Glaube: rational oder emotional begründet?

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    • Glaube: rational oder emotional begründet?

      [font='Comic Sans MS, sans-serif']Hallo,

      ich frage mich seit langem: Welche Art des Glaubens ist "die richtige", die "bessere", die "praktischere"?

      Dazu vielleciht ein paar Fragen: Welche Art des Glaubens habt ihr? Findet ihr das so gut, wollt ihr die andere auch, oder nur? Wie habt ihr diese oder jene Art erlangt?

      Zur Erklärung der Begriffe:
      - rationeller Glaube ist derjenie, der nur auf dem Wissen, auf der Überzeugung beruht. Man glaubt z.B. an die Wahrheit der Bibel und dessen, was man daraus erkannt hat, hat aber keine Bindung dazu, keine Emotionen dabei.
      - emotioneller Glaube ist das Glauben vom Gefühl "ja, da ist was", er ist auch eine Überzeugung, aber auf anderer Grundlage. Man hat eine Verbindung zu Gott, hat ihn als persönlichen Freund und Wegbereiter. Problematisch sind dabei die Zeiten, in denen man Gott nicht bei sich fühlt und daraufhin z.B. zweifelt.

      Also, wie seht ihr das? Bim wirklich darauf gespannt!

      Liebe Grüße

      Kathrin[/font]
    • [font='Comic Sans MS, sans-serif']Huhu,

      mist, das hab ich vergessen zu schreiben. Diese antwort wollte ich gerade NICHT haben. Das ist mir klar. ;) Aber es gibt sicher Leute, die mehr zu der einen oder anderen Seite neigen, und die Vor- und Nachteile der einzelnen Dinge können wir alle gemeinsam erarbeiten. :)

      LG

      Kathrin[/font]
    • Also ich denke da genauso wie Jonajim. Wir müßen sowohl mit dem Verstand glauben als auch mit dem Herzen. Wenn wir uns nur auf eine dieser Sachen stützen, dann gleiten wir langsam aber sicher in ein Extrem ab. Deshalb müßen wir Gott darum bitten und an uns arbeiten, dass wir beides in unserem Glauben haben.

      Zumindest ist das theoretisch so, aber in meinem persönlichen Glauben muss ich noch stark mit Gottes Hilfe an mir arbeiten, denn ich gleite leicht in das eine oder das andere Extrem ab. In der Bibel sehen wir ja auch was passiert wenn unser Leben nur aus Geboten und Gesetzen besteht, dann mutieren wir ganz schnell zu Pharisäer.

      Wennn jemand weiß, wie man praktisch schnell zu dem "richtigen" und "wahren" Glauben kommt, der möge sich melden 1723jef

      Denn die Theorie ist uns ja wie in so vielen Bereichen bekannt, aber an der Praxis haperts :huh:
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Ich weiß nur eines, das das ein langer Weg ist, das der Verstand der das Wissen gespeichert hat die Brücke zum Herzen sein soll und das was dann wieder vom Herzen kommt wieder zum Verstand zurück kommt.
      Das Bibelwissen allein genügt nicht, die Lebensregeln der Bergpredigt Jesu, was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinen anderen zu, oder so wie ich behandelt werden möchte, ich auch meinen Nächsten behandle, Gib was du erwartest,......
      Ich bin davon überzeugt das die 10 Gebote Gottes und die Bergpredigt Jesu das Werkzeug sind, um Christus in uns und unseren Nächsten näher zukommen.
      Lehnen wir Menschen ab, lehnen wir Gott ab.
      In allen was wir tun Gott miteinbeziehen, dann wird unser Glaube lebendig und unser vertrauen wächst und das Gebet, Gott bitten, Gott danken und wir werden auch unsere Mitmenschen spüren.

      Wenn wir vergeben können, wenn wir nicht mehr nachtragend sind, wenn wir was auch immer war, wieder auf unseren Nächsten zugehen können und wenn wir nicht die Beleidigten sind, bzw. bleiben.
      Wenn unser Ich kleiner wird und Gott das iCH BIN in uns Raum gewinnt, dann wird es ein lebendiger Glaube.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Die Antwort hängt davon ab, wie Du "Glauben" verstehst.

      Wenn es mehr um das "Überzeugt sein" von etwas geht, dann ist die intellektuelle Seite angesprochen.
      Wenn das Vertrauen auf Gott im Vordergrund steht, dann mehr die emotionale...

      aus einem Bibellexikon:

      Elberfelder Studienbibel NT, 1994 R. Brockhaus Verlag Wuppertal und Zürich schrieb:


      pistis
      Glaube; von peitho, überreden, überzeugen. Bedeutungen im NT:
      a) Überzeugung, Glaube; im allgemeinen beinhaltet es solch eine Erkenntnis von, Zustimmung zu und Vertrauen auf gewisse göttliche Wahrheiten, besonders diejenigen des Evangeliums, welche gute Werke hervorbringen (Mt 8,10; 15,28; Apg 3,16; Röm 1,17; 3,22.25.28; Gal 5,6; Hebr 11). Manchmal bezeichnet pistis jedoch einfach eine Erkenntnis von und Zustimmung zu religiösen Wahrheiten, aus der keine guten Werke folgen, also deshalb einen falschen Glauben (Jak 2,14.17f.24.26);
      b) der von Jesus und Paulus genannte Glaube an Christus, der von Wundern begleitet würde, wenn man ihn hätte (Mt 17,20; 21,21; Mk 11,22; Lk 17,6; 1Kor 13,2);
      c) der Inhalt des Glaubens oder des Evangeliums, welches dem lebendigen Glauben an Christus Rechtfertigung und Rettung verheißt (Apg 6,7; 14,27; Röm 1,5; Gal 1,23; Eph 4,5);
      d) das Christentum (Gal 6,10; Kol 2,7; 1Tim 4,1; Jud 3);
      e) Treue (Röm 3,3; Tit 2,10);
      f) Sicherheit, Beweis (Apg 17,31). Stv.: pistos, treu; oligopistos, kleingläubig, kaum glaubend.


      Interessant der unterstrichene Teil, der den "intellektuellen" Part relativiert, wenn nicht sogar infrage stellt.


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      Liebe Grüße, Heimo