Wie erkenne ich einen falschen Propheten oder Prediger?

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    • Wie erkenne ich einen falschen Propheten oder Prediger?

      Hallo ihr Lieben,
      ich bin mir sehr unschlüssig, woran ich nun erkenne, dass jemand tatsächlich ein "echter" falscher Prophet bzw. Prediger ist, der im Dienst Satans steht und versucht, die Gläubigen zu verführen. Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, also die einen, die die volle richtige Erkenntnis und Wahrheit haben und im Dienst Gottes stehen und eben die oben beschriebenen falschen Propheten. Erkenntnis ist doch eine Sache des Wachsens und es kann doch sein, dass ein Prediger etwas falsches predigt weil er es noch nicht richtig erkannt hat oder die Weltanschauung noch nicht hinterfragt hat z.B Sonntag/Sabbbat. Deswegen steht die Person doch nicht gleich im Dienste Satans. Wie erkennt man nun aber den Unterschied?

      Und was meint ihr, wenn Gott die Adventisten als seine endzeitliche Gemeinde berufen hat, wird er dann einem einzelnen Prediger den Auftrag geben, unabhängig von den Adventisten sein eigenes Missionswerk zu gründen? Würde Gott nicht eher alle "wahren" Gläubigen in einer Kirche vereinen? Müsste nicht jeder, der von sich behauptet ehrlichen Herzens in der Bibel nach Erkenntnis zu forschen, auch die richtigen Sachen erkennen z.B. Sabbat? Würde Gott einen Propheten/Prediger berufen, der nicht den Sabbat verkündet (aber wohl Jesus im Zentrum hat)? Passt das zusammen? Oder ist das bloß eine Sache des Erkenntnisstandes? Wisst ihr was ich meine?

      Ich will ja nicht gleich jemandem den Stempel "falscher Prophet/Prediger" aufdrücken und dass er in Satans Diensten steht..also ich meine, die Person könnte doch genauso von Gott berufen sein, aber eben noch nicht alle Erkenntnis haben?
    • Ich möchte an dieser Stellen über E.White sprechen.

      Wir haben vor etwa einem Monat eine Dikussion gehabt, wie man die Aussagen von E.White bewerten soll: sind sie alle Gottes Offenbarung, oder gibt es eigene Ideen von Frau White, die auch Fehler beinhalten können? Wenn ja, wie soll man unterscheiden, ob E.White von festen Tatsachen schreibt oder nicht? Sie hat ja auch nicht überall "markiert", wo ihr Geschriebenes ein vom Engel Empfangenes ist und wo nicht.

      Soweit mir bekannt ist, hat E.White geschrieben, man soll ihre Schriften überprüfen, und wenn etwas nicht der Bibel entspricht, verwerfen. Wollte sie damit sagen, dass in ihren Schriften doch welche Fehler begraben sein können bzw. sind? Ich habe neulich mit jemandem darüber gesprochen, der viel E.White liest. Er sagte, theoretisch gesehen sollen wir ihre Schriften überprüfen, aber praktisch hat sie NIE die Fehler gemacht. Ich fragte ihn dann: was passiert, wenn die adventistischen Theologieprofessoren über irgendetwas anderer Meinung sind als E.White? Er sagte: "dann irren sich diese Professoren".

      Diese Antwort hat mir gezeigt, wie schwierig es ist, mit dem Schrifttum von E.White umzugehen. Passen wir die Bibel an E.White an oder prüfen wir sie anhand der Bibel? Ich hätte auch gerne die Kriterien gehabt, um zu ermitteln, ob E.White niemals irgendeinen Fehler gemacht hat. Ich möchte nämlich nicht blind glauben, dass sie Recht hatte, aber überprüfen - wie geht das?

      verwirrtwegr
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Gibt es einen Menschen der Fehlerlos ist, NEIN, und so ist auch Ellen White ein Mensch, wo zur Geisitigen Auslegenung auch ihr menschliches mit ein fließt, und da kann jeder erkennen der sich auf den hl.Geist ausrichtet, was überwiegt, das Menschliche oder das Geistige, ist es dem Gotteswort näher, bringt es mich dem Gotteswort näher oder eher weg davon.
      Auch in der Bibel ist viel menschliches, eigenes von dem Propheten oder Schreiber mit eingeflossen und das ist gut so, Gott lässt dies auch zu, den dafür haben wir den hl.Geist bekommen, das wir unterscheiden können, was von Gott kommt.
      Was von Gott kommt das spricht uns an, was vom Menschen kommt das spüren wir auch, das kommt schwach an, das ist oft bedeutungslos.
      Wer sich auf Gott und auf Christus aus richtet der wird immer das Wort Gottes spüren und vernehmen.

      natürlich wer zu sehr dem menschlichen anhängt, oder die Bibel einfach so liest ohne den hl.Geist wird in der Bibel nur menschliches finden, kein Wort der Wahrheit, nicht erkennen das es Gotteswort ist, sondern glaubt das es nur von Menschen geschrieben wurde.
      und dies gilt genauso für einen Propheten und wir dürfen nicht vergessen, das Satan das Wort Gottes im lesen umdrehen kann, so das es auch gleich einen anderen Sinn ergibt, als das was Gott rein gelegt hat und davon ist kein Mensch gefeit, außer einer war es JESUS.

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    • Hier nur mal einige Aussagen von Ellen White, wie sie selbst gesehen werden wollte:

      „Die Zeugnisse von Schwester White sollten nicht an die erste Stelle gesetzt werden. Gottes Wort ist der unbeirrbare Maßstab. Die Zeugnisse sollten nicht den Platz des Wortes einnehmen. Große Sorgfalt sollte von allen Gläubigen angewandt werden, um diese Fragen sorgfältig voranzubringen, und hört auf darüber zu sprechen, wenn genug gesagt wurde. Alle sollten ihren Standort anhand der Schrift prüfen und jeden Punkt der als Wahrheit ausgerufen wird, am geoffenbarten Wort Gottes nachweisen.“ (Brief 12, 1890 - EV. S.243f

      „Je mehr wir die Verheißungen des Wortes Gottes betrachten, desto herrlicher werden sie für uns. Je besser wir sie ausleben, desto tiefer wird unser Verständnis dafür werden. Unser Standpunkt und unser Glaube gründen sich auf die Bibel. Niemals wünschen wir, dass einer die Zeugnisse über die Bibel stellt.“ (Manuskript 7, 1894)„Die Bibel und die Bibel allein darf unser Glaubensbekenntnis und unser einziges Band der Einheit sein. Alle die sich unter dieses Heilige Wort beugen, werden in Harmonie miteinander sein. .... Last uns allem Widerstand so begegnen wie es unser Meister tat, in dem er sagte: „es steht geschrieben“. Lasst uns das Banner hochhalten, auf dem geschrieben steht, „Die Bibel unsere Regel des Glaubens und der Zurechtweisung!“ RH 15. Dez. 1885

      „Legt Schwester White doch zur Seite, legt sie zur Seite! Zitiert meine Worte solange ihr lebt ja nicht wieder, bis ihr gelernt habt, der Bibel zu gehorchen. Wenn ihr die Bibel nehmt und sie eure Speise sein lässt, eure Nahrung und euren Trank und sie zum Grundstein eures Wesens macht, wenn ihr dazu in der Lage seid, werdet ihr viel besser verstehen, einen Rat von Gott anzunehmen. Aber hier ist das Wort (Gottes), das kostbare Wort, das heute vor euren Augen verherrlicht wird. Und gebt keinen Pfifferling darauf, wasSchwester White sagte“ – „Schwester White sagte dies“ und „Schwester White sagte das“ und „Schwester White sagte jenes“. Sagt viel mehr: „So spricht der HERR, der Gott Israels“. Dann handelt wie der HERR, der Gott Israels handelt und spricht.“ (Spalding and Mangans Unpublished Manuscript Testimonies, S. 162-168

      "Aber zitiert nicht Schw. White. Ich will nicht, dass ihr jemals Schw. White zitiert, bis ihr nicht auf einer sicheren Grundlage steht, wo ihr wisst wo ihr seid. Zitiert die Bibel. Sprecht die Bibel. Sie ist voll von üppigem Fleisch. ... (SpM 174.1

      „Christus entlarvte zu seiner Zeit solch ein Verhalten. Er sagte deutlich, dass Gottes Wort von allen Menschen verstanden werden soll, und betonte die unbestreitbare Autorität der heiligen Schriften. Auch wir sollen zeigen, dass die Bibel als das Wort des ewigen Gottes Antwort auf alle ungelösten Fragen gibt und die Grundlage allen Glaubens ist.“ (BG 28


      "Wenn dem Volk Gottes eine Botschaft ausgerichtet wird, dann sollte es sich nicht dagegen sträuben; es sollte zur Bibel gehen und diese Botschaft mit dem Gesetz und dem Zeugnis vergleichen; wenn sie die Prüfung nicht besteht, dann ist sie nicht wahr." (Maranatha, Seite 23)
      „Sucht in der Bibel nach der Wahrheit. Wahrheit braucht eine sorgfältige Prüfung nicht zu fürchten. Lasst das Wort Gottes für sich sprechen, die Schrift legt sich selbst aus. Viele unserer Prediger legen eine höchst merkwürdige Trägheit an den Tag; sie lassen andere (vermutlich Butler und Smith) die Bibel studieren und akzeptieren deren Worte als Tatsachen, ohne sich durch eigenes Studium und mit der Hilfe des Geistes Gottes davon zu überzeugen, dass es sich wirklich um biblische Wahrheit handelt ...
      Viele werden verloren gehen, weil sie die Bibel nicht selbst durchforscht haben ... auf den Knien und unter ernstem Gebet ... Das Wort Gottes deckt jeden Irrtum auf; alles ... muss an ihm geprüft werden. Die Bibel muss der Maßstab sein für jede Glaubenslehre und für all unser Handeln.« (EGW to Brethren, 5. August 1888


      [i]„Die Bibel und die Bibel allein
      darf unser Glaubensbekenntnis und unser einziges Band der Einheit sein. Alle die sich unter dieses Heilige Wort beugen, werden in Harmonie miteinander sein. .... Last uns allem Widerstand so begegnen wie es unser Meister tat, in dem er sagte: „es steht geschrieben“. Lasst uns das Banner hochhalten, auf dem geschrieben steht, „Die Bibel unsere Regel des Glaubens und der Zurechtweisung!“ (RH 15. Dez. 1885

      [/i]"...und indem wir jedes Jotta (jot) und jeden Buchstaben (title), die wir als etablierte Wahrheit ansehen, näher untersuchen, indem wir die Schrift mit der Schrift vergleichen, würden wir in unserer Interpretation der Schrift Irrtümer entdecken. Christus will, daß der Erforscher seines Wortes, seinen Spaten tiefer in das Bergwerk der Wahrheit eindringen läßt. (RH, 12. July 1898

      Sollten wir in der Interpretation der Schrift, wie sie von der Gemeinde damals und so auch von den Pionieren und Ellen White gegeben wurde, noch nichts von solchen Irrtümern entdeckt haben, könnte das laut ihrer eigenen Aussagen ein Beweis dafür sein, dass wir die Schrift noch nicht wirklich mit der Schrift verglichen haben, sondern nur darauf geachtet haben, was Ellen White zu gewissen Texten sagt.


      Das zur Weiterempfehlung an solche, die anders über Ellen White´s Schrifttum denken und sie als unfehlbare Auslegerin der Schrift postulieren! Damit wäre sie selbst sehr unglücklich!

      Mit Grüßen,
      Armin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • Armin
      ...und indem wir jedes Jotta (jot) und jeden Buchstaben (title), die wir als etablierte Wahrheit ansehen, näher untersuchen, indem wir die Schrift mit der Schrift vergleichen, würden wir in unserer Interpretation der Schrift Irrtümer entdecken. Christus will, daß der Erforscher seines Wortes, seinen Spaten tiefer in das Bergwerk der Wahrheit eindringen läßt. (RH, 12. July 1898
      Ingeli
      Was von Gott kommt das spricht uns an, was vom Menschen kommt das spüren wir auch, das kommt schwach an, das ist oft bedeutungslos.
      Wer sich auf Gott und auf Christus aus richtet der wird immer das Wort Gottes spüren und vernehmen.
      Der schaut tiefer, hört tiefer und sieht die Dinge im rechten Zusammenhang und in der tiefen Erkenntnis, die uns geschenkt wird von Christus und von Gott unseren Vater und lässt uns in das Bergwerk der Wahrheit eindringen.
      und Ellen White ist eine Hilfe auf den Weg zu Gott und zur Wahrheit.
    • Auf die Eingangsfrage gibt´s eigentlich eine relativ einfache Antwort: Prediger und Propheten müssen sich an der Bibel messen lassen: Ist das was sie sagen/schreiben im Einklang damit dann sind sie "echt". Widersprechen sie dem was in der Bibel steht, dann sind sie "falsch". Damit das klappt muss man natürlich selbst die Bibel "ab und zu" lesen....
    • Danke für eure Antworten bisher! Es ging mir allerdins nicht um Ellen White, sondern um einen anderen Prediger (Andrew Wommack aus den USA) von dem ich in letzter Zeit viel gehört habe.

      Pinoy Klaus schrieb:

      Auf die Eingangsfrage gibt´s eigentlich eine relativ einfache Antwort: Prediger und Propheten müssen sich an der Bibel messen lassen: Ist das was sie sagen/schreiben im Einklang damit dann sind sie "echt". Widersprechen sie dem was in der Bibel steht, dann sind sie "falsch". Damit das klappt muss man natürlich selbst die Bibel "ab und zu" lesen....
      So einfach finde ich die Antwort irgendwie nicht sadewfrg Klar müssen sich die Prediger/Propheten an der Bibel messen lassen, ABER was genau messe ich da? Schließlich muss ja unserer Erkenntnisstand nicht der gleiche sein. Bei dem besagten Prediger finde ich die Grundaussage gut (Christus im Zentrum, Erlösung aus Gnade etc.) in einigen wenigen Punkten von dem, was ich bisher lesen konnte, stimme ich aber nicht damit überein. Also es ist auch nicht direkt gegen die Bibel, nur falsch ausgelegt finde ich bzw. zu weit hergeholt. Außerdem fehlen Erkenntnisse wie z.B.der Sabbat. Ist dann aber der Prediger/Prophet gleich falsch oder kann er trotzdem richtig sein, nur eben (noch) nicht in der "vollen" Wahrheit? Aber wer ist das schon? Also ich spreche doch auch nicht jedem Christ, der noch nicht meinen Erkenntnisstand hat, seine "Echtheit" ab...versteht ihr, was ich meine?
    • Dieses Thema hier, allerdings mit Fokus auf den falschen Propheten hatte ich als Thema meiner letzten Predigt. Deshalb hier ein paar Auszüge davon:

      Meiner Meinung nach ein eindringlicher Text zum Thema Weissagung (propheteia)

      1 Thess 5/12 Wir bitten euch aber, Brüder, daß ihr die anerkennt, die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen, 5/13 und daß ihr sie ganz besonders in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander! 5/14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle! 5/15 Seht zu, daß niemand einem anderen Böses mit Bösem vergelte, sondern strebt allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle! 5/16 Freut euch allezeit! 5/17 Betet unablässig! 5/18 Sagt in allem Dank, denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 5/19 Den Geist löscht nicht aus! 5/20 Weissagungen verachtet nicht, 5/21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! 5/22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern!

      Paulus warnt davor (manche meinen sogar er verbietet es) Weissagungen einfach außer Acht zu lassen. Achtet darauf, dass am Ende der Prüfung das "Gute" behalten und das Böse verworfen werden soll.

      Jedoch sollen alle Propheten und Prophezeiungen anhan der Bibel geprüft werden:

      1. Korinther 14, 29 – 33
      Überschrift über dem Abschnitt Geistliche Ordnung in den Gemeindezusammenkünften
      29 Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen.
      30 Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so soll der erste schweigen.
      31 Denn ihr könnt alle einer nach dem anderen weissagen, damit alle lernen und alle ermahnt werden.
      32 Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
      33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.

      Ein wahrer Prophet wird niemals in Trance oder außer sich irgendwas Wildes daherlallen. Der Geist des Propheten dient dem Propheten. Das heißt, dass sich der Prophet immer unter Kontrolle hat und meiner Meinung nach klar und deutlich formuliert/spricht.


      2. Thessalonicher 2,2
      1 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm: 2 Laßt euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da.

      ruhig Blut bei jeder neuen Prophezeiung. In Ruhe studieren, prüfen, ... annehmen oder verwerfen.


      und schließlich Jesus selbst, der vor falschen Propheten warnt:
      Mt 7,15-20 gibt uns eine erste Antwort. Matthäus geht es vom Gegenteil an. Er definiert was ein falscher Prophet ist.

      Überschrift Warnung vor falschen Propheten.

      Mt 7/15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 7/16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube oder von Disteln Feigen? 7/17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. 7/18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte. 7/19 Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 7/20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

      ^wichtig bei diesem Text ist die Kombination mit 1. Thessalonicher 5,20:

      1 Thess 5/20 Weissagungen verachtet nicht, 5/21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! 5/22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern!
      Mt 7/17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. 7/18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte. 7/19 Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

      Es ist KEIN Rosinenpicken. Entweder die gesamte Botschaft und der gesamte Prophet ist in Ordnung, ODER böse = fauler Baum = fernhalten.


      Das waren meine Gedanken zum Thema "Wie erkenne ich einen falschen Propheten.
    • Habe Probleme mit "falschen Propheten"

      Grüß euch,
      ich habe das Büchlein von Martino Tomasi " Eine neue Weltordnung?" gelesen und bin sehr verunsichert. Ab Seite 45 beschreibt er über einige Seiten hinweg "Falsche Propheten- ein Zeichen der Zeit" die falschen Zeitangaben der Wiederkunft oder den Aufbau des Königreichs ausschließlich der Zeugen Jehovas.
      Was mich sehr daran stört ist, dass er völlig unter den Teppich kehrt, dass auch die Adventisten unter Mr. Miller ja auch ein Datum der Wiederkunft hatten. Deswegen bin ich verunsichert, denn er kann nicht die ZJ als Falsche Propheten bezeichnen, wenn die Adventisten doch auch genau das gleiche gemacht haben!?!? Das hieße doch, auch die Adventisten wären falsche Propheten? Bzw. fielen auf welche herein?
      Mich störte das total, dass er das nicht erwähnte! Durch das macht es das irgendwie unglaubwürdig für mich. . . sadewfrg
      Denn auch Mr. Miller hat doch sicher die Bibel studiert und warum fiel auch er über den Satz "Niemand kennt die Stunde der Wiederkehr?" Das kapiere ich nicht!
      Aber durch das Büchlein bin ich am Überlegen, ob die Adventisten nicht doch auch auf dem "falschen Dampfer" sind?
      Ich möchte mich ja bald taufen lassen, aber momentan bin ich unsicher.
      Kann mir da jemand weiterhelfen??
      Wäre echt toll!
      LG
      Stephi
      Eph. 2:8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es!
    • Liebe Stephi,

      Ich kann dich gut verstehen, dass du da Zweifel hast. Mir ging es in Vielem ähnlich. Das meiste hat sich von selbst geklärt. Vielleicht legt sich dieser Zweifel ja wieder, wenn du mehr über die Entstehung oder Herkunft der Siebenten Tags Adventisten erfährst.

      Die Hauptgedanken findest du auf dieser Seite: adventisten.at/ueber_uns/herkunft.php

      Lies dir das mal in aller Ruhe durch. Du wirst fündig werden. So kannst du zb erfahren, dass William Miller kein Adventist war, sondern ein Baptistenpastor ... Aber guck dir die Erklärung der Herkunft der Adventisten mal an. Wenn Fragen offen bleiben. Frage einfach wieder. Ich bin überzeugt, dass du hier noch weitere Informationen bekommst, wenn du Fragen hast.

      LG Nachtperle
    • Hätte noch eine Frage...

      Liebe Nachtperle,
      ich danke dir vielmals für den interessanten Link, den ich inzwischen schon durchgelesen habe! Es hat mich gefreut, so schnell Antwort zu bekommen! :)
      Eine andere Frage habe ich noch, die mir auch noch etwas schwer im Magen liegt, nämlich
      dass die Adventisten doch lt. Offenbarung Amerika und Papst als Babylon, Antichrist und so verpönen. Dem stimme ich ja auch zu, aber die Adventisten sind doch auch aus Amerika gekommen?!? EGW ist Amerikanerin, Ted Wilson als Oberhaupt der Adventisten ist Amerikaner, wie kann das denn zusammenpassen?
      GLG
      Stephi
      Eph. 2:8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es!
    • Hallo Stephi,

      Ich denke, dass es wichtig ist, dass man immer zwischen Institution, also einer Kirche oder Religion und zwischen den einzelnen Gläubigen, die sich dazuzählen unterscheidet. Adventist sein ist an und für sich noch nichts besonderes, erst wenn man den persönlichen Glauben lebt, dann wird's was. Genauso gilt das natürlich auch für Katholiken oder andere Religionen. Nur weil man in einer Institution wie dem Papsttum prophetisch etwas erkennt, oder eben in Amerika, deshalb ist der einzelne Katholik, mit dem ich zusammentreffe, oder der Amerikaner, noch lange nicht auf dem falschen Weg, da das eben etwas sehr persönliches ist. Insofern denke ich identifizieren sich Adventisten auch nicht mit Ted Wilson oder mit Amerika, sondern mit Jesus. Ich kann zwar nicht von jedem einzelnen sprechen, aber in der Glaubensüberzeugung kommt das raus.

      Ich hoffe, dass ich nicht zu kompliziert geschrieben habe... :rolleyes:

      LG

      Tricky
    • hallo Tricky

      wenn ich deine Ausführung, deine Predigt aus Nr. 8 lese, dann erkenne ich mehr, dass es darin also ausschließlich eine gemeindeinterne Aufgabe ist, Prophetie und Weissagung als solche zu erkennen und zu bestätigen?!

      Dies würde aber doch bedeuten, bringt jemand vollkommen neuen Gedanken und neue Aspekte an, was ja auch zum Wesen der Weissagung und Prophetie gehört, dann gibt es bereits schon andere innerhalb der Gemeinde, die imstande sein müssen, dies auch zu erkennen und für falsch oder richtig zu halten und zu erklären.

      Ich meine, bei der prophetischen Gabe, die sich ausschließlich um die zwischenmenschlichen belange, also Erbauung, Aufmunterung, Trost, und andere Dinge handelt, also jene, die erkennen, dass da vielleicht was schief läuft in der Gemeinde und zugleich aber auch wissen, wie man dies begegnen kann usw... ist das sicherlich auch nicht so schwierig, da kann man die Bibel in jedem fall als Maßstab anwenden.

      handelt es sich aber um eine Erkenntnis, die dazu dient, den Zeitgeist im Sinne der prophetischen Weissagung erkennen zu wollen, also zu sagen, Kapitel 9 der Offenbarung bedeutet dies oder jenes, oder die 1260 Jahrtage beziehen sich auf dieses oder jenes Ereignis, dann meine ich, wird das schon schwieriger mit der Festlegung, was davon nun richtig oder falsch ist - weil hier die Bibel vor allem mit Bildern etwas beschreibt, also verschlüsselt darstellt, was dann folglich "alles Mögliche" beinhalten kann. Wer kann dann also von sich behaupten, und vor allem unter Zuhilfenahme welcher Prüfungsmethoden, ob diese Interpretation, also Auslegung richtig ist?
      ich denke da vor allem an die doch recht schwierigen Aussagen in der Offenbarung - die doch zum Großteil eigentlich ausschließlich die Endzeit betreffen - von der wir annehmen, dass wir uns darin befinden.

      Wie ist das also - auch eine Frage an die anderen in anderen Gemeinden - hast Du, habt ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht. Gibt es in euren Gemeinden welche, die sich offen dazu äußern und dazu stehen, dass sie etwas erkannt haben... oder ist es nicht viel mehr so, dass jene lieber den Mund halten und es tot schweigen, voller Angst, sie könnten als Irrlehrer und falscher Prophet hingestellt werden, obwohl sie in sich spüren, dass ihnen der heilige Geist quasi eine Aufgabe gibt. Ist es nicht so, wie auch Jesus schon hinwies, in der eigenen Gemeinde gilt ein Prophet nicht als Prophet, weil man die Person, also den Menschen beurteilt und daran festmacht, ob seine Prophetie richtig oder falsch ist.

      Gruß
      Seeadler
    • Danke dir, jetzt gehts mir wieder gut!

      Lieben Dank, Tricky,
      du hast mir mit deiner Aussage sehr geholfen, du hast ja Recht, ich kann nicht alle über einen Kamm scheren, letztendlich kommt es darauf an, woran man glaubt und wie man glaubt, egal welcher Nationalität! Tsss, manchmal sehe ich vor lauter Bäume den Wald nicht mehr! :)
      LG Stephi
      Eph. 2:8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es!
    • Stephi schrieb:

      Lieben Dank, Tricky,
      du hast mir mit deiner Aussage sehr geholfen, du hast ja Recht, ich kann nicht alle über einen Kamm scheren, letztendlich kommt es darauf an, woran man glaubt und wie man glaubt, egal welcher Nationalität! Tsss, manchmal sehe ich vor lauter Bäume den Wald nicht mehr!
      LG Stephi
      Das freut mich liebe Stephi, dass dir die Hinweise geholfen haben etwas Klarer zu sehen.

      Es wird wahrscheinlich noch öfter vorkommen, dass du in Zweifel bei gewissen Informationen oder Aussagen gerätst. Lass dich nicht entmutigen, Foschen, Suchen, Fragen, das gehört nun mal dazu. Und im Zweifelsfalle das Problem Jesus übermitteln und einfach bei IHM lassen. Zu seiner Zeit räumt der Heilige Geist mit den Zweifel auf. Ich hatte schon so viele AHA-Erlebnisse. Dinge, die mir nicht in den Kopf wollten, waren auf einmal total klar. Manchmal braucht man halt mehr Geduld als wir haben wollen. ;)

      LG Nachtperle

      ***
    • Seeadler schrieb:

      wenn ich deine Ausführung, deine Predigt aus Nr. 8 lese, dann erkenne ich mehr, dass es darin also ausschließlich eine gemeindeinterne Aufgabe ist, Prophetie und Weissagung als solche zu erkennen und zu bestätigen?!
      Wer oder was wären nach deinem Verständnis dafür zuständig, Prophetie und Weissagung zu erkennen und bestätigen? Was sind deine Kriterien für wahre Prophetie?

      Tatsache ist, dass man von einem Propheten entweder alle Aussagen als Prophetie anerkennt oder eben keine!

      Seeadler schrieb:

      Dies würde aber doch bedeuten, bringt jemand vollkommen neuen Gedanken und neue Aspekte an, was ja auch zum Wesen der Weissagung und Prophetie gehört, dann gibt es bereits schon andere innerhalb der Gemeinde, die imstande sein müssen, dies auch zu erkennen und für falsch oder richtig zu halten und zu erklären.
      Du kennst doch zumindest die Vorgangsweise der STA in dieser HInsicht, oder?

      Seeadler schrieb:

      handelt es sich aber um eine Erkenntnis, die dazu dient, den Zeitgeist im Sinne der prophetischen Weissagung erkennen zu wollen, also zu sagen, Kapitel 9 der Offenbarung bedeutet dies oder jenes, oder die 1260 Jahrtage beziehen sich auf dieses oder jenes Ereignis, dann meine ich, wird das schon schwieriger mit der Festlegung, was davon nun richtig oder falsch ist - weil hier die Bibel vor allem mit Bildern etwas beschreibt, also verschlüsselt darstellt, was dann folglich "alles Mögliche" beinhalten kann. Wer kann dann also von sich behaupten, und vor allem unter Zuhilfenahme welcher Prüfungsmethoden, ob diese Interpretation, also Auslegung richtig ist?
      ich denke da vor allem an die doch recht schwierigen Aussagen in der Offenbarung - die doch zum Großteil eigentlich ausschließlich die Endzeit betreffen - von der wir annehmen, dass wir uns darin befinden.
      Ich denke, ein Merkmal wäre, dass ein wahrer Prophet nicht fragt ob es so sein könnte, oder eventuell doch nicht. Ein wahrer Prophet gibt einfach seine Vision, die er von Gott erhält weiter. Punkt!


      Seeadler schrieb:

      Wie ist das also - auch eine Frage an die anderen in anderen Gemeinden - hast Du, habt ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht. Gibt es in euren Gemeinden welche, die sich offen dazu äußern und dazu stehen, dass sie etwas erkannt haben... oder ist es nicht viel mehr so, dass jene lieber den Mund halten und es tot schweigen, voller Angst, sie könnten als Irrlehrer und falscher Prophet hingestellt werden, obwohl sie in sich spüren, dass ihnen der heilige Geist quasi eine Aufgabe gibt. Ist es nicht so, wie auch Jesus schon hinwies, in der eigenen Gemeinde gilt ein Prophet nicht als Prophet, weil man die Person, also den Menschen beurteilt und daran festmacht, ob seine Prophetie richtig oder falsch ist.
      Ich habe keine Erfahrung, weil in unserer Gemeinde sich noch niemand als Prophet sah. Zumindest nach meinem Wissen nicht. Du bist der erste, der das eventuell beansprucht.

      Was mich mehr stört ist die Tatsache, dass du den Adventisten immer wieder Kadavergehorsam unterstellst. Sie trauen sich nichts sagen, sie wagen es nicht offen zu ihren Ansichten zu stehen, sie haben Angst als Irrlehrer oder falscher Prophet zu gelten usw.

      Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich weder vor dem Unionsvorstand, noch vor der Gemeinde oder sonst wo schweigen muss, wenn ich mal eine "nicht übliche" Ansicht habe. Ich darf ohne Angst frei sagen, ja sogar diskutieren, zurückreden, wenn mir etwas nicht klar ist oder ich etwas anders verstehe. Ich brauchte bis heute nie zu fürchten, dass ich deshalb als Irrlehrer galt oder als falscher Prophet. Und ich kann dir auch sagen warum: Weil ich meine Ansichten nie als neue oder absolute Wahrheit an den Mann bringen will.

      Ich bin außerdem überzeugt, dass solche "Propheten" nicht von vornherein als Spinner oder Irrlehrer abgekanzelt werden, sondern dass man solchen "Neuerungen" auf den biblischen Grund geht. Und ein Nichtannehmen sollte akzeptiert werden. Wenn es eine wahre Prophetie ist, wird Gott es nicht zulassen, dass sie im Nichts verschwindet!

      ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nachtperle ()

    • Gibt es in euren Gemeinden welche, die sich offen dazu äußern und dazu stehen, dass sie etwas erkannt haben..
      Bei der letzten Generalkonferenz haben die "Delegierten der deutschen Vereinigungen" meines Wissens geschlossen unisono bei der Abstimmung "Schöpfungsbericht in buchstäblichen sechs Tagen JA/NEIN" allesamt öffentlich für "NEIN" gestimmt. "Quo vadis STA in Deutschland"?
      Y.
    • Nachtperle, wenn das so einfach ist, wie du das mir klar zu machen versuchst, dann haben wir offensichtlich wirklich keine wahren Propheten in den Gemeinden. Dann bleibt Ellen G. White offensichtlich die einzigste, die eine Reihe von Visionen hatte ... und alle anderen zitieren dies nur ständig in ihren Aussagen im Rahmen vorsichtiger Prophetie, sie lehnen sich quasi an diese Aussagen an.

      Doch dies wäre, wenn wir tatsächlich in der Endzeit sind, nicht biblisch, denn gemäß den Endzeitreden müsste es nur so wimmeln von Menschen mit prophetischer Gabe und Weissagung; eigentlich bräuchte ich die Stellen dazu nicht nennen, wir kennen sie alle, ich tu´s trotzdem
      Offb 10,11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

      Joe 3,1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.

      Apg 2,17 .18»Und
      es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich
      ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure
      Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.

      ich denke, diese Texte sagen überdeutlich, dass es nicht nur ein Prophetin geben kann. Doch wie du ja schon selbst spöttelst in meine Richtung, in dem Moment, wo sich jemand meldet und von sich meint, dass er Visionen hat - so wird dies sicherlich nicht selten schon im Vorfeld abgewürgt, weil ja nicht sein darf, was nicht sein kann - doch nicht von dieser oder jener Person.

      Darum kann ich mehr gut vorstellen, dass solche Menschen dann ihre Gemeinden verlassen, und dies eben in anderer Form verlautbaren. Denn schließlich ist dies eine solch schwierige Situation, in der jeder selbst zunächst einmal mit sich ringt, ob dies sein kann, so, wie auch biblische Propheten zögerten, weil sie wußten, wie das Volk auf sie reagieren würden.... dies hat sich heute auch nicht geändert.

      Ich denke, ein Merkmal wäre, dass ein wahrer Prophet nicht fragt ob es
      so sein könnte, oder eventuell doch nicht. Ein wahrer Prophet gibt
      einfach seine Vision, die er von Gott erhält weiter. Punkt!
      woher weißt du das, hast du das miterlebt? Glaubst du nicht, dass solche Menschen erst einmal mit sich selber Kämpfen ob der Verantwortung, die sie spüren, wenn sie dies weitergeben wollen, und dass sie dann lieber sagen, nein ich tu´s doch nicht... und sich dann doch irgendwann durchringen... aber bestimmt nicht in dieser Sicherheit, wie du sie hier darstellst.

      Tatsache ist, dass man von einem Propheten entweder alle Aussagen als Prophetie anerkennt oder eben keine!
      worin machst du dies als Tatsache fest? Denkst du nicht, dass auch ein Prophet nicht nur Visionen hinsichtlich der Gemeinde hat, sondern vor allem erst einmal hinsichtlich auch seiner Person selbst, und wo er dann unterscheiden muß, ist dieses, was er prophetisch sieht nur für ihn selbst bestimmt, oder eben für die Gemeinde.

      Was mich mehr stört ist die Tatsache, dass du den Adventisten immer
      wieder Kadavergehorsam unterstellst. Sie trauen sich nichts sagen, sie
      wagen es nicht offen zu ihren Ansichten zu stehen, sie haben Angst als
      Irrlehrer oder falscher Prophet zu gelten usw.
      vielleicht liegt das daran, dass ich solche Erfahrungen gemacht habe in meiner Gemeinde, aber auch nicht nur dort. Weißt du, wenn ich so wäre, wie manch andere auftreten, dann hätten jene menschen auch kein Vertrauen zu mir und würden sich auch nicht mit mir über solche Dinge unterhalten, weil sie annehmen müßten, dass sie verhöhnt, belächelt, oder beleidigt werden. So, wissen sie, dass ich sie ernst nehme, und auch erst einmal davon ausgehe, dass hier wirklich etwas in dieser Richtung vorliegt. Dann kann man immer noch in einem freundlichen Umgangston mit respekt und Achtung darauf hinweisen, was denn entweder die Bibel dazu sagt, oder was man selbst dazu denkt, wenn man zweifel hegt.


      Seeadler

      Mt 13,57 Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause.

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    • @Seeadler

      Ist man ein Prophet, ist es nicht die primäre Aufgabe des Propheten, explizit auf sich Aufmerksamkeit zu lenken, um von anderen Menschen erhört zu werden, sondern nur das zu tun, was Gott beauftragt. Und Gott wird schon offenbaren, was man tun oder sprechen soll. Und wenn die Menschen dann immer noch nicht auf den Propheten hören, dann ist das nicht das Problem des Propheten, sondern dieser Menschen gegenüber Gott. Ich will damit sagen, dass der Prophet sich keine Sorgen machen muss, wenn man ihn als Propheten nicht annimmt. Er soll sich nur die Sorgen machen, dass er auf solche Weise vor dem Volk auftritt, wie Gott ihn gesandt hat.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)