufel

      Ich könnte hier aber auch ein ganz anderes Instrument der Heilsfindung heranziehen, was ich jetzt auch schon in verschiedenen threads mehrfach ansprach: Nämlich über die gesellschaftlich politische Entwicklung auf der Erde, genauso, wie über Naturkatastrophen und somit auch wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mich letztendlich wie die Bibel selbst entweder in die eine oder andere Richtung bringen. Beispiel eben das, was 1989 passiert war. Du hast das in Wien vielleicht damals nicht so mit erlebt oder studiert, aber für mich war dieses Geschehen ein Wirken Gottes, das die Menschen im Osten durchaus empfänglich machen konnte für das Wort Gottes und auch für den Weg zum Heil. Also der Auslöser hier eine politisch gesellschaftliche Entwicklung.
      200 Jahre früher begann ja auch mit der Revolution in Frankreich ebenso dieser dann auch biblisch relevante Weg, nämlich die Erweckungsbewegung und der "Mitternachtsruf".

      Gruß
      Seeadler
    • hallo Armin

      ich kenne deine anderen Ausarbeitungen leider nicht die dieses beinhalten:
      Über dieses Thema fand ich auch eine Erklärung auf die Frage, woher das Salz in einem solchen "Toten Meer" kommen konnte, das seit seiner Existenz vor nur etwa 4000 Jahren nur von einen Süsswasserfluss gespeist wird. Ein völliges Rätsel für die Wissenschaft, wenn´s um eine vernünftige Erklärung geht. Dabei habe ich auch eine Antwort auf die Frage gefunden, ob den Gott ursprünglich unserer Meere schon mit Salzwasser geschaffen hatte, und ob die Urwasser dieser Erde schon am ersten Schöpfungstag oder dann vielleicht am 6. Schöpfungstag schon das Salz beinhalteten, das es heute in sich birgt? Eine höchst interessante Frage und Geschichte, die m.E sehr wohl auch wissenschaftlich ergründbar ist.
      gerade solche Dinge interessieren mich auch; nur hatte ich bisher meine Interessen schwerpunktmäßig weniger auf die physikalische Chemie als auf die Astrophysik und Quantenphysik beschränkt mit einigen Spaziergängen im Bereich der Biophysik. Ich könnte mir vorstellen, dass das Salz durch entsprechende elektrophysikalische Prozesse innerhalb eines unheimlich aufgeladenen Meeres am Anfang der Erde entstanden ist, als die erde noch vollkommen mit Wasser bedeckt war. Das mit dem biblischen Eingangssatz "und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser deckt sich mit meiner Erkenntnis, wenn ich es physikalisch interpretiere, dass die Erde am Anfang einem gewaltigen Wasserstoffatom glich umgeben mit einer unmittelbar auf ihr liegenden "Elektronenschale" und damit einer unermesslichen elektrischen Spannung, wovon heute noch die immer wieder aufkeimenden Blitze zeugen. Nach eigenen Berechnungen in diesem Bereich entstehen gerade durch diese Blitze regelrecht neue Atome, wird Materie "geboren", quasi aus dem Nichts. Auf der Erde selbst ging es zu wie beim eigentlichen "Urknall". Der Raum, in dem sich die Erde befand hatte auch eine ungeheure Dichte und damit einen Druck der weit über das hinausgeht, was man heute auf der Venus entdecken kann.
      Dein kleiner Hinweis auf die sechs Schöpfungstage beinhaltet ja auch schon eine Reihe von physikalisch verwertbaren Informationen, wenn man hierin eine aufsteigende Ordnung und Komplexibilität des Geschaffenen erkennt. Wobei auffallend ein Zwischenkreislauf von jeweils knapp vier tagen entsteht: der 1.Tag deckt sich mit dem 4.Tag, der 2. mit dem 5. und der 3. mit dem 6.Tag. Wir haben hier aus meiner Sicht de erste Definition von zwei mal 3,5 Zeiten. Somit schließt sich jeweils ein "beliebiger" Kreislauf jeweils nach 3,5 Zeiten und 2 solcher Zeiträume ergeben einen Komplettzeitraum; dies ist ähnlich zu sehen wie beim Sonnenfleckenzyklus, dessen nächste Intensität die bisherigen wahrscheinlich weit in den Schatten stellt. Auch dieser Zyklus besteht komplett aus jeweils zwei Phasen mit jeweils in sich geschlossenen 11,11 Jahren jedoch jeweils mit einer entgegen gesetzten Polarität. also dauert der Gesamtzyklus nicht 11, 11 sondern 22,22 Jahre, und erstmals war dieser für mich sehr gut erkennbar um "Unbruchsjahr 1989/90" und 22,22 Jahre später kommen wir in das ominöse Jahre 2012.
      Darum sind auch die biblischen 1260 Tage, respektive Jahre auch nur die Hälfte des übergeordneten Gesamtzyklus von sieben Zeiten, also 2520 Jahre, der in diesem Fall im Jahre 722 v. Chr. begann und 1798 endete. Die ersten 1260 Jahre bis 538 unserer Zeit bilden einen Spiegel zu den zweiten 1260 Jahren. darum schrieb ich ja auch, dass der Katholizismus Ähnlichkeiten mit dem liturgischen Ablauf des Judentums und seinen Zeremonien hat. Nur war die erste Zeit nach "oben" gerichtet, und die zweite Zeit nach "unten" (also irdisch).

      Das selbe gilt für mich bei der Frage, woher denn in dieser kurzen Zeit des biblischen Alters der Erde alle Hautfarben der Menschen herkommen, wenn Gott Adam und Eva nur mit einer Farbe schuf oder wenn dann Noahs Familie nur als eine Familie mit einer Hautfarbe existierte. Wie kam es dann so schnell nach seiner Zeit bei seinen Nachkommen zur Zeit Abrahams etwas 3- 500 Jahre später schon zu all den verschiedenen Rassen, Farben und auch Sprachen der Völker? Das alles sind für mich Fragen, die ich sehr wohl auch meine mit vernünftigen und gesunden wissenschaftlichen Modellen erklären kann.
      Auch hier meine Frage, hast du da irgend etwas, worauf ich zugreifen kann? Ich denke, die Hautfarbe hat vorwiegend etwas mit der Sonneneinstrahlung zu tun, mit dem Winkel der einfallenden Sonne und deren damit verbundene Intensität, sowie dem Lebensraum selbst, in denen sich die Völker vornehmlich am "Anfang" aufhielten (nach der Zerstreuung) . Denkbar ist hier allerdings auch schon die unmittelbare Aufteilung nach der sintflut, dargestellt durch die drei Söhne Noahs, Sem, Ham und Japhets, die dann nach meinen Modell den jeweiligen Urtyp für Europa, Afrika und Asien darstellen. (Sie zeichneten zusammen quasi in ihrer Reiserichtung das Y- Chromosom nach)

      Dies entspricht auch meinem damals angefertigten Bild der Gesichter der Menschen, wie diese sich ebenfalls durch den Winkel zur sonne verändert haben. Wobei ich parallel dazu ermittelt habe, wie ein Mensch aussehen müsste, der auf der Venus oder im Gegenzug auf dem Mars bei den jetzigen Entfernungen aussehen müsste. Dabei passt grundsätzlich der asiatische Typ klar zum Mars und der Negrite, bzw. das afrikanische Volk zur Venus, und der Europäer eindeutig auf die Erde.....

      Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Auf Deine Ursprungsfrage eine einfache und klare Antwort:

      NEIN

      Die Bibel ist die Offenbarung Gottes, der sich dem Menschen zu erkennen gibt, soweit das von Ihm (Gott) gewünscht ist. Das kann weder philosophisch, noch wissenschaftlich (beides greift zu kurz bzw. hat eine andere Methodik) erschlossen werden, sondern nur im Glauben, geführt vom Heiligen Geist.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Auf Deine Ursprungsfrage eine einfache und klare Antwort:

      NEIN

      Die Bibel ist die Offenbarung Gottes, der sich dem Menschen zu erkennen gibt, soweit das von Ihm (Gott) gewünscht ist. Das kann weder philosophisch, noch wissenschaftlich (beides greift zu kurz bzw. hat eine andere Methodik) erschlossen werden, sondern nur im Glauben, geführt vom Heiligen Geist.

      .

      also haben all jene, die letztendlich entweder Jesus als Messias ablehnen oder gar einem Antichristen hinterherlaufen nicht den Heiligen Geist in sich, glauben nicht wirklich, obwohl auch sie sich (beide Richtungen) auf die Schrift berufen? Oder auch anders ausgedrückt, trotz des Wirkens des Heiligen Geistes in ihnen, denn ganz sicher betrachten von ihnen die Bibel unter Bitten und aufrichtigem Verstehen wollen, nützt ihnen ihr Glaube nichts, weil sie einen anderen Weg gehen.

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Auf Deine Ursprungsfrage eine einfache und klare Antwort:

      NEIN

      Die Bibel ist die Offenbarung Gottes, der sich dem Menschen zu erkennen gibt, soweit das von Ihm (Gott) gewünscht ist. Das kann weder philosophisch, noch wissenschaftlich (beides greift zu kurz bzw. hat eine andere Methodik) erschlossen werden, sondern nur im Glauben, geführt vom Heiligen Geist.

      .

      also haben all jene, die letztendlich entweder Jesus als Messias ablehnen oder gar einem Antichristen hinterherlaufen nicht den Heiligen Geist in sich, glauben nicht wirklich, obwohl auch sie sich (beide Richtungen) auf die Schrift berufen?

      Ja, so sehe ich das, wer Jesus als den Erlöser ablehnt, der findet keine Erlösung.


      Seeadler schrieb:


      Oder auch anders ausgedrückt, trotz des Wirkens des Heiligen Geistes in ihnen, denn ganz sicher betrachten von ihnen die Bibel unter Bitten und aufrichtigem Verstehen wollen, nützt ihnen ihr Glaube nichts, weil sie einen anderen Weg gehen.

      Ich denke, wenn der Heilige Geist in einem Menschen wirkt, dann erkennt dieser Jesus als den von Gott gesandten Erlöser.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • seeadler

      ich stelle immer öfters oder auch immer mehr fest, dass ich an meine Grenzen der Erklärbarkeit komme, wenn ich die Bibel nur rein biblisch erklären möchte,



      Ich glaube man kann die Bibel weder biblisch erklären noch wissenschaftlich, die Bibel wird lebendig, wenn wir an Christus glauben, ihn als Erretter und Erlöser erkennen und annehmen, das einzig er der Weg ist, die Wahrheit und das Leben, der Anfang und das Ende.
      Gott, Christus und der hl.Geist ist die Basis des lebendigen Glaubens, man kann keinen ausschließen, für jeden für den das die Basis ist, der schöpft aus der Bibel ohne viel Erklärungen und wird so manche Grenzen seinen Denken und Handelns überschreiten und in tiefere Erkenntnisse geführt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Heimo

      [IMG:wcf/icon/quoteS.png]
      Zitat von »Seeadler«

      Oder auch anders ausgedrückt, trotz des Wirkens des Heiligen Geistes in ihnen, denn ganz sicher betrachten von ihnen die Bibel unter Bitten und aufrichtigem Verstehen wollen, nützt ihnen ihr Glaube nichts, weil sie einen anderen Weg gehen.
      Ich denke, wenn der Heilige Geist in einem Menschen wirkt, dann erkennt dieser Jesus als den von Gott gesandten Erlöser.
      wir haben etwa 1,2 oder mehr Milliarden Katholiken, die allesamt an Jesus Christus dem Erlöser glauben; Und doch wird ihnen nachgesagt, vorgeworfen, sie würden dem Antichristen auf dem Leim gehen. Mit deiner Aussage gibst du dann in diesem Fall zu verstehen, dass es hier nicht Jesus Christus sei, den sie als Erlöser ansehen?!
    • .....der schöpft aus der Bibel ohne viel Erklärungen und wird so manche
      Grenzen seinen Denken und Handelns überschreiten und in tiefere
      Erkenntnisse geführt.
      Ingeli, genau das ist es doch, was ich meine. Aber dem wird dann auch bewusst, dass der Inhalt der Bibel sich nicht auf die Bibel allein beschränkt, sondern in alle Bereiche des Lebens mündet und somit überall zu finden ist, so auch in der Philisophie und der Wissenschaft überhaupt. Ich meine ja, man kann dies nicht voneinander trennen, und dies wird einem erst bewusst, je intensiver man sich mit der Schrift befasst, und den Inhalt der Schrift auf das Leben drumherum wirken lässt.
      Denn wenn die Bibel die Wahrheit ist, dann widerspricht sie auch nicht der Wissenschaft - bzw wenn die Wissenschaft wahr ist, widerspricht diese nicht der Bibel. Das eine bedingt das andere.
    • Hallo Seeadler,

      Dein # 11) bringt mich wieder an den Anfang des Threads, ---zu deiner Eingangsfrage, die ich nun ergänzend "hinterfragen"--denn die Diskussion scheint mir in die falsche Richtung zu laufen (mal abgesehen von deiner Einschätzung meine Person betreffend, wie ich "Texte der Bibel filtere" etc)

      Was meine Person betrifft, schliesse ich mich dem Verständnis von HeimoW #13) vollinhaltlich an,---aber------
      dein Beitrag läßt mich nachfragen WARUM Du eine solche Eingangsfrage überhaupt gestellt hast---offensichtlich deswegen:

      Denn mir geht es nicht darum, herauszufinden, was in der Bibel "heilsnotwendig" ist,

      sondern????
      sondern---. Das heißt, welche Stelle in der Bibel bringt eventuell einen Menschen dazu, schließlich das heil erlangen zu können.

      Ist das also dein Ziel?? :bei deinen persönlichen Missionsbestrebungen "Suchenden" bei der Suche nach dem bibl.Heil zu helfen, ? durch "außerbibl. Zusatzerkenntnisse :?:

      +) nicht nur die Aussagen der Schrift zu nützen, (Bibelstunden im konservativem Sinne)?

      +) sondern--da u.U. auf diese Art und Weise bei dem Suchenden ev. zuviel Unklarheiten/Falschübersetzungen oder Texte, die nicht Gottes Wort sind??) übrig bleiben---zu erforschen wo Du diesem dann :) der Bibelbetrachtung helfen kannst

      Und genau hier setzt mein gedanklicher Rotstift an, denn wenn dieser Text nicht wirklich Bestandteil der Bibel war und ist, also Bestandteil des ursprünglichen Wortes Gottes, so kann dieser Text dann in die falsche Richtung führen,
      Texte, welche nicht wirklich Gottes Wort sind, zu erkennen und davor zu warnen :?: :?: durch philosoph/wissenschaftl. Erkenntnisse??
      ===========================================================================================================================
      Ist SO also deine Eingangsfrage zu verstehen gewesen? Ergänzende "außerbiblische Hilfe" um suchenden Menschen "DAS HEIL" in der Bibel besser erkennen zu helfen??---durch Weglassung von bestimmten (gefälschten) Texten, oder Texten, welche nicht Gottes Worte sind ? eben durch ergänzende Betrachtung der Bibeltexte mit Hilfe von außerbiblischen "philosoph/wissenschaft. Methoden ??

      Es zeigt sich also, daß deine Eingangsfrage: Die Bibel philosoph/wissenschaftl. betrachten, --JA/NEIN zumindest von dir eine genauere Spezifikation
      bedarf, um dir die gewünschte Antwort dann geben zu können.

      Es isind also von dir zunächst die tatsächlichen Gründe anzugeben, warum, wozu, wo etc denn diese zusätzliche "Betrachtungsweise der Bibel" ggf.eingesetzt werden soll. Stimmt meine o.a. Annahme?
      Erst dann ist eine ordentliche Überlegung und persönliche Beantwortung möglich, ob man dafür oder dagegen ist.

      Denn bisher hatte ich den Eindruck, daß die Frage an "uns" Adventisten gerichtet war--darauf hatte ich dich aber in meinen Beiträgen genau hingewiesen!!. Aus dieser Sicht erfolgte ja wohl auch die Antwort von HeimoW--und auch von mir. Aber möglicherweise ist es auch ganz anders, bitte um Aufklärung.

      liebe Grüße aus wien
      Yokurt
    • [IMG:wcf/icon/quoteS.png]
      Zitat
      Denn mir geht es nicht darum, herauszufinden, was in der Bibel "heilsnotwendig" ist,
      sondern????
      [IMG:wcf/icon/quoteS.png]
      Zitat
      sondern---. Das heißt, welche Stelle in der Bibel bringt eventuell einen Menschen dazu, schließlich das heil erlangen zu können.
      Ist das also dein Ziel?? :bei
      deinen persönlichen Missionsbestrebungen "Suchenden" bei der Suche nach dem bibl.Heil zu helfen, ? durch "außerbibl. Zusatzerkenntnisse :?:

      +) nicht nur die Aussagen der Schrift zu nützen, (Bibelstunden im konservativem Sinne)?

      +) sondern--da u.U. auf diese Art und Weise bei dem Suchenden ev. zuviel Unklarheiten/Falschübersetzungen oder Texte, die nicht Gottes Wort sind??) übrig bleiben---zu erforschen wo Du diesem dann :) der Bibelbetrachtung helfen kannst
      also, Yokurt, präziser hätte ich dies kaum formulieren können. Danke zunächst einmal.
      Ich maße mir jedoch nicht an, derjenige zu sein, der dem anderen zeigt, wie man richtig mit der Bibel umgeht, wie man sie richtig zu lesen hat und demzufolge zu verstehen. Schon gar nicht, wenn mir bei alledem klar wird, dass ich gegebenenfalls eine falsche Übersetzung in den Händen halte, die mir jederzeit ein anderer mit der scheinbar richtigen Übersetzung jederzeit zunichte macht und mir damit zugleich erklärt, ich würde eine Irrlehre verbreiten, wenn ich jene Erkenntnis die ich aufgrund einer falschen Übersetzung gewonnen habe, weiter gebe.

      Und ich denke mal, derjenige, der mich in dieser Weise zu korrigieren vermag, weil ich ganz offensichtlich eine falsche Bibel in der Hand halte, wird irgendwann wiederum seinen meister finden, der ihn ebenfalls darauf aufmerksam macht, dass auch seine Übersetzung nicht wirklich dem ursprünglichen Wortlaut vom ursprünglichen Wortlaut entspricht, und er solle dies auch nicht als Irrlehre verbreiten usw.... Wo also bleibt hier dann die Führung des Heiligen Geistes, wenn es doch heißt "allein die Bibel, und nichts als die Bibel!" Welche Bibel bitteschön?

      Dieses Thema hatte ich hier vor Monaten vorgetragen (nicht nur ich). meine damalige Intention dies zu tun war meine Frustration, erkennen zu müssen, dass ich die Lutherbibel nicht wirklich ernst nehmen sollte, mit dem, was sie quasi im Detail schreibt; denn in anderen Übersetzungen war der Wortlaut und zum Teil der damit einhergehende Sinn ein anderer. So fragte ich mich damals schon, noch lange, bevor ich das Internet kannte, ist es wirklich der Sinn der biblischen Betrachtung, sich über die Gleichartigkeit, dem Gleichklang des geschriebenen Wortes zu unterhalten, herauszufinden, was denn nun da unterschiedlich und somit falsch sein müsste.
      oder geht es der Schrift hierbei um etwas ganz anderes, also nicht Sola Skriptura, sondern, hier wird mit eigenen Worten der jeweiligen Zeitzeugen die damalige Beziehung mit Gott wieder gegeben

      später weiter mit diesem Text (muß gerade abbrechen)