Die alttestamentlichen Festtage

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    • Pfingstrosen schrieb:

      Die jüdischen Feste enthalten für einen "Christen" sicher auch bedenkenswerte Elemente.
      die Rückkehr zum Judentum ist hier bei einigen unverkennbar.

      Pfingstrosen schrieb:

      Wer hier im Forum ist eigentlich Jude?
      es war mal eine hier, die hat sich aber nach kurzer Zeit wieder verabschiedet.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Stofi schrieb:

      Ok, also ich weiß ganz sicher, dass Weihnachten, Silvester, 3hl. Könige, Maria Himmelfahrt, Ostern, usw..... KEINE Biblischen Feier- und/oder Festtage sind.
      - Und ich weiß ganz sicher, dass
      1. WEIHNACHTEN - oder besser CHRISTFEST ein christliches Fest ist wegen Lukas 2,1-20! An diesen Tagen (24.-26.12.) feiern wir die Geburt unseres Heilandes, denn "Gott wurde Mensch" (Joh.1,14) - das ist der eigentliche Grund für das "biblisch-christliche Weihnachten".
      2. HEILIGE 3 KÖNIGE (6.1.) ebenfalls ein christliches Fest ist wegen Matthäus 2,1-12.
      3. OSTERN = DIE AUFERSTEHUNG JESU VOM TODE ein christliches Fest ist wegen Markus 16,1-18 (und Matth.28/ Luk.24/ Joh.20) . Ostern ist sogar das wichtigste biblische (Haupt-)Fest der Christenheit, denn

        Bibelstelle

        "Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich." (1.Korinther 15,14)

      Silvester und Maria Himmelfahrt sind aus der Bibel nicht ableitbar!
    • @Norbert Chmelar, ableitbar ist alles. Ich kann ein Fest der ungeschorenen Bärte oder den Tag der Mauerfall (Jericho) oder das Fest der Linsensuppe.... feiern, weil ich mir es aus der Bibel ableiten kann. Was ist das für ein Argument?!!!!
      Alle die Feste, die du jetzt verteidigst, sind KEINE Biblischen, bzw. Jüdischen Feste, das weißt du doch selber.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Seele1986 schrieb:

      die Rückkehr zum Judentum ist hier bei einigen unverkennbar.
      ...was für ein Blödsinn.....aber es ist klar, dass die Überheblichkeit der Christen zurück nach Babylon geführt hat (RKK) und weniger die Schätze beachtet wurden, die Gott seinem Volk ursprünglich geben wollte......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      und weniger die Schätze beachtet wurden, die Gott seinem Volk ursprünglich geben wollte......
      Diese Feste und Riten, ja sogar der ganze Tempel mit Inhalt, sind Bilder und Vorzeichen auf Jesus Christus hin. Es wurde äußerlich (in Material und Praxis) dargestellt, was der Sohn in seiner Person tat und erfüllte.

      Es wird alles an die Person Jesu Christi gebunden, Pfingstrosen. Deshalb nannte man sich ursprünglich auch "Christen": die der Person folgen.
      Aber wie Paulus ja sagte: wegen eines Gerechten opfert sich kaum einer; wegen dem guten Willen vielleicht noch ... Ich füge hinzu: wegen Idealen, wegen Menschenrechten, wegen den religiösen Geboten und Kulten, wegen Blut und Boden und dem Stamm; deswegen gibt man sich hin. Aber für eine Person ... ?

      Es geht um die Person. Ich für meinen Teil bleibe dabei und die Schrift gibt mir recht. Da kann diskutiert werden, solange man will.
      Die Schätze der biblischen Feste sind mit den Schätzen, die wir im Sohn haben können, nicht zu vergleichen.

      Zur "Überheblichkeit" (mit der hast du es ja zurzeit irgendwie): ja, wenn man es so sehen will, dann ist fast das ganze neue Testament überheblich; lese dir vor allem Johannes durch. Der schreibt sogar "die Juden" (und den Rest lassen wir mal jetzt weg besser); und straks wird er zum Sonder-Evangelium gemacht, denn ganz rausschmeißen kann man ihn nach fast 2000 Jahren ja nicht einfach.

      Wie kamen eigentlich diese "Christen" dazu, plötzlich zu sagen, man habe Verbindung mit Gott, nenne ihn "Vater", habe Erbrecht und nichts mehr nötig, als nur noch diesen Jesus von Nazareth, und habe Gottes Geist direkt und ohne Mittler und Ritus ins Herz bekommen; heilen Kranke, fassen Menschen an, die ausgesondert gehören, vergeben gar Sünden und sagen, sie schlössen den Himmel auf und zu ...?! - Was für eine Dreistigkeit!
      War es nicht so? War nicht genau das das Thema und der Streit (nebst religionspolitischer Aspekte natürlich)?
      Wenn man ihnen sagte, das sei alles vorhergesagt, dann wurde entweder gesagt, das bedeute etwas anderes (das tun sie ja bis heute), oder man redete gar nicht, sondern ließ Taten sprechen. "Werke", nicht wahr?!

      Natürlich geschah dann Schreckliches am jüdischen Volk, vor allem aus "christlicher" Richtung bzw. Institution, die sich christlich nannte.
      Hier wurde aber, so bitter dies ist, durch diese Mordkirche wahr, was die Juden auf dem Platz ausgerufen hatten: Sein Blut komme über uns!

      Die Entscheidung ist nicht, ob man sich ans Judentum irgendwie mit dranhängt oder ob man der babylonischen Kirche anhängt. Das sind nicht die Optionen, das versuchte ich hier schon mehrmals zu sagen.

      Die Frage ist, ob man Jesus folgen will. Er ist der Herr und der wahre Gott.

      Gottes Segen
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Die Entscheidung ist nicht, ob man sich ans Judentum irgendwie mit dranhängt oder ob man der babylonischen Kirche anhängt. Das sind nicht die Optionen, das versuchte ich hier schon mehrmals zu sagen.

      Die Frage ist, ob man Jesus folgen will. Er ist der Herr und der wahre Gott.
      Kann ich nicht verstehen, dass aus dem Gedanken etwas zu lernen oder sich mit guten und schlechten Seiten...z.B der von dir Erwähnten auseinander zu setzen....gleich ein dranhängen unterstellt wird.
      Jesus zu folgen heißt auch so zu leben wie er.....da wir andere Leben leben, ich als Frau z.B., ist es gut zu sehen wo die von Gott übermittelten Werte sind. Feste sind Familienaktionen, Mittel zur Belehrung von Kindern auch.....die Juden haben viele nette Traditionen, Lieder...gehirngerechtes Lernen...so zumindest ist mein bisheriger Eindruck. Das finde ich interessant und bereichernd, das hat nichts mit dranhängen zu tun.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Jesus zu folgen heißt auch so zu leben wie er...
      Ja, aber es heißt nicht, sein irdisches (jüdisches) Leben nachzumachen. Das halte ich für einen Irrtum.

      Jesus war in seinem Leben hier auf Erden ein Jude; das ist richtig. Folglich lebte er jüdisch, wurde jüdisch erzogen, ordnete sich der Obrigkeit unter, unter der er war (Rö 13); alles richtig. Er verschweigt aber nicht, sowohl gegenüber den Hütern des Judentums wie auch gegenüber den heidnischen Herrschern, wer er ist: den Juden sagt er: Größeres ist hier als Mose.
      Dem Herrscher sagt er: Du hättest keine Macht über mich, wäre sie dir nicht von oben gegeben worden.

      Diesem Jesus sollen wir folgen. Er war weder der jüdischen Religion unterworfen noch irgendeinem mächtigen Herrscher. Er hat sie gelassen, um der Erfüllung willen.

      Pfingstrosen schrieb:

      Feste sind Familienaktionen, Mittel zur Belehrung von Kindern auch.....die Juden haben viele nette Traditionen, Lieder...gehirngerechtes Lernen...
      Alles richtig. Die Juden haben wunderbare Traditionen und lehren ihre Kinder sehr gut. Das sollte man sich als Beispiel nehmen, sehe ich genauso.

      Machen wir`s auch. Mit unseren Festen, Lehren, Liedern und Mitteln.

      Was aber sind "unsere" Feste? Nun, da sich im Bericht der ersten Christen hierzu noch nichts Konkretes entwickelt hatte (es ging ja auch um andere Dinge in der Anfangszeit), hätte man Freiraum, dort etwas entstehen zu lassen, was nützlich zur Lehre und zur Erinnerung ist. Dann sagen aber einige, das sei nicht "biblisch", weils natürlich nicht in der Bibel steht oder ver-ordnet ist, und weil man das Wort "biblisch" nicht richtig begreift, wie mir scheint.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Hi

      Ich kenn mich da zu wenig aus: Aber vielleicht weiss ja jemand, ob die jüdischen Feste alle von Gott verordnet waren oder gab es auch solche die sich mit der Zeit zu einer Tradition entwickelt haben, da man an Ihnen an etwas gedacht hat das geschehen ist. z.B: Auszug aus Ägypten.
      Ich vermute ja eher zweiteres und in dem Fall frage ich mich halt schon, weswegen die jüdischen Feste ok waren, aber markante Punkte im Leben Jesu darf man sich nicht erinnern und dazu ein Fest machen?

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      z.B: Auszug aus Ägypten.
      Das Pessach ist auf jeden Fall verordnet: Saget den Kindern, dies tun wir, weil der Herr ... usw.

      Es ist ein jüdisches Fest, sogar gebunden an das erste Gebot. Oder hat er uns aus Ägypten geführt? Der Antitypus ist, dass er uns aus der Sünde geführt hat bzw. führt, aber das ist nicht einfach austauschbar. Der Antitypus ist nicht der Typus, sondern in der Bibel haben wir leibliche Vorbilder des geistigen: das Volk, Ägypten, und die Befreiung aus der Sklaverei (das ist leiblich) - die Menschen, Sünde und Todesherrschaft, und die Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde (das ist geistlich). - Deshalb feiert man doch nicht die Befreiung aus Ägypten, wenn man gar nicht zu diesem Volk gehört.

      In diesem Sinne sind auch alle anderen Dinge zu sehen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Laut D​ave Hunt war Donnerstag, 10.4.32 n.Chr. Todestag Jesu!

      freudenboten schrieb:

      Am 10.04., Montagabend, "ist des HERRN Passah" (3. Mose 23:5.ff. biblisches "Ostern").
      Das schreibt so ausdrücklich Dave Hunt(mittlerweile verstorben!) in seinem Buch: >>ENDZEIT - WIE WEIT SIND WIR?<<.
      Hunt schreibt, dass der
      heutige 6. April im Jahre 32, der 10. Nisan 32 n.Chr. war - der Palmsonntag, an dem der Messias in Israel (Jerusalem) erschienen ist. (siehe Buch auf Seite 202!) Damit seien die 69 Jahrwochen = 483 Jahre = 173.880 Tage***(---> siehe Dan.9,25) seit dem 1. Nisan im Jahre 445 v.Chr.(---> siehe Neh.2,1.5.8) abgelaufen (S.202)
      Hunt schreibt dann weiter, dass - Zitat - "an diesem berüchtigten Donnerstag-morgen, dem 14. Nisan, das heisst dem 10. April 32 n.Chr. nach dem Julianischen Kalender"(S.210) unser Heiland Jesus Christus gekreuzigt wurde und um 15:00 Uhr mittags verstarb! (S.220) Also nicht am Karfreitag, der demzufolge der 15. Nisan gewesen wäre.(!!!) Hunt begründet den Todestag Jesu als am Donnerstag mit dem >>Zeichen des Propheten Jona<< und schreibt auf Seite 226 - Zitat - " Wenn Jesus Christus an einem Freitag* gekreuzigt worden wäre, dann hätte Er nicht drei Tage und drei Nächte im Grab bleiben können."

      * Anmerkung am Seitenende: * Dieser Punkt ist in der Christenheit umstritten.

      *** 69 prophetische Wochen = 483 prophet. Jahre (69 x 7 = 483) x 360 prophet. Tage = 173.880 Tage ==>
      173.880 Tage geteilt durch 365,2422 (Tage des Sonnen-Jahres) = 476,06766 Jahre = 476 Jahre + 24 Tage/
      1. Nisan 445 v.Chr = 14. März 445 v.Chr.(--->siehe: "DIE BIBEL IM TEST" auf S.258) + 476 Jahre =
      13.3.32 n.Chr. / 13.März + 24 Tage = 6. April 32 n.Chr. = 10. Nisan 32

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Wie lange Jesus im Grab lag, ist abhängig davon, an welchem Wochentag in seinem Todesjahr der Passahtag war.
      War der Passahtag ein Mittwoch, dann war er 3 mal 24 Stunden im Grab. Dagegen spricht der Ausdruck Johannes 19:31., falls der 15. Abib ein Sabbat (2 Feiertage in einem) war; dann war Jesus nur am Sabbat im Grab.
      Wichtig ist, dass er nach Sabbatschluss am Sonntag auferstand. Dadurch erfüllte er den "Yom Tenuphah" Levitikus 23:10.-14.
    • DonDomi schrieb:

      Vielleicht weiss ja jemand, ob die jüdischen Feste alle von Gott verordnet waren oder gab es auch solche die sich mit der Zeit zu einer Tradition entwickelt haben
      Im jüdischen Glaubensverständnis gelten alle Feste (außer Purim & Chanukka) als von Gott festgesetzt. Man beruft sich auf Wajikra 23, 2. (3. Mose 23, 2) - "Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das sind die Feste des Herrn, die ihr heilig und meine Feste heißen sollt, da ihr zusammenkommt."

      Die "Feste des Herrn" werden in jüdischer Tradition als „moed“ bezeichnet. Das hebräische Wort bedeutet „ausgemachte / verabredete Zeit“. Den jüdischen Gläubigen gelten die Feste als eine Verabredung mit Gott. Purim (Errettung des jüdischen Volkes) und Chanukka (Lichterfest / Weihe des 2. Tempels nach dem Aufstand der Makkabäer) berufen sich auf biblischer Grundlage werden aber von den jüdischen Gläubigen nicht als von Gott festgesetzt betrachtet.

      Neben diesen Festen gibt es auch traditionelle Feste & Feiertage wie zum Beispiel den "Haupt des Jahres - Tag" (Rosch Haschana).

      LG
    • freudenboten schrieb:

      Wie lange Jesus im Grab lag, ist abhängig davon, an welchem Wochentag in seinem Todesjahr der Passahtag war.
      Wie lange Jesus im Grab lag, steht in der Schrift: drei Tage.
      Am ersten Tage auferstanden, folglich am Freitag gekreuzigt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • James Gabriel schrieb:

      Im jüdischen Glaubensverständnis gelten alle Feste (außer Purim & Chanukka) als von Gott festgesetzt.
      Laut dem jüdischen Kalender (einzusehen unter der Internetseite bei : Zentralrat der Juden in Deutschland - ZdJ) hat gestern, am Dienstag, dem 11. April 2017 = 15. Nisan des jüdischjen Jahres 5.777 das Pessachfest begonnen, welches eigentlich laut der Bibel das >>Fest der ungesäuerten Brote<< ist. Dieses dauert innerhalb Israels 7 Tage, im Rest der Welt aber 8 Tage.(???) Warum das im Rest der Welt 8 Tage sind, verstehe ich nicht; wer kann hier zur Aufklärung beitragen?

      Wünsche unseren älteren jüdischen Glaubensbrüdern ein gesegnetes Pessach-Fest und Schalom!
    • Stofi schrieb:

      ... dass Ostern nichts mit dem Biblischen Ereigniss des Todes und Auferstehung Jesus, das am Pessach geschah, zu tun haben.
      ...dann darf man wohl nach Deiner Ansicht nach auch keine Osterkerze in die Kirche hineintragen, wie wir das heute im Oster-Festgottesdienst feierlich getan haben? Und auch keine herrliche Ostermusik von Telemann anhören?