Wer ist Michael?

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    • Hallo Norbert!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Rosen schrieb:

      "Und er ließ mich den Hohenpriester Joschua sehen, der vor dem Engel des HERRN stand;"
      Wenn der Hohepriester J(EH)OSCHUA = JESUS ist, so kann der Engel des HERRN nur DER ERZENGEL MICHAEL sein! ==> Somit gilt : JESUS ≠ MICHAEL!

      Da machst du es dir meiner Meinung nach etwas einfach!

      Erstens:
      Josua war ein Hoherpriester zur Zeit Haggais und Sacharjas. Er hat vermutlich nicht in allen Dingen, welche über ihn gesagt werden, den Christus "symbolisiert"...

      Einsichten in die Heilige Schrift Band 2, Seite 1333-1334
      "Jeschua [...] Ein Hoherpriester (im Buch Haggai und Sacharja Josua genannt), der Sohn Jozadaks und der Enkel Serajas (Esr 3:8; Ne 12:26; 1Ch 6:14). Er stammte aus dem Geschlecht Eleasars. (Siehe die Geschlechtslinie von Eleasar bis Seraja in Esr 7:1-5.) Als Nebukadnezar Jerusalem zerstörte, tötete er den damals amtierenden Hohenpriester Seraja und führte Jozadak gefangen nach Babylon (2Kö 25:18-21; 1Ch 6:14, 15; Ne 7:7). Im Jahre 537 v. u. Z. kehrte Jeschua mit Serubbabel aus Babylon zurück und diente als Hoherpriester für den wiederhergestellten jüdischen Überrest (Esr 2:2; 5:2; Hag 1:1). Jehova bewahrte also die Geschlechtslinie der Hohenpriester, und so wurden Israel von der Zeit der Wiederherstellung bis zum Kommen des Messias die Dienste eines Hohenpriesters zuteil. Von den Propheten Haggai und Sacharja ermuntert, ging Jeschua zusammen mit Serubbabel beim Aufrichten des Altars und dann auch beim Wiederaufbau des Tempels führend voran (Esr 3:2; 5:1, 2). Er unterstützte Serubbabel im Widerstand gegen die Gegner des Tempelbaus (Esr 4:1-3). Einige der älteren Israeliten, die zurückgekehrt waren, hatten die Herrlichkeit des Tempels Salomos gesehen und waren geneigt, den wieder aufgebauten Tempel im Vergleich zum salomonischen für nichts zu achten. Der Prophet Haggai wurde beauftragt, Serubbabel und Josua (Jeschua) zu sagen, daß die Herrlichkeit des später erbauten Hauses größer werden würde als die des früheren. Das würde Jehova dadurch bewirken, daß er „die begehrenswerten Dinge aller Nationen“ hereinbrächte (Hag 2:1-4, 7, 9). Der Prophet Sacharja erhielt eine Vision, in der er Josua (Jeschua), den Hohenpriester, vor dem Engel Jehovas stehen sah und Satan zur Rechten Josuas, um ihm zu widerstehen. Anstelle der beschmutzten Kleider gab man „Josua“ Festkleider und einen reinen Turban. Dann wurde ihm etwas über Gottes Knecht „Sproß“ gesagt (Sach 3:1-8). Zu einem anderen Zeitpunkt gebot Jehova Sacharja, eine Krone auf Josuas (Jeschuas) Haupt zu setzen und zu ihm zu sprechen: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. . . . Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, . . . und er soll ein Priester auf seinem Thron werden.“ Diese Prophezeiung betraf zweifellos jemand, der noch kommen würde, denn unter dem Gesetz waren das Priestertum und das Königtum streng voneinander getrennt; außerdem hat der Hohepriester Josua nie als König über Israel regiert (Sach 6:11-13)."

      (Zitat-Ende)

      Zweitens:
      Zum Engel des Herrn: Wer sagt denn, dass es nur einen Engel des Herrn gibt, bzw. dass der Engel des Herrn jedes mal der gleiche Engel ist??? Ist nicht jeder Engel, welcher von Gott gesandt wird ein "Engel des Herrn"?

      Gruß, GMacS
    • Wie gesagt, es gibt in der christlich-jüdischen Tradition 3/4 Erzengel bzw. 7! Auch jede der 7 Gemeinde in der Kirchengeschichte (---> siehe Offb.2+3) hatte einen Engel („Boten”)!
      Jesus Christus ist aber laut Hebräerbrief über die Engel erhöht, weil er Gott ist (---> siehe Hebr.1,4.6.8)!
      Jesus Christus steht über den 7 Erzengeln! Diese sind von ihm, Jesus geschaffen worden, während Jesus selbst als ein allmächtiger JAHWEH ungeschaffen war!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      während Jesus selbst als ein allmächtiger JAHWEH ungeschaffen war!
      Liebber Norbert,
      da du weiterhin aber auch wirklich jede Gelegenheit FÜR deine Behauptung nutzt, Jesus sei Gott (und es gibt also DREI JHWH's), hier wieder ein Auszug aus meinem WM-Tagebuch. Er ist nicht verletzend, sondern liebevoll gemeint und hat nicht die Absicht, einen bestimmten Glauben zu verhöhnen!

      18.06.2018 - 19.30 Uhr
      Belgien Saudi Arabien 3 - 0
      Norbert sitzt neben mir und meint, dies sei doch ein sehr schöner Beweis für die DEL: EIN Sieg in 3 Toren, und jedes ist der eine Sieg, logisch. Also ist Jesus Gott.
      Ich bleibe skeptisch.

      23.06.2018 - 22.30 Uhr
      Deutschland - Schweden 2 - 1
      Norbert hält das für einen überzeugenden Beweis für die DEL. Ich entgegne, wir hätten doch nur 2 Tore erzielt. Norbert belehrt mich jedoch, es seien zusammen 3, also EIN Spiel mit3 Toren, und jedes ist das eine Spiel, logisch.
      Also ist Jesus Gott-
      Ich komme ins Grübeln.

      27.06.2018 - 18.30 Uhr
      Südkorea - Deutchland 2 - 0
      Ich schaue Norbert triumphierend an, doch er bleibt unerschütterlich. Schau mal, sagt er, da zeigen sie nochmal den Manuel Neuer im Tor.
      Ja und, frage ich. Norbert führt aus, so ein Tor aus Holz sei ein besonder schönerBeweis für die DEl.. EIN Tor, bestehend aus linkem- und rechtem Pfosten plus Querlatte - und jedes Teil sei aus Holz und somit das eine Tor, logisch. Also ist Jesus Gott.
      Das muss ich erstmal sacken lassen.
      _____________
      (kann zur Not in den OT - hätte nichts dagegen und vertraue darauf, dass Admins und User Humor haben)
      ;)
    • Erzengel (Archangelos) werden im NT nur Michael, bei Judas 1,9 und in 1. Thessalonicher 4,16 ein unbenamter erwähnt. Archangelos kann bedeuten Oberster Bote, aber auch ursprünglicher Bote, Urheber oder Gründer. Judas 1,9 verweist auf die Vision auf Sacharja 3,1-5 und hat ganz richtig erkannt, dass Sacharja die Verhandlungssache der Juden wegen den heidnischen Ehefrauen sieht (Esra 9-10), die droht, das Volk Israel zu Fall zu bringen, da die frisch formierte jüdische Gemeinschaft dem Gesetz nach schon ungültig wäre. Ob die Auflösung der Ehen im Lichte der Barmherzigkeit allerdings tatsächlich nötig und von Gott gewollt war, kann man durchaus anzweifeln. Esra, selber aus dem Priestergeschlecht, war zu diesem Zeitpunkt sowas wie Führer, Reformer und Gründer, wie auch Richter. Wahrscheinlich ist Michael ein Titel für die Funktion die er inne hatte. Ankläger (Satan) in diesem Falle waren andere jüdische Oberhäupter, die nicht nach der Barmherzigkeit beurteilten, die Gott ihnen selber doch mit der Befreiung aus dem Exil hat zukommen lassen. Esra hat sich ihnen dem Gesetz nach gebeugt, weil die Barmherzigkeit ja erkannt werden muss und nicht von oben verordnet werden kann. Die Ehen bestehen zu lassen hätte wahrscheinlich weit mehr Unfrieden erzeugt, als sie aufzulösen. Deswegen wird im Judas Brief gesagt, dass er die Ankläger selber nicht verurteilte, weil er sie nicht nach dem Gesetz, sondern einzig moralisch, und damit lästerlich, hätte verurteilen können.

      In Daniel 10 werden weder Erzengel noch Engel erwähnt. Manche Übersetzungen ergänzen das Wort Fürst (oder Führer) als Engelsfürst, weil am Ende wiederum der im NT als Erzengel bezeichnete Michael auftaucht. Daraus sollte man jedoch nicht schließen, dass in diesem Kapitel ein himmlischer Kampf der Engel geschildert wird. Es ist ein Kampf, der in politischen Sphären stattfindet und sicher auch die Ebene psychologischer Kriegsführung beinhaltet, aber es geht um Menschen. Michael könnte hier wiederum für einen besonderen Volksführer stehen, wie Judas Makkabäus.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • "Archein" = Herrschen

      Michael ist Herrscher/Befehlshaber über die Engel, JHWH-Wort/Logos.
      Psalm: "Er hat seinen Engeln befohlen über dir..."

      "Erster Engel" (Sprüche 8) war Jes. 14/Hes. 28 der ungefallene Engel, der durch die "Schlange" zu Eva sprach und durch sein Lügen zum Satan wurde.

      Judas Makkabäus ist selbst im Judentum eine umstrittene Führerfigur, also nicht messianisch.

      Der "Fürst über das Heer des HErrn" = Michael (Dem Höchsten gleich) in Daniel ist kein anderer als der präexistente Elohim Amar/Memrah/Logos, der in Jesus von Nazareth als Gott im Menschen "wohnt" ("Menschensohn").

      Die Verwechselung zwischen Gottheit und Engeln ist typisch gnostisch, oder das andere Extrem: Verwechselung zwischen Menschen und Engeln.
    • freudenboten schrieb:

      Der "Fürst über das Heer des HErrn" = Michael (Dem Höchsten gleich) in Daniel ist kein anderer als der präexistente Elohim Amar/Memrah/Logos, der in Jesus von Nazareth als Gott im Menschen "wohnt" ("Menschensohn").
      Michael bedeutet "Wer ist wie Gott?" oder "Wer kommt Ihm gleich?" und ist somit - wie viele Namen - eine Verehrungsformel und kein Beleg für Jesus.
      Es ist auch nicht sinnig, da dieser Michael niemals als der Sohn Gottes ausgegeben wird bzw. von beiden unterschieden geschrieben wird.

      Michael ist der Engel des HERRN. Der Sohn ist der Sohn.
      Die Gleichsetzung ist eine verworrene Idee von Zeugen Jehovas und Adventisten.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Michael ist der Engel des HERRN. Der Sohn ist der Sohn.
      Die Gleichsetzung ist eine verworrene Idee von Zeugen Jehovas und Adventisten.
      Jesus als Mensch hat schon gezeigt,das es besonders hartnäckige Geister gibt, die nur Gott selbst besiegen kann!

      Wer sich bisschen mit dem Kampf zwischen Gut und Böse beschäftgt, kommt nur zu dem der Satan besiegt hat!!!
      4. Michael im Neuen Testament
      Im Neuen Testament wird Michael als „Erzengel“ ἀρχάγγελος archangelos im Judas-Brief (Jud 9) genannt. Die Bezeichnung „Erzengel“ kommt in der ganzen Bibel nur an dieser einen Stelle vor. Der Autor bezieht sich auf eine Überlieferung, die Michael im Streit mit dem Teufel um den Leichnam des Mose schildert. Michael habe in dieser Situation nicht zum Mittel der Selbstjustiz gegriffen und seinen Gegner verdammt, sondern das Urteil Gott selbst überlassen.

      In Apk 12,7 führt Michael das Engelheer im apokalyptischen Endkampf gegen den Drachen und dessen Heer zum endgültigen Sieg.

      Offenb.12
      7 Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel,

      Michael ( Jesus ) und seine Engel.... Gott kann man nicht an Namen festmachen.....oder begreifen...
      Matth.4
      6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
      7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

      Lexikon :: bibelwissenschaft.de
    • Seele1986 schreibt:

      Michael bedeutet "Wer ist wie Gott?" oder "Wer kommt Ihm gleich?" und
      ist somit - wie viele Namen - eine Verehrungsformel und kein Beleg für
      Jesus.

      Es ist auch nicht sinnig, da dieser Michael niemals als der Sohn Gottes
      ausgegeben wird bzw. von beiden unterschieden geschrieben wird.



      Michael ist der Engel des HERRN. Der Sohn ist der Sohn.


      So betrachte ich es auch. In Michael den Sohn YHWH zu sehen, ist eine Interpretation, eine Mutmaßung.
      Die Schrift belegt es nicht.

      Das, was hier bspw. von EGW über bzw. von den Engeln zitiert wird, findet sich nicht in der Bibel!
    • Den Zusammenhang Michael = Immanuel mit Jesus sieht man, wenn man Daniel/Offenbarung GANZ studiert.

      Wie bereits dargelegt: Der Fürst über das Heer (Engel) JHWHS (auch im Buch Josua) ist selbstverständlich kein anderer als JHWH-Wort SELBST.

      ES GIBT KEINE ERZENGEL in der Bibel, nur in der Gnosis.

      Siehe Beitrag 2!
    • freudenboten schrieb:

      ES GIBT KEINE ERZENGEL in der Bibel
      Michael ist der Engelfürst, der die Heerscharen im Kampf gegen den Satan und seine Engel anführt (Offb 12,7-9)

      Der Sohn kämpft nicht gegen den Satan, sondern ist entrückt zu Gott und seinem Thron (Offb 12,5); seine Engel kämpfen.
      Unter diesen wird Michael genannt, wie bei Daniel, weil er der Fürst dieser Kämpfer ist.
      Sein Name ist ja zugleich eine Absage an den Satan und allen Hochmut: "Wer ist wie Gott?!"

      Von "Erzengel" lese ich nichts ... und wenn es so übersetzbar ist, dann kann man nicht sagen "Es gibt in der Bibel keine Erzengel";
      doch, den gibt es: jenen Michael.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Michael ist der Engel des HERRN. Der Sohn ist der Sohn.
      Die Gleichsetzung ist eine verworrene Idee von Zeugen Jehovas und Adventisten.
      Eine "verworrene Idee" die von Gott selbst stammt.

      2 Mo 3 1-6 schrieb:

      Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian. Und er trieb die Schafe über die Wüste hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. 2 Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er hinsah,siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt. 3 Da sprach Mose: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt!4 Als aber der Herr sah, daß er hinzutrat, um zu schauen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!
      5 Da sprach er: Tritt nicht näher heran! Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land! 6 Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs! Da verbarg Mose sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Interessante Artikel zu Engel und Michael!

      Hierzu möchte ich aus der von Bogi angegebenen Internetseite aus "bibelwissenschaft.de" - aus dem sehr lesenswerten Kommentar zum Stichwort »MICHAEL« (----> siehe: Lexikon :: bibelwissenschaft.de) - zitieren! (Der gesamte Artikel ist sehr lehrreich finde ich und zeigt auch auf, dass es eine ausgeprägte jüdische "Engelslehre" gab!):

      3. Michael im äthiopischen Henochbuch
      Um die biblischen Zitate des Engel-Namens Michael einordnen zu können, gilt es zwischentestamentliche Schriften einzubeziehen. Im Buch der Wächter (äthHen 1-36; Text Pseudepigraphen; → Henoch) wird Michael in besonderer Weise dem Volk Israel zugeordnet. Im Buch der Träume (äthHen 83-90) wird ihm das Gericht über die gefallenen Engel übertragen (äthHen 90,21f.).
      Mehrfach wird Michael zusammen mit weiteren Namens-Engeln erwähnt: als Paar mit → Gabriel, als Trio mit Gabriel und Uriel und als zentrale Figur einer Siebener-Gruppe (z.B. äthHen 87,2; 90,22).
      In äthHen 20,5 wird die besondere Rolle Israels (als „bester Teil der Menschheit“) derart hervorgehoben, dass ein Vergleich mit anderen Völkerengeln hier gar keinen Platz hätte: es geht um die besondere Rolle Israels im Weltgeschehen*, nicht um eine Völkerhierarchie. Intendiert ist also nicht die Aussage einer ethnischen Qualifikation, sondern die einer ethisch-theologischen Vergewisserung.


      Zu empfehlen auch der folgende Artikel: ----> Lexikon :: bibelwissenschaft.de zum Stichwort " Engel (NT)"...


      PS: * gerade diese besondere Rolle Israels im Weltgeschehen macht es erforderlich, dass nach dem Ende des Äons der christl. Gemeinde/ Kirche, die m.E. mit der hoffentlich bald stattfindenden Entrückung enden wird, die Heilsgeschichte mit Israel weitergehen wird! ---> Aus demselben Grund ist es daher mMn. auch erforderlich, dass zwischen der 69. und der 70. Jahrwoche aus Daniel 9,24 ff. eine zeitliche Lücke eingefügt werden muß; eben das Zeitalter (= Aion / Äon) der Gemeinde Jesu von 33 n.Chr. bis ???? n.Chr.

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    • Atze schrieb:

      Eine "verworrene Idee" die von Gott selbst stammt.
      Sagt Paulus nicht, Mose habe das Gesetz von Engeln empfangen?
      Dass Gott durch seine Boten spricht, macht die Boten nicht zu Gott.

      Sagte doch Jesus: Niemand hat Gott je gesehen.
      Auch Mose nicht.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Sagte doch Jesus: Niemand hat Gott je gesehen.
      Auch Mose nicht.
      Das ist leider nicht so klar! Denn im AT wird uns in 2.Mose 33,11 berichtet, dass Moses »GOTT VON ANGESICHT ZU ANGESICHT GESEHEN« habe! ---->

      Bibelstelle

      Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. ***
      ----> Aber nur wenige Verse später lesen wir vom genauen Gegenteil, in 2.Mose 33,20:

      Bibelstelle

      Und er [=JAHWEH] sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
      ---> Hier liegt offensichtlich ein biblischer Widerspruch vor!

      *** -----> siehe auch 4.Mose 12,8:

      Bibelstelle

      Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, offen und nicht in dunklen Worten, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt.
      und 2.Mose 24, 9 - 10a) :

      Bibelstelle

      9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf 10 und sahen den Gott Israels.


      Und auch der Prophet Jesaja soll DEN EWIGEN laut Jesaja 6,5b) gesehen haben! ---->

      Bibelstelle

      denn ich habe den König, den HERRN ZEBAOTH, gesehen mit meinen Augen.

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    • Was bedeutet die ½ Stunde [= prophet. 7½ Tage!] »Stille im Himmel« (Offb.8,1)?

      Armin Krakolinig schrieb:

      Das mit der halben Stunde Schweigen im Himmel habe ich mir bis jetzt auf die Wiederkunft Christi ausgelegt, Grund: Alle Engel Jesus Sohn und die Herrlichkeit des Vaters werden zur Erde kommen der komplette Universale Fokus wird auf diesen Moment gerichtet sein, deshalb wird im Himmel nicht mehr viel los sein.





      Ist Dir bewusst, dass dies keinesfalls die gegenwärtige STA-Deutung zu Off. 8,1 ist?
      Es geht hier ja um eine halbe Stunde Stille bzw. Schweigen im Himmel beim Öffnen des 7. Siegels! Wo liest Du aus diesem Text heraus, dass Jesus und der Vater und alle Engel beim Öffnen des 7. Siegels nicht im Himmel sind? Das würde ja bedeuten, dass das 7. Siegel an dem Buch mit den 7 Siegeln, das Jesus laut Off. 5 von Gott zur Öffnung in die Hände bekommt, erst bei der Wiederkunft Jesus geöffnet wird


      Lässt Jesus dann das Buch nach der Öffnung des 7 Siegel einfach dort im Himmel, wenn er kommt, oder kommt er mit diesem Buch bei seinem Kommen zur Erde hernieder? Was ist denn das überhaupt für ein Buch, wenn es erst bei der Wiederkunft geöffnet wird? ….
      Wenn man hier die prophetische Regel anwenden würde, dass 1 Tag = 1 Jahr ist, ergibt sich die Folgende Berechnung:

      360 : 24 Stunden ==> = 1 Stunde = 15 Tage. ====> Eine ½ Stunde Schweigen im Himmel (Offenb.8,1) wären somit = 7,5 Tage!

      Was passiert in dieser Zeit? Das Lamm hat bereits die 7 Siegel gebrochen und es werden in Offb.8, Vers 2 die letzten 7 Posaunen angekündigt! ----> Heißt das nun, dass die 7 Posaunengerichte während dieser 7½ Tage dauern werden? Oder sind es doch viel eher die 7 Jahre (= die letzte Jahrwoche aus Dan.9,27) der letzten Großen Trübsalszeit in der die Posaunen erklingen!?

      Bedeuten »die 7½ Tage Stille im Himmel« vielleicht, dass es keinen Lobgesang der Engel vor Gott mehr geben wird, weil nun bald die letzten Plagen über die Menschheit ausgegossen werden und daher der Gesang der Engel verstummen muss und sich tiefe Traurigkeit im Himmel ausbreitet?



      PS: und wenn 1000 Jahre wie 1 Tag wären (vor Gott) so ergibt sich die Rechnung: 1.000 : 24 Stunden = 41,66666666; also 42 Jahre. ----> Nach der Auffassung der Neuapostolischen Kirche sei das der Zeitrahmen vom Beginn der Französischen Revolution (1789) bis zum Jahr 1831, als der Geist auf die 12 neuen Apostel in Schottland ausgegossen worden sei, mit dem Stammapostel Edward Irving (---> siehe: Edward Irving – Wikipedia + Katholisch-apostolische Gemeinden – Wikipedia)
    • Maleachi 3:1.

      "Siehe, ich sende meinen Boten und er wird den Weg vor mir her bereiten (Matth. 11:7.ff Vers 10. Johannes der Täufer),
      und plötzlich kommt zu seinem Tempel (Joh. 2:21. "Tempel seines Leibes" Lukas 1) der Herr, den ihr sucht (Jesus v. Naz.),
      UND DER ENGEL DES BUNDES, den ihr herbeiwünscht, siehe er kommt, spricht der HErr (JHWH) der Heerscharen (Fürst/Herrscher über das (Engel-)Heer)."

      Jesus ist der "Engel des Bundes" (des AT und NT), der "Fürst des Bundes" (Dan. 8:11., OHNE A. Epiphanes/9:25.27./11:22./12:1.)

      Dieser Fürst/Herrscher über die Engel des Ewigen ist der "Logos" (Joh. 1:1.ff.) der "Fleisch"/Mensch wurde durch Maria.

      Er heißt auch MICHAEL/Gottgleich und ist der "Erzengel" = Herrscher über die Engel im NT.

      Alle anderen "Erzengel" sind Produkte der antichristlichen GNOSTIKER. (siehe Johannesbriefe).

      "BETE GOTT AN!" (Offb. 22:8.9.)
    • Seele1986 schrieb:

      Sagt Paulus nicht, Mose habe das Gesetz von Engeln empfangen?

      Sagte doch Jesus: Niemand hat Gott je gesehen.
      Auch Mose nicht.
      So lang ist der Text (2 Mo 3 1-6) nicht…..du kannst ihn ganz lesen wo sich dann folgender Vers: „rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach:“ findet.
      Da steht nicht "durch Bote“ oder "durch Engel“ sprach Gott sondern „Gott rief“…und damit es auch keiner wie Du umdeutet, missversteht oder den Text vergewaltigt steht zusätzlich noch: „verbarg er (Mose) sein Angesicht weil er sich fürchtete Gottanzuschauen……..zudem steht auch nichts von „ Mose schaute Gott an“ wie Du außerdem hineininterpretierst.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Das ist leider nicht so klar! Denn im AT wird uns in 2.Mose 33,11 berichtet, dass Moses »GOTT VON ANGESICHT ZU ANGESICHT GESEHEN« habe! ---->

      Bibelstelle

      Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. ***
      ----> Aber nur wenige Verse später lesen wir vom genauen Gegenteil, in 2.Mose 33,20:

      Bibelstelle

      Und er [=JAHWEH] sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
      ---> Hier liegt offensichtlich ein biblischer Widerspruch vor!
      In 2. Mo 33 ist es eigentlich klar. Gott redete aus der Feuersäule in der er sich befand und man schaute so Gott nicht direkt an und sprach nur mit ihm (direkt). Für mich noch unklar ist aber beispielsweise Jakobs ringen mit Gott in 1 Mo 32 wo Jakob dieselbe Aussage macht.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • Seele1986 schrieb:

      Sagt Paulus nicht, Mose habe das Gesetz von Engeln empfangen?
      Ich glaube erst einmal, dass die Schrift Wahrheit ist und sich nicht wiederspricht. In diesem Sinne muss ich davon ausgehen, dass es der Wahrheit entspricht, dass Gott sein Gesetz mit seinem eigenen Finger in die Tafeln geschrieben hat und sie Mose (persönlich) übergeben hat wie in 2 Mo 31 beschrieben. Aber auch die Aussage von Paulus oder Stephanus muss natürlich stimmen…….wenn nicht können wir uns von der Schrift als Wahrheit verabschieden.
      Offensichtlich waren bei der Übergabe des Gesetzes Engel anwesend. Darauf deutet 5 Mo 33. Wie kann Galater 3 „Gott gab seine Gesetze Engeln, und diese gaben sie Mose, dem Mittler zwischen Gott und dem Volk.und 2 Mo 31 nun in Einklang gebracht werden? Nun, Mose hat nicht nur die Tafeln empfangen sondern auch die Rechtsbestimmungen. Ich gehe davon aus, dass Gott Mose die Tafeln (persönlich) übergab und die weiteren Erklärungen und Ausführungen dazu (die Mose auf Papyrus aufschrieb) von den Engeln bekam die Moses 40 Tage lehrten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Man muß sich nicht von der Schrift als Wahrheit verabschieden, nur weil sich unserem Verstand nach manche Dinge widersprechen.
      "Gott ist Geist" sagte Johannes...............und damit - mit dieser Aussage - wäre eigentlich jede weitere Diskussion unnötig, denn dann kann er keinen Finger haben.
      Man muß nicht alles mit dem menschlichen Verstand erfassen können.
    • Offenbarung Jesu Christi, Kap. 1:1. "... und indem er durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah."

      Vers 13: "... und inmitten der Leuchter, gleich einem MENSCHENSOHN..."