Die Dreieinigkeit Gottes

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    • HeimoW schrieb:

      Doch: Joh. 20, 26-28

      Und: Jesus vergibt Sünden, etwas das nach der Heiligen Schrift ausschließlich Gott zusteht, etc.
      Das Problem ist doch, dass Gott ...von dem alles ausgeht und der sich dieses Erlösungsgeschehen erdacht hat, gleichzeitig auch die Distanz erhalten muss....
      Wir sind durch einen Menschen erlöst worden, das betont die Bibel genau so.
      Natürlich erkennen wir Gott in Jesus und auch durch die Schrift wer im AT das Volk durch die Wüste führt, aber da nimmt man die jeweilige Sitution, wie sie dort beschrieben ist und mischt nicht das Geschehen. Sonst landet man doch bei der abstrusen Vorstellung macher, dass Gott am Kreuz getötet wurde. Der Sohn schreit ja nicht umsonst als Mensch die Frage: " Mein Gott warum hast du mich verlassen"

      Seele1986 schrieb:

      ls ob wir überhaupt begriffen hätten, was eine Person ist oder was der Mensch ist. Der Mensch ist ebenso ein Geheimnis wie Gott.
      Ganz ergreifen tun wir ja nicht mal uns selbst, da gebe ich dir völlig recht.
      Ich zum Beispiel möchte ja nur vermeiden, dass man diese bibelfremden Bilder bestätigt, weil es Tradition ist und die Aussagen der Bibel dann mixt zu einer Sache , die so nicht ist. Alles hat seine Zeit, die Aufgabe und Begegnung mit Gott seinen eigenen Ablauf...mal besonders in Jesus, mal als"Wolke", mal als nicht erkennbarer Wanderer, mal der Thron Gottes, auf dem einer wie eines Menschensohn sitzt....aber alles zu seiner Zeit und in seinem eigenen Kontext...

      Senfkorn schrieb:

      Es geht da nur um eine Sohnschaft die seit Ewigkeiten Vorgabe ist und nie dass Jesus selbst seit Ewigkeiten existiert. Die Sohnschaft kann jeder der sich auszeichnet erwerben.
      Was heißt denn seit Ewigkeiten Vorgabe...
      Genau da setzt Johannes an und erklärt das Verhältnis Wort Gottes....das definitiv untrennbar von Gott ist. Und es kommt in die Welt und es wird nicht angenommen..... hier verschmelzen eben die Vorstellungen und das Ganze geht in die Tiefe der Existenz Gottes und seines Wirkens....
      Insofern hat Seele schon recht zu sagen, dass es für uns nicht verstehbar ist, wie das funktioniert.
      Aber was wir fassen können, das ist offenbart und es reicht, um in Jesus den Erlöser zu sehen mit dem Hiob schon von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Was will ich Mensch mehr?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Senfkorn schrieb:

      Der Gebrauch von echad in der Bibel:

      bibelkommentare.de/strongs/elb_1905str/H259
      Hieraus, die folgende Übersetzung von „echad”:
      [1. Mo 3,22] Und Jehova Gott sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, daß er seine Hand nicht ausstrecke und nehme auch von dem Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich!

      Die Formulierung »unser einer« setzt »mehrere Personen« voraus in Jehova Gott! Wenn Jehova GOTT nur EINER gewesen wäre, hätte Jehova Gott sonst so gesprochen: „Siehe, der Mensch ist geworden wie ich ...” ===> Da Jehova Gott das nicht gesagt hatte, ist es offensichtlich, dass JHWH eine mehrpersönliche Gottheit ist. (Die anderen erwähnten Verse von „echad” mögen zwar alle im Sinne der Zahl »EINER« zu übersetzen sein, aber gerade die Erwähnung des Begriffs "Gott" auf den ersten Seiten der Bibel und vor allem das Wort
      »uns« in 1. Mose 1,26* sprechen meiner Meinung nach eindeutig für die Mehrpersönlichkeit/ Dreieinigkeit Gottes! Und, man beachte bereits die aller ersten 3 Verse sprechen klar von der dreipersönlichen Gottheit...! )

      * Die Anmerkung in "bibel.heute" (1.Auflage der Paperback-Ausgabe 2015 mit dem Text der NeÜ, Christliche Verlagsgesellschaft mbH , Dillenburg) schreibt zu 1.Mose 1,26 auf Seite 2 dazu das folgende: 1,26 uns. Die Mehrzahl könnte hier schon einen ersten Hinweis auf die Dreieinheit Gottes sein.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Sonst landet man doch bei der abstrusen Vorstellung mancher, dass Gott am Kreuz getötet wurde.
      Das ist keine "abstruse Vorstellung", sondern Evangelium. Siehe 2Kor 5,18.19., Rö 5,10 / Hebr 9,25 - und zugleich Geheimnis denn Gott ist nach unserem Verständnis "unsterblich", so wurde er Mensch um sich dem Menschen zu offenbaren und sich für den Menschen zu opfern.
      Joh 10,38 "...und versteht, dass der Vater in mir ist und ich in dem Vater". Diese Reziprozität drückt die Wesensgleichheit zwischen dem Sohn und dem Vater recht deutlich aus, denn sonst wäre nur der erste Teil "dass der Vater in mir ist" korrekt und der zweite "und ich in dem Vater" nicht.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Die Voraussetzung zur Erlösung "sind" (Gen. 1:2.-4.26.ff./Deut. 6:4. EINIG/GANZ) ein Allgegenwärtiger/Geist, Allmächtiger(s) "Wort", Allwissender(s) Angesicht der Gottheit.

      Von diesen Drei (E. White: "Heavenly Trio") wurde NUR (hebr. "jachid") der Allmächtige zum Menschen/Fleisch. Da er allmächtig ist KONNTE er sein Leben "geben" und es in der Auferstehung wider "nehmen".

      Die Aussage bei der frühen E. White (vor 1888), dass der Allmächtige "nicht sterben konnte", verrät gnostische/freimaurerische/arianische Beeinflussung.

      Selbstverständlich ist "Gott allein unsterblich" (1. Tim. 6:16.), weil kein Mensch (seit dem Sündenfall/Austreibung aus Eden) unsterblich war und ist. Das bedeutet jedoch NICHT, dass er sein Leben nicht "hingeben" konnte, mit dem Ziel der ÜBERWINDUNG des Todes als Angebot für alle, "die an ihn glauben". Als ALLMÄCHTIGER konnte er ALLES, zusammen wirkend mit "Vater" und "Geist".

      So rief er: "Mein Gott,... warum hast du mich verlassen?" Und: "In deine Hände befehle ich meinen Geist!" (Matth. 27:46./Lukas 23:46.).

      Göttliche und menschliche Natur waren seit seiner "Erzeugung" in Maria (Jahrestag: 25. des Neunten Neumonds) nie GETRENNT.

      Erst, wenn der Tod auch für die Menschheit ENDGÜLTIG besiegt sein wird (1. Kor. 15:20.-28.), dann wird auch der "Sohn" wieder "alles in allem Gott sein".

      Bis zum Ende der "Tausend Jahre" (Offb. 20) wird Jesus AUCH menschliche Natur haben.
    • „ ... den Vater nicht vergessen!”

      Pfingstrosen schrieb:

      Er tat nichts, was ihm der Vater nicht sagte, oder? Das kann man natürlich so oder so lesen, aber als "Verkörperung" des Herzens Gottes vergab er. Es geht immer alles vom "Vater" aus. Das wollte er uns beibringen. Er erbittet uns vom Vater.....er ist unser Zugang zum Vater.....ich halte nichts von Abkürzungen.Die Bibel hat da eine Heilschronologie, diese so zu nehmen wie sie steht macht großen Sinn.
      Liebe Pfingstrosen!

      Deinem Satz: „Es geht immer alles vom "Vater" aus.” stimme ich selbstverständlich zu! Insofern - wenn wir im „göttlichen Innenverhältnis” bleiben, und die Beziehung von Vater und Sohn uns ansehen, ist klar, dass „der Vater größer ist als der Sohn”! (Joh.14,28) ---> das ist der Vater auch deshalb, da laut eigener Aussage Jesu, „nur der Vater weiß, wann der 'JÜNGSTE TAG' stattfinden wird!”.

      Und dennoch bleibt auch Jesus Christus - gemäss Johannes 1,1 und 1.Johannes 5,20 - auch »der wahrhaftige Gott«! ---> was nun leider - wenn wir ehrlich zu uns selber (!) sind - mit dem menschlichen Verstand nicht zu fassen ist! Und daher darf selbstverständlich auch der Sohn (genauso wie der Heilige Geist!) angebetet werden! (These gegen alle christl. Sektierer wie z.B. Zeugen Jehovas!)

      Und so wurde in den ersten beiden Jahrhunderten nach 33 die These der Subordination(= Unterordnung) des Sohnes unter den Vater vertreten und auch die These vom himmlischen Gesandten Jesus Christus, bis dann um 200 n.Chr. herum der Kirchenvater Irenäus von Lyon die These verkündete, dass »Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich ist!«; diese These ist durchaus biblisch zu rechtfertigen! ---> von da aus ging dann der Weg in der Kirchengeschichte schnurstracks in Richtung der göttlichen Dreieinigkeit!

      Ich möchte hier zum Abschluss meines Beitrages aber auch den großen evangel. Theologen Adolf von Harnack zitieren, der sagte: „Wir dürfen trotz allem Reden vom Sohn den Vater nicht vergessen!” ---> Dem ist nichts mehr hinzuzufügen...!
    • 7Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! 9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Johannes 14, 7-9

      2 Korinther 4,4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

      Johannes 1, 14
      9 Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Er war in der Welt[2], und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.


      Es gibt sicherlich noch etliche Stellen mehr die eindeutig und klar Jesus Christus als Herrn und Gott bezeugen.
    • Ines. schrieb:

      und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
      Ich frag mich manchmal wie es möglich ist, dass wir auch wirklich lesen, was da steht und nicht Texte gebrauchen wollen, um "Lehren" zu bestätigen. Uns ist die Information gegeben, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist, dass wir ihn durch den Sohn erkennen können. Was erkennen wir denn durch den Sohn, durch den Eingeborenen vom Vater? Gott ist Geist....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ines. schrieb:

      und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
      Ich frag mich manchmal wie es möglich ist, dass wir auch wirklich lesen, was da steht und nicht Texte gebrauchen wollen, um "Lehren" zu bestätigen. Uns ist die Information gegeben, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist, dass wir ihn durch den Sohn erkennen können. Was erkennen wir denn durch den Sohn, durch den Eingeborenen vom Vater? Gott ist Geist....
      Nun, ich denke und bin aus dem Glauben an Jesus Christus dem Ewigen Gott, Schöpfer und Erretter der Menschen davon überzeugt, wer Jesus Christus nicht als wahren Herrn und Gott annimmt, wie kann diesem noch geholfen werden?

      Schön, wie du übrigens einfach einen Teil des biblischen Wortes meiner angebrachten Zitate abschneidest und quasi mich lehren willst, was jedoch das Wort Gottes nicht zu umgehen im Stande ist, wie schon der Prophet Jesaja bezeugt, dass Jesus Christus auch starker Gott ist.

      Jesaja 9, 1-6


      Doch bleibt nicht im Dunkel das Land, das bedrängt ist. Wie er in der ersten Zeit das Land Sebulon und das Land Naphtali gering machte, so wird er in der Folgezeit zu Ehren bringen den Weg am Meere, jenseits des Jordan, das Galiläa der Heiden. (Lukas 1.79) 2 Das Volk, das in der Finsternis wandelt, sieht ein großes Licht, über den Bewohnern des Landes der Todesschatten geht eine Leuchte auf. 3 Du machst des Jubels viel, du machst seine Freude groß; sie werden sich vor dir freuen, wie man sich in der Ernte freut, wie die Sieger jubeln, wenn sie Beute teilen. (Richter 7.22) 4 Denn du hast das Joch, das auf ihm lastete, den Stecken, der seinen Rücken geschlagen hat, und die Rute seines Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. 5 Denn jeder Stiefel derer, die gestiefelt einhertreten im Schlachtgetümmel, und jedes blutbefleckte Kleid wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. (Jesaja 7.14) (Jesaja 10.21) (Jesaja 22.22) (Micha 5.1) (Lukas 2.7) (Lukas 2.11) 6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. (2. Samuel 7.12-13) (Psalm 72.3-4) (Jesaja 11.1) (Lukas 1.32)




      HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Thomas ANTWORTET
      mein GOTT
      Amen.
    • Ines. schrieb:

      Schön, wie du übrigens einfach einen Teil des biblischen Wortes meiner angebrachten Zitate abschneidest und quasi mich lehren willst,
      Mache ich gar nicht....ist gar nicht mein Interesse, weil jeder seinen eigenen Zugang auch zur eigenen Zeit hat. Wir verändern uns und betrachten manchmal etwas von einer anderen und vielleicht ungewohnten Seite. Das nimmt Jesus nicht, was hier manche zu verteidigen suchen, finde ich. Ganz im Gegenteil.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Wer Jesus seine Göttlichkeit nimmt ...!

      Pfingstrosen schrieb:

      Das nimmt Jesus nicht, was hier manche zu verteidigen suchen, finde ich. Ganz im Gegenteil.
      Daß in Jesus von Nazareth der EWIGE GOTT sich offenbart hatte (----> siehe des Paulus Zitat aus 2Kor 5,19: „Denn Gott war in Christus”) war ja an und für sich schon nicht zu begreifen. Gott bzw. Gottes Sohn kommt vom Himmel herab und wird plötzlich sichtbar in einem Menschen! Wie sollten dies die damaligen Juden und Menschen begreifen? Auch die ersten Adventisten hatten dies nicht begriffen und erklärten den vorweltichen Christus zum erschaffenem Erzengel Michael. Selbst Ellen Whites Ehemann James glaubte nicht an einen dreifaltigen Gott, im Gegensatz zu seiner Frau, die ab 1888 die Persönlichkeit des Heiligen Geistes lehrte und sich zur göttlichen Dreieinheit des EWIGEN in der „göttlichen Familie” mit Vater, Sohn und Geist bekannte! Die Advent-Pioniere folgten ihr nur widerwillig, sodass erst weit nach ihrem Tode (EGW † 1915) die göttliche Dreieinigkeit im Jahre 1931 offiziell als eine biblische Lehre angenommen wurde!

      Es ist auch schwierig die einschlägigen Texte, die von der Göttlichkeit Jesu Christi sprechen (Jes.9,5/ Joh.1,1/ Phil.2,6/ 2. Kor.5,19/ 1.Joh.5,20) und Texte, welche die Personheit des Heiligen Geistes als ebenso göttlich bezeichnen wie z.B. „Gott ist Geist!” (Joh.4,24) unter einen Hut zu bringen und zusammen mit Matth.28,19 und 2.Kor.13,13 dann auf die Lehre, dass DER EINE GOTT (---> siehe das jüdische Glaubensbekenntnis: „,Höre Israel, JAHWEH ist unser Gott, JAHWEH allein!” (allein=echad) - 5Mo 6,4) sich in drei göttlichen Personen offenbart hat, zu kommen.

      Nichtsdestotrotz hätten bereits die Juden zur Zeit des AT diese göttliche Dreieinheit der EWIGEN GOTTHEIT (JAHWEH ELOHIM) schon erkennen können, wenn sie Genesis 1,26 („Und Gott sprach: Lasst uns Menschen[19] machen in unserm Bild, uns ähnlich[20]! ” - Elberfelder) richtig verstanden hätten!

      Zurück zur obigen Anmerkung: Wer Jesus seine Göttlichkeit nimmt (wie z.B. die Zeugen Jehovas und andere Arianer!), der muß sich das entgegenhalten lassen, was der Jünger + Apostel Jesu, der von Jesu Göttlichkeit am meisten begriffen hatte, schon seinen Zeitgenossen entgegen gehalten hatte:
      „2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott;
      3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt* schon in der Welt.” (1. Johannes 4, 2 - 3)

      ------------------------------

      *„jetzt”: zur Zeit des Johannes (um ~ ca. 90 n.Chr) war dies die gnostische Irrlehre, 300 - 325 n.Chr. kam die arianische Irrlehre auf, welche sich 1874 - 1931 wieder bei den Ernsten Bibelforschern / Zeugen Jehovas fand und am Anfang auch in der zweiten. Adventbewegung aufkam, ehe diese sich dann 1931 in die arianische-Zeugen-hafte Ablehnung der Göttlichkeit Jesu (= der Sektenweg!) und die von Ellen G. White ab 1888 vertretene göttliche Dreieinigkeit (= der Freikirchenweg!) aufgespalten hatte. ----> auch Heute im 21. Jahrhundert wurde diese arianische Irrlehre wieder aufgegriffen in den Universitäten und Theologischen Fakultäten, wo die Historisch-Kritische Methode den Geist des Antichristen wehen lässt, da laut Prof.emer. Dr. Klaus Berger, 95 % der Professoren die Dreieinigkeit Gottes ablehnen!

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: doppelt ().
    • freudenboten schrieb:

      Die nachchristliche Gnosis wurde schon von den griechisch-römischen Kirchen teils bekämpft, teils ÜBERNOMMEN.

      Also: Vorsicht auch beim Nicänum u. s. w.!
      Also ich kann im Nicänum keinerlei gnostische Spuren finden! ------> siehe auch hier------>Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen!

      bitte lese in diesem Zusammenhang auch meine 3 Beiträge im BLOG über die biblische Begründungen des Nizänischen Glaubensbekenntnisses ----> Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 1 + Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 2 + Das Nizänische Glaubensbekenntnis und seine biblischen Begründungen! - Teil 3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Tut mir leid, aber ihr geht auf meine wichtigsten Argumente nicht ein. Es wird des öfteren wiederholt was schon besprochen wurde. Ich kann auch nicht auf so viele antworten. Ich würde gerne auch mehr schreiben, jedoch kann man das hier nur begrenzt.

      freudenboten schrieb:

      Wir gehen als "Evangelische" davon aus, dass die Bibel sich selbst auslegt. Es sind nicht Wikipedia oder damit verlinkte Wörterbücher/Kommentare, so "wissenschaftlich" sie sich auch geben mögen, welche zur Gotteserkenntnis führen.
      Die Bibel legt sich selbst aus richtig. Ohne Wörterbücher aber hast du nichts was du auslegen kannst. Du kannst nicht ein klar verortetes Wort in eine andere Bedeutungsebene verschieben, um deine Theologie zu begründen. Du hast nirgends (!) belegen können, dass echad "einig" bedeutet. Du hast es "einig" gemacht (!)."Einig" ist ein anderes Wort als "einer" im Hebräischen. Hätte man "einig" sagen wollen, hätte man das entsprechende Wort genannt und nicht "echad". Aber gehen wir mal weiter. Im Markusevangelium steht nachdem Jesus Deut 6:4 zitiert:
      Mk 12:32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, dass es nur einen Gott gibt und keinen anderen außer ihm.
      Bezogen auf Deut 6:4 ist ganz klar zu sagen dass es um eine Zahl geht und nicht um eine "Einigkeit". Sonst gäbe es auch "keinen außer Ihm." Gehen wir weiter im Hebräischen:
      5Mo 4,39 Heute sollst du erkennen und zuinnerst begreifen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. (siehe auch: Jes 44,24)
      Jes 44:Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen. (Nicht in die Diskussion Jesus = Fels eingehen! hatte ich schon alles!)
      Jhwh kann nicht allein sein mit 2 weiteren Göttern neben Ihm. Gehen wir weiter. Es steht:
      Joh 5,44 Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?
      Joh 17:3 Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren / alleinigen Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
      1Tim 2,5 Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen: der Mensch Christus Jesus.
      1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.
      Wie soll Gott hier alleine / einer sein mit 3 Göttern? Du folgst ja nicht mal der Trinität. Du gehst von 3 einigen Göttern aus. Diese ganze "Einigkeit" ergibt auch keinen Sinn wenn man folgendes liest:
      Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.
      Joh 17:11 Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir!
      Jesus kann als Sohn Gottes nichts von sich aus tun, sondern redet und handelt immer nach Gottes Vorgabe. Diese Einigkeit widerspricht klar 3 "einigen" Göttern. Wenn wir alle eins werden mit Gott und Jesus können wir ja kaum auch Götter werden, meinst du nicht? Drei einige Götter sowieso nicht. Ferner wir Jesus nachfolgen sollen, zu seinem Haupt wachsen sollen, dass wir sogar noch größere Werke tun können als er wenn wir nur richtig glauben. Diese Fakten aus der Bibel sind alle raus wenn du Jesus zum unerreichbaren Gott machst.

      @HeimoW Du fragst wo das steht: Hier:
      Kol 1,19 denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
      Du schreibst:
      Nein, ein Rätsel ist da um enträtselt zu werden, ein Geheimnis kann nur offenbart (von einem anderen erklärt) werden
      Es steht:

      Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.
      Kannste also doch lüften ;)

      @Norbert Chmelar
      Die Formulierung »unser einer« setzt mehrere Personen voraus
      Wenn man einer in Christus und Gott ist kann man das klar sagen. Wenn du Jesus Gott gleich machst musst du alle Verse im Johannesevangelium streichen, die das Einssein zwischen Jesus und Gott erklären.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Senfkorn ()

    • ... wird durch ständiges Wiederholen nicht richtiger!

      Senfkorn schrieb:

      Jhwh kann nicht allein sein mit 2 weiteren Göttern neben Ihm. Gehen wir weiter. Es steht:
      Joh 5,44 Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?
      Joh 17:3 Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren / alleinigen Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
      1Tim 2,5 Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen: der Mensch Christus Jesus.
      1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.
      Wie soll Gott hier alleine / einer sein mit 3 Göttern? Du folgst ja nicht mal der Trinität. Du gehst von 3 einigen Göttern aus.

      @Norbert Chmelar
      Die Formulierung »unser einer« setzt mehrere Personen voraus
      Wenn man einer in Christus und Gott ist kann man das klar sagen. Wenn du Jesus Gott gleich machst musst du alle Verse im Johannesevangelium streichen, die das Einssein zwischen Jesus und Gott erklären.
      Lieber Senfkorn!
      Die Behauptung die Dreieinigkeits-Befürworter würden das Konzept von drei Göttern (Fachbegriff "Tritheismus") vertreten, wird auch durch das ständige Wiederholen nicht richtiger! Wie Du sicher weißt, lautet die Grundthese der Trinität - und man darf Trinität nicht mit dem Tritheismus gleichsetzen! - dass es .. e i n e n .. Gott gibt, der aber aus drei göttlichen Personen besteht! ===> Damit bekennen sich auch die Trinitarier zu einem biblischen Monotheismus, wie ebenso Judentum und Islam. Diese 3 Weltreligionen werden daher m.E. auch zu Recht als die "Abrahamitischen Religionen" bezeichnet trotz aller Unterschiede.
      Soweit zur Vorbemerkung.

      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: XXXXXXXXXXXXXXXXXRXXXXXXXXXX) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! ----> daher kann man meiner Meinung nach auch den Christen des 2. bis 4. Jahrhunderts auch keinen Vorwurf machen, dass diese die Lehre der Trinität entwickelt haben, nachdem - wie freudenboten ja bereits deutlich nachgewiesen hatte - bereits in der Genesis (----> siehe v.a. Gen.1,26!) ein dreipersönlicher Gott ersehbar ist.
    • Hallo @Norbert Chmelar

      Freudenboten geht von einem Tritheismus aus. Du nicht. Ich weiß genau dass Trinitarier nicht an 3 Götter glauben. Es geht mir meist um @freudenboten der an 3 einige Götter glaubt und nicht an einen Gott in 3 Personen. Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural. Dazu vermengt ihr Wörter, die so nichts miteinander zutun haben. Jachid und Echad sind nicht mal die selbe Wurzel! Erklärt mir ferner warum Gott -> Elohim auch im Singular benutzt wird für Gott. Ihr erklärt das alles nicht, sondern nehmt immer das halb volle Glas Wasser bis es keinen Durst mehr gibt. Das ist cherrypicking, nicht mal das - die Grammatik- und Wörterbücher -Wurzeln der Worte sei hier noch mal explizit genannt - werden alle über einen Kamm geschert. Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural. Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des Weiteren Wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen). Keiner kann mehr - wie es im Johannesevangelium steht - eins mit Gott und Jesus werden. Ich lese die Bibel so, dass wenn ich die Trinität einbaue Widersprüche bekomme, andersherum jedoch nicht. Ich sehe im Gegensatz zu dir keine Widersprüche in der Bibel. Das ist auch gesündere Lehre.

      Dein Link zu den Versen die du in Pro und Contra stellst, ist tot. Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik. Die Bibel ist kein Buch das Widersprüche hat. Zudem du nicht einfach "die (hoch fragliche!) Mehrheit" der Pro Argumente über die Contra Argumente stellen kannst. Mit solch einer Denkweise kannst du die Bibel getrost zur Seite legen.



      Apostelgeschichte 20, 29-31: Ich weiß, dass nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her. Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen!


      2. Petrus 2:1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen1 heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu. 2 Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um derentwillen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. 3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen2; denen das Gericht seit langem schon nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Lieber Senfkorn!
      Leider habe ich die Seite 43 nicht gleich gefunden! Über eine Stunde gesucht, sodass ich nicht mehr in Bearbeiten-Funktion hinein konnte!


      Was die von Dir angeführten obigen Bibelzitate betrifft, so sage ich dazu: Ja, kein Theologe und Bibelexperte wird es bestreiten, dass es auch im Neuen Testament Argumente gegen die Dreieinigkeit gibt; dazu zählen auch die von Dir aufgeführten! In einem früheren Beitrag (----> siehe hier: Die Dreieinigkeit Gottes) hatte ich Bibelstellen pro Dreieinigkeit und contra Dreieinigkeit zusammengestellt! ====> Aber im Ergebnis gab es ca. doppelt so vielen Bibelstellen für die Dreieinigkeit als dagegen! --

      Senfkorn schrieb:

      Hallo @Norbert Chmelar

      Übrigens: Es kann nicht einen Gott in 3 Personen geben, das ist unlogisch. x1+x2+x3 kann nicht x1 sein. Ihr verweigert bei Elohim einfach den Majestätsplural / Intensivplural der im nachfolgenden Singular immer Eingang findet, ansonsten wäre es ein normaler Plural.


      Gen 1:26 kann man dahingehend lesen, dass es ein Majestätsplural ist oder ein adhortativer Plural.



      Ich beispielsweise - und das ist mEn theologisch das beste, gehe davon aus dass Gott sich in verschiedenen Etappen vorstellt und deswegen in verschiedenen Formen. Abraham mit seinem Bund, Noah sein Bund, Moses sein Bund und Jesus mit dem Neuen Bund. In allen zeigt sich Gott in verschiedenen Gesichtern und deswegen schreibt Er "lasst Uns..." (weil Gott sich in verschiedenen Bildern vorstellt) . Des WeiterenHieren Wenn du Jesus zu Gott erhebst er unerreichbar wird, du musst zwingend das Johannesevangelium kürzen (und andere Stellen streichen). Keiner kann mehr - wie es im Johannesevangelium steht - eins mit Gott und Jesus werden. Ich lese die Bibel so, dass wenn ich die Trinität einbaue Widersprüche bekomme, andersherum jedoch nicht. Ich sehe im Gegensatz zu dir keine Widersprüche in der Bibel. Das ist auch gesündere Lehre.

      Dein Link zu den Versen die du in Pro und Contra stellst, ist tot. Dass die Trinität erst später entwickelt wurde ist ein gewichtiges Problem. Denn Paulus schreibt von dem Abfall des Glaubens nach ihm in Apg 20, 29-31, Petrus in 2. Petrus 2:1 usw. Im Grunde ist gerade die Tradition vor den biblischen Autoren schon in starker Kritik. Die Bibel ist kein Buch das Widersprüche hat. Zudem du nicht einfach "die (hoch fragliche!) Mehrheit" der Pro Argumente über die Contra Argumente stellen kannst. Mit solch einer Denkweise kannst du die Bibel getrost zur Seite legen.

      Mit der puren Logik kommen wir, wenn wir erkennen wollen, wie und wer Gott ist, nicht weiter!

      In der hebräischen Sprache gibt es keinen Mäjestätsplural! Dieser wurde von gnostisch-arianischen Leugnern der Trinität erfunden! -----> siehe hier ------>

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()