Was hörst du gerade?

    • Es gibt heutzutage auch genügend (textlich) antichristliche Musik.
      Nur die, der man es in den 60er und 70ern nachsagte, zählt nicht dazu
      Die Bands bzw Interpreten wurden verteufelt, weil einem die Musik nicht gefiel, und weil die Musiker meist lange Haare hatten.
      Ich selbst kann "ein Lied davon singen", :D

      Habe meinem Vater dann mal einige übersetzte Texte gegeben.
      Dann hat er dumm geguckt und gesagt: "Aber ein Geschrei und ein Krach ist es trotzdem!" :P
    • Pfingstrosens Video ist nicht zusammengesponnen.
      Dass die amerikanische Musikindustrie voller satanischer und illuminatischer Symbole ist, kann man (wenn man sich etwas auskennt) nicht übersehen.

      Michael Jackson hat in Interviews mehrmals berichtet, dass man dort seine Seele dem Teufel verkauft,
      und in Jugendjahren las ich mal in einer Bravo einen Artikel über den Rapper DMX, der erzählte, wie er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen habe.
      Wir unterhielten uns damals darüber und hielten das für "Coolness, Gangstergerede, usw." Es gibt diese pubertäre Phase, in der man (einfach um des Widerspruchs willen) einen auf düster und satanisch macht.
      Manche bleiben darauf hängen, harmloser oder weniger harmlos.

      Die Videos sind derart vollgepackt mit Symbolik und schnell wechselnden Bildern, dass man sich kaum wirklich drauf konzentrieren kann.
      Die Leute tanzen und feiern dazu und solche Konzerte sind teure Megaevents.

      Aber auch hier ist das "Geheimnis" eigentlich sehr dürftig, denn sie sagen es alle (wie man auch im Video sieht).
      Viele verstehen vielleicht die Symbole nicht, aber die Texte sind klar und deutlich.

      Das Alter Ego ist erstmal nicht untypisch. Viele Stars schaffen sich so eins, um mit sich selbst und ihrer öffentlichen Rolle fertig zu werden.
    • Die Oper war ja einmal ein znetrales Thema des "we#'not !" einer Population, welche ausfinanziell - sozialen Gründen nie zum Opernpublikum gehörte, wurden dagegen Predigten gehalten ! Es war ein obligatorischer Punkt in Bibelstunden ! Zu einigen Vorstellungen sind sie mit Bussen angereist, die Claqeure, , weil es da eine chance auf Radaumachen gibrt ! Über Mozarts "Zauberflöte" gibt es eien Fülle von Spekulationen - ja, Freimaurer war in Wien um 1800 jeder bessere Intelelktuelle. Dass Haydns "Schöpfung" sich an "Paradise lost" Miltons anlehnt, das haben die Leute - ich meine jetzt : DIe Musikpolemiker - nicht kapiert.

      Die Frage nach der "erlaubten" Musik ist ja in evangelikalen Kresen ein Thema, das mit Vorurteilen, Nichtwissen, röhrenförmiger Gesichtsfeldeiengung behaftet ist.

      Und wie ist das : eine "konservative" Gemeinde hier in Wien fährt geschlossen auf den "Musikantenstadl" ab. Die grösste Sparte in Instrumentenhandel, Notenhandel, Tonträgerhandel in Oesterreich ist "Die Volksmusik" ! der "Surmtaler Buam" - und andere dieser Sparte.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      Die Fragenach der "erlaubten" Musik ist ja in evangelikalen Kresen ein Thema, das mit Vorurteilen, Nichtwissen, röhrenförmiger Gesichtsfeldeiengung behaftet ist.
      Und du weißt, @Philo ?
      Kennst du dich aus, weißt du was hinter den Kulissen der Oper läuft, kennst du die Verführungen von
      den unmoralischen Themen angefangen bis zur konkreten Verführung durch Erfolg und Sinnlichkeit?
      Das Teater, in jeder Form, reizt, was die Bibel gemeinhin das Fleisch nennt und das will es auch. Damit macht man Geld und hat den Spaß, der viel Leid schafft.
      Wer aus diesem Bereich kommt, spricht nicht mehr von Gesichtfeldeinengung, sondern bedauert die, die meinen über den Warnungen zu stehen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ja, ich weiss. Nur gibt es gewichtige, reale Argumente - wie etwa gerade bei der Oper die Herkiunft aus dem Imperialen - wohl die teuerste Kunstart überhaupt. - - Nur : Dass die - als solche nicht mehr existierende - Gemeinde WIen IV - , allerfernst vom Kreis der Opernbesucher - - den Jungpredsidger Sicher beinahe lyncht, weil er Worte eines Libtretto in der Predigt als treffende Formulierung" zitiert - Ha ? Und das Hochloben der Klassik - eigentlich mein Suchfeld im neuen 2018 / 19 Programm der Wiener Szene, mein Interesse kreisend so um Bach und Pachelbel und der "Schöpfung" Haydns - - ja, allle, die mit mir im "Musikverein"sitzen , werden im Charakter veredelt - - NEIN, sie empfinden die selbe Lust wie ich.

      Der Prediger und langjährige Leiter der BE, Ferdinand Stronegger, hat einmal in einer Predigt gestanden : Er habe jahrelang Unsinn gepredigt, indem er die Oper verdammte so in ganz Oetsterreich,. In Steyr, Detschlandsberg, Wörgl und Gratkorn. Dann hat ihm jemand eine Opernkarte geschenkt , er konnte nicht widerstehen - Das war ja NICHT Burlesque, als die er die Oper denen in den "armen" WIener und den Provinzgemeinden dargestellt hatte.

      Fast jedes Mal, wenn Blomstedt in Wien im MV gastiert, bin ich dort. Nur : Er sieht seinen Dirigentenauftritt als Gottesdienst (Freitag abends, Sabbat nachmittags), nur die Proben seien "Arbeit". Er bringt Klassik- das enstchuldigt offensichtlich alles, es ist ja "gute Musik." Von dem Salzburger Neurologen Harrer gibt es ein Buch, Studien mit Karajan : Es gibt kaum Gescundheitschädigenderes als das Dirigieren einer Auffürung einer klassischen Symphonie ! (Buch inn der Bibliothek Bogenhofen)



      Und warum die "Dritte Eleonore" im MV erlaubt sein soll, in der Wiener Staatsoper nicht - ?? Und wenn ich die beinharten Kämpfe um Positionen im "klassischen" Musikbusiness vergleiche mit dem an einem ehemaligen Weltkurort 9o km südlich von Wien Geschehenen - - oder nach dem Innviertel schaue- (Siext, und die Akteure dort sind alle nie in der Oper gewesen ! - Mit Ausnahme von einem.)

      Aber schaue Dir einmal den "Tod des Handlungsreisenden " an, oder "The Cat on the Hot Tinroof" oder "A Streetcar Named Desire" - -oder was von Nestroy. - - - - Oder schwärme für Dadalier .



      Und grundsätzlich wehre ich mich bei der trivialen Gleichsetzung des Sinnlichen (Wärme, Kälte, Farbe, der sanfte Wind eines Frühsommerabends - - - das körperliche Erleben im Musikverein oder beim Leipziger Gewandhausorchester oder im Prager Dom) mit dem, was die Bibel "Fleisch" nennt. Ich lebe ! Und fühle !! _ Nicht "Cogito, ergo sum", sondern "Sentio, ergo sum !"

      Dass ein Schweizer Evangelikaler simpel neurologisch - anatomisch Falsches zur sog. "Hörbahn" zu sagen hat - und unter uns gerne zitiert wird - dass ein "konservativster" STA - Musikwissenschaftler(???) )über bestimmte Hirnareale quatscht ( Verzeihung, anders kann man das nicht nennen !) und weder von der Anatomie noch der Funktion des von ihm hochgespielten Thalamus eine reale Ahnung hat !! _ "Die Leutchen. sie hören es gerne !"

      Der Sport - der von Dir ausgeübte ! - reizt ebenfalls die Sinnlichkeit, jede körperliche Bewegung !! : Tennis, Joggen, die Gamsleiten - 2 - Abfahrt am Radstädter Tauernpass, das warme Wasser an unseren Badeseen jetzt gerade, Surfboard, Segeln, Hochalpinistik -- - - - .Rilkes Gedicht "Herr, es ist Zeit - -" oder "Die Weise von der Leibe und vom Tod des Cornetts Christofer Rilke" - - oder jeder Bibelvers, auf den man mit offenem Gefühl und nich wie dem "Ploetz" gegenüber eingeht - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      Das Teater, in jeder Form, reizt, was die Bibel gemeinhin das Fleisch nennt und das will es auch.
      Dem würde ich mit Philo auch widersprechen, obgleich ich sehe, was du meinst. Natürlich tut das Schauspiel dies oft.
      Gleichsam kann das Schauspiel manchmal auf grandiose Weise etwas vermitteln, was die Lektüre und die Musik nicht schaffen.

      Mein Opa lehrte meine Mutter: "Das Bild ist vom Teufel"; deshalb gab es selbstverständlich keinen Fernseher in ihrer Kindheit.
      Das Radio war in Ordnung. Wenn aus diesem aber beispielsweise die Stimme des "Führers" drang, ist es in meinen Augen auch "des Teufels"; das ist eine Auslegungssache.

      Das Bild ist des Teufels ... Hatte er (mein Opa) kein Gesicht? Keinen Leib? Keine Sinne? Doch, hatte er, und die waren von Gott geschaffen.

      Ja, die Oper, ebenso wie die Popmusik, die Literatur, die Malerei, usw. befassen sich mit all dem, was den Menschen umtreibt.
      Es geht immer um Gott, Liebe, Erotik, Tod, und das Böse; du kannst aussuchen, was du willst, immer geht es darum.

      P.S.: Zu dem Video über die Symbolik in der Musikindustrie sei noch etwas gesagt, sofern es dir nicht ohnehin aufgefallen ist:
      Michael Jackson, der ja sehr offen und vehement von jenen Kräften im Hintergrund gesprochen hat und solch tolle Beiträge über die Liebe unter den Menschen bekundet hat, benutzt mit seiner Menschenkette der Brüderlichkeit und Toleranz natürlich auch ein freimaurerisches Bild. Die weltumspannende Bruderkette ist ein freimaurerisches Ideal, und genau diese stellte Jackson in seinen Videos dar.

      Das wollte ich der Vollständigkeit halber nur anmerken. Historisch waren sich Freimaurer und Illuminaten ohnehin nicht grün.
    • Strauss : Salome, nach einem Libretto von Oscar Wilde. Das drohend sich ankündigende Böse - Naraboth : "Schön ist die Prinzessin Salome heute abends !" Der zuerets faszinierte (ja von was denn faszinierte ?) Herodes, den zu spät das Entsetzen überkommt über das, was er stimuliert - gefördert - begeistert hat - Nein, ohne "Tanz der sieben Schleier" geht es nicht ! - die sinnlich - perverse Explosion eines verzogenen Teenagers - - - - - - -" Man töte dieses Weib ! "


      ein Lehrstück : Wo bin ich Herodes, wo Naraboth, wie faszinieren mich die Anfänge des Bösen - und es nimmt dann unaufhaltsam seien Lauf - - -

      Nach enem "Fidelio" geht man anders nach Hause. Und Banausen gibt es bei beiden Opern im Publikum.


      Übrigens : Die heurige Salzbugre Salome halte ich für fehlinterpretiert :Grandisose Sängerin, durchgehend ein besseres Nachthemd als Kostüm, kein "Tanz der sieben Schleier", keien Konfrontation mit dem Haupt des Johannes, sondernmit einem Eselskopf - und dann ertrinkt sie in einer Zisterne - - - ihr Todesurteil kommt von einem inzwischen aus der Szene gegangenen Herodes - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -