Die Dreieinigkeit Gottes

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    • Ich persönlich merke immer mehr - je mehr ich mich damit beschäftige und studiere - dass ich gar keinem Dogma wirklich folgen kann, so sehr ich das auch einige Zeit bemühe ...

      Es ist ähnlich wie in der Beschäftigung mit der Naturwissenschaft: dieses Wissen wird immer mehr und gleichzeitig wird Er immer größer und unbegreiflicher, je mehr man weiß.
      Er ist ein Geheimnis, wie auch der Mensch selbst und das Leben.

      "Während ich glaubte, ich lernte zu leben, lernte ich zu sterben", sagte da Vinci einmal.
      Urgrund aller Religionen, aller Philosophie, aller Kunst, Musik und Literatur sind letztlich diese drei Geheimnisse: das Wunder des Lebens, die Liebe und der Tod.

      Und alldas, worüber wir hier reden - die Gewissheit haben zu wollen, wie Gott ist, die Gewissheit von Offenbarungen, das Wissen um die Eschatologie und das Weltgeschehen - ist letztendlich lernen zu sterben und sich selbst zu erkennen.


      Das führt zu spannenden und interessanten Themen und Fachgebieten, keine Frage.
      Zu Liebe oder Frieden führt es nicht. Keinen Millimeter. Es sind nur Themen, weswegen auch vollkommen unverständlich bleibt, dass man einander so verteufelt wegen reinen Theorien.

      Das einzige, was zu Frieden, Erkenntnis und Liebe führen kann ist, dass man sich versöhnt mit sich selbst, seinem Leben und mit Gott.
      Diese Erkenntnis erweckt eine tiefe Liebe und Hingabe. Man erkennt im anderen Menschen sich selbst und in sich selbst jeden anderen.
      Denn auch alle anderen sind (ungefragt) geboren worden, von einer Mutter unter Schmerzen, von Eltern geliebt oder vielleicht auch nie erwünscht und ausgestoßen; haben nie gewählt oder entscheiden, wo ihr Platz ist, wo ihr Land, welche Hautfarbe, welche Kultur und Religion, welche Zeit oder welcher Zugang zu Wissen ...
      Den Weltfrieden wird auch das natürlich nicht bringen. Es wird keinen Weltfrieden geben.

      Alle Religionen und auch alle Wissenschaften sind der Versuch, den Saum Seines Gewandes zu berühren und die Wahrheit zu erkennen.
      Welche hat Recht? Gar keine.
      Alles, worüber wir hier reden (Judentum, Heidentum, griechischer Einfluss oder nicht, Dogmen, Interpretationen, usw.) wird debattiert, weil es so ist wie es ist: das ist Kulturgeschichte und geistesgeschichtliche Entwicklungen und Verstrickungen ... Diese "reine Lehre", wie das manche meinen, gibt es nicht. Man fühlt sich nur wohler damit.

      Und ich weiß, ich muss - so sehr sich diese Einsicht auch aufdrängt, die ich seit Kindertagen habe - mich zurückhalten, denn es kränkt nur die Gemüter.
      Aber was ich auch tue und versuche, irgendwo heimisch zu werden (in einer Lehre, einer Schrift, einer Kultur, einem Volk), ich finde doch nirgends einen Platz.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Das führt zu spannenden und interessanten Themen und Fachgebieten, keine Frage.
      Ja man kommt sich vor die Erde vom Weltraum zu betrachten,was wir ja heute mit den satelliten können.
      je weiter wir uns von der Erde entfernen um so schöner wird sie...

      Seele1986 schrieb:

      Zu Liebe oder Frieden führt es nicht. Keinen Millimeter.
      Wenn man sie als Gesetzesbuch ließt und sich als Richter betätigt...

      Seele1986 schrieb:

      Das einzige, was zu Frieden, Erkenntnis und Liebe führen kann ist, dass man sich versöhnt mit sich selbst, seinem Leben und mit Gott.
      Diese Erkenntnis erweckt eine tiefe Liebe und Hingabe. Man erkennt im anderen Menschen sich selbst und in sich selbst jeden anderen.
      Die Beziehung mit Jesus führt uns in seine Welt,sein Reich auf das wir mit Freude warten!

      Seele1986 schrieb:

      Und ich weiß, ich muss - so sehr sich diese Einsicht auch aufdrängt, die ich seit Kindertagen habe - mich zurückhalten, denn es kränkt nur die Gemüter.
      Schade, ich habe das gefunden nach dem ich mich als Kind gesehnt habe,
      Es war viel Arbeit an mir und Kampf mit anderen,aber nicht mit Waffen sondern mit Glauben und Beharrlichkeit.
      Heute kann ich sagen,es hat sich gelohnt nach dem Schatz zu buddeln, diesen Schatz kann mir niemand streitig machen.... ;)
    • Neu

      Bogi111 schrieb:

      Wenn man sie als Gesetzesbuch ließt und sich als Richter betätigt...
      Richtig. Das ist aber generell so.

      Bogi111 schrieb:

      Die Beziehung mit Jesus führt uns in seine Welt,sein Reich auf das wir mit Freude warten!
      Wie gesagt: Lernen zu sterben.

      Nein, schade ist das überhaupt nicht, finde ich, sondern eigentlich wunderschön.

      Bogi111 schrieb:

      ich habe das gefunden nach dem ich mich als Kind gesehnt habe,
      Das freut mich sehr für dich.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • „Wir wissen gar nicht viel!”

      Neu

      Seele1986 schrieb:

      Ich persönlich merke immer mehr - je mehr ich mich damit beschäftige und studiere - dass ich gar keinem Dogma wirklich folgen kann, so sehr ich das auch einige Zeit bemühe ...

      Es ist ähnlich wie in der Beschäftigung mit der Naturwissenschaft: dieses Wissen wird immer mehr und gleichzeitig wird Er immer größer und unbegreiflicher, je mehr man weiß.
      Er ist ein Geheimnis, wie auch der Mensch selbst und das Leben.

      Alle Religionen und auch alle Wissenschaften sind der Versuch, den Saum Seines Gewandes zu berühren und die Wahrheit zu erkennen.Welche hat Recht? Gar keine.
      Dein von mir fettmarkierter Satz erinnert mich sehr stark an den Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing und sein Drama "Nathan der Weise" mit der bekannten Ringparabel! Der "Ring der wahren Religion ging verloren" . Judentum, Christentum und Islam streiten um die Wahrheit.
      Lessing sagte einmal und betonte damit „das Streben/ die Suche nach Wahrheit!”: Gott hielt in seiner rechten Hand "die Wahrheit" und in der anderen Hand "das Streben nach Wahrheit" und fragte einen weisen Gelehrten, welche Hand Gottes er ergreifen wolle. Der weise Mann sprach: „Ich fiele Dir mit Demut in die linke, denn »die ganze Wahrheit ist ja nur für Dich allein!«”.

      Auch wir Christen, die ja als »die Wahrheit« Jesus Christus sehen, können letztendlich nur nach dem „Streben nach Wahrheit” suchen, weil alle dogmatischen oder sonstigen Lehrfragen, wie auch die Frage nach der Dreieinigkeit letzen Endes ein Geheimnis bleiben. Matthias Claudius betonte das in seinem bekannten Lied „Der Mond ist aufgegangen" in dem Liedvers:
      Wir stolze Menschenkinder
      Sind eitel arme Sünder,
      Und wissen gar nicht viel;”

      Ja
      , „Wir wissen gar nicht viel!” - wir können nur den Saum Seines Gewandes berühren, weil Gott so viel größer und erhabener ist als wir armen Sünder!
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Ich persönlich merke immer mehr - je mehr ich mich damit beschäftige und studiere - dass ich gar keinem Dogma wirklich folgen kann, so sehr ich das auch einige Zeit bemühe ...
      Alle Dogmen und "Ismen" wie Katholizismus, Rabbinismus und Trinitarismus sind letzlich menschengemacht und fehlerbehaftet. Letzterer ist der bibelwidrige und heilsirrelevante Versuch, Gottes Wesen schwarz auf weiß erklären und verbindlich machen zu wollen. Dabei wird jede Menge in die Bibel hineingelesen und Andersglaubende häretisiert,

      Der, der sich in aller Demut vom Vater zu unterscheiden wusste wie ein Weingärtner vom Weinstock (Joh 15,1), sich nicht einmal "gut" nennen ließ (Mk 10,18) wurde posthum zu Gott erklärt - nicht in der Bibel, nicht in Palästina, sondern hauptsächlich ín der Katechetenschule von Alexandria und der kaiserlichen Residenz in Rom. Aber es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind. (Mark Twain)

      Ich kann jedem nur empfehlen, sich zumindest in Gedanken von den eigenen konfessionellen Fesseln zu lösen und die Wahrheit nicht im Credo einer institutionalisierten Kirche zu suchen. Dies aber scheint ein uraltes menschliches Verlangen zu sein, um vor der eigenen Verantwortung gegenüber dem Schöpfer zu flüchten.

      Was die Bibel nicht deutlich und ohne Zweifel offenbart und für relevant erklärt, kann ich für mich nicht akzeptieren. Versuchen sie nicht, Wissen und Vernunft mit "Glauben" auszuspielen. Gott hat uns Herz UND Verstand gegeben.


      Schalom an alle!
    • Neu

      Hat es nicht auch letztendlich mit dem Wissen um den eigenen Seinszustand zu tun. Wir sind als Menschen nur für den Moment und weder Vergangenheit noch Zukunft ist greifbar. Ein sich ständig verändernder Zellhaufen.

      Wir sind und weben in Gott und sind völlig abhängig in all unserem Tun, weil ER das Leben ist.
      Dadurch auch immerzu am Werden und das hat auch etwas Tröstendes.Als Gotteskind darf man lernen, was man sein wird. Meinst du das, Seele?

      Seele1986 schrieb:

      Und alldas, worüber wir hier reden - die Gewissheit haben zu wollen, wie Gott ist, die Gewissheit von Offenbarungen, das Wissen um die Eschatologie und das Weltgeschehen - ist letztendlich lernen zu sterben und sich selbst zu erkennen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Einfach biblisch! schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Ich persönlich merke immer mehr - je mehr ich mich damit beschäftige und studiere - dass ich gar keinem Dogma wirklich folgen kann, so sehr ich das auch einige Zeit bemühe ...
      Alle Dogmen und "Ismen" wie Katholizismus, Rabbinismus und Trinitarismus sind letzlich menschengemacht und fehlerbehaftet. Letzterer ist der bibelwidrige und heilsirrelevante Versuch, Gottes Wesen schwarz auf weiß erklären und verbindlich machen zu wollen. Dabei wird jede Menge in die Bibel hineingelesen und Andersglaubende häretisiert,
      Der, der sich in aller Demut vom Vater zu unterscheiden wusste wie ein Weingärtner vom Weinstock (Joh 15,1), sich nicht einmal "gut" nennen ließ (Mk 10,18) wurde posthum zu Gott erklärt - nicht in der Bibel, nicht in Palästina, sondern hauptsächlich ín der Katechetenschule von Alexandria und der kaiserlichen Residenz in Rom. Aber es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind. (Mark Twain)

      Ich kann jedem nur empfehlen, sich zumindest in Gedanken von den eigenen konfessionellen Fesseln zu lösen und die Wahrheit nicht im Credo einer institutionalisierten Kirche zu suchen. Dies aber scheint ein uraltes menschliches Verlangen zu sein, um vor der eigenen Verantwortung gegenüber dem Schöpfer zu flüchten.

      Was die Bibel nicht deutlich und ohne Zweifel offenbart und für relevant erklärt, kann ich für mich nicht akzeptieren. Versuchen sie nicht, Wissen und Vernunft mit "Glauben" auszuspielen. Gott hat uns Herz UND Verstand gegeben.


      Schalom an alle!
      "Beredsamkeit" kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Allmächtige/Inkarnierte NICHT POSTHUM zu "Gott" erklärt wurde, sondern schon lange vor seiner Inkarnation.
      Von "posthum" kann keine Rede sein, da er wieder lebendig wurde und wiederkommen wird.

      Die Botschaft Jesu/seiner Apostel ist klar, unabhängig von kirchlichen "Formulierungen". Daran konnten auch die Reformatoren des MA nichts ändern.
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Lessing sagte einmal und betonte damit „das Streben/ die Suche nach Wahrheit!”: Gott hielt in seiner rechten Hand "die Wahrheit" und in der anderen Hand "das Streben nach Wahrheit" und fragte einen weisen Gelehrten, welche Hand Gottes er ergreifen wolle. Der weise Mann sprach: „Ich fiele Dir mit Demut in die linke, denn »die ganze Wahrheit ist ja nur für Dich allein!«”.
      Danke, Norbert. Ja, ein wunderbares, freimaurerisches Bild.

      Pfingstrosen schrieb:

      Meinst du das, Seele?
      Ja, auch. Hast du schön geschrieben.
      Mehr noch fasst es Norberts Zitat oben von Lessing eigentlich: Willst du Wahrheit oder das Streben nach Wahrheit nehmen?
      Ich will das Streben nach Wahrheit. Was gibt es Schöneres? Da haben wir etwas zu lernen im Leben. Alles andere wäre doch traurig.

      freudenboten schrieb:

      Die Botschaft Jesu/seiner Apostel ist klar, unabhängig von kirchlichen "Formulierungen". Daran konnten auch die Reformatoren des MA nichts ändern.
      Schau, da hat es 2000 Jahre gedauert, dass durch dich diese Wahrheit offenbart wird.
      Alle haben sie sich geirrt und es falsch gemacht, und nun erkennen wir - nach 2000 Jahren - wie es gut und richtig ist ...

      Was daran "vollkommene Wahrheit" sein soll, die 2000 Jahre schlummert, kann mir keiner weismachen; auch du nicht.
      Es ist Entwicklung, Lernen und Geistesgeschichte; so wie überall woanders auch.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Mehr noch fasst es Norberts Zitat oben von Lessing eigentlich: Willst du Wahrheit oder das Streben nach Wahrheit nehmen?
      Warum so kompliziert?
      In einem Lied heißt es, ich will streben nach dem LEBEN! Die Frage ist nach welchen?

      Wer die Wahrheit ist, sollte allen Christen klar sein Jesus natürlich!!

      Diese Wahrheit sollten wir auch leben! Das meint Jesus, wenn er sagt wer mich liebt hällt meine Gebote.

      Wahrhaftigkeit sollte unserer Charakter wiederspiegeln. Es ist schwer vertrauen aufzubauen, aber mit einer falschen Entscheidung können wir alles verlieren.
      Leider wird diese Klarheit und Aufrichtigkeit von vielen verwässert.
      Wir erleben gerade jetzt Dammbrüche, die uns verwundern, das ist aber erst der Anfang!

      Leider haben die Kirchen sich hinter Lehrmeinungen und Traditionen vergraben, anstatt die Botschaft klar zu predigen.

      Wenn der eigene Vorteil und das Materiele höher steht, als das gemeinsame Wertesystem und Gerechtigkeit in der Gesellschaft in der ich leben muß, dann wird es für alle ungemütlich!
      Jesus gab uns den Rat Schätze im Himmel zu sammeln... wenn ich sehe welche "Schätze" sich manch einer ans Bein hängt...

      Der Glaube zeigt sich darin, wie ich dem anderen begegene. Diese Gretchenfrage wurde schon Jesus gestellt....wer ist mein Nächster?

      Sehr vorbildliche Reden zu sehen am Montag in der ARD.
      audiothek
    • Neu

      Bogi111 schrieb:

      Warum so kompliziert?
      Was ist daran kompliziert?
      Anspruchsvoll ist es - weil nicht SchwarzWeiß, worin man sich sicher und geborgen fühlen kann.

      Kompliziert sind andere Sachen, beispielsweise die Historie an exegetischen Kunststücken, das fehlende Unterscheidungsvermögen, die destruktiven inneren Verhältnisse in vielen frommen Kreisen ... das führt zu Komplikationen.

      Bogi111 schrieb:

      Wer die Wahrheit ist, sollte allen Christen klar sein Jesus natürlich!!
      Diese Wahrheit besitzt aber niemand. Deshalb das "Streben" nach tieferer Erkenntnis (bei manchen Menschen) und nicht nur treu das eigene Parteibuch zu pflegen und zu rezitieren.
      Denn solche Sätze sind ja nicht selten einfach nur gute alte christliche Floskeln.

      Was bedeutet das denn: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" ?

      Deshalb schrieb ich dir: Man kann doch nicht lieben, was man nicht versteht.

      Bogi111 schrieb:

      Leider haben die Kirchen sich hinter Lehrmeinungen und Traditionen vergraben, anstatt die Botschaft klar zu predigen.
      Ja gut, das haben wir ja jetzt schon oft genug festgestellt. Da war ich ja auch ganz vorne mit dabei. Das ist doch Geschwafel.
      Das Christentum birgt eine derart komplexe Theologie und die Bibel ist ein derart komplexes, ambivalentes und faszinierendes Buch, dass die Auseinandersetzung und der Streit um Lehrmeinungen und Traditionen gar nicht ausbleiben kann. Das gehört zum Wesen der Sache.

      Da kamen viele, die "endlich die Botschaft klar predigen" wollten ... sobald sich das etwas gesetzt hat, beginnt wieder der Streit um Lehrmeinungen und Traditionen. Das Schicksal ereilt alle.
      Am Anfang charismatisch und frisch, dann setzt und organisiert sich das, eine Priesterschaft lehrt und vermittelt, und wir haben das gleiche wieder von vorne.
      Dann wird reformiert, neu interpretiert, an den Zeitgeist angepasst, und so fort ...

      Die Kirchen und Freikirchen in unseren Breitengraden können heute der Aufklärung, der Demokratie und den Menschenrechten problemlos die Hand reichen.
      Kirchen sind sogar Verfechter dieser Rechte und es wird so getan, als sei das "gutes, altes, ganz selbstverständliches christliches Gut". Ist dem so?
      Aus der Historie sieht man da nix von; wir sagen das HEUTE, in unseren Breitengraden. Ein Christ in Afrika, Südamerika oder Russland wird dir was ganz anderes zu dem Thema sagen.
      Wie gesagt: das ist Kultur.

      Privat, als gesichtsloses Wesen in einem Internetforum kann man sogar Ansichten zu einer gewünschten Theokratie äußern, obgleich man Nutznießer dieser freien und aufgeklärten Welt ist, die man so ablehnt (denn man sitzt vor einem PC! Der PC ist ein Werk der Aufklärung und des Rechts, Fragen zu stellen und zu forschen)

      Bogi111 schrieb:

      Der Glaube zeigt sich darin, wie ich dem anderen begegene.
      Da stimme ich dir zu. Aber auch das ist immer so:
      da sind Menschen, die Liebe haben,
      und andere Menschen, die voller Bosheit sind oder Nichterkennen. Das betrifft alle Menschen, aller Länder, Kulturen und Religionen ...

      Alldas, wovon wir hier reden - in unserem gepflegten sicheren Gatter als Schafe des Hirten - gilt doch für alle anderen Menschen ganz genauso.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Da kamen viele, die "endlich die Botschaft klar predigen" wollten ... sobald sich das etwas gesetzt hat, beginnt wieder der Streit um Lehrmeinungen und Traditionen. Das Schicksal ereilt alle.
      Am Anfang charismatisch und frisch, dann setzt und organisiert sich das, eine Priesterschaft lehrt und vermittelt, und wir haben das gleiche wieder von vorne.
      Dann wird reformiert, neu interpretiert, an den Zeitgeist angepasst, und so fort ...
      Wenn Du und ich erkennen das Jesus Christus das Zentrum unseres Glaubens ist, wo ist das Problem wenn wir uns an seine Worte und Gebote halten?
      Das Problem fing an wie sich die Kirche mit dem Staat vermischte und Dogmas aufstellte die höher gehalten wurden als Gottes Gesetz.,davor uns aber Jesus warnte.
      Diese Form der RKK führte zu Spaltungen. Leider begehen die Protestanten den Fehler sich weiter zu spalten.
      Den Fehler wollte man bei der STA nicht machen,kein Dogma wie die RKK und keine Zersplitterung wie bei den Protestanten, Trotzdem sollte jede Kirche ihre Grundlage haben um gemeinsame Ziele mitzutragen( Mission,Hilfe,Schulen....)
      Das Herzstück ist die Sabbatschule in der jeder tiefer Zugang zum Wort Gottes bekommt und von der leichten Kost auch schwere Speise aufnehmen kann....
      . Leider gibt es auch bei der STA Gruppierungen,die meinen durch Absonderung eine besonderen "Rheinheitsgrad" zu haben....

      Gemeinde ist ein stetiger Prozess und ist einer ständigen Wandlung ausgesetzt.
      Deshalb ist Abspaltung keine Option....nur neue Gemeindegründung wenn eine Gemeinde zu groß wird.
      Eine große Kirche kann ganz andere Hilfsprojekte angehen als kleine.

      Seele1986 schrieb:

      Privat, als gesichtsloses Wesen in einem Internetforum kann man sogar Ansichten zu einer gewünschten Theokratie äußern, obgleich man Nutznießer dieser freien und aufgeklärten Welt ist, die man so ablehnt
      Dazu zählen wir uns doch nicht,oder?

      Fürmich ist das ein zusätzlicher Ort der Weiterbildung! ;)
      Miteinander reden/schreiben war noch nie ein Fehler....
    • Neu

      Nach meiner Geschichtsauffassung war das "Römisch-Werden" der Kirche vor und nach Kaiser Konstantin (sog. "Wende") das erste Schisma seit dem Apostelkonzil Apg. 15.

      Leider wurde die Warnung des Apostels in Römerbrief 11 "...Verachte nicht die Wurzel..." nicht beherzigt.

      Daher wurden auch die Synagogen/Juden die ersten Opfer der "Kreuzzüge", nicht die Mohammedaner.

      Luther hat später leider diesen Zusammenhang ausgeblendet.
    • Neu

      Bogi111 schrieb:

      Den Fehler wollte man bei der STA nicht machen,
      Bei den STA ist also keine Spaltung? Das bezweifle ich doch sehr, allein wenn ich hier im Forum lese.

      Bogi111 schrieb:

      Das Herzstück ist die Sabbatschule in der jeder tiefer Zugang zum Wort Gottes bekommt und von der leichten Kost auch schwere Speise aufnehmen kann....
      Ich vermute, in der Sabbatschule wird einfach adventistische Lehre unterrichtet, die mit entsprechenden Bibeltexten und deren Exegese gestützt wird.
      Also so, wie in jeder anderen Kirche auch.

      freudenboten schrieb:

      Nach meiner Geschichtsauffassung war das "Römisch-Werden" der Kirche vor und nach Kaiser Konstantin (sog. "Wende") das erste Schisma seit dem Apostelkonzil Apg. 15.
      Und vor diesem Schisma war Eintracht in der Christenheit?

      freudenboten schrieb:

      Leider wurde die Warnung des Apostels in Römerbrief 11 "...Verachte nicht die Wurzel..." nicht beherzigt.
      Richtig. Wie bereits mal gesagt: da hat es fast 2000 Jahre und den Holocaust gebraucht, dass man heute (passend zur Globalisierung und zum interreligiösen Dialog) einsieht, dass das Judentum unsere Schwester ist?!
      Es gab auch vorher schon welche, die das verstanden haben, aber das waren immer Einzelne.
      Im Großen und Ganzen ist die Historie ein Trauerspiel.

      Die Bibeltexte selbst geben es kaum her bzw. man muss schon sehr vertieft studieren und ein richtiges Verständnis haben (und auch weitervermitteln).
      Pauli Texte, die sehr schwer sind (wie auch Petrus sagt), der einmal dieses, einmal jenes schreibt, um diese komplexe Frage "Judentum/ Heidentum" irgendwie zu klären.
      Johannes ebenfalls: Das Heil kommt von den Juden - aber "die Volksmenge schrie: Kreuzigt ihn!"

      Das kommende Fehlverständnis und Drama wird nicht nur durch die Schriften selbst angekündigt, es wird durch sie selbst auch mit hervorgerufen.
      "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern Zwietracht"
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      In vorkonstantinischer/apostolischer Zeit wurden Gemeinde-Streitfragen aufgrund der Torah/AT gelöst (Apg. 15).
      Die "Zwietracht" kam nicht durch Jesus Lehre (Z. B. Bergrede), sondern durch die UNTREUE der jüdischen Schriftgelehrten gegenüber der Torah. Deshalb wurden Jesu Jünger auch aus der "Synagoge" ausgeschlossen.
    • Sabbatschule/ Eintracht in der Christenheit?/ Die Texte von Paulus

      Neu

      Seele1986 schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      Das Herzstück ist die Sabbatschule in der jeder tiefer Zugang zum Wort Gottes bekommt und von der leichten Kost auch schwere Speise aufnehmen kann....
      Ich vermute, in der Sabbatschule wird einfach adventistische Lehre unterrichtet, die mit entsprechenden Bibeltexten und deren Exegese gestützt wird.Also so, wie in jeder anderen Kirche auch.

      freudenboten schrieb:

      Nach meiner Geschichtsauffassung war das "Römisch-Werden" der Kirche vor und nach Kaiser Konstantin (sog. "Wende") das erste Schisma seit dem Apostelkonzil Apg. 15.
      Und vor diesem Schisma war Eintracht in der Christenheit?

      Pauli Texte, die sehr schwer sind (wie auch Petrus sagt), der einmal dieses, einmal jenes schreibt, um diese komplexe Frage "Judentum/ Heidentum" irgendwie zu klären.
      Johannes ebenfalls: Das Heil kommt von den Juden - aber "die Volksmenge schrie: Kreuzigt ihn!"

      Das kommende Fehlverständnis und Drama wird nicht nur durch die Schriften selbst angekündigt, es wird durch sie selbst auch mit hervorgerufen.
      "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern Zwietracht"
      Anmerkungen/ Antworten zu:
      1. Sabbatschule: Also, ich bin ja nun seit letztem Jahr mehr oder weniger regelmäßig in der Sabbatschule also in den Bibelgesprächsrunden, wo ich so gut wie keine "adventistische Indoktrination"feststellen konnte! Auch Ellen White wird so gut wie gar nicht zitiert, sondern es wird der jeweilige Bibeltext betrachtet und Fragen dazu gestellt. Nun gut, meistens kommen die Fragen aus dem deutschen Studienheft, was aber auch nicht schlecht sein muß. Insbesondere gut finde ich , dass auch oft gefragt wird, was uns die Texte fur uns heute sagen wollen.
      2. Eintracht in der Christenheit? Diese gab es m.E. wenn überhaupt in der Zeit der Urchristen so zwischen 33 bis 103 nach Christus. Schon beim Apostelkonzil 48 gab es eine erste Spaltung, weil die pharisäisch eingestellten Judenchristlen an allen Zeremonien des AT (Beschneidung/ Opferriten/ Speisegesetze/ Sabbatheiligung etc.) festgehalten haben. Bei den Heidenchristen, v.a. im Syrischen Raum hielt man sich wohl weitestgehend an die Kompromiss-Zusatzforderungen des Apostelkonzils, während die v.a.von Paulus beeinflussten heidenchristlichen Gemeinden in Kleinasien und Griechenland diese Zusatzforderungen weitestgehend nicht befolgt haben, da diese in keinem seiner Briefe je erwähnt werden! Dann gab es auch Uneinigkeit darüber, wie eigentlich eine christliche Gemeinde zu leiten ist; einerseits in einem Kollektivorgan von mehreren Ältesten (= synodale Struktur) oder von einem
        einzigen "Kirchenvorsteher" (= bischöfliche Struktur). Beide "Kirchenmodelle" streiten auch heute noch miteinander, was man ganz besonders aktuell sowohl in der RKK als auch in der STA sieht!
      3. Die Texte von Paulus: zeigen mMn. die gute Fähigkeit des Paulus, eines Juden und Römischen Bürgers aus dem kleinasiatischen Tarsus, der in Jerusalem (bei dem in der Apostelgeschichte vorkommenden "großen Gelehrten" Gamaliel (Apg.22,3) gelernt hatte) zum »dialektischen theologischen Denken und Handeln« - z.B. seine generelle Ablehnung der Beschneidung für die Heidenchristen im Galaterbrief einerseits und anderseits seine vorgenommenen Beschneidung des Timotheus (Sohn eines Griechen und einer jüdischen Mutter), wie in Apg.16,3 berichtet wurde oder dessen Einhaltung eines mosaischen Gelübdes. (Apg.21,23-27). Karl Barth hat diese »dialektische Theologie« des Paulus aufgegriffen und in seinem bahnbrechendem „Kommentar zum Römerbrief” von 1919 eingehend und ausführlich erklärt. Wir Christen aller Konfessionen können froh darüber sein, dass wir solche bibeltreuen Gelehrten und Bibelausleger haben! (Wobei der Römerbrief Barths keine leichte Lektüre und zum Teil auch schwer zu verstehen ist und mindestens dreimal gelesen gehört!)
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      (Wobei der Römerbrief Barths keine leichte Lektüre und zum Teil auch schwer zu verstehen ist und mindestens dreimal gelesen gehört!)
      und was daran verbessert deine persönliche Beziehung zu Gott?
      Er würde dir sicher mehr Erkenntnisse schenken. :saint:
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Eintracht in der Christenheit? Diese gab es m.E. wenn überhaupt in der Zeit der Urchristen so zwischen 33 bis 103 nach Christus. Schon beim Apostelkonzil 48 gab es eine erste Spaltung, weil die pharisäisch eingestellten Judenchristlen an allen Zeremonien des AT (Beschneidung/ Opferriten/ Speisegesetze/ Sabbatheiligung etc.) festgehalten haben. Bei den Heidenchristen, v.a. im Syrischen Raum hielt man sich wohl weitestgehend an die Kompromiss-Zusatzforderungen des Apostelkonzils, während die v.a.von Paulus beeinflussten heidenchristlichen Gemeinden in Kleinasien und Griechenland diese Zusatzforderungen weitestgehend nicht befolgt haben, da diese in keinem seiner Briefe je erwähnt werden! Dann gab es auch Uneinigkeit darüber, wie eigentlich eine christliche Gemeinde zu leiten ist; einerseits in einem Kollektivorgan von mehreren Ältesten (= synodale Struktur) oder von einem
      einzigen "Kirchenvorsteher" (= bischöfliche Struktur). Beide "Kirchenmodelle" streiten auch heute noch miteinander, was man ganz besonders aktuell sowohl in der RKK als auch in der STA sieht!

      Die Texte von Paulus: zeigen mMn. die gute Fähigkeit des Paulus, eines Juden und Römischen Bürgers aus dem kleinasiatischen Tarsus, der in Jerusalem (bei dem in der Apostelgeschichte vorkommenden "großen Gelehrten" Gamaliel (Apg.22,3) gelernt hatte) zum »dialektischen theologischen Denken und Handeln« - z.B. seine generelle Ablehnung der Beschneidung für die Heidenchristen im Galaterbrief einerseits und anderseits seine vorgenommenen Beschneidung des Timotheus (Sohn eines Griechen und einer jüdischen Mutter), wie in Apg.16,3 berichtet wurde oder dessen Einhaltung eines mosaischen Gelübdes. (Apg.21,23-27). Karl Barth hat diese »dialektische Theologie« des Paulus aufgegriffen und in seinem bahnbrechendem „Kommentar zum Römerbrief” von 1919 eingehend und ausführlich erklärt. Wir Christen aller Konfessionen können froh darüber sein, dass wir solche bibeltreuen Gelehrten und Bibelausleger haben! (Wobei der Römerbrief Barths keine leichte Lektüre und zum Teil auch schwer zu verstehen ist und mindestens dreimal gelesen gehört!)
      Das hast du sehr schön ausgeführt, Norbert.

      Dass Paulus rhetorisch sehr geschickt war, steht außer Frage.
      Worum es mir geht ist, darauf hinzuweisen, dass es dieses "hermetische Christentum" doch gar nicht gab und gibt.

      Barths Römerbrief wird wohl schwer sein, nicht verwunderlich, denn er behandelt ein schweres Thema: Paulus ist schwer verständlich und wiederum auch sehr einfach, das kommt auf den Blickwinkel an.

      Worum geht es Paulus denn letztlich, wenn man es zusammenfasst?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Die Verlogenheit des Römisch-Katholischen Systems! // Des Paulus Bestreben und Ziel seiner Theologie!

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      Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Eintracht in der Christenheit?

      ...

      Dann gab es auch Uneinigkeit darüber, wie eigentlich eine christliche Gemeinde zu leiten ist; einerseits in einem Kollektivorgan von mehreren Ältesten (= synodale Struktur) oder von einem
      einzigen "Kirchenvorsteher" (= bischöfliche Struktur). Beide "Kirchenmodelle" streiten auch heute noch miteinander, was man ganz besonders aktuell sowohl in der RKK als auch in der STA sieht!
      Römerbrief ... Thema: Paulus

      Worum geht es Paulus denn letztlich, wenn man es zusammenfasst?
      Um bei der letzten Frage anzufangen: Hierzu worum es dem Paulus in erster Linie geht, würde ich aus seiner zentralen theologischen Schrift - dem Römerbrief - Luther nannte ihn, wenn ich richtig informiert bin, »das 5. Evangelium« - drei Punkte anführen:
      1. "Die Gerechtigkeit aus dem Glauben": Römer 1,17: Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.« ----> siehe auch Römer 3,20-30! Die Neue Evangelistische Übersetzung (NEÜ) übersetzt Röm.1,17 sehr schön so: Denn im Evangelium zeigt Gott uns seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt und Menschen zum Glauben führt, wie es in der Schrift heißt: "Der Gerechte wird leben, weil er glaubt."[2] ..................... [2]: Habakuk 2,4 sinngemäß nach der LXX zitiert.

      2. "Christus ist für uns gestorben!": Römer 5,6+8: Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist ...

      3. "Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen!": Römer 8,38-39: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

      Man sieht heute durch die Entscheidung des Papstes, dass in der RKK immer das bischöflich-päpstliche Prinzip gilt! Zu was hat man dann überhaupt die Amazonas-Synode einberufen, die für eine Lockerung des Zölibat eingetreten ist, wenn am Ende der Papst diese synodale Entscheidung mit einem Federstrich wieder zunichte macht? Dann soll man doch seitens der Katholiken so ehrlich sein und sagen, wir brauchen gar keine synodalen Strukturen, wir brauchen nur das Wort des Papstes, denn er entscheidet sowieso so wie er es will! ----> Was mir wiedereinmal zeigt, dass es dieser jesuitische Papst mit seinen Reformen gar nicht ehrlich meint! ----> Das wird wohl auch mit der Grund sein, dass Bischof Kardinal Reinhard Marx nicht erneut als Vorsitzender der Katholischen Bischofskonferenz antritt! Denn er ist mit seiner Kommunion-Reform auch für Evangelische , die mit Katholiken verheiratet sind die Kommunion zuzulassen im Vatikan krachend gescheitert!

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      Ähem ...

      Wenn jetzt auch noch Seiten gefüllt werden über eine "Verlogenheit des RKK-S"ystems", würde das den vorgegebenen Rahmen dieses Threads sprengen.

      Sehr sehr indirekt haben die umfangreichen Posts im Anschluss an Einfach Biblischs letzte Warnung vor dem Triniätsdogma noch mit diesem Themazu tun.

      Der Bruch begann mit den überaus wertvollen allgemeinen Gedanken Seeles Das habe ich ja noch verstanden, denn eine Atempause im Dreifaltigkeitsmarathon von Norbert und mir war auch mir recht. Und evtl war ja auch "die Luft raus".

      Danach aber hat es sich verselbständigt und ist zu einem anderen Thread geworden, der es wert ist, ausdiskutiert zu werdn,

      Anregung für die Moderatoren:
      Ein neuer Thread, z.B. unter "Gegensätze in der Christenhehit - einst und jetzt". Das würde auch Themen wie Paulus erfassen oder wie u.a. die RKK (wenn's denn sein muss).

      Einige letzte Posts könnte man in einen solchen neuen Thread transferieren, aber WENN, dann biite NICHT meinen Zwischenruf unten, mit dem ich - m.E. berechtigt - versuche, zum Thema zurückzuführen.

      Zwischenruf

      Zurück zur Dreieinigkeit: Ich warte noch auf eine Antwort Norberts.

      @Norbert
      Du hast Seeles klugen Cut aufgegriffen und ebenso klug zum Thema Was-ist-Wahrheit und zu Claudius und Lessing hingelenkt.

      Dabei ging es um den Unterschied zwichen Wahhrheit und (worunter du auch die
      Frage der Dreieinigkeit verstehst):
      dem STREBEN nach Wahrheit.

      Streben nach Wahrheit - wichtig, aber ich habe das Streben u.a. bei dieser Frage beendet. Ich vertraue Jesus und glaube ihm, wenn er sagt "Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben."
      Nicht die HALBE WAHRHEIT und keine RELATIVE WAHRHEIT"

      Bedenke das bitte nochmal unter dem Aspekt u.a. von Joh 17,3: Bleibst du wirklich bei deiner Meinung, ...

      Jesus sei nur im Erdenleben Gottes Sohn und Mensch, ansonsten immer Gottes Sohn und Gott, folglich habe er nur während seines Erdenlebens den Vater als allein wahren Gott bezeichnet, was daher für uns unbedeutend sei

      ...??
    • Für einen neuen Thread, wie "Gegensätze in der Christenhehit - einst und jetzt" wäre ich auch!

      Neu

      hnitschke schrieb:

      Anregung für die Moderatoren:
      Ein neuer Thread, z.B. unter "Gegensätze in der Christenhehit - einst und jetzt". Das würde auch Themen wie Paulus erfassen oder wie u.a. die RKK (wenn's denn sein muss).

      Zurück zur Dreieinigkeit: Ich warte noch auf eine Antwort Norberts.

      @Norbert
      Ich vertraue Jesus und glaube ihm, wenn er sagt "Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben."
      Nicht die HALBE WAHRHEIT und keine RELATIVE WAHRHEIT"

      Bedenke das bitte nochmal unter dem Aspekt u.a. von Joh 17,3: Bleibst du wirklich bei deiner Meinung, ...

      Jesus sei nur im Erdenleben Gottes Sohn und Mensch, ansonsten immer Gottes Sohn und Gott, folglich habe er nur während seines Erdenlebens den Vater als allein wahren Gott bezeichnet, was daher für uns unbedeutend sei

      ...??

      Warum fragst Du mich das, ob ich dabei bleibe? Für mich bleibt es bei dem , was Du in den beiden letzten Zeilen erwähnt hast. Ich kann es nur so verstehen, wenn ich alle anderen Aussagen in des Johannes Schiften mit betrachte, die den Sohn mit Gott wesensgleich
      setzen (Joh.1,1; 14,9; 20,28, 1.Joh.5,20 usw.). Für mich ist die Wahrheit Jesu, die, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich ist! Was soll ich denn sonst sagen? Die Sache mit der Trinität bleibt eine Glaubensfrage! Entweder man glaubt daran oder eben halt nicht!

      Für einen neuen Thread, wie "Gegensätze in der Christenhehit - einst und jetzt" wäre ich auch! Ob der aber aufgemacht wird, liegt an den Moderatoren ....!

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