Die Dreieinigkeit Gottes

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    • Odaij schrieb:

      Achso - für dich ist der Vater und der Sohn identisch?
      Vater und Sohn können nie identisch sein, genauso nicht wie Mann oder Frau!

      Trotzdem hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen. Jeder völlig anders und trotzdem können sie durch ihre Liebe eins sein.

      Meine Frau weiß um die Werte die mir wichtig sind und ließt mir fast jeden Wunsch von den Augen ab. ;)
      Für mich ist diese Liebe für die Jesus gebetet hat und unser Erkennungszeichen sein sollte, eben diese suche und bemühen dem ähnlicher zu werden, der aus Liebe sein Leben für uns geopfert hatte.
      Jeder dieser "Götter" hat seine Aufgabe.
      Das sagt Jesus auch hier nochmals für mich ziemlich klar!
      Johannes 1:17
      Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.
      Johannes 11:25
      Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;
      Matthaeus 11:27
      Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn
      denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und
      wem es der Sohn will offenbaren.
      Johannes 16:7
      Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so
      ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so ich aber gehe,
      will ich ihn zu euch senden.
      Johannes 16:13
      Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle
      Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was
      er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch
      verkünden.

      Wenn dieser Geist der Vater wäre,auf wen sollte er denn hören?
    • Ich bringe noch mal einen Auszug vom obigen Link

      In der → Exoduserzählung, beim Durchzug der Israeliten durch das → Schilfmeer, wird das Tun Gottes beschrieben:
      „Beim Schnauben seines Zorns (רוח rûaḥ) / türmten die Wasser sich hoch, / standen aufrecht wie ein Damm die Wogen, / erstarrten die Fluten mitten im Meer. / Der Feind sprach: „Ich jage nach, hole ein, / verteile den Raub, sättige meine Gier; / ich zücke mein Schwert, / meine Hand vertilgt sie.“ / Du bliesest darein mit deiner רוח rûaḥ / und sie deckte das Meer; / sie versanken wie Blei / in mächtigen Wassern.“ (Ex 15,8-10)
      [/quote]JHWHs רוח rûaḥ ist eine äußerst gefährliche Kraft, die sich hier allerdings zugunsten Israels auswirkt.
      Von der Lebenskraft Gottes, seiner רוח rûaḥ, sind alle Lebewesen abhängig, Mensch und Tier. Hi 34,14f. formuliert dies so:
      „Wenn er zurücknähme seine רוח rûaḥ / und seinen Atem an sich zöge – / verscheiden müsste alles Fleisch zumal / und zum Staube kehrte der Mensch zurück.“
      [/quote]
      Hiob beschreibt das Tun Gottes wie eine Neuschöpfung (vgl. Gen 2). Ohne Gottes רוח rûaḥ würde die → Schöpfung rückgängig gemacht, alles würde wieder zu Staub zerfallen

      Bog111 - Wenn dieser Geist der Vater wäre,auf wen sollte er denn hören

      Das verstehe ich jetzt nicht. Ist Christus für dich ein "neuer Gott" ein "Nebengott" zum Vater?

      Und = das Thema dieses Threads heist "Geist" magst du mal darauf eingehen? Dem Verständnis und dem Inhalt von "ruach"? und vielleicht auch meiner Texte? Du reagierst so seltsam empfindsam und scheinst mir irgendwie etwas aufdrängeln zu wollen - immer noch "deine Art mich kennenzulernen"?
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Odaij schrieb:

      Das verstehe ich jetzt nicht. Ist Christus für dich ein "neuer Gott" ein "Nebengott" zum Vater?
      Wenn Du aus den zitierten Bibelstellen, zu dieser Frage kommst,dann muss ich passen... "Nebengott"???

      Odaij schrieb:

      Und = das Thema dieses Threads heist "Geist" magst du mal darauf eingehen? Dem Verständnis und dem Inhalt von "ruach"? und vielleicht auch meiner Texte?
      Ich versuche es mit meinem kindlichen Verständnis des Wortes Gottes,wie ich den Geist begriffen und kennengelern habe!

      Odaij schrieb:

      Und = das Thema dieses Threads heist "Geist" magst du mal darauf eingehen?
      Hier die Seite unseres Glaubenpunktes,ich glaube ich habe ihn schon zitiert, besser kann ich es Dir nicht erklären.
      Heiliger Geist: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

      Odaij schrieb:

      Du reagierst so seltsam empfindsam und scheinst mir irgendwie etwas aufdrängeln zu wollen - immer noch "deine Art mich kennenzulernen"?
      Ich gebe mir die gröste Mühe Dir meine Sichtweise mitzuteilen, mit meinen schulischen möglichkeiten.

      Was meinst Du mit seltsam empindsam? Wie passt das miteinander,Dir etwas aufdrängen zu wollen?


      Offensichtlich bist Du auch ungeduldig? Gut Ding braucht Weile... :D
    • Ach Bog111
      es steht bei der Anmeldung nicht, das man STA Mitglied sein muss - und miteinander etwas neues zu lernen kann doch immer wieder schön sein
      Nein - ich habe nicht das Verständnis der Geistes der STA und ja - wenn du mich verstehen willst - falls du es willst - muss du auf meine Texte eingehen und dich damit auseinandersetzen = anders wird das nix.

      Und andersherum - du müsstest mir deine Sicht verständlich erklären = ich nicht STA

      und wieder keine Auseinandersetzung mit meinen Texten und dem Threadinhalt - warum?
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Odaij schrieb:

      und wieder keine Auseinandersetzung mit meinen Texten und dem Threadinhalt - warum?
      Meinst Du was Frau Frau Schüngel-Straumann dazu denkt?

      Ganz ehrlich, das Thema HL: Geist hatten wir hier schon paar Jahre durchgekaut.

      Deshalb auch von meiner Seite,kein großes interesse mehr, sich aus zweiter Hand zu ernähren...
      Von daher wird das bei diesem Thema nichts mit uns...Sorry
    • Bogi111 schrieb:

      Ganz ehrlich, das Thema HL: Geist hatten wir hier schon paar Jahre durchgekaut.
      Was er nicht wissen kann und braucht, da er hier neu ist.

      Bogi111 schrieb:

      Von daher wird das bei diesem Thema nichts mit uns...Sorry
      Du hast ihn angesprochen, wenn ich mich nicht irre.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Bogi111 schrieb:

      Ja das habe ich und jetzt sage ich ab. Gibst da irgenwelche Probleme???
      Nein, das ist natürlich kein Problem, Bogi.
      Und ich mag auch deine Leidenschaftlichkeit, mit der du bei dem Thema manchmal reagierst,
      aber ich kann nur nochmal wiederholen, dass wir da über etwas streiten, was wir schlicht und ergreifend nicht erfassen können.

      Die Bibel ist so geschrieben, dass sie dort kein Dogma hergibt, weder das eine noch das andere.
      Vater, Sohn und Geist sind biblisches Zeugnis und ein einträchtiges Beziehungsverhältnis. Alles weitere wird Sophisterei.
      Es ist ein Geheimnis, welches wir nicht durchdringen und auch nicht zu durchdringen haben. Ein fasziniertes Schweigen würde ich vorschlagen.

      Sei es Athanasius´ Dogmatik, Arius´ These, oder freudenbotens Modell - das ist alles unbefriedigende Philosophie. Bibelstellen finden sich natürlich dafür.
      Gott, wofür sich alles Bibelstellen finden lassen ... Hab Erbarmen mit uns.

      Es geht schlussendlich - extrem verkürzt - darum, dass Gott wieder sei Alles in Allem.
      Eine abschließendere und umfassendere Aussage als diese Worte von Paulus gibt es in der gesamten Bibel und allen Schriften dieser Welt nicht.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Die Bibel ist so geschrieben, dass sie dort kein Dogma hergibt, weder das eine noch das andere.
      Vater, Sohn und Geist sind biblisches Zeugnis und ein einträchtiges Beziehungsverhältnis. Alles weitere wird Sophisterei.
      Es ist ein Geheimnis, welches wir nicht durchdringen und auch nicht zu durchdringen haben. Ein fasziniertes Schweigen würde ich vorschlagen.
      Ich sehe unseren Glaubenspunk auch nicht als ein Dogma,sondern eine Beschreibung die wir Menschen anhand der Bibelstellen erklären können.
      Für mich gilt ganz besonders die Erfahrung die ich aus der Kraft und Führung in meinen Gemeindeämtern erlebt habe.
      Ganz zu schweigen von der Freude und Hoffnung.
      Dieses kann ich nur bezeugen aber nicht beweisen. Deshalb werde ich was den HL Geist angeht mich in Zukunft zurückhalten.

      Was mir halt auffält das immer mehr Menschen weniger Jesus interessiert ,als der HL Geist.
      Dieser wird dann aber meistens in Frage gestellt.
      Nicht umsonst hat uns Jesus diese Warnung ans Herz gelegt:
      Zitat
      Die Lästerung des Heiligen Geistes - www.bibelstudium.de
      Die Lästerung des Heiligen Geistes wird an drei Stellen in der Bibel erwähnt: Matthäus 12,31.32; Markus 3,28.29; Lukas 12,10. Ich zitiere nachfolgend die Stelle aus dem Matthäusevangelium, weil sie die umfassendste ist: „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
      Und wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden;
      wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden – weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ (Mt 12,31.32).

      Das überlasse ich jedem selbst,sich darüber Gedanken zu machen, wann die Lästerung anfängt.
    • Bogi111 schrieb:

      Die Lästerung des Heiligen Geistes
      Das hast du schonmal gemahnt und ich hatte dir da glaube ich schonmal geschrieben, dass diese Mahnung zu dem Thema ungültig ist, denn die Lästerung, von der Jesus spricht, betrifft nicht die Frage nach der "Person" des Heiligen Geistes, sondern sein Wirken.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      denn die Lästerung, von der Jesus spricht, betrifft nicht die Frage nach der "Person" des Heiligen Geistes, sondern sein Wirken.
      Wo fängt das eine an und das andere auf? Für mich gehört das zusammen.

      Bogi111 schrieb:

      Johannes 16:13
      Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle
      Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was
      er hören wird,
    • Nochmal: die Frage oder das Nachsinnen, ob der Heilige Geist als Person aufzufassen oder als Kraft Gottes anzusehen ist (das ist er ohnehin), ist nicht die Lästerung, von der Jesus sprach.

      Die Lästerung ist die, die gegen das geschieht, was der Geist tut und offenbart.
      Warum macht Jesus denn diese seltsame Aussage?
      Wer dem Vater lästert, dem wird vergeben werden.
      Wer dem Sohn lästert, dem wird vergeben werden.
      Wer aber dem Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden.

      Es ist ganz einfach eigentlich.
      Du kannst deinem himmlischen Vater zürnen, mit ihm streiten, dich abwenden, ihm durch Worte oder Taten vielleicht spotten ...
      Du kannst den Sohn missachten, den geringsten Brüdern nicht das Gute tun, somit auch ihm nicht, die Liebe, die er geboten hat, nicht leben, ihn lächerlich machen in den zahlreichen kursierenden Witzen, die es alle so gibt und die doch "nur Spaß" sind ...

      Der Heilige Geist wird dir offenbaren, dass du verfehlt hast. Er ist der Lehrer. So erkennst du deine Verfehlung und Sünde und kehrst um.
      Wenn du ihm lästerst, dem also, der dich zur Erkenntnis bringt, dann gibt es dafür keine Vergebung. Wie denn auch?

      Der Geist weist auf den Sohn, der Sohn weist auf den Vater. "Der du allein wahrer Gott bist!"
      Es gibt nur den einen wahren Gott. Das war, ist und bleibt die zentrale Botschaft der Bibel, weswegen es ja alle Christen - wie trinitarisch sie auch immer sind - deutlich sagen letztlich.

      Gott ist eins, er ist einträchtig in sich selbst, er ist nicht einsam, sondern eine Beziehung in sich selbst, zu uns und in uns.
      Und er bleibt ein wunderschönes Geheimnis.
      Was wir wissen sollen, hat er uns offenbart.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • TRINITÄT = »Geheimnis des Glaubens«!

      Seele1986 schrieb:

      aber ich kann nur nochmal wiederholen, dass wir da über etwas streiten, was wir schlicht und ergreifend nicht erfassen können.

      Es ist ein Geheimnis, welches wir nicht durchdringen und auch nicht zu durchdringen haben.

      Die TRINITÄT ist und bleibt »Geheimnis des Glaubens«! (1.Timotheus 3,9 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile 1.Timotheus 3,16 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile)
    • Hallo an die Runde,

      ich bin Senfkorn und das ist mein erster Post ;)

      Lieber Norbert,


      1. Tim 3,9 besagt aber, das die Diakone das Geheimnis kennen. Ferner steht:


      Mt 13,11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist's nicht gegeben. ...
      Demnach ein Geheimnis auch gelüftet werden kann.
    • Die Vorkommen in Mose belegen:

      Echad ist keine Ordinalzahl siehe Gen. 1:5. sondern EINHEIT/Zusammensein aus "Dunkel/Hell", "Abend/Morgen".

      Dies entspricht auch "jachad"= zusammen Gen. 22:6.7.

      Im Unterschied dazu Gen. 22:2. "jachid" = einzig-artig. Dies wurde prophetisch erfüllt in der Menschwerdung des Allmächtigen (Logos) Joh. 1:14. "Monogenes" bedeutet NICHT "einziggezeugt"/eingeboren (falsche Übersetzung der Vulgata) sondern EINZIGARTIG (wie Isaak).

      Siehe auch Gen. 2:24. Mann und Frau, "zusammen ein" Fleisch (inkl. Nachkommen).

      Daher ist Elohim (Gottheit, plural) JHWH, ewig EINIG/ZUSAMMEN Deut. 6:4.5.

      Darum sollen wir ihn lieben "zusammen" mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft.

      Denn auch der Mensch ist EINHEIT aus Körper, Seele, Verstand.

      Johannes 10:30. "Ich und der Vater sind eins/EINIG.

      Wenn es nur um die Anzahl ginge, wäre nur der Vater Gottheit und der Sohn identisch mit dem Vater, der Geist wäre nicht Gottheit.
    • freudenboten schrieb:

      Echad ist keine Ordinalzahl siehe Gen. 1:5. sondern EINHEIT/Zusammensein aus "Dunkel/Hell", "Abend/Morgen".
      Natürlich ist"echad" auch da ein Zahlwort "erster Tag". "Einheit/Zusammensein" wird in keinem Wörterbuch gedeckt (allein schon wenn man das Standardwerk Gesenius 18. Auflage aufschlägt): Es ist ein Zahlwort wie im Deutschen "eins". Deswegen geht es in Gen 1:5 auch um den Tag und nicht wie der Tag beschrieben wird. Die Beschreibung des Tages hat mit seiner Anzahl nichts zutun. Und selbst wenn du das so umbiegst (was falsch ist) was passiert mit dem "zweiten" Tag? Ferner grammatisch echad immer als Zahlwort verstanden wird.

      "jachad" ist kein Zahlwort und hat folglich so mit "echad" nichts zutun. Das ist ein anderes Wort.

      "Elohim" bedeutet Götter ab 3 Personen. Das aber widerspricht der Trinität. Sie besagt 3 sind einer. Sie sind der gleiche (!) Gott im Sinne von 1+1+1=1. Wenn du "elohim" für die Trinität nutzt, musst du zwingend von 3 separaten Göttern ausgehen. Das Hebräische hat das Singular, den Dual (2) und dann ab 3 aufwärts. Nie aber bedeutet es drei Götter in einem.


      freudenboten schrieb:

      Siehe auch Gen. 2:24. Mann und Frau, "zusammen ein" Fleisch (inkl. Nachkommen).

      Auch das verortest du falsch. Das Fleisch ist eins, Somit aus 2 eins sind, Das Zahlwort "echad" hat mit dem zuvor zusammengefügten Subjekt nichts gemein, sondern sagt über das Subjekt dass es eins ist. Folglich Adam und Eva eins sind. Sie sind nicht zusätzlich (wie die Trinität) in einer Dualität/Trinität, denn es geht um die Ehe. Jesus spricht diesen Umstand an und setzt die Ehe unter normalen Umständen bis zum Tod an. Sie können sich folglich nicht trennen, sind eins wie die Ordinalzahl 1 es vorgibt.

      freudenboten schrieb:

      Johannes 10:30. "Ich und der Vater sind eins/EINIG.
      Wie der Vater und Sohn eins sind wird im Johannesevangelium näher erklärt, folgendermaßen:


      Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.
      Folglich wird das Einssein von Vater und Sohn im übertragenden Sinne verstanden, aber auch da geht es darum dass man "eins" ist (nicht einig!). "Echad" verändert hier seine Bedeutung nicht.

      Echad ist ein Zahlwort. Genau wie die Zahl "eins" im Deutschen. "Einig" und "eins" sind im Deutschen nicht dasselbe. Genauso wenig wie im Hebräischen. Es sei denn es wird genauer beschrieben, was damit gemeint ist wie bei Joh 5:19. Doch kann man das nicht zur Regel machen. Nur wenn ein Text das näher erläutert, für den unmittelbaren Gebrauch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Senfkorn ()

    • Senfkorn schrieb:

      "Elohim" bedeutet Götter ab 3 Personen. Das aber widerspricht der Trinität. Sie besagt 3 sind einer. Sie sind der gleiche (!) Gott im Sinne von 1+1+1=1. Wenn du "elohim" für die Trinität nutzt, musst du zwingend von 3 separaten Göttern ausgehen. Das Hebräische hat das Singular, den Dual (2) und dann ab 3 aufwärts. Nie aber bedeutet es drei Götter in einem.
      ELOHIM ist die Mehrzahl-Form von EL (GOTT) bzw. von ELOAH. Und zwar im Sinne von »eine Gottheit« und nicht im Sinne von drei Göttern! ===> Denn für die Hebräer und Juden im Alten Testament gibt es nur einen (einzigen) Gott! - damit unterschied sich der Mosaische Glauben von dem polytheistischem Glauben der um Israel herum lebenden heidnischen Völker, die viele Götter anbeteten! Bereits in der Genesis wird die dreipersönliche Gottheit des EWIGEN (= JAHWEH / JHWH) erkennbar und zwar durch die Selbstbezeichnung JAHWEHS mit dem
      Wort »u n s« in 1.Mose 1,26 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile und in 1.Mose 11,7 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile und durch das Wort »unsereiner« in 1.Mose 3,22 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile . ===> und daher und somit besteht DIE EWIGE GOTTHEIT JHWH (JAHWEH ELOHIM) aus den 3 göttlichen Personen, aus Vater - Sohn - und Heiliger Geist! ===> Das ist das klare biblische Zeugnis des Alten Testaments!


      Und so wie die Gottheit dreipersönlich ist, so ist auch die nach dem Bilde Gottes geschaffene Menschheit (---> siehe 1. Mose 1,26) dreipersönlich! Denn die Menschheit besteht aus Vater - Mutter - und Kind! Hier haben wir die Zahl 3, wie sehr oft in der Natur: z.B. besteht das eine Wasser aus den 3 Aggregatszuständen Wasser - flüssig / Wasser - gasförmig als Wasserdampf / Wasser - fest als Eis. Wir haben Sonne - Mond - und Sterne - 3 , Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft - 3 und das dreiblättrige eine Kleeblatt. Wie Gott aus 3 Personen besteht, so besteht auch der Mensch aus 3 Teilen, die zusammen den Menschen bilden: Körper - Seele - und Geist.

      Ganz klar ergibt sich somit der biblische Befund von GOTT DEM DREIEINEN! Von der dreipersönlichen ewigen Gottheit!
    • Frieden lieber Norbert,

      die hebräische Grammatik kennt aber kein "3 Götter in einem" sondern nur einen Majestätsplural der auch mit "wir" ausgedrückt werden kann. Das ist übrigens auch im Arabischen der Fall (auch semitisch). Übrigens kann man über 1Mose 1:26 diskutieren was da genau gemeint ist. Auf jeden Fall geht es nicht um eine Trinität. Ferner wird Gott auch singulär benutzt, dann musst du uns erklären, warum Gott hin und her wandert zwischen el und elohim. ;)
    • Senfkorn schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Echad ist keine Ordinalzahl siehe Gen. 1:5. sondern EINHEIT/Zusammensein aus "Dunkel/Hell", "Abend/Morgen".
      Natürlich ist"echad" auch da ein Zahlwort "erster Tag". "Einheit/Zusammensein" wird in keinem Wörterbuch gedeckt (allein schon wenn man das Standardwerk Gesenius 18. Auflage aufschlägt): Es ist ein Zahlwort wie im Deutschen "eins". Deswegen geht es in Gen 1:5 auch um den Tag und nicht wie der Tag beschrieben wird. Die Beschreibung des Tages hat mit seiner Anzahl nichts zutun. Und selbst wenn du das so umbiegst (was falsch ist) was passiert mit dem "zweiten" Tag? Ferner grammatisch echad immer als Zahlwort verstanden wird.
      "jachad" ist kein Zahlwort und hat folglich so mit "echad" nichts zutun. Das ist ein anderes Wort.

      "Elohim" bedeutet Götter ab 3 Personen. Das aber widerspricht der Trinität. Sie besagt 3 sind einer. Sie sind der gleiche (!) Gott im Sinne von 1+1+1=1. Wenn du "elohim" für die Trinität nutzt, musst du zwingend von 3 separaten Göttern ausgehen. Das Hebräische hat das Singular, den Dual (2) und dann ab 3 aufwärts. Nie aber bedeutet es drei Götter in einem.


      freudenboten schrieb:

      Siehe auch Gen. 2:24. Mann und Frau, "zusammen ein" Fleisch (inkl. Nachkommen).
      Auch das verortest du falsch. Das Fleisch ist eins, Somit aus 2 eins sind, Das Zahlwort "echad" hat mit dem zuvor zusammengefügten Subjekt nichts gemein, sondern sagt über das Subjekt dass es eins ist. Folglich Adam und Eva eins sind. Sie sind nicht zusätzlich (wie die Trinität) in einer Dualität/Trinität, denn es geht um die Ehe. Jesus spricht diesen Umstand an und setzt die Ehe unter normalen Umständen bis zum Tod an. Sie können sich folglich nicht trennen, sind eins wie die Ordinalzahl 1 es vorgibt.

      freudenboten schrieb:

      Johannes 10:30. "Ich und der Vater sind eins/EINIG.
      Wie der Vater und Sohn eins sind wird im Johannesevangelium näher erklärt, folgendermaßen:

      Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.
      Folglich wird das Einssein von Vater und Sohn im übertragenden Sinne verstanden, aber auch da geht es darum dass man "eins" ist (nicht einig!). "Echad" verändert hier seine Bedeutung nicht.
      Echad ist ein Zahlwort. Genau wie die Zahl "eins" im Deutschen. "Einig" und "eins" sind im Deutschen nicht dasselbe. Genauso wenig wie im Hebräischen. Es sei denn es wird genauer beschrieben, was damit gemeint ist wie bei Joh 5:19. Doch kann man das nicht zur Regel machen. Nur wenn ein Text das näher erläutert, für den unmittelbaren Gebrauch.
      Lust am Widersprechen? Die Fakten stehen genauso, wie ich sie dargestellt habe.

      Eins gleich "Einheit" - das sagen die Texte. Auffällig ist, dass, abweichend vom SPÄTEREN umgangsprachlichen Gebrauch

      "Echad" in Gen. 1: 5. im Gegensatz zu den folgenden Schöpfungswerken V. 8.ff. KEINE ORDINALZAHL ist, eher attributiv/adjektivisch.

      Andernfalls müsste es "Rischon" heißen. "Echad" ist EIGENSCHAFT des Einigseins. Siehe Jesu Auslegung Matth. 19:6.

      Das Prinzip der biblischen "Tri-Unität" bedeutet NICHT GETRENNTE "GOTTHEIT" sondern VEREINTE/EIN

      Das kam bei Athanasius nicht klar heraus, daher der Anti-/Trinitarische Streit gegen Arius.

      Jede der von mit zitierten Textstellen unterstützt die genannte EIGENSCHAFT.

      Erst kommt der Text, danach die theologische Deutung, nicht umgekehrt.

      Daher ist auch das Bekenntnis Deut. 6:4.5. nicht mit "jachid" (allein/einzeln) beschrieben. Die Theologie der Pharisäer wurde durch Jesus (den wahrhaft "Einzigen") WIDERLEGT.

      Das erste der Zehn Worte (Ex. 20/Deut. 5) spricht nicht gegen den Plural der Gottheit Elohims sondern gegen die ANDERSARTIGKEIT der ANDEREN Gottheiten. Die "anderen" Gottheiten sind NICHT EWIG, wie Geist-Wort-Angesicht, sondern "Bilder" menschlicher Vergänglichkeit.

      "Anders" ist die Qualität von Vater-Sohn-Geist im Unterschied zu von Menschen gemachten Gottheiten:

      Vater=Allwissender, Sohn=Allmächtiger, Geist=Allgegenwärtige(r)

      Alle drei zusammen sind ewig, ohne Anfang, ohne Ende.