Bild des Tieres und die Zahl seines Namens 666

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      Epafroditus schrieb:

      ...die Tafeln des Bundes, den der Herr mit Israel schloß, als sie aus Ägyptenland gezogen waren.
      1.Kön.8;9.

      Bleibt offen, ob wir legitimerweise annehmen können (wollen), dass die 10 Gebote daher nicht eine allgemeingültige Willensbekundung Gottes sind, sondern ausschließlich für das Volk des Bundesschlusses gelten. D.h. gottes Wille für Heidenchristen und / oder den Menschen im Allgemeinen ist anders.
      Liebe Grüße, Heimo
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      Ok, tun wir so, als gäbe es was Neues statt die üblichen Wiederholungen oder als müssten evtl. mitlesende uninformierte Neulinge überzeugt werden (vielleicht stimmt das sogar).

      "Alte Hasen" mögen sich meine blau hineingeflickte Antwort getrost ersparen

      Norbert Chmelar schrieb:

      Also lieber Hajo: Du sagst nun also dass
      • sowohl die Dreieinigkeitslehre des Konzils von Nicäa von 325 u.Z. gegen das 2.Gebot (2.Mose 20,4: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!”) .............. und
      • als auch die Sonntags-Heiligungs-Lehre des Konzils von Laodicea 364 u.Z. gegen das 4. Gebot (2.Mose 20,8: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.”) das »Malzeichen des Tieres« sei, da fast alle Christen diese Lehren der antichristlichen Papstkirche übernommen haben!
      • Jenfalls kommen für mich nur diese beiden Prämissen infrage, weil ich sonst nichts Gravierendes sehe, das Nichtkatholliken vom Papsttum übernommen haben
      Diese Meinung kann man haben! Aber selbst die STA haben die DEL durch ihre Prophetin Ellen White akzeptiert! Tragen diese damit also auch bereits das »Malzeichen« und war daher Frau Ellen Gould White (deren Zahlenwert übrigens auch 666 ergibt!) auch eine »falsche Prophetin« obwohl sie die Sonntags-Heiligungs-Lehre (SHL) eindeutig als .. d a s .. »Malzeichen des Tieres« bezeichnet hatte?e

      Dass die STA die DEL übernahmen, beweist nicht die biblische Legitimität Lezterer. Die Anzahl derjenigen, die die falsche Lehre (welche immerr´das auch sei) nicht akzeptieren, dürfte sowieso nicht "die Masse" und daher relativ gering und nicht mit den Millionen Adventisten identisch sein. Dass EWG die DEL ausdrücklich anerkannte und erst damit den Startschuss für die STA gab, kann ich nicht nachvollziehen. Nach meiner Erinnerung an diverse Zitate wird das nur so ausgelegt aus evtl. ganz unverfänglichen Aussprüchen. insb.über den HG. Und ich erinnere mich auch an Rosens Beitrag, wonach viele Aussagen von EWG nachträglich von Anderen geändert wurden. Eine explizite Bestätigung der DEL durch EGW ist jedenfalls bei mir nicht angekommen.

      Hier wurde mich die Meinung von Stofi interessieren,
      mich auch (bezügl. 2, Gebot)

      [editiert, weil OT. Referenz-Zitate wurden ebenso editiert]

      Aber ob die SHL wirklich »das Malzeichen des Tieres« sein sollte - auch darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein!
      Richtig, aber dann bliebe m.E. Stand jetzt nur die DEl übriig -------- LG Hajo

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von hnitschke ()

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      HeimoW schrieb:

      Epafroditus schrieb:

      ...die Tafeln des Bundes, den der Herr mit Israel schloß, als sie aus Ägyptenland gezogen waren.
      1.Kön.8;9.
      Bleibt offen, ob wir legitimerweise annehmen können (wollen), dass die 10 Gebote daher nicht eine allgemeingültige Willensbekundung Gottes sind, sondern ausschließlich für das Volk des Bundesschlusses gelten. D.h. gottes Wille für Heidenchristen und / oder den Menschen im Allgemeinen ist anders.
      Die 10 Gebote sind ein Vertrag mit dem ausgewählten Volk. Worte des Bundes. Jeder Vertrag - oder Bund - beinhaltet natürlich auch allgemeingültige Punkte. Dies bedeutet aber nicht, dass durch den Vertragsabschluss mit einem konkreten Partner die Allgemeingültigkeit verloren geht. Was allgemeingültig ist, bleibt allgemeingültig. Ein Bund kann aber auch Punkte beinhalten, die nicht allgemein gültig sind.

      Nach der STA-Theologie (ich denke das siehst Du auch so) wurde beim Sinai der Bund mit Israel abgeschlossen und gleichzeitig gab Gott auch die 10 Gebote. Meiner Sicht nach stimmt diese Aussage nicht mit der Bibel überein. Die 10 Gebote sind nämlich DER BUND, was Gott mit der eigenen Hand schrieb - etwa gab er damit seine Unterschrift. Bevor Gott die zwei Steintafel anfertigte, gab auch das Volk - als Vertragspartner - in Rahmen einer feierlichen Zeremonie sein Wort zum Bund:

      Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk wie aus einem Munde: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun.
      2.Mos.24; ab 3.


      Die Allgemeingültigkeit der 10 Gebote versuche ich durch die Lehre Jesu - und später die apostolische Briefe - zu betrachten. Dieses Thema ist sehr ausführlich, hier möchte ich nur einen Punkt erwähnen.

      Am meisten Adventisten - aber auch andere Christen - meinen, Jesus redet in der Bergpredigt mit folgenden Worte über die 10 Gebote:

      Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
      Mt.5; ab 17


      Hier kann aber Jesus nicht über die 10 Gebote reden, weil
      - die 10 Gebote haben keine Prophezeiungen die "erfüllt" werden sollen "bis es alles geschieht"
      - die 10 Gebote haben keine kleine und grosse Gebote
      - im Himmelreich wird niemand klein oder gross durch das Halten oder Ablehnen der 10 Gebote

      Jesus erklärte später, gleich nach seiner Auferstehung genau, was er hier meint:

      Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen.
      Lk.24;44.


      Also oben ab Vers 17 kündigt Jesus feierlich an, dass er seine Berufung erfüllen wird.

      Über die 10 Gebote fangt er erst ab dem Vers 20 zu reden (im Einklang mit der Zusicherung von damals, gleich nach der Wiederholung der 10 Gebote: "Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, daß wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat" 5.Mos.6;25.). Also Jesus sagt ab dem Vers 20:

      Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: ... Ich aber sage euch: ...
      Mt.5;20 -


      Jesus sagt nirgendwo, dass er hier erklären, ergänzen oder "vergeistlichen" will was "zu den alten gesagt ist". Er macht einen Vergleich zwischen dem alten Bund und der Perspektiven des Neuen.

      Siehe dazu den ganzen Hebräerbrief.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
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      Epafroditus schrieb:

      Die 10 Gebote sind ein Vertrag mit dem ausgewählten Volk. Worte des Bundes. Jeder Vertrag - oder Bund - beinhaltet natürlich auch allgemeingültige Punkte. Dies bedeutet aber nicht, dass durch den Vertragsabschluss mit einem konkreten Partner die Allgemeingültigkeit verloren geht. Was allgemeingültig ist, bleibt allgemeingültig. Ein Bund kann aber auch Punkte beinhalten, die nicht allgemein gültig sind.
      Vor diesem Bund mit dem Volk Israel,hatte Gott schon längst einen Bund geschlossen. Auch wenn über die 10 Gobote nichts geschrieben steht,
      können wir doch nicht annehmen,das sie Abraham unbekannt waren!
      1 Mose17
      1 Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm.
      2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren.
      3 Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach:
      4 Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden.
      5 Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker.
      6 Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen und Könige sollen von dir kommen.
      7 Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin.
      8 Und ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigem Besitz und will ihr Gott sein.
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      Bogi111 schrieb:

      Vor diesem Bund mit dem Volk Israel,hatte Gott schon längst einen Bund geschlossen
      Ganz genau. Im Galater 3 lesen wir, dass der neue Bund nicht ganz neu ist, sondern eine aktualisierte Fortsetzung des Bundes mit Abraham. Der Sinai Bund ist "hinzugekommen".

      Bogi111 schrieb:

      Auch wenn über die 10 Gobote nichts geschrieben steht,
      können wir doch nicht annehmen,das sie Abraham unbekannt waren!
      Die 10 Gebote - die zwei Steintafel - sind ein Privileg des Sinai Bundes. Abraham konnte sie nicht kennen, wohl aber die moralische Grundprinzipien Gottes (vergleiche: Röm.2;13-15 über die bekehrten Heiden, dazu kommen bei Abraham noch die direkte Gespräche mit Gott).

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
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      Epafroditus schrieb:

      Die Allgemeingültigkeit der 10 Gebote versuche ich durch die Lehre Jesu - und später die apostolische Briefe - zu betrachten. Dieses Thema ist sehr ausführlich, hier möchte ich nur einen Punkt erwähnen.
      Hallo Epafroditus,

      Wie sieht es also für einen Nicht-Juden aus? Was gilt also für ihn?
      In der Bibel ist ja die Rede vom besseren Bund, der kommen würde. Damit ist ja wohl der Bund mit Jesus gemeint.

      Wenn ich diesen Bund also mit Jesus schließen möchte, welche Bedingungen gelten dafür aus Deiner Sicht?

      Es gibt ja Leute, die sagen, die Bünde lösen einander ab, aber es gibt auch welche, die sagen, die Bünde bauen aufeinander auf! Während also beim mosaischen Bund das Tun betrachtet wurde, wird der Bund mit Jesus noch strenger, bzw. er wird richtig gestellt: Schon die Gedanken sind zu zähmen und unter Kontrolle zu halten!