Was ist nötig um errettet zu werden ?

  • Ich finde die Zweifel und dass wir doch auch immer wieder sündigen, die halten uns demütig und helfen uns zu lernen, wie wir wirklich sind und wie Gott ist....
    Ps 86,15 Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue.

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • @ Pfingstrose, ich gebe dir Recht! Auch ich vermute und glaube, das wir nicht Sündenfrei hier auf Erden sein können, damit wir immer unsere eigene Schwäche vor Augen habe und der Stolz nicht dominiert, schnell glaubt man die Leistung habe man selbst erbracht.

    Ich glaube die Aussagen aus der Bibel sind richtig, wenn dort steht = "Wer dies oder das tut wird das Himmelreich nicht erben" oder "Wer mich liebt tut mein Wort" usw. Nur ist die Reihenfolge "verwirrend".

    - Wer den Herren Anruft, der glaubt, sonst würde er es nicht tuen. (Logisch)
    - Wer Glaubt wird errettet. (Den hier raus folgt der Rest Automatisch)
    - Der Glaube bringt Werke und gute Frucht durch Jesus Christus in einem selbst.
    - Das lässt den Glauben Wachsen usw. (man wird durch die Veränderung real bestätigt, der Glaube wird zum greifbaren Fakt ja einer Beziehung)

    Ein Prediger Namens Conrad sagte mal "Halte nur deinen Blick immer drauf!" und das ist es, Jesus überschüttet einen nicht unbedingt mit Reichtümern, er Füllt das Loch in einem, wodurch man feststellt mit wie wenig man zufrieden sein kann! Aber der Mensch neigt dazu, immer dann wenn es Ihm gut geht, von Gott ab zu lassen! Daher müssen wir mit unserem Will den Blick auf Jesus halten, auch ich schweife ab, doch kehre immer wieder um, sobald ich es merke. Vielleicht erleiden wir auch Bedrängnis, um uns noch mehr zu Gott und seiner Hilfe zu wenden.

    Vielleicht gibt die Bibel bzw. Jesus deswegen keine 100%tige Anleitung zur Errettung, denn es beginnt mit einem "JA" zu Jesus und dem Glauben ihn zu brauchen, daraus folgt alles weitere, wenn wir nur den Fokus auf ihm halten und ihm einen festen Platz im Herzen überlassen. Ich habe anfangs auch nicht verstanden wie ich Gott oder Jesus lieben soll, denn ich nie gesehen habe... Doch er ist real und tut mir so viel gutes, obwohl ich ein Sünder bin, so jemanden kann man nicht hassen, nicht mal neutral behandeln, es ist fast das normalste das so jemand einem ans Herz wächst und die Liebe verdient, denn er geht in Vorleistung, obwohl er es nicht muss, rein aus seiner Liebe zu uns!

  • Liebe Stephi, die Erlösung ist eine Sache, die Errettung eine andere.

    Nein, beides ist das Gleiche! Ich schließe mich hier dem an, was

    Es tut mir Leid Stofi aber damit bin ich nicht einverstanden. Das Wort "Erlösung" und "Errettung" wird in der Bibel synonym benutzt. Beide Wörter wollen also das Gleiche ausdrücken. Zu dem Rest sage ich nichts weil ich da mit einigen Gedanken einverstanden bin und mit anderen nicht.

    So ist es!

    Wenn wir Jesus so haben, haben wir das ewige Leben und dürfen wir sicher sein, schon vom ersten Moment an.

    Ja ! Danke! Hallelujah!

  • Ich möchte hier einen Text wiedergeben und kurz erläutern, der sehr schön zeigt, was unter dieser "Heiligung" zu verstehen ist. Denke, das passt auch hierher:
    Es ist der Anfang des Kolosserbriefes; Paulus und Timotheus schreiben dort:

    Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten,
    da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, um der Hoffnung willen, die für euch bereit ist im Himmel.
    Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium, das zu euch gekommen ist,
    wie es auch in aller Welt Frucht bringt und auch bei euch wächst von dem Tag an, da ihr`s gehört und die Gnade Gottes erkannt habt in der Wahrheit.
    So habt ihr`s gelernt von Epaphras, unserm lieben Mitknecht, der ein treuer Diener Christi für euch ist, der uns auch berichtet hat von eurer Liebe im Geist.

    - sie danken und beten für diese Gemeinde, die Gottes Wort, das Evangelium, gehört und angenommen haben, und die sich scheinbar bereits in der Nächstenliebe zeigen.
    Da könnte man ja sagen: "Ist doch alles gut!" Doch sie schreiben weiter:


    Darum lassen wir auch von dem Tag an, an dem wir`s gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten,
    dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht,
    dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk
    und wachst in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut.

    - darum, schreiben sie (nicht "aber"), lassen wir nicht ab zu beten und zu bitten ... Warum? Sind doch gläubige Christen, üben Nächstenliebe, ist doch alles gut.
    Man könnte vielleicht noch beten, ihr Glaube soll erhalten bleiben, aber das steht da nicht; da steht: dass ihr erfüllt werdet mit Erkenntnis seines Willens in geistlicher Weisheit und Einsicht.
    Sie mögen lernen, dafür beten Paulus und die anderen und bitten Gott. Denn in Christus, heißt es, wird alles Geheimnis der Gottheit offenbar. Das bekommt man aber nicht als "Bekehrungspaket" eingetütet, sondern ist ein Lernprozess, wie solascriptura in einem anderen Zusammenhang sehr schön sagte; und also muss man lernen wollen.
    ... dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm gefallt, Frucht bringt in guten Werken, wachst in der Erkenntnis Gottes, heißt es weiter. Lebensführung und Einsicht in Gottes Wesen, beides soll wachsen, kann nur zusammen wachsen, denn wir können nicht Erkenntnis Gottes haben und dann aber keine guten Werke; das widerspricht sich.

    Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut. - Geduld und Langmut, das wissen wir vielleicht alle, sind nicht gerade die Eigenschaften eines neuen Christen oder eines ganz enthusiastischen "Streiters für den Herrn", der am liebsten alleine ganze Kontinente bekehren würde oder alle "Namenschristen" aus ihren bösen Kirchen rufen wollte.
    Geduld und Langmut braucht etwas Erfahrung und vor allem ebenso wieder die Einsicht in Gottes Geheimnis, denn dort ist die Erkenntnis, wie alle Dinge gefügt sind und das Vertrauen und die Ruhe, dass Gott alles leitet.

    Wunderbarer Text der Kolosser.

    Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.
    Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,
    in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.

    Es heißt dort nicht: er wird uns versetzen in das Reich seines Sohnes, sondern: er hat uns versetzt ... und: wir haben in ihm die Erlösung.
    Ebenso, wie Jesus auch sagte: Das Reich Gottes ist mitten unter euch, und: es ist vollbracht.

    Dessen dürfen wir uns freuen. Und wenn`s doch ein guter Herr und ein guter Weg ist, dann will man doch lernen und weiter gehen.
    Beten wir dafür und füreinander.

  • Was ist nötig, um errettet zu werden ?

    Der Glaube ist nötig, um errettet zu werden und echter Glaube bewirkt gute Werke, gute Taten.

    Beispielsweise:

    Die Nummer 3 im Vatikan Kardinal Pell muss wegen sexuellem Mißbrauch 6 Jahre in den Knast. Endlich mal einer von den Großen.
    (Kardinal George Pell kommt wegen Kindesmissbrauchs in Haft).

    Wird Kardinal Pell errettet ?

    1Petr 3,12 Denn der Herr sieht mit Freude auf solche Menschen, die nach seinem Willen leben, und hat immer ein offenes Ohr für ihre Bitten. Allen jedoch, die Böses tun, stellt sich der Herr entgegen.« HfA

  • Darüber kann man jetzt noch nicht und wenn überhaupt, erst nach seinem Ableben spekulieren.
    99 mal schlecht und einmal gut = immer gut.

    Ich habe aber mit keinem Wort angedeutet, daß man spekulieren soll!!

    Wir werden garantiert nie erfahren, wie er einmal gestorben ist. Ob er alles in's Reine gebracht hat, mit Gott!

  • Die Antwort kommt jetzt vielleicht für das Gesprächsthema in der Schule zu spät !
    Habe schon lange nicht mehr intensiv auf die Seiten geschaut.
    In deinem Thementitel fehlt der Bezug : "Was ist nötig für wen, um errettet zu werden ? "

    Deswegen laß mich frei ergänzen, für das was nicht ausgesprochen ist: "Was ist nötig für mein EGO, um errettet zu werden ? "
    Jetzt ist die Antwort ganz einfach - nichts ist nötig, denn dein vermeindliches EGO, was der Alte Mensch ist, also der Adam, geht immer verloren,
    weil er die Gesetze nicht einhält, welche ihm von seinem Schöpfer zu seinem eigenen Selbsterhalt gegeben worden sind .

    Beachte ,daß die Warnung des Schöpfers aus den Anfängen des Buches nie aufgehoben worden ist !
    "Von jedem Baum des Gartens darfst du essen, aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen,
    denn an dem Tag, da du davon ißt, musst du sterben!" (1.Mos2 ,17)

  • bibel] "Ja, ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht Recht behalten kann gegen Gott." [/bibel]
    D.h. vor der Gerechtigkeit Gottes sind wir alle verloren, wie unser Stammvater Adam, weil wir alle gesündigt haben! (1.Kön.8,46/Röm.3,23)
    Doch dann erkannte Martin Luther im Römerbrief die allerbarmende Gnade Gottes und der junge Elihu(="Er ist mein Gott") erkennt im Hiobbuch:

    [bibel] "Gott hat mich erlöst!" (Hiob 33,28) - siehe auch: 2.Kor.5,19 [/bibel]
    So erkannte Luther das frohe Evangelium von der Gnade Gottes:

    [bibel] "So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben." (Römer 3,28) [/bibel]

    Dazu hatten wir gestern, am Sonntag, 31. August 2025 in der Bibelstunde der APIS (16:00 – 17:00 Uhr) den wichtigen und ganz zentralen Bibeltext aus Römer 3,21–31 besprochen (Leider war nur Bruder Neidlein und ich anwesend, sodass die Schorndorfer APIS wohl entweder Mitte Dezember oder schon Ende Oktober 2025 die sonntägliche "Stond" ganz einstellen werden!)

    A) DER BIBELTEXT AUS RÖMER 3, 21 – 31:

    Die Rechtfertigung allein durch Glauben

    21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt[1], offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,[2] 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne[3] in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden 26 in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben[4]. 29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. 30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

    [Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017 — [1] – Wörtlich: »die Gerechtigkeit Gottes«. // [2] – Andere Übersetzung: »ermangeln der Herrlichkeit, die Gott ihnen gab«. // [3] – Luther übersetzte: »zu einem Gnadenstuhl«; siehe Sach- und Worterklärungen zu »Sühne« und »Gnadenstuhl«. // [4] – Wörtlich: »dass der Mensch aus Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes«.]

    B) DIE BIBELAUSLEGUNG ZU RÖMER 3, 21 – 31 VON BRUDER NEIDLEIN:

    Rechtfertigung allein aus Glauben bedeutet: „Keiner schafft's vor Gott gerecht zu sein!” mit diesem Satz begann Bruder N. seine gestrige Auslegung. Wir wollten Gott nicht Gott sein lassen! Der Mensch wollte selber sein wie Gott und das ist = Sünde! Seit dem Sündenfall versuchen Menschen dies auszugleichen, z.B. im Humanismus.

    Die Juden wollten das Ziel durch Einhaltung des Gesetzes erreichen. (siehe 3. Mos.18,5/ 5. Mos. 4,1)

    Wenn wir nicht bereit sind Gott als Schöpfer anzuerkennen, dann sind wir schuldig! Unbefangenes Beisammensein im Paradies ging nicht mehr, Gott konnte nicht mehr Gemeinschaft haben mit seinem Geschöpf, deshalb hat ER seinen Sohn gesandt. Gott hat erkannt: Keiner ist gerecht vor Gott. Ohne Sühne kann Gott, weil er gerecht ist, nicht Gemeinschaft mit uns haben, und deshalb hat Gott selbst das Sündopfer ausgesucht, seinen Sohn. Das liebste herzugeben, für Leute die IHN hassen, die wollte ER nicht ins Verderben gehen lassen. Denn: Der Preis ist bezahlt! – man kann wieder zurück durch den Glauben an Jesus, durch das Vertrauen auf Jesus.

    Wir können uns nicht rühmen, weil wir an Jesus Christus glauben, sondern nur weil er uns das Herz geöffnet hat! Wir dürfen Ja sagen, aber das Entscheidende tut Gott!

    Ich habe dann zu Vers 28 („So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.”) darauf hingewiesen, dass wegen der Anmerkung in der neu revidierten Lutherbibel von 2017 das »allein« gar nicht im Urtext gestanden habe. Zum Vers 28 sagte dann Bruder N.: „Luther hat sinngemäß richtig übersetzt. (siehe dazu aus: Luther, Sendbrief vom Dolmetschen, 1530 ----> "Allein" der Glaube...?) Nur durch Gnade werden wir gerettet; die Gnade ist vorangestellt (Vers 24).” Aber Glaube der nicht sichtbar ist, hat auch keinen Wert. Dass etwas sichtbar wird vom Wirken des Geistes, darauf kommt es an!

    Gerettet werden wir aber "Nicht durch das was wir tun" – sondern "Allein im Vertrauen auf Gottes Zusage". Wenn wir auf Jesus schauen, dann werden wir gerecht.

    Zum Vers 31: Das Gesetz. Wer's tut, wird daraus leben – das war der Glauben der Juden (Levitikus 18,5), aber ohne Gnade Gottes geht es nicht. Das Gesetz kommt erst durch die Gnade und den Glauben an Jesus Christus ganz neu zur Geltung!

  • "ohne des Gesetzes Werke" heißt ja im Prinzip nichts anderes als "allein durch Glauben".

    Man muss halt den Rest mitlesen: Heben wir etwa das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf. (Vers 31)

    Diese ganze Debatte um den Paulus, der keine Taten sehen will, ist eigentlich vollkommen hinfällig, denn Paulus redet ständig davon, was wir tun sollen als Christen. Genauso wie Jesus bzw noch viel mehr.

    Würde man die Gebote aus dem Neuen Testament aufzählen, kämen wir auf weit mehr als die 613 im Alten Testament (wobei die ja niemals gezählt wurden, sondern das ist einfach rabbinische Benennung). Wir kämen auf weit über 1000. So liest aber kaum einer das NT.

    Deshalb ist es auch so irrig, dass man bei "Gesetz Gottes" immer nur an das mosaische Gesetz denkt. Das NT ist voller Gebote, das "Gesetz Christi" oder "Gesetz des Glaubens".

  • Vielleicht kann man es noch einfacher sagen:

    Wem ich glaube, dem vertraue ich. Wem ich vertraue, dem folge ich. Dabei kommt es darauf an, wessen Geistes Kind ich bin. Ist es der Geist des Vaters und des Sohnes, dann ist es der Heilige Geist, der mich führt. Dann brauche ich keine Regeln und keine Gesetze, denn ich werde den Willen Gottes tun. - Jedenfalls mich stark darum bemühen. Ich werde es auch dann tun, wenn es Gesetze gibt, die das Gegenteil von mir verlangen oder wenn die öffentliche Meinung was anderes sagt.

  • Vielleicht kann man es noch einfacher sagen:

    Wem ich glaube, dem vertraue ich. Wem ich vertraue, dem folge ich. Dabei kommt es darauf an, wessen Geistes Kind ich bin. Ist es der Geist des Vaters und des Sohnes, dann ist es der Heilige Geist, der mich führt. Dann brauche ich keine Regeln und keine Gesetze, denn ich werde den Willen Gottes tun. - Jedenfalls mich stark darum bemühen. Ich werde es auch dann tun, wenn es Gesetze gibt, die das Gegenteil von mir verlangen oder wenn die öffentliche Meinung was anderes sagt.

    Gott geht im persönlichen Leben weit über das Geschriebene der Bibel hinaus. Wer das für sich sensibel verfolgt, wird das bejahen!

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014

  • Vielleicht kann man es noch einfacher sagen:

    Wem ich glaube, dem vertraue ich. Wem ich vertraue, dem folge ich. Dabei kommt es darauf an, wessen Geistes Kind ich bin. Ist es der Geist des Vaters und des Sohnes, dann ist es der Heilige Geist, der mich führt. Dann brauche ich keine Regeln und keine Gesetze, denn ich werde den Willen Gottes tun. - Jedenfalls mich stark darum bemühen. Ich werde es auch dann tun, wenn es Gesetze gibt, die das Gegenteil von mir verlangen oder wenn die öffentliche Meinung was anderes sagt.

    Gott geht im persönlichen Leben weit über das Geschriebene der Bibel hinaus. Wer das für sich sensibel verfolgt, wird das bejahen!

    Ja sicher, jeder der eine persönliche Beziehung mit Jesus beginnt, der beginnt damit eine persönliche Geschichte mit ihm.

    Zudem, nicht nur die Bergpredigt, das gesamte Leben Jesu, all seine Gleichnisse sind eine Auslegung der Thora. Das sind, nach meiner Meinung, keine Auslegungen von Gesetzen wie es bei uns die Juristen tun.

    Es geht immer um das Ziel des Gesetzes Gerechtigkeit und Gottes- und Nächstenliebe, nicht theoretisch, sondern praktisch, sei ein Nächster. Und nicht zu vergessen, das Wort wurde nicht theoretisch abstrakt formuliert, dahinter steht jeweils eine ganz konkrete Lebenssituation. Dies betrifft sowohl die Thora, die Worte der Propheten... , als auch die Worte Jesu und auch das, was später den Gemeinden gesagt wurde. Diese Situationen sind nicht unbedingt deckungsgleich mit der heutigen Situation in der wir jeweils leben. Dies gilt es zu bedenken. Hatte Jesus das Ziel des Gesetzes bei seinen Interpretationen vor Augen: "Gerechtigkeit und Gottes- und Nächstenliebe, nicht theoretisch, sondern praktisch, sei ein Nächster", dann müssen auch wir dies als Jesu Nachfolger vor Augen haben.

  • Vielleicht kann man es noch einfacher sagen:

    Wem ich glaube, dem vertraue ich. Wem ich vertraue, dem folge ich. Dabei kommt es darauf an, wessen Geistes Kind ich bin. Ist es der Geist des Vaters und des Sohnes, dann ist es der Heilige Geist, der mich führt. Dann brauche ich keine Regeln und keine Gesetze, denn ich werde den Willen Gottes tun. - Jedenfalls mich stark darum bemühen. Ich werde es auch dann tun, wenn es Gesetze gibt, die das Gegenteil von mir verlangen oder wenn die öffentliche Meinung was anderes sagt.

    Liebe Christel, einfach gesagt hast Du den wahren Sinn von SOLA FIDE hier recht treffend beschrieben.

    Beim lateinischen Wort "FIDERE" geht es genaugenommen um Vertrauen, sich jemandem anvertrauen, sich auf jemanden verlassen und nicht nur um ein folgenloses Lippenbekenntnis "ich glaube an Jesus Christus".

    Ja, Jesus Christus und all seine Anhänger befolgten nurmehr den Willen Gottes, den er durch den Mund seines Sohnes Jesus offenbarte, was ihnen Verfolgung seitens buchstabenfixierten jüdischen AT-Gesetzelehrer einbrachte. (zu denen dereinst Paulus sich zählte)

    Um aus einstiger Finsternis/Sündenknechtschaft bleibend errettet zu werden zogen es schon Jesus Jünger vor, sich auf niemand anderen mehr zu verlassen als auf Jesus Christus. das war den damaligen religiösen Machthabern ein Dorn im Auge, ein Gräuel.