Die Dreieinigkeit Gottes

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    • freudenboten schrieb:

      Die nachchristliche Gnosis wurde schon von den griechisch-römischen Kirchen teils bekämpft, teils ÜBERNOMMEN.

      Also: Vorsicht auch beim Nicänum u. s. w.!
      Also ich kann im Nicänum keinerlei gnostische Spuren finden! ------> siehe auch hier------>Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen!

      bitte lese in diesem Zusammenhang auch meine 3 Beiträge im BLOG über die biblische Begründungen des Nizänischen Glaubensbekenntnisses ----> Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 1 + Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 2 + Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 3
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Tut mir leid, aber ihr geht auf meine wichtigsten Argumente nicht ein. Es wird des öfteren wiederholt was schon besprochen wurde. Ich kann auch nicht auf so viele antworten. Ich würde gerne auch mehr schreiben, jedoch kann man das hier nur begrenzt.

      freudenboten schrieb:

      Wir gehen als "Evangelische" davon aus, dass die Bibel sich selbst auslegt. Es sind nicht Wikipedia oder damit verlinkte Wörterbücher/Kommentare, so "wissenschaftlich" sie sich auch geben mögen, welche zur Gotteserkenntnis führen.
      Die Bibel legt sich selbst aus richtig. Ohne Wörterbücher aber hast du nichts was du auslegen kannst. Du kannst nicht ein klar verortetes Wort in eine andere Bedeutungsebene verschieben, um deine Theologie zu begründen. Du hast nirgends (!) belegen können, dass echad "einig" bedeutet. Du hast es "einig" gemacht (!)."Einig" ist ein anderes Wort als "einer" im Hebräischen. Hätte man "einig" sagen wollen, hätte man das entsprechende Wort genannt und nicht "echad". Aber gehen wir mal weiter. Im Markusevangelium steht nachdem Jesus Deut 6:4 zitiert:
      Mk 12:32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, dass es nur einen Gott gibt und keinen anderen außer ihm.
      Bezogen auf Deut 6:4 ist ganz klar zu sagen dass es um eine Zahl geht und nicht um eine "Einigkeit". Sonst gäbe es auch "keinen außer Ihm." Gehen wir weiter im Hebräischen:
      5Mo 4,39 Heute sollst du erkennen und zuinnerst begreifen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. (siehe auch: Jes 44,24)
      Jes 44:Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen. (Nicht in die Diskussion Jesus = Fels eingehen! hatte ich schon alles!)
      Jhwh kann nicht allein sein mit 2 weiteren Göttern neben Ihm. Gehen wir weiter. Es steht:
      Joh 5,44 Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?
      Joh 17:3 Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren / alleinigen Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
      1Tim 2,5 Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen: der Mensch Christus Jesus.
      1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.
      Wie soll Gott hier alleine / einer sein mit 3 Göttern? Du folgst ja nicht mal der Trinität. Du gehst von 3 einigen Göttern aus. Diese ganze "Einigkeit" ergibt auch keinen Sinn wenn man folgendes liest:
      Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.
      Joh 17:11 Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir!
      Jesus kann als Sohn Gottes nichts von sich aus tun, sondern redet und handelt immer nach Gottes Vorgabe. Diese Einigkeit widerspricht klar 3 "einigen" Göttern. Wenn wir alle eins werden mit Gott und Jesus können wir ja kaum auch Götter werden, meinst du nicht? Drei einige Götter sowieso nicht. Ferner wir Jesus nachfolgen sollen, zu seinem Haupt wachsen sollen, dass wir sogar noch größere Werke tun können als er wenn wir nur richtig glauben. Diese Fakten aus der Bibel sind alle raus wenn du Jesus zum unerreichbaren Gott machst.

      @HeimoW Du fragst wo das steht: Hier:
      Kol 1,19 denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
      Du schreibst:
      Nein, ein Rätsel ist da um enträtselt zu werden, ein Geheimnis kann nur offenbart (von einem anderen erklärt) werden
      Es steht:

      Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.
      Kannste also doch lüften ;)

      @Norbert Chmelar
      Die Formulierung »unser einer« setzt mehrere Personen voraus
      Wenn man einer in Christus und Gott ist kann man das klar sagen. Wenn du Jesus Gott gleich machst musst du alle Verse im Johannesevangelium streichen, die das Einssein zwischen Jesus und Gott erklären.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Senfkorn ()

    • ... wird durch ständiges Wiederholen nicht richtiger!

      Senfkorn schrieb:

      Jhwh kann nicht allein sein mit 2 weiteren Göttern neben Ihm. Gehen wir weiter. Es steht:
      Joh 5,44 Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?
      Joh 17:3 Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren / alleinigen Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
      1Tim 2,5 Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen: der Mensch Christus Jesus.
      1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.
      Wie soll Gott hier alleine / einer sein mit 3 Göttern? Du folgst ja nicht mal der Trinität. Du gehst von 3 einigen Göttern aus.

      @Norbert Chmelar
      Die Formulierung »unser einer« setzt mehrere Personen voraus
      Wenn man einer in Christus und Gott ist kann man das klar sagen. Wenn du Jesus Gott gleich machst musst du alle Verse im Johannesevangelium streichen, die das Einssein zwischen Jesus und Gott erklären.
      Lieber Senfkorn!
      Die Behauptung die Dreieinigkeits-Befürworter würden das Konzept von drei Göttern (Fachbegriff "Tritheismus") vertreten, wird auch durch das ständige Wiederholen nicht richtiger! Wie Du sicher weißt, lautet die Grundthese der Trinität - und man darf Trinität nicht mit dem Tritheismus gleichsetzen! - dass es .. e i n e n .. Gott gibt, der aber aus drei göttlichen Personen besteht! ===> Damit bekennen sich auch die Trinitarier zu einem biblischen Monotheismus, wie ebenso Judentum und Islam. Diese 3 Weltreligionen werden daher m.E. auch zu Recht als die "Abrahamitischen Religionen" bezeichnet trotz aller Unterschiede.
      Soweit zur Vorbemerkung.

      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: XXXXXXXXXXXXXXXXXRXXXXXXXXXX) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! ----> daher kann man meiner Meinung nach auch den Christen des 2. bis 4. Jahrhunderts auch keinen Vorwurf machen, dass diese die Lehre der Trinität entwickelt haben, nachdem - wie freudenboten ja bereits deutlich nachgewiesen hatte - bereits in der Genesis (----> siehe v.a. Gen.1,26!) ein dreipersönlicher Gott ersehbar ist.
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      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Hallo @Norbert Chmelar

      Freudenboten geht von einem Tritheismus aus. Du nicht. Ich weiß genau dass Trinitarier nicht an 3 Götter glauben. Es geht mir meist um @freudenboten der an 3 einige Götter glaubt und nicht an einen Gott in 3 Personen. Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural. Dazu vermengt ihr Wörter, die so nichts miteinander zutun haben. Jachid und Echad sind nicht mal die selbe Wurzel! Erklärt mir ferner warum Gott -> Elohim auch im Singular benutzt wird für Gott. Ihr erklärt das alles nicht, sondern nehmt immer das halb volle Glas Wasser bis es keinen Durst mehr gibt. Das ist cherrypicking, nicht mal das - die Grammatik- und Wörterbücher -Wurzeln der Worte sei hier noch mal explizit genannt - werden alle über einen Kamm geschert. Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural. Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des Weiteren Wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen). Keiner kann mehr - wie es im Johannesevangelium steht - eins mit Gott und Jesus werden. Ich lese die Bibel so, dass wenn ich die Trinität einbaue Widersprüche bekomme, andersherum jedoch nicht. Ich sehe im Gegensatz zu dir keine Widersprüche in der Bibel. Das ist auch gesündere Lehre.

      Dein Link zu den Versen die du in Pro und Contra stellst, ist tot. Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik. Die Bibel ist kein Buch das Widersprüche hat. Zudem du nicht einfach "die (hoch fragliche!) Mehrheit" der Pro Argumente über die Contra Argumente stellen kannst. Mit solch einer Denkweise kannst du die Bibel getrost zur Seite legen.



      Apostelgeschichte 20, 29-31: Ich weiß, dass nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her. Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen!


      2. Petrus 2:1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen1 heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu. 2 Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um derentwillen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. 3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen2; denen das Gericht seit langem schon nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Lieber Senfkorn!
      Leider habe ich die Seite 43 nicht gleich gefunden! Über eine Stunde gesucht, sodass ich nicht mehr in Bearbeiten-Funktion hinein konnte!


      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: Die Dreieinigkeit Gottes) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! --

      Senfkorn schrieb:

      Hallo @Norbert Chmelar

      Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural.


      Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural.



      Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des WeiterenHieren Wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen). Keiner kann mehr - wie es im Johannesevangelium steht - eins mit Gott und Jesus werden. Ich lese die Bibel so, dass wenn ich die Trinität einbaue Widersprüche bekomme, andersherum jedoch nicht. Ich sehe im Gegensatz zu dir keine Widersprüche in der Bibel. Das ist auch gesündere Lehre.

      Dein Link zu den Versen die du in Pro und Contra stellst, ist tot. Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik. Die Bibel ist kein Buch das Widersprüche hat. Zudem du nicht einfach "die (hoch fragliche!) Mehrheit" der Pro Argumente über die Contra Argumente stellen kannst. Mit solch einer Denkweise kannst du die Bibel getrost zur Seite legen.

      Mit der puren Logik kommen wir, wenn wir erkennen wollen, wie und wer Gott ist, nicht weiter!

      In der hebräischen Sprache gibt es keinen Mäjestätsplural! Dieser wurde von gnostisch-arianischen Leugnern der Trinität erfunden! -----> siehe hier ------>
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Lieber Norbert,

      es spielt nicht mal eine Rolle ob es einen Intensivplural gibt oder nicht. Psalm 82 nennt die Söhne Gottes Götter. Gott aber den Höchsten und Richter über sie ( lies dazu auch Psalm 89:7!) Folglich Elohim dahingehend kein Argument zu einer Trinität sein kann ( oder drei einigen Göttern). Psalm 82 wird von Jesus in John 10:34 dazu benutzt damit er sagen kann, dass er nicht wörtlich Gott ist sondern unter Gott steht. Wenn man all jene Verse noch berücksichtigt wonach man zB in Christus sein soll, Christus anziehen soll, zum Haupt wachsen soll, dem Bilde des Sohnes gleichförmig sein soll habe ich mit diesen Punkten schon ca 20% des gesamten NT auf meiner Seite. Zudem es darum geht die Bibel ohne Widersprüche zu lesen und nicht "demokratisch" Gott in eine Meinung zu stellen. Wenn die Bibel Widersprüche hat, und sie hat keine, dann können wir sie nicht als verlässliche Quelle annehmen. Gott sei Dank ist es nicht so. Übrigens auch dir sage ich dass man tunlichst zwischen Gnostikern als Sekte und der im Evangelium erwähnten Gnosis trennen musst. Gnosis ist ein wichtiger Begriff im NT.
    • Hallo Senfkorn!

      Lieber Senfkorn!
      Leider habe ich die Seite 43 nicht gleich gefunden! Über eine Stunde gesucht, sodass ich nicht mehr in Bearbeiten-Funktion hinein konnte!
      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: Die Dreieinigkeit Gottes) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! --
      Hallo @Norbert Chmelar

      Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural.
      Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural.
      Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des Weiteren wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen).
      Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik.
      Mit der puren Logik kommen wir, wenn wir erkennen wollen, wie und wer Gott ist, nicht weiter!
      In der hebräischen Sprache gibt es keinen Mäjestätsplural! Dieser wurde von gnostisch-arianischen Leugnern der Trinität erfunden! -----> siehe hier ------>
      Keineswegs wird JESUS unerreichbar wenn ER sowohl Gott als auch Mensch ist! Gerade in Jesus kommt Gott uns Menschen so nah, weil in Jesus Christus GOTT MENSCH WIRD! ----> gerade das Johannes-Evangelium ist dasjenige das am meisten von der Göttlichkeit Jesu berichtet wie auch 1. Johannes 5,20, wo Jesus eindeutig als der wahrhaftige Gott bezeichnet wird! ---> somit bekommt Jesus Anteil am „allein wahren Gott” aus Johannes 17,3! Man muss diese beiden Stellen gemeinsam lesen mit Joh.1,1.14 und mit der Stelle wo Jesus sagt, „wer mich sieht, sieht den Vater!”
      Nun kommt noch „die Akte Leiher” und das Argument, dass die Trinitätslehre der Abfall vom wahren christlichen Glauben sei! Wer aber Jesus nicht als wahren Gott und wahren Menschen bekennt, wie Thomas („Mein Herr und mein Gott!”), der ist es, der in Wirklichkeit vom wahren christlichen Glauben abgefallen ist!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Lieber Senfkorn, bitte lies noch einmal genau, was ich über "Echad" oder "Jachid" gesagt habe. Das ist KEIN "Tri-Theismus".

      Du hast das Prinzip der "Gemeinsamkeit"/Zusammen-Wirkens noch nicht verstanden.

      Kannst Du bitte auch einmal kritisch die IDEE des Monotheismus überdenken, ehe Du "Beweistexte" ohne ihren ZUSAMMENHANG aufführst.

      Die Schrift von Mose bis Johannes ist "einheitlich" inspiriert.

      Noch einmal:

      Nicht Athanasius (römische Trinität) hatte die "Ganze Wahrheit", auch nicht Arius (Vater-Sohn-Hierarchie) und erst Recht nicht Mohammed (Allein-Allah).
    • Hallo ihr, es reizt mich ja doch zu sehr, zu schreiben.

      Ich finde, man braucht nicht kilometerlang über "echad" oder andere Begriffe zu schreiben.
      So beginnen ja Zeugen oder Muslime ihre Argumentationen, um unsichere Christen endgültig ins Wanken zu bringen.
      Man sollte sich auf sowas nicht einlassen.

      Gott ist ein Geheimnis. Wer maßt sich an, das zu ergründen?
      Dass in der Schrift Vater, Sohn und Geist in einträchtiger, heiliger Beziehung sind, ist unverkennbar.
      Man muss nicht über Begriffe diskutieren, sondern sehen, wie der Sohn sich als derjenige zeigt, in dem Gott vollkommen offenbart wird.

      "Ein jeder Geist, der bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott;
      ein jeder Geist, der nicht bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist antichristlicher Geist", schreibt Johannes.

      "In das Fleisch gekommen" heißt nicht: das war ein Mensch und jüdischer Weisheitslehrer, wie heute viele gerne haben möchten.
      Sondern der Sohn aus Gott, von Ewigkeit eingeboren im Vater, der seine Majestät verlassen hat, um bei uns zu sein und uns zu erlösen.

      Befasst man sich mit all den Ideen und Lehren außerhalb der evangelischen Botschaft, sieht man, dass es nicht zusammenpasst. Nimmt man ein Puzzleteil weg, passt das Ganze nicht mehr, denn die Schrift lässt es nicht zu.

      Im Alten Testament ist dies schon verborgen, das stimmt, aber noch nicht ganz offenbar.
      Deshalb ist es zu kurz gegriffen zu sagen, das sei ja immerschon der Glaube gewesen. Nein, aus dem AT ist das nicht in Gänze zu erkennen. Das erkennen erst wir Christen, weil wir es von Christus her lesen.

      LG
    • Seele1986 schrieb:

      Im Alten Testament ist dies schon verborgen, das stimmt, aber noch nicht ganz offenbar.
      Deshalb ist es zu kurz gegriffen zu sagen, das sei ja immerschon der Glaube gewesen.
      Zu allen Zeiten ging es immer um Glauben und Vertrauen!

      Das ist das A + O des Glaubens!!!
      Siehe ein Beispiel hier..
      Lukas
      39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda
      40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
      41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt
      42 und rief laut und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
      43 Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
      44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
      45 Ja, selig ist, die da geglaubt hat! Denn es wird vollendet werden, was ihr gesagt ist von dem Herrn.
    • Seele1986 schrieb:





      Gott ist ein Geheimnis. Wer maßt sich an, das zu ergründen?
      Dass in der Schrift Vater, Sohn und Geist in einträchtiger, heiliger Beziehung sind, ist unverkennbar.
      Man muss nicht über Begriffe diskutieren, sondern sehen, wie der Sohn sich als derjenige zeigt, in dem Gott vollkommen offenbart wird.

      "Ein jeder Geist, der bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott;
      ein jeder Geist, der nicht bekennt, dass Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist antichristlicher Geist", schreibt Johannes.

      "In das Fleisch gekommen" heißt nicht: das war ein Mensch und jüdischer Weisheitslehrer, wie heute viele gerne haben möchten.
      Sondern der Sohn aus Gott, von Ewigkeit eingeboren im Vater, der seine Majestät verlassen hat, um bei uns zu sein und uns zu erlösen.
      Amen.


      Seele1986 schrieb:

      Hallo ihr, es reizt mich ja doch zu sehr, zu schreiben.
      Es freut mich wieder von dir zu lesen, Simon und deine Beiträge sind auch bereichernd. :)


      Liebe Grüße mit Sprüche 30, 4

      Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer faßte den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer bestimmte alle Enden der Erde? Wie heißt er und wie heißt sein Sohn? Weißt du das?
    • Bogi111 schrieb:

      Zu allen Zeiten ging es immer um Glauben und Vertrauen!
      Das ist richtig. Ich meinte, die Heilige Dreieinigkeit Gottes ist in den Alten Schriften verborgen.

      Vater, Sohn und Geist findet sich erst mit dem Taufbefehl Jesu als Bekenntnis der Christenheit.
      Vorher ist dies sicher angedeutet - Genesis 1, Psalmen und andere Stücke - aber noch nicht gänzlich offenbart.

      Es wäre ja auch unlogisch. Was sollte denn Jesus offenbaren und sagen "Ihr kennt meinen Vater nicht!" (und sie verstehen ihn ja auch nicht, sondern klagen ihn der Gotteslästerung an), wenn dies alles bereits offenbar sei?
      Wer den Geist Gottes hat, der erkennt es. Folglich kann es nicht allgemeine Lehre gewesen sein, wenn erst Gottes Geist ausgegossen sein muss, um dies überhaupt zu verstehen.

      LG
    • Seele1986 schrieb:

      Vorher ist dies sicher angedeutet - Genesis 1, Psalmen und andere Stücke - aber noch nicht gänzlich offenbart.
      Ja natürlich! Hier sieht der Gläubige den Vater der nicht kommen kann,den Sohn der an Stelle seines Vaters Mensch wird und der Geist Gottes der Jesu gezeugt und Elisabeth zeigt..... ;) ja der im Gläubigen woht....
    • Wenn die Tanne erwacht und sich festlich schmückt,
      wenn draußen die Glocken gehn
      und wenn die Heilige Nacht in die Stube rückt
      und Lichter im Fenster stehn,
      gilt der Engel Botschaft heute noch
      wie einst Hirten auf dem Feld.
      Längst verhallt und schweigt und redet doch
      von dem Licht, das da scheint in die Welt.



      Damit fängt es an. Jesus kam nicht als "wahrer Gott" in die Welt, sondern als Mensch und Gottes SOHN. Und das Licht soll uns den Weg durch die Finsternis zeigen nicht nur zu sich sich selber, sondern zu Gott, der aus Liebe seinen Sohn sandte und damit das Licht, den Wegweiser, entzündete-Der Weg ist wichtig, aber er ist nicht das Ziel

      Frohe, gesegnete Weihnachten!
      Hajo

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von hnitschke ()

    • hnitschke schrieb:

      Wenn die Tanne erwacht und sich festlich schmückt,
      wenn draußen die Glocken gehn
      und wenn die Heilige Nacht in die Stube rückt
      und Lichter im Fenster stehn,
      gilt der Engel Botschaft heute noch
      wie einst Hirten auf dem Feld.
      Längst verhallt und schweigt und redet doch
      von dem Licht, das da scheint in die Welt.

      Frohe, gesegnete Weihnachten!
      Hajo
      Ditto! Und vielen Dank für das schöne die Heilige Nacht - Gedicht !
      MfG
      NCH
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Ergänzungen zum geschlossenen Thread über die Anbetung Jesu.

      Dort auf Seite 1 geht es u.a. um 2 Argumente Heimows pro Dreieinigkeit:

      1) Jesus vergibt Sünden, was lt. der Schrift nur Gott könne.

      2) Jesus lässt sich von Thomas mit "Gott" anreden - Beweis genug


      zu 1)
      Heimow wurde die Schriftstelle entgegengehalten, wo Jesus auf seine Vollmacht zur Sündenvergebung hinweist

      @'Heimow
      Das macht mich traurig, denn du kennst diese Jesusworte doch selber (oder nicht?): warum behauptest du also so was? Ist das redlich?
      .

      zu 2)
      Warum die - interpretierbaren! -
      Worte Thomas' so wichtig nehmen und die Jesu nicht?
      Joh 10, 33 - 36.
      Die Juden werfen ihm vor, sich zu Gott zu machen. Sie meinen Gott in absoluten Sinne, ncht als eine Art Titel, wie es Thomas meinte und Jesus selber betont (die Hörer des Wortes würden Götter genannt!!).JETZT geht ea also um alles, und deshalb korrigiert Jesus sie sofort: Er nenne sich Gottes SOHN (also NICHT Gott!).

      Und Jesus bekräftigt in Joh 17, 3, nur der Vater sei ALLEIN Gott, was Paulus in 1. Kot. 8, 6 wiederholt.. Das alles ist NICHT interpretierbar, es sei denn, man wolle Jesus und Paulus Lügen strafen. Man muss dazu übrigens wissen, dass selbst das Dreieinigkeitsdogma klarstellt, dass z.B. der Sohn nicht zugleich der Vater und umgekehrt sei..Das lässt für mich nur den Schluss zu:
      Jesus ist (entgegen des Dogmas) nicht Gott (im absoluten Sinn), sondern das ist der Vater allein.
      Die Weihnachtsbotschaft war mir dies wert. "Wahr' Mensch und wahrer Gott"??

      Never ever!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      „Gott in Christus!” (2Kor 2,17 )
      Johannes 1, 1-14

      1Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (1. Mose 1.1) (Johannes 17.5) (1. Johannes 1.1-2) (Offenbarung 19.13) 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (1. Korinther 8.6) (Kolosser 1.16-17) (Hebräer 1.2) 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 8.12) 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. (Johannes 3.19) 6 Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. (Matthäus 3.1) (Markus 1.4) 7 Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. (Apostelgeschichte 19.4) 8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; (Galater 3.26) 13 welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Johannes 3.5-6) 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Jesaja 7.14) (Jesaja 60.1) (2. Petrus 1.16-17)

      Philipper 2,6-7
      6welcher, da er sich in Gottes Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; (Johannes 1.1-2) (Johannes 17.5) 7 sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde, (Jesaja 53.3) (Matthäus 20.28) (2. Korinther 8.9) (Hebräer 2.14) (Hebräer 2.17)