Israel - ein Volk, das längst nicht mehr existieren sollte

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    • Nun, den Standpunktden viele Christen, insbesondere auch die meiner ist, Gott hat dieses Volk ausgewählt, damit es Heilsträger für alle Völker der Erde wird.

      Das nächste Punkt ist ja, wenn dies wegen des Ungehorsams des Volkes nicht mehr möglich wäre, dann hätte sich Gott verplant. Gott hat aber seinen Heilsplan ohne die Menschen gemacht und hat ihn bei sich selbst beschworen. Gott hat diesen Plan nur an seiner Treue festgemacht. Wenn alle untreu werden, Gott ist und bleibt der treue Gott und führt seinen Heilsplan aus.

      Grüsse, Blume
    • Israel. Ein Volk, das längst nicht mehr existieren sollte. Welch ein Satz verwirrtwegr, wer so was denn denkt oder sich äussert, der stellt schon die Bibel in frage, ein Christ disqualefierts sich schon mal, das er das Wort Gottes einfach nicht kennt, oder der durch eine Lehre in die Irre geht, oder verwirrt ist.

      Denn nach biblischem Verständnis hat Gott einen Plan für alle Völker, und der Schlüssel für diese göttlichen Pläne liegt im Volk Israel.

      Man kann es nicht überlesen, es sei, man ignoriert es einfach befissendlich, was wohl einige Menschen es gerne zu pflegen wissen.

      Denn, wenn ich 2.Mose 19, 5-6 lese:

      5 Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein;
      6 und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.


      Und da daran hat sich beiden heutigen Tag nichts gändert, was natürlich mich in einen Brennpunkt einer Diskusion auch nach sich zieht.



      Grüsse, Blume
    • Liebe Stofi, ich habe nicht Dich gemeint, denn es gibt aber zahlreiche Menschen die diesen Standpunkt vertreten, und da sind mir einige Christen darunter wohl bekannt, die diese Meinung vertreten, und von denen sind bekennende Adventisten. Da gab es viele fruchtlose Diskusionen, die zu nichts geführt haben. Ja ich wurde als Lügner beschimpft, und noch vieles mehr, die ich nicht näherer erörtern will. Denn es ist eine ernsthafte Beschudigung vor dem Herrn. Da hört das Spiel auf, das ist kein spass mehr, sondern eine sehr ernsthafte Beschuldigung, den man so mal daher sagt. Das ist schlichtweg eine Sünde.



      Herzliche Grüsse, Blume :)
    • Hallo Nadia,

      Das "Israel Thema" wird ja derzeit in einigen Threads von verschiedenen Gesichtspunkten aus diskutiert. Aus meiner Sicht gibt es dazu ein beträchtlichen Anteil an Mißverständnissen, weil einige wichtige Schlüsselbegriffe unbiblisch verstanden und verwendet werden. Rö. 9)-11) wäre eine gute Grundlage zur Abklärung.

      +) Dazu gehören mit Sicherheit das Begriffspaar "Verworfen" und "Erwählt". Im Thread "Rö.9-11) habe ich versucht darüber mit Jakob der Suchende ins Gespräch zu kommen, bisher vergeblich.

      +) Weiters gehört dazu auch der von Blume in # 61 erwähnte Begriff, den ich hier im Forum --obwohl mir gut bekannt--zum ersten Mal gehört habe, nämlich Gottes Volk als "Heilsträger"
      Auch dieser Begriff bedarf einer genauen Definition, der sehr gut weiter helfen kann. Besonders bei der Frage, wenn die Juden derzeit zwar nicht "verworfen" aber eben doch nicht an Jesus glauben, welche (Glaubens) "Position" nehmen sie den dann ein?---und warum? etc.

      +) Damit im direkten Zusammenhang steht der so oft unbiblisch gebrauchte Begriff "Israel";
      -) "Israel Gottes"-- "At Israel"---"NT Israel"--"Volk Gottes"---"Ganz Israel"---"fleischliches Israel"---"geistiges Israel"---"Kinder Gottes nach dem Fleisch"---"Kinder der Verheißung"---"Abrahams Kinder"--"der Staat Israel"--"die Auserwählten"--Vollzahl der Heiden"--usw.
      Ohne bibl. Definition vor allem
      dieser Begriffes wird die Auslegung von Rö. 9-11) zusätzliche ernste Schwierigkeiten bereiten, wie ja die Diskussion Blume/benSalomo über weite
      Strecken uns vor Augen führt.
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      In diesem Zusammenhang würde ich dich bitten um ergänzenden abrundenden Kommentar zu deiner Feststellung:
      . Nur für eine Zeit hat ER (einen Teil!!)Israel verstockt(Rö.11.25), bis die Vollzahl der Heiden erreicht ist.

      -) Wen verstehst Du unter diesem Teil von "Israel"?? Welche Menschen sind das ??(Damals und heute) Was hat der "Staat Israel" damit zu tun?

      -) Was bedeutet die "Vollzahl der Heiden" für dich? (Alle existierenden Heiden weltweit?, oder wieviele?)

      -) Wann ist "die Zeit" der Vollzahl der Heiden für dich errreicht?, wowon hängt das ab? Wer sind diese "Heiden"

      Solche und ähnliche Fragen sind es, die uns wohl aufzeigen, daß unsere Antworten darauf gar nicht so leicht sein dürften, ---schon gar nicht ohne genaue Vorstellung von den o.a. Begriffen, so wie sie Paulus im 'Rö. Brief verwendet.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Blume schrieb:

      Liebe Stofi, ich habe nicht Dich gemeint, denn es gibt aber zahlreiche Menschen die diesen Standpunkt vertreten, und da sind mir einige Christen darunter wohl bekannt, die diese Meinung vertreten, und von denen sind bekennende Adventisten. Da gab es viele fruchtlose Diskusionen, die zu nichts geführt haben. Ja ich wurde als Lügner beschimpft, und noch vieles mehr, die ich nicht näherer erörtern will. Denn es ist eine ernsthafte Beschudigung vor dem Herrn. Da hört das Spiel auf, das ist kein spass mehr, sondern eine sehr ernsthafte Beschuldigung, den man so mal daher sagt. Das ist schlichtweg eine Sünde.



      Herzliche Grüsse, Blume :)
      @Blume,
      die Überschrift bedeutet, dass das Volk Gottes von Anfang an ein Dorn im Auge Satans ist und dass er in der ganzen Geschichte alles daran setzt, es zu vernichten. Im Artikel ist genau das beschrieben. Mit welchen Mitteln und warum und wie er das versucht (hat). Aber alles vergeblich. Denn dieses Volk Gottes existiert dank Seiner Wunder immer noch und wird bis zur Wiederkunft Jesu auch existieren. Vielmehr noch, Gott setzt alles daran, "es" fürs ewige Leben zu retten, ER tut auch heute noch Wunder an ihm. Darüber dieser Artikel und deswegen diese Überschrift.

      .
    • Fleischliches Israel und die Nachfolger Jesu

      Hallo Nadia.



      Darf
      ich Dich bitten, die Bibel nicht nur mal eben oberflächlich, sondern
      etwas sorgfältiger und genauer zu lesen?


      Du
      schreibst nämlich:


      Israel
      ist nicht auf Dauer verworden. Auch wenn die Zweige (Rö.)
      abgebrochen wurden,



      1. so
        wird ER sie wieder

        einpfropfen.


      2. Nur
        für eine Zeit hat ER Israel verstockt(Rö.11.25), bis die Vollzahl
        der Heiden erreicht ist. 3



      3. Und
        es wird gewarnt davor, dass die Christen sich ja nicht über Israel
        - das ganz irdische Israel, ein anderes kann Paulus nicht gemeint
        haben, da sie ja geistlich nicht Jesus erkannt haben...- erheben
        sollen!! (Aufteilung von mir)







      Zu
      1. In Röm 11:23 steht nämlich eine Bedingung für das
      Wieder-Einpfopfen in der Bibel: W e n n sie nicht im Unglauben bleiben, und: Gott k a n n sie wieder einmpfropfen. Ich empfinde es für einen Christen als sehr unredlich, aus einer eventuellen, bedingen Möglichkeit eine unbedingte, feststehende Tatsache zu machen und dann aus einer solchen Bibelverdrehung auch noch eine Glaubenslehre ab zu leiten.


      Zu
      2. Nicht ganz Israel ist verstockt, sondern nur ein Teil, nämlich der Teil, der nicht an Jesus glaubte.


      Zu
      3. Gott hat Israel zum Teil verstockt, bis alle Heiden (die Fülle) hinzu gefügt worden sind. „und also das ganze Israel selig werde“-
      Das bedeutet: Auf diese Weise (also) macht Gott das „ganze Israel“ wieder vollzählig, das durch den Ausbruch der ungläubigen toten Zweige dezimiert war. Das bedeutet, dass die am Ölbaum Israel frei gewordenen Plätze durch Heidenchristen aufgefüllt werden und auf diese Weise Israel wieder vollzählig wird. Das Israel am Ende der Welt besteht aus lauter „Überwindern“ oder geistlichen Israelitern aus Juden und Heiden.



      Du glaubst doch sicher nicht im Ernst, dass die Pharisäer, die Jesus ablehnten, oder die gottlosen Könige Ahab und Manasse und all die anderen abgefallenen Israeliter zum Volk Gottes, also zu den Überwindern, gerechnet wurden, oder doch?


      Israel“ heißt zu deutsch: „Überwinder“. Wenn Du sagst, dass alle die zum fleischlichen Israel gehörten, auch gleichzeitig „Überwinder" waren oder später sein werden, hast Du allerdings Recht. Die frommem, orthodoxen Juden glauben, dass sie keinen Messias benötigen, der ihnen ihre Sünden vergibt. Die sind nach Deinen Worten aber alle auf dem Weg, wieder ein gepflanzt zu werden. Wahrlich eine eigenartige Bibelauslegung oder besser -verdrehung.


      Ich gebe Dir mal den Tipp (und auch Blume und binich), über all da, wo im NT "Israel" vorkommt, das Wort "Überwinder" ein zu setzen und dann mal den Text laut zu lesen. Dann merkt ihr sehr schnell. dass der Apostel Paulus in seinen Briefen zwei Formen von Israel kennt, nämlich das fleischliche und das geistliche. Und das geistliche sind alle Erlösten und Überwinder. Die Konfession spielt da keine Rolle, nur noch das völlige Vertrauen (Glaube) in Jesus Christus. Insofern k a n n vielleicht auch ein Herr Ratzinger ein Überwinder sein. Das wird aber Gott beurteilen


      Weiter
      schreibst Du:


      Die aus Israel(11.23) werden WIEDER EINGEPFROPFT; WENN SIE NICHT IM UNGLAUBEN BLEIBEN. (Was sagst du dann?!) 25. Überhebe dich nicht, denn nur für eine Zeit sind sie ausgebrochen worden.`



      Hier nennst Du selbst die göttliche Bedingung, und das ist auch richtig so. Worüber ich mich wundere, ist aber der Umstand, dass Du die Begingung oben großzügig übergehst. Bist Du eine Prophetin, dass Du heute schon weißt, ob sich das ganze Volk vor Jesu Wiederkunft bekehren wird? Also die Bedingung erfüllen wird? Wenn ja. Die Bibel sagt nichts darüber, aber Du postulierst es. Ist das darbystische Überheblichkeit? Oder was
      sonst?



      Und
      Deine letzten Worte sind:


      Es ist so kompliziert, eine Sache scheinbar durch viele Anmerkungen und notfalls E G White zu erklären, bis das Wort Gottes unkenntlich wird. Und die einfachen Gde. mitglieder laufen zu Papa Pastor und fragen. DUUU wie siehst du das denn? - denn er hat ja studiert.
      Also E G White sagt u.a. auch, dass das viele studieren unter Umständen ungläubig macht anstatt gläubig.


      Also,
      die Bibel so zu erklären und aus zu legen, wie es Jesus und die Apostel taten (und auch die Adventisten tun, nämlich historisch), ist wirklich einfach. Vor allem, wenn man dem einfachen Wort Gottes glaubt. Aber wenn dann der Priester Darby daher kommt und seine Prophetin und die neue Auslegungsmethode „Dispensationalismus“ ein führen, dann wird es schon kompliziert. Ich bin ja nur ein einfacher Maurer, aber für den dispensationalistischen Unsinn brauche ich keinen Pastor zu fragen. Den erkenne ich schon von Weitem. Und an Darbys Prophetin glaube ich auch nicht, denn die (und auch Darby) haben ja die geheime Vor-Entrückung und die Herrschaft über Israel extra ihren Anhängern und den Dispensationalisten versprochen.



      Liebe
      Grüße von



      benSalomo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Blume,
      Denn nach biblischem Verständnis hat Gott einen Plan für alle Völker, und der Schlüssel für diese göttlichen Pläne liegt im Volk Israel.
      Man kann es nicht überlesen, es sei, man ignoriert es einfach befissendlich, was wohl einige Menschen es gerne zu pflegen wissen.
      Denn, wenn ich 2.Mose 19, 5-6 lese:

      5 Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein;

      [b]6 und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.

      [/b]
      Und da daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts gändert, was natürlich mich in einen Brennpunkt einer Diskusion auch nach sich zieht.

      Wie recht Du grundsätzlich damit hast! (Den zweiten Teil Deines letzten Satzes musst Du mir allerdings noch etwas ausdeutschen, denn so verstehe ich ihn nicht.)

      Aber nun musst Du uns auch noch erklären, was Du damit meinst, dass sich bis zum heutigen Tag an diesem Vorhaben, das Gott mit Israel hatte, nichts geändert hat. Ich lese genau aus dieser Aussage deutlich heraus, dass Israel nur unter Bedingung, dass es fleißig auf die Stimme Gottes hört, ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein kann, und den Auftrag Gottes, alle Völker durch ihr Vorbild zu heiligen Völkern zu machen, eben auch nur unter dieser Bedingung des Gehorsam schon in AT-Zeit erfüllen hätte können, und auch heute und in Zukunft nur unter dieser Bedingung seine Auftrag erfüllen könnte. Aber in welcher Phase der Geschichte Israels, hat Israel je diese Bedingungen und somit auch diesen Auftrag Gottes erfüllt?

      Was hat Gott mit Israel vor dem Kommen des Messias immer wieder gemacht, als es der Stimme Gottes den Großteil seiner Geschichte nicht fleißig gehorchte und nicht nur seine von Gott gesandten Propheten verworfen und getötet hat, sondern das selbe mit Johannes dem Täufer und dann auch mit Jesus selbst so machte? Ist in allen diesen Phasen sein Volk immer noch "ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation" geblieben. Hat Jesus etwas in seinem Gleichnis von den bösen Weingärtnern der jüdischen Obrigkeit ankündigt, dass er ihnen trotzdem gnädig sein würde, und ihnen ihren Weinberg nie nehmen würde, auch wenn sie alle seine Knechte verwerfen und töten und dann auch noch seinen Sohn töten? Hat er ihnen angekündigt, dass er ihnen nur vorübergehend den Weinberg nehmen würde, und ihn nur zwischenzeitlich denen übergeben würde, die ihm dann auch seine Früchte bringen?

      Gott war den Juden aber trotz der Verwerfung Jesu gnädig und hat sie nicht gleich erworfen. Wir wissen alle, dass Gott den Aposteln nach der Auferstehung sogar geboten hatte, zuerst zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel zu gehen. Doch wie haben sich die meisten verhalten?Aber auch unter den Heiden, haben bisher die meisten Jesus genauso verworfen, wie die Juden. Ja schlimmer noch ist es, auch die bekennenden Nachfolger Jesu, haben in ihrer Geschichte des NT Jesu genauso verworfen, und sie tun es bis heute noch. Es gab überall nur einen kleinen Teil von Juden, Heiden und selbst Christen, die Jesus als ihren Erlöser und Herrn wirklich angenommen haben. Nur allein zu glauben, dass Jesus Sohn Gottes sei, und dass er stellvertretend für alle Menschen starb und die Strafe aller Sünden der Menschheit am Kreuz bezahlte, wird weder einen Juden, noch Christen und auch sonst keinen Heiden selig machen.

      Was ist also mit Gottes Plan mit den buchstäblichen Nachkommen Abrahams, den er dort dem Volk nach dem Auszug aus Ägypten unter der Bedingung des Gehorsams vorgelegt hat, seit etwa 3.500 Jahren geworden? Entsprach alles das, was schon bis zum 1. Kommen des Messias wegen ihrem Unglauben und Ungehorsam an Unheil über Israel kam, und darüber hinaus auch über die gesamte Völkerwelt kam, dem ausdrücklichen Plan und Willen Gottes mit Israel? Und auch das, was seither mit dem buchstäblichen Israel in der Geschichte geschah, war das auch alles im göttlichen Plan?


      Ist Römer 11 wirklich so zu verstehen, wie es einige hier wirklich zu glauben scheinen, dass Gott das Volk nun schon seit etwa 2000 Jahren verstockt hat, weil er ja in dieser Zeit geplant hatte, sich nun mal endlich um die Heiden zu kümmern, um die er sich in der ganzen AT-Zeit nicht kümmern konnte, weil sein Rettungsplan ja nur auf Israel ausgerichtet war?

      2000 Jahre verstockt also Gott der jüdischen Nation das Herz und macht es zu keinem Königreich von Priestern und zu keiner heiligen Nation, was in der Praxis heißen würde, dass also Gott Hunderte Millionen von Juden während dieser Zeit der NT-Geschichte einfach ungetaner Dinge in die Irre gehen und unter furchtbare Verfolgungen kommen ließ, und sie damit auch verloren gehen lässt, weil er sich ja während dieser Zeit nun nur um das Heil der Heiden sorgen musste, und nur mal sie zu heiligen Nationen und zu seinem Eigentum machen wollte!

      Aber auch das gelang ihm ja bis heute mit den Heidenvölkern nicht, was er eigentlich dort am Sinai versprochen und geplant hatte? Oder sind etwa alle Völker inzwischen sein Eigentum und heilige Nationen geworden, währen er Israel das Herz verstockte? Das war doch sein ausdrücklicher Plan, wie er in 2. Mo. 19. 3-5 steht - oder etwa nicht?

      Was ist also aus dem ursprünglichen Plan Gottes mit Israel und den Heidenvölkern, den er am Fuße des Sinai in 2. Mose 19, 3-4 so deutlich Mose und dem Volk vorlegte, in Realität geworden? Hat Gott seinen ursprünglichen Plan aufgeben müssen, oder haben sowohl Israel als auch die Heiden den Plan Gottes mit ihnen nicht erkannt und nicht angenommen? Was aber machte Gott in der Zwischenzeit mit Völkern und seinem außerwählten Volk, wenn sie der Stimme Gottes nicht fleißig gehorchen?

      Vergießt Gott, was in den 4000 Jahren seit Abrahams Berufung mit seinem Plan und seinen Absichten in Realität geworden ist, und wird er nun alles auf eine Karte setzen, dass er seinen Plan zumindest nun in der letzten Generation der Menschheit mit Israel doch noch endlich erreichen kann, und mit dieser Nation und dann vielleicht sogar während der 1000 Jahre auch mit den heidnischen Nationen dieser Erde sein Ziel, sie zu heiligen Nationen zu machen, endlich verwirklichen kann?


      Und Du, Blume und mit Dir viele andere Christen, ihr glaubt nun, dass dieser Gott nur mehr darauf wartete, bis die Fülle der Heiden eingegangen ist, damit er sich dann endlich wieder um die verlorenen Schafe aus dem Hause Israels kümmern kann, die er in der Zwischenzeit wegen der vielen Arbeit mit den Heiden so vernachlässigen musste. Was ist denn das für eine Gottesvorstellung, die da unterm Strich rauskommt? Ist Römer 11 denn wirklich so zu verstehen?

      @Blume, ich hoffe, dass ich durch diese Zusammenfassung von Vorstellungen, die sich mir bisher auch aus Deinem Konzept ergeben haben, etwas bewusst machen konnte, was da niemals mit dem biblischen Erlösungsplan und auch dem biblischen Gottesbild zusammenstimmen kann.

      Wenn aber Gott seine Verheißungen und seine Pläne mit Menschen, mit seinem Volk und mit den Nationen nie ändert und aufgibt, wie haben wir dann alle die Prophezeiungen und Verheißungen für Israel und viele andere Völker in AT-Zeit zu verstehen, die sich bis heute nicht erfüllt haben und sich auch in Zukunft nicht mehr erfüllen können, weil diese Völker gar nicht mehr existieren??? Falls Dir solche Prophezeiungen noch nicht bekannt sind, dann sag es mir bitte, damit ich sie Dir zeigen kann.


      Die zwei Beispiele von Hes. 37 und Jer. 31 habe ich Dir ja schon genannt, und vielleicht kannst Du nun doch noch darauf eingehen?


      Mit Grüßen, Armin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.

      Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.

      Mir stellt sich die Frage, wer sind die Kinder Israels, wer waren sie von Anfang an?

      "Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaftund nach Verheißung Erben."Gal 3,29.

      Von was sind wir Erben, wenn wir Abrahams Same sind? Offentsichtlich von der Verheißung Abrahams. Wenn wir aber des Christus sind, dann sind wir mit ihm Erben; denn diejenigen sind des Christus,
      welche den Geist haben, und jene, welche den Geist haben, sind die Erben Gottes und Miterben mit Jesus Christus.
      Miterbe mit Jesus zu sein, heißt demzufolge, ein Erbe Abrahams zu sein.

      "Erben entsprechend der Verheißung." Welcher Verheißung? Selbstverständlich der Verheißung an Abraham. Und was war das für eine Verheißung? Ließ Röm 4,13 und die Frage ist beantwortet: "Denn nicht durch Gesetz
      wurde Abraham oder seine Nachkommenschaft die Verheißung zuteil, dass er der Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensberechtigkeit." Demnach sind diejenigen, welche des Christus sind, Erben der Welt. Ich habe auch gelernt,
      das das Erbe bei der Ankunft des Herrn verliehen werden soll, denn wenn der Herr in seiner Herrlichkeit kommt, geschieht es, dass er zu den Gerechten sagt: Kommt her, Gesegnete meines Vaters , erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!"

      Wann wurde Jakob zu Israel? (1.Mo 32:28 [Elb])
      Da sprach er: Nicht Jakob soll hinfort dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gerungen und hast obsiegt.

      Jakob wurde durch seinen Glauben, am Festhalten, durch einen Glaubenskampf zu Israel, er hatt kein Land geerbt, genausowenig wie Abraham je ein Stück Land geerbt hatte. Sie waren alle "Fremdlinge" in dem Land wo sie wohnten und oder lebten. Gott wollte wahrlich aus diesem Geschlecht ein Volk machen das uns das Evangelium bringen sollte. Doch das wahre Israel ist das geistige Israel. Denn wie wir alle wissen, hat dieses Volk die Botschaft, so wie dann auch später Jesus verworfen.

      Als Gott zu Abraham sagte, "deinen Nachkommen will ich dieses Land geben", war er im Lande Kanaan. Wenden wir uns nun denn Worten zu, welche der Märtyrer Stephanus voll des Heiligen Geistes, wobei sein Angesicht wie das eines Engels leuchtete, zu seinen Verfolgern sagte: "Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte, und sprach nzu ihm: , Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde!´ Da ging er aus demLand der Chaldäer und wohnte in Haran; und von da siedelte er ihn, nachdem sein Vater gestorben war, in dieses Land um, in dem ihr jetzt wohnt." Apg. 7,2-4
      "Und er gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fußbreit des Landes. und er verhieß, es ihm zum Besitztum zu geben und seinen Nachkommen nach ihm, obwohl er kein Kind hatte."

      Obwohl manchmal nur gesagt wird, "deinem Samen will ich dieses Land geben" erfahren wir hier jedoch, dass Abraham selbst in der Verheißung mit eingeschlossen war. Dies wird in der Wiederholung der Verheißung, die im ersten Buch Mose folgen, sehr deutlich.

      Ich lernte aber noch mehr, und zwar, dass Abraham tatsächlich kein Erbe des Landes empfing. Er hatte nicht einmal einen Fußbreit des Landes. Doch Gott hatte es ihm und seinem Samen nach ihm verheißen.
      Was sollen wir dazu sagen?
      Das die Verheißung Gottes versagte?

      Nein, auf keinen Fall. Gott "kann nicht lügen". Tit. 1,2; "Er bleibt treu." 2. Tim. 2,13. Abraham starb, ohne dass er das verheißene Erbe empfangen hatte. jedoch starb er im Glauben. Deshalb sollten wir sehen, dass der heilige Geist wünschte, den Juden zu lernen, dass nämlich das verheißene Erbe nur durch Jesus und die Auferstehung erlangt werden konnte. Dies wird auch durch die Worte des Apostels Petrus sehr deutlich gemacht:

      (Apg 3:25-25 [Luther 1912])
      Ihr seid der Propheten und des Bundes Kinder, welchen Gott gemacht hat mit euren Vätern, da er sprach zu Abraham: „Durch deinen Samen sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden.”
      Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit.

      Liebe Grüße
      Thilo











    • hallo benSalomo!
      Ich glaube nicht, dass du Worte wählen solltest, die den andern als lächerlich hinstellen. Denn eines vermag ich zu sagen, dass ich die Schrift weiß Gott nicht oberflächlich lese, und ich bitte dich, dies weder zu behaupten, noch selber zu tun.
      Ich denke, es ist müßig, sich mit deiner Entgegenstellung gründlich auseinander zu setzen. Dies meine ich nicht arrogant! Ich glaube nur, dass tiefe Furchen es einem unmöglich machen können, in eine andere Spurrinne zu kommen. Anhand deiner Gegenfragen und Schlüsse, die du meinst zu ziehen und eine andere Meinung (prinzipiell) ad absurdum zu führen, glaube ich, dass man da lieber ein Stop einlegt. Denn ich glaube, dass du im Eifer um die Bewahrun des Wortes Gottes Jesus folgen willst und aufrichtig bei der Sache bist. Und ich glaube das ist wichtiger und sollten wir hier im Forum in der Gemeinde und daheim nicht aus den Augen verlieren - dass wir nicht nur von Heiligtumslehre reden (Beispiel), sondern es auch praktizieren mit Gnade und Achtung voreinander und übereinander zu reden und uns anzusprechen.
      Du und ich wollen doch zu Jesus. Und wir sollten bei all dem Eifern in einer Diskussion nicht vergessen, hier könnte ich - oder du - oder du der das mitliest... - u. U. irren. Einander durch rhetorische Finessen abwerten ist nicht dran. Weder vom Herrn gewünscht, noch - wie ich es bei der Anmeldung in Erinnerung habe - von den Moderatoren.

      Ich glaube nur, was ich herauslese, dass die aus Israel, die sich Jesus zuwenden, wieder eingepfropft werden. Und ich glaube, dass es eine gewaltige Bekehrung gibt in diesem Israel. Und man muss nicht auseinanderklamüser: wie jetzt, die, die in Israel wohnen, die Isr., die in Russland noch sind? Die, die in New York leben, Frankreich,...?
      Es muss nicht sein, dass du mir unterstellst, ich würde "im oberen Teil des Zitats die Bedingung des Glaubens umgehen" und dann es erst später "zugeben".
      So eine Behauptung unterstellt doch dem andern Willkür.
      In einem anderen Post hat jemand eine interessante Sache zur Überlegung als Fakt hingestellt, und so etwas macht mich sehr wohl bereit, von "meiner Meinung" oder Missverständnis, abzurücken.
      Ich habe doch nichts davon, wenn ich eine Sache steif und fest versuche zu untermauern und willkürlich etwas weglasse - das kann versehentlich passieren. Aber mich haben deine Zitate, deine Nachfragen und Behauptungen leider nicht vom Gegenteil überzeugt zu dem was ich über Israel denke und Gottes Wort so verstehe. Wenn du das persönlich nimmst, tut mir das leid.
      Wegen einer gewissen "Israelsympathie" oder "Israeldiesunddas" abgewertet oder dezent spöttelnd zu "reden", das muss nicht sein.

      Wir sollten, wie bei der Anmeldung nahegelegt, bei Höflichkeit und Respekt bleiben. nummer 1xD3