Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Yppsi schrieb:

    Jetzt sag mir, wie die Letzteren, meist auch Forenneulinge, unterscheiden sollen, welche Meinung von Gott inspiriert ist!

    Guten Tag YPPSI,

    weil ich mich als "Forenneuling" irgendwie angesprochen fühle jetzt doch noch eine Antwort dazu.

    Wenn es so wäre wie HeimoW schrieb, dass man Gott (oder ER sich selbst) nicht objektiv beweisen kann, dann kann man auch die Bibel nicht als Wort Gottes beweisen, und keinen ihrer Aussagen als von Gott inspiriert beweisen.


    In diesem Forum wird (so vermute ich), wenn man über biblische Aussagen diskutiert, wohl eher grundsätzlich angenommen – weil die meisten hier ja im Glauben stehen –, dass die Bibelautoren beim niederschreiben der biblischen Aussagen inspiriert waren. Ein vorheriger Beweis dafür wird für die Diskussion über die Aussagen ihrer Schriftstellen nicht verlangt.
    Ich denke, dass es bei der Dreieinigkeitsdiskussion, oder manch anderer Textexegese zuerst noch überhaupt nicht darum geht, ob deren Autoren (oder ihre Aussagen) inspiriert waren oder nicht, sondern schlicht darum, was die Bibel wirklich aussagt! Es geht also nur um eine Aussagenlogik. Dazu muss man nicht an Gott glauben (das kann sogar hinderlich sein, weil man bereits seine Gemeindebrille auf hat), um deren Aussagen ergründen zu können. Die Bibel sagt: Jesus ist der Sohn Gottes und sie sagt nicht, dass er die Ehefrau Gottes ist. Jeder kann nachprüfen, dass die Bibel das eine sagt und das andere nicht. Als Jesus zu seinem Vater betete, sagte er, dass er [der Vater] „der allein wahre Gott“ ist, und Jesus sein Gesandter ist, Die Schlussfolgerung was diese Aussagen bedeuten (natürlich unter Miteinbeziehung der ZweinaturenLehre) und was nicht, kann durch stringente Logik ergründet werden. Um Inspiration oder innere Offenbarungen geht es dabei nicht.

    Gott benutzt jede Möglichkeit um seine Wahrheit zu offenbaren, auch ein STA-Forum, wenn sich die Menschen für seine Stimme öffnen.
    LG, Junker
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein
  • Junker schrieb:

    Gott benutzt jede Möglichkeit um seine Wahrheit zu offenbaren, auch ein STA-Forum, wenn sich die Menschen für seine Stimme öffnen.
    Warum fällt es Menschen so schwer zu gehorchen!

    Dieses Thema ist wie schon x- mal geschrieben aus allen erdenklichen Richtungen beschrieben worden!
    Es bleibt jedem frei die Seiten zu studieren und sich vom Geist Gottes leiten zu lassen!

    Das geht aber nur dann wenn ich Jesus Christus als Wahrheit, den Fels und Erlöser erkenne!
    Das ist das Evangelium das die Juden bis heute abgelehnt haben.
    Das Studium unserer Lektion diese Viertels , kann dabei sehr hilfreich sein.
  • Lieber Bogi111,

    siehs nicht gar so streng, wir sind ja hier nicht bei der Bundeswehr. Ich habe kein Argument pro oder contra Dreieinigkeit bzgl. Joh. 17:3 gebracht, nur ein Beispiel für YPPSI, um was es bei unserer Bibelauslegung nur gehen kann, wenn wir ausschließlich den Text (nicht seine Inspiration) eines Dreieinigkeitsverses hier im Forum beurteilen wollten. Und als Beispiel bietet sich eben Joh. 17,3 gut an, weil man ihn logisch gut analysieren kann. Darum habe ich ihn gewählt. Diskutieren über diesen Vers will ich aber in diesem Tread nicht, dazu ist er nicht gedacht und das ist zu respektieren. Ermahne aber bitte auch die anderen, wenn sie nicht zum Thema schreiben, denn auch dazu ist der Tread nicht gedacht.

    Wie sieht es jetzt eigentlich mit der historischen Entwicklung der Trinitätslehre im Siebenten-Tags-Adventismus aus, ist uns da schon alles klar und alles gesagt, gibt es neue Aspekte die wir noch wissen sollten? - um auf das Thema zurückzukommen.

    Liebe Grüße, Junker
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein
  • Junker schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Jetzt sag mir, wie die Letzteren, meist auch Forenneulinge, unterscheiden sollen, welche Meinung von Gott inspiriert ist!

    Wenn es so wäre wie HeimoW schrieb, dass man Gott (oder ER sich selbst) nicht objektiv beweisen kann, dann kann man auch die Bibel nicht als Wort Gottes beweisen, und keinen ihrer Aussagen als von Gott inspiriert beweisen.


    Kann man ja auch nicht!
  • Junker schrieb:

    Wie sieht es jetzt eigentlich mit der historischen Entwicklung der Trinitätslehre im Siebenten-Tags-Adventismus aus, ist uns da schon alles klar und alles gesagt, gibt es neue Aspekte die wir noch wissen sollten?
    Lieber Junker, ich bin als kritisches Adventistenkind erst den Weg mit Jesus gegangen und habe von meinem Vater gelernt, mir vom HL.Geist Weisheit schenken zu lassen..
    Nach über 50 Jahren des Weges mit Jesus,wird mir langsam bewusst was es mit der "Weisheit" auf sich hatte... ;)
    Ohne das Zusammenspiel Vater, Sohn,Hl.Geist und Gemeinde, hätte es vermutlich nicht geklappt.
  • Bogi111 schrieb:

    Junker schrieb:

    Wie sieht es jetzt eigentlich mit der historischen Entwicklung der Trinitätslehre im Siebenten-Tags-Adventismus aus, ist uns da schon alles klar und alles gesagt, gibt es neue Aspekte die wir noch wissen sollten?
    Lieber Junker, ich bin als kritisches Adventistenkind erst den Weg mit Jesus gegangen und habe von meinem Vater gelernt, mir vom HL.Geist Weisheit schenken zu lassen..Nach über 50 Jahren des Weges mit Jesus,wird mir langsam bewusst was es mit der "Weisheit" auf sich hatte... ;)
    Ohne das Zusammenspiel Vater, Sohn,Hl.Geist und Gemeinde, hätte es vermutlich nicht geklappt.

    Wer sich selbst überschätzt, unterschätzt auch die anderen.

    Bleib auch Du beim Thema und lass das „Persönlich-Werden“, sei mir ein Vorbild, das ist Weisheit. Danke!

    Die Wahrheit ist zumutbar, Junker
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Albert Einstein
  • Man sollte Joh.17,3 zusammen mit 1.Joh.5,20 lesen!

    Lieber Junker, du wolltest zwar nicht über Joh.17,3 (»der allein wahre Gott«) diskutieren, aber man kann diesen Vers nicht ohne 1.Joh.5,20 betrachten, wo auch das gleiche griechische Wort steht für "wahre" und hier wird damit auch Jesus Christus als der »wahrhaftige Gott« bezeichnet. Diesen Zusammenhang herauszuarbeiten, hat sich sicher auch bei der Entwicklung der Trinitätslehre in der Adventgemeinde niedergeschlagen, womit wir wieder beim Thema wären!

    alēthinon steht laut Interlinear-Übersetzung in Johannes 17,3!
    ἀληθινὸν

    alēthinos steht ebenfalls laut Interlinear-Übersetzung in 1.Johannes 5,20! grammatikalischer Fall
    ἀληθινὸς (Vermutlich hier anderer grammatikalischer Fall wegen der anderen Endung!)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Junker schrieb:

    zuerst noch überhaupt nicht darum geht, ob deren Autoren (oder ihre Aussagen) inspiriert waren oder nicht
    Nicht nur zuerst, sondern grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die ganze Heilige Schrift inspiriert und gegeben ist, damit Gott darin geoffenbart wird. D.h. ihre Autoren inspiriert waren. Mehrheitlich wird keine "Verbalinspiration" unterstellt.
    Liebe Grüße, Heimo
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Lieber Junker, du wolltest zwar nicht über Joh.17,3 (»der allein wahre Gott«) diskutieren, aber man kann diesen Vers nicht ohne 1.Joh.5,20 betrachten,
    und es ist immer wieder das alte Lied und immer der neue Versuch von dir, mein lieber verehrter Norbert. Wie oft wurde dir schon folgendes zu 1.Joh 5,20 entgegengehalten (was ich zur Info von Junker notgedrungen wiederhole):

    Die griech. Grammatik erlaubt zwei gleichwertige Erklärungen:
    Entweder bezieht sich "Dieser" auf Jesus (das würde aber Joh 17,3 widersprechen und wäre die einzige Pro-Stelle, während ansnonsten hunderte Male von ihm als Gottes Sohn die Rede ist) ;
    oder "Dieser" bezieht sich auf Gott und nimmt den in Vers 20 unterbrochenen Faden ab Vers 19 wieder auf. Es wurden zahlreiche "Dieser"-Beispiele aufgeführt, die idR nur dann nicht kurruos enden, wenn "Dieser" die Klammer schließt und sich NICHT auf das unmittelbar vorher gen. grammm. Subjekt bezieht.

    Wenn aber ZWEI entgegengesetzte Möglichkeiten legitim sind, empfiehlt es sich, solche Schriftstellen außen vorzulassen, denn Mehrdetuígkeit hilft nicht weiter.. Joh 17,3 ist dagegen eindeutig.

    Deine Fairness rechne ich dir aber hoch an, weil du hier und woanders dich um Ausgewogenheit (und Sachlichkeit) bemühst und Heinow in Sachen niedriges Diskussionsniveau (zu recht) widersprichst.


    @HeimoW und Bogi

    Es wäre schön, wenn ihr konkret auf Junkers Frage eingeht, ob zurr historischen Entwiclung der DEl in der STA-Gemeinde alles gesagt ist oder ob es neue Aspekte gibt. Allgemeine mehr oder weniger "Binsenweisheiten" (Bogi) sind keine Antwort.

    Für mich z.B. war es zwar nicht überraschend, aber doch relativ neu, aus meiner Sicht wahrzunehmen, dass EWGs Aussagen zum heiligen Geist zu Unrecht trinitarisch interpretiert werden., vgl. allein schon durch den Autor Müller,der wohlweisslich EWGs Aussagen nur kommentiert,e statt sie im Original wiederzugeben.


    Es grüßt - insb. Junker! - Hajo