Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Einspruch, lieber Norbert,

    die Schriftgelehrten warfen Jesus .ja vor, sich zu Gott zu machen (was er damit korrigierte, dass er sage, Gottes Sohn zu sein). Du aber wirfsr Jesus NICHT vor, sich als Gott zu bezeichnen, sondern du behauptest, er sei Gott DAS ist, wenn auch unbeabsichtigt, Gotteslästerung, ganz im Gegensatz zur Kritik der Schriftgelehrten, die ich nicht als Gotteslästerung sehe, sodern als unnötige, falsch verstandene "gutgläubige" VERTEIDIGUNG Gottes.

    Es gibt m.W. keine Belegstelle in der Schrift, deshalb kannst du gfs. sicher nur wieder mit trinitarischer Auslegung kommen. Oder hast du eine klare Bibelstellle genannt? Mir ist keine in Erinnerung, aber ich bin ja noch nicht so lange dabe. - Aber selbst "Ich bin der Anfang und das Ende" ist kein Bewis, wie "dein" Video behauptet. Denn das ist ganz anders gemeint: Jesus ist ohne Ende, und wäre er DER Anfang, wäre er sowieso nicht anfafngslos. Also wo ist dein Beweis?

    Fazit: Für dich und die anderen Dogmatikerist Jesus anfangslos ewig und deshalb Gott, für uns Antitrinitarier ist nur der Vater als alleinigerGott anfangslos ewig und der Sohn ein geschaffenes, aus Gott vor Äonen ins Leben gerufenes Wesen.

    Was mich betrifft, kann es damit sein Bewenden haben, damit wir uns - falls keine neuen Argumente mehr aufauchen - nicht "ewig" im Kreise drehen.


    Gute Nachh und guten Schlaf!
  • edit für Norbert,
    du hast natürlich recht: wenn man als Adressaten der Kritik Jesus mit den Trinitariern vergleicht, wird beiden (von den Schriftgelehrten und den Antitrinitariern) Gottesläserung vorgehalten.
    Du wirst gesehen haben, dass ich stattdessen die Kritiker selbst mit einander verglich, und da könnte ich weder den Schriftgelehrten noch den Antitrinitariern Goteslästerung vorwerfen, sondern (mit Jesus) Verrteidigung des Höre-Israel zugute halten.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    hnitschke schrieb:

    d es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. Matthäus 10.20Du behauptest, Jesus sei anfangslos ewig wie der Vater und damit auch selber Gott. Abgesehen davon, dass Letzteres Gotteslästerung ist: wo sind die Bibelstellen über Jesu anfangslose Ewigkeit??
    Die dazugehörigen Bibelstellen, die nachweisen dass Jesus Christus anfangslos und kein geschaffenes Geschöpf ist, habe ich hier schon zur Genüge gebracht!Sie werden nur nicht zur Kenntnis genommen, bzw. nicht wörtlich, es wird mit anderen Übersetzungsmöglichkeiten argumentiert oder die Stellen werden schlicht ignoriert...
    Lieber Norbert
    Gottes Geist in und aus dem Menschensohn Jesus von Nazareth ist anfangslos und endlos. Jesus hat die Welt (der Finsternis) überwunden(wir auch, wenn wir wahrhaftig Jesus Christus nachfolgen, also umsetzen was Gott durch ihn lehrte, statt ihn nur anzuhimmeln)und schuf mit der Kraft Gottes Geistes in sich, die Welt (des Lichts)
    Jesus kam als Licht vom Vater des Lichts.Du scheinst auch klare Bibelstellen von mir zu ignorieren,

    wobei Jesus seine Jünger beruhigen will, indem er ihnen erklärt, dass wenn sie in Bedrängnis geraten würden des Vaters Geist durch sie reden würden.

    Bibelstelle

    Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. [url='http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/#20']Matthäus 10.20[/url]


    also, wenn Jesus sagt, vor Abraham bin ich, oder ich bin das Alpha und das Omega, dann ist es nicht der Mensch Jesus sondern spricht des Vaters Geist durch den Mund seines Sohnes. Gott ist ja unsichtbar, Gott ist Geist und niemand hat Gott je gesehen. Doch sein Sohn machte seinen Willen auf Erden bekannt. Und wer den Willen des Vaters im Himmel tut, der ist Jesus Bruder und Schwester, kommt in den Himmel. Somit ist es wohl sehr sehr wichtig, zu lesen was Jesus Christus lehrte und das voll Liebe und innerer Überzeugung umzusetzen, damit man auch EINS wird mit IHM und dem einigen Gott, was uns jedoch ebenfalls nicht zu Gott (Jesus:der Vater und ich sind EINS) macht sondern zu Söhnen und Töchtern, zu denen der allein wahre Gott, der Vater im Himmel letztendlich sagen kann

    Bibelstelle

    Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. [url='http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/markus/1/#11']Markus 1.11[/url]


    Dieser einige Gott gab Jesus auch ein,was er der Menschheit, vorab den bislang "Verlorenen Schafen des Hauses Israel" mitteilen wollte:


    Bibelstelle

    Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. [url='http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/7/#16']Johannes 7.16[/url]

    Bibelstelle

    Ich habe viel von euch zu reden und zu richten; aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich vor der Welt. [url='http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/8/#26']Johannes 8.26[/url]


    Hier kommt klar aus Christi Mund, wer mit dem Wahrhaftigen in 1. Joh. 5.20 gemeint ist, also wie es Johannes verstand und ich ebenfalls. Der Wahrhaftige Gott war in Jesus und wir mit IHM im Wahrhaftigen, wenn wir uns aufmachen, den allenfalls sündigen Menschen auszuziehen, abgekehrt sind von jedwelchen Boshaftigkeiten (verleumden, stehlen, hintergehen, usw) um so eine neue Kreatur in Christus zu werden, also nurmehr Liebe leben, damit Gott der Liebe ist, immer mehr Macht auf Erden bekommt, sein Geist uns zu gottgefälligen Werken führen kann und so der Teufel (das Böse) immer weniger Machtanteile hat, weil immer mehr Christen ihm den Gehorsam lächelnd verweigern.

    Wenn wir EINS sind mit Jesus und Gott,wie der Sohn EINS war mit dem Vater, dann sind wir ja auch keine gottgewordene Menschen, wie Jesus auch nicht. Jesus war wahrer Mensch vom einzig wahren Gott gesandt.

    > Ich und der Vater sind eins. Johannes 10.30

    > auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt. Johannes 17.21
    > Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit,die du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, Johannes 17.22

    >Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien gleichwie wir. Johannes 17.11

    Das eigentliche Ziel des Vaters im Himmel, als er seinen Sohn sandte (Johannes 3.16) war ja offensichtlich jenes, um dessen Willen auf Erden zu verbreiten, deren beherzte und konsequente Umsetzung (Jesus Evangelium das leider Gottes verdreht wurde) zur Ausbreitung Gottes Reiches des Friedens und der Liebe beitragen würde.

    Gesegnete Grüsse renato23
  • Leute,

    nach fast 170 Seiten bzw. über 3333 Beiträgen hier macht es wirklich Sinn, langsam einen Cut zu setzen. Wir bewegen uns oft nur noch im Kreise und das Wiederholte wird wieder wiederholt und wiederholt...

    Sinn macht es, dass man aus dem hier gewonnenen Wissen neue Threads erstellt, die sehr spezielle Teilbereiche des Themas "Gottheit" bzw. der Natur Jesu angehen sollten.

    Danke euch. Hier wird geschlossen. :)
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Hallo Hajo!
    Hast Du dir im Thema TOP VIDEOS die in meinen Augen rein biblischen beiden Vorträge über
    1. Die Dreieinigkeit im Alten Testament +
    2. Die Dreieinigkeit im Neuen Testament
    angeschaut? Wenn nicht , bitte unbedingt nachholen, da hier keinerlei katholisch-dogmatische Argumente sondern reine Bibelstellen angeführt werden, die die Dreieinigkeitslehre eindeutig als biblische Lehre nachweisen!
    Ich war sehr begeistert, weil es meiner Meinung nach das allerbeste ist, was zum Thema "Wir glauben an eine Gottheit, die aus drei Personen besteht" jemals gesendet wurde!
    Wen das dann immer noch nicht von der Wahrheit der biblischen Dreieinigkeitslehre überzeugt hat, der möge sich dann anschließend noch folgende beide Videos anschauen:
    1. Die Dreieinigkeit in der Adventgeschichte
    2. Ellen White und die Dreieinigkeit

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Du kannst es einfach nicht lassen, lieber Norbert.
    ;)
    Ich wundere mich nur, dass du in anderen Threads das Papsttum als die Hure Babylon und damit als die abgefallene Kirche identifizierst, die den bibl. Sabbat durch den damals heidnischen Sonntag ersetzte, das Biderverbot aufhob und den Kalender samt Festtagn änderte (hat alles sehr viel für isich) - dass du also mit guten Argumenten einen Abfall von Papast und Kirche festsellst, auf der anderen Seite aber dem Dogma dieser Kirche folgst.

    Gut, ich schaue trotzdem gelegenllich mal in das Video und melde mich dort.
    LG Hajo
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Hallo Hajo!
    Hast Du dir im Thema TOP VIDEOS die in meinen Augen rein biblischen beiden Vorträge über
    1. Die Dreieinigkeit im Alten Testament +
    2. Die Dreieinigkeit im Neuen Testament
    angeschaut? Wenn nicht , bitte unbedingt nachholen, da hier keinerlei katholisch-dogmatische Argumente sondern reine Bibelstellen angeführt werden, die die Dreieinigkeitslehre eindeutig als biblische Lehre nachweisen!
    Ich war sehr begeistert, weil es meiner Meinung nach das allerbeste ist, was zum Thema "Wir glauben an eine Gottheit, die aus drei Personen besteht" jemals gesendet wurde
    Grüß dich, Norbert - Fortsetzung im Videothread?
  • HNITSCHKE, mein ganzer Beitrag Nr. 24 ist von mir, da ist nix von Jacob drin.
    Ich habe dort in (kleinen) Anführungszeichen auch den Löschvermerk eines Mods hinkopiert, um zu zeigen, dass ein Beitrag von mir an ursprünglicher Stelle gelöscht wurde.
    Das Ende das Beitrags, das ich dann beim Wiederholungsversuch, meine Gedanken hier zu äußern, rausgenommen hatte, weil ich fürchtete, dass dieses dazu führt, dass wieder mein ganzer Beitrag gelöscht wird, war etwas spekulativ von mir, es ging um Praktiken wie sie in Geheimdiensten anzutreffen sind und wie ich sie leider auch in den Kirchenstrukturen vermute. Ich führe ihn Dir jetzt also hier doch noch einmal auf, weil Du danach fragst und hoffe, dass wenn er wieder Missfallen erregt, dass er ins OT verschoben wird, wo Du ihn dann lesen kannst, statt dass er einfach komplett gelöscht wird.
    Also ich beendete obige Gedankengänge ursprünglich mit dem Absatz:

    "Es ist doch bekannt und schon herausgekommen, dass die Jesuiten und andere im verborgenen arbeitenden Hasser des Protestantismus überall ihre Leute hingeschickt haben um von innen zu zersetzen. Die V-Leute des Vatikan gewissermassen. In den Staaten und der Politik läuft es mit den gleichen Methoden, siehe NSU/Verfassungsschutz usw.. Die, die die Verfassung schützen sollen, untergraben sie selber. Und die, die das Wort Gottes schützen sollten, haben es selbst untergraben. Aber Gott entgeht es nicht."
  • Aha.
    Alles verstanden- bei den Kirchenstrukturen stellst du aber nur Vermutungen an. Dass Kirchenleitungen den Weg in die von ihnen gewünsche Richtung mit manchmal fragwürdigen Mitteln lenken, mag sein, ob das aber mit SOLCHEN vergleichbaren Methoden geschieht`? Ich weiß es nicht und kann es deshalb nicht behaupten..

    Zu denken git mir allerdings ein Gottesdienst, in dem der Pfarrer von der Kanzel her Phil 2,6 mit den Worten vorlas, Jesus habe es nicht für einen Raub angeselen, Gott zu sein. Darauf hinerher angesprochen, sagte er, er wisse, dass dort "Gott gleich" stünde, aber "Gott" sei dasselbe..

    Wenn die Stützung eines Dogmas ein Falschzitat rechtfertigt, möchte ich nicht wissen, welche Mittel manchmal in der Kirche den Zweck heiigen.
    LG Hajo
  • Na ja, ich kann keinen größeren Unterschied erkennen zwischen den Aussagen : "Jesus IST GOTT GLEICH" (Phil.2,6) oder "Jesus ist Gott".

    ===> Wenn Jesus Gott gleich ist, dann ist er auch Gott!

    ----> siehe zur genaueren Argumentation zu Phil.2,6 ff. folgende Beiträge von mir. ----->

    Das Opfer Jesu - was ist das Besondere daran? und den folgenden!
  • Das Opfer eines sündlosen Menschen hätte nicht ausgereicht, um Adams Sündenfall zu "reparieren". Daher musste der Allmächtige selbst Mensch werden, Adams Tod sterben und von der Gottheit wieder lebendig gemacht werden.
    "damit alle (Menschen), die an ihn glauben/vertrauen, nicht verlorengehen müssen sondern ewiges Leben haben können". Joh. 3:16
  • Guten Tag Norbert,

    dass Du keinen größeren Unterschied zwischen den Aussagen: Jesus IST GOTT GLEICH“ (Phil.2,6) oder „Jesus ist Gott“ erkennen kannst, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Denn wenn Du zwei eineiige menschliche Zwillingsbrüder hast, Bruder A und Bruder B, dann ist Bruder A seinen Bruder B GLEICH. Zwei Menschen sind sich also gleich. Sind sie deshalb aber A und B EIN einziger Mensch? Nein!
    Wenn Christus Jesus also seinem Vater so gleicht wie Bruder A seinem Bruder B (oder noch mehr), müssen sie dann deshalb EIN einziger Gott sein, oder kann es nicht so sein wie bei den beiden Brüdern?

    Meine Frage als: Ist Deine Meinung, dass weil Jesu seinem Vater (oder Gott) gleich ist, er deshalb „EIN einziger“ Gott mit seinem Vater sein MUSS logisch oder unlogisch?

    Die Frage ist hier deshalb nicht am Thema vorbei, weil genau bei dieser Frage (zwei von der Substanz her gleiche Götter von Ewigkeit her) ein Unverständnis in der Entwicklung des traditionellen Adventismus lag, sodass z. B. zwischen Uriah Smith und dem späteren Aussagen Ellen Whites Differenzen vorliegen (ob Christus geschaffen oder ewig existent ist). Der Gedanke, dass man mit einer Zwei-gleiche-Götter-Lehre in den Polytheismus hineingehen würde, hat das Nachdenken über die Naturen von Jesus und seines Vaters stets behindert. Aber es geht beim Monotheismus nicht um die Substanz von Göttern, sondern um die einzigartige Autorität die den Monotheismus ausmacht. Also wer auf dem Königsthron sitzt, Bruder A oder Bruder B.

    LG
    Junker
  • Da ja leider das Dreieinigkeitsthema immernoch geschlossen ist, (was einer Art Maulkorb über so ein eminent wichtiges Thema gleichkommt) muss ich wohl editiert hier verlinken. Bitte die erste nervige Minute des Videos mit so einem Radio-Jingle überspringen.
    Vorweg, ich kenne die Gruppierung WLC nicht und das steht wohl für Worlds Last Chance, was sich ziemlich nach Panikmache anhört. Trotzdem finde ich interessant, was darin über die Trinität in der Geschichte des Frühchristentums gesagt wird. Allerdings wirkt der Dialog gestellt, also als ob der Eine noch nicht wüsste, was der Andere ihm erzählen will, aber was gesagt wird, finde ich gut.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW () aus folgendem Grund: Keine Videos ohne detaillierte Inhaltsangabe (ausgenomen in den beiden video-threads) Im Übrigen OT - kein Bezug zur Geschichte der Trinität in der Kirche der STA

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Na ja, ich kann keinen größeren Unterschied erkennen zwischen den Aussagen : "Jesus IST GOTT GLEICH" (Phil.2,6) oder "Jesus ist Gott".

    ===> Wenn Jesus Gott gleich ist, dann ist er auch Gott!
    Lieber Norbert,

    (1)
    das Himmelrech GLEICHT einem Sauerteig (Mt 13,33) oder z.B. einem kaufmann (Mt 13,45): Diir zufolge müsste also jeder Sauerteig oder jeder Kafmann identisch mit dem Himmelreich sein, denn wenn der kaufmann dem Himmelreich gleich ist, dann ist er auch das Himmelreich ...

    Ich warte auf deine Antwort auf Junkers Frage, ob A oder B (oder beide?) auf dem Thron sitzen.
    Dazu gibt die Bibel u.a. in der Offenbarung und in Stephanus' Blick in den offenen Himmel Antwort: Auf dem Thron sitzt "A" (Gott), und DANEBEN - nicht AUF diesem Thron - beefndet sich "B" (Jesus). Aber wieso willst du es besser wisssen? 2 oder 3 Jahwes auf Gotttes Thron?

    (2)

    Du gehst mit einem "Na ja" an der Frage vorbei, ob der Zweck (den lauschenden "Schäfchen" die DEL zu vermitteln) jedes Mittel heiligt, auch ein Falschzitat.
    Ich vermutte, DU würdest Phil 2,6 korrekt von der Kanzel vorlesen (GOTT GLEICH ZU SEN), um danach deine ASLEGUNG folgen zu lassen was das für dich bedeutet.
    Oder?

    Und da sind wir wieder bei BEDEUTUNGEN und AUSLEGUNGEN, von denen die Christenheit seit dem 4. Jh. voll ist. Gleich sein bedeutet aber nicht identisch zu sein. Mich wundert, dass eine Glaubensgemeinschaft, die es beim Sabbat so überaus genau nimmt wie die STA,
    in diesem Kernpunkt einem menschhlichen Dogma folgt statt den eindetigen Aussagen a) vn Gott, b) von Jesus, c) von Paulus. Satan hat es seit Nicäa geschafft, das Fundament des chrislichen Glaubens von innen her auszuhöhlen und den Blickwinkel subtil weg von Gott, der Quellle und dem Ziel und der letzten Instanz, auf Gottes Sohn als zweiten Jahwe zu verschieben. Und ich fürchte, Satan hatte auch seine Hand im Spiel, als die STA sich von dem Glauben ihrer Pioniere ab- und einer Vergottung des göttlichen Sohnes zuwandten..

    LG Hajo

    p.s. für Rosen,
    danke für den WLC-Radio-Link. Ich glaube, "world's last chance" ist längst vertan und DER Abfall hat 325 n.Chr. begonnen. Für mich ist dieses Video überzeugend. Das Frage-Antwort-Konzept wie bei dem Getue eines TV-shoppig-Senders sei den Mods gegönnt: da es genug Ahnungslose gibt und in der Tat die meisten Christen keine unbequemen Fragen stellen, um nicht eines unreifen Glaubens bezichtigt zu werden, darf dieses gegenseitige Sich-die-Bälle-zuwerfen allemale sein, es verkauft die Zuhörer ja nicht für dumm, wie es jener Pfarrer tat, der Phil 2,6 bewusst falsch von der Kanzel her vorlas, genau wissend, dass kaum einer der Zuhörer, die das Falschzitat "gläubig" in sich aufnahmen, den wirklichen Wortlaut kannte. Im Kleinen ein Stück dieser Gehirnwäsche oder "Lenkungsmechanismen", wie du sie weier oben im Großen bescreibst.
  • "Wer auf dem Thron sitzt..."
    so wird in der Bibel in vorchristlicher Zeit der "Vater=El-Roeh" bezeichnet. Nach Jesu Auferstehung trat der "Menschensohn" zur "Rechten" hinzu. Derselbe existierte schon vorher ohne Anfang wie der "Vater", der Geist Elohims ebenfalls. Hinsichtlich ihrer Autorität sind alle drei "Elohim" (Pluralis Majestatis). D. h. alle drei sind "Majestät". Ihre "Wiederentdeckung" durch E. White in der Kellogg-Krise war notwendig, weil Kellogg einen falschen Geist Gottes=Kraft Gottes lehrte.
  • Guten Tag,

    allgemein ist zu sagen, dass das Thema der "Entwicklung der Trinitätslehre im Adventismus" hier im Forumsthema zu beachten ist, da dieses Forumsthema sonst geschlossen wird, wenn hier die Argumente pro und contra Trinität besprochen werden. Eine offene Diskussion über die Trinitätslehre ist für ein STA-Forum viel zu heiß und wird unterbunden werden.

    Die Frage welchen Wissensstand der historischen Adventismus hatte, ist aber – bezüglich dem Elohim-Argument von Freudenboten - durchaus wichtig, wenn verstanden werden will, warum man damals, z. B. wegen des Plural von Elohim (aber auch bei vielen anderen trinitarischen Argumenten) keinesfalls zu Trinitariern werden konnte (auch Ellen White verwendete das Elohim-Argument nie in ihren Schriften).
    Der Wissensstand damals war nämlich viel höher, als er heute unter manchen Theologen besteht (ich selbst hatte einmal eine Diskussion mit einem ehemals „lehrenden“ Theologen einer siebenenten-tags-adventisten Hochschule über Elohim und er musste dann zugeben, dass er nicht wusste, dass Majestetsplurale (z. B. auch bei Adonai, das auf Josef angewandt wurde) im Alten Testament vorhanden sind und dass Elohim, wenn auf Gott bezogen, – weil es im AT auch für andere Einpersonengötter oder für Mose verwendet wird – wohl eine Majestetsplural ist).

    Damit man sieht, welcher Wissensstand den Adventisten bereits im 19. Jahrundert zur Verfügung stand, hier ein Zitat aus dem Buch: Hebräische Grammatik, von W. Gesenius und E. Kautzsch, 1896, §124g, S. 393, Nachdruck: Ulan Press, 2012:
    »Hoheits-oder Herrschafts-Plurale[...][sind] eig. eine Abart der Abstraktplurale [...]mit dem Nebensinn einer intensiven Steigerung des Grundbegriffs [...]; so vor allem אלהים[’elohím]Gottheit,Gott(zu trennen von dem numer.[ischen]Plural „Götter“ Ex 12, 12 al). [...]Dafür, daß der Sprachgebrauch die Idee einer numer.Vielheit von ′א[’elohím](soweit es zur Bezeichnung einesGottes dient) völlig abgestreift hat, spricht vor allem die fast regelmäßige Verbindung mit dem Singular des Attributs [...]Danach dürfte ′אvon Haus aus neben dem numer. Plural auch als Abstrakt-Plural [...]gegolten haben und wie andere solche Abstracta auf den konkreten einzel-nen Gott [...]übertragen worden sein.«

    Dass dies auch heute noch der Stand des theologischen Wissens ist, lässt sich im Theologischen Begriffslexikon zum Neuen Testament (SCM R.Brockhaus, 2010, S. 829) nachlesen:
    "Das Wort[elohim]begegnet 2570mal im AT und wurde urspr. nur als Appellativum gebraucht. Es benennt dabei sowohl im Plural »Götter« als auch singularisch (Abstrakt-, Intensitäts- oder Hoheitsplural) »Gott«."

    Auf jenen Wissensgrundlagen, wie bspw. der von Gesenus/Kautzsch, aus der damaligen Zeit, konnte dieses numerische Elohim-Argument, das es seit langem gibt, damals nur als ein unwahres Argument, das daher niemals von Gott kommen würde, verstanden werden.
    Will man den historischen Adventismus verstehen, und den Wandel in der Trinitätslehre danach, dann sollte man auch wissen, warum die Trinitätslehre damals – von bekehrten Christen, wie z. B. James White –, so vehement zurückgewiesen werden konnte: Weil nämlich bereits genügend Wissen vorlag, um eine seriöse Beurteilung, im guten Gewissen vor Gott, darüber erlangen zu können.
    Es ist also nicht so sehr das Unverständnis der damaligen Adventisten, wie heute manchmal behauptet wird, die dazu führte, dass man eine antitrinitarische Stellung einnahm. Aber die späteren Aussagen von Ellen White gingen eben über den damaligen – und heutigen – Erkenntnisstand deutlich hinaus.

    LG
    Junker
  • Die 2 Meinungen , die nicht miteinander kompatibel sind...

    hnitschke schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Na ja, ich kann keinen größeren Unterschied erkennen zwischen den Aussagen : "Jesus IST GOTT GLEICH" (Phil.2,6) oder "Jesus ist Gott".

    ===> Wenn Jesus Gott gleich ist, dann ist er auch Gott
    LG Hajo

    p.s. für Rosen,
    danke für den WLC-Radio-Link. Ich glaube, "world's last chance" ist längst vertan und DER Abfall hat 325 n.Chr. begonnen. Für mich ist dieses Video überzeugend.
    Man kann es drehen und wenden wie man will, es wird letztlich immer die 2 Meinungen geben , die nicht miteinander kompatibel sind:
    Entweder man glaubt an die Dreieinheit Gottes = die Dreieinigkeit Gottes als christliche - biblische Lehre und sagt: »Es gibt eine ewige GOTTHEIT , die aus drei Personen besteht und von der jede Person ewig ist und unerschaffen! Ewig ist der Vater - ewig ist der Sohn - ewig ist der Heilige Geist. So hat man es bereits seit dem Jahr 200 geglaubt , weil Irenäus von Lyon zu der Aussage gelangte, dass »Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist«! Die biblische Begründung finden wir auf den ersten Seiten der Bibel als Gott spricht: »Lasset uns Menschen machen!« wobei jetzt auch durch das Wort »uns« die Dreieinheit Gottes bestätigt wird!

    oder

    man glaubt, dass nur der Vater dieser eine Gott ist, der »der allein wahre - und damit auch einzige Gott ist« (Joh.17,3), der seinen göttlichen Sohn (Joh.1,1) vor Beginn des Weltalls irgendwann einmal vor sehr langer Zeit geschaffen und gezeugt hatte und dass es keinen Heiligen Geist als dritte Person der Gottheit gibt, da der Heilige Geist nur des einen ewigen Gottes ewige Kraftwirkung ist. Und in schwerer POLEMIK gegen die Trinitarier wird dann behauptet dass die Dreieinigkeitslehre eine Lehre des Satans ist, die dieser in die Kirche eingeführt habe um das Christentum zum Abfall des wahren biblischen Glaubens zu führen!


    Diese Verteidigung dieser beiden Auffassungen haben sich auch in der Entwicklung der Adventbewegung wiedergespiegelt, aber am Ende hat sich dann die evangelisch-methodistische Auffassung der Ellen Gould White - die ja aus der Methodisten-Kirche ursprünglich her kam - durchgesetzt, welche die Dreieinigkeitslehre des Konzils von Nicäa (325) und von Konstantinopel (381) bestätigt haben und so ist seit 1931 die LEHRE VON DER DREIEINHEIT GOTTES offizielle Lehre und Teil der 28 Glaubenspunkte der Kirche der Siebenten Tages Adventisten.
    Der Mann der Ellen White, geb. Harmon , James White, der ursprünglich von der Christlichen Vereinigung herkam, soll aber Zeit seines Lebens die DEL angeblich abgelehnt haben....

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Junker schrieb:

    allgemein ist zu sagen, dass das Thema der "Entwicklung der Trinitätslehre im Adventismus" hier im Forumsthema zu beachten ist, da dieses Forumsthema sonst geschlossen wird, wenn hier die Argumente pro und contra Trinität besprochen werden. Eine offene Diskussion über die Trinitätslehre ist für ein STA-Forum viel zu heiß und wird unterbunden werden.
    Den Eindruck hab ich ich auch schon gewonnen. Leider.
    Ich freue mich, dass Du hier hereingekommen bist mit Deiner guten Kenntnis der Geschichte in dieser Angelegenheit. Solltest Du Herrn Horst Kautz kennen, der lt. den Angaben in seinem Aufsatz aus der Stuttgarter Gemeinde stammt(e), dann richte Ihm bitte meine Bewunderung aus, Wer weis, vielleicht bist Du es auch selbst.