Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Hallo!

    Elli59 schrieb:

    Jeder der die Göttlichkeit Jesus verneint, müsste dann die "Erlösung am Kreuz"durch ein von Gott geschaffenes Wesen erklären können. Bisher habe ich diesbezüglich nichts Logisches gehört.
    Laut Jesaja 43, 11 gibt es nur einen Retter, nämlich JHWH! Das hat diesen einen Retter aber noch nie davon abgehalten andere als "Retter" einzusetzen, um durch diese Personen zu retten!

    Richter 3, 9 (Schlachter 2000)
    Da schrieen die Kinder Israels zum Herrn. Und der Herr erweckte den Kindern Israels einen Retter, der sie befreite: Otniel, den Sohn des Kenas, des jüngsten Bruders Kalebs.

    Zum Vergleich:

    Apostelgeschichte 13, 23 (Schlachter 2000)
    Von dessen Samen hat nun Gott nach der Verheißung für Israel Jesus als Retter erweckt,

    Nicht nur Jesus, auch Otniel wird als "Retter" bezeichnet, obwohl es laut Jesaja 43, 11 nur einen Retter, nämlich JHWH gibt! Gott hat sein Volk durch Otniel gerettet, deshalb kann auch Otniel als Retter bezeichnet werden. Gott hat durch Christus eine noch viel bedeutsamere Rettung bewirkt, deshalb kann Jesus um so mehr als Retter bezeichnet werden.

    Judas 1, 24-25 (Einheitsübersetzung 1980)
    Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Freude vor seine Herrlichkeit treten zu lassen, ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen.

    Wer ist "der eine Gott", der "durch Jesus Christus rettet"? Jesus selbst?
    Gruß, GMacS

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gane MacShowan ()

  • Hallo!
    Ich finde es interessant, das Gottesbild des Paulus mit dem Gottesbild Jesu zu vergleichen! Jesus sagte häufig, dass er selbst einen Gott hat, zu dem er betete:

    Matthäus 27, 46 (Neue Evangelistische Übersetzung): "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

    Johannes 20, 17 (Neue Evangelistische Übersetzung): ...Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

    Paulus bestätigte, dass der Vater auch nach Jesu Rückkehr in den Himmel der Gott Jesu, aber auch sein eigener Gott ist (zu dem er genauso betete wie sein Herr Jesus):

    2. Korinther 1, 3 (Neue Evangelistische Übersetzung): Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er ist ein Vater von unendlichem Erbarmen und ein Gott voller Trost.

    Epheser 1, 17 (Neue Evangelistische Übersetzung): Und ich bitte den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater der Herrlichkeit, dass er euch durch seinen Geist Weisheit gibt und euch zeigt, wie er selbst ist, dass ihr ihn erkennen könnt.

    Jesus betonte, dass es nur einen wahren Gott gibt, und sprach seinen Vater entsprechend an:

    Johannes 5, 44 (Neue Evangelistische Übersetzung):
    Kein Wunder, dass ihr nicht glauben könnt, denn bei euch will ja nur einer vom anderen Anerkennung bekommen. Nur die Anerkennung bei dem einen wahren Gott sucht ihr nicht.

    Johannes 17, 3 (Neue Evangelistische Übersetzung): Und das ewige Leben besteht darin, dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.

    Paulus kannte ebenfalls nur einen einzigen wahren Gott:

    1. Thessalonicher 1, 9 (Neue Evangelistische Übersetzung): ...Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt habt und zu dem wahren und lebendigen Gott umgekehrt seid, um ihm zu dienen.

    1. Korinther 8, 6 (Neue Evangelistische Übersetzung): so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alles kommt und zu dem wir gehen. Und wir haben nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles entstand und durch den wir leben.

    Jesus bestätigte, dass der Vater über allen steht:

    Johannes 10, 29 (Neue Evangelistische Übersetzung): Denn mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, was es gibt. Niemand ist in der Lage, sie ihm zu entreißen.

    Johannes 14, 28 (Neue Evangelistische Übersetzung): Wenn ihr mich wirklich liebt, dann werdet ihr euch für mich freuen, weil ich jetzt zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.

    Paulus bestätigte, dass auch nach Jesu Rückkehr in den Himmel immer noch der Vater über alle Anderen steht:

    Epheser 4, 6 (Neue Evangelistische Übersetzung): Und über allen ist der eine Gott, der Vater von allen, der durch alle und in allen wirkt.

    1. Korinther 3, 23 (Neue Evangelistische Übersetzung): Doch ihr gehört Christus und Christus gehört Gott.

    Weder Jesus, noch Paulus kannten einen dreieinigen Gott. Nun kann man sich fragen, ob man bereit ist, dem Beispiel des Paulus (und somit auch dem Beispiel Jesu) nachzufolgen:

    1. Korinther 11, 1 (Neue Evangelistische Übersetzung): Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!

    Gruß, GMacS

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gane MacShowan ()

  • Bibelstelle

    Kolosser1,12 Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.]Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung. Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

    Bibelstelle

    1.Korinther 8,6 so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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  • Elli59 schrieb:

    Jeder der die Göttlichkeit Jesus verneint, müsste dann die "Erlösung am Kreuz"durch ein von Gott geschaffenes Wesen erklären können. Bisher habe ich diesbezüglich nichts Logisches gehört.
    @ Altor, du hast im Beitrag 742, meine Frage nicht beantwortet.
    Wir müssen zum Kreuz gehen, um zu verstehen, warum Jesus als Gott und sündloser Mensch, sterben musste. Wenn wir beim Wesentlichen nicht bleiben, gehen wir automatisch in die Irre

    Altor schrieb:

    Die "neue Idee", dass Jesus Gott ist, hätte einen großen Umbruch hervorgebracht und die größtmögliche Aufmerksamkeit hervorgerufen. Es ist unmöglich, dass sie still und heimlich in die Gedanken der streng monotheistischen jüdischen apostolischen Gemeinschaft gedrungen ist. Ein neues Konzept der Gottheit hätte sicherlich heftigste Reaktionen ausgelöst.
    Darum geht es doch gar nicht. Die Reaktionen waren so oder so heftig, weil sie vieles nicht verstanden.

    Die Juden hatten die Opferungen in der Stiftshütte. Sie bekamen ein Bild für eine notwendige Opferung..Niemals wollte Gott den Juden ein politisches System mit dem "einen Gott" aufdrücken...geht doch gar nicht.
    Die Opferungen zeigten das Wesentliche. Die Bedeutung von Schuld, Buße und Vergebung sollte im Mittelpunkt stehen....eben nicht das politische Denken der selbstgerechten Pharisäer.

    Mein Schriftverständnis zeigt mir eh, dass sie keinen anderen Gott neben sich haben wollten.

    Wir müssen beim Kreuz bleiben.
    Wieso und warum Jesus sterben musste wird uns klar und deutlich im Hebräerbrief, in Anlehnung an die Stiftshütte, gezeigt.




    Altor schrieb:

    Petrus hatte eine wunderbare Möglichkeit, sich über die Identität Jesu zu äußern, als er von Jesus gefragt wurde: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?" Petrus antwortete: „Du bist der Christus (Messias), der Sohn des lebendigen Gottes". Die Antwort Jesu auf dieses berühmte Glaubensbekenntnis ist ein Schlüssel zum Verständnis des gesamten Neuen Testaments. Jesus stimmte dieser inspirierten Einsicht von Petrus zu, indem er antwortete: „Glückselig bist du, Simon Bar Jona, denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, de rin den Himmeln ist (Mat 16,15 - 17). Die Definition der Identität Jesu durch Petrus ist einfach und klar und diese Definition wird immer wieder im Neuen Testament unterstrichen.
    Auch hier gehst du nicht zum Wesentlichen. Der Glaube Petrus, ist ein Glaube an den "Erlöser" ( Messias) durch Jesus Christus. Ist doch klar, dass hier nicht der dreieinige Gott bestätigt wird - muss auch nicht!!

    Hiob glaube an den "Erlöser", - wahrscheinlich nicht an den dreieinigen Gott. Muss doch auch nicht.
    Gott offenbarte sich ihm- auf eine sehr beeindruckende Art und Weise - als "Schöpfer" und im Glauben Hiobs als "Erlöser".
    Der Glaube an den Schöpfer und Erlöser wird in Hebräer 11 gut beschrieben. Das ist das Wesentliche.
    Beides kann nur von Gott kommen.

    Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; ( in anderen Übersetzungen, UNS) 1 Mose 1,26

    Mir sagt der Text, dass auch Jesus bei der Schöpfung dabei war. Niemals waren andere Geschöpfe oder Engel für die Schöpfung mit verantwortlich. Warum auch (mussten sie einen Baum festhalten ^^ )
    Der "Mensch" wurde nach dem "Bild Gottes" gemacht. Wer kann behaupten, dass wir nach dem Bild der Engel mitgestaltet worden sind??.
    Alleine die Vorstellung schon ist absurd.

    Ganz klar mit "Uns" wird Jesus, neben dem Vater, als "Schöpfer" dargestellt.
    Jesus ist der Schöpfer und Erlöser. Der Vater ist der Schöpfer und letztlich derjenige der uns vergibt und unsere Schuld beseitigt ( ins tiefe Meer wirft)

    Der Glaube an die "Göttlichkeit Jesus" ist für das Verständnis der Erlösung am Kreuz sehr wichtig.
    Auf deutsch gesagt. Was passierte bei der "Erlösung am Kreuz"

    Gott wurde Mensch und erlöste uns, ohne Anordnung eines Höherstehenden, selbständig und freiwillig.

    Bitte erkläre mir dein Erlösungsverständnis, ohne die Göttlichkeit Jesus.
    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Gane MacShowan schrieb:

    Nicht nur Jesus, auch Otniel wird als "Retter" bezeichnet, obwohl es laut Jesaja 43, 11 nur einen Retter, nämlich JHWH gibt! Gott hat sein Volk durch Otniel gerettet, deshalb kann auch Otniel als Retter bezeichnet werden. Gott hat durch Christus eine noch viel bedeutsamere Rettung bewirkt, deshalb kann Jesus um so mehr als Retter bezeichnet werden.
    Genau das ist es, was ich überhaupt nicht mag: Einen Text mit einem anderen zu vergleichen ohne Beachtung des Kontext, um zum Ziel einer bestimmten Lehre zu kommen.
    Auch die ständigen Texte über Jesus als er Mensch war und zu seinem Vater sprach...meinst du wirklich, dass ich (wir) diese Verse nicht lese?
    Das meinte ich....ein ständiges Drehen um einzelne Verse.
    Auch du solltest die Erlösung am Kreuz aus deiner Sicht mit dem "geschaffenen Sohn" erklären können.

    Bitte nicht immer wieder die gleichen Textsammlunngen!
    Wie oft wurden diese einzelnen Verse schon angeführt.....
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Bogi111 schrieb:

    Hallo Altor, in meiner Übersetzung (Luther 1912) steht :
    28 Und es trat zu ihm derSchriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinanderbefragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn:Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? 29 Jesusaber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: "HöreIsrael, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott;

    Das ist offensichtlich ein kleiner Unterschied!
    Stimmt, es ist ein Unterschied!
    Aber das steht nicht im Grundtext. Luther hat hier (einiger) eingefügt, welches im Grundtext nicht steht. Im Text steht, "kyrios o theos aemon kyrios eis estin", und heißt wörtlich: "Herr, Gott unser, Herr ein ist." In einfachem deutsch würde das so lauten : "Herr unser Gott, ist ein Herr." Da steht eindeutig das Zahlwort "ein" hinter dem Kyriostitel. Die Luther Bibel hat bekanntlich viele Ungenauigkeiten in der Übersetzung. Da ist die Elberfelder Bibel um einiges genauer.

    Die Juden haben Gott in ihrem Glaubensbekenntnis ,dem sogenannten Shema Israel (Höre, o Israel) immer Jhwh als den einen Gott gesehen und angerufen. „Gott ist einer“, bekräftigte Jesus „und Er ist ein Herr“ (Mar 12,29).Dieses klarste und einfachste aller Glaubensbekenntnisse durchdringt das gesamte Alte Testament: „Denn wer ist Gott, wenn nicht der Herr?.....Es ist niemand heilig wie der Herr, außer dir ist keiner, und ist kein Fels, wie unser Gott ist“ (2. Sam. 22, 32; 1. Sam 2,2).

    „Und das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Joh. 17,3).

    Es gab überhaupt keine Meinungsverschiedenheit zwischen dem orthodoxen jüdischen Theologen und Jesus, dem Pionier des christlichen Glaubens. Gott ist einer und wirklich einer. Er ist ein Herr. Das ist das zentrale Bekenntnis Christi über die Natur Gottes. Da es von Jesus selbst kommt,
    „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)
  • Elli59 schrieb:

    Der Glaube an die "Göttlichkeit Jesus" ist für das Verständnis der Erlösung am Kreuz sehr wichtig.
    Auf deutsch gesagt. Was passierte bei der "Erlösung am Kreuz"
    Erstaunlich was alles unternommen wird um Jesus klein zu machen!

    Wenn wir Christus als unseren Erlöser und Gott ablehnen, im welchen Auftrag handeln dann manche "Gläubige"!


    Roemer 6
    3Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
    4So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.…
    Matth.20
    25 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Obersten haben Gewalt.
    26 So soll es nicht sein unter euch. Sondern, so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener; (Matthäus 23.11) (1. Korinther 9.19)
    27 und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, (Markus 9.35)
    28 gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Lukas 22.27) (Philipper 2.7) (1. Petrus 1.18-19)

    Matth.28
    18 Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Matthäus 11.27) (Epheser 1.20-22)
    19 Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, (Matthäus 24.14) (Markus 16.15-16) (2. Korinther 5.20)
    20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 18.20) #
    Wenn das keine klare Aussage Jesu ist was dann???
  • Elli59 schrieb:

    Er gab immer dem Vater die Ehre....das verneint aber noch lange nicht, sein Werk "Gott wurde Mensch"
    „Gott wurde Mensch“. Eine solche Aussage ist absurd. Sie steht so nirgendwo in der Bibel.!

    Dasselbe ist mit der völlig verdrehten und falschen Aussage: „Gott ist am Kreuz gestorben“. Es ist nicht Gott am Kreuz gestorben, sondern Sein Sohn! Wie kann Jesus unser Mittler zwischen Ihm und dem Vater sein, wenn Er selbst der Allmächtige ist (1.Tim 2,5)?

    Jesus wurde durch heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau geboren (Mat 1,18-25; Luk 1,26-35). Er war ein sündenloser vollkommener Mensch und entsprach damit dem gegenbildlichen vollkomenen Adam bevor dieser in Sünde fiel. "Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten versetzt werden" (Röm 5,19).. Deswegen sagte Jesus, dass er kam, um „sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mat 20,28). Jesus hat damit buchstäblich und vollständig sterben müssen, damit die Strafe für die Sünde an unserer statt bezahlt werden konnte (Röm 5,12).

    Wäre Jesus nicht tatsächlich gestorben und auferstanden, wäre unser „Glaube nichtig“, wir wären noch in unseren Sünden und „dann sind auch die in ... [Christus] Entschlafenen verloren.“ (1. Kor. 15,17-18). Das Opfer Jesu entspricht genau dem Gegenwert dessen, was Adam verloren hat nicht mehr und nicht weniger: ein vollkommenes Menschenleben, darum ist Jesus unser Erlöser (1.Kor 15, 21.22;45,46). Hätte ein unvollkommener Mensch uns erlösen können? - Nein! Es war der vollkommene Mensch Jesus der uns erlöst hat.

    Es ist doch fair zu fragen: wie konnte Jesus versuchtwerden, "an Fleisch und Blut Teil haben, und in allen Dingen seinenBrüdern gleich" sein, ohne ein völlig sterblicher Mensch wie wir zu sein?Ein Wesen, welches ein mit Menschenfleisch umhüllter Gott ist, odereiner, der gleichzeitig vollständiger Mensch und Gott ist, kann keinmenschliches Wesen sein.

    Die Definition des Konzils von Chalcedon um 451 n .Chr. (die Entscheidung zu behaupten, Jesus seisowohl Gott als auch Mensch) sagt, Jesus sei wahrer Mensch.
    Sind in ihm jedochzwei Naturen, so ist klar, welche die beherrschende ist. Und somit wird Jesus sehrverschieden von uns. Er ist allwissend, allmächtig, allgegenwärtig. Er kennt dieVergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft....Er kennt genau all unsereGedanken und Absichten. Das ist mehr, als der gewöhnliche Mensch kann. Jesuswird versucht, kann aber nicht sündigen, weil er Gott ist.
    Welche Art der Versuchung ist dies? Sie hat sehr wenig Ähnlichkeit mit jener Art von Kämpfen,die uns vertraut sind (Heb 2,14).

    Ich mache Jesus nicht klein, im Gegenteil! Jesus ist mein Erlöser der am Kreuz für mich und dich gestorben ist. Er ist mein Herr; und Jhwh ist mein Gott, unser Vater im Himmel.
    "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass solches zu seiner Zeit gepredigt würde."(1.Tim 2,5)
    „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)
  • Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammesverwandten sind nach dem Fleisch,
    die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen,
    denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
    (Rö 9,3-5)
    Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
    (Leonardo da Vinci)
  • Altor schrieb:

    Elli59 schrieb:

    Er gab immer dem Vater die Ehre....das verneint aber noch lange nicht, sein Werk "Gott wurde Mensch"
    „Gott wurde Mensch“. Eine solche Aussage ist absurd. Sie steht so nirgendwo in der Bibel.!
    Dasselbe ist mit der völlig verdrehten und falschen Aussage: „Gott ist am Kreuz gestorben“. Es ist nicht Gott am Kreuz gestorben, sondern Sein Sohn! Wie kann Jesus unser Mittler zwischen Ihm und dem Vater sein, wenn Er selbst der Allmächtige ist (1.Tim 2,5)?

    Jesus wurde durch heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau geboren
    Genau so verstehe ich es auch. :)

    Mit Aussagen "Gott wurde Mensch" oder ähnlichen konnte ich noch nie was anfangen und verstehe solche Aussagen auch gar nicht. ?(
  • @Altor, wie siehst du den Dienst Jesus, als Hoherpriester Melchisedek.?

    Es spricht einiges dafür, dass David, Gott Vater und Gott Jesus kannte oder voraussah.

    Melchisedek segnete Abraham, der Vorvater Levis. Es gab quasi einen Melchisedek-Segen auf Abraham und seinen Nachkommen, die für den Heiligtumsdienst erwählt wurden

    Lange nachdem das Gesetz, des levitischen Priestertums eingeführt worden war, schrieb David in einem offenbar messianischen Psalm eine sehr bemerkenswerte Aussage: „Geschworen hat der HERR und es wird ihn nicht reuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks“ (Psalm110,4).
    Dieser eine Vers aus Psalm110 macht klar, dass die " Priester-Ordnung Melchisedeks", durch einen Eidschwur Gottes - auf eine andere Person, bezeugt wird -. ein ganz klarer Hinweis auf Jesus Christus.
    Hier kann ein „Geschöpf“ ausgeschlossen werden, weil dieser Melchisedek nun mal keinen "Anfang und Ende" hat.

    „Denn das Gesetz bestellt Menschen, die Schwachheit haben; das Wort des Eidschwurs aber, das nach dem Gesetz gekommen ist, einen Sohn,vollendet in Ewigkeit“ (Hebräer7,25)

    Christus hat ein „unveränderliches Priestertum“ (Hebräer7,16.24).Bei dem levitischen Priestertum sieht das anders aus: „Und von jenen sind mehrere Priester geworden, weil sie durch den Tod verhindert waren zu bleiben“ (Hebräer7,23).


    Altor schrieb:

    Wäre Jesus nicht tatsächlich gestorben und auferstanden, wäre unser „Glaube nichtig“, wir wären noch in unseren Sünden und „dann sind auch die in ... [Christus] Entschlafenen verloren.“ (1. Kor. 15,17-18). Das Opfer Jesu entspricht genau dem Gegenwert dessen, was Adam verloren hat nicht mehr und nicht weniger: ein vollkommenes Menschenleben, darum ist Jesus unser Erlöser (1.Kor 15, 21.22;45,46). Hätte ein unvollkommener Mensch uns erlösen können? - Nein! Es war der vollkommene Mensch Jesus der uns erlöst hat.
    Ja, stimmt alles, ohne die Opferung seines sündlosen Fleisches und Blutes wären wir nicht gesühnt.

    Wieso sagt Jesus, dass er seinen Tempel(Fleisch) abreißen und in drei Tagen wieder aufrichten wird ? Was passiert da am Kreuz?
    Ich kann mich, nach meinem Tod, nicht selbst wieder aufrichten. Nur Gott kann das!!

    Altor schrieb:

    Es ist doch fair zu fragen: wie konnte Jesus versucht werden, "an Fleisch und Blut Teil haben, und in allen Dingen seinen Brüdern gleich" sein, ohne ein völlig sterblicher Mensch wie wir zu sein? Ein Wesen, welches ein mit Menschenfleisch umhüllter Gott ist, oder einer, der gleichzeitig vollständiger Mensch und Gott ist, kann kein menschliches Wesen sein.
    Natürlich war Jesus ein völlig sterblicher Mensch....behauptet niemand das gegenteilige!
    Deine Gedanken sind rein menschlich...nach dem Verstand... Wenn Jesus in mir wohnt, bin ich dann kein vollständiger Mensch mehr?
    Kann ein Mensch einen Gott umhüllen. ... ?( Auch hier, wenn du so willst, hört die menschliche Vernunft auf.


    Altor schrieb:

    Sind in ihm jedochzwei Naturen, so ist klar, welche die beherrschende ist. Und somit wird Jesus sehrverschieden von uns. Er ist allwissend, allmächtig, allgegenwärtig. Er kennt dieVergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft....Er kennt genau all unsereGedanken und Absichten. Das ist mehr, als der gewöhnliche Mensch kann. Jesuswird versucht, kann aber nicht sündigen, weil er Gott ist.
    Welche Art der Versuchung ist dies? Sie hat sehr wenig Ähnlichkeit mit jener Art von Kämpfen,die uns vertraut sind (Heb 2,14).
    Auf die Kraft seiner Göttlichkeit verzichtete Jesus am Kreuz freiwillig, weil ER als Mensch sündlos und gehorsam war.

    In diesem Sinne wurde Jesus (als Mensch) viel mehr abverlangt, als wir uns das vorstellen können.
    Satan erkannte dies und forderte IHN sogar noch heraus als er sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, dann steig doch herab. Dies tat Er aber als Mensch und Gott nicht!!- obwohl ER es konnte. Bis zum Schluss hätte Jesus noch einen anderen Weg wählen können. Wäre Er nur Mensch gewesen, hätte er spätestens nach seiner Verhaftung keine andere Wahl mehr gehabt.


    Altor schrieb:

    "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass solches zu seiner Zeit gepredigt würde."(1.Tim 2,5)
    Gerade dieser "Vermittlerdienst" erklärt doch klar und deutlich, das Jesus ganz Gott und ganz Mensch war. Er ist die Brücke zwischen Gott und den Menschen.
    Unser Gott ist dennoch der einzige und wahre Gott.
    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Meiner Ansicht nach kann nur Gott selbst der Mittler sein. Ein Geschöpf kann es nicht sein; welches Geschöpf sollte zwischen uns und Gott vermitteln? In Hiob heißt es, dass er selbst seinen Engeln nicht traut.

    Zudem ist das alles hier sehr "technisch" bzw. funktional, was hier gedacht wird.
    Für Gott ist es kein Problem: er ist gleichzeitig oben im Himmel und als Mensch auf der Erde. Er ist ganz Geist, aber ganz Fleisch. Er starb ganz am Kreuz, aber natürlich kann Gott nicht sterben, denn er ist Gott. Wir sind ja auch Geist und Erde. Kann das jemand "erklären"?

    Es geht ja nicht um ein Erlösungs- oder Vermittlungskonzept. Es geht um Hingabe. Gott gibt sich seinen Geschöpfen hin. Das tut er selbst, kein anderer. Ein anderer kann das nicht tun.
    Dieser Gott offenbart sich uns in der Schrift. Damit haben wir immernoch nicht alles erfasst, wir erfassen ihn niemals.
    Er zeigt sich aber als Vater, als Sohn und als Geist.
    Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
    (Leonardo da Vinci)
  • Hallo Elli59!

    Elli59 schrieb:

    Auch die ständigen Texte über Jesus als er Mensch war und zu seinem Vater sprach...meinst du wirklich, dass ich (wir) diese Verse nicht lese?

    Ich habe bewusst NICHT NUR Aussagen Jesu zitiert, welche er als Mensch gesprochen hat. Ich habe diese Aussagen den Aussprüchen des Paulus gegenübergestellt, der seine Briefe geschrieben hat, nachdem Jesus bereits lange wieder im Himmel war. Hätte sich Jesus nur deshalb als demütiger Anbeter Gottes gezeigt, weil er gerade (vorübergehend) Mensch war, dann hätte Paulus nach Jesu Rückkehr in den Himmel sicherlich ein anderes Gottesbild verkündet. Er hätte die Christenversammlungen darüber aufgeklärt, dass der "Mensch" Jesus Christus nun wieder "Gott Sohn", die zweite Person der göttlichen Dreieinigkeit sei; gleich ewig, gleich allmächtig, gleich allwissend und in jeder Hinsicht auf einer Stufe mit "Gott Vater" und "Gott Geist". Stattdessen schrieb Paulus die von mir zitierten Worte, welche sich in keiner Weise von den Aussagen Jesu unterscheiden.

    Elli59 schrieb:

    Auch du solltest die Erlösung am Kreuz aus deiner Sicht mit dem "geschaffenen Sohn" erklären können.


    Das erklärt die Bibel selbst, allerdings kommt ein "Gott am Kreuz" darin nicht vor. Ich hatte die relevanten Textstellen bereits mehrmals zitiert:

    Wenn ( ein ) Gott stirbt , wie kann sein Tod dann ein Opfer sein ?

    Wenn du nun Widerspruch einlegst, um zu behaupten, dass nur Gott selbst durch seinen Tod die Menschheit erlösen konnte, dann ist das erstmal nur deine menschliche Logik. Du bist herzlich dazu eingeladen, endlich die entsprechenden Bibelstellen vorzulegen!

    Gruß, GMacS
  • Gane MacShowan schrieb:

    Das erklärt die Bibel selbst, allerdings kommt ein "Gott am Kreuz" darin nicht vor. Ich hatte die relevanten Textstellen bereits mehrmals zitiert:
    Nein, ein sterbender Gott am Kreuz, kennt die Bibel nicht
    Gott wurde Mensch und starb als Mensch am Kreuz!!

    Gane MacShowan schrieb:

    Wenn du nun Widerspruch einlegst, um zu behaupten, dass nur Gott selbst durch seinen Tod die Menschheit erlösen konnte, dann ist das erstmal nur deine menschliche Logik. Du bist herzlich dazu eingeladen, endlich die entsprechenden Bibelstellen vorzulegen!
    Allein diese Aussage sagt mir schon, dass du mich in keinster Weise verstanden hast. Eine menschliche normale Logik kann ich, bei diesen Vorstellungen, nicht erkennen.

    Gane MacShowan schrieb:

    Wenn ( ein ) Gott stirbt , wie kann sein Tod dann ein Opfer sein ?

    Gott kann nicht sterben, dass sollte für jeden logisch sein und ja, für mich auch.

    Weil Gott nicht sterben kann, muss er auch nicht sterben...was für ein Blödsinn. Meinst du wirklich, dass Christen so etwas denken...Ich kenne keinen..
    Ja, für diese Lehre, die ich noch nie gehört habe, gibt es keine Bibelstellen.

    Gane Mac..
    gibt es im Handbuch der ZJ einen Hohepriester Melchisedek?. Mich würde die Erklärung der ZJ zu diesem Thema interessieren.

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Ist das nicht deutlich genug?
    Philipper 2,6

    Bibelstelle

    Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.


    Ich verstehe nicht, wenn man alles in einen Topf schmeißt, wenn es doch genau getrennt wird.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Jesus war ganz Mensch.
    Die Bibelstellen die das belegen und auch von Gane Macschowan angeführt wurden sind mehr als zahlreich und deutlich.

    Das ganze Leben Jesu wurde unter der Begrenztheit eines menschlichen Wesens gelebt. Er wurde zornig und müde (Mar. 3,5; Joh. 4,6), obwohl er dabei nie sündigte. Er musste Gehorsam lernen, indem er litt (Hebr. 5,8). Er konnte sich nicht in eine geistige, göttliche Kapsel zurückziehen um den Härten und Kämpfen des täglichen Lebens zu entgehen. Er selbst gab zu, nicht alles Wissen zu haben; er wusste nicht den Zeitpunkt seiner Wiederkunft (Mar. 13,32). Als Kind musste er in der Weisheit wachsen (Luk. 2,52). Einmal musste er seine Jünger fragen: „Wer hat mich berührt?“ (Mar. 5,30). Er weinte (Joh. 11,35) und kannte Entmutigung. Er hatte offensichtlich auch nicht die Gabe der Allwissenheit (Mar. 13,32) und Unsterblichkeit, die unentbehrliche Charakteristika Gottes sind.

    Jesus erlitt das letztendliche Schicksal der Menschen – und das ohne Notwendigkeit zu sterben, da er nicht gesündigt hatte. Nichtsdestotrotz starb er und trug die Strafe der Menschen für die Sünde Adams.

    Gott kann nicht sterben. Ein Retter, der Gott ist, kann nicht sterben und starb deshalb auch nicht für unsere Schuld. Die Tatsache, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, ist in sich selbst der Beweis, dass er nicht Gott war. Es ist ein Trugschluss zu behaupten, dass der unsterbliche Gott starb. Diejenigen,die behaupten, nur der sterbliche Körper sei gestorben, tappen in die Falle zu behaupten, dass Jesus selbst nicht gestorben ist. All diese Argumente basieren auf dem Dualismus und sind wie die Dreieinigkeit unbiblisch. Der Hauptpunkt für den Zusammenhang des ganzen Glaubens ist die Tatsache, dass Jesus selbst starb.

    Melchisedek
    Der Schreiber des Hebräerbriefes lenkt unsere Aufmerksamkeit aufeine andere Zeit, wenn er bemerkt: „Denn nicht Engeln hat er den zukünftigen Erdkreis unterworfen, von dem wir reden“ (Hebr.2,5). Er spricht nicht von einer vergangenen Zeit, sondern von einer zukünftigen Ära, die kommen wird. Der Apostel Paulus unterstreicht die Tatsache, dass Jesus an ein Erbe kam,welches größer ist als das der Engel. Es war das rechtmäßige Erbe eines erstgeborenen Sohnes:

    "Zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt?“ (Hebr.1,5). Jesus konnte nicht Gott sein. Er wurde vom Vater gezeugt. Zeugung oder Vaterschaft bedeuten einen Beginn und Gott hat keinen Beginn. Jesus war der Erstgeborene von Gottes neuer Schöpfung. Seine Herkunft war einzigartig und beinhaltete eine übernatürliche Empfängnis (Luk.1,35), aber er war nicht Gott. Er war auch nicht der Melchisedek aus 1. Mo. 14,18-20. Melchisedek war nicht Sohn Gottes, sondern ihm ähnlich, wie Hebr. 7,3 sagt. Melchisedek hatte einen Stammbaum, auch wenn ihn die Bibel nicht erwähnt.

    Der geheimnisvolle Priester, dessen Abstammung uns die Bibel nicht verrät, war nicht der höchste Gott. (In der hebräischen Bibel ist Gott kein Mensch!). Übersetzungen, die Melchisedek als „dieser Mann“ (Hebr.7,4) bezeichnen, haben Recht. Er ist auch jene Person, „dessen Stammbaum nicht von den Leviten kommt“ (Hebr.7,6), aber der Punkt ist, dass der Stammbaum doch zu jemandem hinführt. „Sein Geschlecht“ legt nahe, dass er einen hatte, so wie alle. Zugegebenermaßen ist all diese Argumentation, die auf der fehlenden Vorfahrenschaft eines Priester-Königs aufbaut, für uns im 21. Jahrhundert sehr weit hergeholt. Auch das ist ein Grund, wieso die Bibel immer gebetsvoll im Zusammenhang studiert werden sollte, ohne die aufgesetzte Brille der trinitarischen Tradition.
    „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)
  • HeimoW schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Aussagen "Gott wurde Mensch" oder ähnlichen konnte ich noch nie was anfangen und verstehe solche Aussagen auch gar nicht
    Es ist dennoch eine fundamentale Glaubensaussage im Christentum (weitgehend konfessionsübergreifend).
    Habe ich trotzdem vorher noch nie so gehört. ?(

    Für mich ist Jesus Gottes Sohn.
    Als Jesus auf der Erde war, sprach er doch so oft von seinem Vater im Himmel!?

    Aber egal, wie auch immer, ich könnte das jetzt eh nicht so einfach ummodeln und deswegen bleibe ich bei meinem Verständnis von Gott und Jesus.