Dispensationalismus: geheime Entrückung der Gemeinde

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    • Auf 2. Thess. 2:7 gehe gerne später eim. Aber lass uns doch erst mal eine Sache zu Ende bringen, ehe ein neues Fass auf gemacht wird.


      Ja Lieber ben Salomo, da kann ich mich schon etwas geduldigen, denn es können doch ja andere antworten, sind doch nicht die einzigsten im Forum.


      Herzliche Grüsse, Blume :)
    • @benSalomo:

      Hallo benSalomo,
      ich danke Dir für Deine Beiträge (besonders Nr. 32)
      Doch @Blume hat richtigerweise darauf hingewiesen:1.Thes. 4,13-18 (wie auch 1.Kor.15) decken sich nicht mit Offb. 19,11-21.Daher kann von zwei Ereignissen ausgegangen werden.
      Übrigens,die Entrückung bezieht sich nicht nur auf Darbysten,sondern auf alle Christen,die an den HERRN JESUS CHRISTUS glauben.
      Auch wenn Du behauptest,der Unterschied zwischen Entrückung und der Wiederkunft des HERRN in Herrlichkeit sei erst von Darby eingeführt worden,ist nicht ganz zutreffend."schon in der Alten Kirche hat man zwischen verschiedenen Heilsepochen unterschieden...Schon Paulus spricht von "Ökonomien".(Ich zitiere hier Dr. Helge Stadelmann,Nachwort zu "walvoord Kommentar")
      Es gibt hier unterschiedliche Auslegungen.Eben weil wir Menschen sind.Da kann kein Theologe oder Bibel-Kommentator behaupten,nur er alleine habe die einzig richtige Auslegung.Dass auch in der Brüderbewegung(die ja nachweislich von J.N. Darby geprägt wurde),Darlegungen und Deutungen von Darby kritisch gesehen werden,da verweise ich nur auf Arnd Bretschneider (zum Heilsplan Gottes.Genauer Titel ist mir jetzt nicht bekannt,könnte man bei Bedarf herausbekommen).
    • Hallo, ich habe ehrlich gesagt sehr sehr große mühe mich in diese darbyistische Weltbild hinein zu denken. Ich würde diese Sicht der Bibel gerne verstehen um sie mit der adventistischen vergleichen zu können und um die "Knackpunkte" zu erkennen, bei denen sich unsere Auslegungen unterscheiden. Aber leider ist mir dies bis heute nicht gelungen.

      Ich hab einige Fragen zu 1. Thessalonicher 4,13-18

      13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
      14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.
      15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen;
      16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
      17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt3 werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
      18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!
      1. Wer ist mit "die anderen, die keine Hoffnung haben." (Vers 13) gemeint?
      Meine Antwort: Die Menschen, die nicht an Jesus glauben (kurz: die unbekehrten Heiden)
      2. Wer ist mit "Wir" in den Versen 14, 15 und 17 gemeint?
      Meine Antwort: Paulus (Judenchrist) und die Thessalonicher (Judenchristen und Heidenchristen) --> Alle Christen zusammen. Er, Paulus (Judenchrist), schreibt an eine Gemeinde aus Heidenchristen und Judenchristen. Mit "Wir" meint er alle, die an Christus glauben. Diese Gruppe steht der anderen Gruppe, die keine Hoffnung hat, gegenüber.
      3. Wieso soll der Text nichts mit Gericht zu tun haben?
      Posaunen (Vers 16) stehen oftmals in Zusammenhang mit einen "Gericht" und sind ein Signalinstrument der Israeliten gewesen. Also doch ein Hinweis auf ein Gericht in diesen Versen?
      4. Wieso sollte man hier von einer "heimlichen" Entrückung sprechen können?
      Ich verweise nochmal auf die Posaunen (Signalinstrument!). Der Herr wird selbst vom Himmel herabkommen (Vers. 16) - so wie er zum Himmel heraufgefahren ist. Dies war sichtbar für die Jünger, und ich glaube auch für "Ungläubige", wenn sie dabei gewesen wären.

      Ich fasse diesen Text für mich zusammen, so wie ich ihn verstehe:
      Paulus informiert die Thessalonicher darüber, was mit den gläubigen Entschlafenen passiert, wenn Jesus wieder kommt. Zunächst bekräftigt er, dass jene vom Tod auferstehen werden durch Jesus. Dann bekräftigt Paulus (Judenchrist), dass er zusammen mit den Thessalonichern (Juden- und Heidenchristen) den Entschlafenen in der Auferstehung nicht zuvor kommen wird. Im Klartext heißt das für mich, bevor die Christen (Juden- und Heidenchristen) entrückt werden, werden die Entschlafenen auferstehen. Diese Auferstehung wird durch drei Dinge eingeleitet: 1. Befehl, 2. Stimme des Erzengels und 3. Posaune Gottes. Nach der Auferstehung wird die Gruppe, die nicht auferstehen braucht (da sie noch lebt bei der Wiederkunft) zusammen mit den Auferstandenen entrückt - und zwar in den Wolken, in denen auch schon der Herr selbst herabkam (V16).

      Verstehe ich Blume richtig, das er der Meinung ist, dieses Ereignis findet heimlich statt? Nach dieser Entrückung gibt es keine Christen mehr auf der Erde, sondern Juden, die dann Judenchristen werden und ein 1000 Jähriges Reich aufbauen, um dann nach dieser Zeit ebenso entrückt zu werden, bei einer zweiten Wiederkunft? Was ist mit den Judenchristen, die während des 1000 Jährigen Reiches sterben? Stehen die dann auch nochmal auf, bei der zweiten Wiederkunft? Und stehen dann diese zusammen mit den Ungläubigen auf?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Hallo binich.

      natürlich decken sich die Texte in 1. Thess. 4 und der Offb. nicht. Beide beantworten ja bestimmte Teilaspekte der gleichen Sache. Es gibt m.W. gar keinen Text im NT, der a l l e Aspekte der Wiederkunft Jesu zusammen fasst. Jeder Text bringt einen Teil des Ganzen. Eine Trennung der Wiederkunft Jesu in zwei Teile erfolgte erst durch Darby. Aber wenn schon Blume keine Texte nennen will, die von zwei Wiederkünften Jesu sprechen, dann kannst Du vielleicht solch einen klarenTtext bringen. 1. Thess. 4 steht jedenfalls von der Schilderung der Umstände her in enger Verbindung mit Offb. 1:7. Und wenn dann der gleiche Johannes in Kap 18 noch einmal die Wiederkunft Jesu schildert, kann man m.E. von diesem gewissenhaften Mann erwarten, dass er dazu schreibt, dass Offb.1 und 19 zwei getrennte Ereignisse sind. Tut er aber nicht.

      Dass alle Christen, die an Jesus glauben, bei der darbystischen Entrückung dabei sein werden, mag ja eine schöne theoretische Vorstellung sein. doch dann müsste Gott gewissermaßen alle Gläubigen aller Zeitalter, die nicht an die zweigeteilte Wiederkunft, sondern nur an einmalige Wiederkunft genau am Weltende geglaubt haben, "zwangsentrücken", denn sie hofften ja auf ein völlig anderes Ereignis. Und außerdem widerspricht die Vor-Entrückungs-Theorie der Lehre Jesu, dass man seine Wiederkunft nicht ausrechnen darf. Denn das kann man, wenn die Vor-Entrückung 7 Jahre vor dem Wekltende stattfindet.

      Die verschiedenen Heilsepochen (Diepensationen) haben zunächst mal nichts mit der Entrückung zu tun. Es ist mir bekannt, dass zwei wenig bedeutende Kirchenväter solche Betrachtungsweise mal ins Spiel gebracht haben. Doch ist niemand in der Frühkirche darauf ein gegangen, und die Sache wurde mit dem Tod dieser beiden Leute ad acta gelegt. Außerdem hat auch Irenäus an einer einzigen Stelle davon gesprochen, doch der gilt ja nicht als ganz "koscher", um es mal gelinde zu sagen. Aber bis auf diese drei, deren Ansichten ohne jeglichen Einfluss blieben, wusste man in der Kirchengeschichte nichts von Dispensationen. Die hat Darby erst so richtig "hoffähig" gemacht. Allerdings auch zuerst nur in den eigenen Reihen, und dies unter viel Streit und gegenseitigen Ausschlüssen Etwas von diesen vielen Streitereien kann man auf der Seite "brüderbewegung" nachlesen, wo all die alten Dokumente veröffentlicht werden.

      Walfoord ist einer der bekanntesten Dispensationalisten der Neuzeit. Natürlich versucht er in der Bibel Hilfen für seine Ansichten zu finden. Das ist ja sein gutes Recht. "oikumenia" heißt übrigend auf deutsch: "der ganze bewohnte Erdkreis". Da ich die entsprechende Bibel-Stelle nicht kenne, die Stadelmann meint, kann ich dazu im Moment nichts sagen

      Dass unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Meinungen gelangen, liegt in der Natur der Sache. Was ich aber seit vielen Jahren beobachte, ist, dass diese Meinungen nicht der Kernpunkt sind. Es sind eben Meinungen, über die man diskutieren kann. Wenn aber völlig andere Auslegungsmethoden im Spiel sind (hier: die historische Sichtweise Jesu, der Apostel und der Reformatoren gegenüber der dispensationalistischen Sichtweise Darbys, es gibt aber noch mehr, die hier z.Zt. keine Rolle spielen), dann kann man die Ergebnisse nicht vergleiche und auch nicht diskutieren, solange man sich nicht auf ein Aulegungsprinzip geeinigt hat. Denn von ihrem Auslegungsprinzip her hat jede Seite Recht.

      Beispiel:
      Wenn ich vom Dispensationalismus her die Bibel auslege, gibt es mindestens zwei Wiederkünfte Jesu, dann gibt es auch die Unverlierbarkeit des Heils, die unsterbliche Seele, die Ungültigkeit der 10 Gebote und einiges mehr. Logisch zu Ende gedacht gibt es dann auch die Allversöhnung. Deren Begründer war urspünglich ein Darbyst. Aber davor schrecken die Brüdergemeinden zurück. Dann haben sogar die Zeugen Jehovas Recht, denn auch sie sind Dispensationalisten.

      Aber von der historischen Auslegungsmethode Jesu her ist der Dispensationalismus in seinen verschiedenen Ausprägungen eine moderne Irrlehre, vor der Jesus in Matth. 24:24 ausdrücklich warnt. Historisch gibt es nur eine Wiederkunft, keine unsterbliche Seele, die volle Gültigkeit der ganzen Bibel und der 10 Gebote einschl. Sabbatgebot, einen schon seit langem existierenden Antichristen und vieles mehr.

      Dass die Brüdergemeinden hier und da vor dieser oder jener Ansicht Darbys warnen, ist nicht weiter verwunderlich. Sie sind sich ja sogar untereinander nicht einig. Viele Gemeinden stehen örtlich alleine da, einige wenige haben sich dem Bund freikirchlicher Gemeinden unter Hitler mehr oder weniger zwangsweise angeschlossen. Aber ich kenne auch sehr viele Brüdergemeinden, die nur ganz alleine für sich da sind, weil sie mit den Ansichten der anderen Gemeinden nicht zufrieden sind. Das kann sogar innerhalb einer Stadt der Fall sein-. Das kenne ich aus meiner Heimat.

      Und dabei sagt doch Jesus, dass man seine Gemeinde an der Einigkeit erkennt Joh. 17.

      Danke, binich, dass Du die Geduld hast, das alles zu lesen. winkexD13nei

      Liebe Grüße von

      benSalomo
    • Stofi schrieb:

      Gibt es eine geheime Entrückung für die Gemeinde?

      NEIN !!!!!

      Gott hat zu jeder Zeit Seine Representanten auf Erden. Seine Zeugen im großen Kampf Gut gegen Böse. Diese Erde ist ein Schauspiel dem ganzen Universum. Das einholen Seiner Gemeinde als Sieger in den Himmel ist das Finale schlecht hin. Die Siegesehrung nach einem bitteren, schweren, fast unerträglichen Kampf. UND DAS SOLLTE GEHEIM GESCHEHEN???!!!
      Im GEGENTEIL, die GANZE WELT wird Augenzeuge des wunderbaren Ereignisses.


      Sehe es auch so wie Stofi mit einen klaren NEIN, es werden die sein die IHM treu bleiben, die ausharren bis zum Ende, bis Christus kommt.
    • Blume,

      seit einiger Zeit verfolge auch ich etwas diese Diskussion über die geheime Entrückung, ohne mich eingeschaltet zu haben. Nun hätte ich aber doch auch einige Fragen an Dich und alle Vertreter und Verteidiger dieser Theologie, die bisher noch nicht so konkret gestellt wurden.

      Ihr stimmt ja sicher damit überein, dass Gott sowohl im AT durch die Propheten als auch Jesus selbst zu seiner Zeit wichtige Wahrheiten, die seine Zuhörer wegen traditionellen und vorgefassten Vorstellungen immer wieder missverstanden oder gar nicht verstanden hatten, oft entweder durch Gleichnisse oder Beispiele aus der Geschichte und aus Ereignissen der Vergangenheit zu veranschaulichen suchte. Es wird auch bekannt sein, dass Jesus die Botschaften vom Reich Gottes und so auch von seinem Wiederkommen und dem Weltgericht in solche Gleichnisse und Vergleiche kleidete. Diesbezüglich hätte ich nun die Frage, wo wir die "Wahrheit" von einer geheimen Entrückung in all dem Gleichnissen, Bildern und Geschichten der Bibel des Alten und Neuem Testamentes finden?

      Wo finde ich diese Idee z. B. in dem Gleichnis von den 10 Jungfrauen in Mt.25? Werden dort einige der klugen Jungfrauen schon vor der sichtbaren Erscheinung des Bräutigams unsichtbar für die anderen Jungfrauen in den Hochzeitssaal entrückt? Wo finden wir diese Idee von einer gE in dem Gleichnis von der königlichen Hochzeit
      in. Mt, 22 oder im Gleichnis vom Gericht über die Schafe und Böcke in Mt. 25?

      Oder wo ist in dem Gleichnis vom Unkraut und Weizen in Mt 13 ein Hinweis auf eine gE ? Wird Jesus etwa bei seinem Kommen seine Engel zwei Mal aussenden, um einmal in unsichtbarer Weise seine Auserwählten aus allen Völkern der Heiden ui sammeln, und danach dann erst seine Auserwählten aus den Juden und aus noch anderen Völkern, Stämmen und Sprachen? Auch in der Endzeitrede Jesu in Mt 24, Lk. 21 und Mk 13 werden ja die Engel nicht zwei Mal gesandt - oder doch?

      Jesus vergleicht sein Kommen auch mit dem Geschehen bei der Sintflut. Könnt ihr uns dort zeigen, wo wir die Idee einer gE finden können? Hat Gott schon irgendwelche Leute unsichtbar für Noah und seine Familie vor ihnen in die Arche entrückt?

      Wie fand die Rettung vor dem Gericht von Sodom und Gomorra statt? Gab es dort eine g E an einen sicheren Ort, bevor Lot und seine Familie von den Engeln aus Sodom geführt wurden und dann an diesen sicheren Ort flüchteten?

      Wie war das beim Auszug aus Ägypten? Hat Gott dort auch schon einen Teil der Juden oder der Ägypter unsichtbar und geheimnisvoll aus Ägypten geführt, bevor es zum großen Auszug kam? Auch hier gibt es keinen Platz für die Theorie oder Theologie einer gE !!

      Wie war es vor der Zerstörung Jerusalems, die ja Jesus in seinen Endzeitreden ganz besonders als Beispiel für sein Kommen darstellte? Wo ist dort Platz für eine gE???

      Oder kennt ihr andere typologische Geschichten, Bilder und Gleichnisse, wo uns Gott oder Jesus durch die Propheten und Apostel auf die Wichtigkeit des Glaubens an eine geheime Entrückung aufmerksam machen wollte?

      Schließlich würde mich noch sehr interessieren, ob ihr uns noch etwas darüber sagen kannst, was es für die Praxis unseres Glaubens in der Endzeit bringt, an eine solche Entrückung zu glauben? Riskieren Menschen eventuell verloren zu gehen oder für die Wiederkunft Jesu nicht recht vorbereitet zu sein, wenn sie nicht an diese Entrückung glauben?
      Für mich habe ich bis jetzt aus der Bibel nur gefährliche Nachteile und Risiken für den Glauben gefunden, wenn man an die Theorien der geheimen Entrückung glaubt! Aber gebt uns bitte mal die Vorteile für unseren Glauben aus Eurem Blickpunkt bekannt!

      Einen schönen Tag, Armin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • Ich verstehe unter "geheim" in diesem Zusammenhang eher das,was in der BIBEL als "Geheimnis" benannt wird.
      Das Wiederkommen des HERRN wird nicht unbemerkt vorgehen.Die "Entrückung" werden diejenigen nicht verstehen,die nicht an den HERRN JESUS CHRISTUS glauben.
      "Geheim" für uns also deshalb,weil wir den genauen Termin nicht kennen.
    • @binich:

      binich schrieb:

      Ich verstehe unter "geheim" in diesem Zusammenhang eher das,was in der BIBEL als "Geheimnis" benannt wird.
      Das Wiederkommen des HERRN wird nicht unbemerkt vorgehen.Die "Entrückung" werden diejenigen nicht verstehen,die nicht an den HERRN JESUS CHRISTUS glauben.
      "Geheim" für uns also deshalb,weil wir den genauen Termin nicht kennen.


      Ich hoffe, dass dies nicht Deine ganze Antwort auf meine oben gestellten Fragen war. Es wäre für die gesamte Diskussion sicher sehr hilfreich, wenn Du und natürlich vor allem auch @Blume: auf diese Fragen noch näher eingehen könntet! Ich möchte einfach nur mal eure persönliche Sicht dazu kennen, denn nicht alle argumentieren ja gleich!

      Danke für euren guten Willen! Armin
    • Die se Entrückung wird plötzlich geschehen. Kein Mensch auf der Welt wird die Wiederkunft Jesu sehen oder sonstwie mitbekommen. Nur die Auserwählten sind plötzlich verschwunden, wie das in der Buch- und Filmserie "left Behind" geschildert wird.
      Am Verschwinden der Entrückten wird man merken, dass etwas geschehen ist. Wer nicht zu den Würdigen zählte, weiß jetzt genau, die Entrückung hat statt gefunden. Ab jetzt sind es noch genau 7 Jahre, bis die Welt untergeht. Jetzt beginnt bald die letzte große Trübsalszeit.
      Ab jetzt kann man die Wiederkunft Jesu aus rechnen.

      benSalomo
    • Hallo @benSalomo:

      Ich denke,es ist doch schon deutlich herausgekommen,dass es keine Bibelstelle gibt,die wörtlich von zwei getrennten Wiederkommen spricht.Aber dies ist eine Auslegung,die sich konsequent ergibt.
      Deswegen ist es auch geboten,nicht leichtfertig mit dem Begriff "Irrlehre" umzugehen.Es sei denn,man kann schlüssig nachweisen,dass dies gegen das Wort GOTTES steht.Und die beiden getrennten Ereignisse kann man durchaus ableiten.1.Zusammenkommen mit dem HERRN in der Luft.2.Gericht auf der Erde.
      In der Welt gibt es die Aussage:"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht".
      Oder welcher Christ-um auf das Thema zurückzukommen,möchte nicht errettet werden?Wir werden nicht durch uns errettet,sondern allein durch die Gnade des HERRN.Und ER ist der SOUVERÄN!
      Helge Stadelmann führt diese Stellen an:Eph.1,10;3,2.9;Kol. 1,25.(Zu "oikonomia")

      Lieber ben Salomo,
      selbstverständlich habe ich die Geduld,Deine Beiträge zu lesen und intensiv darüber nachzudenken( so wie ich es auch mit vielen Beiträgen Anderer tue,die im adventisten forum schreiben).Denn für mich gilt:()Unser )Mein Erkennen ist und bleibt Stückwerk.Daher können Auffassungen anderer Geschwister mich in meinem Glauben oder dem Verständnis der SCHRIFT nur weiterbringen!
    • @binich:

      binich schrieb:

      @Armin Krakolinig:Errettet ist jeder,der an den HERRN JESUS CHRISTUS glaubt!
      Auf unsere individuelle Meinung kommt es dabei nicht an.
      Wie dies letztendlich vonstatten geht,liegt allein beim HERRN.


      Dem kann ich Dir ja prinzipiell gut zustimmen. Wir sind uns doch alle einig, dass wir nur durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet und Vergebung unserer Sünden haben können, und dass es allein am Herrn liegt, wie Erlösung auch bei der Wiederkunft Jesu stattfinden wird, und wer erlöst sein wird und wer nicht. Doch diese Lehre von einer unsichtbaren Entrückung vor der sichtbaren Wiederkunft birgt ja für mich die Gefahr in sich, eine menschliche Meinung zu sein, die eben nicht mit der Schrift begründet werden kann. Deshalb habe ich je auch nach biblischen Beispielen, Bildern und Gleichnissen Jesus und eventuell auch schon der Propheten vor ihm und der Apostel nach ihm gefragt, wo wir eventuell eine breitere biblischen Begründung für eine solche Entrückungstheorie finden können?

      Auch meine Frage, in welcher Gefahr wir stehen, wenn wir nicht an eine solche Entrückung glauben, wie sie hier schon sehr ausführlich diskutiert wird, und wie Du sie ja auch in einem gewissen Sinne zu vertreten scheinst, kommt ja aus meiner Sorge, dass Menschen den Weg der Rettung und Erlösung doch nicht so verstehen, wie es Jesus lehrte und von uns erwartet sie zu glauben.
      Es gibt ja Hunderte Millionen von Christen aller Konfessionen, die prinizpiell glauben. dass nur der gerettet wird, der an Jesus glaubt, und auch nur er der Weg , die Wahrheit und das Leben ist, und doch wissen wir, dass nicht alle die das so glauben und Jesus auch persönlich "Herr, Herr" nennen und selbst in seinem Namen verkündigen, Wunder tun und sogar böse Geister austreiben (Mt. 7,21-23), ins Reich Gottes kommen werden, sondern die, die offensichtlich auch recht an ihn glauben und dazu gehört ja auch, das Rechte über sein Kommen zu glauben.
      Wenn das nicht auch wichtig für unseren Glauben an Jesus wäre, hätte er doch nicht so viel von Verführung durch falsche Propheten und sogar durch falsche Christusse, die noch dazu in seinem Namen auftreten werden, gerade im Zusammenhang mit seinem Kommen gewarnt. Woran wird man denn solche erkennen?

      Persönlich habe ich nämlich sehr die Vermutung, dass durch diese Entrückungstheorie, die ja auch unzertrennlich mit einer besonderen Vorstellung einer endzeitlichen Wiedererwählung Israels und eines endzeitlichen Wiederaufbaus des Tempels in Jerusalem und der Wiedereinsetzung eines vorbereitenden Opferdienstes eine Art Wiederkunft Jesu und dazu noch eine Art Erlösungslehre verkündet wird, die ich so in der Bibel nicht finde!

      Hoffe, Du verstehst mein Anliegen! Armin
    • Da ja in zwischen Zeit viel geschrieben wurde, werde ich es zusammen fassend schreiben.

      Ja Lieber ben Salomo, da du mich fragst, wo bei ich schon einges geschrieben habe, bemerkst du nicht den Unterschied zu 1. Thessalonischer 4 und Offenbarung 19, passend auch Sacharja 14 denn sie unterscheiden sich sehr zu 1 Thessalonischer 4

      Liebe ingeli, du hast ja dieses geschrieben:

      Sehe es auch so wie Stofi mit einen klaren NEIN, es werden die sein die IHM treu bleiben, die ausharren bis zum Ende, bis Christus kommt.


      Wenn Jesus sagt in Johannes 14, 1-3

      1 Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubet an Gott, glaubet auch an mich.
      2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.
      3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß, wo ich bin, auch ihr seiet.


      Und wo wird denn die Stätte denn sein?


      Herzliche Grüsse, Blume :)
    • Hallo benSalomo,

      1)
      Diese Entrückung wird plötzlich geschehen. Kein Mensch auf der Welt wird die Wiederkunft Jesu sehen oder sonstwie mitbekommen.


      a)) Nur die Auserwählten sind plötzlich verschwunden,

      b) Am Verschwinden der Entrückten wird man merken, dass etwas geschehen ist.

      c) Wer nicht zu den Würdigen zählte, weiß jetzt genau, die Entrückung hat statt gefunden.
      ========================================================================================================================================================================

      2)
      )Ab jetzt sind es noch genau 7 Jahre, bis die Welt untergeht.


      a)Jetzt beginnt bald die letzte große Trübsalszeit.

      b) Ab jetzt kann man die Wiederkunft Jesu aus rechnen.
      ========================================================================================================================================================================
      kannst Du mir zu Pkt 1) und 2) nähere bibl. Begründungen (es reicht Kurzform) --vor allem zu den unterstrichenen Schwerpunkten --geben?

      zu den jeweiligen Unterpunkten ebenfalls , sollten sie sich nicht durch die Erklärungen zu den Hauptpunkten erledigt haben?

      danke und liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Hallo binich.


      Zu Deinem Beitrag Nr.51

      Da
      sind wir und schon mal einig: Es gibt keinen Bibeltext, der von 2
      Wiederkünften spricht. Ob Blume dem zustimmt, weiß ich aber noch
      nicht. Richtig ist dies jedenfalls.


      Den Begriff der „Irrlehre“ habe ich ja schon mal vom Prizip her ein
      geschränkt. Irrlehre ist das vom Standpunkt des Historizismus her,
      nicht vom Standpunkt des Dispensationalismus. Da ist es stimmig.


      Die Frage ist also keine direkt biblische, sondern zunächst mal eine
      Fare nach der Berechtigung dees dipensationalen Verständnisses der
      Bibel. Eine Frage nach der richtigen Methode, die Bibel aus zu legen.


      Natürlich möchte auch ich durch die Gnade unsern Herrn Jesus errettet werden,und ich hoffe, dass dies der Wunsch vieler Menschen sein möchte. Ich frage mich aber, wie das bei den Menschen aussieht, die so ganz kurz
      vor der Wiederkunft Jesu leben. Wenn es keine Vor-Entrückung gibt,
      dann kommt ja vor der Wiederkunft Jesu noch eine kurze Zeit großer
      Verfolgung durch die Hure Babylon. Darunter verstehe ich die römische
      Kirche, denn alle Merkmale treffen auf sie zu. Mit dieser Verfolgung
      rechnen die Dispensationalisten aber nicht. Sie glauben sich in
      dieser Zeit schon vor-entrückt. Was aber, wenn das nicht
      stattfindet? Und wenn dann die römische Kirche ihre Sonntagsfeier im
      Verein vielleicht mit den Gewerkschaften mit Gewalt durchdrückt (das
      Malzeichen des Tieres)? Machen dann die Dispensationalisten mit oder
      weigern sie sich und stellen sich dann auf die Seite der Verfolgten,
      obwohl sie nicht darauf vorbereitet sind? Da mache ich mir echt
      Sorgen um meine dispensationalistischen Brüder und Schwestern.


      In Eph. 1:7-10 geht es um die Erlösung und die Errettung aus Gnade.
      Darum, wie dieses Geheimnis Gottes sich offenbarte und entfaltete,
      bis es in Christus mündete. Und wie wir, die Gläubigen, das
      „Erbteil“ empfangen. Der beschriebene Vorgang ist nichts anderes
      als die Durchführung des Erlösungsplanes Gottes, der ja schon vor
      Beginn der Schöpfung beschlossen war. Diese Durchführung und
      Verwaltung nennt Paulus hier „oikonomia“, was englisch ind King
      James mit „dispensation“ übersetzt wird. Es hat aber nichts mit
      den Heilszeiten zu tun.


      InEph. 3 macht Paulus von V. 2 bis 14 einen Einschub in seinen
      Gedanken. Er erklärt dort zwischendurch zwei Dinge: einmal das
      bisher verborgene Geheimnis, dass die Heiden Miterben Israels sein
      sollten und zum anderen, dass er von Gott nachträglich zum Apostel
      und Verkünder (Verwalter, „dipensation“, Luther: Amt) dieser
      Wahrheit berufen wurde. Hier steht auch nichts von 7 Heilszeiten,
      nur, dass die Erbberechtigung der Heiden mit Israel jetzt ans Licht
      kam und Paulus zum Verwalter dieser neuen Wahrheit berufen wurde.


      In Kol. 1:25 finden wie wieder einen ähnlichen Gedanken. Paulus ist ja
      völlig durchdrungen von dem Gedanken, dass Gott nun nicht nur
      Israel, sondern alle Welt retten möchte. Und ihn, den hässlichen
      einstigen Christenverfolger, hat er nun mit der Predigt dieser
      Botschaft betraut. Er ist bewiesener maßen der Verwalter
      (dipensation) dieser Aufgabe.
      .

      1. Kor. 9:17. Auch hier spricht Paulus davon, dass Gott selbst ihm die Aufgabe, das Amt, die Verpflichtung übertragen hat, das Evangelium zu predigen

      Ich habe nochmal in Youngs Concordance nach gesehen. Dies sind die
      einzigen Stellen im NT, wo von der „oikonomia“, also Amt,
      Haushalterschaft, Verwaltung die Rede ist. Wie man aus solchen
      Bibelstellen ein Gebäude aus Heilsepochen aufbauen kann, bleibt mir, ehrlich gesagt, schleierhaft.



      Mir ergehjt es ähnlich wie Dir. Ich lerne in den verschiedenen Foren eine große Menge über das Wort Gottes und seine Lehren, auch am Widerspruch der Anderen.

      Liebe Grüße von

      benSalomo
    • Zum Beitrag 56

      Hallo Yokurt.
      Ich bin ja kein Dispensationalist. Was ich geschrieben habe, habe ich in Gesprächen mit Darbysten hin und her gehört und gebe es hier so wieder. Aber vielleicht findet sich jemand hier im Forum, der das besser kann.

      Zu Punkt 1:
      So wird das in Internet-Videos und in der Film-Serie The Left Behind dar gestellt

      Zu Punkt 2a. Das wurde doch auch hier im Forum schon mehrfach gesagt, u.A. von Blume

      Zu Punkt 2b.

      Das ist meine Auslegung. Es wird aber von der Darbysten überhaupt nicht gerne gesehen,. da sie wissen, dass man Zeit und Stunde nicht ausrechnen soll.

      Liebe Grüße von
      benSalomo
    • Nun, lieber Blume, es gibt nur eine einzige Wiederkunft Jesu, bei der auch die Entrückung stattfindet. Darnach sind die Heiligen 1000 Jahre bei Jesus im Himmel, und auf der Erfe sitzt nur der Satan und seine Engel herum unmd hat niemand zum Verführen. Dadurch sind ihm beide Hände gebunden.
      Und nach den 1000 Jahren kommt Jesus nit allen Heiligen vom Himmel herab, die Gerichtsurteile werden im feurigen Pfuhl vollzogen, und darnach beginnt die Neue Erde.
      So sagt es Jesus.

      benSalomo.
    • Hallo benSalomo,

      Hallo Yokurt.
      Ich bin ja kein Dispensationalist. Was ich geschrieben habe, habe ich in Gesprächen mit Darbysten hin und her gehört und gebe es hier so wieder.
      Da sieht mamn wieder einmal, wie Mißverständnisse enstehen können.

      Sieh dir ev. nochmal deinen # 50) möglichst mit den Augen eines "Lesers" an. Man kann niergends erkennen, daß Du dort wiedergibst was Du
      " in Gesprächen mit Darbysten hin und her gehört und gebe es hier so wieder."
      was Du also So gehört hast---und dies somit nicht deinen Standpunkt wiedergibt. ---hätte ich auch ehrlich gesagt zu deinen bisherigen Aussagen in keinster Weise einordnen können. :)

      danke für die (Auf)Klärung
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt