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    • Ich sehe mir gerade Videos von Edi Maurer an und habe ganz besonders die Ohren gespitzt als in diesem Video

      youtube.com/watch?v=P4etD3H0re0

      etwa ab Minute 29 die Rede war von einem Ur-Mätthäus-Evangelium, das Hieronymus auch bekannt gewesen sei.

      Allerdings möchte ich betonen, dass ich nicht zwingend zum selben Schluss komme, dass insbes. auch im AT vieles gefälscht sei.
      Ich denke schon, dass es Versuche gab, der Schrift etwas hinzuzufügen (Comma Johanneum z,B.) oder etwas wegzunehmen, aber das was drin steht, ist - so mein Eindruck - schon im Großen und Ganzen der offenbarte Wille Gottes.

      Ansonsten ist das Video Öl auf die Mühle von Renato, der denkt, dass der im AT erwähnte JHWH nicht der Gott sei, von dem Jesus und die Propheten des AT berichten. Diesen Glauben möchte ich nicht unterstützen, allerdings kann ich verstehen, dass man zu diesem Schluss kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rosen ()

    • Video behauptet die Priesterkaste habe die Bibel verfälscht!

      In dem Video wird behauptet, dass es ein Ur-Evangelium gebe, verfasst vom Apostel Matthäus auf Hebräisch, welches im Geheimarchiv des Vatikan liege! Es würde von einer Prä-Existenz der Seele berichten und die Lehre einer christlichen Reinkarnation/Wiedergeburt (also dass die Seele mehrere Erdenleben durchleben werde!) beinhalten. Origenes habe dieses Evangelium gekannt und ebenso der Bibelverfasser Hyronimus, der dieses aber (auf Befehl des Papstes?) nicht in seine lateinische Vulgata aufgenommen habe, obwohl es das authentischste Evangelium gewesen sei. Besonders die Ähnlichkeit der Lehren Jesu und der Lehren Buddhas sei in diesem Ur-Evangelium auffällig. Es werde darinnen auch vom Gebot Jesu und von dessen Tierliebe berichtet und seine Nachfolger aufgefordert keine Tiere zu töten und zu essen.

      Im Video wird auch behauptet, dass die vielen Tieropfer des AT nicht der ursprüngliche Wille Gottes gewesen sei, da die Propheten selbst diese Opfer abgelehnt haben. Daher habe die Priesterkaste dadurch das Gebot Gottes " Du sollst nicht töten!" verfälscht und die Opfer gegen den eigentlichen Willen in die Bibel hinein "geschmuggelt"!

      Auch Martin Luther habe die Bibel verfälscht und einen Vers aus dem Jakobusbrief, der für die Reinkarnation/Wiedergeburt sprechen würde („das Rad der Geburt”) nicht bzw. falsch übersetzt. (ab 1 Std.1Min.17 Sek./ 1:01:17 Std. !) und auch das Wort Jesu („welche zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen”) verfälschte er in „wer zum Schwert griff, soll durchs Schwert umkommen!”, um so die Todesstrafe begründen zu können!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Wie gesagt, ich teile nicht alle Schlussfolgerungen des Videos, aber ich informiere mich gerne breitgefächert. Und das mit dem "Rad der Geburt" ist tatsächlich eine interessante Formulierung.
      Die Zürcher Bibel übersetzt es auch so ähnlich:
      "Auch die Zunge ist ein Feuer - als die Welt des Unrechts erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern: Sie macht den ganzen Leib schmutzig, sie steckt das Rad des Lebens in Brand und wird ihrerseits von der Hölle in Brand gesteckt."
      Und ohne die Verdienste Luthers schmälern zu wollen, so ist es doch wahr, dass er nicht alles ganz nah am Text übersetzt hat, sondern eben so, wie er es aufgefasst hat, was auch nicht verwunderlich ist.
    • Ist die Reinkarnation eine christliche Lehre?

      Rosen schrieb:

      Die Zürcher Bibel übersetzt es auch so ähnlich:

      "Auch die Zunge ist ein Feuer - als die Welt des Unrechts erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern: Sie macht den ganzen Leib schmutzig, sie steckt das Rad des Lebens in Brand und wird ihrerseits von der Hölle in Brand gesteckt."
      Diese Stelle aus Jakobus 3:6 wäre - wenn »das Rad der Geburt« wirklich in dem Sinne wie im Video beschrieben eine fernöstliche Bezeichnung für die Idee der Reinkarnation/ Wiedergeburt ist, genauso auch im Nahen Osten, dann aber doch die einzige Stelle in der ganzen Bibel für eine Reinkarnation! Daraus eine christliche Lehre zu begründen, ist etwas dürftig! Von einer christlichen Lehre kann man im allgemeinen erst dann sprechen, wenn diese durch mind. 3 Bibelstellen erhärtet wird.
      Und außerdem widerspricht die

      Bibelstelle

      aus Hebräer 9,27
      normalerweise der hinduistisch/buddhistischen Lehre einer Wiedergeburt. Dort steht:

      Bibelstelle

      27 Und wie es den Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, und dann kommt das Gericht,28 so ist auch Christus ein einziges Mal geopfert worden, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen. Zürcher Bibel
    • Werke vernachlässigt?


      Rosen schrieb:

      Und ohne die Verdienste Luthers schmälern zu wollen, so ist es doch wahr, dass er nicht alles ganz nah am Text übersetzt hat
      Es kam auch im Video vor! Eine entscheidende Bibelstelle für die Begründung der Reformation hat Luther falsch übersetzt, weil das Wort »allein« im Urtext in Römer 3,28 gar nicht vorkommt! ----> siehe

      Bibelstelle

      28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. (alle Lutherübersetzungen seit 1522 bis 2017)
      ---> siehe dagegen die Urtextliche genauere Elberfelder Bibelübersetzung:

      Bibelstelle

      28 Denn wir urteilen, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke 15.
      15 w. getrennt von Gesetzeswerken, o. ohne Mitwirkung von Gesetzeswerken
      Wegen seiner reformatorischen Lehre, dass allein der Glaube - ohne Werke! - den Menschen gerecht mache, hat Luther deshalb dieses »allein« eingefügt, das dort so im Urtext gar nicht vorkommt! ---> Deshalb warf die RKK Luther vor, die Bibel verfälscht zu haben und die guten Werke (---> siehe Jak.2,24), die auch Jesus von den Gläubigen gefordert habe, vernachlässigt zu haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Rosen schrieb:

      Ich denke schon, dass es Versuche gab, der Schrift etwas hinzuzufügen
      Das ist grundlegend eine problematische Frage, denn die "Bibel" ist eine Schriftensammlung mit mehreren Autoren, Redaktoren und das über mehrere Jahrhunderte.
      Es gibt nicht einen Autor (wie beim Qran), wo die Textwahrung durch die eigene Person und treue Nachfolger sichergestellt ist.

      Es war auch erstmal nicht klar, was eigentlich in den Kanon soll; das hat alles ein wenig gedauert. Bei der Offenbarung des Johannes beispielsweise war es erstmal strittig, ob dieses Buch zum biblischen Kanon gehöre.
      Dann gab es Schülerkreise, die verfasst haben (bei Paulus und bei Johannes beispielsweise).
      Die Bibelforschung hat mehrere Abschriften geborgen, die teilweise abweichen; dort muss dann in mühsamer Arbeit geschaut werden, was am authentischsten ist. Originale gibt es (interessanterweise) von allen biblischen Büchern kein einziges. Weil nicht ein Buch von Anfang bis Ende aufgeschrieben wurde, sondern die Bücher in einem Prozess entstanden.
      Ein lebendiges Buch.

      Die Frage wäre also, was heißt "hinzu-fügen".
      Dass man Ur-Evangelien findet oder verschollene Schriften, in denen dann die wahre Lehre enthalten ist, ist Sensationslust und Faulheit, die Bibel zu lesen.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Von einer christlichen Lehre kann man im allgemeinen erst dann sprechen, wenn diese durch mind. 3 Bibelstellen erhärtet wird.
      Das ist unnötige Esoterik.
      Dass die biblischen Texte eindeutig nicht von Reinkarnation und Seelenwanderung sprechen, ergibt sich aus zahlreichen Geschichten und Lehrsprüchen, Szenen und Begebenheiten in der Bibel.
      Man braucht nicht die Worte zählen.

      Jakobus benutzt eben mal eine andere Formulierung. Ich finde das sehr sympathisch. Vielleicht hat er sie sogar von einem Griechen oder einem Asiaten gehört; was wäre schlimm daran?
      Ich schreibe so auch. Das ist Poesie. Wenn es passt, klingt, und den Text richtig formt, dann ist das wunderbar.
    • Rosen schrieb:

      , sie steckt das Rad des Lebens in Brand
      Wobei, wenn ich das so lese ...

      Buddha bezeichnete den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt (Bhava-cakra) als eine Fackel, die entfacht wird an den Speichen eines Rades; dreht man das Rad an, so sieht man nur einen Feuerkranz, nicht aber mehr die einzelne Fackel, sodass der Eindruck von Beständigkeit entsteht, der aber eine Illusion sei.

      Klingt schon sehr ähnlich, das stimmt.

      Viel Spaß beim Grübeln ;)
    • Das ist ein allgemein anerkannter theologischer Grundsatz der Hermeneutik!

      Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Von einer christlichen Lehre kann man im allgemeinen erst dann sprechen, wenn diese durch mind. 3 Bibelstellen erhärtet wird.
      Das ist unnötige Esoterik.
      Nein, lieber Simon, das hat mit Esoterik nicht die Bohne zu tun, sondern ist ein allgemein anerkannter theologischer Grundsatz der Hermeneutik!
      Denn andernfalls könnte man ja sogar die Lehre der Zeugen Jehovas als christliche Lehre bezeichnen, die sich wegen ihrer schlimmen Irrlehre, dass Bluttransfusionen verboten sind nur auf die eine Stelle aus Apg.15 („enthaltet euch des Blutes!”)berufen können!
      Esoterisch ist vielmehr das was Du zuletzt geschrieben hattest: „Buddha bezeichnete den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt (Bhava-cakra) als eine Fackel, die entfacht wird an den Speichen eines Rades; dreht man das Rad an, so sieht man nur einen Feuerkranz, nicht aber mehr die einzelne Fackel, sodass der Eindruck von Beständigkeit entsteht...”
    • Norbert Chmelar schrieb:

      sondern ist ein allgemein anerkannter theologischer Grundsatz der Hermeneutik!
      Und ich halte den für unsinnig.
      Der Sinn erschließt sich aus dem Lesen des Ganzen, nicht aus dem Abzählen von Sätzen oder Erwähnungen.

      Norbert Chmelar schrieb:

      die sich wegen ihrer schlimmen Irrlehre, dass Bluttransfusionen verboten sind nur auf die eine Stelle aus Apg.15 („enthaltet euch des Blutes!”)berufen kann!
      Sie berufen sich nicht auf die Enthaltung von Blut, sondern auf die Genesis, wo es heißt, im Blut sei die Seele/ das Leben.
      Das muss, wie alles, gelesen und verstanden werden; wie immer.

      Zudem: man darf alles behaupten. Die Aussage "Ansonsten könnte man sogar die Lehre der Zeugen christlich nennen" ist für mich kein Argument für die Drei-Aussagen-Regel.
      Dieses "ansonsten ..." führst du häufig an; das sind irgendwie deine Leitplanken wie für andere andere Gesetze. Für mich gibt es dieses "ansonsten" eigentlich nicht.
      Was ich von einer Lehre halte, sehe ich, wenn ich von ihr höre und darüber nachsinne und prüfe, ob ich das mit dem Evangelium vereinbar finde.

      Diese Regel braucht man dazu nicht, meiner Meinung nach.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Esoterisch ist vielmehr das was Du zuletzt geschrieben hattest:
      Ne, das war buddhistisch und ein sinngemäßes Zitat.
      Ihr habt ja darüber nachgedacht, ob es dort Parallelen gäbe.
    • ... aus dem Geheimarchiv herausholen!

      Das war buddhistisch und zugleich esoterisch!
      ---> Der Vatikan sollte dieses sogen. "Ur-Evangelium" des Apostels Matthäus Levi aus dem Geheimarchiv herausholen und für die biblische Forschung und die gesamte Öffentlichkeit freigeben! ---> Dann könnte man es genau unter die Lupe nehmen...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das war buddhistisch und zugleich esoterisch!
      Nein, Norbert. Ohne das jetzt vertiefen zu wollen, aber man muss Begriffe richtig verwenden.
      Was ich dort zitiert bzw. wiedergegeben habe, ist buddhistische Lehre.

      Esoterik ist etwas anderes. Das ist nicht schwer, sondern kannst du bei Wikipedia nachlesen.
      Dass die Esoterik gerne Elemente daraus benutzt, ist eine andere Sache; das tut sie mit christlichem, islamischem, hinduistischem und hellenistischem auch ...

      Und die Idee beispielsweise, man müsse drei Bezeugungen haben, ist esoterisch (Ein Engel ist drei Male zu fragen, ob er Engel Gottes sei, denn ein Dämon kann nicht drei Mal bestätigen; ein Ritual muss mit drei oder sieben Umkreisungen durchgeführt werden; Schwüre müssen dreimalige Belobigung haben, usw. usw.)
      Norbert, was Religionen und Spirituelle Dinge angeht, habe ich so ziemlich alles erlesen (der Theorie wegen, nicht der Praxis wegen) ...

      Man kann diese Dreier-Regel ja benutzen, aber ich halte sie für unnötig und schlechtestenfalls für missverständlich.
      Es gibt wunderbare Aussagen, die nur einmal vorkommen; es gibt zu verwerfende Dinge, die mehrfach vorkommen und bezeugt werden ... Ich halte von solchen Methoden nichts.
      Der Geist der Sache erschließt sich aus dem Ganzen, bzw. es ist erst der Geist, der es dem Leser erschließt.

      Norbert Chmelar schrieb:

      ---> Der Vatikan sollte dieses sogen. "Ur-Evangelium" des Apostels Matthäus Levi aus dem Geheimarchiv herausholen und für die biblische Forschung und die gesamte Öffentlichkeit freigeben! ---> Dann könnte man es genau unter die Lupe nehmen...
      Du glaubst wirklich jeden Blödsinn, kann das sein?
    • Z.B. die zu verwerfende Falsch-Lehre des Seelenschlafes!!!​​

      Seele1986 schrieb:

      Esoterik ist etwas anderes. Das ist nicht schwer, sondern kannst du bei Wikipedia nachlesen.
      Dass die Esoterik gerne Elemente daraus benutzt, ist eine andere Sache; das tut sie mit christlichem, islamischem, hinduistischem und hellenistischem auch ... NCH: ===> Die Esoterik als Philosophie wird dann prima zur kommenden "Welteinheitsreligion" passen, wo alles zusammengemischt werden wird in der dann »NEUEN WELT-ORDNUNG«/ »NEW WORLD ORDER« (NWO) gemäß Offb., Kapitel 17+18!

      Man kann diese Dreier-Regel ja benutzen, aber ich halte sie für unnötig und schlechtestenfalls für missverständlich.
      Es gibt wunderbare Aussagen, die nur einmal vorkommen; es gibt zu verwerfende Dinge, die mehrfach vorkommen und bezeugt werden ...
      Es gibt zu verwerfende Dinge, die mehrfach vorkommen und bezeugt werden ... .

      Ja, ganz genau, wie z.B. die zu verwerfenden alttestamentarischen 15 Bibelstellen der adventistischen Falsch-Lehre des Seelenschlafes!!!
    • Welcher Film...?

      Du hast mir mit Deinem Satz „Es gibt zu verwerfende Dinge, die mehrfach vorkommen und bezeugt werden ... .” das Stichwort gegeben!

      ---> Ich könnte auch noch die durch 9 NTliche Bibelstellen zu verwerfende Falsch-Lehre der Ewigen (= unendlichen + unaufhörlichen) Verdammnis und ewiger Höllenqualen nennen...!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Biblische Argumente warum die 70. Jahrwoche aus Daniel 9,27 nicht unmittelbar auf die 69. Jahrwoche folgen kann!
      Hier stimme ich Heimo zu…..ich habe selten so einen unfundierten Unsinn gehört.
      Wenn man 69 Wochen prophetisch sieht (wie der Sprecher anscheinend auch tut) und auf einmal der letzten Woche einen unbestimmten Zeitrahmen zuordnen will ist das schon mal mehr als eigensinnig. Ferner ist Christus im Jahr 31 (in der Mitte der letzten prophetischen Woche) gekreuzigt worden und nicht 34. Der Sprecher setzt zudem die letzte Woche der siebzig Wochen an den Anfang dieser Woche….auch das ein Fehler, der Endzeitpunkt der siebzigsten Jahrwoche ist nicht 40 n.Chr sondern 34 n.Chr, was genau dem Zeitpunkt der Steinigung von Stephanus entspricht und gleichzeitig dem Ende der Gnadenzeit für die Juden (genau 70 prophetische Wochen). Erkennbar wird das Ende der Gnadenzeit für die Juden u.a. durch die Aussage des Stephanus der diesen die Sünde gegen den hl. Geist attestiert….“Ihr wiederstrebt alle Zeit dem hl. Geist“.
      Hier ist genau die „Erfüllung“ (Versiegelung) von Jeremia „Gesichten“ und „Weissagungen“ zu den 70 Wochen (Dan. 9,2) die wie Daniel nun ebenfalls an dieser Stelle entdeckt für das Volk der Juden zu Ende gehen, und nicht wie der Sprecher meint bis in die heutige Zeit gilt (und darüber hinaus).

      Zu diesem Thema wird in dieser Woche in der Lektion drauf eingegangen. Olaf Schröer erklärt es diese Woche nach meinem Sinn sehr gut.

      Link Lektion Nr. 4 Quartal 3
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Dass die 70. Jahrwoche noch nicht vorbei sein kann, sagt uns doch der Bibeltext in Dan.9,24 eindeutig!

      Atze schrieb:

      Ferner ist Christus im Jahr 31 (in der Mitte der letzten prophetischen Woche) gekreuzigt worden und nicht 34. [Im Video wird vom Jahre 33 ausgegangen!] Der Sprecher setzt zudem die letzte Woche der siebzig Wochen an den Anfang dieser Woche….auch das ein Fehler, der Endzeitpunkt der siebzigsten Jahrwoche ist nicht 40 n.Chr sondern 34 n.Chr, was genau dem Zeitpunkt der Steinigung von Stephanus entspricht und gleichzeitig dem Ende der Gnadenzeit für die Juden (genau 70 prophetische Wochen). Erkennbar wird das Ende der Gnadenzeit für die Juden u.a. durch die Aussage des Stephanus der diesen die Sünde gegen den hl. Geist attestiert….“Ihr wiederstrebt alle Zeit dem hl. Geist“.
      Mittlerweile ist zu 88,8%iger Wahrscheinlichkeit das Todesjahr Jesu wissenschaftlich als das Jahr 33 n.Chr. bestätigt worden! ---> siehe >> Colin J. Humphreys: "Die letzten Tage Jesu und das Geheimnis des Abendmahls", Verlag Urachhaus, 2012 << und im Internet: - Wann genau starb Jesus? - www.jesus.ch

      Es gab ein vorübergehendes Ende der Gnadenzeit für die Juden im Jahre 36 n.Chr. (29 + 7 Jahre = 36), als der Römische Hauptmann Kornelius als erster Nichtjude zum Glauben an Christus kam (---> siehe Apg.10)! Aber Gott hat sein auserwähltes Volk der Juden nie vollkommen verworfen und verstossen! (---> siehe Röm.11,1.2) Sondern lediglich bis 1948 "beiseite gesetzt"!

      Dass die 70. Jahrwoche noch nicht vorbei sein kann, sagt uns doch der Bibeltext in Dan.9,24 selbst:
      1. Der Frevel (Satans) ist noch nicht beendet worden! (Luther 2017)
      2. Den Sünden ist noch kein Ende gemacht worden! (Elberfelder)
      3. Eine ewige Gerechtigkeit gibt es auch noch nicht!
      4. Visionen und Voraussagen der Propheten erfüllten sich noch nicht (Hoffnung für Alle), da ja Christus noch nicht wiederkam!
      5. Der Tempel ist noch nicht von neuem geweiht worden (Gute Nachricht Bibel), da der dritte Tempel erst noch erbaut wird!


      Als Fazit kann man daraus nur schließen, dass zwischen der 69. und 70. Jahrwoche das Äonen-Zeitalter [vermutlich ~ 2.000 Jahre(?)] der christlichen Gemeinde bzw. Kirche liegt! Dies legt auch Apg.15,16 nahe, wo von einem »danach« die Rede ist! ---> Dem »nach der Gemeinde folgendem Zeitalter der Juden«, womit deren 70. Woche dann nach dem "Intervall des Gemeindezeitalters" wieder an die 69.Woche andockt. Man nennt diese Theorie theologisch auch "Lückentheorie".

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Dass die 70. Jahrwoche noch nicht vorbei sein kann, sagt uns doch der Bibeltext in Dan.9,24 selbst:
      1. Der Frevel (Satans) ist noch nicht beendet worden! (Luther 2017)

      2. Den Sünden ist noch kein Ende gemacht worden! (Elberfelder)

      3. Eine ewige Gerechtigkeit gibt es auch noch nicht!

      4. Visionen und Voraussagen der Propheten erfüllten sich noch nicht (Hoffnung für Alle), da ja Christus noch nicht wiederkam!

      5. Der Tempel ist noch nicht von neuem geweiht worden (Gute Nachricht Bibel), da der dritte Tempel erst noch erbaut wird!

      Zu 1) "Der Frevel (Satans) ist noch nicht beendet worden! (Luther 2017)"
      Es geht hier nicht um den Frevel der gesamten Welt, sondern um den Frevel des Volkes Daniel (die Israeliten). Die Einführung zum Gesicht von Daniel macht das mehr als deutlich (Vers 20). Daniel bekennt die Sünden „Israels“ und sieht, dass die Gnadenzeit der Juden bald vorüber ist. Darauf erklärt ihm der Engel Gabriel, dass Israel 70 prophetische Wochen Zeit für die Buße hat „die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen“…..danach ist Schluss mit Gnade.
      Es heißt nicht, dass kein Jude mehr zu Gott kommen kann oder darf, aber das Exklusivrecht für Gottes Volk ist verwirkt…..du brauchst kein Jude mehr werden um Dich zu Gott zu bekennen, das gilt seit der Steinigung des Stephanus.

      Zu 2) "Den Sünden ist noch kein Ende gemacht worden! (Elberfelder)"
      Die Sünden werden „abgetan“ wenn man sich zu Christus bekehrt und seine Sünden bereut, also eine bedingte Prophetie die von den Juden bis zum Ablauf der 70 Wochen nicht beherzigt wurde.

      Zu 3) "Eine ewige Gerechtigkeit gibt es auch noch nicht!"
      Auch an dieser Stelle eine bedingte Prophetie. Die „ewige Gerechtigkeit“ ist denen Vorbehalten die Jesus annehmen…auch hier der Bezug zum Volk Israel und der damit einhergehenden Gnadenzeit für die Juden die sie unbekehrt bis zum Ende der 70 Wochen verstreichen ließen.

      Zu 4) "Visionen und Voraussagen der Propheten erfüllten sich noch nicht (Hoffnung für Alle), da ja Christus noch nicht wiederkam!"
      Habe ich schon gesagt. Daniel bezieht sich hier auf die „Visionen“ und Weissagungen, den 70 Wochen Jeremias die Daniel so gut wie erfüllt sieht (Vers 2).

      Zu 5) "Der Tempel ist noch nicht von neuem geweiht worden (Gute Nachricht Bibel), da der dritte Tempel erst noch erbaut wird!"
      Ein dritter (irdischer) Tempel steht mit dem Text in keinerlei Zusammenhang. Hier steht etwas von „Allerheiligstes salben“ was auf den Messias hindeutet welcher mit „seinem eigenen Blut und nicht mit dem Blut von Böcken“ das himml. Allerheiligste salbte. Das ist erfüllt….nur eben nicht für die Juden die die Gnadenzeit nicht zur Bekehrung nutzten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Warum es einen dritten/vierten jüdischen Tempel geben muß!

      Atze schrieb:

      Zu 1) "Der Frevel (Satans) ist noch nicht beendet worden! (Luther 2017)"...
      Darauf erklärt ihm der Engel Gabriel, dass Israel 70 prophetische Wochen Zeit für die Buße hat „die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen“…..danach ist Schluss mit Gnade.


      Zu 2) "Den Sünden ist noch kein Ende gemacht worden! (Elberfelder)"
      Die Sünden werden „abgetan“ wenn man sich zu Christus bekehrt und seine Sünden bereut, also eine bedingte Prophetie die von den Juden bis zum Ablauf der 70 Wochen nicht beherzigt wurde.

      Zu 3) "Eine ewige Gerechtigkeit gibt es auch noch nicht!"
      Auch an dieser Stelle eine bedingte Prophetie. Die „ewige Gerechtigkeit“ ist denen Vorbehalten die Jesus annehmen…auch hier der Bezug zum Volk Israel und der damit einhergehenden Gnadenzeit für die Juden die sie unbekehrt bis zum Ende der 70 Wochen verstreichen ließen.

      Zu 4) "Visionen und Voraussagen der Propheten erfüllten sich noch nicht (Hoffnung für Alle), da ja Christus noch nicht wiederkam!"
      Habe ich schon gesagt. Daniel bezieht sich hier auf die „Visionen“ und Weissagungen, den 70 Wochen Jeremias die Daniel so gut wie erfüllt sieht (Vers 2).

      Zu 5) "Der Tempel ist noch nicht von neuem geweiht worden (Gute Nachricht Bibel), da der dritte Tempel erst noch erbaut wird!"
      Ein dritter (irdischer) Tempel steht mit dem Text in keinerlei Zusammenhang. Hier steht etwas von „Allerheiligstes salben“ was auf den Messias hindeutet welcher mit „seinem eigenen Blut und nicht mit dem Blut von Böcken“ das himml. Allerheiligste salbte. Das ist erfüllt….nur eben nicht für die Juden die die Gnadenzeit nicht zur Bekehrung nutzten.

      Lieber Atze, man kann das selbstverständlich auch so auslegen, wie Du das getan hast, wobei ich aber generell nicht viel von „bedingter Prophetie” halte!
      Im einzelnen antworte ich wie folgt:
      1. Die Gnadenzeit für Israel hat spätestens 1948 (vielleicht aber auch schon 1882 mit der ersten Masseneinwanderung der Juden nach Israel!) mMn. wieder neu begonnen. Ich sehe den Frevel weltweit - nicht nur für Israel! Und weltweit ist immer noch Frevel gegen Gott!
      2. Ja, Christus hat am Kreuz von Golgatha unsere (der Christen) Sünden in der Tat abgetan. Ich sehe hier - im Gegensatz zu dir - eine unbedingte Prophetie, die für die ganze Welt gilt! Und da sind die Sünden immer noch da!
      3. Gerade der Begriff »Ewige Gerechtigkeit« spricht sehr - wie bereits unter 2.) für eine unbedingte Prophetie, die für die ganze Welt gilt, denn sonst hätte hier - wenn es sich um eine bedingte Prophetie handeln würde - geschrieben werden müssen »Des Juden Gerechtigkeit«. Die Gute Nachricht Bibel übersetzt diesen Teil von Dan.9,24 wie folgt: »Dann bringt Gott alles für immer in Ordnung.« ---> Das sehe ich bis jetzt noch nicht erfüllt!
      4. Man kann hierin die »70 - Jahre - Prophezeiung Jeremias« über die Babylonische Gefangenschaft der Juden sehen, wie sie in Jer. 25,11-12; 29,10 beschrieben werden. (Jer.25,11: Dies ganze Land soll wüst und zerstört liegen, und diese Völker sollen dem König von Babel dienen siebzig Jahre.
        12 Wenn aber die siebzig Jahre um sind, will ich heimsuchen den König von Babel und jenes Volk, spricht der HERR, um ihrer Missetat willen, dazu das Land der Chaldäer und will es zur ewigen Wüste machen. / Jer.29,10: Denn so spricht der HERR: Wenn für Babel siebzig Jahre voll sind, so will ich euch heimsuchen und will mein gnädiges Wort an euch erfüllen, dass ich euch wieder an diesen Ort bringe. ) Die Neue evangelistische Übersetzung hat zu Dan.9,2 folgende Anmerkung: Jeremia 25,11-12. Der Prophet weissagte das im Jahr 605 v.Chr. Vergleiche auch 29,10. ===> Somit erkannte Daniel, dass im Jahre 535 v.Chr. diese 70 Jahre abgelaufen sein würden. Daniel verfasste sein Buch wohl um 536 v.Chr. und er bekam bereits im Jahre 538 v.Chr. den Erlass des persischen Königs Kyros mit, der allen Juden die Rückkehr nach Israel erlaubte. (Esr 1,1-4). Das war die erste prophetische Erfüllung dieser Danielstelle; aber diese beinhaltet eine doppelt prophetische Erfüllung auch für die Zukunft! ---> Erst mit dem Kommen Jesu am Ende der 70. Jahrwoche (Dan.9,27) wird diese Prophetie von Dan.9,24 („die Visionen und Voraussagen der Propheten erfüllen sich” - HFA-Bibel) endgültig erfüllt sein!
      5. Mit "Allerheiligstes salben" ist im AT immer der jüdische Tempel gemeint. Dieser dritte bzw. vierte (wenn man die Erweiterung unter Herodes dem Großen als dritten Neubau ansieht! ---> Denn eine jüdische Lehre besagt, dass der Messias in der Zeit des 3.Tempels erscheinen werde(!), was klar auf Jesus von Nazareth zutrifft!) Jüdische Tempel muss in der Endzeit schon deshalb errichtet werden, weil sich laut 2.Thess.2,4 der Antichrist in diesen Tempel setzen wird und behaupten wird »Ich bin Gott!«. Nach der dispensationalistischen futurologischen (zukünftigen) Bibelauslegung wird dieser - "Der fremde Herrscher" (Dan.9,27 - GNB), also der Antichrist, nach 3½ Jahren die Opfer (welche im 3./4. Tempel wieder eingeführt wurden!) wieder abschaffen und die Juden grausam verfolgen und versuchen sie in der Schlacht von Harmagedon ganz zu vernichten, was aber Gott der EWIGE HERR des Universums »um Israels willen« nicht zulassen wird! Außerdem gibt es schon heute (in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2018 n.Chr.) intensive Bestrebungen im Judentum diesen Tempel bald aufbauen zu lassen. Man wartet nur noch auf ein übernatürliches Eingreifen Gottes, der z.B. durch ein Erdbeben die islamischen Heiligtümer (womöglicn sind dies die »Gräuel der Verwüstung« aus Mk 13,14!) Felsendom und Al-Akscha-Moschee zum Einsturz bringen könnte!
    • „Norbert Chmelar“ schrieb:

      Mit "Allerheiligstes salben" ist im AT immer der jüdische Tempel gemeint.
      Der Tempeldienst mit den Handlungen ist lediglich ein symbolisches Abbild des himmlischen Heiligtums. Somit hat jedes Symbol im irdischen Heiligtum eine Bedeutung für das Himmlische. Wie kannst Du daher schlussfolgern, dass mit „Allerheiligstes salben“ immer bzw. ausschließlich der „jüdische Tempel“ gemeint sein kann?

      „Norbert Chmelar“ schrieb:

      Denn eine jüdische Lehre besagt, dass der Messias in der Zeit des 3.Tempels erscheinen werde(!),
      Die jüdische Lehre besagt auch, dass das Reich Gottes auf der Erde errichtet wird, so wie man mit Jesus nach jüdischer Lehre auf einen irdischen König und Befreier hoffte.

      „Norbert Chmelar“ schrieb:

      Jüdische Tempel muss in der Endzeit schon deshalb errichtet werden, weil sich laut 2.Thess.2,4 der Antichrist in diesen Tempel setzen wird und behaupten wird »Ich bin Gott!«
      Ein Tempel ist nicht zwangsweise das wo der jüdische Tempeldienst stattfindet, sondern ein Raum der Gott geweiht ist. Dies kann nach 1. Kor. 6, 19 auch der eigene Körper sein. Auch wird ein Raum der Götzen mehrfach in der Schrift „Tempel“ genannt.
      Der Antichrist muss also nicht zwangsweise in einem jüdischen „Tempel“ sitzen sondern kann sich in jedem Raum befinden der Gott oder einem Götzen geweiht ist.

      „Norbert Chmelar“ schrieb:

      Nach der dispensationalistischen futurologischen (zukünftigen) Bibelauslegung
      …die ich für Unsinn halte, weil Gott nicht im Heilsgeschehen anhand von genetischem Erbgut beurteilt und der Herr lediglich „ein Volk und eine Herde“ hat.

      „Norbert Chmelar“ schrieb:

      intensive Bestrebungen im Judentum diesen Tempel bald aufbauen zu lassen.
      Das ist richtig. Dass Gott das bis zur Vollendung zulassen wird inkl. erneutem Opfern ist dagegen wohl kaum vorstellbar.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)