Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Ich sehe ihn als den, der in der Bibel beschrieben ist : ein Priester des Hächsten, der Abraham Brot und Wein entgegenbringt und damit ihn besonders ehrt ,dem Abraham den Zehnten gibt - - einer, der - bevollmächtigt - Abraham segnet - -

    - ein König der Gerechtigkeit .- hier doch dder Gerechtigkiet im AT Sinn (Suche nch Gerechten in Sodom !)

    - einer, über dessen Herkunft, Stammbaum, Geschlecht, sein Alter, seine Lebenszeit - - nichts berichtet ( ! ) wird. Fast wie Hiob.

    Mit Vorschattung bin ich vorsichtig, sie ist alte christliche Tradition, hat ihre Berechtigung - aber kaum zu allem und jedem.
    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
  • Norbert Chmelar schrieb:

    IST JEHOVA - GOTT (JHWH = JAHWEH) ___ E I N ___ G O T T ___ oder ist JEHOVA - GOTT ELOHIM DREIEINIG?

    Für strenge MONOTHEISTEN wie die meisten Juden wird die Antwort wohl lauten: GOTT IST EINER! (Dies sagen auch "christliche" Arianisten!)

    Wie es die Juden in ihrem Glaubensbekenntnis sprechen:

    Bibelstelle

    "HÖRE ISRAEL, DER EWIGE (JHWH) IST UNSER GOTT, DER EWIGE (JHWH) ALLEIN!" (5.MOSE 6,4)

    ===> Das sogenannte "ECHAD" des Judentums : "GOTT IST EINER!"

    Im Johannes-Evangelium und im 1.Johannes-Brief kommt aber der Gedanke, dass auch DER SOHN = DAS WORT = DER LOGOS GOTT IST! auf!
    Und auch DEM HEILIGEN GEIST werden Göttliche Eigenschaften zuerkannt! (---> siehe z.B. 1.Kor.2,10-13)

    Was stimmt nun biblisch gesehen? Oder haben beide Auffassungen Recht?
  • Hallo Norbert!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Gane MacShowan schrieb:

    Im griechischen Text wird in Johannes 1, 1-2 sehr genau zwischen ho theos (DER GOTT) und theos (Gott) unterschieden. Darauf macht unter anderem auch Klaus Berger in seinem "Kommentar zum Neuen Testament" (2012) aufmerksam, wo er auf Seite 325 schreibt, dass ho theos der "eine und einzige Gott" ist, wogegen theos "ein Gott" oder "göttlich" heißt. Original-Zitat: "Die üblichen deutschen Übersetzungen dieser Verse sind schlicht unverständlich". Das sehe ich genauso. Wenn Johannes hier eine Unterscheidung vornimmt, dann sollten Übersetzer diese auch mit einfließen lassen. Philologen wie Walter Bauer ("Gott von Art war der Logos") oder Hermann Menge ("göttlichen Wesens war das Wort") haben das in ihren Übersetzungen des Johannesevangeliums getan.
    Ja wenn das alles so kompliziert ist, dann kann man bald gar nichts mehr glauben! Die Verteidiger der Dreieinigkeit über viele Jahrhunderte waren ja doch nicht alles Dummköpfe!!!
    Hab den Vers gerade nochmal in der Lutherbibel 2017 nachgeschlagen. Dort findet sich zu den Worten "...und Gott war das Wort" eine Fußnote:

    1,1 Gemeint ist: Von göttlicher Art war das Wort.

    Gruß, GMacS
  • Gane MacShowan schrieb:

    Hab den Vers gerade nochmal in der Lutherbibel 2017 nachgeschlagen. Dort findet sich zu den Worten "...und Gott war das Wort" eine Fußnote:

    1,1 Gemeint ist: Von göttlicher Art war das Wort.
    das wäre mir "zu wenig".....das relativiert irgendwie die Einheit(lichkeit) zwischen Vater und Sohn, finde ich
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Gane MacShowan schrieb:

    Wie sehen das eigentlich die Adventisten? Ist Melchisedek im AT für euch der vormenschliche Jesus (oder gar GOTT) höchstpersönlich, oder ist er ein geheimnisvoller Mensch, der Jesus "vorschattete"?
    Ich glaube nicht, dass es unter Adventisten dazu einen "Lehr- oder Glaubenspunkt" gibt. Ein großes Thema ist diese Frage keines mehr, soweit ich weiß. Aber vielleicht war es damals mal eins, als Ellen White dazu Stellung nahm.


    Ellen White schrieb:

    Es war Christus, der durch Melchisedek, den Priester des Allerhöchsten, sprach. Melchisedek war nicht Christus, aber er war die Stimme Gottes in der Welt, der Vertreter des Vaters. Durch alle Generationen der Vergangenheit hat Christus gesprochen. Er hat sein Volk geführt und war das Licht der Welt. Als Gott Abraham zum Repräsentanten seiner Wahrheit erwählte, sonderte er ihn aus und führte ihn aus seiner Heimat, fort von seiner Sippe. Er wollte ihn nach seinen Vorstellungen formen. Er sollte seine Prägung nicht durch weltliche Lehrer erfahren. So lernte er, seinen Kindern und seinem Haushalt nach dem Willen des Höchsten vorzustehen, die Wege des Herrn zu gehen und Gerechtigkeit und Recht zu sprechen. Das verlangt Gott auch von uns. Er möchte, daß wir unseren Familien klug vorstehen und unsere Kinder auf den Wegen des Herrn leiten. {FG1 431.3; 1SM.409.3}
    Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

    Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
  • Mein Pfarrer (evangelisch) aus meiner Kirchengemeinde, bei dem wir seit dem 8.12.2016 als Beitrag zum Jubiläumsjahr >500 Jahre Reformation< das Augsburger Bekenntnis lesen (ein Mal im Monat) und wo wir am 8.12. über den ARTIKEL 1 - "VON GOTT" auch die DREIEINIGKEIT besprochen hatten (Evang. Gesangbuch, RN 835, Seite 1494), antwortete mir auf meinen Beitrag hier zum Thema (Seite 34 unter NR. 669 vom 14. Dezember 2015), den ich ihm per E-Mail zukommen ließ, wie folgt:

    Es geht bei den Bekenntnissen nicht um menschliche Logik, wenn die Zeugen Jehovas danach suchen, sollten sie ein ordentliches philosophisches Seminar besuchen, was ihnen bestimmt gut täte. Es geht darum, dass das Dreieinigkeitsdenken die Prinzipien der menschlichen Logik bewusst übersteigt.
  • Die ganze Dreifaltigkeitslehre ist doch eine katholische Erfindung aus dem 4. Jahrhundert, welche Luther und Zwingli bei der Reformation vergessen haben zu entfernen. Warum hat denn Jesus immer zum Vater gebetet ? Es will doch niemand ernsthaft behaupten, er habe zu sich selber gebetet ! Oder will jemand behaupten, dass der Schöpfer des Universums und der Menschenseelen selber als hilfloses Baby zu den Menschen gekommen ist und vollständig auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen war ? Muttermilch trinken und Brei essen ? Seine vollen Windeln gewechselt bekommen ? Hilflos gegen äussere Einflüsse ? Sorry, ich bin vielleicht zu plakativ aber das war die Realität.

    Christus hat zum Vater gebetet, weil das alle Juden so machen und weil wir es deshalb auch so machen sollten. Er ist schliesslich unser grosses Vorbild. Jesus hat die Göttlichkeit vom Vater im Himmel und die Menschlichkeit von seiner Mutter Maria geerbt. Jesus ist nicht nur Gottes Sohn, er ist auch Gott. Keinesfalls ist er bloss ein Prophet oder ein inspirierter Rabbi. Er kam, um das Gesetz zu ERFÜLLEN und nicht um es abzuändern. Deshalb sitzt er auch zur Rechten des Vaters (und ist nicht der Vater selbst).

    Norbert hat zurecht auf das hebräische ECHAD (eins) hingewiesen, was auch im Schma Yisrael (Höre Israel) der Juden täglich tausendfach gebetet wird: Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig (oder "einer", je nach Übersetzung). Ich bin einverstanden, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist Gott sind, ich bin aber auch der Meinung, dass dies drei verschiedene Personen sind, die sich aber in Absicht, Denken und Handeln eins sind.

    Mit der Lehre, dass Gott in drei verschiedenen Formen bei den Menschen auftaucht kann ich nichts, aber auch gar nichts anfangen. Es gibt diesbezüglich kein "Mysterium", das der Mensch nicht verstehen kann. Es ist biblisch und geschichtlich alles ganz klar und verständlich. Man muss einfach mal bereit sein, den katholischen Ballast abzulegen.

    :)
  • Bobby68 schrieb:

    Die ganze Dreifaltigkeitslehre ist doch eine katholische Erfindung aus dem 4. Jahrhundert, welche Luther und Zwingli bei der Reformation vergessen haben zu entfernen.
    Bobby,bevor dieses Thema vertiefst solltest Du Dir die Für und Gegenargumente

    bei diesem Thema anschauen.



    Grundsätzlich ist das keine Erfindung von Irgendjemanden, sondern das Ergebniss einer Entscheidung von Gläubigen Menschen.

    Vermutlich gab es schon damals genau solche Falschlehrer wie Heute.
  • Ich bin vorsichtiger geworden von Falschlehrern zu sprechen, wenn jemand sagt, dass es keine dritte Person Gottes gibt.Siehe das Thema Geist.
    Ich kann nur sagen, dass ich bis jetzt keinen Text gefunden habe, der unbestreitbar drei bestätigen würde, aber viele Texte die zwei in Einheit wirkende "Personen" nennt und Hinweise darauf , dass eine davon einmal als Gottund Geist, dann als ganzer Mensch und dann wieder als Gott und Geist und Hohepriester beschrieben wird.

    Ich bin nicht fertig mit Suchen, aber herkömmliche Argumente haben mich noch nicht überzeugen können, dass der Heilige Geist eine dritte Person wäre...auch nicht eine dritte Person der Gottheit oder wie immer es genannt wird.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Pfingstrosen schrieb:

    Ich bin nicht fertig mit Suchen, aber herkömmliche Argumente haben mich noch nicht überzeugen können, dass der Heilige Geist eine dritte Person wäre...auch nicht eine dritte Person der Gottheit oder wie immer es genannt wird.

    Gott spricht ja das wir ihn suchen sollen,das hat ja seinen tiefen Sinn.

    Dabei sollte es nicht um Rechthaberei gehen,aber wenn es einer für sich begründen kann, und vieles andere auch

    "halbwegs" stimmig ist ,sind wir auf einen gutem Weg.

    Das versuchen die STA in den Glaubenspunkten, als "Gegenwärtige Wahrheit" zu beschreiben.

    Das gibt Orientierung ,bewahrt aber einen dogmatisch aufzutreten.
  • Bogi111 schrieb:

    Grundsätzlich ist das keine Erfindung von Irgendjemanden, sondern das Ergebniss einer Entscheidung von Gläubigen Menschen.
    Es war eine demokratische Abstimmung von katholischen Bischöfen am Konzil von Nicäa im Jahre 325 welche damals ziemlich knapp ausfiel. Das Konzil fand unter der Leitung des römischen Kaisers Konstantin statt, welcher im Jahre 313 n.Chr. das Christentum als allgemeine (= katholische) Religion eingeführt hatte. Zwei Jahre vorher hatte der gleiche Konstantin die Sonntagsheiligung eingeführt, weil es ihn einfacher dünkte, wenn alle am gleichen Tag feiern :)

    Der Begriff "Erfindung" ist ein bisschen salopp, das gebe ich zu. Allerdings ist es richtig, dass die Trinität durch katholische Bischöfe beschlossen wurde, dies sogar ziemlich knapp und die andere Ansicht (meiner Meinung nach die ursprüngliche, richtige Ansicht) wurde bis heute nie mehr aus der Kiste herausgeholt. Weder von Luther, noch von Zwingli, auch nicht von Ellen G. White und schon gar nicht von den römischen Katholiken selbst.

    Aber dennoch gibt es unzählige Hinweise im neuen Testament, dass Jesus und und Gottvater nicht die gleiche Person sind, ja gar nicht die gleiche Person sein können.

    Angebliche Hinweise zu einer Trinität gibt es aber in der Bibel nur sehr wenige und die sind meiner Meinung nach auch nicht stichhaltig. Wo steht eigentlich das Wort "Dreieinigkeit" in der Bibel ??

    :)
  • Bobby68 schrieb:

    Wo steht eigentlich das Wort "Dreieinigkeit" in der Bibel ??
    Das Gott ein Einiger Gott ist dürfte jedem klar sein. Was er damit ausdrückt,

    beschreibt er bei der Schaffung des Menschen als Mann und Frau.

    Wenn man sich mit der Bibel beschäftigt beschreibt die Bibel klar die Aufgaben des Vaters ,Sohnes und HL.Geistes .

    Das man dafür "Dreieinigkeit" gewählt hat ,ist kurz und Prägnant.

    Ich bin kein Schriftgelehrter,aber den Vorgang beim Start einer Rakete mit Raketenstart zu beschreiben,
    trifft es klarer als das Wort countdown....

    Am Wort sollte es doch nicht scheitern, das wir durch ein Gottes-Team gerettet werden...

    Team – Wikipedia
  • .....und ich schreibe von dem Begriff Dreieinigkeit, der für Gott verwendet wird und dem Bilde Gottes "Mann und Frau" irgendwie nicht gerecht wird.
    Was kann schöner sein, als wenn zwei wie ein "Mann" handeln. In völliger Harmonie.
    Und diese Einheit (Gottes Geist) wirkt in uns..

    Es wird immer, " Im Namen des Vater , des Sohnes und des Heiligen Geistes " gebetet......
    im Namen des Sohnes verstehe ich, denn über ihn und durch ihn habe ich Zugang zum Vater....
    aber in meinen Ohren hört sich das dann so an:
    Im Namen des Vaters, des Sohnes und dem einigen Geistes des Vater und des Sohnes.

    Das wäre aber dann keine dritte Person. Dritte Person der Gottheit ist verwirrend.
    Die Erklärung der Adventisten
    5. Der Heilige Geist: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

    Zitat:"
    ...zeigt, dass Johannes dem Geist eine eigene Persönlichkeit zuerkannte.


    Ist
    der Heilige Geist aber ein göttliches „Du“ (und nicht nur ein
    unpersönliches „Es“), dann hat das weitreichende Folgen für unser
    Verhältnis zu ihm. Denn dann geht es nicht mehr darum, sich dieser
    göttlichen Wunderkraft zu bedienen und sie für uns nutzbar – oder gar
    gefügig – zu machen. Vielmehr ist das Denken auf den personalen Gott
    selbst ausgerichtet, der uns als Heiliger Geist begegnen und prägen
    will.(Zitatende)



    Die Jünger machten es nicht so kompliziert, finde ich., wie man in diesem Gruß auch sieht.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

  • Ich sehe es so:
    Gott Vater "Gott über uns" (AT) führte Israel als "unsichtbarer" Gott, Christus, der Gott sichtbar machte indem Er Mensch wurde "Gott bei uns" (NT) führt die Gemeinde - als Kollektiv. Der einzelne Gläubige wird von "Gott in uns", dem Heiligen Geist geführt.

    Die Trinität ist der beste, mir bekannte, Versuch etwas zu erklären, was sich letztlich der menschlichen Logik (und damit plausiblen Erklärung) entzieht.
    Liebe Grüße, Heimo
  • Eine Frage:

    Die erste ist, dass ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass es "Jesus "war, der das Volk durch die Wüste geführt hat. Kann mit jemand helfen den Text im NT zu finden?



    Die zweite Frage bezieht sich auf den Text:


    1.Korinther 15,45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« (1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.


    Der sogenannte Heilige Geist ist doch das Pfand der Auferstehung, also wieder "Jesus".....?

    Und die dritte Frage:
    Was bedeutet der Begriff "verherrlicht"?

    Johannes 7,
    37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!
    38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
    39 Das
    sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn
    glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht
    verherrlicht.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Pfingstrosen schrieb:

    Der sogenannte Heilige Geist ist doch das Pfand der Auferstehung, also wieder "Jesus".....?
    Und was ist mit der Geburt Jesu?
    Lukas1-
    34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?
    35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.