Hölle - ein Ort der ewigen Qualen?

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      Wie erwartet.
      Ausgewichen und drumherum geredet wie ein Politiker.

      Es gibt seitens der Adventisten wohl keine Erklärung auf meinen Einwand.
      Das einzigste was ich mal gelesen habe, war von Freudenboten.
      Er sagte, "richten heiße ja nicht urteilen und bestrafen"

      Daß dies aber die logische Konsequenz ist, davon wollte er dann wiederum nichts mehr wissen.
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      Yppsi schrieb:

      Dann erkläre mal: "Ein jeder wird gerichtet nach seinen Werken"! (Aber nicht wieder nichtssagend drumrumreden!)

      Auf einen Richterspruch folgt i.d.R. ein Urteil mit Strafe, oder ein Freispruch.
      Das Urteil wird -zumindest in diesem Fall - gerecht sein.
      Deshalb kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es "Todesstrafe für alle" sein soll.


      Mal etwas flapsig ausgedrückt: Nach der adventistischen Lehre werden die Toten auferweckt, dann muß sich jeder eine mehr oder weniger lange Moralpredigt - je nachdem wie seine Werke waren - anhören, bevor er wieder (für immer) getötet wird.
      Und das soll gerecht und barmherzig sein?

      Das kann einfach so nicht sein! Das ist die unmöglichste Lehre im gesamten Christentum, was diesen Punkt betrifft.
      Ich persönlich denke:
      Wer an Christus glaubt "kommt nicht ins Gericht"(Joh 5,24), er hat Teil an der "ersten Auferstehung"(Offb 20,5.6.).
      Wer nicht teilhat an der ersten Auferstehung der kommt ins Gericht, nach den "tausend Jahren"(Offb 20,11.ff) oder auch Mt 25,31.ff. Andere Kriterien für dieses Gericht: Rö 2,14.ff

      Ich denke nicht, dass im Gericht nach den tausend Jahren alle zur Vernichtung bestimmt (verurteilt) sind.

      Mir ist bewusst, das das nicht die STA-Mainstream-Theologie ist.
      Liebe Grüße, Heimo
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Die Vernichtung der Gottlosen ist nicht des ALLMÄCHTIGEN letztes Wort!
      doch das ist es, den "gottlosen" gegenüber jedenfalls, sie werden vernichtet - zumindest wenn man ernst nimmt, was in der Offenbarung steht.

      Und - ich beziehe mich auf mein obiges Posting - das Gericht wird (nach meinem Verständnis) nicht "alle" verurteilen, aber auch nicht "alle" freisprechen (= in das neue Reich Gottes (gerade Offb 20 macht das glasklar!) aufnehmen).
      Liebe Grüße, Heimo
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      HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Die Vernichtung der Gottlosen ist nicht des ALLMÄCHTIGEN letztes Wort!
      doch das ist es, den "gottlosen" gegenüber jedenfalls, sie werden vernichtet - zumindest wenn man ernst nimmt, was in der Offenbarung steht.
      Und - ich beziehe mich auf mein obiges Posting - das Gericht wird (nach meinem Verständnis) nicht "alle" verurteilen, aber auch nicht "alle" freisprechen (= in das neue Reich Gottes (gerade Offb 20 macht das glasklar!) aufnehmen).

      Also bekommen die nicht Verurteilten = nicht Vernichteten und die nicht Freigesprochenen = die nichts ins Reich Gottes Aufgenommenen eine zweite Chance?

      Und, warum schreibst Du dann oben?

      HeimoW schrieb:


      Ich denke nicht, dass im Gericht nach den tausend Jahren alle zur Vernichtung bestimmt (verurteilt) sind.
      Ja, was nun?
      Nur bei einer Recht verstandenen Allversöhnungslehre gibt es kein derartiges „Durcheinander”...
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
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      Der ZWECK des Tausendjährigen Gerichts (Offb 20) besteht darin, die "Schafe" (VOR dem T. G.) von den "Böcken" (am ENDE des T. G.) zu SCHEIDEN (Matth. 25).
      Zu den "Gerechtfertigten" werden NICHT ALLE gehören, zu den "Verurteilten" auch NICHT ALLE.
      Das Evangelium, VOR dem Beginn des T. G./Wiederkunft Jesu gilt ALLEN.
      Jeder bestimmt durch seinen/ihren Glauben, zu welcher Gruppe er/sie gehören wird.
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Ja, was nun?
      Nur bei einer Recht verstandenen Allversöhnungslehre gibt es kein derartiges „Durcheinander”...
      Was nun? Gericht, wie in der Offenbarung gezeigt.

      Und Gott (Jesus) wird entscheiden wer freigesprochen / begnadigt wird und wer verurteilt.

      Wozu die Absurdität einer Allversöhnung? Weil man Gott nicht zutraut recht zu urteilen?
      Liebe Grüße, Heimo
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Nur bei einer Recht verstandenen Allversöhnungslehre gibt es kein derartiges „Durcheinander”...

      Es muß nicht zwangsweise zu einer Allversöhnung kommen.

      Wir lesen in Joh 5,26, daß die Gerechten nicht in's Gericht kommen.
      Weiter lesen wir u.a. in der Offenbarung, daß jeder nach seinen Werken gerichtet wird.
      Also demzufolge nur die "Gottlosen".
      Daraus erschließt sich, daß es Urteile gibt, aber nicht alle die gleiche Strafe erhalten.

      Meiner Meinung nach kann man das mit Sicherheit sagen, aber mehr nicht.
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      Yppsi schrieb:

      Daraus erschließt sich, daß es Urteile gibt, aber nicht alle die gleiche Strafe erhalten.
      DAS ist es doch, was Adventisten glauben.

      Der ewige Tod ist nicht die Strafe für Sündentaten, sondern die notwendige Folge der Ablehnung der Gnade Gottes.
      "An dem Tag.. wirst du sterben". Wir sind bereits tot, wenn wir nicht die Gnade annehmen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
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      Jacob der Suchende schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Daraus erschließt sich, daß es Urteile gibt, aber nicht alle die gleiche Strafe erhalten.
      DAS ist es doch, was Adventisten glauben.
      Der ewige Tod ist nicht die Strafe für Sündentaten, sondern die notwendige Folge der Ablehnung der Gnade Gottes.

      Ähmm, jetzt sind wir aber wieder bei dem alten Punkt,
      Also 2 Menschen, die Gott abgelehnt haben, der eine ein Massenmörder a la Hitler, der andere ein "Un- oder Falschgläubiger", der aber niemand etwas zu leide getan hat, bekommen die gleiche Strafe?

      Es gibt doch laut der Lehre der Adventisten nur entweder ewiges Leben oder ewiger Tod!
      Aber die, die in's Gericht müssen, werden nach ihren Werken gerichtet.
      Diese beiden Dinge bekomme ich nicht unter einen Hut.
      Warum werden sie gerichtet, wenn die Todesstrafe sowieso feststeht?

      Dieses Nichtverstehen, daß das nicht zusammenpasst, oder ignorieren wollen und drumherum reden, wenn man eine konkrete Antwort möchte, (außer heute von Heimo) bringt mich zur Verzweiflung! (Nicht wörtlich nehmen :) )
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      Yppsi schrieb:

      Es gibt doch laut der Lehre der Adventisten nur entweder ewiges Leben oder ewiger Tod!
      Aber die, die in's Gericht müssen, werden nach ihren Werken gerichtet.
      Diese beiden Dinge bekomme ich nicht unter einen Hut.
      Grundsätzlich mußt Du davon ausgehen, das der TOD das Ende des Lebens ist!!!!
      Egal wie Du gelebt hast!
      Das wichtigste ist Jesus Geschenk anzunehmen, bei seiner Wiederkunft dabei zu sein! Im Lebensbuch stehen!

      Vieleicht helfen Dir diese Bibelstellen weiter.
      Tod und Auferstehung
      Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gott aber, der allein unsterblich ist, schenkt seinen Erlösten ewiges Leben. Bis zu jenem Tag sind alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne Bewusstsein. Wenn Christus, der unser Leben ist, wiederkommt, werden die auferweckten und lebenden Gerechten verherrlicht und entrückt, um ihrem Herrn zu begegnen. Das ist die erste Auferstehung. Die zweite Auferstehung, die Auferstehung der Ungerechten, geschieht tausend Jahre später. (Hiob 19,25–27; Ps. 146:3–4; Pred 9,5–6.10; Dan 12,2.13; Jes 25,8; Joh 5,28–29; 11,11–14; Röm 6,23; 16; 1 Kor 15,51–54; Kol 3,4; 1 Ths 4,13–17; 1 Tim 6,15; Offb 20,1–10.) | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 26

      26. Tod und Auferstehung: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
      „Das Buch des Lebens…“
      „Das Buch des Lebens…“
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      Yppsi schrieb:

      Also 2 Menschen, die Gott abgelehnt haben, der eine ein Massenmörder a la Hitler, der andere ein "Un- oder Falschgläubiger", der aber niemand etwas zu leide getan hat, bekommen die gleiche Strafe?

      Es gibt doch laut der Lehre der Adventisten nur entweder ewiges Leben oder ewiger Tod!
      Aber die, die in's Gericht müssen, werden nach ihren Werken gerichtet.
      Diese beiden Dinge bekomme ich nicht unter einen Hut.
      Warum werden sie gerichtet, wenn die Todesstrafe sowieso feststeht?
      Deine Gedanken kommen mir irgendwie widersprüchlich vor:

      Auf der einen Seite bist du damit nicht einverstanden, dass zwei Verbrecher gleich bestraft werden. Du hältst es für notwendig, dass jeder gemäß seiner Werke gerichtet wird.

      Nun, wenn ein Adventist sagt, dass jeder nach seinen Werken gerichtet wird, fragst du: "Warum werden sie gerichtet, wenn die Todesstrafe sowieso feststeht?" Bist du jetzt für das Gericht nach den Werken oder gegen?

      Der ewige Tod hat mit Werken nichts zu tun. Das ewige Leben ist das Geschenk der Gnade, der ewige Tod ist die Ablehnung der Gnade. Und weil die Ungerechten den ewigen Tod sterben werden ("als wären sie nie gewesen", Obadja 1,16), frage ich dich jetzt: sollten die Ungerechten nach ihren Werken gerichtet werden oder nicht?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
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      Ich denke, dass jeder Versuch ein theologisches "System" zu bauen problematisch ist, da die Selbstoffenbarung Gottes in der Heiligen Schrift genauso wenig darauf abstellt, wie Seine Offenbarung in unserem Leben (in der Regel jedenfalls).

      Ich denke Gott zeigt mir (und Dir) "nur", wie ich (Du) das ewige Leben finde(st) und hier ein Leben in Gemeinschaft mit Ihm führen kann(st) / soll(st).
      Darüber hinaus, dass dieses Wissen geteilt werden soll, in einer Art die den Mitmenschen ein positiver Anreiz ist, dieses Angebot auch anzunehmen.

      Wie Seine Gerechtigkeit "funktioniert", ethisch begründet werden könnte, was mit Menschen ist, die Ihn nicht aus seiner Offenbarung in der Schrift / in Jesus kennen etc. - alles, wenn überhaupt, nur ziemlisch spekulativ zu erklären.

      Es geht um MEINE Erlösung (das gilt für jeden von uns). Was mit Hitler, Pol Pot oder Herrn Mayer ist ist irrelevant im wahrsten Sinn des Wortes.
      Liebe Grüße, Heimo
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      @Yppsi

      ich melde mich tatsächlich wegen Dir grade hier an :D

      Nach den Werken werden alle gerichtet. Der Glaube an den Erlöser rettet, aber nach Werken werden wir beurteilt: "wir müssen alle vor den Richterstuhl Christi treten"
      Den Kindern Gottes aber wird dieses Gericht eine Heilung sein: "das Feuer wirds erweisen: so wird sein (schlechtes) Werk verbrennen, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch" (1. Kor)

      Auch Ungläubige werden nach ihren Werken gerichtet: wer einem Kind Gottes frisches Wasser gegeben, ihn gepflegt, aufgenommen und gekleidet hat, dem wird Gott es vergelten, sagt Jesus an mehreren Stellen; in der Rede vom Weltgericht wussten die einen nicht, dass sie ihm gedient haben, die anderen wussten nicht, dass sie ihn verachtet haben, als sie "seine geringsten Brüder" aufnahmen; da ist also nicht von Christen die Rede, sondern von Fremden, die Christen aufnahmen auf ihrer Mission.
      Denen wird vergolten; sie werden wohl kaum vernichtet.
      Zudem generell Menschen, die die Werke Christi tun, ihn aber gar nicht kennen, werden angesehen von Gott.

      Glaube ist ein Werk des Geistes. Es kann niemand dafür, wenn er nicht glaubt, sondern wenn Gottes Geist dies Licht in ihm nicht entzündet, dann erkennt er es nicht; er kann sich spirituell abstrampeln wie er will, er wird es nicht erkennen.
      Gott hat beide - die Erwählten und die Frevler - zu seiner Ehre gemacht. Das hört man heute kaum noch, weil das eine schmerzhafte Lehre ist, aber so sagt es die Schrift:
      "Eben dazu habe ich dich (Pharao) erweckt, dass ich an dir meine Macht erweise und in aller Welt verkündet wird von mir und meiner Herrlichkeit."
      Ebenso hat er uns, die wir glauben, dazu vorgesehen und erweckt, dass wir seine Söhne und Töchter sind, und dafür dürfen wir dankbar sein.

      In der Offenbarung ziehen ganze Völkerscharen durch die Tore der heiligen Stadt ein; es stimmt also scheinbar kaum, dass es nur einen "kleinen, christlichen Rest" gibt, der im Himmel ist ...
      Des Weiteren essen die Völker von den Blättern der Bäume, die am Quell des Lebens stehen und werden heile; da wird also irgendwas geheilt oder geklärt, was unheil und krank war; auch dies findet irgendwie kaum Erwähnung ...

      Zuletzt, nach dem Bericht und vor den Abschlussworten Johannis, heißt es: Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wen da dürstet, der komme! Und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst! - Dies wird also Menschen, die an Trennung und Feuer darben, angeboten (umsonst).
      Ist dies schlichtweg "Allversöhnung"? Nein. Es wird welchen angeboten.
      Es gibt Menschen, die wollen ihn nicht, die haben keinen Sinn, keine Umkehr (der Reiche in der Parabel vom armen Lazarus versucht auch im Totenreich noch, Lazarus für sich machen zu lassen ("Schicke den mal zu meinen Brüdern!"); er hat überhaupt nichts verstanden ...)

      "Ewig" kann durchaus heißen "Aion, einen Zeitabschnitt lang"; von "Ewigkeit zu Ewigkeit" heißt eigentlich: Für immer. Von einer Auslöschung steht in der Bibel so nichts.
      Der zweite Tod ist der ewige Tod. "Selig, wer teilhat an der ersten Auferstehung; über den hat der zweite Tod keine Macht"; da ist nicht von Auslöschung die Rede, sondern vom Feuer.
      Der Tod und sein Reich werden selbst ins Feuer gegeben; es gibt dann keinen Tod mehr.

      Liebe Grüße
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)