Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Liebe Renato,
    du triffst bei mir immer wieder die richtige Saite, danke. Jawohl, dieses Dogma wurde damals dem Chritentum aufgezwungen, und zwar letztlich durch Gefälligkeits-Entscheidung des Kaisers gegen den Willen vieler Kirchen, um quasi "Ruhe im Karton" zu haben. Die urchristlichen Gemeinden kannten keine Dreieinigkeit!
    Die damalige Wulfila-Bibel kannte so was auch nicht.
    Und - scherzhaft - ich stell mir immer wieder vor, wie der Vater im Himmel und Jesus Christus sich verwundert die Augen reiben, was man ihnen da so alles angedichtet hat und was sie sein sollen ...
    Herzlich
    Hajo

    Lieber Freudenboten,
    bleib entspannt! Damit, mir bzw.damit auch den anderen Dogmengegnern das richtige Bibellesen abzusprechen und uns (ausgerechnet von Seiten der Dogmatiker!) den Ersatz durch Philosophieren vorzuwerfen: weißt du, das erheitert mich wirklich
    Bitte sieh mir nach, dass ich mich zu deinen ständigen Wiederholungen nicht mehr äußern mag, das führt zu nix, ufert wieder aus und wir drehen uns im Kreise.
    Aber ich schließe aus deinem Beitrag, dass du offenbar in Verlegenheit bist, meine einfache Fragestellung nach Off 1,1 zu beantworten! Oder?
    Es grüßt dich
    Hajo

    p.s. Mag mir jemand meine o.g. Frage zu Off 1,1 beantworten? Falls wir das "schon hatten", hab ichs überlesen und bitte um Nachsicht.
  • WARUM AN DER LEHRE DER DREIEINIGKEIT FESTHALTEN?

    hnitschke schrieb:

    1. Die urchristlichen Gemeinden kannten keine Dreieinigkeit!
    2. Jawohl, dieses Dogma wurde damals dem Chritentum aufgezwungen.
    3. P.S. Mag mir jemand meine o.g. Frage zu Off 1,1 beantworten?


    1. Das kann schon sein.
    2. Ob die Dreieinigkeitslehre dem Christentum aufgezwungen wurde, ist nicht gesagt. Sie kann sich ja auch durch die Erkenntnis des Heiligen Geistes entwickelt haben! Die Frage, die sich stellt ist schlicht und ergreifend die, gibt es Trinität wirklich oder ist sie ein Hirngespinst. Wer will das entscheiden? Die Bibel! Aber in ihr gibt es Bibelstellen die eindeutig für die Dreieinigkeitslehre sprechen und solche, die dagegen sprechen und die sagen: Gott ist nur EINER. ---> A!so kommen wir hier nicht zu einer Lösung!
      Also stellen wir noch einmal die Frage: Wer will das entscheiden? (weil die Bibel nicht eindeutig ist! ----> Das beweisen diese ganzen 148 Seiten hier!)Antwort: Die Kirche! Denn diese ist »der Leib Christi«. Und hat es die Kirche entschieden? Ja, sie hat es - was schlicht und ergreifend historische Tatsache ist! - sie hat es entschieden auf dem Konzil von Nicäa (325) - und auf dem Konzil von Konstantinopel (381). Und was hat sie entschieden? Sie hat entschieden , dass GOTT DER DREIEINE ist! Also seit ca. 1.665 Jahren glaubt man an die Trinitätslehre! Warum sollten wir Christen uns daher nicht hier an diese über 1.600 Jahre alte christliche Tradition halten, die sich in meinen Augen bewährt hat. Und haben nicht sämtliche Reformatoren (von Jan Hus - über Martin Luther und Ulrich Zwingli - bis hin zu Johannes Calvin/ von John Wesley - über John Smyth und John Nelson Darby - bis hin zu Ellen Gould White!) diese frühe christliche Lehre bestätigt - und im Einklang mit Gottes Wort betrachtet? Sollten diese treuen Glaubenszeugen vom Heiligen Geist alle fehlgeleitet worden sein? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen - und deshalb halte ich - man mag mich nun dafür als Dogmatiker und Traditionalisten bezichtigen - trotz aller berechtigten oder unberechtigten Einwände - dennoch an der Lehre der Dreieinigkeit fest!
    3. Dazu später mehr!

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    hnitschke schrieb:

    1. XXXXXXXXX
    2. XXXXXXXXX
    3. P.S. Mag mir jemand meine o.g. Frage zu Off 1,1 beantworten?


    In der Neue evangelistische Übersetzung lesen wir:

    Für wen diese prophetischen Worte bestimmt sind
    1 1In diesem Buch enthüllt Jesus Christus, was Gott ihm für seine Diener anvertraut hat. Sie sollten wissen, was bald geschehen muss. Deshalb schickte er seinen Engel mit dem Auftrag zu seinem Diener Johannes, ihn das alles sehen zu lassen.

    2 Dieser Johannes berichtet nun alles genauso, wie es ihm gezeigt worden ist und wie er es als Wort Gottes von Jesus Christus empfangen hat.

    Die Anmerkung 1 sagt:
    Anfang der 90er Jahre begann Kaiser Domitian das Denunziantentum im Römischen Reich zu fördern und ließ die Christen systematisch verfolgen. So musste sich um 95 n.Chr. ein Enkel jenes Judas, der den Judasbrief verfasst hatte und ein Halbbruder von Jesus war, vor Domitian verantworten. Zur gleichen Zeit wurde der Apostel Johannes auf die Insel Patmos verbannt. Dort empfing er eine besondere Offenbarung seines Herrn Jesus Christus und schrieb auf, was ihn Gott sehen und hören ließ. Anschließend schickte er das Buch als Rundschreiben an sieben ausgewählte Gemeinden in Kleinasien. Diese Offenbarung hat als letztes inspiriertes Buch der Bibel eine besondere Bedeutung, weil in ihm die Linien der Heilsgeschichte, die im 1. Buch Moses beginnen, zusammengeführt werden.

    hnitschke schrieb:

    Off. 1,1 - "Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat ..." --- simple Fragestellung: Warum muss einem Jesus-Gottessohn diese Profetie erst gegeben werden bzw. warum kennt er sie nicht von vornherein
    Als wahrer Gott weiß Jesus diese Profetie selbstverständlich! Warum gibt Gott Jesus diese Offenbarung? Weil es hier nicht um das innergöttliche Verhältnis geht - dieses war von Johannes in Joh.1,1, Joh.20,28 und 1.Joh.5,20 bereits geklärt worden [mit der Intension Jesus = Gott bzw. Jesus ist auch wahrer Gott (und Mensch)]! - sondern weil hier eine Rangfolge und eine Hierarchie beschrieben werden soll bzw. eine Art » Befehlskette « von (ganz)oben bis unten:
    1. in der Befehlskette ist Gott; ---> dieser gibt diese weiter an ----> Jesus.
    2. Dieser Jesus gibt die Befehlskette weiter ---> an seine Diener - die Engel.
    3. Einer dieser Engel wird von Jesus an seinen Diener Johannes gesandt und damit von Jesus die Befehlskette an den Engel weitergereicht.
    4. Dieser Engel nun “übermittelt" dem Johannes schließlich die Visionen, die in der Befehlskette von ihm ---> zum Engel ---> vom Engel zum Herrn Jesus und vom Herrn Jesus ---> zu Gott gegangen sind und dann quasi wieder zu Gott zurückgehen...
    Also die Reihenfolge - und das zeigt sich auch im ganzen Verlauf der Offenbarung - ist: [Vom Himmel zur Erde - und dann wird Johannes von der Erde wieder in den Himmel versetzt! ---> Er, Johannes, sieht also in die Zeit (Diesseits) und in die Ewigkeit (Jenseits).]

    Gott ---> Christus ---> Engel ---> Johannes ---> die 7 Gemeinden ----> die Heiligen ---> Johannes ---> Engel ---> Christus ---> Gott .

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Epochen der Kirchengeschichte

    Norbert Chmelar schrieb:

    Gott ---> Christus ---> Engel ---> Johannes ---> die 7 Gemeinden ----> die Heiligen ---> Johannes ---> Engel ---> Christus ---> Gott .


    Die 7 Gemeinden könnten folgende Epochen der Kirchengeschichte repräsentieren:
    1. Urgemeinde: seit Pfingsten 33 - 133 n.Chr. [ca. 100 Jahre]
    2. Frühe Kirche: ~ 133 - 453 n. Chr. (bis zum 4. Ökumenischen Konzil) [ca. 320 Jahre]
    3. Waldenser: ~ 1150 - 1450 [ca. 300 Jahre]
    4. Hussiten: ~ 1450 - 1530 [ca. 80 Jahre]
    5. Lutheraner/Reformierte: ~ 1530 - 1630 (vom Augsburger Bekenntnis) [ca. 100 Jahre]
    6. Methodisten/Baptisten: ~ 1630 - 1830 [ca. 200 Jahre]
    7. Adventisten/Pfingstgemeinden: ~ 1830 - 1950 [ca. 120 Jahre]
    Die 8. und letzte Epoche der Kirchengeschichte = die Endzeit, könnte nochmals so lange dauern wie die Urgemeinde, also 100 Jahre: ~ 1950 - 2050

    Gott ---> Christus ---> Engel ---> Johannes ---> die 7 Gemeinden ----> die Heiligen ---> Johannes ---> Engel ---> Christus ---> Gott .
    ..J...............A.................H.................W...........................E...............................H......../...........J ..................E.................S...............U......


    Gott JEHOVAH - Christus ALLVERSÖHNER - Engel HELFER - Johannes WELT - Die 7 Gemeinden auf ERDEN - Die Heiligen des HERRN -
    Johannes = JÜNGER - Engel ERINNERT - Christus SIEGT! - Gott UNERFORSCHLICH/ UNSER VATER
    ==> JAHWEH = JEHOVAH ALLVERSÖHNENDER HELFER aller WELTEN und ERDENMENSCHEN HERR
    ==> JESU = JÜNGER ERINNERNDER SIEGER UNSER.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • hnitschke schrieb:

    Die damalige Wulfila-Bibel kannte so was auch nicht.
    Und - scherzhaft - ich stell mir immer wieder vor, wie der Vater im Himmel und Jesus Christus sich verwundert die Augen reiben, was man ihnen da so alles angedichtet hat und was sie sein sollen ...
    Auch wenn Dein Zynismus eine besondere Note hat und Du meinst die richtigen Mitstreiter zu haben, sind Deine Argumente in meinen Augen Kinderkram...

    Jesus hat uns einen klaren Auftrag gegeben und seine Nachfolger haben durch die Ausgießung des HL.Geistes gewusst,
    was es bedeutet im Auftrag des Vaters,des Sohnes und HL. Geistes zu handeln.

    Aus Deinen Zeilen kann ich nicht erkennen das Du das verstanden hast..... Da klingt viel vom "Vater der Lüge" mit....

    Eben in der Lektion für den Mittwoch, ein Wort zum Nachdenken gefunden...

    Tritt ein in die Weite der dreieinigen Liebe,
    Atme darin,Lebe darin, Handle darin!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

  • Lieber Bogi,
    wer was nicht versteht und bei wem der Vater der Lügen mitklingt, darüber ließe sich trefflich streiten, aber offenbar führt es zu nichts. Und im Auftrag vom Vater, Sohn und hG zu handeln, beweist ebenso wenig wie die bekannte Taufformel eine Trinität im dogmatischen Sinn.
    Warum erfahre ich deine persönliche Meinung zu Off 1,1 nicht? Hast du keine oder fühlst du dich in die Enge getrieben?

    Lieber Norbert,
    danke, dass du dich zu Off 1,1 äußerst. Mit vielen Worten sagst du aber m.E. wenig, nämlich, dass Jesus die Profetie bereits kannte, bevor der Vater sie ihm übermttelte. Geht ja aus deiner Sicht auch nicht anders, denn ihrzufolge ist Jesus ja sowieso Gott.
    Jesus KANNTE die Profetie also bereist? Das lese ich allerdings nicht in der Bibel!

    Und "die Kirche" und deren endlos lange Geschichte als Zeugin aufzurufen, ist das nicht gewagt? Die Freikirchen unterscheiden sich doch gerade von dieser Kirche, in deren Namen schon Unheil geschah und Falsches gelehrt wurde, so dass sie nicht unfehlbar war und ist.
    Es ehrt dich aber das Zugeständnis, dass es in der Schrift Stellen GEGEN die Trinität gibt. Jawohl, und diese sind klar genug, ganz anders als die mehr schlecht als recht auslegungs- bzw. philosophiebedürftigen Pro-Stellen. Nur, dass "die Kirche" deshalb entscheiden und festlegen muss, was wahr ist, sehe ich anders. Es muss vielmehr jeder für sich selber entscheiden anstatt sich der Verantwortung zu entziehen und etwas einfach zu übernehmen nach dem kölschen Motto "Et es immer so jewesen

    Herzlich
    Hajo
  • Hallo Norbert!

    Norbert Chmelar schrieb:

    hnitschke schrieb:

    Off. 1,1 - "Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat ..." --- simple Fragestellung: Warum muss einem Jesus-Gottessohn diese Profetie erst gegeben werden bzw. warum kennt er sie nicht von vornherein
    Als wahrer Gott weiß Jesus diese Profetie selbstverständlich!

    Erfindet man unsere Sprache, sowie das Griechische nicht neu, dann können deine Worte nicht stimmen! Was ist denn eine Offenbarung?

    Wikipedia schrieb:

    Eine Offenbarung ist die Eröffnung von etwas bisher Verborgenem. [...] Martin Luther verwendete das deutsche Verb „offenbaren“ zur Wiedergabe des griechischen Wortes apokalypsis (ἀποκάλυψις, „Enthüllung, Offenbarung“), von dem sich auch die Fremdwörter Apokalypse und Apokalyptik herleiten. Die Wortbestandteile des dazugehörigen Verbs apokalyptein („enthüllen, entblößen, offenbaren, kundtun“), apo („weg“) und kalyptein („verhüllen“), bedeuten soviel wie „eine Verhüllung fortnehmen“. Dieses Verb wiederum übersetzt in der Septuaginta die hebräische Wurzel glh (גלה) aus dem Tanach (dem Alten Testament).

    Dem Jesus wurde etwas "enthüllt". Danach hat er es einem Engel "enthüllt", der es dann wiederum dem Johannes "enthüllte". Und wer hat es zuerst dem Jesus enthüllt? Gott!!! Johannes unterscheidet hier ganz klar zwischen Gott und Jesus Christus. Und jetzt kommst du und sagst: "Gott hat Gott etwas enthüllt..." :/

    Jesus ist nicht allwissend, das bezeugt die Schrift an mindestens zwei Stellen!!!

    Gruß, GMacS
  • hnitschke schrieb:

    Und im Auftrag vom Vater, Sohn und hG zu handeln, beweist ebenso wenig wie die bekannte Taufformel eine Trinität im dogmatischen Sinn.
    Warum erfahre ich deine persönliche Meinung zu Off 1,1 nicht? Hast du keine oder fühlst du dich in die Enge getrieben?
    Lieber hnischke, warum warum sollte ich kneifen? Was für Dich Dogmatik ist, ist für mich erlebter Glaube!

    Um aus Offenbarung 1,1-3 aus einem Vorwort das heraus zu lesen,was Du herausließt, bedarf es besonderen Zweifel an der "Macht" Jesu!
    1 Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,
    2 der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat.
    3 Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

    Wer ist wohl der Lautsprecher???
  • Lieber Bogi,
    einfach nur den Bibel-Text zu wiederholen sollte unter deinem Niveau liegen. Also leider auch bei dir: mit vielen Worten weng gesagt, nämlich: wer daran zweifelt, dass Jesus die Profetie schon kannte (vgl. Norbert) - und sie also eigentlich gar nicht als Gabe des Vaters brauchte -, der zweifelt an Jesu Macht und ist nur ein "Lautsprecher". Merkst du nicht, wie unchristlich und konfus sich das liest? Wie widersprüchlich? Wie du damit Gott, den Vater, zum billigen Beiwerk des Sohnes, wenn nicht gar überflüssig machst? Was soll denn da dein "gelebter Glaube" beweisen? Halt, sorry, ich weiß schon: dass Jesus diese Vorausschau bereits kannte .....(ODER WIE LAUTET DEINE MEINUNG ZU MEINER FRAGESTELLUNG?) Das kommentiert sich von selber, ohne dass ich damit deinen persönlichen Glauben ankratzen möchte! Na, wenigstens vergreifst du dich nicht wieder wie zuvor so sehr im Ton, aber egal. ich hab viel Geduld.
    Herzlich
  • hnitschke schrieb:

    Merkst du nicht, wie unchristlich und konfus sich das liest? Wie widersprüchlich? Wie du damit Gott, den Vater, zum billigen Beiwerk des Sohnes, wenn nicht gar überflüssig machst?
    Lieber hnitschke, was soll man dazu sagen??? Ich kann Dir da wirklich nicht weiterhelfen. Mit meinem kindlichen Glauben
    verstehe ich was Gott mit LIEBE meint. Mit Deiner Vorstellung von "Hirarchie" kann ich nicht dienen.
  • Lieber Norbert,
    direkt zu deinem Post: Gane bedarf meiner Hilfestellung nicht, aber wenn ICH gefragt worden wäre, fiele mir als 2. Stelle jene ein, in der Jesus sagt, die Plätze neben seinem Vater wird DIESER einmal vergeben. Ist es abwegig daraus zu schließen, dass er sie nicht kennt? Und mit Off 1,1 wären es dann sogar 3 Bibelstellen.

    Zu deiner Antwort oben an MICH: Nein, du brauchst mir nicht zu helfen!!! Es fragt sich, WER Hilfe braucht. Es geht mir bei Off 1w,1 nicht um "Hierarchie", sondern warum Jesus diese Prophetie NICHT kannte und sie ihm daher erstmal von Gott gegeben wurde. LEIDER IST UND BLEIBT DEINE EINZIGE ANTWORT: NEIN, JESUS HABE DIE PROPHETIE BEREITS GEKANNT. Und damit erklärst du m.E. die Schrift partiell zur Lügnerin. Schade.
    Herzlich
    Hajo
  • Lieber Bogi,
    ich komme auf dein Selbstlob des kindlichen Glaubens zurück- Ja, kindlich glauben, aber nur an die Schrift und nicht an ein späteres von Menschen konstruiertes Dogma, das eure Glaubensväter ein halbes Jahrhundert lang verwarfen und erst unter Sachzwängen der Ökumene euer zentraler Glaubensgrundsatz wurde. Ein Mysterium, das niemand wirklich(!) versteht. Es ist dir unbenommen, mich mal wieder als boshaften Zyniker zu kritisieren, aber ich stelle mir folgenden Dialog zwischen Missionar (M) und ahnungslosem Eingeborenem (E) vor, nachdem Ersterer ihm gerade etwas vom dreieinigen Gott erzählte, an den er zu glauben habe:
    E: "?"
    M: "Es ist ein Geheimnis, selbst die Engel verstehen es nicht."
    E: "??"
    M: "Du musst einfach wie ein Kind daran glauben."
    E: "???"
    M: "Na gut, ich versuchs mal: Also da ist Gott, und das ist einer. Dann ist da Jesus - ebenfalls einer. Und es gibt den heiligen Geist, das ist auch einer. Und alle drei zusammen sind ebenfalls einer. Verstanden?"
    E: "??????????????????????"
    (der Eingeborene zählt mühsam und mit den Fingern seine drei Frauen durch: Eins, zwei,drei .. Aber es bleiben drei - vielleicht zu seinem Leidwesen :) Jedenfalls verzichtet er auf eine Bekehrung und glaubt lieber weiterhin an seinen Stammesgott.
    Herzlich
    Hajo
  • hnitschke schrieb:

    Lieber Norbert,
    direkt zu deinem Post: Gane bedarf meiner Hilfestellung nicht, aber wenn ICH gefragt worden wäre, fiele mir als 2. Stelle jene ein, in der Jesus sagt, die Plätze neben seinem Vater wird DIESER einmal vergeben. Ist es abwegig daraus zu schließen, dass er sie nicht kennt? Und mit Off 1,1 wären es dann sogar 3 Bibelstellen.

    Es geht mir bei Off 1,1 nicht um "Hierarchie", sondern warum Jesus diese Prophetie NICHT kannte und sie ihm daher erstmal von Gott gegeben wurde.
    Das mit dem Sitzen zu Jesu Rechten und Linken im Reiche Gottes (Mk.10,37), was der Wunsch der Zebedäus-Brüder (Jakobus + Johannes) war, zeigt doch dass hier Jesus als Mensch gesprochen hat; das tat er oft - weil ER „von Herzen demütig” (Mt.11,29) war! Als Mensch war ja Jesus niedriger als Gott. Und deshalb war ER auch voller Demut.

    Also aus Offb.1,1 kann ich nichts »von "allwissend" oder nicht« erkennen.

    Was den »Jüngsten Tag« (Mk.13,32)betrifft, schreibt WIM MALGO hierzu in "Biblische Antworten auf 350 Lebensfragen" auf den Seiten 53 + 54: "...Aber in seiner Menschwerdung legte Er auch Seine Allwissenheit ab:
    «Welcher, ob Er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt Er's nicht für einen Raub Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleichwie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden»(Phil. 2, 6-7). Er nahm alle unsere Begrenzungen an (vgl. Hebr. 5, 2). Seine unbegrenzten göttlichen Fähigkeiten benützte Er nur, um den Menschen zu dienen (vgl. Matth. 20, 28). Jesus tat nie ein Wunder zum Selbstzweck. So verwandelte er, nachdem er 40 Tage gehungert hatte, die Steine nicht in Brot, wie ihm der Teufel vorschlug (Matth. 4, 2- 4). Und deshalb glaube ich, dass der Herr sich in Seiner völligen Menschwerdung eine Selbstbegrenzung auferlegt hat, auch in Bezug auf die Stunde seiner Wiederkunft, die Er zwar als Gott wusste, als Mensch aber nicht kannte. Er war Mensch und wurde als solcher auch versucht wie wir «doch ohne Sünde» (Hebr.4, 15). Das heißt nicht, dass Jesus als Mensch nicht auch Prophet war, dass Er viele Dinge voraussah, dass Er weisssagen konnte, wie es ja auch alle Propheten vor Ihm taten. Aber Er ist uns tatsächlich in allen Dingen gleich geworden. So auch im Blick auf die Unwissenheit bezüglich Seiner Wiederkunft. Deshalb sagte Er: «Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.» Nun aber «hat Er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe» (Hebr. 1, 3) und weiß wiederum alle Dinge, auch den Zeitpunkt der Entrückung und den Tag und die Stunde Seiner Wiederkunft, wenn er kommt «mit vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen um alle Werke ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und um all das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben» (Jud. 14-15).
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Er ist uns tatsächlich in allen Dingen gleich geworden. So auch im Blick auf die Unwissenheit bezüglich Seiner Wiederkunft. Deshalb sagte Er: «Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.»
    Und weshalb kennt auch der heilige Geist "Tag und Stunde" nicht? Müsste er doch, wenn er die dritte Person einer göttlichen Dreieinigkeit wäre. Warum also "allein der Vater"?

    Hier kann man nicht mehr zwischen "Gott" und "Mensch" hin und her switschen, wie es einem gerade in den Kram passt.

    Das gleiche gilt für Johannes 17,3! Du verweist regelmäßig darauf, dass Jesus hier in seinem entäußerten Zustand gebetet hat. Und was ist mit dem heiligen Geist? Warum ist nur der Vater "allein wahrer Gott"?

    Gruß, GMacS
  • hnitschke schrieb:

    Lieber Bogi,
    ich komme auf dein Selbstlob des kindlichen Glaubens zurück- Ja, kindlich glauben, aber nur an die Schrift und nicht an ein späteres von Menschen konstruiertes Dogma, das eure Glaubensväter ein halbes Jahrhundert lang verwarfen und erst unter Sachzwängen der Ökumene euer zentraler Glaubensgrundsatz wurde.
    Lieber Hajo!
    So ist es ja nun nicht! Also so wie ich die Geschichte der Adventisten kenne und das Buch »Der Grosse Kampf« von EGW ist es so: Tatsache ist, dass EGW 1888 die Dreieinigkeitslehre als Wahrheit erkannt hatte! Wurde ihr das von Gott direkt oder von einem Engel eingegeben? Wer weiß hier genaueres?
    Die Dreieinigkeitslehre der STA wurde weit vor Beginn der Ökumenischen Bewegung, die es erst seit ca.1948 gibt, als Glaubensbekenntnis der STA aufgenommen - offiziell 1931! Und in ihren Schriften hat EGW immer vehement gegen die Ökumenischen Bestrebungen, die es wohl in USA schon zu ihrer Zeit gegeben haben muss, gewettert und davor eindringlich gewarnt! Also ist Dein Satz von oben vom „Dogma, das ... erst unter Sachzwängen der Ökumene euer zentraler Glaubensgrundsatz wurde” eindeutig historisch und sachlich falsch!
  • PS: An-und-für-sich ist die Adventbewegung ja auch eine ökumenische Bewegung gewesen in den Jahren 1818 - 1868.
    Denn Millers-Adventbewegung setzte sich aus allen möglichen vielen Denominationen der amerikanischen Christenheit zusammen: Baptisten, Methodisten, Kongregationalisten, Presbyteraner, Lutheraner, Puritaner u.v.a.
    Und auch die Gründung der STA 1863 war "ökumenisch"; Ellen Whites Mann war bei der "Christlichen Vereinigung", EGW selbst war früher Methodistin. Und weitere christliche Kleingruppen aus den USA haben sich in der Kirche der STA vereinigt.
    Daher sind die Angriffe der STA auf die Ökumene eigentlich nicht zu verstehen und auch auf eine gewisse Art "heuchlerisch"...
  • hnitschke schrieb:

    ich komme auf dein Selbstlob des kindlichen Glaubens zurück- Ja, kindlich glauben, aber nur an die Schrift und nicht an ein späteres von Menschen konstruiertes Dogma, das eure Glaubensväter ein halbes Jahrhundert lang verwarfen
    Lieber hnischke, das wird ja immer trauriger was Du von Dir gibst. Ja schon als Kind hatte ich eine große Sehnsucht Jesus persönlich kennen zu lernen.

    Leider waren die meisten "Lehrer", die einer Lehre folgten aber die Jesus nicht wirklich kannten. Es hatte lange gedauert bis mir Jesus persönlich erschienen ist. Schade für Dich das offensichtlich das Wörtchen Dogma, Dir die Sicht auf Jesus und seine Botschaft versperrt.

    Johannes kannte Jesus persönlich,deshalb reichte es aus das ein Engel ihm die Botschaft überbrachte.
    Paulus ist Jesus persönlich erschienen!
    Apg.9
    3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel;
    4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
    5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.

    An den Aussagen Jesu" Ich bin der Weg,die Wahrheit und das Leben oder niemand kommt zum Vater denn durch mich, scheitern leider die meisten,
    daher ist das nichtglauben an einen dreieinigen Gott,nur eine logische konsequenz.

    Wem helfen dann diese von Dir an den Haaren herbeigezogene Beispiele..?
    Ich wünsche Dir eine ähnliche Begegnung mit Jesus,wie Paulus sie hatte.
  • Ich bin ganz entspannt, auch gegen über allen anderen "Weltreligionen".

    Off. 1:1. ist kein Problem wenn man die "biblische" Gottheit (Elohim, plural) versteht:

    Nur der Vater ist allwissend,

    nur der Sohn ist allmächtig,

    nur der Geist ist allgegenwärtig.

    Alle drei sind ewig (gemeinsam) ohne Anfang, ohne Ende (Jhwh).