Die Dreieinigkeit Gottes

  • Ich hatte ein Gespräch mit Holuwir, da hat er darauf bestanden, dass auch Gott eine Geistperson ist und dass dies der allgemeine christliche Glaube wäre.

    Gott ist doch aber eine GEISTPERSON! Unser himmlischer Vater ist doch ein persönlicher Gott und damit eben auch PERSON – eben der ALLMÄCHTIGE, EWIGE + UNERSCHAFFENE JEHOVA - GOTT – und damit auch "GEISTPERSON"! Oder siehst Du das andere, liebe Christel?

    @ Norbert


    Was hat das jetzt gebracht deinen Beitrag zu löschen und nach unten zu verschieben ?

    Das alte Problem mit der Bearbeitungszeit, die leider trotz meiner unzähligen Bitten, diese wenigstens um 15 Minuten von ½ Stunde auf 45 Minuten zu erhöhen, von den Admins abgelehnt wurde, war das Problem! Nach 33 Minuten war mein Beitrag noch nicht fertig, weshalb ich das bis dahin Geschriebene kopieren musste und wenn ich den alten Beitrag abgespeichert hätte, wäre der unvollständig gewesen! ----> Deswegen hab ich den kompletten Beitrag kopiert und den alten unvollständigen gelöscht, was ja nach 33 Minuten normalerweise auch nicht mehr geht; da hab ich in diesem Punkt – "löschen" – nochmal Glück gehabt!

    Meine Forderung auf Verlängerung der Bearbeitungszeit um ¼ Stunde halte ich immer noch aufrecht!

  • Gott ist doch aber eine GEISTPERSON! Unser himmlischer Vater ist doch ein persönlicher Gott und damit eben auch PERSON – eben der ALLMÄCHTIGE, EWIGE + UNERSCHAFFENE JEHOVA - GOTT – und damit auch "GEISTPERSON"! Oder siehst Du das andere, liebe Christel?

    Norbert, ich glaube wir haben ein Sprachproblem.

    Lies hier noch mal:

    Wenn man sich Gott als eine Art Mensch vorstellt, nur nicht materiell, sondern als eine Geistperson, dann kann man sich kaum vorstellen, dass er wirklich der Schöpfer von allem ist.

    Vielleicht auch den ganzen Beitrag, da habe ich versucht es zu erklären.

    Natürlich glauben auch wir an einen persönlichen Gott. Wenn wir uns Gott als Vater vorstellen, dann erleichtet uns dies das Beten.

    Würden wir uns Gott als eine Art unpersönliche Energie vorstellen, dann hätte er keinen Willen und wäre weniger als ein Mensch.

    Wenn wir uns Gott jedoch als eine Art Mensch vorstellen, nur ohne Materie=Geistperson, dann ist Gott zu klein. Dann kann er unmöglich der Schöpfer des Himmels und der Erde sein.

    Soweit ich Deine Beiträge verstanden habe, gehst Du davon aus, dass Gott Person ist, aber doch nicht menschenartig, denn Gottes Geist erfüllt das All. Gott ist anders und sehr viel größer als wir Menschen es sind. Stimmt's?

    Die Alte Kirche hat das Problem in Form einer philosophischen, rein abstrakten Formel gelöst.
    Das Wort "Person", eigentlich "persona" das steht ausschließlich für das in Gott zu Unterscheidente.

    Es steht nicht für natürliche Personen!

    Gott ist EINER! Zu unterscheiden ist dabei zwischen Vater, Sohn, Heiliger Geist.

    Unterscheiden ja, keinesfalls trennen!

    Die Formel funktioniert nicht, wenn man für Vater, Sohn, Hl.Geist "natürliche" Personen einsetzt. Und das meint die Formel auch nicht!

    PS:

    Bei Gott Vater gelingt das den meisten Christen noch ganz gut. Beim Sohn hört es schon auf. Hier neigen nicht wenige dazu Jesus in die trinitarische Formel einzusetzen. Doch das ist falsch! Jesus war nicht nur Gott, sondern Mensch, somit eine natürliche Person und als solche gehört sie nicht in die trinitarische Formel.

    Den Fehler begehen auch Katholiken. Dabei machen wir noch das Kreuzzeichen. Dieses sagt es in einfacher Form ganz genau:
    "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" und NICHT "Im Namen des Vaters und des Jesus und des Heiligen Geistes".

    Die Orthodoxie kennt ein Handzeichen: Drei Finger für die Trinität und zwei Finger für die zwei Naturen Jesu.

  • Auf den Punkt.

    Zumal die Definition der Trinitätsformel mit Begriffen wie Person, Hypostase, Natur, Substanz etc. vor ungefähr 1500 Jahren abgeschlossen war und von allen christlichen Denominationen rezipiert wurde. Es macht wenig Sinn, wenn Norbert sich an dieser Stelle eine eigene Definition zusammenbastelt, noch dazu mit völlig falschen Herleitungen wie ein individualistisches Verständnis von „personare“, das zur Irrlehre des Tritheismus führt. Ganz davon abgesehen, dass Gott-Vater nicht „Geistperson“ sein kann, denn der Geist ist nicht der Vater.

    "Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt." - Franz von Assisi

  • Soweit ich Deine Beiträge verstanden habe, gehst Du davon aus, dass Gott Person ist, aber doch nicht menschenartig, denn Gottes Geist erfüllt das All. Gott ist anders und sehr viel größer als wir Menschen es sind. Stimmt's?

    Stimmt!

  • dass Gott-Vater nicht „Geistperson“ sein kann, denn der Geist ist nicht der Vater.

    und doch steht in der Heiligen Schrift »Gott ist Geist!« (Johannes 4, 24) – Jesus, unser Herr sagt es selbst!

    wenn Norbert sich an dieser Stelle eine eigene Definition zusammenbastelt

    Mach ich nicht! Ich stimme mit der (katholischen) Definition der Dreieinigkeit wie auf den Konzilen von Nicäa (325) und Konstantinopel (381) beschlossen wurde, vollkommen überein!

    Irrlehre des Tritheismus

    Diese lehne ich vollkommen ab! Zum Tritheismus siehe im Internet ----> hier ----> https://www.google.com/url?q=https://…yPgz3DuRRxOM56p und hier ------>https://www.google.com/url?q=https://…8AKrJHm9MgYSROM und hier ------> https://www.google.com/url?q=https://…xNkQNse9BMfUY8s

  • und doch steht in der Heiligen Schrift »Gott ist Geist!« (Johannes 4, 24) – Jesus, unser Herr sagt es selbst!

    Da steht aber eben nicht Geistperson.

    Ich sehe hoer eine contaminatio terminorum (ein buntes Durcheinander der Begriffe) : Was wissen wir über die Vorstellungen der Autoren - auch Jesu - wenn sie vom "Geist Gottes" bei der Schöpfu ng oder von "Gott ist Geist" in den Worten Jesu für Vorstellungen oder Intentionen der Aussage hatten oder bei ihren Zuhören voraussetzten ! Schon zwischen englisch und D eutsch ist ein ebtraächtlicher Unterschied etwa im Verständnis des Begriffes "Person" -"Persönlichkeit" !

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Ich sehe hoer eine contaminatio terminorum (ein buntes Durcheinander der Begriffe) : Was wissen wir über die Vorstellungen der Autoren - auch Jesu - wenn sie vom "Geist Gottes" bei der Schöpfu ng oder von "Gott ist Geist" in den Worten Jesu für Vorstellungen oder Intentionen der Aussage hatten oder bei ihren Zuhören voraussetzten ! Schon zwischen englisch und D eutsch ist ein ebtraächtlicher Unterschied etwa im Verständnis des Begriffes "Person" -"Persönlichkeit" !

    Wem kann man es auch verübeln... wir gehören heute nicht mehr zu denen, die ins antike Theater gehen und wissen, dass eine "persona" eine Theatermaske ist, durch die der Sprecher seine Rolle tönt... selbst dieser Begriff hat später zum Missverständnis vom Auftreten Gottes in Erscheinungen geführt, die sich abwechseln, ganz zu schweigen vom lateinisch-griechischen Übersetzungsproblem zwischen substantia und hypostasis.. wenn man nun meine, "Gott ist Geist", würde das heute aussagen "Vater ist Geist, Sohn ist Geist, Geist ist Geist", dann wäre Geist ein neues Wort für Substanz/Natur und meint die Einheit... sagen wir aber "Geistperson", dann relativieren wir durch den Begriff der Einheit gleichzeitig die Verschiedenheit bzw. Relation, die sich in Person ausdrückt. Außerdem könnten die Personen miteinander verwechselt werden, wenn beiläufig gesagt wird, dass der Vater (der) Geist sei.

    Ich sehe keinen Grund, warum zu den bekannten Formeln alternativ Konstrukte wie "Geistperson" eingeführt werden sollten, die werfen nur neue Probleme von Privattheologien auf.

    "Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt." - Franz von Assisi

  • Eigentlich ist das ja alles bereits in der Anfangszeit des Christentums geklärt worden. Es haben viele Menschen darüber nachgedacht und debattiert, jahrhundertelang. Weshalb? Weil es ihnen außerordentlich wichtig erschien!

    Heute ist das Gefühl für die Wichtigkeit weitgehend verloren gegangen. Dies hat nicht Auswirkungen auf unseren Umgang mit Begriffen:

    Das Judentum sagt: Gott ist EINER. Gott ist Geist:

    sagen wir aber "Geistperson", dann relativieren wir durch den Begriff

    So ist das.

    Und dies hat gravierende Auswirkungen!

    Auch auf unsere Vorstellungen, wie Schöpfung durch Gott geschied!

    PS:

    Das Christentum ist absolut logisch. Es erscheint nur unlogisch, wenn es jemanden an theologischer Bildung mangelt.

    Das Glaubensproblem heute, ist nicht zuletzt ein Bildungsproblem.

  • Ich sehe keinen Grund, warum zu den bekannten Formeln alternativ Konstrukte wie "Geistperson" eingeführt werden sollten, die werfen nur neue Probleme von Privattheologien auf.

    Ich begreife es auch nicht! Es geht im Glauben nicht nur um Theologie sondern wachsen in der Liebe und Mut und Ausdauer (Geduld) im Leben zu haben,

    seinen Mann/Frau zu stehen...!!!

    Wieviel Kinder leiden in unserer Gesellschaft unter Lebens-Angst und Hoffnungslosigkeit! Was ein Evangelium leben wir Ihnen vor???

    Wenn wir das nicht verinnerlichen was Jesus Nikodemus und den Jüngern sagte. Wie Kinder zu werden, zur ersten Liebe zurückkehren...

    Röm.8

    14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

    15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

    16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

    17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, da wir ja mit ihm leiden,

    damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Hallo liebe Leute,

    hoffe hier gibt es STAs die mir weiterhelfen können. Ich habe mich vor fast 1Jahr aus voller Überzeugung zum Glauben an Gott und Jesus Christus bekehrt. Seitdem beschäftige ich mich täglich mit Gottes Wort und versuche im Glauben zu wachsen. Jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich merke das ich mich unbedingt einer Gemeinschaft anschließen sollte, vor allem weil Gott es ja auch so möchte. Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit den verschiedenen christlichen Denominationen auseinandergesetzt. Wie ich schon erwartet habe, gibt es nicht die eine die Perfekt ist. Wäre ja auch zu leicht 😀. Doch die Gemeinschaft der STA ist eine der wenigen, wie ich finde, die von dem was sie glauben, für mich doch sehr nahe an das rankommt, was ich auch glaube. Doch ein Punkt gibt es zu dem ich eine sehr wichtige Frage habe. In den 28 Glaubenspunkten wird auch die Dreieinigkeit aufgeführt. Muss man an diese zwingend glauben wenn man sich einer STA Gemeinschaft anschließen möchte bzw. auch getauft werden möchte? Es ist nicht so das ich denke das die Dreieinigkeit eine absolute Irrlehre wäre, sondern viel mehr bin ich mir in diesem Punkt einfach nur nicht sicher ob es so ist. Es gibt halt einfach sehr viele Verse in der Heiligen Schrift die mich da zweifeln lassen. Aus diesem Grund will ich mich da nicht festlegen und auch nicht einfach so tun als würde ich etwas glauben, obwohl ich es weder glaube noch gänzlich ablehne. Vor allem weil ich mir nicht vorstellen kann, das diese Frage heilsentscheidend wäre. Ich hoffe mir kann jemand bei dieser Frage helfen.

  • Hallo zusammen,

    da das Dreieinigkeitsthema bei uns im Forum bereits eine ziemlich lange und eigenwillige Vergangenheit hat, habe ich mich entschlossen diese Frage in einem "moderierten" Thema freizugeben. Bitte beachtet, dass es keine Dreieinigkeitsdiskussion ist, sondern "nur" die Frage nach der Gemeinschaftszugehörigkeit gestellt wurde und beantwortet werden soll:

    In den 28 Glaubenspunkten wird auch die Dreieinigkeit aufgeführt. Muss man an diese zwingend glauben wenn man sich einer STA Gemeinschaft anschließen möchte bzw. auch getauft werden möchte?

    Es werden ausschließlich Beiträge freigeschalten (oder auf die Kernfrage reduziert freigeschalten), die sich dieser Frage widmen. Alle anderen hier eingestellten und zum 1000.Mal wiederaufgewärmten Beiträge zur Dreieinigkeitsdiskussion bleiben unsichtbar.


    viele Grüße

  • Hallo,

    also ich würde die Frage nach der Gemeinschaftszugehörigkeit insofern beantworten als dass man mit dieser Zugehörigkeit leben kann/muss, dass es zu diesem Thema in der Adventgemeinde auch unterschiedliche Positionen gibt. Schauen wir uns nur im Forum an, dass es einen bestimmten Anteil an Adventisten/Christen gibt, die trotz der Formulierung in den 28 Glaubenspunkten hier anderer Meinung sind:


    Wenn du mit dieser Formulierung leben kannst und es wie du oben schreibst "nicht sicher bist", spricht gegen eine Mitgliedschaft bei den STA nichts. Wenn du mit dieser Formulierung nicht leben kannst, dann würde ich an deiner Stelle nochmal darüber nachdenken, ob das "Was Adventisten glauben" auch das ist, was du glaubst bzw. so vertreten kannst. Wenn man mit einem Punkt so gar nicht zurecht kommt, oder für einen selbst das zurechtbiegt, dann ist es schwierig, denke ich. Wobei auch das geht, wie man im Forum in der Dreieinigkeitsdiskussion ja schon sehr oft gelesen hat. Im Detail und in den Nuancen gibt es zig Ausprägungen dieser Lehre und verschiedenste Sichtweisen dazu.

    Aus dem Taufbekenntnis ein Zitat:

    Zitat


    1 . Glaubst du an den einen Gott, der sich von Ewigkeit her in der Person
    von Vater, Sohn und Heiligem Geist offenbart?

    Ist von 2006, ich weiß nicht, ob es da schon was aktuelleres gibt...?? Aber wenn du mit dieser Formulierung leben kannst...


    Wobei es mich wundert, dass gerade dieser Punkt, den auch ich für "nicht heilsentscheidend" ansehe, jemanden nachdenklich macht und nicht der Sabbat oder eine andere Lehre, die wir Adventisten anders sehen als der Rest der mehrheitlichen Christenheit.


    viele Grüße

  • Also mit 86 Jahren kann ich mir einiges mit meinem kleien menschlichen Hirn nicht so vorstellen, dass ich - die Materie als Regisseur etwa in einem Film darstellen könnt. Ach ja, getauft 1954 - - Aber Du würdest "im Namen des Vaters und den Sohnes und des Heiligen Geistes" getauft werden - - durch einmaliges Untertauchen - - - ja, halt so, wie Du es verstehst - - -


    An der Diskussion zur Dreieinigkeit hier habe ich - bewusst nicht teilgenommen - - - -und will es auch weiter nicht - - - -.

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

    3 Mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus (25. Januar 2024 um 10:23)

  • hoffe hier gibt es STAs die mir weiterhelfen können.

    Hallo Arne, herzlich willkommen hier, auch ich gehöre zu denen die mit 29 Jahren erkannt haben, das die Liebe zu Gott sich nur unter Menschen in einer Gemeinde entwickeln kann. Seiner Braut wie Jesus sie nennt!

    Wie ich schon erwartet habe, gibt es nicht die eine die Perfekt ist. Wäre ja auch zu leicht 😀. Doch die Gemeinschaft der STA ist eine der wenigen, wie ich finde, die von dem was sie glauben, für mich doch sehr nahe an das rankommt, was ich auch glaube.

    Das hat Jesus nie gesagt das wir ohne Sünde sind. Eine Neugeburt haben wir alle nötig, der Weg dorthin kann nur in Liebe gegangen werden...

    In der STA hast Du die Möglichkeit die Bibel in der Tiefe zu lernen und Jesus in seiner Liebe und Geduld kennenzulernen.

    Doch ein Punkt gibt es zu dem ich eine sehr wichtige Frage habe. In den 28 Glaubenspunkten wird auch die Dreieinigkeit aufgeführt. Muss man an diese zwingend glauben wenn man sich einer STA Gemeinschaft anschließen möchte bzw. auch getauft werden möchte?

    Wenn Du mit Jesus einen Bund durch die Taufe eingehen möchtest, wirst Du ohne Das Wort Gottes, das in Jesus lebendig ist und durch den HL. Geist der Dich Führt, leitet, tröstet und stärkt, bei Anfechtungen nicht weit kommen!

    Was Du jetzt noch nicht verstanden hast, wirst Du durch die Kraft Gottes im Glauben erfahren.

    Jesus empfiehlt uns in diesen 3 Namen zu taufen: Matth.28,19 ( Lutherbibel 2017)

    Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes (Mt 24,14; Mk 16,15; 2Kor 5,20)

    Es gibt halt einfach sehr viele Verse in der Heiligen Schrift die mich da zweifeln lassen. Aus diesem Grund will ich mich da nicht festlegen und auch nicht einfach so tun als würde ich etwas glauben, obwohl ich es weder glaube noch gänzlich ablehne.

    Diesen Standpunkt kann ich verstehen und den wird Jesus auch verstehen! Wenn man Jung ist hat man viel von anderen gehört, aber es fehlt die eigene Glaubenserfahrung. Als 75 Jährigen kannst Du mir glauben.....

    Erst der Verlorene Sohn hat aus der Ferne erkannt, wie sein Vater wirklich war!

    Vor allem weil ich mir nicht vorstellen kann, das diese Frage heilsentscheidend wäre. Ich hoffe mir kann jemand bei dieser Frage helfen.

    Die theologische Frage bestimmt nicht, aber das Zusammenspiel der Gemeinschaft dieser Drei in Deinem Leben!!!

    Habe Mut sich auf Ihre Liebe einzulassen und ich garantiere Dir, sie werden Dich nicht enttäuschen oder in die Irre führen!!

    Ich wünsche Dir Kraft und Gottes Segen, auf den Weg mit Gott!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • In den 28 Glaubenspunkten wird auch die Dreieinigkeit aufgeführt. Muss man an diese zwingend glauben wenn man sich einer STA Gemeinschaft anschließen möchte bzw. auch getauft werden möchte? Es ist nicht so das ich denke das die Dreieinigkeit eine absolute Irrlehre wäre, sondern viel mehr bin ich mir in diesem Punkt einfach nur nicht sicher ob es so ist.

    Lieber Arne!
    Was für Dich möglich ist und was nicht, bestimmt Gott und nicht ein Glaubensgrundsatz. Wenn Gott Dich in der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten haben möchte, dann wird er Mittel und Wege finden, Dich dort auch zu haben, selbst wenn es "zwingend" nötig wäre, die Dreieinigkeitslehre vor der STA-Taufe zu glauben.

    Gottes Weg ist "Führung", nicht was wir denken oder was andere für nötig oder unnötig halten. Geh einfach auf die Gemeinde Deiner Wahl zu, das hast Du wohl schon getan, sprich mit dem Pastor dort über Deinen Wunsch zur Taufe in der Gemeinde. Nutze die Möglichkeiten, die Dir angeboten werden, z. B. den Taufunterricht, und dabei werden sich die einen oder anderen Fragen für Deinen Glauben stellen - wozu Du stehen kannst oder nicht.
    Wir Menschen wollen meist schon bevor wir alle Schritte gegangen sind, die uns Gott anbietet, wissen, wie es am Ende sein wird, z. B. mit der Dreieinigkeitslehre. Ist es zwingend oder nicht, soll ich überhaupt eine Taufvorbereitung wagen, wenn ich vorher schon "weiß" (z. B. hier aus dem Forum), dass ich diesen Punkt nicht zustimmen kann oder ich niemals zur Taufe zugelassen würde, ohne dazu Ja zu sagen. Aber so funktioniert es in der Regel mit Gottes Führung nicht. Geh Schritt für Schritt im Glauben vorwärts und vertraue darauf, dass Gott es führen wird. Und sieh Dir am Ende das Ergebnis an.
    Es gibt drei Möglichkeiten. Entweder Du wirst auf diesem Weg überzeugt, dass die Dreieinigkeitslehre für Dich annehmbar wird (es gibt auch verschiedene Möglichkeiten, wie man für sich diese Dreieinigkeitsaussage der Gemeinde interpretiert) oder Gott kann - wenn er will - Dich unabhängig von allen Regeln und Vorschriften der Gemeinde in sein Volk bringen (also auch wenn Du die Dreieinigkeitslehre ablehnen würdest). Gott kann "alles", das sollten wir verstehen. Ein "zwingend" gibt es bei Gott nicht, Er ist Gott und sonst keiner. Wie heißt es so schön, "unsere Verlegenheit, ist Gottes Gelegenheit". Dein Glaube öffnet oder schließt die Türen.
    Und die dritte Möglichkeit ist, dass Dich Gott doch nicht in die Gemeinde führt. Aber dann wird er einen anderen Weg finden für Deine Taufe und er wird Dir eine Gemeinschaft geben, die zu Dir passt. Aber eines ist sicher, ER will, dass Du ihn findest und Dich taufen lässt. Also wird er, wenn Du es auch willst und er Deinen aufrichtigen Glauben und Wunsch sieht, Dir einen Weg schenken. Glaube nur.

  • Ganz grundlegend würde ich anmerken: so wie man in die Gemeinde hineinwächst, wird man durch die Gemeinde in den Glauben hineinwachsen. Glaubenspunkte entwickeln sich in Gemeinschaft und werden dort reflektiert. Insofern ist ein Weg mit einer Gemeinde auch immer ein Vertrauen, dass ein Verstehen mit der Zeit kommen wird.

    "Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt." - Franz von Assisi