Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Guten Abend!

    Seele1986 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    ist vom Freimaurerturm durchdrungen
    Was ist denn "Freimaurer Lehre"? :rolleyes:

    "Wenn der Leib vergeht, bleibt die dieSubstanz, also war sie vor dem Leibe und wird nach dem Leibe sein. Auf dieser Überzeugung ruht der Kerngedanke der Freimaurerei, das esoterische Wissen vom Licht, jener geheimen Kraft in uns, die das tatbewußte Zeugnis des uns innelebenden Gottmenschen ist. Die Wissenden finden ihre Lebensformung in dem Bruderschaftsgedanken. Es kann niemand Freimaurer werden, der nicht an die Unsterblichkeit der Seele glaubt."

    (Quelle: Ferdinand Runkel, „Geschichte der Freimaurerei – Gesamtausgabe“ 2013)


    Na, Norbert, wär das nichts für dich? Oder bist du auch schon vom Freimaurertum durchdrungen? :wut: Ganz im Ernst, das letzte mal als du Russel mit den Freimaurern in Verbindung bringen wolltest, warst du erbost darüber, dass Russel nicht an die Unsterblichkeit der Seele glaubte. Wie passt das zusammen?

    Gruß, GMacS
  • Rosen schrieb:

    Wenn ich auch über das Logo hier negativ gesprochen habe, dann deswegen, weil es mir auch wie ein Trinitätssymbol erscheint. Gerade In Wappen, Fahnen, Signets, Logos usw. ist meist nichts dem Zufall überlassen und alles dort hat i.d.R. eine Bedeutung!

    Rosen schrieb:

    Und wenn wir nun also Gott Vater anbeten dürfen, der, zu dem auch Jesus in seinem Erdendasein gebetet hat, und ZUSÄTZLICH dürfen wir uns auch noch an Jesus selbst als unseren Fürsprecher wenden, wenn das nicht geradezu eine luxuriöse Anbetungsmöglichkeit ist! Wozu dann noch einen heiligen Geist direkt anbeten wollen als eigentständiges drittes Wesen? Würde ich tunlichst jedem davon abraten! Denn wenn es so sein sollte, wie ich vermute, dass der heilige Geist der Geist Gottes ist, der von ihm, der ja selbst ein Geist ist, ausgehende Geist, dann ist er kein gleichberechtigtes Drittes sondern die Macht mit der Gott alles bewirkt. Und ich vermute auch noch, dass Jesus, der von dieser Macht durchdrungen war, als er hier auf der Erde war, nach seinem irdischen Tod uns seinen heiligen Geist geben wollte. Es heißt doch irgendwo so in etwa: denn von mir wird er's nehmen. Der Tröster und Beistand ist also Jesus in seiner geistigen Forum nach seinem hiesigen irdischen Tod.
    Ich sage extra nicht Kreuzestod, denn auch das Kreuz halte ich für hineingeschmuggelt, weil heidnisches Symbol.
    Wenn ich also zusammenfasse: Ich glaube nicht an die Trinität, nicht zwingend an ein Kreuz, wo ja nur von einem Holz/Pfahl die Rede ist, und dass die Jenseitserlebnisse reanimierter Menschen alle nur von Dämonen vorgegaukelt sind, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen. Wo gehe ich also nun hin? Gibt es denn ausser den Zeugen Jehovas wirklich keine einzige Vereinigung mehr hier in Deutschland, die nicht an die Trinität glaubt?! Wie erklären eigentlich die ZJ diese Jenseitserfahrungen der Reanimierten, bzw. aus dem Koma Erwachten oder einfach ins Leben zurück Gekommene? Ich habe mal ein längeres Gespräch mit Ihnen geführt, aber ich erinnere mich nicht mehr so genau. Ich wollte jedenfalls nicht, dass sie zu mir nach Hause kommen, weil sie sich so festkrallen können, ich fand es unangenehm von Ihnen irgendwie vereinnahmt zu werden auch wenn ich anerkennen muss, was sie alles bereit sind für Gott zu tun, aus ihrer Sicht.
    Egal zu welcher Glaubensgemeinschaft Du Dich vielleicht begeben wist möchte ich Dir einfach den Rat geben: Interpretiere nicht überall zu viel hinein. Du schaffst damit negative Geister, die gar nicht existieren. Oftmals ist Vieles einfach reiner Zufall, gerade wenn es um Namen und Symbole geht. Es ist eigentlich nicht wichtig, wie der Ort aussieht, wo Jesus für uns gestorben ist. Der Kreuzestod war damals einfach der schrecklichst mögliche Tod den man einem Verbrecher zufügen konnte. Die meisten wurden nur ans Kreuz gebunden, Jesus aber wurde als Unschuldiger an das Kreuz genagelt. Es geht also nicht darum, dass es ein Kreuz war, sondern dass Jesus die grösstmögliche Qual erleiden musste. Verlassen von allen, Alleine, gepeinigt, körperliche wie seelische Qualen einfach das schlimmstmögliche. Ich habe das grosse Glück, dass ich die Gabe habe zurückstehen zu können und grosse Zusammenhänge ordnen, einordnen und bewerten zu können. Im Beruf profitiere ich sehr davon, auch wenn mir oftmals die wenigsten Folgen können. Dafür leidet dann oftmals die Genauigkeit im Detail.
    Ebenso sehe ich das mit der Trinität: Für mich ist dieser Ausdruck und das, was man darunter versteht ein Konstrukt mit dem Menschen versuchen etwas als Ganzes zu erfassen, was wir gar nicht können, nämlich Gott. Daher finde ich es auch recht müssig darüber zu streiten, ob der Heilige Geist nun eine Person ist und wie genau er Teil Gottes sein kann. Wenn ich versuchen würde, das im Detail zu verstehen würde ich wohl wahnsinnig werden, ganz einfach weil ich es nicht kann. Wir alle sind doch derart in unseren Denkensmuster, die wir aus irdischen Erfahrungen und Beobachtungen kennen, gefangen dass es eigentlich nicht möglich ist, eine "Wesen" wie Gott zu erfassen.
    Aus diesem Grund reicht es vollkommen aus, wenn man daran glaubt dass Gott der allmächtige Schöpfer ist, Jesus sein Sohn, der wegen uns und unseren Sünden auf die Erde kam und es durch seinen Opfertod möglich wurde, dass uns die Sünden vergeben werden können und wir damit zu Gott zurückfinden können und dass es einen Heiligen Geist gibt, der dazu da ist uns zu leiten uns Rat zu geben ein Tröster ist und uns helfen soll, dass wir zu Gott zurück finden.
    Alle drei kommen von Gott, aber zu behaupten wir verstünden, wie das alles zusammenhängt, halte ich für reichlich vermessen.

    Daher empfehle ich Dir nochmals: Versuche zuerst die wichtigsten Dinge zu verstehen, denn die sind für Dein Heil wichtig und nicht irgendwelche Details, die wir sowieso nicht richtig fassen können. Und als zweites würde ich mich dann darum kümmern Jesus ähnlicher zu werden und damit bist Du dann bereits Dein ganzes Leben beschäftigt.
    Als letztes noch Glauben ist für mich eben mehr als nur verstehen: Glauben ist für mich besonders auch Gott erleben. Jesus soll ja unser Bräutigam sein und man heiratet auch nur jemanden den man liebt und dazu braucht es gemeinsame Erlebnisse nur so kann eine grosse Liebe entstehen.

    Liebe Grüsse
    DonDomi
  • Ein arianisches Vorurteil/Missverständnis, es sollen nicht drei Götter angebetet werden.


    Die Anbetung gilt letztlich dem Vater, im Geist und durch den Sohn/Wahrheit. Johannes 4:23.

    Aber für die Erlösung ist der Sohn und zur Kommunikation auch der Geist nötig Römerbrief 8:14.-16. Hebräerbrief 4:14.ff.

    Gane MacShowan schrieb:

    Guten Abend!

    Seele1986 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    ist vom Freimaurerturm durchdrungen
    Was ist denn "Freimaurer Lehre"? :rolleyes:
    "Wenn der Leib vergeht, bleibt die dieSubstanz, also war sie vor dem Leibe und wird nach dem Leibe sein. Auf dieser Überzeugung ruht der Kerngedanke der Freimaurerei, das esoterische Wissen vom Licht, jener geheimen Kraft in uns, die das tatbewußte Zeugnis des uns innelebenden Gottmenschen ist. Die Wissenden finden ihre Lebensformung in dem Bruderschaftsgedanken. Es kann niemand Freimaurer werden, der nicht an die Unsterblichkeit der Seele glaubt."

    (Quelle: Ferdinand Runkel, „Geschichte der Freimaurerei – Gesamtausgabe“ 2013)


    Na, Norbert, wär das nichts für dich? Oder bist du auch schon vom Freimaurertum durchdrungen? :wut: Ganz im Ernst, das letzte mal als du Russel mit den Freimaurern in Verbindung bringen wolltest, warst du erbost darüber, dass Russel nicht an die Unsterblichkeit der Seele glaubte. Wie passt das zusammen?

    Gruß, GMacS
    Das ist die Meinung von Ferdinand Runkel über bestimmte Freimaurer. Eigentlich ist "Unsterbliche Seele" eine Lehre der Polytheismen und ging auf die "Lüge der Schlange" im Paradies zurück.

    Es gibt auch atheistische Freimaurer seit der "Aufklärung" welche kirchliche Lehren ablehnen und auf Zarathustra zurückgreifen.

    Von diesen leiteten z. B. Zeugen Jehovas ihre Ansichten ab. Außerdem griffen sie auf die Lehre des Arius zurück.
  • Der strikte Atheismus wird in der Freimaurerei eigentlich ungern gesehen.
    Allgemein heißt es in den regulären Logen und nach den Alten Pflichten: ein Freimaurer ist ein freier Mann von gutem Ruf (...) er wird, wenn er verständig ist, weder ein engstirniger Gottesleugner noch ein bindungsloser Freigeist sein (...)

    Es gibt strikte atheistische Logen, das stimmt, die sind aber meist nicht regulär, soweit ich weiß, heißt: nicht anerkannt von der Großloge in England.
    Es gibt auch betont christliche Logen (Schwedischer und Schottischer Ritus, glaube ich), die das Bekenntnis zum Evangelium erwarten/ voraussetzen.

    Der Grundgedanke ist aber, dass man der Ethik verpflichtet ist; man darf zwar über Religion und Politik sprechen, nicht aber über Konfession und Parteipolitik (also im Sinne von "besser oder schlechter, richtig oder falsch"); das ist unerwünscht.

    Kann man alles nachlesen. Steht auf jeder Freimaurerseite geschrieben.
  • DonDomi schrieb:

    Versuche zuerst die wichtigsten Dinge zu verstehen, denn die sind für Dein Heil wichtig und nicht irgendwelche Details, die wir sowieso nicht richtig fassen können.

    Genau das wollte ich mit meinen Posts auch sagen!
    Ich kann mich nur nicht immer so einfach und verständlich ausdrücken, und fasele zuviel und unnötig rum.
  • Seele1986 schrieb:

    Freimaurerei

    P.S.: ich vergaß: zudem haben sie natürlich noch den Projektionsflächenvertrag unterzeichnet.
    Das bedeutet, all deine eigenen inneren Abgründe, Bosheiten und Ängste kannst du auf sie projizieren und dir damit Erleichterung und Ablenkung verschaffen.
    Eine gute Alternative zum gängigen Krimi, Thriller und Horrorfilm, und kompatibel mit den Varianten an Endzeitvorstellungen.
  • freudenboten schrieb:


    Es gibt auch atheistische Freimaurer seit der "Aufklärung" welche kirchliche Lehren ablehnen und auf Zarathustra zurückgreifen.

    Von diesen leiteten z. B. Zeugen Jehovas ihre Ansichten ab. Außerdem griffen sie auf die Lehre des Arius zurück.
    Das kann natürlich sein, immerhin sind die ZJ als durch und durch atheistische Truppe bekannt. Sie klingeln ja sogar an den Türen fremder Leute, um diese davon zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt! :/
  • Gane MacShowan schrieb:

    Das kann natürlich sein, immerhin sind die ZJ als durch und durch atheistische Truppe bekannt. Sie klingeln ja sogar an den Türen fremder Leute, um diese davon zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt!

    Die Wege des freudenboten sind unergründlich, Gane. Diese Theorien zu durchdringen ist schier unmöglich, zumal der Informationsgehalt so mangelhaft ist.
  • Hallo!

    Seele1986 schrieb:

    Diese Theorien zu durchdringen ist schier unmöglich, zumal der Informationsgehalt so mangelhaft ist.
    Die "Informationen" sind tatsächlich sehr übersichtlich. Wer wissen möchte, woraus sich Verschwörungstheoretiker die angebliche Verbindung zwischen Charles T. Russel und den Freimaurern zusammenzimmern, der findet auf dieser Bibelforscher-Homepage eine Übersicht der Hintergründe:

    Pastor Charles Taze Russell

    Gruß, GMacS
  • Gane MacShowan schrieb:

    Wer wissen möchte, woraus sich Verschwörungstheoretiker die angebliche Verbindung zwischen Charles T. Russel und den Freimaurern zusammenzimmern, der findet auf dieser Bibelforscher-Homepage eine Übersicht der Hintergründe:
    Jetzt wundert mich nichts mehr,ich hätte nicht gedacht das es schon so schlimm ist...
  • Wie sich die Lehre der Gottheit Jesu binnen 80 Jahren bei den Adventisten entwickelt hat



    In diesem Video auf Englisch wird sehr gut die Entwicklungsgeschichte der Dreieinigkeits-Lehre bei den Adventisten dargestellt, die wie in der Kirchengeschichte der ersten 4 Jahrhunderte (von 33 n.Chr. bis 381 n.Chr. [= 2. Ökumenische Konzil von Konstantinopel]) eine Entwicklung durchmachte - parallel zu damals - nur eben im Zeitraffer von 1852 - 1932 innerhalb der ersten 80 Jahre der Adventsgeschichte!

    Dabei gab es grob wiedergegeben folgende Entwicklungen:
    1. Man glaubte nur an den einen Gott den Vater - und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der dem Vater untergeordnet bleibt.
    2. Dann wurde gesagt - so z.B. von James White, dem Ehemann von Ellen Gould Harmon-White(EGW) und von Uriah Smith, dass der Sohn geschaffen sei und einen Anfang gehabt habe, er das erste Geschöpf Gottes gewesen sei.
    3. Dann wurde gesagt, dass aber Christus auch von Ewigkeit geboren wurde.
    4. Schließlich sprach Ellen White davon, dass Christus die gleiche Göttlichkeit habe wie der Vater.
    5. Dann wurde beschlossen, dass der Vater und der Sohn vom göttlichen Wesen her eins sind.
    6. Schließlich setzte sich die These durch, dass somit der Sohn die selbe Ewigkeit besitze wie der Vater.
    7. Spätestens 1932 wurde dann die altkirchliche Dreieinigkeits-Lehre weitestgehend auch von den Adventisten offiziell endgültig übernommen.
    Was in dem obigen Video auffällt ist, dass die dritte göttliche Person, der Heilige Geist(HG) so gut wie nicht vorkommt. Ich meine auch EGW hat sich nicht immer klar zum HG bekannt und oft nur vom Vater und vom Sohn geschrieben. Auch in den frühen Jahren der STA waren die Äußerungen von EGW alles andere als eindeutig. Erst ab ca. 1888 hat sie mehr und mehr darauf gedrängt, dass die Adventisten die Lehre von der Dreieinigkeit doch als biblische Lehre akzeptieren konnten! Ich möchte hier durchaus nicht ausschließen, dass Frau White - auch nach dem Tode ihres Mannes James im Jahre 1881, der ja noch die Subordination (=Unterordnung des Sohnes unter den Vater) vertrat und der der Trinität äußerst kritisch gegenüberstand - hier direkt vom Heiligen Geist Eingaben erhalten hatte oder dass ihr - EGW - der HG das Herz geöffnet hat für die biblische Wahrheit der göttlichen Lehre der Dreieinigkeit.

    Wie dem auch immer sei: Man kann doch schon, wenn der Sohn sagt: "Wer mich sieht, der sieht den Vater!" (Joh.14,9) daraus auf die göttliche Dreieinigkeit schließen; und wenn man dann noch Jesu Aussage aus Joh.14,23 ("Der Vater und ich werden zu euch kommen und Wohnung (das kann nur durch den Heiligen Geist geschehen!) in euch nehmen.") dazu nimmt und den Satz : "Gott ist Geist!" (Joh.4,24) so sollte einem unbefangenen Bibelleser doch die Lehre von der Trinität einigermaßen einleuchten - oder etwa nicht?

    Fazit:
    Ich sehe jedenfalls die Entwicklungsgeschichte der Adventisten in Sachen Verständnis der Gottheit Jesu als fruchtbare und glaubensstärkende Entwicklung an, die uns tiefer in das Geheimnis der unbegreiflichen Gottheit [ JAHWEH ELOHIM ] und in die Liebe des dreipersönlichen Gottes hinführen kann und will!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Der Herr segne Euch,

    Norbert Chmelar schrieb:

    Herzlichen Dank für Deinen hervorragenden Beitrag NR.2012!
    hab' Dank für Dein liebes Feedback, Norbert !

    Rosen schrieb:

    Aber ich möchte keinesfalls Mitglieder, die aufgrund von eigenem Bibelstudium dazu kommen an die Trinität zu glauben, mit einer Satanskeule gegenübertreten.
    Es macht auch wenig Sinn sich gegenseitig zu "verteufeln". Für mich ist die Frage um die Wesenheit Gottes ein Geheimnis.
    Das kann ich auch so stehen lassen. Ich muss in der Bibel nicht alles richtig verstehen, nicht jeden Begriff in griechisch oder hebräisch kennen, jeden Vers bis in die Substanz zersetzen - Es geht um so viel mehr als um formale Texte, es geht um eine persönliche Beziehung mit Gott. Genau mit dieser Botschaft ist auch Jesus gekommen, als er von seinem Vater sprach, der auf den verlorenen Sohn wartet - oder von sich, der sich wie ein Hirte um die Menschen kümmert.

    Welchen Sinn hätte es auch, alle Lehre, alle Geheimnisse zu kennen, aber nicht die Liebe Gottes oder Gott selbst zu "haben" ? Es wäre etwa so, wenn man die Beziehung zu einem Freund oder einer Freundin darauf reduziert, wie man sich richtig verhält und was man über den Freund oder die Freundin weiß. Ist man ein guter Freund, weil man über den anderen viel weiß ? Das Leben mit Jesus ist spannend und voller Überraschungen und nicht ein Erlernen von Buchstaben, ein Generieren von Wissen, ein Einhalten von Regeln und ein perfektes Wissen um Texte - Auch wenn manche Christen diesen Eindruck erwecken oder nach diesem Muster leben und es vielleicht sogar predigen. Der Umfang oder das Wissen über Trinität hat keinerlei Einfluss darauf, ob Jemand in den Himmel kommt oder in die Verlorenheit eingeht. Durch Wissen oder geistlosen Textualismus kommt kein Mensch zum himmlischen Papa. Der einzige Weg in den Himmel: Jesus als seinen Retter und Herrn annehmen. Und hat uns Jesus nicht auch davor gewarnt, dass wir uns nicht überheblich geben sollten oder gar meinen sollten wir wären anderen Menschen oder Geschwistern moralisch überlegen ?


    Rosen schrieb:

    Wenn alle in der Ökumene an die Trinität glauben, wenn alle um das antike Israel herum, eine abweichende Lehre hatten, welche Lehre ist dann wohl die Richtige!?
    Ich beschäftige mich nicht viel mit der Ökumene. Ich stehe der Ökumene neutral gegenüber und wenn heute die ganze Ökumene rufen würde : "Gott ist tot", dann rufe ich: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt". Die Ökumene betrifft ja nicht mein Herz oder meine Beziehung zu Gott - Mein Glaube wächst durch das Lesen von Gottes Wort. Mein "Verständnis" von Gott wächst, weil es Gott gefällt durch sein Wort zu sprechen - "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort das aus Gottes Mund kommt" - Kommt, nicht kam - Gott "spricht" zu uns durch sein Wort.

    Rosen schrieb:

    Wenn ich das richtig sehe, haben die Herren Buber/Rosenzweig nur das AT übersetzt? Schade.
    Ja, nur Altes Testament.

    Norbert Chmelar schrieb:

    Jede christliche Konfession behauptet doch von sich mehr oder weniger deutlich, dass nur sie - nur ihre Kirche - die reine wahre biblische Lehre haben würde!
    Irgendwie fällt mir da der Text eines Liedes von Grönemeyer ein :

    Warum in seinem Namen ?
    Wir heißen selber auch.
    Wann stehen wir für unsre Dramen ?
    Er wird viel zu oft gebraucht.
    Alles unendlich, unendlich.

    Religionen sind zu schonen,
    sie sind für Moral gemacht.
    Da ist nicht eine edle Lehre,
    kein Gott hat klüger gedacht,
    ist im Vorteil, im Vorteil.

    Welches Ideal heiligt die Mittel ?
    Wer löscht jetzt den Brand ?
    Legionen von Kreuzrittern
    haben sich blindwütig verrannt.
    Alles unendlich, warum unendlich ?
    Krude Zeit.

    Ein Stück vom Himmel
    ein Platz von Gott,
    ein Stuhl im Orbit.
    Wir sitzen alle in einem Boot.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Der Gründer der Zeugen Jehovas , Charles Taze Russell war bekennender Freimaurer!
    Lieber Norbert,
    ich möchte Dir gerne einen Link des "Netzwerk Sektenausstieg" zukommen lassen, welches sich objektiv und intensiv mit dieser Behauptung beschäftigt hat.

    "Über die Verbindungen zwischen den Zeugen Jehovas und den Freimaurern gibt es die unterschiedlichsten Ansichten. Die einen sehen bis in die heutige Zeit freimaurerische Symbole in der WT-Literatur. Andere verweisen darauf, dass schon der Gründer, Charles Taze Russell, ein Freimaurer war. Eine These, die damit belegt wird, dass seine Grabstelle von einer Pyramide in typischer Freimaurer-Manier geschmückt wird und dass in seinen "Schriftstudien" genau die selbe Pyramidenlehre zu finden ist, wie sie auch unter bestimmten Freimaurerkreisen verbreitet ist. Als eindeutigster Beweis wird jedoch die sogenannten "Tempelansprache" von C.T. Russell genannt, in der er sich eindeutig zu Freimaurerei bekannt haben soll.

    Herbert Raab hat sich die Mühe gemacht, die gesamte Ansprache zu übersetzen. Gerhard Kaiser hat die Sache analysiert und kommt zur Schlussfolgerung, dass hier alles andere als ein Beweis dafür vorliegt, Russell sei Freimaurer gewesen. Doch urteilen Sie selbst."

    http://www.sektenausstieg.net/sekten/14-zeugen-jehovas/3529-war-charles-taze-russell-freimaurer

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

  • 2Mo 31,3 und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Fertigkeiten,
    2Mo 35,31 und hat ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, dass er weise, verständig und geschickt sei zu jedem Werk,
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Man kann doch schon, wenn der Sohn sagt: "Wer mich sieht, der sieht den Vater!" (Joh.14,9) daraus auf die göttliche Dreieinigkeit schließen; und wenn man dann noch Jesu Aussage aus Joh.14,23 ("Der Vater und ich werden zu euch kommen und Wohnung (das kann nur durch den Heiligen Geist geschehen!) in euch nehmen.") dazu nimmt und den Satz : "Gott ist Geist!" (Joh.4,24) so sollte einem unbefangenen Bibelleser doch die Lehre von der Trinität einigermaßen einleuchten - oder etwa nicht?
    Also ich kann daraus nicht auf die Dreieinigkeit schließen. Für mich heißt das, dass der Sohn das Wesen des Vaters repräsentiert. Von Dreieinigkeit keine Spur.
    Auch das zweite Zitat wo der Geist von Jesus und der des Vaters Wohnung in uns beziehen wollen bestärkt mich nur in meiner Auffassung. Dass sie durch ihren Geist in uns wohnen wollen. Der heilige Geist ist der Geist von Jesus oder der Geist des Vaters. Beide können geistlich/geistig auf uns wirken, in uns wohnen. Das ist die Art, wie sie wirken. So verstehe ich es. Und ich halte mich für einen unbefangen Bibelleser, weil ich nämlich erst vor etwas über einem Jahr durch ein spezielles Erlebnis zum Glauben gefunden habe und seitdem die Bibel lese.
    Bis jetzt leuchtet mir zwar sehr vieles ein aber keine Trinität. Ich sehe sie immernoch als konstruiert an. Veilleicht ist es schwer für die, die seit Kindheit dieses Dogma eingeimpft bekommen habe, es wieder aus dem Kopf herauszubekommen.