Ellen White - kritischer Blick

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    • Millers Irrtümer

      freudenboten schrieb:

      William Miller bekehrte sich vom Freimaurertum zum biblischen Jesus, ehe er die Endzeit-Prophetie studierte. Leider suchten die "Enttäuschten" nach "Erklärungen" im Tunnelblick, entdeckten nicht Millers wahren Irrtum, der auf der King-James-Übersetzung beruhte.
      Millers Irrtum war:
      1. das konkrete Datum der Wiederkunft, den 22. Oktober 1844, genannt zu haben, obwohl Jesus gesagt hatte, „von Tag und Stunde weiß nur der Vater!” (Markus 13,32).
      2. nicht in Daniel, Kapitel 8 den Beginn des Zeitpunktes der 2.300 Jahre gesucht zu haben und die Verse Dan.8,8-10, die von den Diadochenkämpfen handeln, nicht berücksichtigt zu haben; hierbei kann man auf das Jahr 281 v.Chr. (= das Ende dieser Kämpfe bei der Schlacht von Kurupedion!) als möglicher Anfangspunkt der 2.300 Jahrperiode kommen. 281 v.Chr. + 2.300 Jahre = 2019/2020 n.Chr.
      3. den womöglich falschen Zusammenhang von Daniel 8,14 mit der Zeitperiode aus Daniel 9,24ff. hergestellt zu haben, obwohl doch zwischen. Daniel 8 und Daniel 9 kein inhaltlicher Zusammenhang besteht.
      4. behauptet zu haben, dass aufgrund des hebr. Wortes »chattak« aus Dan.9,24 die 490 Jahre aus Dan.9,24ff. von den 2.300 Jahren aus Dan.8,14 »abgeschnitten« wären, obwohl dieses Wort in keiner Bibelübersetzung mit "abgeschnitten" übersetzt wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Vergleiche die religiöse "Philosophie" Zarathustras mit den frühen Lehren E. Whites über die Gottheit, dann wird der gnostisch/freimaurerische Einfluss deutlich.

      Ich möchte lieber zum selber-forschen anregen statt anderen "Ergebnisse" überzustülpen, wie leider viele hier im Forum die Bibel missbrauchen.

      Vielleicht sollte man sich mehr mit den diversen Strömungen in den US des 19. Jahrhunderts befassen (wen es interessiert): Sie - wie wir alle! - ist simpel auch geprägt von dem, was da so in ihrer Umwelt herumgeisterte. Dazu kommt eine "röhrenförmige Gesichtsfeldeinengung" auf ihr Milieu : Die "Bedrohung" der WASPS durch irische und südeuropäische Einwanderer, keine Farmer, sondern Fabriksarbeiter in der aufstrebenden Stahlindustrie - samt Streiks und Einsatz der Nationalgarde(!) , die Niagara - Konferenz der "Evangelikalen" - - die uns doch absurd erscheinende Geschichte der Mormonen - - der "Zeugen Jehovas" - - - Noch zu ihren Lebzeiten das Erscheinen des Journals "Fundamentals - -" und damit der Propaganda des Fundamentalismus - - .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Die frühen Werke E. Whites und ihrer Mitpioniere, bes. Uriah Smith, GK und PP sollte man vergleichen mit gnostischen und spät-persischen Autoren. Die biblische "Gottheit" bekannte E. White nach 1888 in der Kellogg-Krise.
      Hier ein interessante Zusammenstellung...auch zur dreifachen Engelsbotschaft.

      Die%20dreifache%20Engelbotschaft%20-%20was%20kann%20sie%20alles%20bedeuten.pdf&usg=AOvVaw278GdFMEGCjZdojzk8-eVC
    • Pfingstrosen schrieb:

      Hast du das alles gelesen?
      Wer hat diese Compilation zusammengestellt ?
      Nein nur oberflächlich..leider steht da kein Autor dabei...
      Habe leider wenig Zeit,der Garten,Vorbereitung einer Bilderpräsentation zum 70 eines Freundes.....

      Du kannst mir Deine Meinung darüber berichten. :D
    • Nein, mir ist das zu lang und ich denke man sollte doch versuchen EGW immer im Zusammenhang zu lesen und nicht Teile aus Briefen und Teile aus Artikeln etc......
      Offensichtlich erscheint es dadurch auch viel mehr, was sie geschrieben haben soll, als es in Wirklichkeit ist.
      Gut finde ich das nicht.
      Außerdem , glaube ich @Bogi111, dass es dir viel besser täte es zu lesen......schließlich sind es die EGW Vielleser , die gegen die ACK sind ;) :D
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ja, Pfingstrosen, es sind die EGW Vielleser, welche ihre zeitlichen und geistigen Kapazitäten mit endlosen EGW - Zitaten, passagenweise, ausfüllen und sich damit in einer Phantasiewelt bewegen, welche den anstehenden Problemen unserer Zeit und Umwelt keinen Raum gibt. Dazu kann man noch Veganvorträge unterbringen.

      Beispiele : Kindergarten , Schule, Erziehungsrichtlinien, erdacht und jetzt subversiv eingeschmuggelt durch die "Achtundsechziger" -von flächendeckendem Angebot an Gemeindeinstitutionen kann keine Rede sein, da müssen wir uns anderes überlegen. nicht "müssen", sondern "müssten".

      Beispiele : Altenversorgung / Altenseelsorge. Zum Glück - ja, Du liest richtig - zum Glück ist unsere "Stefanie" mit 30. Juni Geschichte . Statt Diskussionen und "gescheiten" Musik/Theologie - Abhandlungen wäre es nämlich gescheiter und notwendiger, über die Validation nach Naomi Feil - - diskret amtsseit vorgeschrieben ! - theologische Grundarbeit zu leisten. Aber so : Seit 01. 07. 2018 geht uns das alles nichts mehr an, unsere Alten sind jetzt in wahrlich nicht von biblischen Beschränkungen geleiteten Heimen untergebracht !

      Ja , die sind - realitätsfern - gegen die ACK. Die Oesterreicher sind ja nicht in der entsprechenden Schwesterorganisation, sie müssen nur froh sein, dass der kümmerliche Rest von Christen (Auahh !) in diversen Ethik - Kommissionen, gestellt eben von dieser Organistation, sehr wohl auch UNSERE ( ! ) Interessen verteidigt !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Offensichtlich erscheint es dadurch auch viel mehr, was sie geschrieben haben soll, als es in Wirklichkeit ist.
      Gut finde ich das nicht.
      Es gibt 2 Bände an die Gemeinde geschrieben. Dort finden sich hilfreiche Beiträge
      die aufzeigen was man falsch machen kann bei der Wortverkündigung oder andere Wertvolle Erklärungen.
      Von dort habe ich manch wertvollen Tip erhalten. ;)

      Schau Dir mal die Seite 4,
      Kapitel 60: Die Beziehung zwischen Glaube und Werken*

      Napier, Neuseeland 9. April 1893
      Lieber Bruder Jones!
      Ich besuchte die Versammlung einer großen Gemeinde. In meinem Traum sah ich, wie Du das
      Thema „Glaube und die zugerechnete Gerechtigkeit Christi durch den Glauben“ auslegtest.
      Mehrfach hast Du betont, die Werke seien nichts, es gäbe keinerlei Bedingungen. Du legtest die
      Sache so dar, daß mir klar wurde, daß die Gemüter verwirrt und die Zuhörer nicht das richtige
      Verständnis für den Zusammenhang zwischen Glaube und Werken erhalten würden.....

      oder Seite 23
      Kapitel 8: Ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten
      Die innere Erneuerung, durch die wir Kinder Gottes werden, vergleicht die Bibel mit einer Geburt
      oder mit dem Aufgehen der guten Saat.{BW 71.1}
      Im Sinne dieser Bilder nennt die Heilige Schrift die Neubekehrten „neugeborene Kinder“ (1.Petrus
      2,2), die „im Glauben wachsen“ (Epheser 4,15) müssen, um reife Christen zu werden......
    • Wir dürfen in unserer Arbeit nicht Menschen gefallen wollen, die ihren Einfluß zur Unterdrückung religiöser Freiheit ausüben und Druck ausüben, wodurch ihre Mitmenschen dazu verleitet oder gezwungen werden, den Sonntag anstelle des Sabbats zu halten. Der erste Tag der Woche ist kein Tag, der verehrt werden soll. Er ist ein falscher Ruhetag, und gläubige Menschen können keine gemeinsame Sache mit denen machen, die diesen Tag vertreten und Gottes Gesetz mißachten. Gläubige dürfen bei Wahlen ihre Stimmen nicht solchen Männern geben, die sich für eine Sonntagsgesetzgebung einsetzen, denn damit würden sie Anteil haben an der Schuld, die jene auf sich laden, wenn sie an der Regierung sind. Fundamentals of Christian Education 475 (1899). {CKB 92.2}
      Darüber sollte man nicht im unklaren sein, auch wenn das vom Konzil verabschiedete „Dekret über den Ökumenismus“ Formulierungen enthält, die für die katholische Kirche tatsächlich in Neuland weisen. So enthält dieses Dekret u.a. das Eingeständnis, daß die Schuld für die Kirchenspaltungen des Ostens wie des Westens auf beiden Seiten liege. Die evangelischen Gemeinschaften werden als „Kirchen“ apostrophiert, wenn diese Anrede vermutlich auch nur ein formales Entgegenkommen sein dürfte, um den „Dialog“ nicht von vornherein schon unmöglich zu machen. Es finden sich Hinweise auf das Gute in den nichtkatholischen Religionen, das die Katholiken mit Freude und Achtung sähen. Ferner heißt es, daß diejenigen Christen, die in getrennten Gemeinschaften leben, nicht der Sünde angeklagt werden dürfen, wenn es auch wahr bleibe, daß die Fülle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden sei. Urteile und alles Handeln, was geeignet ist, die „getrennten Brüder“ zu beleidigen, sollen vermieden werden. Auch seien Dialoge zwischen den Theologen beider Konfessionen zum Kennenlernen der gegenseitigen Auffassungen nützlich. Selbst gemeinsame Gebete für die Sache des Ökumenismus sowie — unter Aufsicht der Bischöfe unter Wahrung bestimmter Voraussetzungen — gemeinsame Gottesdienste könnten gestattet werden. Diese Formulierungen des Dekrets gehen gewiß weit über das hinaus, was bisher üblich und erwünscht war. Dennoch — die katholische Kirche wird es sich gefallen lassen müssen, daß man sie weniger an ihren Worten als an ihren Taten mißt. {GK 718.4}
      Im „Dekret über den Ökumenismus“ heißt es unter anderem: „In dieser einen und einzigen Kirche Gottes sind schon von den ersten Zeiten an Spaltungen entstanden, die der Apostel aufs schwerste tadelt und verurteilt; in den späteren Jahrhunderten sind ausgedehntere Verfeindungen entstanden, und es kam zur Trennung recht großer Gemeinschaften von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche, oft nicht ohne Schuld der Menschen auf beiden Seiten. Den Menschen jedoch, die jetzt in solchen Gemeinschaften geboren sind und in ihnen den Glauben an Christus erlangen, darf die Schuld der Trennung nicht zur Last gelegt werden — die katholische Kirche betrachtet sie als Brüder, in Verehrung und Liebe. Denn wer an Christus glaubt und in der rechten Weise die Taufe empfangen hat, steht dadurch in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche ... {GK 719.1}
      Dennoch erfreuen sich die von uns getrennten Brüder sowohl als einzelne wie auch als Gemeinschaften und Kirchen betrachtet, nicht jener Einheit, die Jesus Christus all denen schenken wollte, die er zu einem Leibe und zur Neuheit des Lebens wiedergeboren und lebendig gemacht hat, jener Einheit, die die Heilige Schrift und die verehrungswürdige Tradition der Kirche bekennt. Denn nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben. Denn einzig dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu konstituieren, welchem alle völlig eingegliedert werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören.“ {GK 719.2}
      Der in der ersten Zeit nach dem Konzil in protestantischen Kreisen wach gewordene Euphorismus in Sachen Wiedervereinigung der getrennten Kirchen ist mittlerweile einer sachlich-nüchternen Betrachtungsweise dieses Problems gewichen. Man hält die Gräben, die beide Konfessionen trennen, gewiß nicht für unüberwindlich, eine Vereinigung der beiden Großkirchen in absehbarer Zeit aber für höchst unwahrscheinlich. {GK 719.3}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Wir dürfen in unserer Arbeit nicht Menschen gefallen wollen, die ihren Einfluß zur Unterdrückung religiöser Freiheit ausüben und Druck ausüben, wodurch ihre Mitmenschen dazu verleitet oder gezwungen werden, den Sonntag anstelle des Sabbats zu halten. Der erste Tag der Woche ist kein Tag, der verehrt werden soll. Er ist ein falscher Ruhetag, und gläubige Menschen können keine gemeinsame Sache mit denen machen, die diesen Tag vertreten und Gottes Gesetz mißachten. Gläubige dürfen bei Wahlen ihre Stimmen nicht solchen Männern geben, die sich für eine Sonntagsgesetzgebung einsetzen, denn damit würden sie Anteil haben an der Schuld, die jene auf sich laden, wenn sie an der Regierung sind. Fundamentals of Christian Education 475 (1899). {CKB 92.2} Verfasserin wohl Ellen White (?)

      Wohl Dokumente des II. Vatikanischen Konzils (?)


      Es finden sich Hinweise auf das Gute in den nichtkatholischen Religionen, das die Katholiken mit Freude und Achtung sähen. Ferner heißt es, daß diejenigen Christen, die in getrennten Gemeinschaften leben, nicht der Sünde angeklagt werden dürfen, wenn es auch wahr bleibe, daß die Fülle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden sei. Urteile und alles Handeln, was geeignet ist, die „getrennten Brüder“ zu beleidigen, sollen vermieden werden. Auch seien Dialoge zwischen den Theologen beider Konfessionen zum Kennenlernen der gegenseitigen Auffassungen nützlich. Selbst gemeinsame Gebete für die Sache des Ökumenismus sowie — unter Aufsicht der Bischöfe unter Wahrung bestimmter Voraussetzungen — gemeinsame Gottesdienste könnten gestattet werden. {GK 718.4}


      Im „Dekret über den Ökumenismus“ heißt es unter anderem: „In dieser einen und einzigen Kirche Gottes sind schon von den ersten Zeiten an Spaltungen entstanden, die der Apostel aufs schwerste tadelt und verurteilt; in den späteren Jahrhunderten sind ausgedehntere Verfeindungen entstanden, und es kam zur Trennung recht großer Gemeinschaften von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche, oft nicht ohne Schuld der Menschen auf beiden Seiten. Den Menschen jedoch, die jetzt in solchen Gemeinschaften geboren sind und in ihnen den Glauben an Christus erlangen, darf die Schuld der Trennung nicht zur Last gelegt werden — die katholische Kirche betrachtet sie als Brüder, in Verehrung und Liebe. Denn wer an Christus glaubt und in der rechten Weise die Taufe empfangen hat, steht dadurch in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche ... {GK 719.1}


      Denn nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben. Denn einzig dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu konstituieren, welchem alle völlig eingegliedert werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören.“ {GK 719.2}


      Man hält die Gräben, die beide Konfessionen trennen, gewiß nicht für unüberwindlich, eine Vereinigung der beiden Großkirchen in absehbarer Zeit aber für höchst unwahrscheinlich. {GK 719.3}
      - Der erste Tag der Woche ist kein Tag, der verehrt werden soll. Was heißt "verehrt"? Der erste Tag der Woche erinnert an das größte heilsgeschichtliche Ereignis aller Zeiten - an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten am Ostersonntag Anno Domini 33 n.Chr.! Deshalb hat er sich als Gottesdienst-Tag innerhalb der heidenchristlichen Gemeinden in Kleinasien und Griechenland seit 55 n.Chr. durchgesetzt. Die biblische Begründung ist in Apg.20:7 zu finden! An jedem Sonntag versammelt sich die christliche Gemeinde daher um an die Auferstehung zu erinnern und die Katholiken begehen wie auch schon die Gemeinde zu Troas (Apg.20,7)an jedem Sonntag die Eucharistie.

      - das Gute in den nichtkatholischen Religionen gibt es in allen christlichen Konfessionen!

      - die Fülle der Heilsmittel sind nicht in der Katholischen Kirche, sondern liegen in Christus!

      - gemeinsame Gottesdienste zwischen Katholiken und Evangelischen gibt es immer noch zu wenige, meistens nur einmal im Jahr am Pfingstmontag.

      - Glauben an Christus eint alle Christen aller Konfessionen!

      - Jeder getaufte und gläubige Christ ist Teil der unsichtbaren einzigen und allgemeinen Kirche und ist ein Teil am Leibe Christi, der die Gemeinde Jesu ist.

      - eine Vereinigung der beiden Großkirchen in absehbarer Zeit ... Was heißt "absehbare Zeit"? Seit Ende des II. Vatikanums 1965 sind mittlerweile schon über 50 Jahre vergangen, wie lange soll es noch gehen, bis man das gemeinsame Mahl am Tisch des Herrn nehmen kann?
    • Pfingstrosen schrieb:

      Der in der ersten Zeit nach dem Konzil in protestantischen Kreisen wach gewordene Euphorismus in Sachen Wiedervereinigung der getrennten Kirchen ist mittlerweile einer sachlich-nüchternen Betrachtungsweise dieses Problems gewichen. Man hält die Gräben, die beide Konfessionen trennen, gewiß nicht für unüberwindlich, eine Vereinigung der beiden Großkirchen in absehbarer Zeit aber für höchst unwahrscheinlich. {GK 719.3}
      Ich möchte nicht alles zerpflücken was sie damals,ziemlich schwammig beschrieben hat.

      Von welchem Konzil spricht sie hier? Das wegweisende war ja wohl 1962,da hat sie aber schon paar Jahre nicht mehr gelebt..
      Hat da jemand nachgeholfen...?
      Zweites Vatikanisches Konzil – Wikipedia
    • Bogi111 schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Der in der ersten Zeit nach dem Konzil in protestantischen Kreisen wach gewordene Euphorismus in Sachen Wiedervereinigung der getrennten Kirchen ist mittlerweile einer sachlich-nüchternen Betrachtungsweise dieses Problems gewichen. Man hält die Gräben, die beide Konfessionen trennen, gewiß nicht für unüberwindlich, eine Vereinigung der beiden Großkirchen in absehbarer Zeit aber für höchst unwahrscheinlich. {GK 719.3}
      Ich möchte nicht alles zerpflücken was sie damals,ziemlich schwammig beschrieben hat.
      Von welchem Konzil spricht sie hier? Das wegweisende war ja wohl 1962,da hat sie aber schon paar Jahre nicht mehr gelebt..
      Hat da jemand nachgeholfen...?
      Zweites Vatikanisches Konzil – Wikipedia
      Sie spricht natürlich vom "Ersten Vatikanischen Konzil" (ab 1868)
      "Das Erste Vatikanische Konzil ist das zwanzigste Ökumenisches Konzil, dessen Hauptgegenstand der Beratungen die Abwehr der das Christentum ablehnenden philosophischen Systeme der Neuzeit gewesen ist. Es entstanden daraus zwei Dogmatische Konstitutionen. In einer wurde das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes definiert, die andere äußert sich über den katholischen Glauben im Verhältnis zur Vernunft. Zur Vorbereitung des Konzils, wurden Fragen an Bischöfe versandt. Es gingen 500 Antworten ein. Das Konzil wurde wegen politischer Verhältnisse abgebrochen. Außerdem wurde der Heilige Joseph auf Bitten von über 300 Konzilsteilnehmern nach der Suspendierung des Konzils durch die Ritenkongregation am 8. Dezember 1870 zum Patron der Kirche erklärt." (kathpedia) und es ist kaum verwunderlich, dass sie sich dazu nur kritisch äußern kann.
      Überhaupt wird in der EGW Rezeption oft übersehen wie anders sich die RKK damals (im und nach dem ersten Vaticanum) präsentiert hat, verglichen mit heute.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Überhaupt wird in der EGW Rezeption oft übersehen wie anders sich die RKK damals (im und nach dem ersten Vaticanum) präsentiert hat, verglichen mit heute.
      Heimo, was ich darüber denke: Ellen White sah das katholische/päpstliche System in den Zuständen "damals" und "kurz vor Wiederkunft Jesu". Ellen White verbindet den letzten Zustand der katholischen Kirche mit religiöser Intoleranz und Verfolgungen.

      Wenn Ellen White Recht hatte mit dem, was sie in Visionen gesehen hat, dann mag die katholische Kirche heute auch so viel besser sein wie damals, die entgültige Phase des Erdgeschehens wird hier wieder den alten Zustand der Kirche offenbaren.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • "Der Papst ist der Antichrist!" ist bis heute offizielle evangelische Lehre!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ein Beispiel, das man das Geschriebene außerhalb des Zusammenhangs gar nicht oder falsch versteht....so wie Norbert.

      Wo habe ich was falsch verstanden? Bitte aufklären ... !!!

      HeimoW schrieb:

      In einer wurde das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes definiert,
      Das war ja das Hauptthema des I. Vatikanums 1870 - eine schlimme antichristliche Irrlehre(!), die zur Abspaltung und Gründung der "Altkatholischen Kirche" geführt hatte, und dessenzufolge nicht nur Adventisten, sondern auch andere christliche Gruppen den Satz von Martzin Luther bestätigten: "Der Papst ist der Antichrist!" (laut 'Schmalkaldischer Artikel' bis heute offiziell gültige Lehre der Evangelischen Kirche in Deutschland!!! Diese 'Schmalkaldische Artikel' gehören bis heute zum Glaubensbekenntnis der Evangelischen!)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      - Der erste Tag der Woche ist kein Tag, der verehrt werden soll. Was heißt "verehrt"?
      Wo steht denn in der Schrift überhaupt was davon, daß ein Tag - ein bestimmter Wochentag - verehrt werden soll?

      Der siebente Tag, nach sechs Tagen Arbeit (nach sechs Tagen Schöpfung), ist der Ruhetag Gottes. Der Tag, der ihm geweiht sein soll.

      Mir schwant schon lange, daß der einzigste Grund, daß es unbedingt der Samstag sein muß, der ist, daß der Sonntag einen katholischen Beigeschmack hat.

      (Und ich glaube, so ganz falsch liege ich da nicht?) ;)
    • Yppsi schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      - Der erste Tag der Woche ist kein Tag, der verehrt werden soll. Was heißt "verehrt"?
      Wo steht denn in der Schrift überhaupt was davon, daß ein Tag - ein bestimmter Wochentag - verehrt werden soll?
      Der siebente Tag, nach sechs Tagen Arbeit (nach sechs Tagen Schöpfung), ist der Ruhetag Gottes. Der Tag, der ihm geweiht sein soll.

      Mir schwant schon lange, daß der einzigste Grund, daß es unbedingt der Samstag sein muß, der ist, daß der Sonntag einen katholischen Beigeschmack hat.

      (Und ich glaube, so ganz falsch liege ich da nicht?) ;)
      Und - traurig genug - erwähnst du etwa Dienste der Nächstenliebe wie Heime für Obdachlosen, Betreuung Schwerstkranken, Hospizdienste - - von Christen, so heisst es : "Halten die den Sabbat ?= Nein ?? - Alles nix !"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Und - traurig genug - erwähnst du etwa Dienste der Nächstenliebe wie Heime für Obdachlosen, Betreuung Schwerstkranken, Hospizdienste - - von Christen, so heisst es : "Halten die den Sabbat ?= Nein ?? - Alles nix !"
      Du wirst aber nicht müde immer zu schimpfen, anstatt deine eigenen positiven bereichernden Beiträge auszubauen. Erzähl doch von den guten Erfahrungen, von den netten Menschen oder denen, die es deiner Meinung nach richtig machen.In deinem Alter müsste man doch genügend zu erzählen hben, daas nicht immer wie Ablästern klingt.
      Wenn ich mich nicht irre ist das ja schon nahe an der bösen Nachrede.
      Dabei gibt es Momente, da profitiert man von deinen Beiträgen, lernt etwas Sachliches, freut sich über eine Horizonterweiterung.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!