Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Jacob der Suchende schrieb:

    Zu Beginn möchte ich meine Position klarmachen: ich bin weder von der Trinität überzeugt, noch davon, dass Jesus und Heiliger Geist nicht Gott sind. Ich schwanke in der Mitte, aus dem Grund, weil aus meiner Sicht die Bibel nicht eindeitig spricht.
    Dann sind wir ja schon mal zwei, denen es ähnlich ergeht. Denn auch ich lehne die Trinität nicht ab, aber als Gegeben annehmen kann ich sie auch nicht.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Diese Nicht-Eindeutigkeit entspringt daher, dass ich die wichtigen Stellen über Gott im falschen Kontext lese. Denn, würde ich sie im richtigen Kontext lesen, würden sich auch die Widersprüche aufheben.
    Es gibt für viele Texte, die in die eine oder andere Richtung ausgelegt werden, keinen "richtigen" oder "falschen" Kontext. Es ist und bleibt Auslegung.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Wenn Gott zu etwas nicht die volle Erkenntnis gibt, können wir über dieses nur zum Teil die Erkenntnis haben. Eine volle Erkenntnis von Gott werden wir - glaube ich - selbst im Himmel nicht haben. Gott gibt nur so viel Informationen, wie Gott es für ausreichend hält. Anhand der Beispiele Daniel und Offenbarung sehen wir, wie schwierig doch ist, eine richtige Interpretation dieser Bücher anzugeben. Gott konnte im Klartext schreiben, oder Er konnte uns mehr Definitionen für verwendete Symbolik geben, bezeihungsweise eine klare Abgrenzung zwischen Realem und der Symbolik, hat Gott aber nur teilweise getan. Warum, wissen wir nicht. Gott hält das Gegebene für ausreichend.
    Ja, auch ich bin überzeugt, dass wir nie die volle Erkenntnis über Gott erlangen können. Zumindest nicht hier und jetzt auf Erden. Vieles über Gott wissen wir gar nicht, weil es für uns zu viel, oder zu hoch oder sonst wie zu schwer wäre.

    Was ist aber nicht glaube, dass uns Gott zu einer Sache neugierig macht, wo er ganz genau weiß, wir können es nicht verstehen. Es ist ein Widerspruch für mich, etwas einfach zu glauben, weil es WER so sagt. Egal jetzt ob es die Trinität betrifft, die Nichttrinität oder sonst eine Ansicht. Denn Gott möchte sehrwohl, dass wir nachforschen, ob es sich - biblisch/Gottes Wort gesehen, so verhält, wie gesagt wird.
    Aus diesem Grund, könnte uns Gott nicht das ganze Bild für Seine Beschaffenheit mitgeteilt haben, sondern, wie ich geschrieben habe, nur an manchen Stellen stark oder schwach beleuchtet.
    Und meine Unsicherheit geht so weit, dass ich mir dann nicht sicher bin, ob diese "schwache Beleuchtung" wirklich eine schwache Beleuchtung ist und nicht Auslegung.
    Für eine Beziehung halte ich die Trinitätslehre bzw. das Wissen darüber nicht für heilsrelevant.
    Wozu dann dieses Thema überhaupt? Warum wird es als - mehr oder weniger - verpflichtend in die Glaubenspunkte aufgenommen? (meine noch unbeantwortete Frage war: WANN wurde diese Lehre in die Glaubenspunkte aufgenommen?)
    Allein die Beziehung zu Gott ist wichtig. Die Bibel gibt uns genug Angaben über den Charakter Gottes. Das genaue Wissen über die Struktur Gottes - Trinität oder was auch immer - ist für eine Beziehung mit Gott nicht wichtig.
    Da bin ich mir nicht so ganz sicher. Für mich macht es ja doch einen Unterschied, ob der Heilige Geist jetzt Gott selbst ist, oder die Kraft die von ihm ausgeht. Es macht einen Unterschied, ob ich Jesus als den einen Gott anbete oder ob ich zusätzlich zu dem einen Gott einen Gott anbete. Das wäre dann nämlich gegen Gottes Gebot. (Ein eventueller Grund, warum einige christliche Gruppen, wie auch die Juden Jesus nicht anbeten.) Warum wird der Gott als Heiliger Geist nicht angebetet?

    Wir wissen, dass Jesus unser Hohepriester ist, und der Heilige Geist uns in die ganze Wahrheit führt. Wichtiger ist, wie wir uns von Gott einwirken und verändern lassen. Jesus hat auch immer gesagt, dass allein der Charakter entscheidend ist, um in das Reich Gottes einzugehen.
    Zu den ersten beiden Sätzen kann ich voll JA sagen. Dass aber der Charakter entscheidend für das Eingehen ins Reich Gottes ist ---? Hm... Ist es nicht allein der Glaube und die Annahme Jesu als unseren Erlöser? Natürlich wird sich ein Christ von Jesus zu Gottes Maßstäben verändern (lassen).

    Warum kannten und kennen die Juden keinen dreieinigen Gott? Wohl weil das AT nichts davon spricht. Kein Prophet sprach von dem dreieinigen Gott. Aber man liest öfter: Gott ist EINER.

    Antwort:
    Auch in den AT-Büchern gibt es Stellen, die auf einen "trinitarischen" Gott zurückführen lassen.
    Genau! Die sich darauf zurückführen lassen. Wenn man schon ein fixes Bild im Hinterkopf hat. Wenn jemand die Bibel liest, ohne je von der Trinität gehört zu haben, ob er eine Trinität herauslesen kann?

    Der Heilige Geist wurde von den Juden als Schehina betrachtet, der sich auf der Bundeslade ebefand.
    Meinst du Schechina? Das bedeutet doch sinngemäß: "Gottes Wohnstätte auf Erden". Was hat das mit dem Heiligen Geist zu tun?Gott wohnte im Allerheiligsten.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Die Beschreibung des Sohnes ist auch gegeben, insbesondere aus dem Licht der NT-Bücher. Vielleicht hast du nur noch keine Ausarbeitungen darüber gelesen.
    Im AT gibt es gar keinen Sohn Gottes. Dass es eventuell mit dem NT eine Auslegung gibt, kann ich nicht sagen. Denn insofern hast du recht: Ich habe noch keine Ausarbeitungen darüber gelesen. Aber ich habe jetzt interessante Informationen bekommen. Die muss ich mir aber erst noch genau angucken. So weit bin ich noch nicht! Vielleicht weiß ich bald mehr darüber. Ansonsten fühle ich mich so frei, hier einfach Fragen zu stellen, wenn ich selbst nicht auf Klar komme. :)

    Warum sprach Jesus nie davon?

    Antwort:
    Ich bin sogar der Meinung, Jesus konnte das nicht sagen, selbst wenn Er Gott auf Erden wäre. Warum, können wir gerne in einem anderen Thread besprechen.
    Das ist spannend! Das wäre vielleicht nicht nur für mich interessant, das zu erfahren. Ich bin dafür, das Theme gesondert zu besprechen.

    Warum spricht kein neutestamentlicher Bibelschreiber von dem dreieinigen Gott?

    Antwort:
    Hier gibt es schon einige Aussagen der Aposteln, die auf die Gottheit Jesu schließen lassen.
    Die darauf schließen lassen, aber anscheinend nicht konkret sagen ...?

    Stimmt es, dass diese Taufformel ursprünglich gar nicht in den Schriften vorkam? Angeblich war sie bis zum Jahr 325 n. Chr. unbekannt. Erst beim Konzil von Nizäa "ergänzte" Eusebius, der Bischof von Rom auf Befehl des heidnischen Kaisers Konstantin (er war nicht mal Christ) die Formulierung im Matthäusevangelium mit den Worten "tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes".

    Antwort:
    Wenn das so wäre, würde man diese Stelle aus der Heiligen Schrift ausschließen. Ansonsten, wieder ein eigenes Thema, welche Stellen der Bibel im Zweifel stehen.
    Auch dieses Thema wäre alleine schon um der Glaubenswahrheit näher zu kommen, wichtig. Denn ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen Zweifel haben, aber darüber nicht sprechen, um nicht als "Irrlehrer" oder "Ungläubig" zu gelten.

    Gott, Jesus, die Apostel, die Jünger und die Bibelschreiber schweigen beharrlich darüber. Das, was wir heute als "göttlich" sehen, wird im Wort Gottes nur durch Auslegung bestimmter Texte "bestätigt".

    Antwort:
    Dem stimme ich nicht zu. Beim genauen Auslegen wird man doch sehr viele, wenn zum großen Teil auch indirekte, Belege finden.
    Auslegen! Beim genauen Auslegen! Wieder so eine Sache! Was ist genaue Auslegung, was ist ungenaue Auslegung und wer entscheidet darüber?


    Es geht nicht darum zu streiten, ob jemand Dreieinigkeitsgläubig ist oder nicht. Es geht hier um die Wahrheit. Was ist jetzt die Wahrheit.

    Antwort:
    Richtig. Würde die Bibel keine Andeutung von Trinität machen, würde ich mich mit dieser nicht weiterhin befassen. In Wirklichkeit, gibt es doch sehr viele Belege dafür.
    Ich frage mich hier nochmal: Würdest du die Bibel zu lesen beginnen, ohne je etwas von einer Trinität gehört zu haben. Bist du sicher, dass du dann eine Trinität aus der Bibel herausgelesen hättest?

    Dass Gott EINER ist, hättest du mit Sicherheit gefunden.
  • HeimoW schrieb:

    Stofi schrieb:


    Es ist nachgewiesen, dass alle Trinitätsgedanken, bzw. Äußerungen, die man in manchen Schriften von E.G.W. sogenannt findet, erst nachträglich von Fremden rein geschmuggelt wurden. Sie aber in ihren Originalen nicht zu finden sind.

    Was sollen diese unsinnigen Verschwörungstheorien, ohne jeglichen Beleg oder Angabe einer seriösen Quelle!
    Als wäre das Thema EGW nicht schon schwierig genug, machen wir neue Fronten auf, was ist von ihr original und was gefälscht... Und welche "Fremde" :kopfschüttel:
    help7384 help7384 verwirrtwegr
    Ist das alles, was du auf meinen Post erwidern kannst? Du willst Belege? Dann such Dir alle sog. trinitarischen Texte von Ellen White aus und vergleiche sie mit ihren Original Schriften.... dort findest du sie nicht.

    Verschwörungen und Manipulation gab es schon immer und sie sind heute aktueller, denn je. Leider auch bei "uns". Wer das nicht wahr haben will, macht sich entweder SELBER etwas vor oder er gehört selber zu "diesem Geschlecht".

    Und dass E.G.W. für einige (!!!) ein schwieriges Thema ist, ist auch nichts Neues. Klar, denn sie ist für so viele einfach nur unbequem. ......
    "dem einen ein Verwesungsgeruch zum Tode, dem anderen ein lieblicher Duft zum ev. Leben."



    .
  • Genau, unbequem ist den wen man EWG liest dann kann es umbequem werden für den einen oder den anderen, wenn er spürt duch ihre Worte, das Veränderung ansteht, DAS TUN ist angesagt,wenn sie von Namenschristen spricht, Spreu von Weizen getrennt wird,.......
    Propheten sind noch nie bequem gewesen, den Gotteswort wirkt durch ihnen, und die Wahrheit ist halt oft unbequem, dem eigenen menschlichen gegenüber.
  • Stofi schrieb:

    Anton schrieb:

    Jetzt aber hätte ich mal eine ganz andere Frage, weil ich das nie ganz verstanden habe:
    Maria wurde doch vom HEILIGEN GEIST überschattet und so hat sie Jesus empfangen.
    Aber Jesus nennt nicht den HEILIGEN GEIST seinen Vater, sondern ABBA-GOTT (also den Vater).
    Wenn er vom HEILIGEN GEIST gezeugt wurde, warum ist er dann nicht Sohn des HEILIGEN GEISTES?
    :S
    @Anton
    Maria wurde vom HG überschattet heißt nicht, dass sie mit ihm geschlafen hat. Bei einer
    In-Vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung) wird der Laborassistent
    auch nicht automatisch der Vater des Kindes. winkexD13nei


    ..
    die Antwort entbehrt zwar nicht einer bestimmten "Situationskomik", aber ich kann die Frage trotzdem verstehen.

    Die Antwort auf seine Frage lautet aus meiner Sicht: Was auch immer Gott hier auf Erden tut: Er tut es generell über und durch den Heiligen Geist. Ich sehe den Heiligen Geist als "Mittler" an zwischen der Welt Gottes und unserer Welt. Also, was auch immer von Gott auf Erden gewirkt wurde - es geschah stets durch den Heiligen Geist. Dies war auch bei Jesus Christus, dem Menschensohn, so. Die Verbindung zwischen Jesus Christus auf Erden und seinem Vater im Himmel bildet die Transzendenz des Heiligen Geistes.

    Ich denke, der Heilige Geist wird im Moment des Glaubens tätig - so wie ich auch die "Glaubenspunkte" aus Hebräer 11 verstehe.

    Gruß
    Seeadler
  • Ich sehe das so der Hl.Geist ist in uns, er wirkt durch uns, er spricht zu uns, er ist der der uns Klarheit gibt, der uns durch Gotteswort durch die Bibel führt, der das Wort vertieft, erweitert.
    Ohne Hl.Geist haben wir keine Verbindung zu Gott und zu Christus.
    Im Grunde so einfach, ja die Lehre ist schlicht und einfach, aber was macht der Mensch daraus, er verkompliziert es, das sich am Schluss niemand mehr auskennt, so sehe ich es, das sind halt Themen, wie Sabbat, 10 Gebote, die ins endlose diskutiert werden, weil man das einfache gar nicht sehen will oder kann.
  • Ich kann euch nur nochmals den Tipp geben, zuerst die Natur des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu klären. Viele Fragen und falsche Schlussfolgerungen entstehen gerade dadurch, dass man auf falschen Fundamenten denkt.

    Gott wurde von Satan angeklagt, dass sein Gesetz nicht zu halten ist, dass sein Gesetz nicht so heilig und gut ist, wie ER das immer behauptet. Gott stand auf der Anklagebank. Gerade dadurch, dass Gott vollkommen Mensch wurde hier auf Erden in Jesus Christus und zeigte, dass sein Gesetz auch in dieser Welt zu halten ist und gut ist unter menschlichen Umständen, hat Er damit Satans Anklage widerlegt. Wenn Jesus nicht genauso wie du und ich Mensch geworden wäre, dann wäre sein Leben wirklich nur ein Schauspiel gewesen. Dann könnte Jesus nie unser Vorbild sein. Er könnte nie unser Erlöser sein! Doch Gott wurde vollkommen Mensch und als Mensch hat Jesus genau das gemacht was jeder Mensch von uns machen kann, nämlich im Willen Gottes leben indem man vollkommen auf Gott vertraut und darin lebt! Aus dem Hintergrund heraus werden viele Aussagen Jesu klarer. Das Schlimme an der Sache ist, dass es hier um viel mehr geht als bloß um die Frage, ob Jesus Gott ist oder nicht. Hier geht es um den Erlösungsplan. Hier geht es um den großen Kampf zwischen Gott und Satan.

    Je mehr man sich mit der Gottheit beschäftigt, desto eher versteht man, dass es hier in Wirklichkeit um den Erziehungs- und Erlösungsplan Gottes für die ganze Ewigkeit geht. Gerade Gott selbst ist der Beweis, dass Sünde in der Zukunft nie mehr aufkommen wird. Der Sohn ist eine eigenständige Person, ein Inidividium mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Trotz seiner Position führt er ein selbstloses Leben im ständigen Dienst seines Vaters. Der Vater begegnet diesem Dienst mit genau der gleichen Art indem er alles tut was dem Sohn zum Besten dient und dadurch dem Sohn dient. Der Sohn könnte, wenn er will, rebellieren und der Vater könnte den Sohn verachten. Das ist jedoch noch nie in Gott selbst passiert. Genau das ist der Garant, dass Sünde nie mehr aufkommen wird. Bei einem rein unitarischer Gott würde man all diese wunderbaren Wesenszüge nie haben können.

    Im AT steht, dass es nur einen Fels gibt, einen alleinigen Retter, Jahwe. Im NT steht genau das Gleiche, nur ist der ganze Blick rein auf Jesus Christus gerichtet. Er ist unser Fels, er ist unsere Rettung, er ist unser Erlöser! Er ist unser HERR! Und was tut Jesus? Die ganze Ehre gibt er seinem Vater im Himmel weiter, damit man von ihm zum Himmel schaut. Und was tut der Himmel? Der Vater gibt die ganze Ehre wieder dem Sohn zurück. Also wenn man Jesus nicht als Gott erkennt, der Mensch wurde, dann wird man vieles niemals im Erlösungsplan wirklich verstehen können. Meine Erfahrung.

    Was den Heiligen Geist angeht, schrieb Ellen White, dass der Heilige Geist die Persönlichkeit Gottes ist, die IHN so unheimlich mächtig macht. Ich selbst habe noch nicht die Bedeutung erkannt, was im Heilsplan Gottes so wichtig ist, ob man jetzt den HG als Person oder bloß als Kraft versteht. Das heißt jedoch lange noch nicht, dass es keine Antwort auf diese Frage gibt.
  • Lieber Jonajim,
    mit der Theorie der Anklage GOTTES durch Satan habe ich so meine Schwierigkeiten. Es gibt genügend Bibelstellen, die belegen, dass Satan KEIN gefallener Engel gewesen sein kann, sondern ein von GOTT selbst geschaffenes Wesen, dass (zumindest laut Jesus selbst!) ein "Lügner und Menschenmörder von Anfang an" war. Dies Worte jesu schliessen einen Fall von vorneherein aus, denn ein gefallenes Wesen war per definition vor seinem Fall "gut".
    nachfolgend ein kleiner Text zum nachdenken aus "Weltmanager.de":

    Über den Ursprung des Bösen kursieren viele Mythen und Legenden. Vieles hat die Ursache darin, dass der Sinn des Bösen nicht erkannt wird und man es daher für geboten hält, die Urheberschaft Gottes abzustreiten und andere Erklärungsmodelle zu finden. Versuchen wir daher anhand der Bibel Licht in diese Verwirrung zu bringen:
    "Ich erschuf auch den Verderber, um zu verheeren" (Jes. 54:16). Außerdem heißt es: "Ich (Gott) bilde das Licht und erschaffe das Finstere, bewirke das Gute und erschaffe das Böse."(Jes 45:7). Auch die großen Verbrecher dieser Welt? Natürlich: "Ich erschuf auch den Verderber". Warum? Zielgerichtet, nämlich "um zu verheeren." (Jes. 54:16). Also auch eine Gestalt wie Hitler war nötiger Ausführender von Gottes Plan, "dem Vorsatz dessen gemäß, der ALLES nach dem Ratschluss Seines Willens bewirkt" (Eph. 1:11). Gott allein verstockt das Herz der Regierenden (weiteres Beispiel: König Sihon in 5. Mose 2:30). "Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und Jehowa hätte es nicht bewirkt?" (Amos 3:6). Auch "böse Geister" werden von Gott geschickt (1. Samuel 16:14). ALLES, d.h. ausnahmslos jedes Wesen, dient Gott (Psalm 119:91) - Gott macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen (Sprüche 16:4). Die Bibel beantwortet die so genannte "Theodizee" Frage also eindeutig: auch das Böse ist von Gott zielgerichtet eingesetzt. Wie könnte es auch anders sein?
    Wir wissen, wer alles erschaffen hat: Gott. (Offb. 4:11). Wir wissen auch, wer Veränderungen danach bewirkt hat: Gott! Er ist "ein Gott und Vater aller, der der über allen ist und durch alle und in allen wirkt." (Eph. 4:6). Wer ist also auch für das Böse verantwortlich? Gott! Gott ist allmächtig, alles ist Ihm untertan, es gibt keine "gottfreie Zone".

    Selbst wenn dieser Träger des Bösen, wie viele glauben (obwohl es nicht biblisch begründet werden kann), erst durch unbekannte Einflüsse zu einem solchen geworden wäre, wäre auch dieses von Gott bewirkt, wie alles andere auch. Die Urheberschaft des Bösen steht also zweifelsfrei fest: Gott. Das Böse ist von Gott mit einem bestimmten Ziel eingesetzt und erschaffen worden.
    mein GOTT, der Höchste lässt sich jedenfalls von niemandem "auf die Anklagebank" stellen!
    zurück zur Drei-Einigkeit:
    Das Fels-Beispiel, dass du genannt hast ist ein BILD, dass Jesus benutzt, um seine Autorität zu belegen, keinesfalls war er der Felsen, der in der Wüste die Israeliten begleitete, sondern der Felsen war ein BILD, ein Hinweis auf Jesu Erlösungstat.
    Wer mit der Stellvertretung Schwierigkeiten hat, der sei auf 1.Mose hingewiesen:
    Nach dem Sündenfall bekleidete GOTT Adam und Eva mit dem Fell eines (unschuldig getöteten) Lammes. Nach Deiner Theorie, dass GOTT, der Höchste selbst die Erlösung als "menschgewordener" Jesus vollbrachte, hätte sich GOTT in 1.Mose selbst ein Stück aus sich herausschneiden müssen, um die beiden zu bedecken.....
    Kurzum. ALLE Geschichten, die Bildhaft die Erlösungstat Jesu im AT andeuten, sprechen von einer stellvertretenden Erlösung, nirgendwo erlöst GOTT durch ein Martyrium seiner selbst. (Joseph-geschichte usw usw...)

    LG
  • <<Der Adventismus verwarf das trinitarische Dogma in seinen Anfängen noch als unbiblisch (Brockhaus Konversationslexikon 1892), während die heutigen Vertreter es sich unter dem Anpassungsdruck der Ökumene haben aufzwingen lassen.>> :evil:
    (Quelle: weltmanager.de)
    Wobei die Seite keine Quelle angibt, dass die heutigen Vertreter die Trinitätslehre unter dem Druck der Ökumene angenommen haben. Schon in E.White's Schriften lesen wir von Trinitätslehre. Wenn auch der erste Druck begann, dann aus eigenen adventistischen Kreisen. Ich habe hierzu eine Datei hochgeladen. Einfach die Datei "E.G.White Und Trinitat.ppt" hier herunterladen.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Stofi, das größte Opfer, was Gott tat, war, dass er aus seiner Gottesgestalt heraustrat und Knechtgestalt in der Menschwerdung annahm. Als Mensch musste er genau unter den gleichen Umtsänden leben wie wir. Das heißt, er musste alles von vorne erlernen. Ellen White schrieb auch, dass er die Schriften neu erlernen musste und dass er auch einen vollkommenen Charakter entwickeln musste. Das heißt aber jetzt nicht, dass er vorher gesündigt hätte. Es sind eben die Wörter, die Ellen White benutzte und die wir auch z.T. in der Bibel wiederfinden.

    DKM, es kann höchstens Gottes zugelassener Wille gewesen sein, dass das Böse ins Dasein kam. Und wenn man die ganze Bibel im Zusammenhang betrachtet, kann man auch nur auf diese Schlussfolgerung kommen. Wenn Gott von Anfang an das Böse geschaffen hätte, welches Gottesbild müssten wir dann daraus schlussfolgern? Ja, jetzt wo die Sünde und das Böse da sind, bringt Gott es noch immer fertig, aus dem Fluch einen Segen zu machen. Aber von Anfang an gab es das Böse nicht.

    Gerade du, als guter Bibelkenner, der du in der Brüdergemeinde bist, müsstest wissen, dass das Wort "Anfang" in der Bibel vorsichtig benutzt werden muss. Satan war von Anfang an in seiner Stellung als Feind, als Satan böse. Dass es davor jedoch noch eine Zeit gab, in der Luzifer nicht der Feind war, muss diesem Bibeltext nicht unbedingt widersprechen.

    Sprüche 8 ist dafür ein super Beispiel. Hier geht es in erster Linie um die Weisheit und in zweiter Linie sogar um Jesus Christus. Achtet mal wie hier mit den Worten "Anfang" und "geboren wurde" umgegangen wird. Wenn man das dann konsequent nach unserem Denken verstehen würde, dann müsste man schlussfolgern, dass es eine Zeit gab in der Gott in erster Linie ohne Weisheit war und in zweiter Linie ohne Jesus war. Spätestens bei der Weisheit müsste man dann jedoch Probleme kriegen.
  • @Jonajim
    Danke für Deinen Beitrag. Ich glaube (ich war ja nicht dabei und lass mir es ein mal genau erklären), dass Gott der Allmächtige Jesus "adoptiert" hatte. Er hat ihn mit allem "möglichen" ausgestattet, ihm alles gegeben, ihn in Sein Ratschluss mit einbezogen. Denoch unterliegt Jesus der Autorität Gottes. Gott ist EINER. Als Jesus in die Welt gekommen ist, hat er sich erst alle dem "entäusert", entlehrt, er hat alle diese Gaben und Fähigkeiten abgelegt. Das, was er vom Gott bekommen hat, hat er zurück gelegt....und wurde als 100% Mensch in die Welt geboren.

    1.Kor 15,27-28

    "Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem".


    @HeimoW
    Die Quelle ist egal, sobald das, was darin gesagt wird, die Wahrheit ist.



    Jonajim schrieb:
    DKM, es kann höchstens Gottes zugelassener Wille gewesen sein, dass das Böse ins Dasein kam. Und wenn man die ganze Bibel im Zusammenhang betrachtet, kann man auch nur auf diese Schlussfolgerung kommen. Wenn Gott von Anfang an das Böse geschaffen hätte, welches Gottesbild müssten wir dann daraus schlussfolgern? Ja, jetzt wo die Sünde und das Böse da sind, bringt Gott es noch immer fertig, aus dem Fluch einen Segen zu machen. Aber von Anfang an gab es das Böse nicht.
    Gerade du, als guter Bibelkenner, der du in der Brüdergemeinde bist, müsstest wissen, dass das Wort "Anfang" in der Bibel vorsichtig benutzt werden muss. Satan war von Anfang an in seiner Stellung als Feind, als Satan böse. Dass es davor jedoch noch eine Zeit gab, in der Luzifer nicht der Feind war, muss diesem Bibeltext nicht unbedingt widersprechen.


    Dem stimme ich vollkommen zu. Als Satan zum Satan wurde, war er böse...von Anfang an.
    Davor ist er aber ein herrlicher Engel des Lichts gewesen und "so gut", dass Gott ihn zu Seinem ersten Boten machte.
    (Übrigens: EGW schreibt, dass genau die selben Gedanken und Zweifel an Gottes Regierung wie sie Luzifer hatte, auch viele andere Engel hatten. Aber nur Luzifer hat sich getraut zu rebelieren.)
  • Hallo,
    aha, einige hier wollen mir also folgende Geschichte verkaufen:

    GOTT, der Höchste schuf alle Wesen.
    Eines davon fiel (was auch immer das genau bedeuten mag) und zettelte eine "Rebellion" an und seitdem gibt es das Leid in allen seinen Ausprägungen auf unserer Erde und das ganze Rest-Universum darf zugucken! (???)
    Was hat GOTT, der Höchste da wohl gedacht, als Luzifer fiel?
    "Uups, was ist mir denn da passiert..."

    NEIN!!!
    Sorry, aber
    MEIN GOTT, der Höchste, dem passiert sowas nicht.
    ER hätte wissen müssen, das sein Luzifer fallen würde!

    Mein GOTT, der Höchste, zudem ich bete, der ist wahrhaftig ALLMÄCHTIG!
    Der steht zu seinen Aussagen im AT, die ich oben gepostet habe.
    Wieso kommentiert die niemand hier?

    Wir sind hier alle mit freiem Willen, auf Bewährung.

    darum schuf mein GOTT auch das Böse und hat es nicht "aus Versehen" werden lassen......


    LG
    und zurück zum Thema "Trinität".....
  • DKM schrieb:

    GOTT, der Höchste schuf alle Wesen.
    Natürlich! Gott schuf alle Wesen. Und gab ihnen den eigenen Willen. Die Entscheidungsfreiheit, sich für das oder jenes zu entscheiden.

    NEIN!!!
    Sorry, aber
    MEIN GOTT, der Höchste, dem passiert sowas nicht.
    ER hätte wissen müssen, das sein Luzifer fallen würde!
    Sicher wusste er, dass diese "vernunftbegabten Wesen" sich auch gegen seinen Willen entscheiden könnten und werden. Und doch gab er den Menschen diesen eigenen Willen, diese Entscheidungsfreiheit.

    Mein GOTT, der Höchste, zudem ich bete, der ist wahrhaftig ALLMÄCHTIG!
    Der eigene Wille, den Gott diesen Wesen gab, schmälert seine Allmacht doch nicht. Im Gegenteil!

    Der steht zu seinen Aussagen im AT, die ich oben gepostet habe.
    Du meinst diesen Text, den du gepostet hast: "Dies Worte jesu schliessen einen Fall von vorneherein aus, denn ein gefallenes Wesen war per definition vor seinem Fall "gut".

    Da müssten wir erst noch klären, was unter diesem Begriff "Anfang" zu verstehen ist. Es gibt im Leben viele Anfänge.

    Wieso kommentiert die niemand hier?

    Vielleicht weil niemand deine Ansicht vertritt. Es ist ja nicht Pflicht, jeden Beitrag zu kommentieren.

    Wir sind hier alle mit freiem Willen, auf Bewährung.
    Stimmt, wir sind alle hier mit freiem Willen! Und das setzt schon mal voraus, dass wir Gott treu bleiben, oder auch fallen können. Deshalb ist die Schöpfung Gottes noch lange kein Fehler. Was du unter Bewährung verstehst, müsste ebenfalls geklärt werden. Denn nach meinem Verständnis sind wir Menschen nicht geschaffen und auf diese Erde gesetzt worden, um uns zu bewähren. Sondern auf ihr ewig zu leben.

    darum schuf mein GOTT auch das Böse
    Das widerspricht den biblischen Aussagen, die unter Anderem lauten:

    Jakobus 1,
    13 Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.

    Gott lässt Versuchung zum Bösen zu! Aber er verleitet niemanden zum Bösen. Das wäre aber der Fall, wenn Gott das Böse extra zu diesem Zweck geschaffen hätte.

    Ich sehe in der von Gott verliehenen Entscheidungsfreiheit keinen Versuch Gottes zum Bösen.

    und hat es nicht "aus Versehen" werden lassen......
    Gott hat es nicht aus Versehen entstehen lassen, sondern die von Gott geschaffenen "Wesen" haben/können und werden sich dafür entschieden/entscheiden. Und das war von Gott kein Versehen, sondern ER wollte es so.


    und zurück zum Thema "Trinität".....
  • Stofi schrieb:



    @HeimoW
    Die Quelle ist egal, sobald das, was darin gesagt wird, die Wahrheit ist.






    Siehst Du Stofi da ist das Problem, das ist eben NICHT die WAHRHEIT!

    Das ist eine Verschwörungstheorie, die von einer Minderheit in unserer weltweiten Kirche geglaubt und verbreitet wird. patschnief



    Nur weil man eine Lehre der Kirche nicht teilt, muss man nicht unlautere Motive konstruieren. Das ist jedenfalls weder der Geist Christi, noch die Haltung die wir in den Schriften von EGW finden. Jeder der meint kann argumentieren, warum er meint dass die Lehre falsch ist, anderen Motive zu unterstellen, die noch dazu historisch gesehen absurd sind, ist Verleumdung.

    Eine "gute" seriöse Quelle, könnte Belege für ein Motiv liefern, eine schlechte wie die von dir aufgeführte, stellt nur eine unbewiesene Behauptung auf (oder wiederholt diese). Damit dass Behauptungen auf vielen webpages aufgestellt oder wiederholt werden, werden sie nicht Tatsachen, sondern es bleiben Behauptungen - zumindest für den, der denken kann! ewgwrgt
    Liebe Grüße, Heimo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

  • 1.Kor 15,27-28
    "Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem".


    Dieser Text wird gerne benutzt um zu zeigen, dass Jesus nicht Gott ist. Ich stelle mir nur die Frage warum das geglaubt wird. Hat Jesus nicht selbst gesagt, dass der, der Größte ist, der dient?! Spiegelt das nicht genau Gottes Wesen wieder, nämlich einander zu dienen?

    (Matthäus 23:10-12) 10 Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer irgend aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer irgend sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

    Jesus ist unser Meister und er ist gekommen nicht um bedient zu werden sondern um zu dienen. Genau deshalb ist er ja auch unser Meister! Ich bleibe bei meiner Schlussfolgerung. Solange wir nicht die Natur des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes im Einzeln geklärt haben, hat es überhaupt gar keinen Sinn über die Dreieinigkeit zu reden!

    (Lukas 22:24-27) 24 Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen für den Größten zu halten sei. 25 Er aber sprach zu ihnen: Die Könige der Nationen herrschen über dieselben, und die Gewalt über sie üben, werden Wohltäter genannt. 26 Ihr aber nicht also; sondern der Größte unter euch sei wie der Jüngste, und der Leiter wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tische Liegende oder der Dienende? Nicht der zu Tische Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.

    Der obige Korinthertext hört mit den Wörtern auf "damit Gott sei alles in allem". Ich denke, das ist genau das um was es hier geht! Damit Gott alles in allem ist.
  • hallo DKM,

    Nachtperle ist ja schon zu genüge auf dein seltsam erscheinenden Post eingegangen, darum aus meiner Sicht nur zu diesem Satz:
    darum schuf mein GOTT auch das Böse und hat es nicht "aus Versehen" werden lassen......
    Man kann etwas Gegenständliches schaffen. Letztendlich ein in irgendeiner Form vorkommender Stoff, auch wenn dieser aus unserer Sicht ein Geistwesen ist, also eine "virtuelle" Beschaffenheit hat.

    Gott schafft weder das Gute, noch, dass er das Böse schafft. Er schafft auch nicht die Liebe!

    Gott hat alle Eigenschaften in sich, die im Wesen unserer sichtbaren greifbaren Natur ebenfalls vorkommen. Doch diese richtig zu erfassen und zu verstehen ist aus menschlicher Sicht nicht einfach, weil wir aus unserer "niederen" Position und Dimension heraus denken. Und leider können wir nicht göttlich denken, sondern nur menschlich, selbst wenn wir versuchen, Gott menschlich verstehen zu wollen.
    Das Böse, was du hier herausstellst und als eine Schöpfung Gottes betrachtest, ist deshalb ebenfalls eine rein menschliche Sichtweise - keine göttliche, und somit auch keine "objektive", also allgemein gültige universelle Aussage. Wir EMPFINDEN etwas als Böse oder als Gut - aber beides ist nicht stofflich und sachlich greifbar.

    Gott erschaffte die Menschen so, dass sie letztendlich Gefühle empfinden können - er schafft aber nicht die Gefühle an sich! Wozu auch, diese bilden sich von selbst als eine logische konsequenz von bestimmten biochemischen und biophysikalischen Reaktionen, die der Mensch durch das Vorhandensein seiner "Psyche" als Gefühle definieren und erkennen kann. Es sind aber alles wissenschaftlich gesehen chemisch, physikalische Prozesse - weder gut noch böse.

    Seeadler
  • Stofi schrieb:

    HeimoW schrieb:

    Stofi schrieb:


    Es ist nachgewiesen, dass alle Trinitätsgedanken, bzw. Äußerungen, die man in manchen Schriften von E.G.W. sogenannt findet, erst nachträglich von Fremden rein geschmuggelt wurden. Sie aber in ihren Originalen nicht zu finden sind.

    Was sollen diese unsinnigen Verschwörungstheorien, ohne jeglichen Beleg oder Angabe einer seriösen Quelle!
    Als wäre das Thema EGW nicht schon schwierig genug, machen wir neue Fronten auf, was ist von ihr original und was gefälscht... Und welche "Fremde" :kopfschüttel:
    help7384 help7384 verwirrtwegr
    Ist das alles, was du auf meinen Post erwidern kannst? Du willst Belege? Dann such Dir alle sog. trinitarischen Texte von Ellen White aus und vergleiche sie mit ihren Original Schriften.... dort findest du sie nicht.

    Stofi,

    belegen muss der, der etwas behauptet, üblicherweise. Aber ich kenn Deine postings nun schon einige Zeit, Du glaubst unabhängig von der Faktenlage einfach, ziemlich unreflektiert, was in dein jeweiliges Szenario passt - schade. Egal ob es plausibel oder beweisbar ist. An anderer Stelle schreibst Du selbst, dass die behaupteten "Fälschungen" kaum nachweisbar oder nachvollziehbar seien. Hier sagst Du ich soll "suchen" - eigentlich unverschämt! Und wenn Du dich wirklich mit EGW Beschäftigen würdest, wüsstest Du dass sie selbst Wert auf die Überarbeitung ihrer Bücher gelegt hat.

    Ich "such" mir nix, den ich verstehe das biblische Zeugnis so, dass für mich die überzeugendste Verständnisvariante die ist, dass Gott, Jesus und der Heilige Geist wesensgleich sind, aber als drei Personen auftreten und das reicht mir. Ich brauche keine "echten" oder "gefälschten" EGW Zitate und wenn ihre Bücher gefälscht sein sollten (was ich nicht glaube), dann bräuchte ich überhaupt keine Zitate mehr.

    Aber statt nachdenken und nachlesen "Fäschung" schreien ist auch ein Weg. Wenn EGW zu bestätigen scheint, was Du glaubst oder glauben willst, zitierst Du sie und wenn sie etwas anderes schreibt, dann ist das was sie geschrieben hat gefälscht. Ein interessanter Zugang zu Prophetie! :(

    Aber ich glaube mich zu erinnern ähnliches hast Du schon in einem anderen Thread praktiziert... sadewfrg
    .
    Liebe Grüße, Heimo