Die Dreieinigkeit Gottes

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    • Lieber Norbert,

      es spielt nicht mal eine Rolle ob es einen Intensivplural gibt oder nicht. Psalm 82 nennt die Söhne Gottes Götter. Gott aber den Höchsten und Richter über sie ( lies dazu auch Psalm 89:7!) Folglich Elohim dahingehend kein Argument zu einer Trinität sein kann ( oder drei einigen Göttern). Psalm 82 wird von Jesus in John 10:34 dazu benutzt damit er sagen kann, dass er nicht wörtlich Gott ist sondern unter Gott steht. Wenn man all jene Verse noch berücksichtigt wonach man zB in Christus sein soll, Christus anziehen soll, zum Haupt wachsen soll, dem Bilde des Sohnes gleichförmig sein soll habe ich mit diesen Punkten schon ca 20% des gesamten NT auf meiner Seite. Zudem es darum geht die Bibel ohne Widersprüche zu lesen und nicht "demokratisch" Gott in eine Meinung zu stellen. Wenn die Bibel Widersprüche hat, und sie hat keine, dann können wir sie nicht als verlässliche Quelle annehmen. Gott sei Dank ist es nicht so. Übrigens auch dir sage ich dass man tunlichst zwischen Gnostikern als Sekte und der im Evangelium erwähnten Gnosis trennen musst. Gnosis ist ein wichtiger Begriff im NT.
    • Hallo Senfkorn!

      Lieber Senfkorn!
      Leider habe ich die Seite 43 nicht gleich gefunden! Über eine Stunde gesucht, sodass ich nicht mehr in Bearbeiten-Funktion hinein konnte!
      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: Die Dreieinigkeit Gottes) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! --
      Hallo @Norbert Chmelar

      Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural.
      Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural.
      Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des Weiteren wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen).
      Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik.
      Mit der puren Logik kommen wir, wenn wir erkennen wollen, wie und wer Gott ist, nicht weiter!
      In der hebräischen Sprache gibt es keinen Mäjestätsplural! Dieser wurde von gnostisch-arianischen Leugnern der Trinität erfunden! -----> siehe hier ------>
      Keineswegs wird JESUS unerreichbar wenn ER sowohl Gott als auch Mensch ist! Gerade in Jesus kommt Gott uns Menschen so nah, weil in Jesus Christus GOTT MENSCH WIRD! ----> gerade das Johannes-Evangelium ist dasjenige das am meisten von der Göttlichkeit Jesu berichtet wie auch 1. Johannes 5,20, wo Jesus eindeutig als der wahrhaftige Gott bezeichnet wird! ---> somit bekommt Jesus Anteil am „allein wahren Gott” aus Johannes 17,3! Man muss diese beiden Stellen gemeinsam lesen mit Joh.1,1.14 und mit der Stelle wo Jesus sagt, „wer mich sieht, sieht den Vater!”
      Nun kommt noch „die Akte Leiher” und das Argument, dass die Trinitätslehre der Abfall vom wahren christlichen Glauben sei! Wer aber Jesus nicht als wahren Gott und wahren Menschen bekennt, wie Thomas („Mein Herr und mein Gott!”), der ist es, der in Wirklichkeit vom wahren christlichen Glauben abgefallen ist!
    • Lieber Senfkorn, bitte lies noch einmal genau, was ich über "Echad" oder "Jachid" gesagt habe. Das ist KEIN "Tri-Theismus".

      Du hast das Prinzip der "Gemeinsamkeit"/Zusammen-Wirkens noch nicht verstanden.

      Kannst Du bitte auch einmal kritisch die IDEE des Monotheismus überdenken, ehe Du "Beweistexte" ohne ihren ZUSAMMENHANG aufführst.

      Die Schrift von Mose bis Johannes ist "einheitlich" inspiriert.

      Noch einmal:

      Nicht Athanasius (römische Trinität) hatte die "Ganze Wahrheit", auch nicht Arius (Vater-Sohn-Hierarchie) und erst Recht nicht Mohammed (Allein-Allah).
    • Hallo ihr, es reizt mich ja doch zu sehr, zu schreiben.

      Ich finde, man braucht nicht kilometerlang über "echad" oder andere Begriffe zu schreiben.
      So beginnen ja Zeugen oder Muslime ihre Argumentationen, um unsichere Christen endgültig ins Wanken zu bringen.
      Man sollte sich auf sowas nicht einlassen.

      Gott ist ein Geheimnis. Wer maßt sich an, das zu ergründen?
      Dass in der Schrift Vater, Sohn und Geist in einträchtiger, heiliger Beziehung sind, ist unverkennbar.
      Man muss nicht über Begriffe diskutieren, sondern sehen, wie der Sohn sich als derjenige zeigt, in dem Gott vollkommen offenbart wird.

      "Ein jeder Geist, der bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott;
      ein jeder Geist, der nicht bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist antichristlicher Geist", schreibt Johannes.

      "In das Fleisch gekommen" heißt nicht: das war ein Mensch und jüdischer Weisheitslehrer, wie heute viele gerne haben möchten.
      Sondern der Sohn aus Gott, von Ewigkeit eingeboren im Vater, der seine Majestät verlassen hat, um bei uns zu sein und uns zu erlösen.

      Befasst man sich mit all den Ideen und Lehren außerhalb der evangelischen Botschaft, sieht man, dass es nicht zusammenpasst. Nimmt man ein Puzzleteil weg, passt das Ganze nicht mehr, denn die Schrift lässt es nicht zu.

      Im Alten Testament ist dies schon verborgen, das stimmt, aber noch nicht ganz offenbar.
      Deshalb ist es zu kurz gegriffen zu sagen, das sei ja immerschon der Glaube gewesen. Nein, aus dem AT ist das nicht in Gänze zu erkennen. Das erkennen erst wir Christen, weil wir es von Christus her lesen.

      LG
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Seele1986 schrieb:

      Im Alten Testament ist dies schon verborgen, das stimmt, aber noch nicht ganz offenbar.
      Deshalb ist es zu kurz gegriffen zu sagen, das sei ja immerschon der Glaube gewesen.
      Zu allen Zeiten ging es immer um Glauben und Vertrauen!

      Das ist das A + O des Glaubens!!!
      Siehe ein Beispiel hier..
      Lukas
      39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda
      40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
      41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt
      42 und rief laut und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
      43 Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
      44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
      45 Ja, selig ist, die da geglaubt hat! Denn es wird vollendet werden, was ihr gesagt ist von dem Herrn.
    • Seele1986 schrieb:





      Gott ist ein Geheimnis. Wer maßt sich an, das zu ergründen?
      Dass in der Schrift Vater, Sohn und Geist in einträchtiger, heiliger Beziehung sind, ist unverkennbar.
      Man muss nicht über Begriffe diskutieren, sondern sehen, wie der Sohn sich als derjenige zeigt, in dem Gott vollkommen offenbart wird.

      "Ein jeder Geist, der bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott;
      ein jeder Geist, der nicht bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist antichristlicher Geist", schreibt Johannes.

      "In das Fleisch gekommen" heißt nicht: das war ein Mensch und jüdischer Weisheitslehrer, wie heute viele gerne haben möchten.
      Sondern der Sohn aus Gott, von Ewigkeit eingeboren im Vater, der seine Majestät verlassen hat, um bei uns zu sein und uns zu erlösen.
      Amen.


      Seele1986 schrieb:

      Hallo ihr, es reizt mich ja doch zu sehr, zu schreiben.
      Es freut mich wieder von dir zu lesen, Simon und deine Beiträge sind auch bereichernd. :)


      Liebe Grüße mit Sprüche 30, 4

      Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer faßte den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer bestimmte alle Enden der Erde? Wie heißt er und wie heißt sein Sohn? Weißt du das?
    • Bogi111 schrieb:

      Zu allen Zeiten ging es immer um Glauben und Vertrauen!
      Das ist richtig. Ich meinte, die Heilige Dreieinigkeit Gottes ist in den Alten Schriften verborgen.

      Vater, Sohn und Geist findet sich erst mit dem Taufbefehl Jesu als Bekenntnis der Christenheit.
      Vorher ist dies sicher angedeutet - Genesis 1, Psalmen und andere Stücke - aber noch nicht gänzlich offenbart.

      Es wäre ja auch unlogisch. Was sollte denn Jesus offenbaren und sagen "Ihr kennt meinen Vater nicht!" (und sie verstehen ihn ja auch nicht, sondern klagen ihn der Gotteslästerung an), wenn dies alles bereits offenbar sei?
      Wer den Geist Gottes hat, der erkennt es. Folglich kann es nicht allgemeine Lehre gewesen sein, wenn erst Gottes Geist ausgegossen sein muss, um dies überhaupt zu verstehen.

      LG
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Seele1986 schrieb:

      Vorher ist dies sicher angedeutet - Genesis 1, Psalmen und andere Stücke - aber noch nicht gänzlich offenbart.
      Ja natürlich! Hier sieht der Gläubige den Vater der nicht kommen kann,den Sohn der an Stelle seines Vaters Mensch wird und der Geist Gottes der Jesu gezeugt und Elisabeth zeigt..... ;) ja der im Gläubigen woht....