Die Dreieinigkeit Gottes

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      Lieber Hajo, ich habe einzelne Aussagen nummeriert.

      hnitschke schrieb:

      1.) Aberr neben dem brisanten Stoff, der ein Dauerthema rechtfertigt.

      2.) Heimow z.B., der in einem Parallelthread verkündete, der Beweis, dass Jesus Gott sei, sei schon dadurch erbracht, dass er Sünden vergebe, was, wie aus der Schrift ersichtlich, nur Gott könne. Als ihm dies widerlegt wurde (weil Jesus selber sagt, kraft Vollmacht Sünden zu vergeben), geht er darauf nicht ein.

      3.) Viel wichtiger sind die inhaltlichn Differenzen.Wer wie Freudenboten per Dauerschleife behauptet, es sei genau von drei Elohim die Rede, verlässt die gemeinsame Grundlage, die Schrift.

      4.) So auch Norbert, der immer wieder dazu applaudiert.
      Und der meint, Jesu klare Botschaft in Joh 17,3 müsse relativiert werden..
      Er und alle Dogmatiker, die dasselbe meinen, katapultieren sich aus der Bibel heraus, ich muss das leider schweren Herzens so sagen, auch wenn ich damit keinem Dogmatiker seinen Glauben abspreche.
      Meine Antworten:
      1. Dauerthema? Ja, klar! Der Streit um die Dreieinigkeit beschäftigte schon sehr früh die Christenheit! Warum? Weil die Christen nicht klarkommen mit divergierenden Aussagen im Neuen Testament. Einerseits die von dir wiederholt erwähnten Joh.17.3 („allein wahre Gott”) und 1Kor 8,6 („haben wir doch nur einen Gott, den Vater”) und andererseits v.a. die johanneischen Aussagen, „Mein Herr und mein Gott!” ( Joh.20,28), „Das Wort ist Gott” (Joh.1,1) und „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott” (1.Joh.5,20), aber auch des Paulus Aussage aus Röm. 9,5 **** („Der Messias ... ist Gott, der über allem steht” - NEÜ). Die ersten Christen, die ja alle Juden waren - verhaftet im monotheistischen Denken („Jahwe ist Gott! Jahwe allein!” - 5.Mos. 6,4) hörten nun plötzlich von einem „zweiten” Gott. Und dann kommt da ja auch noch der Heilige Geist hinzu und des Johannes' Aussage aus Joh 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. ---> Ja, was nun? Jetzt auch noch ein „dritter” Gott - der Geist!? Wie sollte man all das unter einen Hut bekommen? Lange wurden alle möglichen »Denkmodelle« betrachtet, durchdiskutiert und wieder verworfen (z.B. der Modalismus: Der eine Gott tritt in 3 "Erscheinungsformen" - Modalitäten auf, bleibt aber der eine Gott. / Der Subordinatismus: Der Sohn ist dem einzigen Gott untergeordnet, aber aus göttlichem Wesen, ebenso der Heilige Geist, der dem Sohne untergeordnet ist/ Der Halb-Arianismus: Gott der Vater hat den Sohn als sein erstes Geschöpf direkt erschaffen, aber Chridtus ist Gott wesensähnlich). All diese Modelle könnten aber letztendlich sich innerhalb der ersten 300 Jahre nicht durchsetzen. Und so wurde dann das Konzept der Dreieinheitlichkeit Gottes - der Trinität (= Dreieinigkeit) entwickelt: Man hielt an dem Glauben an den einen Gott fest. Da aber Christus und der Hl. Geist auch als „Gott” bezeichnet werden, wurde formuliert, dass in der einen Gottheit (= Elohim) drei göttliche Personen (auf griech. Hypothasen) - Vater - Sohn und Geist - sind. Da sie „göttlichen Wesens” sind, müssen sie daher auch alle die selbe Ewigkeit und Unerschaffenheit haben! Nach langem Ringen wurde daher dieses bibl. begründbare Konzept der Dreieinigkeit Gottes auf den Konzilien von Nicäa (325) und Konstantinopel (381) als verbindliche christlichen Lehre festgelegt und das Konzept des Arius („Christus - der Geschaffene ist Gott nur wesensähnlich!”) als IRRLEHRE verworfen. Auch in der Adventbewegung hat sich diese Entwicklung genauso abgespielt wie bis 381 nur in einem kürzeren Zeitraffer von 1846 - 1931.
      2. Das Argument der Pharisäer, dass nur Gott Sünden vergeben kann, ist trotz der Bevollmächtigung Jesu seitens des Vaters trotzdem gültig und deshalb bleibt Jesus = Gott.
      3. Dem kann ich nicht zustimmen! freudenboten steht treu zur Heiligen Schrift![spoiler][/spoiler]
      4. Diesen Vorwurf wir würden uns aus der Bibel heraus katapultieren finde ich zutiefst unfair! Nein, wir legen die Bibel nur anders aus, als Du.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Römer 9,5 als Argument pro Dreieinigkeit! / Bibel dialektisch lesen!

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      Norbert Chmelar schrieb:

      1. Dauerthema? Ja, klar! Der Streit um die Dreieinigkeit beschäftigte schon sehr früh die Christenheit! Warum? Weil die Christen nicht klarkommen mit divergierenden Aussagen im Neuen Testament. Einerseits die von dir wiederholt erwähnten Joh.17.3 („allein wahre Gott”) und 1Kor 8,6 („haben wir doch nur einen Gott, den Vater”) und andererseits v.a. die johanneischen Aussagen, „Mein Herr und mein Gott!” (Joh.20,28), „Das Wort ist Gott” (Joh.1,1) und „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott” (1.Joh.5,20), aber auch des Paulus Aussage aus Röm. 9,5 **** („Der Messias ... ist Gott, der über allem steht” - NEÜ).

      **** Diese Stelle - Römer 9,5 - lieber hnitschke/ Hajo, bringe ich Deinem Wunsch gemäß nun hier als 4. Argument pro Dreieinigkeit.

      PS: Diese Paulus-Stelle würde somit des Paulus Aussage aus 1. Korinther 8,6 somit „relativieren"! ===> Daraus folgt m.E.: Auch Jesus ist Gott!
      (Man kommt daher nicht darum herum - im Sinne von Karl Barth - die Bibel dialektisch zu lesen!)
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      @ Bogi 111
      Wie kann man nut so widersprüchlich sein, zum einen zu behaupten, Jesus-ist-nicht-Gott sei eine Lüge und die habe bereits mit der Versuchung in der Wüste begonnen, andererseits dies aber nut mit Satans Köder "beweisen" mit dessen Worten: "Bist du Gottes SO H N , so .." .Und das sei eine Infragestellung Jesu Göttlichkeit Also Jesus sagt von sich, er sei Gottes Sohn, Satan sagt dies von ihm ebenfalls - und lügt?? ...

      Mit solchen Prämissen füllen Trinitarier hier in der Summe viele Seiten. Dass die Formulierung "Gottes Sohn" nicht identisch mit der Formulierung "Gott" ist, interessiert solche Schreiber nicht und so reden sie an der Sache ständig vorbei.

      Den zahlreichen Bibelstellen Altors, die- weil immer nur von Vater und Sohn die Rede ist - zeigen, dass damals der HG nicht als Teil einer Trinität wahrgenommen wurde, möchte ich um die von mir schon genannten Stellen aus der Aog und der Offb. nochmal ergänzen
      Stephanus und Johannes sehen im offenen Himmel Gott auf semem Thron und neben dem Thron Jesus . aber keinen HG als dritte Person einer sog. Dreieinigkeit ....

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      @'Norbert
      Ich würde es gerne kürzer machen, aber das scheitert an deinen langen Vorgaben, auf die ich angemessen eingehen möchte. Ich Würde es auch gerne in Einzlposts unterteilen, aber das scheint die Technik nicht zu erlauben. Mit dem Vorwurf einer Überlänge werden wir beide leben können, und wer nicht mag, braucht nicht mitzulesen.

      Erstmal - deine Numerierung dankend übernehmend - zu deinem letzten Post:

      1.
      göttlichen Wesens bedeutet nicht „Gott“ - Ansonsten danke für die Mühe einer umfangreichen Hiatorie, auch, wenn es mir nichts Neues bringt.


      2.
      Du schreibst:
      Das Argument der Pharisäer, dass nur Gott Sünden vergeben kann, ist trotz der Bevollmächtigung Jesu seitens des Vaters trotzdem gültig und deshalb bleibt Jesus = Gott.“

      Du gibst ausgerechnet den Pharisäern recht und Jesus unrecht, der ausdrücklich bekundet, dass auch er Sünden vergibt, und zwar nicht, weil auch er Gott ist, nein, weil Gott ihm dazu die Vollmacht gibt. Ein Gott aber braucht keine Vollmacht. Um Sünden zu vergeben, muss es Gott sein?
      Nein! Du machst damit Jesus zum Märchenerzähler.

      3.

      Freudenboten stünde "treu zur Heiligen Schrift"??Der jetzt wieder zum 1000. Mal explizit drei Elohim verkündet oder für den der Vater nicht allmächtig ist?

      4.
      Joh 17,3 ist so eindeutig, wie etwas eindeutig sein kann,
      da ist kein Raum für Auslegungen, anders als Joh 1,1
      oder 1.Joh 5,20 oder Rö 9,5.
      Ich erkenne dich zu Nr.2 und 4 nicht wieder und finde
      meinenVorwurf – wie gesagt schweren Herzens - sehr
      berechtigt: Du hast dich hierbei m.E. aus der Schrift herausgestellt.
      Schade und traurig
      LG Hajo
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      hnitschke schrieb:

      Stephanus und Johannes sehen im offenen Himmel Gott auf semem Thron und neben dem Thron Jesus . aber keinen HG als dritte Person einer sog. Dreieinigkeit ....
      Weil SIE wussten/glaubten das nur der HL.Geist dafür verantwortlich war, das SIE das sehen konnten.....da braucht es keine dritte Person....aber Jesus und den Vater haben sie gesehen,

      das zweifeln ja die Anti..... sogar an....

      Du verlässt Dich wie gehabt, auf Deine "Weisheit".....da ist kein Raum für neues....und anderes.

      Ich habe nichts gegen Dich, aber aus den Erfahrungen der Vergangenheit merke ich, da hat sich bei Dir nichts bewegt, dehalb ist es besser wir lassen es sein uns zu belehren....
      Wenn die Bibel von geislicher Blindheit spricht, dann sagt sie auch den Grund .....den sollte jeder für sich überprüfen.
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      Obiges Argument wurde nicht zum ersten Mal eingebracht. Manche Teilnehmer lesen anscheinend nur, was sie wollen?

      Der Gott-Geist ist KEIN Mensch, der "Vater" ist KEIN Mensch, nur der Allmächtige/Sohn wurde Mensch wie wir (Adam NACH dem Sündenfall), doch ohne zu sündigen.

      Jh. 17:3. wurde auch schon mehrfach erklärt, dass der Vers sich KEINESWEGS als "Beweis" für einen "Einzelgott" eignet.

      Der "Gesandte" Jesus Christus ist eben NICHT ein bloßer Mensch, wie auch Gnostiker/Mohammed behaupteten. Philipper 2:5.ff. zeigt dies.

      Dass das Wort "monos" KEINESFALLS Griechisch auszulegen ist sondern im Sinne des Autors Johannes als "henos"=hebr. "echad", habe ich mehrfach erklärt.

      Johannes schrieb nicht als Grieche sondern Jude/Thora-Treuer. Die Parallelstellen mit "henos" in den Joh.-Schriften hatte ich schon aufgelistet.

      Nun zum letzten Mal: Deut. 6:4. steht "echad"= einig/zusammen/ganz.

      Für die Übersetzung "allein" müsste "JACHID" oder anderes stehen!
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      freudenboten schrieb:

      Nun zum letzten Mal: Deut. 6:4. steht "echad"= einig/zusammen/ganz.
      Da bin ich aber wirklich froh!

      „echad“ (männliche Form) „achat“ (weibliche Form)
      Die Hebräer zählen:

      achat = 1
      shtaim = 2
      shalosh = 3
      arba = 4
      chamesh = 5
      shesh= 6
      sheva = 7
      shmone= 8
      tesha =9
      esser = 10

      Gleich in der Schöpfungsgeschichte begegnen wir echad als Ordnungszahl. „Es wurde Abend, und es wurde Morgen: erster (echad) Tag“ (1. Mo 1,5).

      In der Tanach aber hat echad (achat) die häufigste Bedeutung als Kardinalzahl. z.B: „Und er nahm eine (achat) von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch“ (1. Mo 2,21).

      Dann begegnet uns echad noch als „Einssein“ oder „Gemeinsamkeit“: „... und sie werden ein (echad) Fleisch sein“ (1. Mo 1,24); „und das ganze Volk antwortete mit einer (echad) Stimme“ (2. Mo 24,3).

      Im Schema Israel, in 5. Mo 6,4 beschreibt echad letztlich die Einzigartigkeit Gottes: „Höre Israel: Jahwe, unser Gott ist allein Jahwe.“ „schma jisrael, jahwe eloheinu, jahwe echad." So auch bei Sacharja: „Jahwe wird König sein über alle Länder. Zu jener Zeit wird Jahwe der Einzige (echad) sein und sein Name der einzige (echad)« (Sach 14,9).
      „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)
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      freudenboten schrieb:

      Der Gott-Geist ist KEIN Mensch, der "Vater" ist KEIN Mensch, nur der Allmächtige/Sohn wurde Mensch wie wir (Adam NACH dem Sündenfall), doch ohne zu sündigen.
      Das kann nicht sein! Wenn schon dann müsste man so formulieren: „Der Sohn wurde Mensch wie wir (Adam VOR (!!!) dem Sündenfall), doch ohne zu sündigen.”

      Und doch blieb der SOHN auch als Mensch - [bis am Kreuz - da legte ER seine GOTTHEIT ganz ab, war nur noch Mensch - denn der UNSTERBLICHE GOTT kann nicht sterben!] - ganz Gott! Eben „wahrer GOTT UND wahrer MENSCH”! Andernfalls hätte ER nicht in/ mit der Kraft des Heiligen Geistes Wunder tun, Sünden vergeben („Sünden vergeben kann nur Gott!” - Mk 2,7) und Tote auferwecken können!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Und wieder wie gehabt,

      Zu Freudeenboten (der "treu zur Schrift" steht ---- zu seiner eigenen eigenartigen...) ist jede weitere Wiederholung zwecklos. Er wird doch nur weiterhin die Allmacht des Vaters oder den bibl, Monotheismus leugnen oder genau 3 Elohim in Gen.1 sehen.

      Aber dass Norbert nun mi Mk 2,7 explizit beweisen will, dass nur Gott Sünden vergibt, ist absurd. DAS sagen die Schriftgelehrten, deren Votum Norbert über die Worte Jesu stellt, der das Gegenteil sagt, aber das unterschlägt Norbert, indem er nur V 7 bringt, so, als ob Jesu Zeugnis ab V 8 nichts gilt. Jesus sagt nicht etwa, sie hätten indirekt recht, weil er ja Gott sei, sondern er WIDERSPRICHT ihnen. Sie hätten NICHT recht - denn er sei NICHT Gott, sondern habe von jenem VOLLMACHT erhalten, Sünden zu vergeben (andernfalls bedürfte es wohl kaum der Vollmacht). Das alles zu ignorieren, ist m.E. unseriös.


      Mk 2,7 ff
      "... Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? 8 Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? (...) 10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden ... "


      Lieber Norbert,
      du stellt uns vo die Wahl, entweder den Schriftgelehrten und dir - nebst Heimow a,a,O. - zu glauben - oder Jesus. MIR fällt die Entscheidúng leicht

      LG Hajo

      p.s.
      danke für dein 4, Argument. Ich melde mich wieder, momentan wäre e sonst zuviel

      LG Hajo
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      hnitschke schrieb:

      Und wieder wie gehabt,

      Zu Freudenboten (der "treu zur Schrift" steht ---- zu seiner eigenen eigenartigen...) ist jede weitere Wiederholung zwecklos. Er wird doch nur weiterhin die Allmacht des Vaters oder den bibl, Monotheismus leugnen oder genau 3 Elohim in Gen.1 sehen.

      Aber dass Norbert nun mit Mk 2,7 explizit beweisen will, dass nur Gott Sünden vergibt, ist absurd. DAS sagen die Schriftgelehrten, deren Votum Norbert über die Worte Jesu stellt, der das Gegenteil sagt, aber das unterschlägt Norbert, indem er nur V 7 bringt, so, als ob Jesu Zeugnis ab V 8 nichts gilt. Jesus sagt nicht etwa, sie hätten indirekt recht, weil er ja Gott sei, sondern er WIDERSPRICHT ihnen. Sie hätten NICHT recht - denn er sei NICHT Gott, sondern habe von jenem VOLLMACHT erhalten, Sünden zu vergeben (andernfalls bedürfte es wohl kaum der Vollmacht). Das alles zu ignorieren, ist m.E. unseriös.


      Mk 2,7 ff
      "... Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? 8 Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? (...) 10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden ... "
      Kein Mensch - und ich auch nicht - leugnet Jesu Aussage, dass ER - Jesus (von Gott dem Vater) Vollmacht erhalten habe, „Sünden zu vergeben auf Erden”! Was das »Vollmacht-Erteilen« betrifft, geb ich Dir zu, dass man deshalb sagen kann, dass „der Vater größer ist als der Sohn!” (Joh.14,28). Niemand bestreitet doch , dass der Vater der URGRUND ALLEN SEINS ist! ---> deswegen habe ich ja freudenboten widersprochen und biblisch nachgewiesen (kann man im Forum nachlesen!), dass der Vater der Allmächtige ist. Der „ho theos” aus Joh.1,1.
      Im Missionsbefehl sagt Jesus ja auch, dass IHM „alle Macht gegeben wurde im Himmel und auf Erden!” Der Vollmachtgeber ist
      somit immer größer als der Vollmachtnehmer, was aber nichts am Konzept der Dreieinigkeit ändert!
      Und es sagt Jesus auch wirklich nicht dass er nicht Gott sei! Wo in der Bibel sagt er das so explizit? Mir ist keine Stelle bekannt! Nach der Auferstehung lässt ER es gar zu als Gott angebetet zu werden! (---> siehe Joh.20,28).
      Die Frage die bleibt ist die Frage, ob die Pharisäer mit ihrer Aussage »dass niemand Sünden vergeben kann als allein Gott!,” theologisch
      richtig liegen oder nicht.

      PS: In Gen. 1 sehe/ lese ich eine Gottheit (= ELOHIM) , mit 3 handelnden Personen ...
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Im Missionsbefehl sagt Jesus ja auch, dass IHM „alle Macht gegeben wurde im Himmel und auf Erden!” Der Vollmachtgeber ist
      somit immer größer als der Vollmachtnehmer, was aber nichts am Konzept der Dreieinigkeit ändert!
      Und auch nichts über das Himmelreich aussagt. Wenn wir uns mit Gottes Reich beschäftigen und es entsprechend untersuchen hat Anbetung nichts mit Unterwerfung zu tun!!!. Gottes Liebe ist Freiheit...
      schau in die Natur wie eine Mutter ihren Zögling auf das Leben vorbereitet und losslässt. Siehe das Gleichnis vom verlorenen Sohn,den der Vater losslässt.
      Auch das handeln Jesu!!!

      Satan hat durch seine Auflehnung ein Gedankengut der Chirarchie in die Welt gebracht,das er benutzt!

      Jede Diktatur ist ein Werk Satans....!!!

      Das reich Gottes besteht aus Liebe,Gaben,Dienen,Gehorsam und Regeln (Geboten).....

      Eine Gemeinde und gute Demokratie steht auf diesen Säulen.....

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      Der "Vater" und der/die Geist übergaben die "Allmacht" schon bei der Schöpfung an das ewige Wort/Amar/Logos und der Vater behielt nur die Allwissenheit für sich, der Geist die Allgegenwart.

      @ Hnitschke muss ich leider sagen, dass er genau die Theologie der Pharisäer verteidigt, welche Jesus ablehnte.

      Matth. 28:18.-20.
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      Zu Freudenboten muss ich sagen: Wer so viel Unbiblisches - und jetzt diesen absurden Vorwurf an mich verbreitet,macht siich unglaubwürdig

      Und Norbert schließt aus dem Umstand, dass Jesus nicht ausdrücklich sagt, er sei NICHT Gott, dass er Gott ist. Welche Logik! -sorry, aber das ist nur noch peinlich. Dass auch er in Gen.1 genuu drei handelnde Personen sieht, verwundert nicht

      Nun aber zu seinem neuen .Argument

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      Viertes.Argument(Norberts) pro Dreieinigkeit: Rö 9,5 – Christus ist Gott überallem

      Rö9,5
      „...und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch. Gott, der da ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit“

      Lieber Norbert

      ich habe mich in deine Sicht hineinversetzt: verständlich, Dennoch kommeich vom Sinn her zu einem anderen Schluss.

      Die (sinntreue) Gute Nachricht formuliert es so

      „Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und zu ihnen zählt nach seiner menschlichen Herkunft auch Christus, der versprochene Retter. Dafür sei Gott, der Herr über alles, für immer und ewig gepriesen! Amen"

      DieHand- und Urschriften kannten unsere heutigen – für den Sinn oft wichtigen – Satzzeichen nicht und im Griechischen kommt es auf die Wortreihenfolge nicht an. Deshalb sind verschiedene Übersetzungen möglich, s.o. (auch die Elberfelder übersetzte lange Zeit vergleichbar mit der GN).

      Paulushat an keiner anderen Stelle eine Übersetzung wie die von dirgemeinte zugelassen, sondern immer sauber zwiachen Gott und Jesusgetrennt und gerne fornmelhaft Gott, den Vater Jesu, gelobt. Die vondir gemeinte Übersetzung ähnelt „verdächtig“ solchen (Gruß-und Bekenntnis-)Formeln, vgl.:

      2Kor1,3
      Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
      Eph1,3
      Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. ,
      2..Kor 11,31
      Gott,der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit

      Wenn Paulus in Rö 9,5 Jesus wirklich als Gott sieht, wundert es mich,dass er nirgnds „Jesus ist Gott“ ausdrücklich schreibtt undnirgends eine Dreieinigkeit erwähnt – die ihm offenbar völligunbekannt war.

      In V 5 beschließt er m.E. einen kleinen Abschnitt über das, was Gott den Vätern ermöglichte und dass Jesus der Retter ist, mit diesem Lob Gottes (des Vaters).

      Ich sehe V 5 auch noch als harmonischen Übergang oder Start zu V 6-33 wo es eindeutig nicht um den Sohn geht, sondern um Gott, den Vater.

      Zugegeben,das ist nur eine AUSLEGUNG, also genau das, was ich umgekehrt den Trinitariern vorhalte. Ich glaube zwar, dass meine Sinngebung zu Rö9,5 näher liegt als „eure“ incl. Joh 1,1 oder 1.Joh 5,20 ...

      Aber Jesus nicht über allem, sondern nur der Vater, derauch allein Tag und Stunde kennt ("Der Vater ist größer als ich")

      Wie aber auch immer: Rö 9,5 ist mehrdeutig und sollte
      deshalb außen vor bleiben. Mit der eindeutigen Stelle
      Joh17,3 lässt sich das nicht vergleichen

      LG,Hajo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hnitschke ()

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      Ich fürchte, dir ost nicht mehr zu helfen. Ich habe genug Argumente gebracht. Fang du doch mal an und erkläre, wie von mir erbeten, wo in Gen 1 ausdrücklich DREI Elohim erwähnt werden. Du weißt genau, dass es um die EXPLIZITE Stelle geht und nicht um den von dirr vermuteten Kontext. Wenn du das nicht kannst, verschone das Forum mit immer derselben Leier. Und nimm am besten gleich mal zurück, dass der himmlische Vater nicht allmächtig ist, damit ich dich wieder ernst nehmen kann. Ist dir denn der Wust des Studierten und Erlernten zu Kopf gestiegen?