Probleme in der Gemeinde: Ursachen und Lösungsmöglichkeiten

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    • Probleme in der Gemeinde: Ursachen und Lösungsmöglichkeiten

      Wie kommt es eigentlich, dass die Adventisten, auch die Prediger, nichts Negatives hören wollen ? Es gibt viele Probleme in den Gemeinden als Abbild unserer Gesellschaft, wenn man allein daran denkt, dass z.B. in Europa ein Drittel der Menschen zunehmend mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Jesus Christus ist auf diese Leute zugegangen, er war weltoffen und nicht sektiererisch verschlossen und verkapselt:

      "...Und die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten murrten und sprachen zu seinen
      Jüngern: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Gerechten. ..."(Lukas 5, 31)

      Sobald jemand Probleme hat und zum Beispiel nicht mehr zu Gemeinde kommt, läßt man ihn fallen. Da heisst es dann nicht selten: Der ist vom Teufel, abgefallen, lebt in Sünde usw. bloß weg da, wollen wir nichts mit zu tun haben usw. Des wird so getan, als wenn Christen nur perfekt sind, strahlende Sieger in jeder Beziehung. Das stimmt aber nicht.Christen können Krebs bekommen, psychisch krank werden, einen Schlaganfall bekommen und halbseitig gelähmt im Rollstuhl sitzen usw. Nicht selten, sind es gerade die wortgewandten strahlenden Christen in der Gemeinde, die in der Praxis einen grossen Bogen um solche "Problemfälle" machen. Man geht jeden Sabbat in die Gemeinde, denn die da draußen sind böse und schmort im eigenen Saft, weltverschlossen, weltfremd und weltabgewandt. Dies ist überhaupt nicht im Sinne des weltoffenen, weltzugewandten Jesus Christus, der ja gerade zu den "Kranken" gegangen ist, weil diese "des Arztes bedürfen" wie er einmal sagte.
    • RE: Faule Früchte

      10Veith2010 schrieb:

      ... Sobald jemand Probleme hat und zum Beispiel nicht mehr zu Gemeinde kommt, läßt man ihn fallen. Da heisst es dann nicht selten: Der ist vom Teufel, abgefallen, lebt in Sünde usw. bloß weg da, wollen wir nichts mit zu tun haben usw. Des wird so getan, als wenn Christen nur perfekt sind, strahlende Sieger in jeder Beziehung. Das stimmt aber nicht.Christen können Krebs bekommen, psychisch krank werden, einen Schlaganfall bekommen und halbseitig gelähmt im Rollstuhl sitzen usw. Nicht selten, sind es gerade die wortgewandten strahlenden Christen in der Gemeinde, die in der Praxis einen grossen Bogen um solche "Problemfälle" machen. Man geht jeden Sabbat in die Gemeinde, denn die da draußen sind böse und schmort im eigenen Saft, weltverschlossen, weltfremd und weltabgewandt. Dies ist überhaupt nicht im Sinne des weltoffenen, weltzugewandten Jesus Christus, der ja gerade zu den "Kranken" gegangen ist, weil diese "des Arztes bedürfen" wie er einmal sagte.
      Schade, wenn du das so kennst / erlebt hast. Ich kann Dir jedoch versichern, in unserer Gemeinde ist es anders!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Da heisst es dann nicht selten: Der ist vom Teufel, abgefallen, lebt in Sünde usw. bloß weg da, wollen wir nichts mit zu tun haben usw. Des wird so getan, als wenn Christen nur perfekt sind, strahlende Sieger in jeder Beziehung.
      Ich habe mit meiner Frau über dieses Problem gesprochen. Sie hat darauf etwas gesagt, was ich für interessant halte. Viele Adventisten lehren ja die vollkommene Heiligkeit und Sündlosigkeit. Die Eifrigkeit, die Sünde zu lassen und vollkommen zu werden und die häufigen Niederlagen machen langsam einen Übergang zum Angstgefühl, dass man es nicht schafft, vollkommen zu sein. Die Menschen geraten innerlich in Panik, sie würden verloren gehen. Als Abwehrreaktion des Körpers ist dann der Versuch, dem Menschen die Gewissheit zu geben, dass man doch nicht so abgefallen ist wie man denkt. Der Mensch beginnt dann - ganz unbewusst - sich selbst besser als andere zu betrachten bzw. sich mit anderen zu vergleichen. In diesem Sinne schafft der Gedanke - ich bin nicht schlechter als mein Nachbar - einen ruhigeren Zustand. Insbesondere wird das verstärkt, wenn man selber als eine leidende Person betrachtet, während mein Gegenüber ein leichtes Leben als Christ führt. Dieses kann sogar zu einem Hass führen.

      Das andere Problem ist diese typische "militärische" Form der konservativen Ansichten: die Freiheit wird nich toleriert. Jeder muss perfekt sein, jeder darf keine Fehler machen. Jeder muss die Bibel zu 100% verstehen und so die anderen lehren. In der Praxis hat dies zur Folge, dass eine von der eigenen etwas abweichende Meinung nicht toleriert wird, und man mit einem Abfall abgestempelt wird. Jedes persönliche Problem oder ein Problem in der Familie wird nicht geduldet, jeder muss mit seinen Problemen klarkommen und diese schnellstens lösen.

      Diese Verhalten beobachten wir in vielen Gemeinden. Bei Adventisten insbesondere die konservativ geprägten Mitglieder. Aber natürlich, bei weitem sind nicht alle Adventisten so.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Haben die Adventisten nicht gelernt mit negativen um zugehen ? Wie man es aufarbeitet ?
      Wenn die Prediger es selber aufarbeiten und ihre Probleme selber lösen bzw.mit dem Herrn lösen, könnten sie sicher auch Hilfe ihren Nächsten geben, sei es Familie, Ehe und Alltag.
      Man kennt doch das selber, wenn jemand ein Problem hat und es kommt jemand mit einen Problem, dann will oder kann man es gar nicht hören und es ist dann besser wenn der andere schweigt.

      Mir ist das schon immer aufgefallen, das die Tiefe fehlt. Viel Bibelwissen bringt mich nicht weiter, viele Diskussionen, wie was ausgelegt wird, bringt auch keinen weiter.
      Oft geht es um das eigene eingemachte, erkenne ich mich, wie ich bin, bin ich authentisch mit mir selbst oder bin ich nur ein Mitläufer....
      An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen..... die faulen Früchte müssen immer wieder aussortiert werden, faule Früchte kommen und gibt es sicher nicht bei Gott.

      Und der Erfahrungsaustausch ist wichtig.
    • 10Veith2010 schrieb:

      Sobald jemand Probleme hat und zum Beispiel nicht mehr zu Gemeinde kommt, läßt man ihn fallen. Da heisst es dann nicht selten: Der ist vom Teufel, abgefallen, lebt in Sünde usw. bloß weg da, wollen wir nichts mit zu tun haben usw. Des wird so getan, als wenn Christen nur perfekt sind, strahlende Sieger in jeder Beziehung. Das stimmt aber nicht.Christen können Krebs bekommen, psychisch krank werden, einen Schlaganfall bekommen und halbseitig gelähmt im Rollstuhl sitzen usw. Nicht selten, sind es gerade die wortgewandten strahlenden Christen in der Gemeinde, die in der Praxis einen grossen Bogen um solche "Problemfälle" machen. Man geht jeden Sabbat in die Gemeinde, denn die da draußen sind böse und schmort im eigenen Saft, weltverschlossen, weltfremd und weltabgewandt. Dies ist überhaupt nicht im Sinne des weltoffenen, weltzugewandten Jesus Christus, der ja gerade zu den "Kranken" gegangen ist, weil diese "des Arztes bedürfen" wie er einmal sagte.

      Wenn du so etwas in deiner Gemeinde erlebst, gibt es einen Weg gegen diese "Missstände" an zugehen: Sei selber Vorbild, schnapp dir einen guten Freund und besuch die Leute selber und hilf ihnen. Oder gibt es etwas was dich hindert? Sind das vielleicht die gleichen Gründe, weshalb die andern auch nicht helfen?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Danke Bemo,

      du hast es auf den Punkt gebracht.

      Wenn man ein Problem - also eine faule Frucht - erkennt, ist die beste Lösung: Selbst Hand anzulegen. Dann dürfte es bald keine "faulen Früchte" mehr geben. Faule Früchte sind für mich nämlich nicht diese menschlichen Unzulänglichkeiten, sondern grobe Fehler, die mehr oder weniger bewusst gemacht werden.

      Wenn ich merke, dass jemand länger fehlt, dann habe ich die Möglichkeit, selbst nach der Ursache zu gucken. Anrufen, Besuchen, Mut oder Trost zusprechen oder was sonst noch so auffällt.

      Wie kommst du 10Veith2010 auf den Gedanken, dass Adventisten - und im Besonderen erwähnst du die Prediger - nichts Negatives hören wollen? Und wie kommt man auf die Frage, ob Adventisten es nicht gelernt haben, mit Negativen umzugehen? Aufarbeitung negativer Erfahrungen hängt nicht mit dem Adventistsein zusammen.

      Ich kann nur einige meiner persönlichen Erfahrungen erzählen und wie ich dagegen wirkte oder selbst handle, damit diese Missstände (wenn man es so nennen will) nicht einreißen.

      Ich hatte am Anfang meines Gemeindebesuches das Empfinden, dass ein Neuling zu wenig beachtet wird. Das war halt so mein Gefühl. Heute weiß ich, dass ich die Distanze die Unnahbarkeit selbst durch meine Art gefördert habe. Aber ich habe daraus gelernt. An mir kommt kein "Neuling" vorbei, ohne dass ich ihn begrüßt habe und mit ihm ein wenig gesprochen habe. Und manchmal ist gleich das erste Gespräch ein feines Gedanken austauschen. "Ein Grund, warum ich mich in eurer Gemeinde so wohl fühle ist, dass ich von Anbeginn an so herzlich aufgenommen wurde." war die Aussage eines neuen Gastes. Man muss sich nur die Zeit nehmen und mit offenen Augen durch die Gemeinde wandern. Ich versuche sowieso jeden Besucher, ob Bruder oder Gast zu begrüßen. Und wenn ich frage: "Wie geht es dir?" dann will ich das auch wirklich wissen. Deshalb gehe ich nach einem erwarteten "Danke gut" nicht gleich weiter, sondern signalisiere dass ich die Zeit habe und mir nehme um mit der Person zu reden. Das müssen nicht immer nur Probleme sein. Es ist eine gute Möglichkeit, den Geschwistern näher zu kommen. Das ist besonders in größeren Gemeinden wichtig.

      Wenn ich höre, oder merke, dass jemand Krank ist, ergreife ich die Initiative. Ich biete meine Hilfe an. Und nicht nur einmal. Denn ich will wirklich helfen. Und wenn man mit Beharrlichkeit seine Hilfe anbietet, wird sie auch angenommen. Es darf halt keine Floskel sein. Wenn ich dann gebeten werde zu helfen, bin ich auch da.

      Wenn mich etwas stört bei meinen Geschwistern, dann rede ich nicht darüber. Ich gehe auf die Person zu. Oft löst sich das Problem alleine dadurch, dass man die Person im Gespräch besser kennen lernt.

      Daher kann ich den Rat von Bemo nur wärmstens empfehlen:

      Wenn du so etwas in deiner Gemeinde erlebst, gibt es einen Weg gegen diese "Missstände" an zugehen: Sei selber Vorbild, schnapp dir einen guten Freund und besuch die Leute selber und hilf ihnen.


      ***
    • Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

      ".....Wir wissen ja alle was es heißt wenn jemand krank ist bzw. psychische Probleme hat ... er ist von Gott getrennt....."

      Das stimmt nicht, da muss ich Phönix recht geben, es ist ein schlimmer Satz, weil dadurch Menschen mit psychischen und seelischen Behinderungen und psychiatrischen und auch neurologischen Erkrankungen diskriminiert werden, sogar letztlich alle Menschen, die erkranken. Dem zugrunde liegt die alttestamentliche Behauptung, dass jemand deswegen krank sei, weil er gesündigt hat und deshalb von Gott getrennt ist und durch die Krankheit gestraft ist, mag sein, dass einige in den Adventgemeinden dies meinen. Für mich ist das faschistisches Gedankengut. Es ist aber nicht im Sinne des Jesus Christus:



      Die Heilung eines Blindgeborenen (Joh 9)


      1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.

      2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?

      3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

      4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

      5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.

      6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.

      7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah - das heißt übersetzt: gesandt -und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

      Der entscheidende Satz ist: Wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist ?

      Man könnte dies auch übertragen und z.B. behaupten, wenn jemand an der Chorea Huntington, einer dominant durchschlagenden Erbkrankheit (Chromosom 4), erkrankt ist, dann haben entweder er oder seine Eltern oder seine Vorfahren gesündigt ! Oder wenn jemand an Krebs in Form eines bösartigen Hirntumors erkankt, liegt dem persönliches jahrelanges sündiges Verhalten zugrunde. Ist das so ? Jesus widerspricht dem entschieden: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern ! Und die Kranken sind auch nicht von Gott getrennt, ganz im Gegenteil !

      Sicher kann man mit geeignetem Lebenstil Krankheiten vorbeugen, indem man Drogen, Alkohol, Zigaretten usw. meidet, dennoch kann es aber sein, dass man trotz gesunder Lebensweise z.B. einen Schlaganfall bekommt wie aus heiterem Himmel. Es kann passieren. Es ist eine Sache der Wahrscheinlichkeit. Wir leben nicht auf der Neuen Erde, wir leben in einer gefallenen Welt. Man kann aber nicht sagen zu dem Kranken: Du Sünder bist von Gott getrennt. Jesus Christus sieht das nicht so.
    • Viele Christen verhalten sich im Alltag wie alle anderen Menschen auch, haben Wut, "flippen aus", "drehen durch" und sind auch zuweilen boshaft, neidisch, gemein und wirken zerstörerisch, betreiben "Mobbing" usw. Das habe ich bei katholischen Christen genauso erlebt wie bei evangelischen Pastoren, sie sind an ihren menschlichen Schwächen immer wieder gescheitert, so etwas kommt sogar im Kloster unter Mönchen vor.

      Galater 5 spricht dies an:

      Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen

      und stellt dem gegenüber: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung

      Der Brief des Paulus an Timotheus greift dies im 2. Kapitel auch auf:

      Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts (2. Tim 3, 5).

      Für mich selber gilt aber auch die Kritik von Jesus Christus:

      Du sagst: 'Mein Bruder, komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge
      ziehen!' Dabei erkennst du nicht, dass du selbst einen Balken in deinem
      Auge hast. Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge,
      dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines
      Bruders zu ziehen."
      (Lukas 6, 42)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Ist Gott so schlimm ?

      Kann man Gott "verfluchen" für alle seine angebliche Grausamkeit ? Warum lässt er zum Beispiel scheinbar ein Kind zur Welt kommen, um es dann leiden zu lassen ? Ist Gott schuldig ? Manch einer mag Gott wegen "unterlassener Hilfeleistung" anklagen. Ist Gott so schlimm ?

      Nicht Gott ist so schlimm, sondern die Folgen des "Sündenfalls" sind so schlimm. Die Trennung von Gott, der Alleingang des Menschen ohne Gott führte durch viel Leid bis heute. Die gesamte Schöpfung ist davon betroffen, nicht nur die Menschen. Man kann es nicht verstehen, wenn man wie die grossen Kirchen in Deutschland den Ansatz der theistischen Evolutionslehre vertritt. Mann kann es aber verstehen, wenn man einer Mindermeinung folgt und den Ansatz der Schöpfungwissenschaft verfolgt. Man kann es nicht verstehen, wenn man "Gott in der Natur sieht", denn die Natur ist nicht Gott, sondern geschaffen von Gott und "gefallen". Die Natur mag schön sein (es ist der Abglanz der ursprünglichen Schönheit der Natur des Garten Eden), aber sie ist auch grausam, sie tötet unbarmherzig.

      Es ist beinahe so, als wäre die Menscheit aus der "warmen Stube Gottes" in die "ungemütliche Kälte" hinausgegangen, um eigene Wege zu geben, was ihr gutes Recht ist, um zu werden wie Gott, zu wissen, was Gott weiß, ohne Gott. Die Menschen "irren" verzweifelt umher und sind auf der Suche. Sie können zurückkommen. Aber viele wollen nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • @10Veith2010:

      Deine Eingangsfrage(n) sind gut und wichtig.

      Der Hauptgründe meiner Beobachtungen sind die a.) fehlende Aus+Weiterbildung der Geschwister, b.) Faulheit gepaart mit Angst vor dem Übernehme von Verantwortung, c.) Ratlosigkeit, d.) fehlende, lebendige Beziehung zu Christus, e.) fehlende Berufung und schlummernde Gaben.

      Welcher Bezirksprediger bildet noch "seine Schäfchen" aus?
      Drücken doch meist nur auf die Gefühls(tränen)drüse in Predigten, oder?

      Und wie sieht es bei euch persönlich aus?
      Wann die letzte Bibelstunde gegeben, einen Hausbesuch gemacht, eine Person missionarisch angesprochen, einen Bibelhauskreis gegründet, Vorträge begleitet, einen gut durchdachten Internetbeitrag geschrieben, mit Menschen gebetet, Freunde zur Jugendstunde eingeladen, usw.??

      "Denn die Liebe Christi dringtet uns!" (2. Korinther 5,14a)

      Maranatha, franz

      "Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben." (1. Thessalonicher 5,1)
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • lebenssprühender Planeten

      Die Natur mag schön sein (es ist der Abglanz der ursprünglichen
      Schönheit der Natur des Garten Eden), aber sie ist auch grausam, sie
      tötet unbarmherzig.

      Und wie sieht es auf all den anderen Planeten im Weltall aus ? Es soll ja mindestens 4000 blühende Planeten allein in unserer Galaxis geben (vgl. exopolitik.org/wissen/zukunfts…sserirdische-bereits-hier), im gesamten Weltall wohl das 100 Milliardenfache an der Zahl lebenssprühender Planeten, mindestens etwa 4 mal zehn hoch 14. Es müssen wunderschöne Planeten sein. Für uns leider unerreichbar, zu weit weg. Der nächste Planet mit prachtvoller Lebensfülle ist schätzungsweise 1.700 Lichtjahre entfernt. Dadurch sind sie ungestört. Sonst wäre unser Militär vielleicht schon dort gelandet und hätte einen Krieg angezettelt.

      In den Science Fiction Romanen und deren Verfilmungen wird so getan als sei das gesamte Universum "gefallen", also "gefallene Schöpfung" und "Fressen und Gefressenwerden" ist auch auf allen anderen Planeten Alltag. Man geht davon aus, dass das gesamte Universum von dem Gesetz der Evolution regiert wird. Was ist aber, wenn nur die Natur auf der Erde "gefallen" ist ? Und warum wir gerade dann auf dieser Erde leben müssen ?
    • Avatar - Aufbruch nach Pandora

      Man braucht sich ja nur den Kinohit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" anschauen aus dem Jahr 2009. Pandora ist ein Mondplanet eines Gasriesen neben weiteren Monden, aber mit Leben auf der Oberfläche, geringerer Oberflächengravitation als auf der Erde und eine für Menschen giftiger Atmosphäre. Flora und Fauna auf Pandora sind von einem harten grausamen tagtäglichen Überlebenskampf mit Fressen und Gefressenwerden, Töten und Getötetwerden bestimmt. Man geht also grundsätzlich davon aus, dass die Evolution und der Tod das gesamte Universum und alle bewohnten Planeten bestimmen. Das ist aber nach gegenwärtigem Wissensstand noch eine Hypothese. Niemand hat bisher einen anderen Planeten besucht und erforscht, der Leben trägt.
    • Home - der Film

      Der Film "Home" dauert etwa eine Stunde und zeigt in prachtvollen beeeindruckenden Bildern wie schön unser lebenssprühender Planet ist. Allerdings vermeidet man während des Films auch nur ansatzweise einen "Schöpfer" oder einen "Schöpfergott" anzudeuten, spricht aber dennoch immer wieder von "Wundern" und "Mysterien". Man tut so, als hätte die Natur göttliche Eigenschaften und könne Leben erschaffen, obwohl die Natur ja eine Schöpfung Gottes ist (wenn auch derzeit gefallen). Für mich ist das "Heidentum" und "Götzendienst", weil man Geschaffenes anbetet und verehrt. Es wird das Geschöpf, die Natur, als Gott verehrt und bewundert, weil die moderne Wissenschaft einfach nicht verstehen kann, wie sich "von selbst" wie aus dem Nichts heraus, das ungeheur komplexe Leben entwickeln kann, wenn man nur lange genug wartet - das geht offenbar nicht, aber an Gott glauben will man nicht. Insofern ist der Film "Home" so schön er auch ist, ein atheistischer evolutionistischer Film (für die Luftaufnahmen des Films reiste Yann Arthus-Bertrand mit seinem Team in über 50 Länder).
    • Christ und Nazi ?

      Gehen wir 70-80 Jahre in die Vergangenheit zurück. Ein Beispiel für "faule Früchte" ist zum Beispiel ein begeisterter Nationalsozialist Adolf Hitler´s des "Dritten Reiches" im katholischen Bayern, der sich als Nationalsozialist und überzeugter Antisemit und Verfechter der Gaskammern in Auschwitz, Bergen-Belsen u.a. Vernichtungslagern gleichzeitg zum Evangelium des Jesus Christus bekennt und jeden Sonntag zum katholischen Gottesdienst geht und regelmässig an der Heiligen Messe mit dem katholischen Priester teilnimmt, der zu allem seinen Segen gibt. Solche "Christen" gab es ja viele, jedenfalls meinten sie selbst "Christen" zu sein.

      War beispielsweise der "grosse deutsche Jurist" Roland Freisler ein Christ. Verstand er sich als "guter deutscher Christ" ?
      youtube.com/watch?v=0sV7QpRwRP0

      Obiges Youtube - Video entlarvt aber den Herrn Freisler (Ausbildung zum promovierten Juristen mit Assessor) als Schergen des Bösen. Der hat bestimmt nicht für Jesus Christus "gearbeitet", auch wenn er sich als "guter deutscher und anständiger rechtschaffener Christ" verstand, sondern er war ein Handlanger des Teufels und selbst verantwortlich für seine Verbrechen an der Menschlichkeit, er war zur "Fratze des Bösen" verzerrt und entartet, obwohl er wie wir alle einmal zu Beginn seines Lebens als kleines Kind "gespielt" hat und noch "unschuldig" war.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Naja, Hitler bzw. der Nationalsozialismus würde ich nicht als christlich bezeichnen. Das Reichskonkordat war wohl eher eine Masche um die RK ruhig zu stellen. Soweit ich weiss war Adolf H. eher Okkultist und Germanen-Fetischist aber kein gläubiger Katholik, von solchen Leuten wie Heinrich Himmler mal ganz abgesehen, der sich im Dom von Quedlinburg wohl ernsthaft mit Kaiser Heinrich (verstorben im Mittelalter) unterhalten haben soll (nicht wirklich aber er hat halt einen echten Schuss weggehabt). Die Waffen-SS war ja berühmt-berüchtigt dafür schon beim Frankreich-Feldzug Kirchen und Friedhöfe geschändet zu haben und ich habe mal in einem Schulbuch ein "Glaubensbekenntnis" aus irgendsoeinem Nazi-Schulbuch gelesen wo Herr Ley (ich glaube es war dieser Säufer Ley) unter anderem geschrieben hat: Wir glauben in dieser Welt allein an Adolf Hitler...

      Das damals soviele Christen (auch Adventisten) auf diese Vollidioten auch noch reingefallen sind ist tragisch...
    • Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln ?

      "...An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln ? ...(Mt 7,16)

      Kann man nur durch Glauben gerecht werden ? Ich habe in meinem Leben auch Leute kennengelernt, die sich überzeugte Christen nannten, ständig von Liebe redeten und vor Boshaftigkeit nur so gestrotzt haben. Da sind mir Atheisten lieber, die humanistisch, menschlich und sozial, mitfühlend und verständnisvoll sind. Man kann sein angebliches Christsein auch als Instrument benutzen, z.B. um beruflich besser voranzukommen. Manch ein Atheist tritt nach außen hin der katholischen Kirche bei, um eine Arztstelle in einem katholischen Krankenhaus leichter zu bekommen oder um in der CDU/CSU besser politisch voranzukommen. Es ist ein von außen nach innen aufgesetztes Christsein, das sich dem Wirken des Heiligen Geistes verschließt und den Sohn Gottes beiseite schiebt. Echtes gelebtes Christsein wirkt umgekehrt von innen nach außen und das merkt man auch ganz deutlich.

      "...Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel..." (Mt 7,21)
    • 10Veith2010 schrieb:

      Die Natur mag schön sein (es ist der Abglanz der ursprünglichen Schönheit der Natur des Garten Eden), aber sie ist auch grausam, sie tötet unbarmherzig.

      @10Veith2010: Ich weiß nicht, ob Grausamkeit eine hier richtige Bezeichnung ist. Es gibt offenbar Menschen, die Freude daran haben, andere leiden zu sehen und ihnen zu schaden; aber zum Beispiel ein Löwe, der eine Gazelle schlägt, tut dies nicht aus purer Mordlust. Der Löwe denkt nicht: "Ich töte jetzt ein paar Gazellen, denn ich sehe sie so gerne leiden und mag es, wenn sie hilflos ausbluten. Aber vorher auf dem Weg zu den Gazellen möchte ich noch ein paar Käfer tottreten." Der Löwe tötet also nicht aus Grausamkeit, sondern weil sein Abendbrot schneller ist als eine MacDonalds-Bedienung.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19