Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Stofi schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Lieber Yppsi,
    man sollte schon etwas theologischer und wissenschaftlicher an die Sache herangehen und nicht wie "Klein-Erna"!
    Eben das ist die größte Tragödie und der Ursprung aller Streitigkeiten und des Übels. Gott möchte eben nur, dass wir alle Ihn, wie klein - Erna verstehen und sehen. Denn alle Philosophen und Theologen und Wissenschaften der Welt zusammen, haben nicht ein mal ein Sandköchen Chance Gott in Seinem Wesen zu ergründen, geschweige denn zu erklären. Deshalb finde ich jede sogenannte Beweisführung für eine angebliche Trinität, einfach nur arrogant oder dumm... nfU. Jeder Versuch es zu erklären endet eh immer mit dem "Geheimnis" oder einem Streit oder einem Gemeinde Ausschluss. Und das ist ein erbärmliches Zeugnis.

    .
    Warum nicht unvoreingenommen und kirchendogmatisch unbelastet, einfach glaubend und gottvertrauend wie Klein-Erna? Jesus sagte ja, lasset die Kinder zu mir kommen, den ihnen ist das Himmelreich. ;) und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Matthäus 18.3

    Selig sind die einfachen Menschen, denn sie vertrauen Jesus Christus und setzen um was er lehrte, und erkennen die segensreiche Auswirkung auf aktuelles und künftiges Leben. Und selig sind solche Menschen auch, weil sie durch dadurch erlangten reinen Herzen den allein wahren Gott erkennen, und durch nurmehr gelebter Friedfertigkeit und Liebe als Kinder Gottes gelten.

    Jesus Christus, respektive Gottes Geist in ihm wollte Befolger SEINER zum HEIL, innerem Frieden und Gottverbundenheit (fortan ewiggutes Gewissen vor Gott und den Mitmenschen) führenden Lehren, also Nachfolger Christi und keine Nachfolger der zu stark buchstabenfixierten AT-Gesetzeslehrern/ Schriftgelehrten und Pharisäer, die den Menschen Lasten aufbürdeten, welche sie selber aber nicht zu tragen bereit waren.

    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23.25
    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Matthäus 23.27
    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten GräberMatthäus 23.29

    Tja, diese hielten sich ja bekanntlich an das Gottverständnis von Mose, und gemäss mosaischen Gesetzen gehörten dann ja erbarmungs- und sinnloses Blutvergiessen von Mensch und Tier zum Alltag, angeblich göttlich angeordnet.
  • James Gabriel schrieb:

    Bogi111 schrieb:

    Ich gehöre zu den 68 gern,wir haben auch vieles in Frage gesellt,aber hätten uns nicht getraut mit dieser Arroganz gegen den Glauben der "Glabensväter" vorzugehen.
    Bogi, ich empfinde diesen Satz als hervorragend ! Hab' Dank für diese Worte. Ich verstehe mich als frei denkender Mensch, schätze eine vernünftige Ethik ebenso wie Fairness und verstehe die Arroganz gegen den Glauben oder für den Glauben mancher Menschen ebenso nicht. Arroganz kann sich eigentlich niemand leisten, ganz egal wie wir denken, oder ob wir gläubig sind oder ungläubig sind. Soll keine Kritik sein, auch die Religion und der Glaube verstehen sich darauf gut, arrogant zu sein, ebenso wie sich der Humanismus oder Unglaube darin gut versteht. Als frei denkender Mensch, der auch manches in Frage stellt, möchte ich dennoch alle Menschen achten, einfach weil wir Menschen sind, selbst wenn sich der Glaube oder Gläubige manchmal arrogant gebärdet, ebenso wie es freie Gedanken oder frei Denkende manchmal tun.

    Das sieht in der hiesigen Praxis aber ganz gegengesetzt aus! Man denununziert Menschen anderen Glaubens, man spricht den persönlichen Glauben, die Erfahrungen mit Gott, die Lebenserfahrungen, das Wissen, .... belächelnd und vehement ab oder stellt sie erniedrigend infrage (ohne die Person zu kennen)....und rühmt sich nicht zuletzt des Freidenkens, man "versteckt" sich hinter die Äußerungsfreiheit oder beruft sich auf die Demokratie.....und erntet dafür noch Beifall von Gleichgesinnten.
    . Auch in der Demokratie und Meinungsfreiheit gibt es Anstand, auch da darf man sich nicht konsequenzlos erlauben eines anderen Persönlichkeit zu zerpflücken... wenn zudem Sachlichkeit zur Diskussion gefragt ist (und nur die).


    .
  • Stofi schrieb:

    Bogi111 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Heißt das nun, dass die meisten STA gar nicht an eine Dreieinigkeit glauben?
    Der Glaube daran ist eine Beziehungssache,ein Liebesverhältniss!Wieviele das pflegen erkennst Du an der schwesterlichen und brüderlichen Einheit...
    Was brüderliche und schwesterliche Liebe mit dem Glauben an die Dreieinigkeit zu tun hat, ist schleierhaft. Mehr noch, dass man das eine an dem anderen erkennen soll.....!!!! :verwirrt:

    .
    Jesus sagte: Daran erkennt man, dass ihr meine Jünger seid, wenn Ihr Liebe habt UNTEREINANDER und nicht Liebe zum konzilisch abgesegneten Altkirchenväterdogma eines dreieinigen Gottes.

    Sicher sind sich der all-einige Gott und Jesus, wie auch der Hl. Geist EINIG, dass das sinnlose Töten von Mensch (Steinigung) und Tier (Opferung für Vergehen) ein Ende haben muss. Darum lehrte Gott durch Jesus Christus, dass fortan die Sünder von allen bisherigen Boshaftigkeiten aller Art abkehren, damit aufhören, sich ja somit zu Gerechten ändern, was ja dann das heilsame Ende von bisherigen Todesstrafen und Opferkult bewirkt hätte.

    Der Heilsplan Gottes -durch Christi Mund kundgetan und eigentlich ja einleuchtend und wirkungsvoll) ging aber bis heute wohl deshalb nicht auf, weil Gottes Widersacher zu allen Zeiten macht- und geldgierige Werkzeuge fand, die ihm behilflich waren dem Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes auf Erden bis anhin entgegenzuwirken, indem nurmehr Liebe und Barmherzigkeit, friedvolles Miteinander und Füreinander gelebt wird, der Teufel ein für allemal entmachtet wäre. Solange Jesus nur vergöttlicht aber nicht ernstgenommen und seine Lehren umgesetzt werden, hat er sein Blut wohl umsonst vergossen.

    @ Bogi111, Ein aufrichtiges Liebesverhältnis zu Jesus würde ja bedeuten, dass man seine Worte und Lehren über alle andern Lehren in der Bibel und ausserhalb derselben (Dogmen) stellt.
  • renato23 schrieb:

    Jesus sagte: Daran erkennt man, dass ihr meine Jünger seid, wenn Ihr Liebe habt UNTEREINANDER und nicht Liebe zum konzilisch abgesegneten Altkirchenväterdogma eines dreieinigen Gottes.
    Warum diesese Einschränkung und vermischen Birnen mit Äpfeln..?
    Auf was bezieht sich die Liebe? Wozu der Aufruf zur Feindesliebe? Warum das Gebet Jesu um Einheit...
    Sogar unsere geschätzte EGW schreibt folgendes:

    Ein Werk der Seelenrettung 47

    Vergesst aber nicht, dass zuvor die glühende Kohle vom Altar eure Lippen berührt haben muss! Dann werden eure Worte weise und heilige Worte sein. Ihr besitzt dann auch die Weisheit, was ihr sagen und was ihr nicht sagen sollt. Dann versucht ihr auch nicht mehr zu zeigen, was für vorzügliche Theologen ihr seid. Ihr werdet euch dann vorsehen, den Geist des Widerspruchs zu wecken oder Vorurteil dadurch zu erregen, dass ihr umstrittene Lehrpunkte berührt.

    Ihr werdet genug Gedanken finden, worüber ihr reden könnt, ohne Widerspruch hervorzurufen. Vielmehr werden sich die Herzen öffnen und dem Verlangen nach tieferer Erkenntnis des Wortes Gottes Raum geben.

    renato23 schrieb:

    @ Bogi111, Ein aufrichtiges Liebesverhältnis zu Jesus würde ja bedeuten, dass man seine Worte und Lehren über alle andern Lehren in der Bibel und ausserhalb derselben (Dogmen) stellt.
    Und hier noch paar Gedankenansätze von EGW...

    Sprecht von der Liebe Christi!

    Oftmals bleibt die Darlegung verschiedener Glaubenspunkte ohne besondere Wirkung, denn viele Menschen stehen unter dem Eindruck, dass andere ihnen ihre Lehren aufdrängen wollen. Verweilen wir hingegen bei der überwältigenden Liebe Christi, dann bewegt Gottes Gnade die Herzen.

    Viele suchen ernstlich nach Licht und wissen nicht, was sie tun sollen, um selig zu werden.

    Erzählt ihnen von der Liebe Gottes und von dem Opfer, das am Kreuz auf Golgatha dargebracht wurde, um die Verlorenen zu retten. Sagt ihnen, dass sie ihren eigenen Willen dem Willen Gottes unterordnen sollen, und „so jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei.“ Johannes 7,17.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Johannes 1,1__________ ("...das Wort ist Gott..") Es steht klar DAS WORT, und dieses war LOGOS und LOGOS ist Vernunft/Weisheit (sicher wurde die göttliche Weisheit in Jesus durch ihn bekannt
    Johannes 20,28________ ("Mein Herr und mein Gott!") Das ist ein Ausspruch von Thomas, der bis anhin auch allein an Moses Gottverständnis glaubte. Diese Worte zeigten Jesus, dass er den allein wahren Gott IN IHM erkannte.
    Johannes 14,9_________ ("Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!") Tia, ich als NICHTTRINITARIER glaube Jesus, dass man, so man wissen will, wie der Vater im Himmel ist, vergibt
    etc. sich an Jesus Christus seinen Sohn orientieren sollte, dies vollkommen.
    Johannes 4,24_________ ("Gott ist Geist!")
    Johannes 8,58_________ ("Ehe Abraham wurde BIN ICH = DER GOTTESNAME JAHWEH!") Jesus sagte oft ICH BIN, das hat aber nichts mit dem Schlangenzauberer zu tun der Mose sagte (ich bin der ich sein werde..und sich wohl als zerstörungswütiger, blutrünstiger Schreckensherrscher erwies, biblisch mehrfach nachweisbar)bin der Gute Hirte, ich bin der Weg....ich bin (bei Joh. 8.58 spricht Gottes Geist aus ihm, wie Jesusauch die Jüngern lehrte, dass dies geschehen könne)

    Johannes 10,30________ ("Ich und der Vater sind eins!") weiter geht es hier: oder glaubt ihr nicht, dass der Vater in mir ist und ich in ihm?

    Kolosser 1,15___________("Christus ist das Ebenbild Gottes und war vor der Schöpfung") also hier wieder Jesus als Orientierungshilfe wie der wahre Gott ist, der ihn hierfür gesandt hatte.

    Hebräer 1,8_____________ ("Von dem Sohn heisst es: Gott...") Der Hebräerbriefschreiber fand es fälschlicherweise auch schrecklich in die Arme des lebendigen

    Gottes zu fallen, respektive es hätte früher nie Vergebung ohne Blutvergiessen gegeben= er kannte offenbar Jesus Gleichnis vom Verlorenen Sohn ebensowenig, wie Jesus Aufforderung zu vergeben, weil Gott versöhnungsbereiten Menschen und auch reuigen Sündern vergibt = unblutig, kostenlos, wahrhaft göttlich.
    1.Korinther 2,11________ ("so weiss nur der Geist, wer Gott ist") 11.Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also auch weiß niemand, was in Gott ist, als der Geist Gottes.
    Matthäus 28,19_________("...des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes") Alle 3 waren am Aufbau des Reiches Gottes interessiert. Hierfür sandte Gott ja Jesus und in Jesu Namen auch den Hl. Geist, der wiederum an Jesus Lehren -die er von Gott aufgetragen bekam- lehrte.
    Philipper 2,5-7_________ ("...Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war...") 5 Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war: 6 welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein
    1.Johannes 5,20________("Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott") Der IN Jesus Christus war, sei der wahrhaftige Gott hiess es.
    Lieber Norbert, der Einfachheit halber habe ich einfach meinen Kommentar zu den angeblichen Stützen einer Trinitätslehre in der Bibel fett gedruckt notiert. Ich sehe in keiner Bibelstelle ein unumstösslicher Hinweis auf die Glaubwürdigkeit einer Trinität.

    Gesegnete Grüsse renato23
  • Stofi schrieb:

    Das sieht in der hiesigen Praxis aber ganz gegengesetzt aus! Man denununziert Menschen anderen Glaubens, man spricht den persönlichen Glauben, die Erfahrungen mit Gott, die Lebenserfahrungen, das Wissen, .... belächelnd und vehement ab oder stellt sie erniedrigend infrage (ohne die Person zu kennen)
    Da stimme ich Dir zu, es sieht in der Praxis manchmal ganz anders aus. Bitte verstehe mich nicht falsch, mir liegt es nicht daran an Dir Kritik zu üben, nur so ganz kann ich Deinen Worten nicht folgen... Manchmal sprechen Gläubige anderen Gläubigen den Glauben ab, nur weil sie Dinge anders sehen. Vielleicht kommt Dir dieses Verhalten ja bekannt vor ? In einem anderen Thread hab' ich das angesprochen, da viel Deine Antwort jedoch ganz anders aus...

    Wie gesagt : Man kann lernen gegensätzliche Positionen auszuhalten, ohne sich gleich persönlich betroffen zu fühlen oder den anderen Menschen den Glauben abzusprechen. Manchmal verstecken sich leider tatsächlich Menschen hinter dem "Frei denken" oder den Werten der Demokratie um an Gläubigen beißende und unberechtigte Kritik zu üben. Das ist nicht in Ordnung und hat mit "Frei denken" auch ziemlich wenig zu tun. Auch Gläubige üben an anderen Gläubigen manchmal beißende Kritik, ohne die Person tatsächlich zu kennen - Das geschieht auch manchmal hier im Forum. Nur anklagen und beklagen bringt niemanden weiter. Es wäre wünschenswert, wenn man nicht alle Menschen oder Freidenker über einen Kamm schert und in einem Topf wirft - Ich denke, Du möchtest auch nicht mit allen Christen in einen Topf geworfen werden, nur weil sich manchmal vereinzelte Christen nicht gerade christlich verhalten. Und "Christ sein" nur am Verhalten des Anderen fest zu machen, dass manchmal fehlerhaft ist und auch fehlerhaft sein darf, ist mir zu kurz gedacht. Auch Jesus wusste, dass wir uns im zwischenmenschlichen Umgang manchmal verletzen werden (siehe Lukas 17, 3 - 4). Ich habe den Eindruck, dass Gläubige manchmal verbittert nachtragend sind, manche sind mit den Anspruch überfordert und meinen, dass ein ungutes Verhalten einen Christen nicht passieren darf - Wo steht das in der Bibel ? Jesus selbst sagt, dass es passiert, dass wir uns gegenseitig verletzen. Manche setzen der Vergebung eine Grenze und geben den Mitmenschen keinen Raum sich zu verändern. Selbst wenn Dich ein Mensch im Tag sieben Mal verletzen würde, so können wir nicht sagen : Ich vergebe Dir nicht oder ich glaube Dir nicht - Die Bibel spricht sich klar aus. Frag' Dich mal, warum so viele Christen meinen, dass "Ignorieren" das Beste ist ? Erfahrung darf Vergebung nicht beeinflussen. Ignorieren oder an der Sache mit dem "Nicht vergeben" wollen festzuhalten, weil unser Gegenüber hundert Mal den selben Fehler macht hat mit Vergebung und Versöhnung nichts zu tun. Es ist auch egal was wir sind oder was wir glauben - Wir sind Menschen und Menschen machen Fehler. Doch wir Christen leben aus der Vergebung Jesu und im Umgang mit anderen Menschen, auch solche die uns vielleicht nicht gerade zu Gesicht stehen, sollte uns das im Umgang mit Jenen zu denken geben...

    Die Meinungsfreiheit ist nichts Schlechtes. Jedoch verstehen viele Menschen nicht, dass Meinungsfreiheit keine Freifahrt für Respektlosigkeit bedeutet. Rücksicht steht an erster Stelle. Meinungsfreiheit bedeutet auch, dass man gegensätzliche oder gegenteilige Positionen aushalten (lernen) kann, und ganz egal, ob man gläubig ist oder nicht - Wer nur auf Meinungsfreiheit pocht und mit Aussagen andere Menschen verletzt, sei es in ihren religiösen Gefühlen oder in ihrem menschlichen Denken, der hat in puncto Meinungsfreiheit, Respekt und Rücksicht einiges nicht verstanden.
  • Ihr seit ja immer noch nicht fertig ;-)))) Glaube ist und soll doch was persönliches sein höre ich immer.. also lasst doch den einen an Gott und Sohn glauben und den anderen an alle drei in Einen . Es werden hier Menschen angeführt die die Dreieinigkeit befürworten bzw festgestellt haben. Menschen machen Fehler .. den Andere sagen das Gegenteil... nur Gott und Jesus wissen wie sie es wirklich meinen und wenn es an der Zeit ist werde ich ihn fragen: Vater .. sag mir wie hast Du das alles gemeint und warum bist Du drei in eins ? Oder bist Du doch nur eins mit Sohn ? Bis dahin glaube ich das was ich lese und nicht das was mir ein Mensch sagt .. ich verehre Gott und Jesus .. nicht den Mensch, den respektiere ich und toleriere ich :) . In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag mit einem Lächeln und Sonne im Herzen
    Mein Leitspruch im Leben : Wer etwas will findet Wege.. wer nichts will Gründe :D
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Heißt das nun, dass die meisten STA gar nicht an eine Dreieinigkeit glauben? Und sich nur nicht trauen, das offen zu sagen? Das wäre in der Tat dann aber erschreckend...!
    Gibt es unter den STA Umfragen, wer z.B. an die Dreieinigkeit glaubt und wer nicht? Weiß das jemand?

    Mein Standpunkt: Christentum/Bibel und "Antitrinitarismus" sind nicht vereinbar.

    Zur Rolle dieses Forums: Es dient Kritikern der STA-Kirche und der anderen christlichen Kirchen als Gesprächsraum. Das sehe ich positiv.

    Zur Geschichte der STA: Sie sind aus der calvinistisch-anglo-amerikanischen Tradition als Reformbewegung entstanden, beeinflusst auch durch "Aufklärung" und bürgerliche Revolution. Daher stehen sie grundsätzlich vorurteilsvoll allem gegenüber, was altkirchlich-vorreformatorische Lehren angeht. Sie teilen die Kritik der Atheisten an allen christlichen Kirchen.

    William Miller war Deist (gemäßigter Atheist und Anhänger der Freimaurer), bevor er sich aufgrund Jesaja 53 zu Jesus als göttlichem Sündenträger und Todesüberwinder bekehrte. Anschließend erforschte er die "Endzeitprophetie". Er begründete seine Botschaften allein mit der Bibel, was ihn aber nicht vor Auslegungsirrtum bewahrte.

    Unter Millers 1844 "enttäuschten" Anhängern waren mehrere "Antitrinitarier", darunter auch James White, Uriah Smith, u. a.. Auch die Gründer der späteren "Bibelforscher/Zeugen Jehovas" vertraten antitrinitarisch-katholikenfeindliche Ansichten.

    Im Zuge der weiteren Entwicklung ("Heiligtumslehre") entfernten sich STA immer mehr von den ZJ. Bemerkenswert sind: Die Annahme der Paulinischen Rechtfertigungslehre ab 1888 durch E. White u. in Folge der Mehrzahl der STA. In der "Kellogg-Krise" die Zustimmung E. Whites zu einer Art von Trinitätsehre und in Folge der meisten STA (Generalkonferenz).

    Nach dem Tode E. Whites erfolgte eine "unsichtbare" Aufspaltung der STA in "Konservative" und "Progressive".

    Fortsetzung folgt
  • 139 Seiten !


    Ich schlage einmal etwas Gefährliches ( ! ) - dessen voll bewusst - vor :

    Lasst Worte und Zitate beiseite; man komme im kleinen Kreis zusammen - und "spielt" - "stellt pnatomimisch dar" die Dreieinigkeit, nach Art des Bibliodramas.


    Oder : Man setze sich in Ruhe zuhause hin, zeichne - male - forme die Dreieinigkeit aus Lehm. - uind diskutiree / interprtiere sein Werk !


    Ich müsste znächst einmal passen. (Ach ja, der Worte / Zitate hätte ich genug parat )
    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
  • philoalexandrinus schrieb:

    Ich schlage einmal etwas Gefährliches ( ! ) - dessen voll bewusst - vor...
    Warum können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass wir keine vollständig rational denkenden Geschöpfe sind ?

    Seht mich an, lernt mich kennen, ich bin oft widersprüchlich, aber so sind wir Menschen eben. Ich bin keine völlig rationale Kreatur, dass trifft auf uns als Menschen zu, ganz gleich wie rational, irrational, gläubig oder logisch wir auch erscheinen mögen. Wenn ich mich selbst als Person zu begreifen versuche, dann sehe ich meine blinde Flecken, und meine Gebiete, auf denen die geschätzte Vernunft die zweite Geige hinter meinen Emotionen, Vorurteilen und persönlichen Interesse spielt. Ich bin kein völlig logisch denkender Mensch, weiß nur zu gut, wie sehr meine Wahrnehmung, mein Denken und meine Urteile manchmal von Voreingenommenheit beeinflusst ist.

    Trügerisch ist das Herz mehr als alles, lehrt die Bibel. Eine Wahrheit, die mein Leben begleitet, ein Wort dessen Richtigkeit so vor den Augen liegt und trotzdem denkt man nicht immer daran. So viel höher der Himmel ist als die Erde, so sind auch die Wege Gottes höher als meine Wege, die Gedanken meines himmlischen Papa's und sein Wesen sind so viel mehr und so viel erhabener als meine nichtigen Gedanken. Lasst uns nicht darüber streiten, wie und ob wir Trinität verstehen. Ihr alle habt eure Überzeugung zur Trinität und ihr alle habt für Euch eine Überzeugung mit guten Gründen gefunden. Liebe Geschwister, dass möchte ich Euch allen zugestehen : Ihr alle seid darum treu bemüht, unseren himmlischen Papa mehr und mehr zu erkennen. Ich habe so viele Fragen, verstehe so vieles nicht und trotzdem zeigt sich auch hier gut eine Art meiner Widersprüchlichkeit : Ich bin manchmal davon versucht, meinen Gedanken über Gottes Wort zu sehr zu vertrauen. Nicht das ich meinen Intellekt nicht trauen würde, ich denke manchmal nicht darauf, dass das was Gott sagt, einfach so stehen zu lassen, oder das Wort Gottes, selbst wenn ich es nicht verstehe, einfach so stehen zu lassen, nur weil ich vielleicht mein Denken darüber gerade für "sinnvoll" halte.

    Zum Thema "Dreieinigkeit" treffen ganz unterschiedliche Meinungen aufeinander, es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich Euch Gott führt - Durch euer Leben, durch die Ereignisse eures Lebens, Eure vielfältigen Gedanken und durch Seine allmächtige und gute Hand. Lasst uns einfach unterschiedlicher Meinung sein und nicht vergessen, dass Gott alles in Seiner Hand hat. Er hält uns, bewahrt uns, schützt uns, freut sich mit uns und weint mit uns. Wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, lasst Euch nicht auf Euren Weg beirren - Niemand kann uns bei unserer Suche aus den sicheren Hafen des Himmels herausführen, wenn wir unseren Steuermann Jesus vertrauen und ihm das Ruder überlassen, ganz gleich wie unterschiedlich wir auch über gewisse Themen denken mögen, ganz gleich was wir über unsere Mitmenschen oder ihre Gedanken denken mögen oder was andere Menschen über uns oder unsere Gedanken denken mögen.
  • James Gabriel schrieb:


    Wie gesagt : Man kann lernen gegensätzliche Positionen auszuhalten, ohne sich gleich persönlich betroffen zu fühlen oder den anderen Menschen den Glauben abzusprechen. ...
    ...
    ...

    James, ich halte hier mit Sicherheit nicht etwas aus... das habe ich nicht nötig und zu etwas auszuhalten gibt es für mich keinen Grund. Bin hier nicht verpflichtet oder angestellt :D Es waren aber schon viele, viele andere, die nach ein paar Kommentaren oder nach einer kurzen Zeit die Biege gemacht haben.
    Und es ging mir auch nicht explizit um dich, sondern um die Sache. Was ich meine ist, dass man zu oft die persönliche Ebene anfängt zu attackieren, in dem man den Glauben, die Erfahrungen, das Leben selbst infrage stellt und Rezepte verteilt, wie man "aus dem Sumpf wieder heraus kommt, ansonsten hat man die Gunst Jesu verloren."
    Man verlässt die Sachlichkeit und stürzt sich auf die Person selber. Das bringt nur Unmut und injiziert nur einen noch größeren Widerstand und tieferen Unmut.
    Was ich auch gemeint habe, wenn man einen anerkannten, zweifachen Dr. und Professor, der sich für Gott ohne Ende Engagiert, sein Wissen, seinen Titel, sein Beruf, seine Anerkennung abspricht und ihn mit einem Verbrecher vergleicht. bzw. ihn so auch nennt. Nicht werden Themen oder Argumente widerlegt, es wird die Person vernichtet, zerfetzt und verbrannt....
    Wie gesagt, das alles noch mit einem großen Beifall klatschen.
    Man kennt die Personen nicht, man hat sie nicht gelesen, man hat sie nicht gehört, aber man begeht stolz mit erhobenem Haupt einen Rufmord.

    Das darf nicht sein, dass muss man auch nicht aushalten oder mit schweigen übergehen.

    ......
    ....und Friede auf Erden den Menschen, die eines guten Willens sind....


    .
  • Stofi schrieb:

    James, ich halte hier mit Sicherheit nicht etwas aus... Und es ging mir auch explizit um dich...
    Liebe Stofi,

    bitte beziehe meine Worte nicht auf Dich, sie waren nicht auf Dich gerichtet. Und hey, ich bin der letzte Mensch vor dem Du dich rechtfertigen solltest / musst. Sei ganz entspannt, es gibt keinen Grund warum Du dich (vor mir) erklären musst. Danke auch für Deine Fürsorge gegenüber meiner Person, doch keine Sorge - Ich habe Deine Worte nicht auf mich bezogen. Fühl' Dich frei, nachzufragen, ob und wie Jemand etwas verstanden hat, anstatt davon auszugehen, dass dieser Jemand Deine Worte eventuell auf sich selbst bezogen haben könnte. Wie Du siehst, haben wir Beide über eine Sache gesprochen und nicht über unsere Personen. Im Übrigen habe ich nichts gegen Deine Person, ich tue mir nur manchmal im Umgang mit Dir schwer und es gelingt mir freilich nicht immer Dir gegenüber fair zu bleiben - Das ich mir manchmal mit Dir schwer tue ist mein Problem - Es bedeutet jedoch nicht, dass ich Deine Person deswegen für "schlecht" glauben würde und es ist auch kein Grund, dass ich Deiner Person deswegen gegenüber (von Grund auf) feindlich eingestellt wäre.

    Liebe Grüße
  • Stofi schrieb:

    ... es ging mir auch NICHT explizit um dich...
    Ich sagte bereits, dass ich mich nicht von Deinen Beitrag persönlich betroffen fühlte und hab' Dich schon verstanden. Nochmals : Ich habe Deinen Beitrag nicht auf mich bezogen. Ganz egal, ob Du es angesprochen hättest, dass Dein Beitrag nicht auf mich bezogen war, ich habe diesen "von Haus aus" nicht auf mich bezogen.
    Und nochmals : Ich fühlte mich beim Lesen Deines Beitrags nicht persönlich angesprochen und das es nicht um mich ging, war mir bereits klar, bevor Du überhaupt in den Genuss kamst, mir zu sagen, dass es nicht um mich ging. :)

    Durch "Wiederholung" wird es auch nicht überzeugender, ich bin schon überzeugt... :thumbsup:
    Bei Dir relativ ähnlich, oder ?
  • James Gabriel schrieb:

    Zum Thema "Dreieinigkeit" treffen ganz unterschiedliche Meinungen aufeinander,

    Es sind halt nicht nur Meinungen, es sind 2 unterschiedliche Lehren, wie mir nach und nach bewußt wurde.
    Es wird oft gesagt, daß der menschliche Verstand nicht ausreicht, um die Dreieinigkeit zu verstehen.
    Aber gelehrt wird sie.
    Die Leute müssen etwas glauben, was sie nicht verstehen.
    Die meisten werden nichts sagen und versuchen, den holprigen Erklärungsversuchen zu folgen?
    Aber das schlechte Gewissen, Gottes Wort nicht zu verstehen, bleibt.
    Fragen bringt nicht viel, da man auch dem 2. und 3. Erklärungsversuch nicht folgen kann.

    Die Schrift sagt nun mal, daß Jesus der Sohn Gottes ist, der jetzt zur Rechten seines Vaters sitzt.

    Daß diese beiden eine Person sein sollen, das versteht niemand.
    Das kann niemand verstehen.
    Auch wenn klar ist, daß keine Sitzordnung gemeint ist.
  • Yppsi schrieb:

    James Gabriel schrieb:

    Zum Thema "Dreieinigkeit" treffen ganz unterschiedliche Meinungen aufeinander,
    Die Schrift sagt nun mal, daß Jesus der Sohn Gottes ist, der jetzt zur Rechten seines Vaters sitzt.

    Daß diese beiden eine Person sein sollen, das versteht niemand.
    Lieber Yppsi!
    Wann begreifst Du endlich, dass beim christlichen Dogma (= Glaubensgrundsatz!) niemand je behauptet hat, dass Vater und Sohn eine Person sind!?!
    Ich habe wiederholt geschrieben, und die Trinitätslehre sagt es auch so, dass der Vater eine andere Person ist wie der Sohn! Und somit werden die Personen der einen Gottheit klar voneinander unterschieden! Sie sind aber - und das ist ein entscheidender Unterschied! - ein göttliches Wesen! Aber das wird Dir wahrscheinlich auch zu hoch sein!?!
    Und es stimmt, was die Heilige Schrift und das Apostolische Glaubensbekenntnis sagt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, der jetzt zur Rechten seines Vaters sitzt.
    Das "Missverständnis" auch in adventistischen Kreisen kommt daher, dass Frau White unglücklicherweise im Englischen von »three beings« geschrieben hatte; gemeint hatte sie aber »drei Personen« in dem einen Wesen Gottes!
    Zum Glück haben die Adventisten aber in ihren 28 Glaubenspunkten dies wieder klar gestellt, als sie 1931gescnrieben hatten: Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei in Einheit verbunden, von Ewigkeit her. Gott ist unsterblich, allmächtig und allwissend; er steht über allem und ist allgegenwärtig. Er ist unendlich und jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch kann er erkannt werden, weil er sich selbst offenbart hat. Diesem Gott, der die Liebe ist, gebührt Ehre, Anbetung und der Dienst der ganzen Schöpfung in alle Ewigkeit. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 2

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  • Yppsi schrieb:

    Aber das schlechte Gewissen, Gottes Wort nicht zu verstehen, bleibt.
    Du sprichst etwas sehr Wichtiges an, finde ich, lieber Yppsi - Hab' Dank dafür. Hier möchte ich einhaken, weil ich es traurig finde, wenn Menschen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil man vielleicht nicht alles in Gottes Wort versteht. Dabei steht nirgends geschrieben, dass wir alles verstehen müssten und immer richtig liegen müssten. Das dieses "schlechte Gewissen" von Gott kommt, bezweifle ich ganz stark. Dieses "schlechte Gewissen" trägt keinesfalls die Handschrift des Heiligen Geistes. Die Wahrheit ist das einzig Wahre. Glaubst Du daran ? Wahrscheinlich ja - Ich glaube das auch. Aber Wahrheit ist manchmal auch eine Sache der Perspektive. Deine Wahrheit muss nicht meine Wahrheit sein, trotzdem ist beides wahr. Als Beispiel : Ein Bruder in der Gemeinde würde heute lieber in's Stadion gehen um ein Fußballspiel zu gucken, anstatt in den Gottesdienst. Ist Fußball deswegen Sünde ? "Oh ja", sagen manche in seiner Gemeinde, "denn Fußball hält Dich von Gott fern". Andere in seiner Gemeinde sagen : "Nein. Ich kann mit Fußball so oder so nicht viel anfangen und wie kann etwas pauschal Sünde sein, wenn es mich nicht von Gott fern hält ?" Was ist nun also wahr ?

    Gott ist keine Zicke ! Er zickt doch nicht herum oder ist beleidigt, weil wir Sein Wort nicht gleich verstehen. Wie könnten wir Gott auch in allen verstehen ? Ich denke da zum Beispiel an die Rede Gottes aus dem Sturm, als er mit Hiob sprach : "Gürte wie ein Mann Deine Lenden ! Ich (Gott) will Dich (Hiob) fragen, lehre mich !" Gott ist gütig und barmherzig, wir brauchen wirklich kein schlechtes Gefühl haben, uns minderwertig, dumm oder gar unwürdig fühlen, wenn wir Gottes Wort nicht verstehen. Paulus bringt es in 1. Korinther 13 so gut auf den Punkt : "Alles zu wissen, alle Erkenntnis ist nichts wert, wenn ich keine Liebe habe." - Liebe ist der Schlüssel zur Wahrheit, doch ein engstirniger Gegenspieler und engstirnige Gedanken möchten aus dem "Gottes Wort verstehen" eine starre Regel machen, die in einem schlechten Gewissen münden können, weil man etwas nicht versteht. Mitunter kann es früher oder später dazu führen, dass man aus Frust gar nicht mehr das Wort Gottes betrachten möchte, weil man sich selbst ein schlechtes Gewissen einredet oder einreden lässt, oder gar denkt, dass man sowieso zu blöd ist um das Wort Gottes zu verstehen. Mit Sicherheit habe ich das alles jetzt etwas zu pauschal dargestellt, doch ich denke, man versteht was ich damit sagen will. Nur weil wir etwas nicht verstehen oder anders verstehen, glauben wir nicht schlechter oder besser. Der himmlische Papa liebt uns nicht weil wir alle brave Musterschüler sind, Gottes Herz öffnet sich nicht, wenn wir alles richtig machen und es schließt sich nicht, wenn wir etwas nicht richtig machen. Gott liebt uns, weil Gott an uns glaubt, weil wir unendlich kostbar in Seinen Augen sind. Wenn wir tatsächlich sündigen, dann ist Gott traurig und betrübt, doch zeigt uns nicht das Gleichnis vom verlorenen Sohn, wie sehr Er sich freut, wenn wir wieder zu Ihm zurück kehren ? Und wenn es uns an Weisheit mangelt, dann dürfen wir Gott bitten und wenn Gott uns nicht seine Weisheit um zu verstehen, gleich und sofort und auf der Stelle schenkt, müssen wir deshalb nicht frustriert sein oder meinen, dass Gott gar auf uns vergessen hätte. Voller Zuversicht dürfen wir zum Thron der Gnade treten und fest darauf vertrauen, dass wir die Wahrheit erkennen werden und das uns die Wahrheit frei machen wird.

    Gott greift ein und schenkt zur rechten Zeit.
  • Zusatz zum Punkt 2 (Dreieinigkeit) der STA:
    In der weiteren Erklärung schreiben die Adventisten:


    Ein dreieiniger Gott

    Hier scheiden sich die Geister: Während die einen die Lehre von der „Trinität“ als heidnische bzw. christliche Irrlehre verwerfen, machen die anderen darauf aufmerksam, dass bereits das Neue Testament – die verbindliche Glaubensurkunde der Christenheit – von Gott in zweifacher, ja in dreifacher Form redet.
    Jesu Auftreten, sein quasi-göttlicher Anspruch (Markus 2,5-12; Johannes 10,1-30; 14,6-11) und sein intimes Vater-Sohn-Verhältnis zu Jahwe (Markus 14,36) prägten und veränderten das Gottesbild der Jünger und späteren Apostel. Die biblische Lehre vom „einzig-einen“Gott wurde zwar aufrechterhalten und bestätigt (5 Mose 6,4f.; Markus 12,29; 1 Timotheus 1,17), gleichzeitig jedoch zum Glauben an den „drei-einen“ Gott erweitert und vertieft.
    Das Wort „Trinität“ kommt in der Bibel zwar nicht vor, doch findet sich eine ganze Reihe von Aussagen, die in diese Richtung weisen. So schließt beispielsweise Paulus den zweiten Korintherbrief mit folgendem Segensspruch: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Korinther 13,13; vgl. Matthäus 28,19; 1 Korinther 12,4-6; Epheser 4,4-6; 2 Thessalonicher 2,13f.; 1 Petrus 1,2) „Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist“? – das ist mehr als die Verbindung mit einer göttlichen Kraft oder Energie. Es ist die direkte Beziehung zum persönlichen Stellvertreter von Jesus Christus auf Erden, in dem sich Gottes Gegenwart verbirgt und zugleich enthüllt (Johannes 14,16.26; 15,26; 16,7-15).
    Wie die Taufe Jesu zeigt, sind Vater, Sohn und Geist deutlich zu unterscheiden, doch sie können und dürfen nicht voneinander getrennt werden. Was von Gott, dem Vater, zu sagen ist, gilt deshalb auch vom Sohn und vom Geist. Die Wesenseigenschaften Gottes – Ewigkeit, Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Schöpfermacht, Allwissenheit, Allgegenwart etc. – lassen sich nicht auf den himmlischen Vater begrenzen, sondern sie gelten ebenso für den Sohn und den Heiligen Geist. Von diesem dreieinigen Gott bezeugen Adventisten mit unzähligen anderen Christen aus Vergangenheit und Gegenwart.