Noah und die Bedeutung der 120 Jahre

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    • Seele1986 schrieb:

      Wenn du die Zahl 40 liest
      Ich kann Dir wieder nicht folgen. Wo kam dann da jetzt die Zahl 40 vor?
      Wir hatten's ja davon, ob aus irgendetwas abgeleitet werden könnte, wie lange Noah Zeit hatte, zu warnen - wenn es überhaupt seine Aufgabe war, zu warnen. Und dann kamen die 120 Jahre ins Spiel. Die holt Freudenboten aus einem Abschnitt, den ich ganz anders verstehe (und HEIMOW auch), woraus ich das nicht entnehmen kann. Dann hab ich mich über die Stelle im Petrusbrief gewundert. wo es auch um die Zeit Noahs geht. Aber wo kommt da bitte die Zahl 40 vor?
    • Rosen schrieb:

      Ah so! Das war mir mir nicht mehr bewusst. Danke
      Was ich meinte ist: Petrus spricht vom Gericht und der Errettung durch das Evangelium. Das vergleicht er mit der Zeit Noahs.
      Die Sintflut (40) ist das Gericht; die Arche (8) ist die Errettung. Dieses Bild benutzt Petrus.

      Dies ist das Vorbild der Taufe (Vers 21); darum geht es ihm.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Rosen schrieb:

      Er wollte zur Taufe kommen, mit der wir gerettet werden. Interessant auch, dass wir also zumindest nach dieser Textstelle doch durch die Taufe gerettet werden!! Also sind wir verloren, wenn wir nicht getauft werden?? Wahrscheinlich rettet die Taufe auch nicht, ohne den den richtigen Geist. Und wahrscheinlich (hoffentlich) macht Gott Ausnahmen bei Leuten mit dem richtigen Geist, die nicht mehr dazu kamen, sich taufen zu lassen..
      Es geht Petrus sicher nicht um die Taufe mit Wasser, wie sie Johannnes der Täufer praktizierte. Ich denke diesem rein symbolischen Akt wird eine viel zu große Bedeutung beigemessen, den er im NT so gar nicht hatte.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Da scheint mir - heutzutage, und nicht vor 150 Jahren - aus einer breiteren, dann immer schmäler werdenden Schichte von in der antiken Literatur bestens Ausgebildeten - eines sehr seltsam : Es hat sich noch nicht herumgesprochen unter denen, welche heutein antiken Texten stöbern, aber - mit Zahlenvorstellungen waren die in der Antike schwach , obwohl einige Genies an Hand Obeliskenhöhe - Schattenlänge mittags - den Radius der Erdkugel ( !! )= ausgerechnet haben .

      xilioi = tausend, aber auch unzählbar Viele. Die Perser mussten - haben wir in der Schule zum Ärger des Grievhischprofessoers ausgerechnet - anhand der Breite der Pontonbrücke und der angeblichen Anzahl von Soldaten - mit ca. 40 km/ über diese Brücke gelaufen sein. Die Spartaner haben auf dem historischen Schlachtfeld pro Minute drei Perser erschlagen. Wien hat demnächst 2 Millionen Einwohner, dies in mehrstöckigen Wohnbauten. - Und das Millionenvolk der Israeliten soll mehrmals täglich aus dem Lager ( wie gross in der Fläche ? - jedenfalls weit mehr als die Fläche Wiens, welche wir heute vom Kahlenberg aus sehen - ) den Marsch aus dem Lager vollzogen haben, der Verrichtung der Notdurft wegen ?

      Meine Pension ist € XXX - netto, 14 mal jährlich, .gut. einen Hausreparaturkredit von € yyy .- / 1 % - 15 Jahre kann ich mir zusammen mit meine Erben gerade vorstellen. € 250 000. - für einen Rolls Royce sind für mich "unendlich viele" - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • HeimoW schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Die 120 Jahre Genesis 6:3.4.
      waren die Gnadenfrist/Gerichtszeit für alle Menschen zur Zeit Noahs
      Das gibt der Bibeltext aber in keiner Weise her.
      Zumal nirgendwo von einer Möglichkeit zur Gnade zu lesen ist. Gleich einleitend betont Gott, dass er alle verderben will.
      Die gerundeten Zahlen, ob 120 oder 100, ändern nichts daran dass Gott ZUERST GNÄDIG UND DANACH gerecht ist. Daher gab es auch für die (rel. kleine) Menschheit z. Zt. Noahs ZUERST Gnade.
      Der Gott Moses, der EWIGE, ist zuerst gnädig, und gerecht, so auch der Gott Jesus.
    • freudenboten schrieb:

      Von Prädestination MUSS man reden, wenn man andeutet, Gott hätte Sünde oder "Gericht" GEPLANT.
      Nein, Prädestination wäre, wenn man meinte Gott würde einen Menschen noch bevor der etwas leben konnte zum Heil oder zur Verdammnis bestimmt. Wenn Gott aber zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheidet, zu Richten und das Gericht zu vollstrecken, dann ist das keine Prädestination. Für so ein Vorgehen Gottes gibt es eine Reihe von Beispielen in der Bibel.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Wenn Gott aber zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheidet, zu Richten und das Gericht zu vollstrecken, dann ist das keine Prädestination. Für so ein Vorgehen Gottes gibt es eine Reihe von Beispielen
      An welche denkst Du? Sintflut, Sodom und Gomorra , Babylonische Gefangenschaft?
    • Es gibt keine Beispiele für Gottesgerichte ohne Gnade ausser Offb. 18. Und selbst in dem Sieben-Plagen-Gericht wird es Gnade geben für die unsterblich Auferstandenen und Entrückten. (Vers 12.-15.) Offb. 20:4. Auferstehung der Gläubigen.

      Gerichtshandeln Gottes ist KEINE Prädestination, weil Gott die Guten verschont, daher "Evangelium" in jedem "Gericht".

      Jedenfalls wartet Gott nicht darauf, dass der Mensch sündigt, damit die von Gott geplante Strafe vollzogen werden kann.

      2. Petrus 3:11.-16.
    • Rosen schrieb:

      HeimoW schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Die 120 Jahre Genesis 6:3.4.
      waren die Gnadenfrist/Gerichtszeit für alle Menschen zur Zeit Noahs
      Das gibt der Bibeltext aber in keiner Weise her.Zumal nirgendwo von einer Möglichkeit zur Gnade zu lesen ist. Gleich einleitend betont Gott, dass er alle verderben will.
      Genau, wie auch HEIMOW schreibt: Was Du behauptest, FREUDENBOTEN, steht da überhaupt nicht! Wieso behauptest Du das dann einfach? In der Elberfelder Übersetzung steht da:"Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er ja auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen."
      Hier ist ganz offensichtlich von der Lebenserwartung die Rede und nicht von irgendeiner Frist für Noah.
      In diesem Vortrag von Roger Liebi geht es ab etwa Minute 1:10 genau um diese Stelle,. Da muss ich sagen, jetzt bin ich mir nimmer sicher, wie es nun tatsächlich zu verstehen ist. Möglicherweise also doch so, dass Gott den Menschen zur Zeit der Flut 120 Jahre Zeit gab... Denn Herr Liebi sagt, dass das Wort Scheol einfach generell für den Ort der "Abgeschiedenen " verwendet wird, das könne sowohl der Ort bei Jesus sein als auch der Ort, wo die Verstorbenen hinkommen, die nicht zu Jesus kommen.