Wie liest man die Bibel "richtig"?

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    • Hallo Seeadler,

      Eigenartig, daß deine "Theologie" (= die Lehre von Gott??) auch bei stofi nicht so recht Anklang findet--gibt dir das nicht zu denken?
      ich glaube was Gott sagt, und ich kann lesen!
      aha----
      Der "Abend" und die anschließende "Nacht" drückt das Verborgene aus, das Unsichtbare!
      Der Morgen und der anschließende Tag drückt bei der Schöpfung aus, dass das, was geschaffen wurde, sichtbar wird im Licht des Tages, durch das
      Sehen und Erkennen
      tolle "Exeges" frei nach Seeadler?
      Wo hast Du denn das von Gott gelesen???----etwa in Offb. 23/2;?? :)

      das ist von mir nicht " persönlich anzüglich und beleidigend.." das ist einfach nur lustig--wär´s nicht so traurig.

      liebe Grüße dir aus Wien
      gute Nacht
      Yokurt
    • Yokurt

      Eigenartig, daß deine "Theologie" (= die Lehre von Gott??) auch bei
      stofi nicht so recht Anklang findet--gibt dir das nicht zu denken?
      ich habe kein Problem damit, wenn meine "Thesen", mein Verständnis der Schrift nicht den Anklang findet, wie du es ausdrückst - ich habe ein grundsätzliches Problem damit, wenn man dann persönlich und beleidigend wird, statt weiterhin sachlich zu argumentieren. Was dir gegen den Strich geht, ist ja, dass ich beispielsweise nicht auf die von dir vorgelegte Schiene eingehe, weil dies ja auch nicht meine Denkweise ist - wie wir ja schon längst festgestellt haben. Dies ist also nichts neues. Aber du wirst von mir nichts beleidigendes finden, es sei denn ich werde in diesem sinne wiederum angesprochen - ich denke, dann darf ich ebenso darauf reagieren.

      Was mich allerdings bei dir jetzt stutzig macht, du bist doch Adventist? Du kennst doch die nähere Auslegung mit den 2300 Abenden und Morgen und dass es hier um einen größeren prophetischen Zeitrahmen gibt, der etwas bestimmtes beinhaltet, worauf sich auch eigentlich die gesamte adventistisch prophetische Zeitrechnung stützt - und du gibst auf einmal Stofi recht, dass man dies so lesen muß wie es da steht?? Also doch keine einheitliche Lehrmeinung unter den Adventisten? Tage sind als Tage, egal ob prophetischer Natur oder nicht?
      Und ebenso die Sache mit Kapitel 2 der Genesis, die ich Stofi zu erklären versuchte. Auch hier meinst du also, dass es noch am gleichen "Schöpfungstag" regnete, bzw, das Wasser aus dem Boden kam, bzw ein Nebel aufstieg (wir wissen doch, dass der Nebel vor allem im Herbst und im Frühling aufsteigt, also in der Zeit des Frühregens und des Spätregens.
      Ich frage mich jetzt auch, warum du Stofi kritisiert hast, dass sie eben nicht die theologischen Bewandtnisse beachtet, die nun ja auch im Schöpfungsmythos zu beachten sind.



      Zitat Seeadler




      Der "Abend" und die anschließende "Nacht" drückt das Verborgene aus, das Unsichtbare!

      Der Morgen und der anschließende Tag drückt bei der Schöpfung aus, dass
      das, was geschaffen wurde, sichtbar wird im Licht des Tages, durch das

      Sehen und Erkennen
      tolle "Exeges" frei nach Seeadler?

      Wo hast Du denn das von Gott gelesen???----etwa in Offb. 23/2;?? :)

      Na, Zyniker, wie wär´s zum beispiel mit jenen Sätzen: erst: 1Mo 1,4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis
      dann : Eph 5,8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts;
      sowie: 1Kor 4,5 Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht
      bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der
      Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil
      werden.
      und vor allem auch:

      Eph 5,13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht aufgedeckt wird;
      Eph 5,14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.
      aber auch
      2Petr 1,19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

      oder hier der wohl berühmteste satz: Joh 1,5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.
      (Nebenbei noch dies: Joh 1,9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, )

      und hier auch eine daraus abzuleitende Antwort auf die Schöpfung: Joh 3,20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.


      Denn auch Gottes Werke, seine Schöpfung wird erst im Lichte sichtbar und erkannt, darum bricht durch das, was von Gott offenbart wird, das, was er geschaffen hat, der Morgen des Tages oder auch des Lichtes an. Das was Gott schuf, wird erst im Licht offenbart!
      was also fragst du nach einem theologischen Hintergrund auch im Bezug zur Schöpfungslehre, wenn du ihn dann doch wiederum verleugnest, wie du hier zu verstehen gibst?!

      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Hallo Seeadler und andere,

      Ich möchte an dieser Stelle Seeadler Recht geben, da man mit ihm sachlich nicht immer diskutiert, sondern beleidigend wird. Ich gebe zu, Seeadler stellt ungewöhnliche Behauptungen, für das adventistische "Standartverständnis" für einen oder anderen sogar "komische" Vermutungen. Aber er hat dazu Recht, keiner hat definiert, wie man die Bibel genau lesen soll, und das Thema ist genau passend, diese Regeln auszuarbeiten. Erst wenn diese Regeln da sind, können wir gewiss sagen, Seeadler hat mit seiner Vermutung Recht oder nicht. Aber bitte sachlich bleiben.


      @Seeadler

      Stofi, nimm als Beispiel die Schöpfungstage. Wie liest du sie denn? So, wie sie hier immer wieder verteidigt und verlautbart werden, als einen 24-Stunden-Tag? Wo bitte steht irgendwo in der Bibel etwas über die Dauer des Tages von 24 Stunden? Damit fängt es schon mal an. Gut, vernachlässigen wir hier die 24 Stunden und behaupten es sind 23 Stunden und 56 Minuten und ein paar zerquetschte Sekunden. Wo aber lesen wir in der Schöpfung, dass der Schöpfungstag einen Tag dauert? ich behaupte nirgends! Wir haben also hier ein weiteres Problem, warum ich die Frage stellen muss, wie lese ich die Bibel richtig?
      Ich würde die Frage umgekehrt stelle: wo steht in der ganzen Bibel, dass man die "Abende und Morgen" nicht als einen Tag lesen soll? Wichtig ist zu wissen, was die Juden selbst geglaubt haben, denn in diesem Kontext empfing Daniel die Vision von 2300 Abenden und Morgen. Soweit ich weiß, glauben die Juden aber daran, dass ein Schöpfungstag eben einen echten Tag andauerte, also es handelte sich um buchstäbliche Tage. Wäre dieses judische Verständnis von buchstäblichen Tagen falsch, müsste Gott vor der Prophetie von 2300 Abenden und Morgen zunächst mal eine Korrektur machen. Denn sonst würde Gott eine große Verwirrung schaffen.

      Angenommen, "Abende und Morgen" ist kein Tag. Was ist es dann? Wo wird sie definiert? Welchen Sinn macht die Prophetie von 2300 Abenden und Morgen, wenn wir diese nicht zählen können?

      In der Elberfelder-Üb. steht hier die Kommentar:

      Wörtlich 2300 Abend-Morgen. - Diese Angabe bezieht sich auf das ständige Opfer, das abends und morgens dargebracht wurde.

      Das wäre zwar noch keine vollständige Erklärung, aber zumindest ein Ansatz für die genommene Bezeichnung eines Tages, denn in Da 8.14 lesen wir vom Heiligtum und seiner Rechtfertigung, und dieses hat direkt mit dem Opferdienst zu tun.

      Wie lange ein Tag dauert - ob alle 24 Stunden, etwas mehr oder etwas weniger, spielt in meinen Augen keine Rolle. Ein Tag ist nicht über die 24 Stunden definiert, sonden über Sonnenunter- und aufgang. Es ist auch nicht möglich, einen Tag über die Uhrzeit (Stunden und Minuten) zu definieren, macht auch mathematisch keinen Sinn. Denn die Uhrzeit - wie wir Menschen sie festgelegt haben (mit 24 Stunden, 60 Minuten und 60 Sekunden) - ist keine absolute Größe, sie ergibt sich aus der Umdrehung der Erde um sich selbst und um die Sonne. Diese Zeit variiert ständig. Diese Größe kann nicht die Basis für prophetische Angaben sein. Ein Tag dagegen, definiert durch Sonnenunter- und Aufgang, ändert sich nicht.

      Von Abend und Morgen als Änderung des Tages bzw. als Größe innerhalb des Tages lesen wir zum Beispiel:

      3Mo 24.3 Ausserhalb des Vorhangs des Zeugnisses, im Zelt der Begegnung, soll Aaron sie beständig herrichten, vom Abend bis zum Morgen, vor dem HERRN: eine ewige Ordnung für eure Generationen.

      An dieser Stelle wurde den Israeliten klar, die Lampe soll über die ganze Nacht brennen.

      Weitere Stellen:

      4Mo 9.21 Und es kam vor, daß die Wolke [nur] vom Abend bis zum [nächsten] Morgen da war und die Wolke sich am Morgen erhob, dann brachen sie auf. Oder einen Tag und eine Nacht - erhob sich die Wolke, so brachen sie auf.

      4Mo 28.8 Und das zweite Lamm sollst du zwischen den zwei Abenden bereiten; wie das Morgen-Speisopfer und das dazugehörige Trankopfer sollst du es bereiten, ein Feueropfer von wohlgefälligem Geruch für den HERRN.

      5Mo 16.4 Und sieben Tage [lang] soll kein Sauerteig bei dir gesehen werden in deinem ganzen Gebiet. Und von dem Fleisch, das du am ersten Tag abends schlachtest, soll nichts über Nacht bleiben bis zum Morgen.

      5Mo 28.67 Am Morgen wirst du sagen: Wäre es doch Abend! und am Abend wirst du sagen: Wäre es doch Morgen!

      Ri 19.9 Dann erhob sich der Mann, um fortzugehen, er und seine Nebenfrau und sein Knecht. Aber sein Schwiegervater, der Vater der jungen Frau, sagte zu ihm: Sieh doch, der Tag nimmt ab, es will Abend werden. Übernachtet doch! Siehe, der Tag sinkt, übernachte hier und laß dein Herz fröhlich sein! Morgen früh könnt ihr euch dann auf euren Weg machen, und du magst zu deinem Zelt gehen.


      Diese Stellen zeigen, dass mit dem Kommen des Abends und Anbruch des Morgens ein neuer Tag beginnt, ein buchstäblicher Tag.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ist es nicht so, dass man Gott selber beleidigt, wenn man Ihm so eine unverständliche Ausdrucksweise unterstellt? Ist es nicht blasphemisch, wenn man aus Seinem Wort ein Gegenwort macht? Erniedrigt man nicht Gott mit solchen hirnrissigen Behauptungen, dass man Sein Wort ANDERS verstehen muss, als was da geschrieben ist? Im Puncto Es war Abend und es war Morgen.... der nächste Tag... Wie schon gesagt: die ganze Natur ist darauf programmiert, der Biorytmus der Lebewesen und auch der Flora. Alles funktioniert im 24 St. Takt....Abend, Nacht, Morgen, Tag. So läuft es nach Gottes Ordnung..... und Gott ändert sich nicht. Auch Seine Natur-Gesetze nicht.

      Es ist mühsam Gott zu verteidigen vor Menschen, die Gott noch nicht verstanden haben und es anscheinend auch nicht wollen (siehe Beweis oben). Gegen Windmühlen muss man nicht kämpfen, Jesus hat "es" auch gesagt und vorgemacht.

      WENN man Gott glaubt, dann vertraut man Ihm auch. Welche Gedanken Verrenkungen muss man tun, um aus der EINFACHEN, für ALLE MENSCHEN verständlichen Aussage der ersten Kapitel der Bibel - eine völlig unverständliche, auf den Kopf gestellte Theorie zu produzieren?!!!! DAs ist unglaublich, wie hochmütig ein Mensch sein kann, der das Wort Gottes mit solchen Methoden ins schlechte Licht stellen will... und somit auch seinem Autor der Autorität beraubt.

      @Seeadler
      Sorry, seeadler, das Totschlagargument, man würde beleidigend, zieht nicht. Man benutzt sanfte Worte gegenüber denen der Bibel. Sie schreibt, wer das Wort Gottes verdreht, verändert, etwas dazu gibt oder weg nimmt, wer falsches lehrt..... für den wäre es besser, gar nicht erst geboren zu werden, oder dass man ihm einen Mühlstein um den Hals bindet und in die Tiefe wirft, oder dass so einer mit dem ewigen Feuer "bestraft" wird. ...

      ICh glaube, es ist nicht ganz klar, wir man Gott mit solchen Theorien erniedrigt. Und Satan bemüht sich ja von Anfang an, Gott bei den Geschöpfen klein zu machen. Es fängt ja harmlos und klein an, aber es kann sich im Kopf einnisten, so, dass man später im Leben Gottes Gebote und Seinen Willen auch als nicht so wichtig, nicht so ernst, total anders auslegen darf.... usw. Ich bin davon überzeugt, dass Gott bei sowas richtig zornig ist, weil man in dem Kampf Satan gegen Jesus eigentlich dem SAtan in die Karten spielt.

      Entschuldige, das soll nicht beleideigen, das soll evtl. aufrütteln. Wer ist der gläubige Christ, der beleidigt ist? Welcher Christ stellt sich so hoch, dass er sich das Recht heraus nimmt, beleidigt zu sein? Frag mal Jesus, was Er so dazu sagen würde.
      peace
    • Yokurt schrieb:
      +) bei dir ist in #6 "Bei Mose die ganze Wahrheit und die Säule unseres Glaubens ganz detailliert beschrieben" (mit Theologie oder nicht?)

      auf solcher Basis soll Exegese, als Textauslegung betrieben werden? viel Erkenntnis wünsche ich----


      Yokurt ich finde deine Fragen und Überlegungen sehr interessant. Trotzdem muss ich dir sagen, dass du gleichzeitig leider ein bisschen arrgoant für mich rüber kommst nur weil man deinen Überlegungen nicht ganz folgen will. Du kannst noch so gute Gedanken haben, wenn du das Wissen und die Demut nicht hast anderen deine Erkenntnisse weiter zu vermitteln, dann ist dein Wissen überhaupt gar nichts wert. Jesus hat sich oft so ausgedrückt, sodass die anderen ihn verstehen konnten. Vieles hat er dabei oft für sich behalten weil die Menschen noch nicht bereit für seine Erkenntnisse waren. Wenn er sie gesagt hätte, hätte das nur Streit und Leid mitgebracht. Es ist viel wichtiger sich das Wissen anzueignen wie man mit Menschen in Gesprächen umgeht anstatt auf großer Lehrer zu machen. Das sind meine jahrelangen Beobachtungen aus christlichen Foren.

      Ich wollte lediglich zuerst meine Methode weitervermitteln wie ich mit der Bibel umgehe. Jeder kann ja seine persönliche Methode hier kundtun und dann können wir schauen wo die Gemeinsamkeiten und wo die Differenzen sind. Und natürlich hat die ganze Bibel mit Theologie zu tun aber aus dem Zusammenhang müsstest du schlaue Nuss doch bestimmt herausfinden was ich mit dem Begriff "Theologische Bücher" gemeint habe den ich übrigens schon erklärt habe. Ich hab ja mehr als nur einen Beitrag geschrieben.

      P.S. Ich denke das Thema Schöpfung wurde schon in genügend anderen Themen diskutiert.
    • Hallo, Seeeadler,
      ----ich habe ein grundsätzliches Problem damit, wenn man dann persönlich und beleidigend wird,---
      +) dieses dein Problem ist mir bekannt,----- ich fühle mich nicht wirklich davon angesprochen,
      +) wer entscheidet denn objektiv mit welchem Maßstab wann die Grenze des "beleidigens" erreicht oder überschritten ist??
      +) "schmarrn", wie stofi herzhaft meinte, empfinde ich vollkomen zu Recht, warum? Sie hat den Inhalt deiner Behauptungen definiert, was Du sehr genau von "persönlich beleidigend" unterscheiden müßtest usw.
      Was dir gegen den Strich geht, ist ja, dass ich beispielsweise nicht
      auf die von dir vorgelegte Schiene eingehe, weil dies ja auch nicht
      meine Denkweise ist
      +) auch das hatten wir schon zur Genüge.
      +) Neues erfahren wollen und gleichzeitig auf seiner alten "Denkweise" beharren wollen ist halt nicht möglich.
      +) Nochmal: Du wolltest erfahren, wieso sich unser biblisches "Textverständnis" so oft unterscheidet, ---nicht ich.
      Bei aufmerksamen Lesen so mancher Beiträge hier von anderen Usern würden dir dazu schon einige Hinweise auffallen.

      Da Du also auf meine Gedankengänge ---zu deinem!! besseren Verständnis ---nicht eingehen willst, wieso Du zu derart unbiblischen (nicht nur unadventistischen) Bibeltextverständnis kommst, werde ich versuchen zukünftig nicht mehr auf deine eigentlichen (Fehl) Ursachen eingehen (eine -diskussion darüber lehnst Du ja) sondern lediglich dein biblisch falsches Ergebnis deiner Aussagen ggf. aufgreifen und aus meiner Sicht richtig stellen.

      liebe Grüße dir aus Wien
      Yokurt
    • Hallo Jonajim,

      tut mir leid,----schon wieder komme ich (für dich) lehrhaft etc rüber.

      Lies bitte dein angeführtes "Zitat" und prüfe es mit dem "Originalzitat" von mir bzw. den Zusammenhang in welchem ich dieses Zitat gebrauchte.
      Mein Zitat kritisiert nicht deine Aussagen, ----

      ein gutes Beispiel übrigens zum Thema "Weitervermitteln" und deiner Kritik.

      Sehr oft kritisiert der "Empfänger" den Vermittler nur deshalb weil er die Botschaft nicht verstanden hat.
      l.g.Y.
    • stofi, ich sehe und erkenne, dass du nicht bereit bist, das anzunehmen, was der Moderartor empfohlen hat. Du bleibst also bei deinem alten Stil und behauptest dreist, dass du nicht anmaßend und beleidigend wirst.... . wie gesagt, es hat wirklich wenig Sinn, etwas verständlich zu erklären, wenn mit solchen Argumenten, wie du sie dann anbringst, vom eigentlich Sinn der Diskussion abgelenkt wird. Nein, du setzt sogar noch einen drauf, und versuchst mich sogar der Irrlehre zu überführen, eine Methode, die leider auch schon Yokurt angewendet hat, indem er behauptete, dass meine Gedanken gefährlich seien und einer Irrlehre den Weg bereiten würde.

      ich frage gerne in die Runde, vor was habt ihr eigentlich Angst? ich dachte, man ist felsenfest im Wort Gottes gegründet. Da können einen doch solche Überlegungen, die ein wenig abstraktes Denken voraus setzen nicht wirklich etwas anhaben?!.

      Seeadler
    • @Stofi

      Die Bibel ist damals nicht schwer geschrieben worden, aber aufgrund dessen, dass wir die Sprache in ihrer ursprünglichen Form samt dem Kontext nicht mehr vollumfänglich beherrschen, entsteht für uns ein Problem mit dem richtigen Verständnis der Bibel. Und dass es so viele Konfessionen gibt, so viele ehrlich gesuchende Menschen, die doch zu unterschiedlichem Schriftverständnis kommen, ist ein Beleg dafür.

      Es ist nicht alles so leicht, wie du dir denkst. Ein Moslem kann dir genügend Widersprüche in der Bibel finden. Versuche sie zu lösen, wenn du meinst, das wäre einfach. Oder die Stellen von Paulus im Galaterbrief, wo er sagt, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz sind und ähnliche Stelle, versuche sie zu erklären, was er darunter meint.

      Ja, die Bibel ist zu ihrer Zeit verständlich geschrieben worden. Aber leider leben wir in einer anderen Zeit und beherrschen diese Sprache und die vielen Zusammenhänge nicht mehr. Bitte beachte das.

      Wenn alles so leicht wäre, hätten wir die Theologie-Professoren nicht nötig, die forschen. Aber ihre Bücher liest du ja, um für sich die Antworten zu finden. Eben dieses Suchen und Forschen - das ist notwendig, um die Wahrheit zu erkennen. Heute habe ich bei E.White gelesen, sie schrieb, dass die Wahrheit manchmal tief im Ackerboden der Buchstaben begraben ist, und für ihre Erkenntnis bedarf es neben der Hilfe des Heiligen Geistes eines fleissigen Forschens.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jacob d.S.

      Es ist wohl nicht schwer, in JEDER Sprache das Wort "Abend" und das Wort "Morgen", und "Tag" als solche auch zu verstehen. Und das ist genau das, was mich immer wieder mit dem heiligen Zorn erfüllt: dass man einfache, normale , logische und durchaus gängige Worte und Aussagen sowas von zerschnipselt und mit dem Mixer der Theologen sowas von verquillt, dass am Ende ein anderer Planet daraus kommt. Man führt sich dabei auch noch auf, als wäre die sogenannte neue Erkenntnis direkt vom Himmel gekommen.

      Es ist kein Argument, dass sie damals "parallaktisch" gesprochen haben und dass sie mit "Abend" eigentlich die "Wolke" gemeint haben, und dass wir das ganze heute nicht verstehen können, ohne das studiert zu haben......... so ein blubb aber auch, brrrr!"

      Immer noch lässt man Gott und Seinen Hl. Geis außen vor. WO ist der Glaube? WO ist eigentlich Gott-Vater, der ALLMÄCHTIGE Schöpfer? Ahaaaa, nicht in der Bibel, sondern auf den Theologie-Schulen.

      Ehrlich?: je mehr Theologe ich höre, desto mehr dicke, rote Ausrufezeichen habe ich vor den Augen. Nichts gegen Theologie, aber ALLES gegen die NEUE THEOLOGIE!!

      Es ist ein Unterschied, ob mir jemand etwas sagt, der mit Gebet und Fasten die Schrift studiert und den HG hat, oder jemand, der nur schlaue Bücher liest und sich in "der Badewanne" etwas einfallen lässt.

      Denn: "Man kann sich ALLES heraustheologisieren und man kann sich ALLES herausphilosophieren.

      das einzige, was man tun müsste ist Beten, Fasten, mit dem HG die Bibel studieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • @Stofi

      Deinen "heiligen Zorn" kann ich verstehen. Aber leider, selbst wenn du siehst, dass jemand aus deiner Sicht die Bibel so dermaßen verkehrt auslegt, bis hin zu "Perversion", du trotzdem die Ruhe bewahren und - was wichtiger ist - auf der sachlichen Ebene bleiben kannst.

      Denn: "Man kann sich ALLES heraustheologisieren und man kann sich ALLES herausphilosophieren.
      Das ist eben nicht so. Man kann nicht aus "Abend" eine "Wolke" machen, und dies läßt sich auf biblischer Ebene zeigen. Man muss nur wissen, wie das geht. Bevor man beginnt, die Bibel auszulegen, soll man den terminologischen Aspekt klären. Und hier haben wir einen solchen Fall: was ist unter "Abend und Morgen" gemeint? Für was steht der "Tag" in dem Schöpfungsbericht? Theologisch läßt sich zeigen, dass es keine "Wolke" sein kann. Und diese theologische Sachlichkeit ist hier gefragt, auch dann, wenn die besten Akrobaten gegen die Bibel auftreten.

      winkexD13nei
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • das einzige, was man tun müsste ist Beten, Fasten, mit dem HG die Bibel studieren.
      Stofi, und wie ich dich mittlerweile einschätze muss dann genau das dabei herauskommen, was du schon selbst weißt und selber nachvollziehen kannst... denn alles andere, was deinem Denken, deiner Erkenntnis widerspricht kann ja nicht vom Heiligen Geist sein?! :)

      @Jakob d.S.
      Deinen "heiligen Zorn" kann ich verstehen. Aber leider, selbst wenn du
      siehst, dass jemand aus deiner Sicht die Bibel so dermaßen verkehrt
      auslegt, bis hin zu "Perversion", du trotzdem die Ruhe bewahren und -
      was wichtiger ist - auf der sachlichen Ebene bleiben kannst.
      hast du´s schon mal mit Erdnussöl in der Pfanne probiert? Wird wunderbar heiß, heißer als alle anderen Fette und hat den Vorteil, es umschließt sofort die Poren, damit es nicht zu fettig gegessen wird. :whistling: . Eigentlich hast du Stofi mit dieser Aussage Öl dargereicht..... oder denkst du mittlerweile auch so, dann lass das mal lieber, denn ich kann damit ganz gut umgehen. Ich koche und brate immer sehr heiß.

      @Stofi, im Beitrag Nr. 22 habe ich diesbezüglich einige ausgewählte biblische Texte rein gestellt, die sowohl Yokurt als auch du beflissentlich überlesen haben, um dir das zu veranschaulichen, wie ich das mit den Abenden und Morgen meinte. Im übrigen hatte Yokurt selbst auch von der theologischen Komponente des Schöpfungsberichtes geschrieben, die er hier sicherlich aus Gründen, die mittlerweile erkennbar sind, dann doch lieber nicht ansprechen wollte.

      Aber ich möchte dich gerne darauf aufmerksam machen, dass ich diesen thread eröffnet habe, und ich deshalb auch meine Gedanken hier vorbringe. Wenn die Moderation hier eine Gefahr sieht und andere schützen muß vor eventuellen Irrlehren, dann wird sie diesen thread schon sperren. Ich denke, da kannst du ganz beruhigt sein.

      übrigens @Jakob, danke dass du hier einige Bibelstellen die Begriffe "Abende und Morgen" betreffend im Beitrag Nr. 23 rein gesetzt hast. Sie eignen sich sehr gut, im Sinne dieses threads näher analysiert zu werden, was ich noch tun werde.

      Stofi, wenn ich deine Worte richtig interpretiere, dann müsste mich aufgrund meiner Unverfrorenheit, so mit dem Wort Gottes umzugehen, augenblicklich der Schlag treffen, möchtest du das?
      vielleicht passiert das ja, man kann nie wissen.


      lieben Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Seeadler schrieb:

      ich frage gerne in die Runde, vor was habt ihr eigentlich Angst? ich dachte, man ist felsenfest im Wort Gottes gegründet. Da können einen doch solche Überlegungen, die ein wenig abstraktes Denken voraus setzen nicht wirklich etwas anhaben?!.
      Mitnichten Angst!!!, wir möchten aber auf Anraten Gottes auch nicht mit unsinnigem Stoff die Zeit vergeuden. DU kannst uns in der Tat NICHTS anhaben mit deinen eigenen, unwahren Theorien. Sich aber darüber zu unterhalten, ob ABEND bei der Schöpfung auch Abend heißt oder ob der Tag anders als 24 Stunden gedauert hat.... ist schon sehr unsinnig und geht ganz klar gegen die Biblischen Aussagen. Und DAS brauche ich weder zu beweisen, noch mich darüber zu streiten. Jeder kann doch lesen. Nur du brauchst zum Lesen der Hl. Schrift einen komischen Filter. Aber das ist allein DEIN Problem. Sei nun glücklich damit, aber sei nicht sauer auf die, die dir nicht beipflichten und sich nicht scheuen Irrtum auch bei Namen zu nennen.


      .
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat

      ....Und diese theologische Sachlichkeit ist hier gefragt, auch dann, wenn die besten Akrobaten gegen die Bibel auftreten.
      ...nein, sehe ich nicht so. Ich bin ein gläubiger Mensch, ich muss der Welt das Ewige Evangelium bringen und ein guter Zeuge für Gott und Jesus sein. Ich würde mich fast schon "versündigen", wenn ich die kostbare, von Gott geschenkte Zeit anstatt zu meiner Heiligung, zur hoch Theologischen Diskussionen verplempern würde, ob "Adam 5 oder 7 Finger hatte" oder über anderen Unsinn. Gott hat nicht auf 3 oder 9 mal etwas geschaffen oder verändert. Es gibt andere, sehr wichtige Themen, die Inhalt unseres Lebens sein sollen oder würdig sind, sich darüber ernsthaft zu unterhalten....
      denn es soll zu etwas gut sein, es soll aufbauend sein aber nicht zerstörend.

      Satan will es - unsere kostbare Zeit mit scheinheiligen Themen füllen, damit wir das Wesentliche, grade in der so wichtigen Vorbereitungszeit, einfach übersehen. Dabei macht er sie mit den Worten "tiefe Theologie", "Erkenntnis", usw. nur zum Schein heilig und zum Schein wichtig.

      "Lieber Timotheus, bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von allem gottlosen Geschwätz und dem leeren Gerede von Leuten mit ihrer angeblich so neuen Erkenntnis.
      Manche sind schon vom Glauben abgekommen, weil sie sich darauf eingelassen haben. Gottes Gnade sei mit euch allen" (Bibel)
      ..
    • hallo Jakob,

      ich möchte auf einige Bemerkungen deinerseits aus Beitrag Nr. 23 eingehen:

      Ich würde die Frage umgekehrt stelle: wo steht in der ganzen Bibel, dass man die
      "Abende und Morgen" nicht als einen Tag lesen soll?
      dies ist für mich nicht der Gegenstand der Untersuchung, ob damit ein Tag gemeint ist; dies halte ich in diesem fall nicht so ausschlaggebend; vielmehr interessiert mich die Frage, warum der Schreiber hier nicht einfach von "Tagen" gesprochen, respektive geschrieben hat. Denn ich bin davon überzeugt, dass nichts in der Bibel ohne Grund so formuliert wird, wie wir es nachlesen können (sofern es richtig übersetzt ist - dass es dies manchmal offensichtlich nicht ist, bleibt für mich ein sehr großes Fragezeichen, was ich nicht nachvollziehen kann).

      Ich denke nach wie vor, dass mit dieser speziellen Formulierung etwas bestimmtes ausgedrückt werden soll - und was das ist, habe ich ja nun auch schon angesprochen.

      Angenommen, "Abende und Morgen" ist kein Tag. Was ist es dann? Wo wird sie
      definiert? Welchen Sinn macht die Prophetie von 2300 Abenden und Morgen, wenn
      wir diese nicht zählen können?
      nun ja, hier bringst du zwei verschiedene Probleme zusammen, die ich eigentlich gar nicht zusammen betrachten wollte. denn dieses "Jahr-Tags-Prinzip ist eine spezielle adventistische Verständnisvariante der prophetischen Zeitrechnung, auf die ja auch das Jahr 1843/44 beruht und hat aber nicht direkt etwas mit der Definition Abende und Morgen zu tun. Ich hatte dies angeführt, weil ich davon ausging, dass dies die einzigste Stelle sei - die mir bisher über den Weg gelaufen ist - wo diese auffällige Formulierung Abende und Morgen vorkommt. Da hst du mich ja mit deinem Beitrag nr. 23 eines besseren belehrt. Dafür bin ich dir auch dankbar.

      nun kommen wir zu deinen Bibelstellen:
      3Mo 24.3 Ausserhalb des Vorhangs des Zeugnisses, im
      Zelt der Begegnung, soll Aaron sie beständig herrichten, vom Abend bis zum
      Morgen, vor dem HERRN: eine ewige Ordnung für eure
      Generationen.


      An dieser Stelle wurde den Israeliten klar, die
      Lampe soll über die ganze Nacht brennen.
      Andeutungsweise hast du hier mit deiner eigenen Erklärung bereits die Schlüsselerklärung formuliert, um die es mir auch geht. "sie soll über die ganze Nacht brennen". das heißt, im Finsteren soll Licht erscheinen und das Dunkel verdrängen. Das Licht soll auch da hin kommen, wo es natürlicher Weise nicht anzutreffen ist.

      was dem vorliegenden Problem noch mehr erklärendes Gewicht gibt ist jene Aussage von dir:

      Wörtlich 2300 Abend-Morgen. - Diese Angabe bezieht
      sich auf das ständige Opfer, das abends und morgens dargebracht wurde.
      kurioser Weise gibt es hier einige Auslegungsspezialisten, die deshalb annehmen, dass es dann keine 2300 "tage" sein können, sondern nur die Hälfte, als 1150 Tage. Dies nur am Rande. Für mich wesentlich ist das Opferungsritual, welches quasi diesen speziellen Zeitraum in sich schließt von Abend bis Morgen, entsprechend auch der sache mit dem Spätregen und dem Frühregen, also vom Herbst bis Frühling. oder einfacher ausgedrückt und in vielen ländlichen Gegend beobachtbar der Abendnebel und der Morgennebel, der wiederum gerade in den Jahreszeiten Herbst und Frühling verstärkt auftritt. Hier sollte man korrekter Weise untersuchen und erfahren wollen, um was für rituelle Opfergaben es sich jeweils beim Abend- und Morgenopfer handelt. denn sie geben wiederum Aufschluss über den Sinn dieser zeitlich bedingten Opferung.

      allerdings haben wir hier bei diesem folgenden Vers ein Problem, der der möglichen Interpretation eine vollkommen andere Bedeutung geben kann. denn du zitierst aus irgend einer Bibel diesen vers:

      4Mo 9.21 Und es kam vor, daß die Wolke [nur] vom
      Abend bis zum [nächsten] Morgen da war und die Wolke sich am Morgen erhob, dann
      brachen sie auf. Oder einen Tag und eine Nacht - erhob sich die Wolke, so
      brachen sie auf.
      während in meiner Lutherbibel folgender Vers steht:


      21 Wenn
      die Wolke da war vom Abend bis zum Morgen und sich dann erhob, so zogen
      sie weiter; oder wenn sie sich bei Tage oder bei Nacht erhob, so
      brachen sie auch auf.
      dies ist eine vollkommen andere Aussage, die sich auch erst mit dem Folgevers auflöst, also zeigt, dass der vorangegangene Vers von dir inhaltlich falsch ist, wenn man diesen deuten möchte:

      Wenn sie aber zwei Tage oder einen
      Monat oder noch länger auf der Wohnung blieb, so lagerten die Israeliten
      und zogen nicht weiter; und wenn sie sich dann erhob, so brachen sie
      auf.
      hier spielt also ebenfalls die Länge eines Tages keine Rolle, sondern nur das Absenken und das Heraufheben der Wolke!

      die anderen von dir genannten Verse haben nur indirekt etwas mit dieser sonderbaren Definition zu tun. Für mich aus diesem, was ich nun hier und schon vorher erwähnt habe, klar ersichtlich ist die Quintessenz: Für den Menschen ist es wichtig, dass er im Licht des Tages agiert und somit all das, was er tut offenbar wird vor jedermann; während er in der Zeit zwischen dem Abend und dem Morgen ruhen soll - es sei denn, Gott fordert ihn ausdrücklich auf, auch in der Nacht etwas zu tun.

      Ergo gilt für Gott wiederum, dass diese Zeiteinteilung keine Bedeutung hat, er kann unabhängig dieser natürlichen Zeiten agieren und tut es auch. Für ihn ist es nicht maßgeblich ob es Abend oder Morgen ist - und dies können wir an mehreren Stellen in der Bibel nachvollziehen - siehe auch den bedeutsamen Kampf jakobs mitten in der Nacht mit dem "Engel des Herrn"... und was hier in meinem Sinne wesentlich ist, Er erkannte den Herrn nicht, weil es Nacht war!!

      Darum, in der Schöpfungsgeschichte zeugt diese Definition von dem Wirken Gottes im Unsichtbaren in dem für uns nicht nachvollziehbaren geheimnisvollen Bereich seiner speziellen Schöpfung. Es bleibt uns damit verborgen, wie ER etwas schafft, wie ER etwas kreiert, also schöpferisch tätig ist - und wir bekommen es erst mit dem LICHT des Tages als etwas Fertiges offenbart. Etwas Fertiges, was aber gemäß Kapitel 2 derGenesis durchaus noch die Fähigkeit besitzt und mitbekommen hat, sich weiter zu entwickeln.
      Darum umschreibt der Zeitraum von Abend bis Morgen speziell in der Schöpfungsgeschichte jeweils das unsichtbare für uns nicht nachvollziehbare verborgene Wirken Gottes; und am Morgen im LIcht (Jesus Christus) der ERKENNTNIS wird uns bewusst, dass dies von Gott kommt, was da geschaffen wurde.

      Gruß
      seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Hallo Stofi,

      dein "heiliger Zorn"--auch wenn er gegen dich als "Totschlagargument" verwendet wird um nicht inhaltlich auf deine Aussagen eingehen zu müßen----kann ich gut nachempfinden.
      Nichts gegen Theologie, aber ALLES gegen die NEUE THEOLOGIE!!
      das ist der Punkt:
      +) ohne Beachtung und Anwendung "biblischer Theologie" (incl. Textauslegung etc) gibt es kein Verständis dessen, was uns Gott in der Bibel sagen will. (Das darf nicht gegen Fasten/Gebet etc "ausgespielt werden wollen!!)

      +) DIESE Theologie ist also das unverzichtbare Werkzeug um einerseits zu haltbaren biblischen Aussagen zu kommen und andererseits um "Behauptungen" eben mit diesem Werkzeug auf biblische Korrektheit zu überprüfen. Diese Regeln ---wie falsche Propheten, Irrlehrer, Irrlehren etc überführt worden sind---kanst Du schon in der Bibel selbst nachlesen--
      ======================================================================================================================================================
      +) auf der BasisDIESER Theologie aber sich zu verständigen wird hier mit allerlei Totschlagargumenten verhindert.

      Statt dessen ist zu erkennen was herauskommt; nämlich das, was Du mit deinem "heiligen Zorn" zu Recht kritisiert hast--ich schliesse mich dieser Kritik somit vollinhaltlich an.---denn das Ergebnis ist dann eben die NEUE THEOLOGIE, sie ist von Übel-----hat schon viel Glaubensschaden angerichtet. (heraustheologisieren/hineinphilosophieren!!)

      +) Durch solche unnötigen und unbiblischen Praktiken im Umgang mit biblischen Texten (welche wir in unseren Reihen schon viel zu lange widerspruchslos, ja sogar unterstützen!!) ----leidet dann auch zu Unrecht die biblische Theologie, sorry, die Wahrheit muß zumutbar bleiben!!

      Auf diese Weise wird sie nämlich als "störend"empfunden---und langsam und unmerklich innerhalb unseres STA Verständnisses abgewertet und zu Gunsten der neuen Theologie ersetzt.
      Ergebnis: Ablehnung der buchstäblichen sechs Tage Schöpfung etc. Ich sage nur dazu: Quo vadis Adventgemeinde, vielleicht sagt dir --oder anderen vor allem Geschwister in Deutschland(--diese Schlüselaussage etwas.
      ====================================================================================================================================================
      Also:
      +) ohne den Willen sich also auf der Basis der "biblischen Theologie" gemeinsam über einen biblischen Text etc Gedanken machen zu wollen etc--- ist keine gemeinsame Grundlage für fruchtbare oder sogar "geistliche" Bibelerkenntnisse gegeben.

      Diesen Willen kann ich bei Seeadler--trotz seiner gegenteiligen oftmaligen Beteuerungen---nicht erkennen, --ja es zeigt sich vehemente Weigerung neue "Denkmuster" auch nur zuzulassen---somit fehlt (mir) jede sinnvolle Voraussetzung zu einer Diskussion.

      Was bleibt wird meine warnende Stimme sein,-----
      überall dort wo ich die Ergebnisse dieser "neuen Theologie" Anspruch auf "neue" Glaubenspunkte, neue Erkenntnisse auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher/philosophischer oder schlicht des eigenen "Verstandes"" erhebt ---

      zu prüfen. Wie? so könnte eigentlich nur ein "Nicht Adventist" (nach) fragen. :)

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • und du meinst Yokurt, Stofi hat nun den Unterschied zwischen traditioneller aber trotzdem fortschreidener Theologie - die sich tagtäglich ändern und anpassen muß - und einer nicht zertifizierten "Neuen Theologie" verstanden, die es überhaupt nicht gibt?

      Meine Hochachtung, damit setzt du eine ganze Menge voraus, und das trotz ihrer Argumente, die grundsätzlich jegliche Art von Theologie ablehnen. Aber vielleicht kommt sie ja nunmehr durch deine aufmunternden Worte auf den Geschmack und versteht dann etwas mehr von dem, was du sagen möchtest, als ich bisher offensichtlich dazu in der Lage war. Ich bat dich ja schon um ein wenig Nachsicht, weil ich es nicht wirklich verstehe, worauf du eigentlich hinaus willst. Denn konkret wurde ja noch nichts erörtert.

      Yokurt, und diese folgende Aussage von dir finde ich jetzt irgendwie amüsant:
      Diesen Willen kann ich bei Seeadler--trotz seiner gegenteiligen
      oftmaligen Beteuerungen---nicht erkennen, --ja es zeigt sich vehemente
      Weigerung neue "Denkmuster" auch nur zuzulassen---somit fehlt (mir) jede
      sinnvolle Voraussetzung zu einer Diskussion.
      denn meinst du nicht, dass dies bei dir ebenso der Fall ist? Zumindest sehe ich dies aus meiner Perspektive so! Weißt du, du gehörst aus meiner Sicht zu jenen Menschen, die etwas lehren, was vor ihm und mit ihm schon Tausende andere getan haben, weil sie meinen, weil dies überall so gehandhabt wird, und somit altbekannt ist, ist es nicht nur richtig, sondern man kann sich dabei auch beruhigt zurücklehnen und muss sich nicht wirklich mit etwas Neuem auseinandersetzen - es sei denn, auch dies ist schon durch Hunderte andere Köpfe gegangen.

      ich gehöre dagegen zu jenen Menschen, die selbst ergründen und selbst die Formel erarbeiten und neu formulieren, warum ein Apfel vom Baum fällt, und nicht, weil irgend ein Isaak Newton dies vorgekaut hat und mittlerweile tausende von Physiklehrern dies treu und demutsvoll gegenüber Newton nachplappern und sich nicht trauen einfach zu sagen "halt, stopp mal, da kann irgend etwas nicht stimmen",

      Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Ich liebe meine Nestle - Alland NT - seit 1952 ! - smat dem dazugewkommenen Hintergrund der klassisch - griechischen Literatur (4 Jahre, 6 Wochenstunden täglicher Unterricht !) -- ob es um die Glossolalie (Antigomne bei Aischilos !) geht oder um die Melodie i n 1. Korinther 13. Ich lebe mit Luther : Die Bilder der Koindheit, aus der Familienandaht am Morgen - steigen immer noch ud imer wieder in mir auf : "Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege - " (net lachen : ein Bein mit darangebundener aterne auf einem schmalen Feldweg !) DA geknickte Rohr und der glimmende Docht - - - -Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt - -Dieses Gefühl , im duch die Farbe des Riesn - Sonneschirms im Garten gelbgetönten Schattens - -



      Aber bitte keine Deutungen aus Leseweisen, welche den modernen Gebrauchsanweisungen präzise übersetzter fernöstlicher Elektronik entsprechen !

      Waaas ? Die Bibel , wo,möglich konkordant übersetzt, ihre orientalisch - bildreiche Sprache in unser lateinorientiertes technisch sauberes Deutsch wörtlich übernommen ?? ohne im Hinterkopf unsere deutsche Sprache der Dichter und der Märchen zu haben !)


      What is the message des Schöpfungsberichtes ? eine Erklärung dazu
      , dass der Mensch als Säugetier eine Milchleiste von gut fünf Mamillenpaaren zunächst als Embryo mitbekommt ? Man nnent die s"Atavismus" = Übergebliebene Rest einer Evolution). - Nur HABEN wir sie, seltenen Falls - mir bekannt - mit Mamille zusätzlich oiberhalb der Leistenbeuge links etwa ! (PAt. Th. S.) !


      i
      "wir lesen die Bibel so, we sie geschrieben ist" - ???? (ein STA - Theologe) a so ? In KJV - Version oder nach Luther oder nach Elberfelder ??? wo zum Beispiel "tausend" immer "tausend2 sind, obwohl es im Grundtext auch "unzählbar viele" beuetet ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      "wir lesen die Bibel so, we sie geschrieben ist" - ???? (ein STA - Theologe) a so ? In KJV - Version oder nach Luther oder nach Elberfelder ??? wo zum Beispiel "tausend" immer "tausend2 sind, obwohl es im Grundtext auch "unzählbar viele" beuetet ?
      Philo,aber bei 2300 Tagen werden Jahre gelesen...

      Was wichtig zum Glauben ist, sind nicht unbeding die "Zahlenwerte"....oder?