Halloween

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    • Halloween ist eine Verballhornung des römischen "Allerheiligen", welches als "Totengedenken" schon biblisch-kalendarisch falsch liegt.
      Außerdem können die verstorbenen Heiligen nicht für uns bei Gott eintreten, weil sie TOT sind und Christus/der Auferstandene diese Aufgabe vollbringt (Hebräerbrief!)
      Eigentlich sind die neun Tage der "Siebten Posaune" (Offb. 6:9.ff/Offb. 11) vor dem mosaischen "Entsühnungstag" Gedenkzeit Gottes für die verstorbenen und lebenden Gläubigen.

      Daher finde ich es sinnvoller, der "Reformation" (Matth. 24:21.22.) zu gedenken.
    • Warum sind nur noch 4 »alt-hebräische« Monatsnamen erhalten geblieben?

      freudenboten schrieb:

      Der "jüdische" rabbinische Kalender ist hinsichtlich der "Wochen" des Exodus falsch (antichristlich), weil "der Tag nach dem Sabbat" (Lev. 23) sich auf den Wochen-Sabbat (Ex. 16) beziehen MUSS und nicht auf den ersten der "Ungesäuerten" Tage/15. des ersten Neumonds. Verstehe ich nicht, wie Du das gemeint hast!?

      Nach sieben Wochen (Pfingsten) gibt es keinen Vollmonds-Tag und keinen anderen Sabbat als den Wochen-Sabbat.
      Pfingsten kann doch nur auf einen Sonntag fallen! ---> Daher: Gründung der christlichen Kirche „am ersten Tag der Woche”! ===> Daher auch der „christliche Sonntag”!


      Die Bezeichnung "Rosh Hashana"/Haupt des Jahres stammt aus persischer Zeit/persischem Kalender, wie die UNHEBRÄISCHEN jüdischen "Monatsnamen".

      In einem Wikipedia-Artikel zum jüdischen Kalender lesen wir: „Die Monatsnamen sind chaldäisch und stammen aus dem babylonischen Exil.” (-----> siehe: Jüdischer Kalender – Wikipedia)
      Es sind nur noch die 4 »alt-hebräischen« Monatsnamen Abib (= Nisan), Siw (= IIjar), Etanim (= Tischri) und Bul (= Cheschwan) erhalten geblieben! (----> siehe: Bibelchronik). Die restlichen 8 alt-hebräischen Monatsnamen sind offensichtlich „verloren gegangen”! Warum eigentlich...?


      freudenboten schrieb:

      Halloween ist eine Verballhornung des römischen "Allerheiligen", welches als "Totengedenken" schon biblisch-kalendarisch falsch liegt.
      ...

      Eigentlich sind die neun Tage der "Siebten Posaune" (Offb. 6:9.ff/Offb. 11) vor dem mosaischen "Entsühnungstag" Gedenkzeit Gottes für die verstorbenen und lebenden Gläubigen. ???
      Daher werden die evangelischen "Totengedenken" auch richtigerweise am „letzten Sonntag im Kirchenjahr” - am "Totensonntag" / »EWIGKEITS-SONNTAG« abgehalten! (Dieses Jahr - 2019 - ist der Totensonntag - wie immer eine Woche nach dem jetzt am Sonntag, 17. November stattfindendem "Volkstrauertag" am 24. November! ===> Deshalb gehört in diesem christlichen "Gedenk/Trauermonat" November eigentlich auch zwischen Volkstrauertag und Totensonntag wieder am Mittwoch der (evangelische) Buss- und Bettag wieder als gesetzlicher Feiertag in ganz Deutschland eingeführt!)
    • Schwertwal schrieb:

      Kann man denn einen Brauch nicht einmal Brauch sein lassen ? Was ist gegen ein bischen Spaß im Leben einzuwenden ?


      Da ich wohl wegen adventistischer Einflüsse nicht in den Genuss einer Babytaufe und eines Konfirmationsunterrichts kam , weiß ich jetzt nur dank Halloween ( bzw. der Gegenbewegung ) , daß es einen Reformationstag gibt. So hat doch auch das vermeintlich Schlechte oft etwas Gutes. ;)

      Meinst du, der teufel würde der Menschheit etwas anbieten, was keinen Spaß machen würde?
      Fraglich ist auch, ob du deine eventuelle Babytaufe genießen könntest oder aber dabei wie am Spieß schreien.würdest. Aber im jeden Fall würdest du dich darauf nie erinnern können.

      .
    • Der Teufel bietet den Menschen auch an, was sie schmerzt, verletzt, quält. Und Gott bietet den Menschen auch eine Menge Spass an - siehe AT. / Feste.Oder das Hohelied Oder die Hochzeit zu Kana. Die "Ernsten Christen" sind sich und ihrer Umwelt eine Qual.

      Schwertwal, ich gebe Dir recht. Warum nicht ein paar Ostereier, bunt, im Körbchen , am Frühstücktisch unseres Altersheimes ? - Diese Fruchtbarkeitssymbole, dies im Frühling ! Lea bekam "Liebesäpfel" von ihrem Sohn Ruben (Madragora officinalis), von denen Rahel dann auch etwas wollte - soooo zimperlich waren die damals nicht !


      Aber Bonnhöffer schreibt von den Festen der Welt, welche Christen halt nicht mitfeiern können ! Wo sie sich ausschliessen müssen ! Und zu Halloween fällt mir eine Parallele ein : Hierorts werden Holocaust - Witze simpel strafrechtlich verfolgt, sie sind ein absolutes NO GO !

      Das sollten eigentlich auch Sprüche wie unter 10 und 11 - und das damit schön "geweihte" Fest - für Christen sein - da brauche ich nicht die "Okkultismus" - Keule, sondern Selbstachtung und Selbstbewahrung !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Norbert Chmelar schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Der "jüdische" rabbinische Kalender ist hinsichtlich der "Wochen" des Exodus falsch (antichristlich), weil "der Tag nach dem Sabbat" (Lev. 23) sich auf den Wochen-Sabbat (Ex. 16) beziehen MUSS und nicht auf den ersten der "Ungesäuerten" Tage/15. des ersten Neumonds. Verstehe ich nicht, wie Du das gemeint hast!?

      Nach sieben Wochen (Pfingsten) gibt es keinen Vollmonds-Tag und keinen anderen Sabbat als den Wochen-Sabbat.
      Pfingsten kann doch nur auf einen Sonntag fallen! ---> Daher: Gründung der christlichen Kirche „am ersten Tag der Woche”! ===> Daher auch der „christliche Sonntag”!


      Die Bezeichnung "Rosh Hashana"/Haupt des Jahres stammt aus persischer Zeit/persischem Kalender, wie die UNHEBRÄISCHEN jüdischen "Monatsnamen".

      In einem Wikipedia-Artikel zum jüdischen Kalender lesen wir: „Die Monatsnamen sind chaldäisch und stammen aus dem babylonischen Exil.” (-----> siehe: Jüdischer Kalender – Wikipedia)Es sind nur noch die 4 »alt-hebräischen« Monatsnamen Abib (= Nisan), Siw (= IIjar), Etanim (= Tischri) und Bul (= Cheschwan) erhalten geblieben! (----> siehe: Bibelchronik). Die restlichen 8 alt-hebräischen Monatsnamen sind offensichtlich „verloren gegangen”! Warum eigentlich...?


      freudenboten schrieb:

      Halloween ist eine Verballhornung des römischen "Allerheiligen", welches als "Totengedenken" schon biblisch-kalendarisch falsch liegt.
      ...

      Eigentlich sind die neun Tage der "Siebten Posaune" (Offb. 6:9.ff/Offb. 11) vor dem mosaischen "Entsühnungstag" Gedenkzeit Gottes für die verstorbenen und lebenden Gläubigen. ???
      Daher werden die evangelischen "Totengedenken" auch richtigerweise am „letzten Sonntag im Kirchenjahr” - am "Totensonntag" / »EWIGKEITS-SONNTAG« abgehalten! (Dieses Jahr - 2019 - ist der Totensonntag - wie immer eine Woche nach dem jetzt am Sonntag, 17. November stattfindendem "Volkstrauertag" am 24. November! ===> Deshalb gehört in diesem christlichen "Gedenk/Trauermonat" November eigentlich auch zwischen Volkstrauertag und Totensonntag wieder am Mittwoch der (evangelische) Buss- und Bettag wieder als gesetzlicher Feiertag in ganz Deutschland eingeführt!)
      Die URSPRÜNGLICHEN Monatsnamen (bei Mose) waren ORDINALZAHLEN, wie auch bei den Wochentagen, nur der Abib, der "Erste", wurde wegen der "Ähren" so genannt. Spätere, weitere Namen stammten aus dem "Volksmund".

      Sowohl das katholische "Allerheiligen" als auch der "Totensonntag" haben unbiblische Termine.

      Der BIBLISCHE Termin sind die neun Tage von der "Siebten Posaune" (Lev. 23:23.24./Offb. 10+11 bis Vers 18./Dan. 8:14.) bis zum "Entsühnungstag" (Lev. 23:26.-32.)
    • freudenboten schrieb:



      Sowohl das katholische "Allerheiligen" als auch der "Totensonntag" haben unbiblische Termine.
      Der STA "Gebetswoche" ist auch ein unbiblischer Begriff / Termin - nur : Wer mag sie missen / aus seinem Jahreskalender streichen ? Und wo steht in der Bibel etwas von Schliessen der Augen ( ein sehr guter, nützlicher, NEUER Brauch !) und Händefalten beim Gebet in der Bibel ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Schwertwal schrieb:

      ... weiß ich jetzt nur dank Halloween ( bzw. der Gegenbewegung ) , daß es einen Reformationstag gibt

      Gut , also ich wußte schon vom Thesenanschlag an der Wittenberger Kirche , war sogar selber schon mal da , aber dass es jetzt einen extra Tag dafür zum Gedenken gab/gibt war mir bis vor ein paar Jahren neu. Der scheint ja früher auch mal variiert zu haben und so richtig als Feiertag in Deutschland erst 1990 und 2018 eingeführt worden zu sein.Insofern ist die mangelnde Bekanntheit nicht verwunderlich.Denke aber doch , dass viele Leute trotz des neuen Halloweenbrauches wissen wer Luther war. Was er über die Juden sagte wissen aber wahrscheinlich auch nicht viele. Vielleicht sollten die Kirchen ob klein oder groß aber lieber bei sich selber die " Schuld " suchen warum man dem Gottesdienst fernbleibt.Und wenn man sich nicht dem Zeitgeist anpassen will , dann ist das halt der Preis dafür.


      philoalexandrinus schrieb:




      Und zu Halloween fällt mir eine Parallele ein : Hierorts werden Holocaust - Witze simpel strafrechtlich verfolgt, sie sind ein absolutes NO GO !
      Das sollten eigentlich auch Sprüche wie unter 10 und 11 - und das damit schön "geweihte" Fest - für Christen sein

      Naja bei den Rübengeistern sind die Kinder ja selber die Meister ( im Schnitzen ). Das ist doch harmlos.
      Und der Kleber im Briefkasten , gut , da muß dann der Gesetzgeber oder die Eltern vielleicht härter einschreiten.Vielleicht wohn ich auch etwas verkehrsberuhigt , nicht so im Brennpunkt ,aber die letzten 2 kleinen Geisterprinzesschen vor meiner Tür haben mir jetzt trotz eines kleinen Gruselgedichtes keinen großen Schrecken eingejagt.Das Einzige was ist . ich hab ein schlechtes Gewissen wenn ich nichts Süßes dann vorrätig habe.



      Ps :

      den hebräischen Kalender find ich jetzt hier aber doch etwas ausserthematisch :rolleyes:
    • An die jüdischen Wurzeln erinnern!


      Schwertwal schrieb:

      den hebräischen Kalender find ich jetzt hier aber doch etwas ausserthematisch :rolleyes:
      Nun Halloween geht irgendwie auf Allerheiligen zurück. Halloween (Aussprache: /hæləˈwiːn, hæloʊ̯ˈiːn/, deutsch auch: / ˈhɛloviːn/, von All Hallows' Eve, der Abend vor Allerheiligen); Allerheiligen ist Teil des katholischen Kirchenjahres, das wiederum auf den christlichen Kalender zurückgeht, der seinen Ursprung im hebräischen Kalender findet! ----> Insofern besteht also hier eine gewisse Berechtigung auch den hebr. Kalender hier miteinzubringen.

      freudenboten will ja im Sinne einer Reformation die biblischen Feiertage ins Christentum integrieren.
      Andere Christen, wie auch ich, sehen aber in den christlichen Feiertagen eine „Weiterentwicklung " der biblischen Feiertage, die allesamt auf Christi Leben und Tod hinweisen.

      freudenboten schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Zu dem Thema Kirchenjahr/Festzeiten/jährliche "Gedenkzeiten" der Bibel ... :
      1. "Leuchter-Weihe"/Weihnacht ... daraus entwickelt sich unser WEIHNACHTEN / CHRISTFEST!

      2. "Überlebensfreude"/Sendschreiben/Purim/... Nachahmung "Fasching/Karneval"...

      3. "Vorübergehen"/Verschonen/Passah/"Ostern" ... daraus wird das christliche OSTERFEST!

      4. "Sieben-Wochen", am "Tag nach dem Wochensabbat", der Pfingsttag ... wird zum christ. PFINGSTFEST - zum »Geburtstagsfest«'der christlichen Kirche!

      5. Die "Herbsttage": Siebte Posaune = erster Tag nach siebtem Neumond/Entsühnungstag = zehnter Tag/"ewige Hütten/Wohnungen" = acht Tage ab Vollmond.
      5.) ROSCH-HASCHANA = Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest. ...daraus wird das christl. NEUJAHRSFEST am 1.1.!

      6.) JOM KIPPUR = Der Jom Kippur (Tag der Versöhnung) gilt als der höchste jüdische Feiertag. ... daraus entwickelte sich der Tag, an dem im Christentum an unsere Versöhnung erinnert wird, der christliche Versöhnungstag, der KARFREITAG, der zugleich - analog zum Judentum - der höchste evangelische Feiertag ist.

      7.) SUKKOT = Das siebentägige Sukkot fällt auf die Woche, die am 15. Tag des jüdischen Monats Tischri und war mehr oder weniger ein "Erntedankfest" .... aus demzufolge unser christl. ERNTEDANKFEST geworden ist.



      FAZIT: Ich bin dafür die christlichen Feiertage zu belassen aber an diesen Tagen an die jüdischen Wurzeln zu erinnern.
    • UNHISTORISCH können die christlichen Feiertage schon mal nicht sein, weil sie sich historisch im Angesicht der Kirchengeschichte in den ersten Jahrhunderten nach Christus entwickelt hatten, wobei der Sonntag als Auferstehungstag Jesu schon im Urchristentum zum "Tag des Herrn" (Offb.1,10) geworden ist.
      Reformiert gehört der christliche Kalender dahingehend, dass es - wie zu Weihnachten - für Jesu Tod (= 3. April), seine Auferstehung (= 5. April), seine Himmelfahrt (= 14. Mai) und seine Geist-Ausgießung / Pfingsten (= 24. Mai) feste Termine gibt!
    • Erstens stimmt der gregorianische Kalender nicht mit den Jahrestagen der Ereignisse des NT/Lebens Jesu überein.

      Zweitens wurden zur Zeit Konstantins vorsätzlich die prophetischen Termine des AT NICHT als HISTORISCHE Erfüllungstermine beachtet sondern als "jüdisch" verachtet und verlegt.

      Drittens wurde durch die eigenmächtige kirchenväterliche Veränderung der "Gedenkzeiten", ohne Vollmacht Jesu, der Bezug zur Offenbarung Jesu Christi verheimlicht.

      Siehe Offb. 11: Messen des Tempels- "Zertreten" der heiligen Stadt
    • philoalexandrinus schrieb:

      Aber Bonnhöffer schreibt von den Festen der Welt, welche Christen halt nicht mitfeiern können !

      Wann und in welchem Zusammenhang schreibt er davon ?

      Den Bezug zu Holocaustwitzen versteh ich auch nicht wenn man in seiner kindlichen Phantasie vielleicht den Lord Voldemort als seinen " Meister " betrachtet.
      Man muss ja auch gar nicht aufmachen , so wie bei Haustürgeschäften.

      Darf man dann als Christ auch keinen Karneval oder Fasching feiern ?
      Da wär Günther Beckstein (ehemals CSU MP , evangelisch ) beim jährlichen Treiben im fränkischen Veitshöchheim aber sehr enttäuscht.

      Bei Harry Potter waren hier glaub ich so gefühlt 70 Prozent eher negativ eingestellt aber wie sieht es denn bei einem klassischen Kinderbuch wie " das kleine Gespenst " aus. Ist das für einen Adventisten oder anderen bibeltreuen Christen noch akzeptabel ? Oder führt einen das auch schon auf die falsche Schiene ?
    • Schwertwal schrieb:

      Darf man dann als Christ auch keinen Karneval oder Fasching feiern ? Da wär Günther Beckstein (ehemals CSU MP , evangelisch ) beim jährlichen Treiben im fränkischen Veitshöchheim aber sehr enttäuscht.
      Es ist ja so, dass der Karneval und Fasching vorwiegend in katholischen Gebieten [Erzbistum Mainz, Köln, Düsseldorf, Rottweil in BW („Narrensprung”)] »groß« gefeiert wird! (Rosenmontagszug). In Mainz wurde der Fasching auch als Kritik an der Obrigkeit genutzt!
      Die "schwäbisch-alemannische Fasnet" ist wieder anders als die in den 3 Karnevals-Hochburgen Mainz, Düsseldorf und Köln.

      Ich persönlich sehe mir sehr gerne die Faschingssendung im Bayrischen Fernsehen im fränkischen Veitshöchheim an, weil hier gute Reden und Kritik an der Politik geübt wird. Auch "Mainz bleibt Mainz..." ist oft ganz gut wegen der Mischung aus polit. Büttenreden und reinem "Kokolores" / "Blödsinn".

      Im schwäbischen Pietismus (v.a. im evangelischen "Alt-Württemberg"!) war der Fasching (zum Teil bis heute!) absolut verpönt, weil man die Auswüchse des »Die Sau rauslassen!« nicht mit der protestantischen Arbeitsmoral in Einklang bringen konnte.

      In Schorndorf gab es vor ca. 40 Jahren (so um 1980 - 1982) mal einen vom kath. Kolpingsverein organisierten Faschingszug, wo ein Wagen Isolde - der Vorname der Frau des damaligen Oberbürgermeisters Bayler, der gerade in dieser Zeit die Stadthallen-Pleite [Bayler wollte damals für 60 Millionen DM (!!!) eine Stadthalle bauen und hat die Baugrube schon ausheben lassen, als dann das Gericht die Pläne gestoppt hatte! Was blieb war der Stadthallen-See, im Volksmund auch "Rudolf-Bayler-See" genannt! (Denn gibt's übrigens heute noch!)] zu verantworten hatte. Aber OB Bayler verstand keinen Spass und verbot darauf im nächsten Jahr jeglichen Faschings-Umzug! Er hat sich bei Kolping bitter beschwert, dass diese den Wagen der als "Stadthallen-Schiff" gestaltet war mit dem Namen seiner Frau Isolde genannt hatten!
      Heute gibt es nur noch am "schmotziga Doschtich" = Donnerstag/ "Weiberfasching" einen Hexensturm aufs Rathaus, wo die Verwaltungsspitze "vorgeführt" wird - und ne Rede, wo die Kommunalpolitik auf die Schippe genommen wird.

      PS: Ein uralter schwäbischer Pietisten-Witz: „I brauch koin Fasching, koine »narrete« Däg (Tage), i ben s' ganze Jahr narret!”

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Schwertwal schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Aber Bonnhöffer schreibt von den Festen der Welt, welche Christen halt nicht mitfeiern können !
      Wann und in welchem Zusammenhang schreibt er davon ?

      Den Bezug zu Holocaustwitzen versteh ich auch nicht wenn man in seiner kindlichen Phantasie vielleicht den Lord Voldemort als seinen " Meister " betrachtet.
      Man muss ja auch gar nicht aufmachen , so wie bei Haustürgeschäften.
      Dietrich Bonnhöffer : Nachfolge, Seite 83 : " _ Die Welt feiert und sie stehen abseits. Die Welt schreit : Freut euch des Lebens , und sie trauern - -Die Welt phantasiert von Fortschritt, Kraft, Zuzkiunft, die Jünger wissen um das Ende, um das Gericht und die Ankunft des Himmelreiches.- - " 1. Auflage 1937 !!!

      (Schon was von KDF - "Kraft durch Freude" gehört ? Von Reichsparteitagen und der "Reichskristallnacht "?


      Holocaustwitze : @ Es gibt eine Pietät. Die ist mit den üblichen Judenwitzen - am besten erzählt von Juden selbst - nicht gefordert , wohl aber gegenüber den mit allen Mitteln der damaligen Technik und Logistik und deren Asche ist sie sehr wohl gefordert. so wieder bei dem Bezug in dem Halloween - Kinderspruch : "WIr haben einen Meister - - -"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      (Schon was von KDF - "Kraft durch Freude" gehört ? Von Reichsparteitagen und der "Reichskristallnacht " ?

      Hab ich.

      Wär ich ein vom Regime Betroffener oder deren Angehöriger , hätte ich aber vielleicht mehr Angst vor rechten Burschenschaftlern oder Hallenser AFD Stadträten als vor kleinen Hexen.

      Letztlich ist Halloween ja nur ein Beleg dafür , wie uns die amerikanische Kultur mitprägt.
      Neben Fast Food , Coca Cola , Jeanshosen , Popmusik
      und den kirchlichen Erweckungsbewegungen. ;)
    • freudenboten schrieb:

      Wie sieht es mit Witzen über "die" Deutschen, Österreicher etc. aus?
      Da weiß ich keinen - ich bin ein schlechter Witzeerzähler.

      Aber: Im Haus des Gehenkten spricht man nicht vom Strick. Und in Landen, aus denen man die Juden nach Auschwitz gebracht hat, um sie dort mit industrieller Präzision zu ermorden - sind Holocaustwitze ein Skandal.

      Ein die triste Situation und die Charaktere treffender Witz, den selbst Juden erzählen können, ohne schamrot zu werden: Sitzen zwei Juden anfangs der Dreißigerjahre der berühmten Konditorei am Ende des Kudammes und sinnieren. Sagt der eine: Du, weißt schon, der Moische ist gestorben!" - Der andere darauf: "No wenn er sich 's kann verbessern ?"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Chance vertan! / Prophetisches Amt! / Pietismus!

      Ergänzung von mir!

      Schwertwal schrieb:

      ... aber dass es jetzt einen extra Tag dafür zum Gedenken gab/gibt war mir bis vor ein paar Jahren neu. Der scheint ja...so richtig als Feiertag in Deutschland erst 1990 und 2017 bundesweit einmalig eingeführt worden zu sein....
      Vielleicht sollten die Kirchen ob klein oder groß aber lieber bei sich selber die " Schuld " suchen warum man dem Gottesdienst fernbleibt. Und wenn man sich nicht dem Zeitgeist anpassen will , dann ist das halt der Preis dafür.
      Der Reformationstag am 31.10. war in der alten BRD in keinem Bundesland gesetzlicher Feiertag! Ob er in der alten DDR Feiertag war, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde er 1990 mit der Einheit in den neuen Bundesländern - ohne Berlin! - eingeführt!
      Wir haben bei uns am 31.10. jedes Jahr immer eine Abend-Gedenkveranstaltung in unserer Kirche abgehalten. 2017 zum Gedenken an »500 Jahre Reformation« wurde der Reformationstag dann ein einmaliger Feiertag! Die Nordländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen haben dann 2018 den 31.10. in ihren Bundesländern auch als Feiertag eingeführt! Weil diese viel weniger Feiertage haben als die Südländer!

      Die EKD hätte angesichts des 500. Jahrestags eine bundesweite Einführung des Reformationstages als gesetzlichen Feiertag in ganz Deutschland energisch fordern sollen! Leider blieb dieses Ansinnen weitestgehend aus! Hier hat die EKD genauso versagt wie bei den lauen Protesten als vor Jahrzehnten der evangel. Buss- und Bettag in ganz Deutschland - außer in Sachsen - als gesetzlicher Feiertag abgeschafft wurde! Für einen weltlichen Zweck!
      Hier hätte die Evangelische Kirche eine Chance gehabt ihr evangelisches Profil zu schärfen ...!

      Zur Frage „warum man dem Gottesdienst fernbleibt" und in Sachen „Zeitgeist”:
      Wenn im Gottesdienst nicht mehr das Evangelium verkündet wird und Jesus Christus nicht mehr im Zentrum der Verkündigung/ Predigt steht, so braucht man sich nicht zu wundern, wenn niemand mehr hingeht!
      Das mit dem Zeitgeist ist eine zweischneidige Sache! Denn die einen - besonders "die Frommen" - beklagen ja dass sich die Kirche zu sehr dem Zeitgeist anpassen würde (z.B. in Sachen Homo-Ehe, Flüchtlingspolitik etc.)
      Dabei hat ja die Kirche einen eindeutigen prophetischen Auftrag, was bedeutet, dass sie den Mächtigen - auch bei uns in der BRD - auf die Finger klopfen sollte und politische Fehlentwicklungen deutlich beim Namen zu nennen hat! Und außerdem hat sie sich - ohne wenn und aber - auf die Seite der Armen und Benachteiligten (Obdachlose, Arbeitslose, Kleinrentner, Alleinerziehende, Behinderte u.a.) zu stellen!
      Ein deutliches Wort (Stichwort: Fehlentwicklungen!) erwarte ich von meiner Kirche bei den folgenden Punkten:
      • Deutsche Rüstungsexporte in Krisengebieten stoppen! Sich für »Frieden und Gerechtigkeit« einsetzen!
      • Unanständige Manager-Millionen-Gehälter als unmoralisch brandmarken!
      • Den Raubbau an der Natur kritisieren / sich für die »Bewahrung der Schöpfung« einsetzen!
      • Für eine Grundrente für Alle einsetzen, die diesen Namen auch verdient und mindestens 1.100 € betragen sollte!
      • Damit in einem der reichsten Länder der Welt ein Mindestlohn von 12 € eingeführt wird, Löhne von der Alle leben können!
      • Dass die immer noch ca. 2 Millionen Arbeitslosen nicht vergessen werden und ein 2. Arbeitsmarkt für sie geschaffen wird!
      • Ein klares Nein der Kirche gegen sogen."Freihandels-Abkommen" welche die Landwirtschaft in der Dritten Welt kaputt machen!


      Schwertwal schrieb:

      Letztlich ist Halloween ja nur ein Beleg dafür , wie uns die amerikanische Kultur mitprägt.Neben Fast Food , Coca Cola , Jeanshosen , Popmusik
      und den kirchlichen Erweckungsbewegungen. ;)
      Die letzte große Erweckungsbewegung war im 17. Jahrhundert der Pietismus, v.a. in Westfalen und in Württemberg, der dann aber in
      „purer Frömmigkeit und Bigotterie” erstarrte.
      In der kath. Kirche war das II. Vatikanum 1962 - 1965 eine gewisse "Erweckung", eher sollte man sagen „ein neuer - auch ökumenischer -Aufbruch” und ein Ankommen in der Gegenwart! Aber schon 1968 wurde dieser „Aufbruch” mit der "Pillen-Enzyklika” ad absurdum geführt. Seit dieser Zeit ging es wieder rückwärts - Reformen (Abschaffung Zölibat/ Diakonat der Frau/ Gemeinsames Abendmahl) wurden verboten und die Evangelischen durch Ratzingers Dokument »DOMINUS JESUS« in ihrem "Kirche-Sein" herabgewürdigt! ----> D.J. hat die Ökumene um 3 Jahrzehnte zurückgeworfen! Die sogen. „Reformen” - ich würde diese eher als „Reförmchen” bezeichnen - von Franziskus zeugen nicht gerade von fortschrittlicher Entwicklung...
    • NIx gegen Jeans ! wenigstens EIN Beitrag , der unseren Alltag durchdringt und einem nicht das blanke Schauern über den Rücken laufen lässt ! (eigentlich : Off topics - oder doch nicht ? Wann kommt "Thanksgiving", womöglich mit veganem Truthahn ?)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -