1.Mose 6: Gottes-Söhne und Menschen-Töchter

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    • Ich glaube das wir Menschen alle Kinder Gottes sind, Söhne und Töchter Gottes.
      Das das Söhne Gottes und Menschen Töchter, keine besondere Bedeutung hat, außer es wird so ausgelegt, das nur die Söhne von Gott sind und die Töchter zweitrangig sind.
      Vor Gott sind wir alle gleich, ob Mann und Frau.

      Und dies bedeutet, das die Frau Untertan des Mannes ist, so wie es im Islam und auch in anderen Großkirchen ist.
    • Dass wir alle Söhne und Töchter Gottes sind stimmt schon - aber hier ist keine Diskriminierung wegen dem Geschlecht gemeint. Es geht vielmehr darum, dass diejenigen, die Gottes Willen befolgt hatten (zumindest bis zu diesem Zeitpunkt) als 'Kinder Gottes' beziechnet werden, die anderen als 'menschen Kinder', weil sie den Weg des Menschen gegenagen sind. Man könnte auch sagen Kain's-Weg und Abel's-Weg.
      (Es hätte auch andersrum kommen können, dan hieße es 'Gottes Töchter - Manschen Söhne'.)

      P.S. Ich habe gerede den o.g. Artikel gelesen, S. 48, eigetlich recht gut erklärt.
      Viele Grüße,
      h264
    • Mitnichten sind alle Menschen auch Kinder Gottes. Als Kinder oder Söhne Gottes werden Menschen bezeichnet, die sich vom heiligen Geist leiten lassen (Römer 8,14). In der Regel ist dazu die geistige Wiedergeburt über die Erkenntnis der Sünde und dem Bedarf der Erlösung notwendig, was erst im heran gereiften Alter passiert, wenn überhaupt. Jesus war der einzige, der schon im Mutterleib mit heiligem Geist empfangen wurde.

      Die Söhne Gottes aus 1. Mose 6 waren demnach also Menschen die zunächst in der gleichen Gottbeziehung standen wie Henoch oder Noah, im Laufe der Zeit jedoch abfielen, da sie sich durch die Frauen verführt haben lassen. Dies kann einerseits Hurerei meinen, wobei das nicht ganz so deutlich wird, da Polygamie nicht grundsätzlich verboten war, denn auch David hatte mehrere Frauen, was Gott ihm nicht als Sünde anrechnete. Problematisch ist wohl eher, dass diese Menschentöchter eben keine wieder geborenen Frauen waren, und die Bibel diese Mischehen zwischen Gläubigen und Ungläubigen grundsätzlich negativ bewertet, so sie denn erst eingegangen werden, nachdem die Bekehrung stattfand.

      Im Gesetz verbietet Gott das Ehelichen von heidnischen Frauen (2. Mose 34,16) und im Zusammenhang mit 1. Könige 11,2 wird noch mal deutlich, warum Gott das tat. Weil diese anderen Göttern dienen und damit zur Sünde verführen. Salomo aus dem genannten Buch der Könige ist ja das beste Beispiel dafür, aber andere Männer in der Bibel litten unter diesem Problem (z.B. Simson).

      Jetzt sind zwar Ruth und Rahab (aus dem Stammbaum Jesu) keine Israelitinnen gewesen, aber sie suchten den Gott Israels, waren also keine Götzendienerinnen, und daran zeigt sich, dass Gottes Wille nicht starren Gesetzen untergeordnet ist, denn jemand der buchstäblich am Gesetz festhalten will, so wie die Pharisäer es taten, hätte die Linie des Königtums Davids bereits als ungültig hinstellen können.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.