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    • Und die Sterne leuchten
      Und es roch die Erde
      Stridea die Gartentür
      Und ein Schritt berührte den Sand
      Es duftete
      Er fiel in meine Arme
      Oder süße Küsse oder träge Liebkosungen
      Woher zittern die durch Schleier aufgelösten schönen Formen!
      Mein Traum von der Liebe verschwindet für immer
      Die Stunde verging, und ich sterbe verzweifelt!
      Und ich sterbe verzweifelt! Und ich habe das Leben noch nie so geliebt!
      So viel Leben!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • 8.12. = Tag der Unbefleckten Empfängnis

      Heute am 8. Dezember ist in der katholischen Welt der Tag der sogenannten »unbefleckten Empfängnis« der Gottesmutter Maria. Was bedeutet das? Angeblich soll am 8. Dezember 20 v.Chr. Maria von Nazareth »ohne Sünde« - also ohne die geringste Spur der Erbsünde, die sich seit Eva*** auf alle nachfolgenden Menschen übertragen habe - im Schosse ihrer Mutter Anna empfangen worden sein. Biblisch wird dies mit dem Ausspruch des Erzengels Gabriels bei der Ankündigung der Jungfrauengeburt vor Maria in der lateinischen Vulgata (»Du bist voll der Gnade«!) begründet. (---> siehe Lukas 1,28 /

      Bibelstelle

      28 Et ingressus angelus ad eam dixit : Ave gratia plena : Dominus tecum : benedicta tu in mulieribus.
      ) Dann wird argumentiert, dass der HEILIGE GOTTESSOHN in etwas ganz Reinem eingehen musste! Ein Argument, das nicht ganz von der Hand zu weisen ist! ===> Daher habe Gott die Erbsündenlinie bei Maria unterbrochen, weshalb sie sündlos geboren worden sei. Dieses Dogma der Unbefleckten Empfängnis von 1854 wurde auch durch die Erscheinung "Unseren Lieben Frau" in Lourdes in Frankreich vor dem jungen Mädchen Bernadette bestätigt; denn als Bernadette die nur ihr erschienene Frau fragte, „Wer bist Du?”, solle diese geantwortet haben, »Ich bin die Unbefleckte Empfängnis!«. Aber das junge Mädchen Bernadette konnte mit diesem Wort nichts anfangen, verstand es nicht, hat aber diesen Dialog ihrem Pfarrer berichtet, der darüber sehr erstaunt war. Die Römische Kirche hat dieses Wunder von Lourdes offiziell schließlich anerkannt.

      In Österreich ist der 8.12. gesetzlicher Feiertag.

      *** Daher wird Maria auch "die zweite Eva" genannt und mit der Frau aus Genesis 3,15a) (

      Bibelstelle

      15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen;
      gleichgesetzt.
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Dann wird argumentiert, dass der HEILIGE GOTTESSOHN in etwas ganz Reinem eingehen musste! Ein Argument, das nicht ganz von der Hand zu weisen ist! ===> Daher habe Gott die Erbsündenlinie bei Maria unterbrochen, weshalb sie sündlos geboren worden sei.
      Natürlich ist das von der Hand zu weisen! die ganze Erbsündenlehre ist ein Konstrukt, das kaum biblisch begründbar ist …

      Norbert, Du hast schon ein krudes Gemisch an christlichen Auswüchsen, die Du propagierst - von der unsterblichen Seele über Dispensationalismus bis zur unbefleckten Erkenntnis … ;(
      Liebe Grüße, Heimo
    • Neu

      HeimoW schrieb:

      die ganze Erbsündenlehre ist ein Konstrukt, das kaum biblisch begründbar ist …
      ... biblisch begründbar ist die Erbsündenlehre sehr wohl - und zwar mit einem Psalm Davids:

      Bibelstelle

      Ps 51,7 Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.
    • Die »gesamtbiblische "Erbsünden-Lehre"

      Neu

      Die »gesamtbiblische "Erbsünden-Lehre" von Moses, David und Paulus«:
      • 1Mo 8,21c): „Und der HERR ... sprach ... : denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.”
      • Ps 51,7: „Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.”
      • Römerbrief 5:12.ff. : „12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. ... 18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.”

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Neu

      Die SÜNDE kam durch Adam und Eva in die Welt, und alle ihre Nachkommen leiden darunter.
      Das ist biblische/paulinische Erbsünde.
      Leider verwechselte Augustinus das mit Schuld, zumindest wurde er so (römisch) verstanden.
      Römer 5:14. Die Nachkommen Adams sündigen NICHT mit "gleicher Übertretung" wie Adam.
      Adam sündigte in sündloser Vollkommenheit, wir hingegen sündigen in Versuchungen, aus denen Jesu uns befreien/erlösen will.
      Der Irrlehrer Pelagius behauptete, das Sündigen der Nachkommen Adams wäre dasselbe wie Adams vor dem "Fall".
      Die Behauptung ist falsch, siehe Römerbrief 5.
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      HeimoW schrieb:

      die ganze Erbsündenlehre ist ein Konstrukt, das kaum biblisch begründbar ist …
      ... biblisch begründbar ist die Erbsündenlehre sehr wohl

      Die Sünde ist ein Erbe Adams.
      Das heißt aber nicht, daß er seine Sünden vererbt hat, also daß jeder Mensch seine Sünden erbt.
    • Neu

      Jeder Mensch ist selbstverständlich für seine eigenen Sünden verantwortlich. Es geht um das Prinzip, dass seit Adam und Eva alle Menschen Sünder sind, d.h., dass sich - ich will es mal so sagen - »die sündigen Gene« stets weitervererbt haben/ weitergegeben wurden; oder wie es der Psalmbeter (David) sagte : „Da ist keiner der Gutes gut - auch nicht einer!” (Psalm Psalm 14,3 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile Psalm Psalm 53,4 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile - aufgegriffen von Paulus im Römerbrief ----> Römer 3,12 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      ich will es mal so sagen - »die sündigen Gene« stets weitervererbt haben/ weitergegeben wurden;
      Gene können nicht sündig sein.

      Norbert Chmelar schrieb:

      oder wie es der Psalmbeter (David) sagte : „Da ist keiner der Gutes gut - auch nicht einer!”
      Dieser Satz ist etwas vollkommen anderes als das, was du hier anzubringen versuchst.
      Zudem ist er natürlich nicht wörtlich zu verstehen, sondern als Klage oder Polemik, denn es gibt natürlich Menschen, die Gutes tun.

      Der Vers aus Psalm 51,7 aber, den du gerne anführst, ist eine Aussage Davids über sich selbst.
      Dass man sich selbst darin wiederfinden kann, ist wahr, hat aber nichts mit genetischer Vererbung zutun, sondern der Mensch (adam) ist das.
      Adam und die Genesis erzählen, was wir sind.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Jeder Mensch ist selbstverständlich für seine eigenen Sünden verantwortlich. Es geht um das Prinzip, dass seit Adam und Eva alle Menschen Sünder sind, d.h., dass sich - ich will es mal so sagen - »die sündigen Gene« stets weitervererbt haben/ weitergegeben wurden;

      Die Erbsündenlehre lehrt aber, daß der Mensch bereits mit Sünden zur Welt kommt.
      Zumindest verstehe ich es so. Es gibt ja Nottaufen und so.
      Wenn es anders gemeint wäre, also daß jeder Mensch zum Sünder wird, ab dem Zeitpunkt wo er verantwortlich ist, dann bräuchte man keine Lehre daraus machen. Das ist, denke ich, den meisten klar?
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ps 51,7: „Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.”
      Von den ganzen Erbsündensachen finde ich diesen Satz am rätselhaftesten. Wie soll man ihn verstehen? Warum ist David denn in Sünde empfangen worden.? Seine Mutter war doch wohl verheiratet, als er gezeugt wurde und es gibt auch keine Hinweise, dass er einem Seitensprung entstammen würde. Ohnehin ist nur was über Davids Vater Isai bekannt und auch über den nicht viel. Meinte David also, das Geschlechtsverkehr und Kinder zeugen GENERELL sündig sei? Daraus könnte die katholische Kirche ihren Zölibat als Ideal wieder hochhalten (und aus andern Gründen), aber ich tendiere dazu nicht. Denn wenn das so wäre, wäre ja die Menschheit, die dann in diesem Punkt Gott gefolgt wäre, hier auf Erden schnell ausgestorben. Vielleicht ist es tatsächlich so gemeint, wozu ich gelegentlich tendiere: Dann wäre die Erde nur eine Bewährungsanstalt für uns um ins weitere Stadium, zu Gott zu kommen mit dem wunderbaren unverweslichen Leib. Und keineswegs wäre es das Ziel des hiesigen Lebens sich unbedingt hier durch Kinder zu verewigen. Es gibt ja noch mehr Hinweise, nämlich dass uns die Familie niemals so wichtig sein darf wie die Nachfolge Jesu. In so einem Fall ist es ja leichter, man hat gar keine eigene Familie gegründet, dann fallen solche etwaigen Konflikte schonmal weg. So werden ja auch die Eunuchen an einer Stelle in der Bibel getröstet.
      Ich weis, es wird dann immer hier angeführt, dass es doch heißt: Seid fruchtbar und mehret Euch. Tja, das war vielleicht am Anfang so, vor der Flut, bevor sich herauskristallisierte, dass die Menschheit sooo schlimm wird und sooo viele sooo schlecht sind.... Oder vielleicht sollte einfach mal eine gewisse Zahl an Menschen dagewesen sein, die danach auferstehen können, damit es auch genügend Wesen gibt, die später im ewigen Leben Gott dienen können. Aber keineswegs wird man irgendwo in der Bibel speziell aufgefordert unbedingt Kinder zu kriegen. Nur die Frauen, die unfruchbar waren und deswegen "gehänselt" wurden oder die einfach dann im Alter keine Kinder hatten, die sie versorgen konnten, die wollten in der Bibel immer unbedingt Kinder haben.
    • Neu

      Rosen schrieb:

      Meinte David also, das Geschlechtsverkehr und Kinder zeugen GENERELL sündig sei?
      Nein, das ist Juden vollkommen fremd und sollte uns auch fremd sein, liebe Rosen.

      Was David meint, ergibt sich aus dem Psalm bzw. daraus, mit wem er redet: er redet mit Gott.
      ... denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.
      An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du Recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest.
      Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.
      Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.

      David macht Gott heilig. Die Bibel erzählt alles immer aus der Beziehung und dem Verhältnis zu Gott heraus.
      Der Text ist weder eine Aussage über ein urzeitliches Erbe noch über Genetik, die über den Geschlechtsakt weiterinfiziert wird,
      sondern David proklamiert sein Dasein vor den Augen Gottes: Herr, wer bin ich vor dir?

      Warum die Mutter? Der Vater fehlt nicht: er steht im ersten Satzteil: ich bin als Sünder geboren (das ist der Same), und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen (das ist der Schoß)
      Das verflucht nicht die Eltern oder ein genetisches Erbe, sondern will sagen: wir sind doch alle schlecht vor Dir!
      Er beruft sich nicht auf würdige Abstammung (wie das die Heiden oft taten), sondern macht seine ganze Herkunft zu schlichten Menschen, die vor Gott verfehlen.

      Der Text ist wunderschön und wahr und hat mit Genetik oder verfluchter Sexualität nichts zutun.

      Rosen schrieb:

      Ich weis, es wird dann immer hier angeführt, dass es doch heißt: Seid fruchtbar und mehret Euch.
      Diesen Auftrag kann man heute angesichts des Bevölkerungsstandes sicher überdenken, aber ja, das ist der Auftrag und er beruht ja nicht auf Überlegung, sondern ist dem Menschen eingestiftet.
      Die allermeisten Menschen möchten ja irgendwann mal Kinder haben.

      Man sollte sich immer kurz mal fragen, wie echt die Weltverzweiflung ist.
      Wenn ich Nachrichten schaue, kann mich das schonmal ankommen. Aber die Nachrichten wollen ja auch nichts anderes in mir auslösen, als genau das.

      Glaubet ihnen nicht und lasst euch nicht in die Irre führen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)