Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Bogi111 schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Mir ist aber nicht klar, ob es 1 oder 3 Personen sind.
    Das ist mir aber auch egal, denn ich weiß ja, daß sie eins sind.
    Yppsi,wer es Theologisch versucht zu erklären wird es nicht "glaubhafter".
    Irgendwann muss man vom Glauben zum Schauen kommen. Das eigene Glaubenserlebniss lässt es Dich erleben.

    Nicht umsonst sagt Gott prüfet mich....er will nicht von uns benutzt werden,sondern er möchte uns benutzen...

    Wer im Gottes Weinberg arbeitet wird auch die Frucht des HL.Geistes erkennen und erleben.

    Deshalb sprich auch Jesus vom großen Glauben, der Berge versetzt.

    Wer dauernd EGW Bücher ließt und sich die Sprache und Denken des vorigen Jahrhundert hineinzieht,
    wird kaum die Gegenwart wahrnehmen und das wirken des HL.Geistes heute erkennen.

    Sorry, aber damit kann ich nun wirklich überhaupt nichts anfangen. ?(



    Ist aber ein gutes Beispiel dafür, für das was ich vorher schrieb.

    - Mit dem menschlichen Verstand nicht erklärbar.
    - Wirre Dinge reden.
    - Heiligen Geist in's Spiel bringen.
    - Schlechtes Gewissen hinterlassen.
  • Ich höre ständig formelhaft, dass die Gottheit nicht aus mehreren "Personen" bestehen könne.

    Der lateinische "Person"- Begriff kommt nicht aus der Bibel sondern aus der griechisch-römischen Tradition.

    E. White z. B. nannte sie "Beings"=Wesen.

    Für den (gnostischen) Islam formulierte Mohammed, dass "Allah keine Gesellen haben könne".

    Hier werden zwei Konzepte unsauber vermischt.

    Der "Person"-Begriff ist unbiblisch, weil von dem griechisch-römischen Götter-Pantheon abgeleitet. Die "Götter" waren bekanntlich den Menschen "nachgebildet", quasi "Gleichnisse/Fabelwesen" der Menschen. Bei Mose ist es umgekehrt: Die Menschheit zum Bilde der Gottheit.

    In Apostelgeschichte 17:16.-34. verwendet Paulus keinen solchen "Person"-Begriff, lässt aber die Gottesebenbildlichkeit der Menschen erkennen sowie die Auferstehung Jesu Christi.

    Der "Mehr-Zahl"-Begriff ist aber durchaus biblisch. Hierin widerspricht übrigens Mohammed sich selbst, weil er Allah immer im Plural sprechen lässt.

    Hierin widersprechen auch "Antitrinitarier" sowohl der Bibel als auch sich selbst.

    Den Begriff "Antitrinitarier" finde ich zu undifferenziert und oberflächlich, um damit eine Diskussion durchzuhalten.
  • James Gabriel schrieb:

    Guten Morgen Bogi,
    was genau verstehst Du unter "vom Glauben zum Schauen kommen" im Hinblick auf 2. Korinther 5, 7 "Denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen" ?
    Hallo James, grüße Dich!

    Ja ,eigentlich dürfte es nach der Schrift nicht geben...aber Paulus hat schon Jesus geschaut....

    Fangen wir etwes weiter vorne an...
    4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen,
    damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
    5 Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat. (welchen Geist?)
    6 So sind wir denn allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; (Jesus,Vater?)


    Für mich ist Glauben zu wenig... ich darf mich freuen dessen, was Gott mich schon jetzt schauen lässt!
    Ja noch mehr, ich darf seine Nähe in der "Umarmung spüren",die mein Herz weich macht....und meinen Glauben stark und freudig! ;)
  • James Gabriel schrieb:

    Bogi111 schrieb:

    Irgendwann muss man vom Glauben zum Schauen kommen.
    Guten Morgen Bogi,was genau verstehst Du unter "vom Glauben zum Schauen kommen" im Hinblick auf 2. Korinther 5, 7 "Denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen" ?

    Glauben ist heute, das Schauen kommt später, nach diesem Leben hier.

    Im Gegensatz zu Bogi verstehe ich es so.
  • Bogi111 schrieb:

    Wer im Gottes Weinberg arbeitet wird auch die Frucht des HL.Geistes erkennen und erleben.
    Ja, man erkennt dann auch das geniale, phänomenale Gabenvernetzungssystem Gottes, so man sich vom Hl. Geist führen lässt, wie Jesus ja voraussagte. Hilfe geben können und auch empfangen um helfen zu können. Die richtigen, lösungsorintierten, problemlösenden, not-wendigen Hinweise im richtigen Moment zu bekommen, um zu tun was Gott uns tun lassen will.....das bringt innere Freude, dem Herrn dienen zu können, dem ureigenen irdischen Lebenssinn nachzugehen, andern Menschen zu zeigen, dass Gott sie nicht im Stich liess und unsereins beauftragte ihnen zu helfen.....oder auch uns geholfen wird...so erlebt man ein Stück Himmel auf Erden, erfährt man Reich Gottes = auch Weinberg genannt. Egal wie lange darin, oder wie intensiv....Gottes Lohn ist immer derselbe, gleichwertig...innige Gottverbundenheit.

    Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen Epheser 2.10

    2. Tim 3.16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, 17daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.

    Gesegnete Grüsse, renato23
  • freudenboten schrieb:

    Der lateinische "Person"- Begriff kommt nicht aus der Bibel sondern aus der griechisch-römischen Tradition.
    Hallo freudenboten,

    Das Wort "persona" könnte vom griechischen Ausdruck "prósopon" herkommen. So lässt sich zwar das gedehnte "o" in der zweiten Silbe von persona erklären, man handelt sich dann aber ein Problem ein. Daher möchte ich Dich fragen, ob Du mir vielleicht erklären kannst, wie es möglich ist, dass aus dem "p" am Ende der zweiten Silbe des griechischen Wortes ein "n" an derselben Stelle im lateinischen Wort wird und warum eine neutrale Endung zu einer femininen mutiert ? ?(

    Die lateinische Etymologie verweist auf eine Bedeutungsgeschichte, bei der man annehmen muss, dass die Bedeutung von "Maske" für "persona" relativ jung und eine andere Bedeutung viel älter ist. Sie besagt sinngemäß "Verkleidung". Die griechische Etymologie ist nur dann einigermaßen haltbar, wenn man das griechische Äquivalent "prosopon" in der Bedeutung von "Angesicht" ansetzt. Die etruskische Etymologie führt auf einen verkleideten "Gott der Unterwelt", der einen Namen getragen haben könnte, aus dem das Wort "persona" hervorging.

    Die lateinische Etymologie greift auf das Verbum "personare" (durchtönen) zurück. Aulus Gellius notiert dazu auch schon das Problem mit dem gedehnten "o" im Substantiv "persona". Diese Dehnung, so Gellius, sei ein lautlicher Nachvollzug dessen, was die Maske mit der Stimme des Schauspielers tut. Sie verleiht der Stimme akustischen Nachhall. Eine solche Erklärung ist freilich etymologisch eher unbefriedigend. Deswegen hat sich bei den an der Lautgeschichte interessierten Etymologen eine andere lateinische Herleitung durchgesetzt : "persona" stamme von "perzonare" - Es bedeutet "umgürten". Damit haben wir zwar keine lupenreine lateinische Etymologie mehr vor uns, weil - wie etwa - Joseph Maria Stowasser bemerkte - dahinter das griechische "zonä" für Gürtel steht. Zudem haben wir ein Verständnisproblem, denn man sieht kaum, wie aus einem Intensivum "perzonare" - den Gürtel anlegen - die Bedeutung "Maske" hervorgegangen sein soll. Wenn man jedoch etwas großzügiger denkt und dem Wort auch einen Bedeutungswandel zugestehen kann, dann kann man das Festzurren des Gürtels als einen Vorgang beim Anlegen einer Kleidung verstehen. Wenn wir im Umfeld der Schauspielerei und des Theaters bleiben, dann hat die Verkleidung nicht den Zweck zu verbergen, sondern ganz im Gegenteil einen Charakter deutlich sichtbar zu machen. In der Tradition des japanischen Kabuki zum Beispiel dürfen Rollen ausschließlich von Männern gespielt werden, die weiblichen Rollen werden ebenso von Männern gespielt. Die Schauspieler tragen Verkleidung und maskenhafte Schminke. Wie auch immer, die korrekte Etymologie von "persona" wissen wir damit aber noch nicht.

    Vielleicht ist "Deine" Etymologie ja etwas aufschlussreicher ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • James Gabriel schrieb:

    den Gürtel anlegen - die Bedeutung "Maske" hervorgegangen sein soll. Wenn man jedoch etwas großzügiger denkt und dem Wort auch einen Bedeutungswandel zugestehen kann, dann kann man das Festzurren des Gürtels als einen Vorgang beim Anlegen einer Kleidung verstehen. Wenn wir im Umfeld der Schauspielerei und des Theaters bleiben, dann hat die Verkleidung nicht den Zweck zu verbergen, sondern ganz im Gegenteil einen Charakter deutlich sichtbar zu machen.
    Ist das nicht eine schöne Beschreibung, wie wir versuchen den HL.Geist zu beschreiben.
    Es geht nicht um ein Bild des Aussehens,sondern um das Wesen des Handelns...
  • Bogi111 schrieb:

    Ist das nicht eine schöne Beschreibung, wie wir versuchen den HL.Geist zu beschreiben.
    Es geht nicht um ein Bild des Aussehens,sondern um das Wesen des Handelns...
    Ja, dass finde ich auch. Freilich würde die Beschreibung bezüglich des "Theater - Gewand"nach wissenschaftlichen Kriterien zur Wortherkunft nur unbefriedigend ausfallen. Im Hinblick auf dem Heiligen Geist und im Sinne des Glaubens finde ich die Beschreibung ebenfalls wie Du, lieber Bogi, sehr passend. Spannend finde ich auch, dass die römische Komödiendichter Titus Maccius Plautus und Publius Terentius Afer als Beispiele für "personae" "ruhmreiche Krieger", "fleißige Sklaven", "biedere Hausfrauen" nennen. Also lauter Gruppen von Menschen, denen ganz bestimmte "typische" Charaktereigenschaften zukommen. In der Tradition des antiken Theaters wurden diese "typischen" Charaktereigenschaften eines bestimmten "Typus von Mensch" mit Hilfe von Kleidung dargestellt. Diese Form der Darstellung finden wir auch im japanischen Kabuki - Theater.

    Ich finde, dass auch dies durchaus mit unseren Versuchen den Heiligen Geist zu "beschreiben" in Verbindung gebracht werden kann - Wenn wir vom Heiligen Geist sprechen, dann sprechen wir meist auch von persönlichen Eigenschaften. Und noch viel mehr - Er will nicht verbergen, sondern ähnlich wie im Beispiel der Theater - Kleidung etwas sichtbar machen : Obwohl kein Auge, kein Ohr und kein Mensch sich jemals vorstellen könnte, was Gott für uns alles Wunderbare bereithält, so möchte Sein Heiliger Geist uns unter anderem die herrliche Weisheit von Gottes Plan für unser Leben erkennen lassen. Er tröstet uns, hat Gefühle, besitzt Intellekt und Verstand, trifft Entscheidungen, verfügt über Wissen und liebt uns. Manche verstehen den Heiligen Geist als eine geheimnisvolle, unpersönliche Energie oder Kraft, ich denke, dass dies auf dem Heiligen Geist nicht zutrifft. Da fällt mir noch was ein, was zum Thema "Gewand" ganz gut passt : Die Bibel spricht vom Anlegen eines Gewandes (Rüstung), "um den hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen zu können" (Epheser 6, 11). Die Bibel nennt in bildhafter Sprache einige Kleidungsstücke, so zum Beispiel, dass wir unsere Lenden mit dem Gürtel der Wahrheit umgürten sollen.

  • HeimoW schrieb:

    Gott offenbart sich eben in der Heiligen Schrift als der Vater, der Sohn und der Heilige Geist - eins und doch drei, manchmal eindeutig identifizierbar, manchmal auch nicht.

    Und genau das versucht die "Trinität" zu erklären, soweit es dem menschlichen Verstand erklärbar ist. Deine eingeschränkte Akzeptanz der Offenbarung Gottes im AT führt natürlich auch zu einem eingeschränkten Verständnis des Messias Jesus Christus sowie von Gott Vater und dem Heiligen Geist. Das ist mir klar.

    Wie schon ausgeführt, da fehlt die Diskussionsbasis...
    Der Sohn zeigt klar, Wesen, Handeln und Willen des Vaters auf, was auch demjenigen des Hl.Geistes entspricht. Somit haben wir wahre Göttlichkeit, die der Vater durch den Sohn und den Hl.Geist offenbart.

    Somit ist ja in der Bibel ja klar der Sohn, also der von Gott geisltich gezeugte Mensch Jesus Christus, der laut Paulus sogar einziger Mittler zwischen dem einen wahren Gott und Menschen ist, DIE ORIENTIERUNGSHILFE, wie der Vater im Himmel wann wie wo reagiert, also beispielsweise wie er blutfrei, dafür nachhaltig Sünden vergibt, sie aus der Welt schaffen will, (also die Sünden, nicht die Sünder)

    Die 3, Vater, Sohn, Hl. Geist sind sich wohl einig, lehren ja wohl deshalb, dass weder Opferkult noch Steinigung/Ausrottung dem Evangelium vom Reich Gottes auf Erden (durch TUN des Willens des Vaters im Himmel, Aufhören mit gottlosen Werken) dient, sondern die gelebte Liebe, die allfällige Abkehr von Sünder vom Sündigen/Boshaftigkeit/Lieblosigkeit.

    Ich bin Trinitarier, aber genau jene sollten doch eigentlich darauf pochen, dass in der Bibel Vater, Sohn, Hl. Geist in der ganzen Heiligen Schrift als alleiniger Massstab für wahre Göttlichkeit zu werten seien.

    Denn so wie nicht alles Gold ist, was glänzt, so ist auch nicht alles Gott was sich so bezeichnet. An den Früchten, respektive an Verhalten, Wunderwirken und Vergebungskriterien des Sohnes kann man messen,ob jemand ist, wofür er sich ausgibt, man ihn hält. Denn der VATER IM HIMMEL ist vollkommen so, WIE DER SOHN AUF ERDEN. Und beide waren gegen Opferkult und Steinigungen, darum besiegelte Jesus den neuen Bund mit Rebensaft und Brot und verband mit dem Evangelium den Aufruf an die bisherigen Sündern, mit dem Aufhören zu sündigen.

    Im AT gibt es ja schon Uneinigkeit über die Frage, wollte Gott Opfer oder nicht? Seitenweise bei Mose gefordert jedoch bei Propheten im AT liess man durchsickern, Gott habe niemals an jedwelchen Opfern Wohlgefallen gehabt, was ja sogar Jesus selber in Matth. 12.7 und 9.13 betonte. Gott war immer gleich, also wie der Sohn, den Gott ja sandte ihn auf Erden so zu vertreten wie er in Wahrheit ist..
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Lieber Yppsi,
    man sollte schon etwas theologischer und wissenschaftlicher an die Sache herangehen und nicht wie "Klein-Erna"!

    Eben das ist die größte Tragödie und der Ursprung aller Streitigkeiten und des Übels. Gott möchte eben nur, dass wir alle Ihn, wie klein - Erna verstehen und sehen. Denn alle Philosophen und Theologen und Wissenschaften der Welt zusammen, haben nicht ein mal ein Sandköchen Chance Gott in Seinem Wesen zu ergründen, geschweige denn zu erklären. Deshalb finde ich jede sogenannte Beweisführung für eine angebliche Trinität, einfach nur arrogant oder dumm... nfU. Jeder Versuch es zu erklären endet eh immer mit dem "Geheimnis" oder einem Streit oder einem Gemeinde Ausschluss. Und das ist ein erbärmliches Zeugnis.

    .
  • Liebe Stofi!
    Gehe ich Recht in der Annahme, dass Du - obwohl Du nicht an eine Trinität glauben kannst/willst - immer noch Mitglied der Kirche der Siebenten-Tages Adventisten bist?
    Wenn ja, so scheint man ja bei den STA immerhin so tolerant zu sein, dass man Menschen die einen der 28 Glaubenspunkte ablehnen, deshalb nicht ausschließen tut!
  • Heißt das nun, dass die meisten STA gar nicht an eine Dreieinigkeit glauben? Und sich nur nicht trauen, das offen zu sagen? Das wäre in der Tat dann aber erschreckend...!
    Gibt es unter den STA Umfragen, wer z.B. an die Dreieinigkeit glaubt und wer nicht? Weiß das jemand?
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Heißt das nun, dass die meisten STA gar nicht an eine Dreieinigkeit glauben? Und sich nur nicht trauen, das offen zu sagen? Das wäre in der Tat dann aber erschreckend...!
    Gibt es unter den STA Umfragen, wer z.B. an die Dreieinigkeit glaubt und wer nicht? Weiß das jemand?
    Ich denke, dass viel STA nur deshalb an die Dreieinigkeit glauben, weil sie es so beigebracht bekommen haben. Denn die studierten Theologen müssen das schon wissen und in den Bibelstunden bekommt man das ja so beigebracht. Ich bin überzeugt davon, dass viele STA und auch andere trinitarisch denkende Christen die Trinitätslehre noch nie konsequent bis zu Ende durchdacht haben.

    Speziell im Bezug auf Jesus bedeutet das nämlich, dass er gar nicht Gottes wirklicher Sohn sein kann, wenn er genau so wahrer Gott ohne Anfang wäre, wie sein Vater. Also ich kenne keinen Sohn, der genau so alt ist wie sein Vater. Denn dann wären ja es nicht Vater und Sohn sondern höchstens Zwillinge (wenn auch die sogar nicht gleich alt sind.) Ich weiß, jetzt kommt wieder: Das ist ein Geheimnis, die Gottheit können wir nicht erklären usw. usw. Aber komischerweise soll man an dieses "unbegreifliche Geheimnis" glauben.

    Aber wenn wir Glauben haben wie die Kinder - was Jesus ja gelobt hat - kämen wir nie auf solch absurde Ideen wir die Trintätslehre. Auf solche Ideen können nur "Pharisäer und Schriftglehrte" kommen, die den Himmel vor den einfachen Menschen verschließen wollen, damit sie nicht hinein kommen.
    Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.

    Denn ein Kind glaubt, wenn Jesus sagt: mein Vater ist ALLEIN wahrer Gott. (Joh. 17,3 + Mar. 12,29)

    Ein Kind glaubt, wenn der Vater sagt: das ist mein Sohn. Er wurde aus mir geboren.

    Ein Kind glaubt, wenn in der Bibel steht, wenn der Vater Jahweh sagt: 5Mo 4,35 Du hast es sehen können, auf dass du wissest, dass JAHWEH allein Gott ist und sonst keiner."

    Ein Kind glaubt, wenn JAHWEH sagt: 2Mo 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

    Und vor allem ist einem Kind klar, dass unser ganzer Glaube nichtig ist, wenn wir nicht an den tatsächlichen Sohn und seinen Vater, den allein wahren Gott glauben.

    1Joh 2,22+23 "Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

    Und die Trinitätslehre leugnet den Vater und den Sohn. Denn sie lehrt, dass sie beide gleich alt, gleich allwissend und gleich allmächtig sind - obwohl es hunderte Stellen in der Bibel gibt, die genau das Gegenteil von einer Trinität aussagen.

    Ich glaube

    - Den Aussagen, dass wir nur einen Gott haben, den Vater.

    - Dass der Sohn von seinem Vater geboren wurde.

    - Dass der Vater seinen Sohn in die Welt geschickt hat, um bestimmte Aufgaben auszuführen.

    - Dass der Sohn gestorben ist, obwohl Gott nicht Mensch werden und sterben kann.

    - Dass der Sohn seinem Vater untertan ist und nur das tut, was der Vater ihm aufträgt.

    - Und dass der Sohn auch später immer noch seinem Vater untertan sein wird, wenn er alle seine Aufgaben erledigt hat:

    1Kor 15,28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem. " (Das ist wohlgemerkt nicht in der zeit, als Jesus noch Mensch war - sondern nachdem er alle seine Aufgaben erledigt hat).

    Mt 11,27 "Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will."

    Wenn der Sohn der Einzige ist, der uns etwas von seinem Vater offenbaren kann - und sonst niemand - warum glauben wir ihm nicht, wenn er sagt:
    Joh. 17, 3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
    4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
    5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
    6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.
    7 Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.
    8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast.
    9 Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein.
    10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht.
    11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

    Mk 12,29 Jesus antwortete: Das höchsteGebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,

    Alle anderen Ideen, als die, die der Sohn uns von sich und seinem Vater offenbart, kommen vom Antichristen!
    Denn kein Anderer kann uns etwas über seinen Vater sagen, als nur der Sohn Gottes.
  • Sammy57 schrieb:

    Ich denke, dass viel STA nur deshalb an die Dreieinigkeit glauben, weil sie es so beigebracht bekommen haben. Denn die studierten Theologen müssen das schon wissen und in den Bibelstunden bekommt man das ja so beigebracht. Ich bin überzeugt davon, dass viele STA und auch andere trinitarisch denkende Christen die Trinitätslehre noch nie konsequent bis zu Ende durchdacht haben.
    Sammy für mich bist Du das beste Beispiel.....Du denkst zu viel, Du solltest vieleicht den anderen mehr "Liebe" und "Glauben" zugestehen... :sad:

    Wer sich über Tausende von Gläubigen die in Jahrzehnten einen Glaubensgrung hinterlassen haben hinwegsetzt, zeigt mir genau das was die Schrift voraussagt.
    Ich gehöre zu den 68 gern,wir haben auch vieles in Frage gesellt,aber hätten uns nicht getraut mit dieser Arroganz gegen den Glauben der "Glabensväter" vorzugehen.

    Mit Deiner Meinung gehörtst Du in der STA zur Minderheit,die sich Mut macht,die "Theologische Wahrheit" zu besitzen...Es sei Dir gegönnt....

    Nur die wird Dich auf lange sicht nicht weiter bringen....



    4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
    5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
    6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
    7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
    8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
    9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
  • Kann es nicht sein, dass die Lehre der Dreieinigkeit sowohl christlich als auch wahr ist?

    Sammy57 schrieb:

    Aber wenn wir Glauben haben wie die Kinder - was Jesus ja gelobt hat - kämen wir nie auf solch absurde Ideen wie die Trintätslehre.

    Und die Trinitätslehre leugnet den Vater und den Sohn.
    Ob die Trinitätslehre eine absurde Idee ist? Dann wäre Athanasius ein absurder Mensch gewesen und alle diejenigen auch die sich Gedanken gemacht haben, wie man das Verhältnis von Vater - Sohn und Heiligen Geist erklären soll. Das waren doch keine absurden Menschen mit absurden Ideen! Denn diese Menschen haben folgende Bibelstellen miteinander verglichen:

    Stellen, die von nur einem Gott sprechen:
    1. Römer 3,30:______ "Gott ist Einer"
    2. Epheser 4,6:______ "Gott ist Vater aller..."
    3. 1.Korinther 8,6:___ "...nur ein Gott, der Vater..."
    4. 1.Timotheus 2,5:__ "...es ist ein Gott..."
    5. Johannes 17,3:____ "...dich, den allein wahren Gott..."
    6. Galater 3,20b):_____"Gott aber ist einer."
    und

    Stellen, die auch den Sohn und den Heiligen Geist als Gott ansehen:
    1. Johannes 1,1__________ ("...das Wort ist Gott..")
    2. Johannes 20,28________ ("Mein Herr und mein Gott!")
    3. Johannes 14,9_________ ("Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!")
    4. Johannes 4,24_________ ("Gott ist Geist!")
    5. Johannes 8,58_________ ("Ehe Abraham wurde BIN ICH = DER GOTTESNAME JAHWEH!")
    6. Johannes 10,30________ ("Ich und der Vater sind eins!")
    7. Kolosser 1,15___________("Christus ist das Ebenbild Gottes und war vor der Schöpfung")
    8. Hebräer 1,8_____________ ("Von dem Sohn heisst es: Gott...")
    9. 1.Korinther 2,11________ ("so weiss nur der Geist, wer Gott ist")
    10. Matthäus 28,19_________("...des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes")
    11. Philipper 2,5-7_________ ("...Jesus Christus, der in göttlicher Gestalt war...")
    12. 1.Johannes 5,20________("Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott")
    Und kann man diesen "Alten im Glauben" es verdenken, wenn sie
    • dann zu dem Schluß kamen, dass es zwar nur einen Gott bzw. eine Gottheit geben kann, dass aber in dieser einen Gottheit es drei göttliche Personen geben muss?
    • Und nachdem diese "Väter im Glauben" und "Mutter im Glauben", Frau Ellen Gould White den Anfang der Genesis betrachtet haben und festgestellt hatten, dass an der Schöpfung ja auch Vater - Sohn und Heiliger Geist beteiligt waren und sie durch das "uns" in Gen.1, 26/ Gen.3,22/ Gen.11,7 auf eine mehrpersönliche Gottheit geschlossen hatten,
    • so kann man sehr wohl den Gedanken haben, dass es sich bei der Lehre der Dreieinigkeit um eine biblische Lehre handeln muss, die weder absurd, noch unmöglich, geschweige denn antichristlich ist und die Formulierung »Ein Gott in drei Personen« logisch, ja sogar theo-logisch ist und daher sowohl christlich als auch wahr ist!
    Und die Trinitätslehre leugnet auch nicht den Vater und den Sohn. - Ganz im Gegenteil! Sie betont ja gerade das Liebesverhältnis zwischen dem Vater und dem Sohn (und auch dem Heiligen Geist - in der "göttlichen Familie")!

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Bogi111 schrieb:

    Ich gehöre zu den 68 gern,wir haben auch vieles in Frage gesellt,aber hätten uns nicht getraut mit dieser Arroganz gegen den Glauben der "Glabensväter" vorzugehen.
    Bogi, ich empfinde diesen Satz als hervorragend ! Hab' Dank für diese Worte. Ich verstehe mich als frei denkender Mensch, schätze eine vernünftige Ethik ebenso wie Fairness und verstehe die Arroganz gegen den Glauben oder für den Glauben mancher Menschen ebenso nicht. Arroganz kann sich eigentlich niemand leisten, ganz egal wie wir denken, oder ob wir gläubig sind oder ungläubig sind. Soll keine Kritik sein, auch die Religion und der Glaube verstehen sich darauf gut, arrogant zu sein, ebenso wie sich der Humanismus oder Unglaube darin gut versteht. Als frei denkender Mensch, der auch manches in Frage stellt, möchte ich dennoch alle Menschen achten, einfach weil wir Menschen sind, selbst wenn sich der Glaube oder Gläubige manchmal arrogant gebärdet, ebenso wie es freie Gedanken oder frei Denkende manchmal tun.
  • Bogi111 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Heißt das nun, dass die meisten STA gar nicht an eine Dreieinigkeit glauben?
    Der Glaube daran ist eine Beziehungssache,ein Liebesverhältniss!
    Wieviele das pflegen erkennst Du an der schwesterlichen und brüderlichen Einheit...

    Was brüderliche und schwesterliche Liebe mit dem Glauben an die Dreieinigkeit zu tun hat, ist schleierhaft. Mehr noch, dass man das eine an dem anderen erkennen soll.....!!!! :verwirrt:

    .