Zungenrede

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    • Danke Glückliche, für deinen Bericht.
      Ich habe vor kurzem Jesus um die Taufe im Heiligen Geist gebeten und sie erhalten, habe mich danach ausgestreckt in Zungen zu reden, prophetische Bilder habe ich über Träume bekommen.

      Es ist bei mir genauso gewesen wie in Joh. 7, 38 .. werden Ströme lebendigen Wassers fließen...

      Ich habe die Taufe im Heiligen Geist als sehr intensiv erlebt, ich war erfüllt von diesen Strömen vom Kopf bis zu den Füßen und ich habe derartiges nie zuvor erlebt. Ich habe gezittert, mir sind die Tränen gekommen, ich war überwältigt! Und ich wusste in dem Moment, dass mir das von Gott gegeben wurde, worum ich bat! Seitdem ist der Heilige Geist als Beistand immer bei mir in der ganzen Kraft.

      Vor der Taufe im Heiligen Geist war das auch schon so, nur jetzt ist es intensiver. Ich spüre eine krasse Sehnsucht zum Vater, eine Sehnsucht und ich habe in meiner Sprache nicht immer die Worte diese Sehnsucht und meine Hingabe zu Gott, unserem allmächtigen Vater, auszudrücken, denn dieses Gefühl, das Feuer in meinem Herzen, übersteigt jegliches Fassungsvermögen.
      Ich weiß erst jetzt, nach Empfang der Fülle des Heiligen Geistes, den Jesus mir gegeben hat und über mich ausgegossen hat, dass diese Sehnsucht vom Vater gezogen zu werden wirklich was damit zutun hat, Nachhause gebracht zu werden. Auch hier erfüllt mich sehr viel Demut, Hingabe, Anbetung.

      2. Könige 6
      Die Geschichte mit Elisa und seinem Begleiter in der Schlacht. Elisa betet dafür, dass Gott seinem Begleiter die Augen öffnen möge, dass er sehe und die Angst nehmen solle und dann: "Sie, der Berg war voll von Rossen und Feuerwägen rings um Elisa"

      An der Stelle hat mich diese Sehnsucht gepackt mit dem Wissen, dass die Armee Gottes hinter mir steht. Solange ich das nicht erfahre und sehe, werde ich immer voller Angst und Zweifel sein.
      Ich hab die Ströme in mir gespürt, dieses Verlangen danach zu sehen und Gott für all das Wunderbare zu danken.
      Wie sehr sind wir doch begrenzt, wie sehr in dem, zu sehen und Gott dank zu sagen! In dem Moment bin ich auf die Knie und hab Gott gebeten mich zu ziehen, mir die Augen zu öffnen.

      Er hat es getan! Seitdem erkenne ich mehr und mehr, ich lese und verstehe die Bibel tiefer, ich habe keine Kämpfe mehr zu lesen oder nicht.. Nein - Das Bibellesen und das Gebet - auch in Zungen ist meine Nahrung.
      Und das beste daran ist: es geht von einer Herrlichkeit zur nächsten.

      Es sind reine Schätze, die Gott uns gibt mit den Gaben. Und es tut mir weh, wenn jemand diese so vehement zur Seite drängt... Sie entfachen das Feuer, diese tiefe Sehnsucht und das Verlangen nach Gott nur mehr und mehr und Gott wird uns mehr geben, damit wir daran auferbaut werden, uns gegenseitig dienen können und keiner den andern als kleiner erachtet als sich selbst. Das Ganze führt zu einer großen Liebe.
      Wer die Güte unseres geliebten Vaters erfahren hat, aus dem strahlt auch die Liebe Gottes weiter.
      Gott ist Liebe und er liebt uns bedingungslos!

      Ich kann gar nicht in meinen Worten ausdrücken und dankbar dafür sein, wie groß Gott für mich ist. Dafür habe ich die Zungen.

      Ich wünsche euch, die Freiheit, den geistlichen Wachstum und die Fülle in Christus und den reichen Segen unseres großen Gottes! Erhoben und gepriesen sei er über alle Maßen!
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16

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    • Hallo dieGlückliche,

      bitte versteh mich nicht falsch, ich will es nicht kritisieren. Alleine ein Punkt ist es, der mich bei bis jetzt jedem, der von Zungenrede berichtet hat, gestört hat. Nämlich die "Verwendung Gottes", wie ich es nenne:

      dieGlückliche schrieb:

      Ich muss, um in Zungen zu beten, nichts besonderes tun. Ich kann damit anfangen und aufhören wie und wann ich möchte, leise oder laut oder auch in Gedanken.
      Vor Jahren habe ich einen mir aus Foren bekannten Benutzer bei einer Live-Talkshow über das Thema gesehen. Und als die Talkmasterin ihn gebeten hat, in Zungen zu sprechen, hat er etwas unverständliches dahergelallt (für mich war es nicht verständlich). Da es für ihn auch nicht verständlich war und niemand sonst dort verstanden hat, was da von ihm "gesprochen" wurde, war ich sehr misstrauisch.

      Ein Prinzip, das ich aus der Bibel ableite ist die Tatsache, dass Gott Menschen verwendet, die sich in seinen Dienst stellen. Es ist immer vonseiten Gottes, dass er uns in unserem freiwilligen Dienst unterstützt und "verwendet". Niemals ist es so, dass Menschen Gott benutzen können, wenn sie es wollen. Deshalb meine Frage: Gehorcht der hl. Geist dir wenn du in Zungen betest, oder gehorchst du dem Geist? Wenn du damit anfangen und aufhören kannst, wie du möchtest, dann klingt das für mich nach einer willkürlichen Verwendung einer Gabe Gottes auf deinen Befehl hin. Aber das ist nur so, wie ich es aus deinen Zeilen herauslese, vielleicht willst du das auch anders verstanden wissen, wenn ja, bitte um Info dazu.

      viele Grüße

      Tricky

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky ()

    • Ich muss gestehen:

      Mich berühren diese Berichte über die Gabe "Gottes" in Zungen zu reden genau so unangenehm, ja fast schon grauenhaft, wie die von Baptist eingestellten Videos.

      Meine Fragen:

      Eine hatte ich ja schon gestellt, aber leider keine Antwort bekommen. Ich wiederhole sie:

      Susa, magst du bitte mir erklären, wie so eine Zungenrede zur Selbstauferbauung aussieht?

      -) Sprichst du in einer Sprache, die du selbst nicht verstehst?
      -) Oder kannst du dir diese Sprache selbst auslegen? Infwiefern baut sie auf?
      -) Und warum kann man dieses Rede nicht in seiner Muttersprache sprechen?
      -) Was hindert bei der Muttersprache diese Selbstauferbauung?

      Aber auch an die dieGlückliche habe ich eine ähnliche Frage:

      -) Was oder welchen Sinn hat dieses Zungenreden?
      -) Inwiefern verstehst du das als Biblisch?
      -) Was macht dich sicher, dass es eine Gabe Gottes ist.

      Sagen nicht auch diese Leute in den Videos, dass sie mit oder durch Jesus, dem Heiligen Geist wirken. Dieser Wahnsinn kann doch nicht von Gott kommen (Videos) und doch sind viele verzückt von dieser "Gabe Gottes".
      Ich kenne kein biblisches Beispiel, wo Leute Laute von sich gaben, die niemand verstand. Nicht mal der Sprecher selbst.

      Wozu dient die Zungensprache wenn du und dein Mann betet. Ihr versteht doch die gleiche Sprache. Es ist also nicht nötig in Zungen zu reden. WER übersetzt eure Zungensprache? Ist es nicht IMMER wichtig, zu wissen, WAS du mit Gott sprichst, besprichst?

      Ich kenne diesen "Zungenredner und Gesundbeter" - von Tricky erwähnt - auch. Aber mit Gott hat das nichts zu tun. In der Zwischenzeit hat sich dieser "Zungenredner und Gesundbeter" von der Gemeinde, wo das praktiziert wird längst wieder losgesagt. Die damalige Wahrheit scheint heute so gar keine Wahrheit mehr zu sein. Ob er noch immer in "Zungen redet" weiß ich nicht.

      Kannst du mit eventuell ein biblisches Beispiel sagen, von dem du diese Art und Sinnigkeit der (deiner) Zungenrede ableitest.

      Ich sage es jetzt mal offen, wie ich denke:

      Satan gibt sich gern als Engel des Lichts und kopiert Gott, so gut es ihm möglich ist. Und ich fürchte, nicht nur Ungläubige fallen darauf rein.

      Das ist meine persönliche Meinung/Ansicht zu diesem Thema. Es bereitet mir Unbehagen!

      Ich bin überzeugt, dass es die Zungenrede gibt. Aber nicht in der Form, dass Gott jemanden in einer Weise Plappern lässt, die niemand, nicht mal der "Zungenredner" selbst versteht.

      ***
    • @Nachtperle

      Also gut. Ich habe schon mehrfach versucht auf diese Fragen einzugehen, aber anscheinend kommen die Antworten nicht an.

      Ja ich spreche eine Sprache, die ich nicht verstehe.
      Wenn ich in Zungenrede, kann ich sehr wohl um eine Auslegung bitten, d.h. ich weiß dann worum ich bete. Entweder es ist dann so, dass parallel in Gedanken mitläuft, mir Bilder oder Worte von Gott dafür gegeben werden.

      Was bringt es mir in einer mir unverständlichen Sprache zu sprechen?

      Römer 8, 26-29 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.
      Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
      Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.


      Auch dazu hab ich schon geschrieben, dass es etwas gibt, dass ich nicht in Worte fassen kann, wozu der Verstand nicht in der Lage ist es auszudrücken. Denn ich bin vom Verstand her begrenzt alles zu erfassen... Das betrifft sehr wohl auch alle Bereiche: Kummer, Freude, Angst, Gefühle, Anbetung...
      Dieses Zungenbeten ist für mich privat.
      Es nützt mir in der Gemeinde nichts, wenn es andere nicht auferbaut. Deswegen soll ja einer da sein (Jmd anderes oder der Sprecher selbst), der es auslegt. Wenn das nicht ist, so soll er für sich beten, wegen der Ordnung in der Gemeinde. Diesen Aspekt finde ich sehr wichtig.

      Ich habe es schon erlebt, dass jmd im Hauskreis in Zungen gebetet hat und jemand anderes bekam die Auslegung dazu.

      Ich nehme die Frage für DieGlückliche mal vorweg, welche die Gabe betrifft immer zu nutzen.
      es ist so, dass Gott mir diese Gabe gibt, ich sie also habe. Wenn ich NUR in Zungen reden könnte, wenn Gott mir das durch den Heiligen Geist eingibt, dann wäre ich fremd gesteuert. Er hat mir aber diese Gabe gegeben, und nimmt sie mir nicht nach Belieben wieder weg.
      Ich kann also immer in Zungen beten. Und manchmal hab ich das Verlangen dazu, weil der Heilige Geist mich "dazu drängt" etwas auszusprechen, aber im endeffekt bleibt es an mir, es zutun oder nicht. Ich bin ja nicht besessen und es ist nicht unkontrolliert wie bei den Negativbeispielen in den Videos.

      1. Kor. 14, 27-28
      Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.

      1. Kor. 14, 32
      Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Hallo Susa,

      Danke für deine ausführliche Antwort.


      Susa schrieb:

      Also gut. Ich habe schon mehrfach versucht auf diese Fragen einzugehen, aber anscheinend kommen die Antworten nicht an.
      Bitte verstehe das nicht als Angriff oder sonstwie negativ, wenn du nicht gleich verstanden wirst, oder es nicht so ankommt, wie du es möchtest oder erwartest. Ich frage nicht, um jemanden bloßzustellen oder mich lächerlich zu machen. Ich will verstehen. Und da kann es schon passieren, dass du missverstanden wirst, so wie auch wir von dir missverstanden werden könn(t)en.


      Susa schrieb:

      Ja ich spreche eine Sprache, die ich nicht verstehe.
      Wenn ich in Zungenrede, kann ich sehr wohl um eine Auslegung bitten, d.h. ich weiß dann worum ich bete. Entweder es ist dann so, dass parallel in Gedanken mitläuft, mir Bilder oder Worte von Gott dafür gegeben werden.

      Mir scheint es nicht nur unlogisch, sondern auch gefährlich, wenn ich mit Gott spreche und weiß gar nicht worüber. Sinngemäß: Ich spreche mit dir in einer Sprache, die ich nicht verstehe und bitte dann jemanden, mir zu sagen, was ich dir gesagt habe. Hm ... Ich verstehe das Zungenreden so nicht. Und ich kann es auch biblisch so nicht einordnen. Aber vielleicht verstehe ich doch, wenn ein sachliches Gespräch ohne Verurteilungen möglich ist.

      Susa schrieb:

      Was bringt es mir in einer mir unverständlichen Sprache zu sprechen? Auch dazu hab ich schon geschrieben, dass es etwas gibt, dass ich nicht in Worte fassen kann, wozu der Verstand nicht in der Lage ist es auszudrücken. Denn ich bin vom Verstand her begrenzt alles zu erfassen... Das betrifft sehr wohl auch alle Bereiche: Kummer, Freude, Angst, Gefühle, Anbetung...

      Du verwendest weiter unten den Text aus Römer. Genau dieser beweist mir, dass ich keine unverständliche Sprache benötige, damit ich etwas ausdrücken kann. Weil Gott sogar den unausgesprochenen Seufzer versteht. Eben, weil Gott die Herzen erforscht und weiß, worauf unser Sinn gerichtet ist.

      Außerdem spricht die Bibel nirgends davon, dass JEDER die Gabe der Zungenrede hat. Weil die Gaben verschieden von Gott verteilt werden. Wie ordnest du es biblisch gesehen ein, dass deiner Meinung nach JEDER diese Art Zungenrede besitzt?

      Dieses Zungenbeten ist für mich privat.
      Es nützt mir in der Gemeinde nichts, wenn es andere nicht auferbaut. Deswegen soll ja einer da sein (Jmd anderes oder der Sprecher selbst), der es auslegt. Wenn das nicht ist, so soll er für sich beten, wegen der Ordnung in der Gemeinde. Diesen Aspekt finde ich sehr wichtig.
      Ich kann nicht erkennen, dass Paulus in 1. Korinther davon spricht, dass ein Zungenbeter seine eigenen Worte nicht versteht. Wenn er davon spricht: "so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott", dann heißt das nach meinem Verständnis, niemand kennt die Sprache als eben nur der Beter. Deshalb spricht er auch nur für sich und für Gott. Überhaupt zeigt MIR dieses 14 Kapitel von Anfang an gelesen, anderes, als wenn man nur diese wenigen Verse herausnimmt.


      Susa schrieb:

      Ich habe es schon erlebt, dass jmd im Hauskreis in Zungen gebetet hat und jemand anderes bekam die Auslegung dazu.
      Und wie habt dir die "Geister" auf Echtheit geprüft?

      Susa schrieb:

      Ich nehme die Frage für DieGlückliche mal vorweg, welche die Gabe betrifft immer zu nutzen.
      es ist so, dass Gott mir diese Gabe gibt, ich sie also habe. Wenn ich NUR in Zungen reden könnte, wenn Gott mir das durch den Heiligen Geist eingibt, dann wäre ich fremd gesteuert.

      Na ja.... auch die Jünger konnten nicht Heilen, in Zungen reden u. a. wie sie es wollten, sondern so, wie Gott ihnen die Möglichkeit dazu einräumte. Diese Gaben sind eben NUR in Verbindung mit dem Willen Gottes anwendbar.
      Er hat mir aber diese Gabe gegeben, und nimmt sie mir nicht nach Belieben wieder weg.
      Er nimmt sie nicht weg, aber es ist doch von IHM abhängig, wie weit er diese Gabe zulässt. So weiß ich von Erzählungen, wo Missionare die Sprache der Einheimischen sprechen konnten, wenn sie für Gott in Missionsgebieten werden, dessen Sprache sie nie gelernt hatten. Wieder zurück in der Heimat, war diese Gabe wieder weg. Sie wurde eben in der Heimat nicht mehr gebraucht. In all diesen Erzählungen aber, war es kein unverständliches Geprappel, sondern ein Sprechen in der Sprache, die nötig war um Christus zu verkündigen. So verstehe ich auch das in Sprachen reden durch die Geistausgießung. Die Aposten lallten nichts unverständliches, sondern sie sprachen in den Sprachen, die dort nötig waren um verstanden zu werden.


      Ich kann also immer in Zungen beten. Und manchmal hab ich das Verlangen dazu, weil der Heilige Geist mich "dazu drängt" etwas auszusprechen, aber im endeffekt bleibt es an mir, es zutun oder nicht. Ich bin ja nicht besessen und es ist nicht unkontrolliert wie bei den Negativbeispielen in den Videos.
      Eine sehr heikle Frage: Woher weißt du, dass es der Heilige Geist ist?

      ***
    • 1. Kor. 14, 27-28
      Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.

      Hier erkenne ich genauso eine normal verständliche Sprache-Fremdsprache. Z.B. wenn ein Grieche in die Gemeinde kommt und sonst keiner griechisch versteht soll er schweigen und lieber bei sich für Gott beten und nicht offen reden weil keiner ihn verstehen kann. Es ist kein zwang dahinter eine unverständliche(keine menschliche)Sprache dahinter zu sehen.
      Zungen bedeutet genauso Sprachen und das Grundwort steht auch im Offb 10,11
      Offb 10,11 Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige!
      Auch dieser Text zwingt keinem eine komplett unbekannte Sprache auf sondern lediglich eine Fremdsprache.




      7.
      1. Kor. 14, 32
      Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen
      Die Frage ist nun bezeichnen sich Menschen die in Zungenreden als Propheten, bezeichnest du @Susa oder @dieGlückliche als Propheten?
      Beherscht ihr die Geister?-welche Geister?


      ich sehe diese Auslegung so dass der Prophet nach dem er eine Vision oder Gesicht bekommen hat es selbst in der Hand hat es weiterzugeben, wann und wie. Hier erkenne ich aber nicht heraus dass er die Vision in der Hand hat.- Es ist auch ein Beleg dafür dass wir STAs die Bibel als Wort Gottes ansehen es aber nicht als Verbal inspiriert deuten-

      Hier noch alternative Übersetzungen:

      32 Die prophetisch Begabten werden von ihren Eingebungen nicht überwältigt, sondern haben es selbst in der Hand, wann und wie sie sie weitergeben. (GNB)


      32 Wer eine Botschaft von Gott bekommt, hat sich dabei völlig in der Gewalt.
      Hoffnung für Alle


      32 Die Äußerung prophetischer Eingebungen ist nämlich dem Willen der Propheten unterworfen.3
      Einheitsübersetzung

      Hier steht klar dass es um die Weitergabe der Erscheinung des Gesichts geht.
      Hier steht NICHT dass er die Offenbarung Gottes bestimmen kann oder die Eingebung sondern lediglich deren Weitergabe (wie auch z.B. Ellen White es gehandhabt hatte-die Vision konnte sie nicht bestimmen aber sehr wohl deren Weitergabe)


      1.Kor. 14
      4 Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.
      5 Ich wünschte, daß ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, daß ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet; es sei denn, daß er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt.


      Paulus klärt hier auf was wichtiger ist. Es ist die Weissagung, aber was ist die Weissagung in diesem Sinne, Prophetie oder das Auslegen der Schrift die gegeben wurde?

      Wie kann die Gemeinde erbaut werden? Nur durch Auslegung das heißt anders ausgedrückt durch Übersetzung, die Fremdsprache selbst bringt keinem was der sie nicht versteht.
      Auferbauung geschieht für die Gemeinde nur durch das Wort Gottes -durch die Bibel


      zum Thema Weissagung:
      Dan 11,14 Auch werden zu jener Zeit viele gegen den König des Südens aufstehen; auch gewalttätige Leute aus deinem Volk werden sich erheben, um die Weissagung zu erfüllen; aber sie werden fallen.

      Mt 13,14 und es wird an ihnen die Weissagung des Jesaja erfüllt, welche lautet: »Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen

      1Kor 12,10 einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen.

      1. Die Weissagung selbst ist bereits gegeben in der Schrift-sie ist etwas annerkanntes vorhandenes
      2. es ist eine Gabe Gottes diese Schriften auszulegen und zu verstehen
      3. Diese Auslegung erbaut die Gemeinde und ist wichtiger als die Zungenrede(reden in Fremdsprachen).

      Was aber noch viel mehr Wert ist als die Zungenrede ist die Weissagung das Auslegen der Schrift.
      Das wünscht sich Paulus noch viel mehr denn es erbaut die Gemeinde (alle und nicht nur sich selbst).

      Wieso sollten wir auf etwas scharf sein was zum einen umstritten, unsicher und nicht prüfbar (wenns keiner versteht nichtmal der Redner von Zeit zu Zeit)?
      Wo will man denn die Grenze ziehen von den Visionen , ist Umfallen dann satanisch ist lauter Schreien der Zungenrede bereits satanisch oder erst das am Boden krabbeln und Bellen wie ein Hund?
      Zum Geist der uns vertritt, ER spricht in undaussprechlichem Zeufzen, Zungenrede ist ausgesprochen- aber der Geist macht es im Geist in unaussprechlichem Zeufzen- Die Zungenrede mag unverstehbar sein aber sie ist aussprechbar. Der Geist spricht nicht aus denn er macht es im Geist.
      Ich bete manchmal ohne Worte in meinen Gedanken zu Gott, das heißt aber nicht dass dann Gott mir erst unverständliches Aussprechen lässt denn diesen Umweg braucht Gott nicht denn er sieht meine Bedürfnisse und mein Herz-der Geist in dem ich still bin bittet vor Gott um das was Gott sowieso weiß und geben will.


      Der biblische Text selbst ergibt sehr viel mehr Sinn und es ist leichter zu verstehen wenn wir einfach das Wort Zungenrede oder Gebet in Zungen in folgendes Übersetzen.
      Fremdsprachenrede oder das Gebet in einer Fremdsprache.
      Diese Anwendung ist legitim und es ist gut verständlich was gemeint ist.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • natürlich wünschte sich Paulus dass alle Gläubigen der Gemeinde Fremdsprachen beherrschen sollten, die Gemeinde stand am Anfang der WELTMISSION da braucht man alle Sprachen um das Evangelium den Heiden zu bringen und um das geht es es ist das Evangelium das weitergeben werden soll, nach dem das Evangelium weitergeben wurde gibt es keine Notwendigkeit in Unbekannten Sprachen zu reden. Paulus brauchte die Menschen die auch er ausgesendet hat. Menschen die Asiatische Sprachen, lateinisch und alle anderen sprechen konnten.

      Mir kommt es vor dass die Zungenrede als oberstes Ziel versucht wird zu erreichen.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • @ Nachtperle, ich habe es auch nicht so verstanden. Alles in Ordnung :)

      @ Baptist Ich habe, wenn ich in Zungen rede alles unter Kontrolle. Ich kann jederzeit damit aufhören oder anfangen. Mir ist es noch nie passiert oder habe ich es bei Freunden erlebt, dass Dinge passieren wie in den Videos. Dann würde ich sofort und ganz schnell weg gehen!
      Ich bin weder in Trance, noch abwesend, ich rolle weder auf dem Boden rum, noch falle ich um oder lache unkontrolliert! Das sind falsche Geister und hier bin ich seeehr vorsichtig.

      Warum ich mir sicher bin, dass es der Geist Gottes ist?
      Nun ja, weil ich Gott vollkommen vertraue und seine Liebe erkannt habe. Dass er mir nichts falsches gibt, wenn ich ihn darum bitte. Ich stelle sein Wirken und sein Handeln nicht in Frage. Wenn ich nach seinem Willen und im Namen Jesu Christi bitte, so wird er mir keine Falle stellen.
      Aufgrund dieser Stelle und aufgrund der absoluten Souveränität und Autorität des Vaters und des Sohnes zweifel ich nicht.


      Mat. 7,7-11
      Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
      Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
      Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
      Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
      Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!


      Joh. 4, 23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
      -- Was ist hier mit "Im Geist anbeten" gemeint?

      Joh. 14, 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
      Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.


      Ist euch mal aufgefallen, dass oft leichtsinnig der Heilige Geist angebetet wird, auch bei diesen hier gerne zur Abschreckung gezeigten Videos? Ich bete nie zum Heiligen Geist, denn es gibt keine Stelle in der Bibel, die mir sagt, dass ich das tun soll. Allein der Vater und der Sohn sind anbetungswürdig.
      Außerdem weiß ich sehr wohl um die Gefahr, durch Gefühle manipuliert zu werden. Ich kenn einige, die sich nur abhängig von diesen intensiven Gefühlen machen, dafür wenig in der Schrift lesen und sich absolut weltlich orientieren.
      Das ist nicht die Frucht, die es haben sollte! Und da versteh ich auch eure Zweifel und die Vorsicht.

      Ich kenne auch einige, bei denen das genauso nüchtern aber intensiv passiert, wie DieGlückliche und ich es erlebt haben und dass dadurch ein enormer geistlicher Wachstum geschehen kann.
      Klar ist Zungenreden nicht alles und darauf kommt es letztendlich nun mal nicht an, aber es ist doch ein Geschenk Gottes und ich möchte es nicht mehr missen.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Zitat
      Ich kann also immer in Zungen beten. Und manchmal hab ich das Verlangen dazu, weil der Heilige Geist mich "dazu drängt" etwas auszusprechen,
      *****
      Zum einen drängt der Hl.Geist niemals, sondern er lässt dir immer die Freiheit, es zu tun oder zu lassen. Und sollte ich was aussprechen, dann habe ich selber das Gefühl es zu tun bzw. auszusprechen.

      Verstehst du auch dann was er dir in Zungen sagen will, kannst du damit was anfangen, ist nur eine Frage und kannst du ein Beispiel geben. Sagt er dir persönlich was, oder allgemein und verstehst du die Worte ?
      Weißt um es zuverstehen. Denn der hl.Geist spricht eine klare Sprache.

      Ich spreche es niemanden ab, aber trotz alledem, verstehe ich es nicht, das dadurch geistiges Wachstum entsteht. Das sagt mir mein Inneres.
      Man muß bedenken das alles zurückgegeben werden muß, was nicht von Gott kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • John8 schrieb:

      Sind das Laute oder richtige Worte? Wir kann man sich das vorstellen?
      Wenn man die Sprache nicht kennt, kann man auch nicht sagen, ob es richtige Worte sind. Man kennt die Worte dieser Sprache ja gar nicht. Wie soll man dann beurteilen, ob das Gesagte Sinn macht? Den Sinn, den ich auch wirklich vermitteln will?

      Das ist es ja, was mich so irritiert. Man spricht mit Gott und weiß gar nicht was man spricht. Spricht man dann überhaupt mit Gott? Spricht dann nicht dieser "Geist" mit Gott? Im Namen dessen, der nicht versteht?

      ... und wieder geht mir der Sinn der Zungenrede für den "persönlichen Gebrauch" nicht ein. Mir wäre es nicht recht, wenn sich in meinem Namen wer Gott nähert. Und womöglich gar nicht in meinem Sinn. Biblisch gesehen finde ich für diese Art Zungenrede keine Antwort.

      ***
    • Mit Drängen meine ich das Verlangen, es auszusprechen. damit meine ich nicht Zwang, denn wie ich schon sagte, bin ich dem Geist ja auch nicht untertan. Dazu habe ich auch schon Bibelstellen hier rein gepostet.

      Geht es euch nicht so, dass ihr in Situationen seid, in denen ihr das starke Verlangen spürt, Gott zu loben, zu singen, zu beten, in der Bibel zu lesen? So geht es mir mit dem Zungenreden. Es ist mir dann trotzdem frei, es zutun oder nicht.

      Ich spreche eine Sprache mit richtigen Wörtern, Sätze mit Betonung und Pausen. Ich verstehe nicht immer genau, jedoch kann ich Gott um Auslegung bitten.

      1. Kor. 14, 15 Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, will aber auch mit dem Verstand lobsingen.

      Mit dieser Stelle wird auch deutlich, dass es - wenn man es so nimmt- nicht nur das Gebet in zb. der Muttersprache (deutsch, das ich verstehe mit meinem Verstand) geht. Warum unterscheidet Paulus hier?

      1. Kor. 14, 2 Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse IM GEIST
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Ja ich habe eine Auslegung als Beispiel.
      Ich werde später kurz berichten, muss nun weg.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • schade ist dass nicht darauf eingegangen wird dass es eine real existierende Fremdsprache ist.
      @Susa ich habe dir eben die Gegendarstellung auch gesagt dass es eine Sprache ist die deswegen keiner versteht weil sie nicht gelernt wurde aber dass einer sie versteht, z.B. die griechische Sprache.

      Warum zwingt ihr hier den Begriff einer unbekannten Sprache?.
      Die Zunge ist für die sprecher meiner sicht immer verständlich!
      Man soll eben immer nur in einer Sprache sprechen wenn jemand da ist der sie auch versteht (aber der Sprecher kann sie auch).
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • @Susa

      1. Kor. 14, 2 Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse IM GEIST
      Über die Bedeutung des Wortes "Geheimnisse" in 1Kor 14.2 schreibt G.Hasel im Buch "Die biblische Zungenrede", im Kapitel "Zungenrede als das Reden von Geheimnissen", auf den Seiten 134-138, folgendes:

      Durch das ganze Kapitel 14 macht Paulus deutlich, daß er die prophetische Rede bevorzugt, indem er sie der Zungenrede gegenüberstellt. Im Vers 2 sagt er: „Denn wer in Zungen redet, der redet ... im Geist von Geheimnissen.“

      Paulus bleibt dabei, daß die Zungenrede in Korinth eine geistliche Gabe ist (1. Korinther 12,10.28.30), die vom Heiligen Geist verliehen wird. Den Hinweis auf den „Geist“ innerhalb dieses größeren Zusammenhangs bezieht man deshalb am besten auf den Heiligen Geist. In diesem Falle ist der Heilige Geist die Quelle für das Reden von „Geheimnissen“.

      Die „Geheimnisse“, von denen der Zungenredner spricht, sind keine Geheimnisse im Sinne von „verborgenen Wahrheiten“. Das von Paulus benutzte Wort „Geheimnisse“ ist ein sehr bedeutendes Wort. Dies gilt für das gesamte Neue Testament. Paulus erklärt sehr eingehend, was er mit „Geheimnissen“ meint.

      Das Wort „Geheimnis“ (griechisch mystérion) wird verschiedene Male im 1. Korintherbrief verwendet (2,1.7; 4,1; 13,2; 14,2; 15,51), „doch am deutlichsten entfaltet wird es im Kolosser- und im Epheserbrief, wo es nicht weniger als zehnmal vorkommt“.

      Es ist sehr aufschlußreich, festzustellen, wie Paulus dieses Wort verwendet – besonders im Plural (1. Korinther 14,2). Die Pluralform kommt im 1. Korintherbrief nur dreimal vor und sonst nirgendwo mehr im Neuen Testament. In 1. Korinther 4,1 (erstes Vorkommen) betont Paulus ausdrücklich, daß er und seine Mitarbeiter als „Haushalter über Gottes Geheimnisse“ anerkannt werden sollten. Diese göttlichen „Geheimnisse“ enthalten den vollen „Umfang der christlichen Lehre“.

      Die zweite Stelle ist 1. Korinther 13,2. Hier geht es um „Geheimnisse“ im Zusammenhang der Aussage des Paulus, „wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse ... und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts“. Es ist gesagt worden, „Paulus habe das Wort [Geheimnisse] für Gottes eschatologischen Ratschluß benutzt ...“ Das würde bedeuten, daß Gott seinen Beschluß bzw. seinen Plan, einst verborgen, durch Offenbarung bekannt gemacht hat.

      „Geheimnis“ kommt im Singular in 1. Korinther 15,51 vor: „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.“ Mit „Geheimnis“ ist hier die Offenbarung der Tatsache gemeint, daß einige nicht sterben und alle in einem Augenblick verwandelt werden sollen, wenn Christus zum zweiten Mal erscheint.

      In 1. Korinther 2,7 begegnet uns das Wort „Geheimnis“ zum ersten Mal in diesem Brief. Paulus bestätigt: „Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit.“ Bei dieser ersten Erwähnung des Wortes „Geheimnis“ im ersten Korintherbrief benutzt Paulus dieses Wort im Rahmen seiner Argumention in Kapitel 2, um den gesamten, von Gott verborgenen Erlösungsplan mit diesem einen, inhaltsschweren Wort zusammenzufassen.

      Ein „Geheimnis“ ist ausnahmslos etwas, das mit Christus und der Verkündigung von Christus zu tun hat, und das durch Gott offenbart worden ist. Dieser Aspekt, daß etwas offenbar bzw. enthüllt wird, ist untrennbar mit dem Begriff „Geheimnis“ verbunden.

      Der Gebrauch dieses Wortes in 1. Korinther macht deutlich, daß „Geheimnisse“ etwas Positives sind. Geheimnisse waren einst bei Gott verborgen, sind aber inzwischen von ihm selbst offenbart worden. Mit der Singularform dieses Begriffes in anderen Briefen des Paulus verhält es sich genauso.

      A. Robertson und A. Plummer bemerken zurecht, daß mystérion im Neuen Testament gewöhnlich „Wahrheit über Gott, einst verborgen, aber jetzt offenbart“ bedeutet. Hier in 1. Korinther 14,2 sind „Geheimnisse“ einst von Gott verborgene Wahrheiten über den Erlösungsplan, die jetzt in der ganzen Fülle bekannt bzw. offenbart werden.

      Der Zungenredner wird durch den Heiligen Geist befähigt, diese „Geheimnisse“ zu verkündigen, d. h. von Gottes Wahrheit und der Botschaft über Christus zu reden, die einst verborgen war und nun in ihrer Fülle offenbart ist. Aber diese „Geheimnisse“ werden nicht „verstanden“.

      Paulus will damit sagen: Mag auch der Zungenredner durch den Heiligen Geist wirklich „Geheimnisse“ oder Wahrheiten Gottes aussprechen, die einst verborgen waren und jetzt offenbart sind – wenn sie nicht verstanden werden, sind sie nutzlos.

      Der Hauptgedanke in 1. Korinther 14,2 besteht darin, daß die Hörer einen Nutzen von der geistlichen Gabe der Zungenrede haben müssen. Wenn das Gesagte nicht verstanden wird, spricht der Zungenredner nur zu Gott, weil die Menschen nicht in der Lage sind, den Zungenredner zu verstehen, der die offenbarten „Geheimnisse“ verkündet.

      Richtig verstanden sagt dieser wichtige Text 1. Korinther 14,2 einiges darüber aus, was die Zungenrede nicht ist:

      - Dieser Text sagt nicht aus, der Zungenredner würde in seinem eigenen Geist nur zu Gott sprechen, was als Zweck der Zungenrede zu betrachten wäre.

      - Dieser Text sagt nicht aus, daß die Zungenrede ekstatischer Natur sei, ein Hervorbringen unsinniger Silben, einfach deshalb, weil sie nicht von den Hörern verstanden werden konnte.

      - Dieser Text sagt nicht aus, beim Gesprochenen würde es sich um „Geheimnisse“ im Sinne unbekannter verborgener Dinge handeln, die unverständliches Plappern zur Folge hätten.

      Wir haben gesehen, daß die „Geheimnisse“ wahre, übernatürliche (göttliche) Enthüllungen von Wahrheiten über Christus sind, die vorher verborgen waren. In 1. Korinther 4,1 bedeuten „Geheimnisse“ „das christliche Predigen durch die Apostel und Lehrer“. In einem anderen Brief bittet Paulus die Epheser, für ihn zu beten, daß ihm „das Wort gegeben werde, ... das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen“ (Epheser 6,19).

      1. Korinther 14,2 ist also kein Text, in dem angedeutet wird, daß mit der Zungenrede Glossolalie im Sinne von unverständlichem Reden unsinniger Silben gemeint ist, in dem „Mysterien“ im Sinne verborgener „Geheimnisse“ ausgesprochen werden, die nur Gott kennt. Dieser Text ist in Harmonie mit der Zungenrede als einem Sprechen in einer berechenbaren, bekannten menschlichen Sprache, durch die Gottes offenbarte „Geheimnisse“ den Menschen bekanntgemacht werden.

      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Es gibt eine einzige Bibelstelle, in der die Zungenrede genau erklärt wird. Das ist Apg. 2. Später sagt Petrus, dass Cornelius die gleiche Gabe erhalten habe wie er. Wegen fehlender Erläuterung bei anderen Biberlstellen, was alles unter "Zungenrede" (Glossolalia) zu verstehen ist, bleibt mir nur die einzige Erklärung, dass "Zunge" wie zu Pfingsten für "Fremdsprache" steht. Mein Fazit: Die Bibel versteht unter "Zungenrede" ausschließlich den Begriff "Fremdsprache".

      Das ist ja auch anlässlich der Gemeindesituation damals sehr gut verständlich. Paulus, der weit Gereiste, sagte übrigens, dass er mehr als alle Anderen in "Zungen" reden könne. Sehr verständlich für mich bei den vielen Völkerschaften, die er besuchte.


      Wer darüber hinaus unter diesem Begriff eine Sprache versteht, die nirgendwo auf der Welt gesprochen wird, verlässt den eng gefassten biblischen Bericht und begibt sich m.E. auf gefährliches Glatteis. Denn nun kann man deuten ohne Ende.

      Ich habe schon bei einer ganzen Reihe von "Zungenreden" zu gehört, die sich außerhalb des biblischen Rahmens bewegten, denn ich habe im Laufe meines Lebens eine ganze Reihe von Pfingstlern und Pfingstgemeinden und Charismatikern kennen gelernt. Sie alle waren nette, fromme Christen. So schien es jedenfalls. Und sie kamen aus allen Berufen: vom einfachen Handwerker und der Hausfrau bis zum Akademiker.

      Meine erste Begegnung war noch in der Lehre. Ein Kollege berichtete mir, dass sich beim Zungengebet einer Pfingstgemeinde "die Stätte bewegt" habe, wie damals zu Jerusalem. Und er betete hinreißend in Zungen. Doch weder er noch ich noch andere Anwesende verstanden, was er sagte. Also ein Reden in den Wind, aber angeblich "in Zungen".

      Man muss wissen, dass die Pfgingstgemeinden anders organisiert sind als z.B. unsere Freikirche. Pfingstgemeinden sind in aller Regel selbstständig und orientieren sich an gewissen Prerdigern und Evangelisten, die sie als geistliche Führer akzeptieren. Ich habe mir vor einigen Jahren von "Ortkundigen" sagen lassen, dass sich z.B. die schweizer Pfingstgemeinden an über 30 Predigern orientieren. Und diese sind durchaus nicht einer Meinung und vertreten auch keine einheitliche Lehre. Es gibt auf der Welt sogar Pfingstgemeinden, die den Sabbat feiern.

      So traf ich in einer westdeutschen Großstadt in einer unserer Gemeinde benachbarten Pfingstgemeinde einen Leiter (Akademiker, Gerichtsgutachter), der den Geist des Zungenredens aus einer Frau einer anderen Pfingstgemeinde in dieser Stadt ausgetrieben hatte. Das hat er mir voller Stolz erzählt, denn er war der Meinung, dass Frauen in der Gemeinde den Mund halten sollen. Diese Frau konnte nun nicht mehr in Zungen reden, was er als Beweis dafür ansah, dass er im Auftrage Gottes handele.

      Vor einigen Jahren traf ich einen jungen Bruder, der frisch getauft war und wegen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz umziehen musste. Er berichtete mir, dass er eine Reihe von Jahren Mitglied in einer Pfingstgemeinde gewesen sei. Als er dann die Adventisten kennen lernte, interessierte er sich, bekam Bibelunterricht und begehrte die Taufe. Er hatte das aber alles in seiner Gemeinde streng geheim gehalten, weil er von den Gliedern nicht "bearbeitet" werden wollte. Am letzten Sonntag vor seiner Taufe stand dann ein Gemeindeglied mit der "prophetischen" Gabe plötzlich auf und sprach eine Weissagung in die Gemeinde. Es sagte:" Lieber Bruder, der Geist warnt Dich. Du willst Gottes Gemeinde verlassen und Dich einer schlimmen Sekte anschließen. Das könnte Dein ewiges Verderben bedeuten" Das Glied wusste selbst nicht, wer gemeint war, schaute ihn auch nicht an und nannte keinen Namen. Seine Weissagungen gab es immer ohne Namensdnennung, quasi anonym. Unser Bruder sagte mir, dass es für ihn schwer gewesen sei, an sich zu halten. Aber erließ sich trotz dieser Warnung vor der schlimmen Sekte dort taufen. Sprach hier der Geist Gottes?

      Dr. Kurt Koch berichtet von einem jungen Ehepaar, die schrecklich gerne Missionar in China geworden wären. Sie beteten lange und äußerst intensiv um die Gabe der chinesischen Sprache. Und eines Taghes war es so weit. Beide sprachen chinesisch. Ein Bekannter rannte los und holte den Besitzer eines Chinarestaurantes um die Ecke. Der kam, hörte und schrie dann:"Hört auf! Hört auf! Ja, es ist chinesisch, aber ihr stoßt die gräulichsten Gotteslästerungen aus, die ich je gehört habe." Soviel zu "Zungenreden", was man selbst nicht versteht.

      Ich möchte hier niemanden sein Zungenreden madig machen. Aber mir sind bisher keine dauerhaften positiven Erfahrungen und Ergebnisse bekannt geworden. Ich weiß aber von Missionsberichten, dass es auch heute ähnliche Erefahrungen wie zu Pfingsten gibt, wen kein anderer Weg möglich ist. Wenn man aber die Taufe mit dem Heiligen Geist an der Fähigkeit zum "Zungenreden" fest macht, wird es höchst gefährlich. Gefühlsaufwallungen sind keine Geistestaufe, höchstens eine Nachahmung derselben.

      Ein Bruder in unserer Gemeinde zeigt mir ein Biuch, in dem beschrieben wurde, wie man das "Zungenreden" auswendig lernen lann.

      Bisher sind alle Erfahrungen, die die Adventgemeinde mit derartigen "Geistesgaben" gemacht hat, m.W. völlig negativ verlaufen Deshalb bin ich persönlich sehr skeptisch. Meistens haben solche Glieder über kurz oder lang der Gemeinde den Rücken gekehrt, feiern den Sonntag, glauben an die unsterbliche Seele und ähnliche Irrtümer.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Ich verstehe das so bzw. drücke es mit meinen Worten mal vorsichtig aus.

      Das heißt der hl.Geist spricht zu jeden Menschen, gleich welche Sprache er spricht. Das alle Völker der Welt eine Sprache sprechen sollen, die Sprache des Geistes, die Sprache
      des Jesus von Nazareth bzw. seines Geistes sind.
      Gott ist in jeden Menschen vernehmbar, gleich welche Sprache er spricht.