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  • Bei Daniel haben alle Visionen ab Kap. 7 bis 12 inhaltlichen Zusammenhang, somit auch 8 und 9. In 10 bis 12 werden die Inhalte ausführlicher wiederholt und verbunden. In Kap. 8 geht es um denselben künftigen Messias wie in 9 und folgenden. Außerdem haben Christen noch die Fortführungen in Jesu Endzeitrede und der Johannes-Offenbarung. Zweifel an den Zusammenhängen stammen aus der rabbinischen Daniel-Auslegung (Epiphanes-Theorie), welche die Person Jesu von Nazareth völlig ausblenden.

  • Dan. 8:11. parallel zu Dan. 9:25. (siehe auch Menschensohn Dan. 7:13.) Für "Rechner" ein Zusammenhang zwischen Dan. 8 und 9: 70 "Wochen" = 10 mal Pfingsten = 10 mal 50 = 500 Jahre von 457 vor Null (Esra 7) bis 44 nach Null (Apostelgeschichte 13:46.) + 1800 Jahre = 10 mal 6 Posaunen/Neumonde = 60 mal 30 Jahre (Offenbarung 8:6. bis 11:6.) Die 2300 Jahre (Dan. 8:14. und 12:12.) dauerten bis zum Beginn der "Siebten Posaune" (Offb. 11:15.-18. 14:6.-13.) dem Beginn des himmlischen Gerichts (Daniel 7:9…

  • War Josephus nicht Jude?

  • Ab der "Siebten Posaune" (Offb. 10:6.7.) gilt "keine Zeit Mehr". Vgl. auch Jesus (Matthäus 24:36.) Gleichzeitig "Himmlisches Gericht"/"Lebensbuch des Lammes" (Dan. 7:9.10.) Wir leben sozusagen heute zwischen der Erfüllung von Lev. 23:24. und Vers 27. Ab der Wiederkunft Christi bis zum Ende des Millenniums wird sich der Entsühnungstag/Yom Kippur(Lev. 16) erfüllen. Die Laubhütten-Symbolik (wie Sacharja 14:16.ff.) wird sich erst Offenbarung 21 + 22 (neue Schöpfung) vollenden. Interessante Ereigniss…

  • Wer die Oper "Zauberflöte" von Mozart kennt: die Figur des "Sarastro" ist dem persischen "Zarathustra" nachempfunden. Seine religiöse Weltanschauung beeinflusste später die Freidenker/Freimaurer des 18./19. Jahrhunderts. Die Gnosis-Philosophien (von Indien-Persien-Hellenismus) brachte die erste Krise des Christentums nach den Aposteln Jesu. Eigentlich waren schon die Schriftgelehrten/Pharisäer im Exil davon infiziert. Wichtiges Merkmal dieser Vermischung von Philosophie und Erlösung: Jesus (die …

  • Ich wollte betonen, dass die Epiphanes-Theorie bewusst die Aufmerksamkeit von Jesus im Daniel-Buch ablenken sollte, im rabbinischen Interesse. Nachapostolische "Kirchenväter" wollten einerseits Daniel 9 als Beweis für Jesus, andererseits war ihnen Daniel 8 zu gefährlich wegen dem "Antichristen" nach Jesus. So bedienten sie sich zwei widersprüchlicher Auslegungsmuster. Das Millennium liegt zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Totenauferstehungen (vgl. Psalm 90/2. Petrus 3:8.), und ist somit …

  • Das ist nicht willkürlich sondern klar geregelt, nicht kabbalistisch sondern mosaisch, einige (nicht alle) Bezugsstellen habe ich genannt. Daniel gründet sich auf den mosaischen Jahreslauf und Gottesdienst, nicht auf persische Engellehren, ebenso die Johannes-Offenbarung. Die Berechnung von Wochenfest und Jubeljahren ist jährliche Routine für mit dem biblischen Kalender Vertraute, nichts Geheimnisvolles. Die Pfingstberechnung auf katholische Weise (Sonntag bis Sonntag = 50 Tage) ist sogar textli…

  • Gut, die Rabbinen mussten alle Visionen Daniels "vorchristlich", d. h. präteristisch auslegen, selbst wenn es historisch nicht passt. Die Willkür dieser "Schriftgelehrten" ging soweit, mindestens zwei persische Regenten (laut Chronik) einfach zu leugnen damit die 490/500 Jahre weit nach Jesus von Nazareth enden. Leider blieb ihre Auslegung unerfüllt; denn nach Jesus trat kein echter Messias mehr auf.

  • Die Makkabäer sollen angeblich das Lichterfest/Tempelweihe begründen, welches Maleachi 3:1.ff. wie auch Jesus selbst bestätigte (Johannes 8:12.ff., Kap. 10:22.) Die Makkabäerherrschaft ist aber bis heute unter Juden umstritten, wegen mangelnder Legitimation der nachfolgenden "Hohenpriester". Gemäß dem Propheten Maleachi sind es die jüdischen Priester selber, die den Gottesdienst entweihten. Die (Nicht inspirierte) Makkabäer Tradition sollte nur verschleiern, dass Maleachi Jesus Menschwerdung und…

  • H. Edson griff nach 1844 auf Hebräer 9:8.ff. zurück, um zu begründen, dass Jesus 1844 in Erfüllung des letzten "Yom Kippur" ins Allerheiligste gegangen sei. Der Text spricht aber außer Vers 7. (AT-Vorbild) oder 28. (Erfüllung) nicht vom "Yom Kippur" sondern vom "Yom Tenufah" (Levitikus 23:9.-14.). Jesus erfüllte die "Erstlingsgarbe", als er nach seiner Auferstehung ins "Heilige" ging. Somit hat D. Ford/Protestantismus Unrecht mit der Behauptung, Jesus sei nach seiner Auferstehung zum "Entsühnung…

  • Textstellen falls gewünscht, später. Wir haben demnächst Equinoxe, danach der erste Neumond ist der erste "Natur"-Monat der Exodusgeschichte (Abib/Nisan). Die Altrömer zählten den Neumond vor der Equinoxe als ersten (Mars). Daher heißt auch nach Papst Gregor der zwölfte "Monat" noch Dezember. Der biblische neunte enstpricht somit dem altrömischen zehnten. Die gregorianischen "Monate" sind keine, sind unexakte Zwölftel des (auch nicht exakteren) Sonnenjahres. Letztes Jahr war "Schaltjahr", da wur…

  • So ins "unreine" geredet. Die "Makkabäertradition" war schon zu Jesu Zeit rabbinisch und umstritten. Vgl. Matthäus 24:15.ff. Jesus Auslegung wider der Epiphanes-Deutung.

  • Jesu widerspricht....

  • Makkabäertradition: Damit meine ich die Unterscheidung zwischen den Ereignissen vom 25.9. 165 v. N. einerseits und der hellenistisch-jüdischen "Makkabäer-Bücher" andererseits. In Johannes 8-10 nimmt Jesus das befreiende Ereignis zum Vorbild seiner Menschwerdung, klärt jedoch den "Priesterstreit" durch seinen Tod und Auferstehung. Offenbarung 1:12.ff. Zusammenhang Daniel 8: warum sollte die Vision von einem anderen "Gräuel" sprechen als die anderen. Auch Kap. 11: passt in die römische Zeit und da…

  • Daniel 8:8.-14. kann nach dem Grundtext auf Rom und Jesus gedeutet werden.

  • In Vers 23. steht: "gegen Ende ihrer Herrschaft" und bezieht sich auf die Nachfolger Alexanders. Da kommt noch eine Macht. Vers 9. "aus einem/r von ihnen .." unmittelbar davor steht "Winde=Himmelsrichtungen". Übrigens haben sich römische Herrscher gerne Alexander zum Vorbild genommen.

  • Das ist genau der Punkt, an dem STA scheitern, wenn sie auf die Tradition der Gruppe um Crosier, Edson, Hahn, den Whites, Bates u. s. w. lieber hören als auf die Schrift. Miller und Snow haben vor 1844 den Yom Kippur (Lev. 16) als "Ende der Gnade"/"Scheidung der Schafe von den Böcken verstanden. Ihr Fehler war, diesen Tag mit Daniel 8:14. zu identifizieren. Jesus sagte Matth.24:36. "... weiß niemand..." Vergleiche die Kap. 1-6 in Levitikus mit Kap. 16 und Du wirst den Unterschied erkennen. Am Yo…

  • Eisegese oder Exegese? Zu drei der angeführten Punkte finde ich keine Belege im Text. In Lev. 16 steht als Erklärung V. 19.30. "reinigen" V. 21.22. "fortschaffen". Zur Erfüllung durch Jesus: Die Passah-Symbolik erfüllte sich an einem Tag. Analog wird die Wiederkunft Christi ein Tag sein. (Hebräer 9:27.28. Offenbarung 18:8.17.19.) Miller und Snow erwarteten die "Reinigung"/Ende der Gnadenzeit mit der Wiederkunft analog an einem Tag. Diese Erwartung scheiterte am Termin. Das muss nicht bedeuten, d…

  • Es geht hier um eine geschichtliche Frage, welche wichtig ist für die Identität der STA-Kirche: Warum erwarteten die Milleriten die Wiederkunft Christi 1844 (Daniel 8:14.) Und welche Erklärung versuchen STA nachträglich für das Nichterscheinen Jesu.

  • Der Fehler ist nicht zwischen Daniel 8 und 9, denn beide Kapitel handeln von Jesus als Christus. Daniel ist ein Prophet des Messias und des späteren Antichristen. Der Fehler ist der Bezug auf Levitikus 16.