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Vorherige Beiträge 559

  • freudenboten schrieb:

    Nein, die prophetisch vorausgesagte Zeit der "großen Verfolgung/Trübsal" rechtfertigt NICHT die Gewaltanwendung seitens der Staatskirche (Fehler Augustinus).
    Augustinus' »DER GOTTESSTAAT« war schon vom Titel her bedenklich! Wohin uns ein »GOTTESSTAAT« gebracht hat, sehen wir an dem vom Islami(sti)schen Staat (IS) propagierten »GOTTESSTAAT«. Wer den nicht annimmt wird bestenfalls versklavt, schlimmstenfalls wird ihm die Kehle durchgeschnitten! Ein »FÜHRERSTAAT« wie ihn einige hirnlose Rechtsextremisten in Chemnitz herbeisehnen, war/ist freilich nicht besser!
    Jesus sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

    Seele1986 schrieb:

    Dennoch sehe ich darin kein göttliches Werk der Kirche.
    Es war satanisches Werk der antichristlichen (= 666er) Papstkirche! ----> 68 Millionen Ermordete waren die Folge!
  • Das, was die nachkonstantinische Kirche an unbiblischen Lehren bekämpfte, nahm sie teilweise in sich auf. So entstand eine Religionsvermischung auf Basis der "Gleichsetzung" Jesus Christus=Mithras (erzwungen vom Kaiser Konstantin).
    Dennoch verblieben auch Christus bekennende Elemente.
    Daher würde ich die weströmische Kirche in der Gemeinde Thyatira versinnbildet sehen. (Offb. 2:18.ff.)
  • freudenboten schrieb:

    Indem man ohne Unterscheidung alle Dissidenten von der Staatskirche zu "Märtyrern/Heiligen" erklärt, tut man der "Erweckung und Reformation" durch den Geist Gottes KEINEN GUTEN DIENST.
    Richtig, das sehe ich genauso. Wenn ich mir die Lehre und Praxis der Katharer anschaue, dann gruselt es mich.
    Und ich kann sehr wohl die Politik nachvollziehen, dass die Machtkirche jegliche Häretiker ausschaltete. Nachvollziehbar und auf schlimme Weise logisch ist das alles.
    Dennoch sehe ich darin kein göttliches Werk der Kirche. Und natürlich sage ich das als ein Mensch, der im Jahr 2018 in einer Demokratie lebt; ich kann doch alles immer nur von meiner Position aus betrachten.
    Dass "es damals eben so war", darüber brauchen wir nicht reden, das ist mir auch klar.
    Wenn man alle Historie letztlich als Gottes Willen und Vorsehung sieht, dann sicher, ist alles, was je geschehen ist, Sein Wille und Werk. Dann wären wir wieder bei Luthers Deus absconditus und der Unfreiheit des Willensvermögens (De servo arbitrio). Ich habe eine Hausarbeit über den Text geschrieben: Luther bekommt es noch gerade so hin, dass Gott nicht wie der Satan erscheint.
    An diesem Punkt setzt nämlich die Gnosis an und macht einen Dualismus daraus.

    Gnostische Elemente finden sich bereits in der Bibel selbst, das kam nicht erst im 1. Jh. Die Gnosis ist älter als das Christentum.
    Ich hätte gerne gewusst, ob die Synoptiker, Paulus und Petrus Johannis Texte gekannt haben und ob das Diskussionen gegeben hätte. Denn Johannis Texte sind gnostisch bzw. arbeiten mit diesen Elementen.
    Der Demiurgos (der werkstellende Baumeister aller Welten) kam später erst. Die alte Gnosis hat den Dualismus der Götter noch nicht; das kam erst in der Auseinandersetzung mit dem "Alten Testament".

    Die römisch-katholische Lehre ist ein aufpolierter Mithraismus. Man schaue sich Vergleiche an (die gibt es zahlreich), die Ähnlichkeit ist enorm.
  • Was mir aber Besorgnis bereitet, ist die unbiblische geistige/geistliche Gleichgültigkeit gegenüber anderen Irrlehren (z. B. Gnosis, Freimaurerei), außer denen der katholischen Kirche.
    Indem man ohne Unterscheidung alle Dissidenten von der Staatskirche zu "Märtyrern/Heiligen" erklärt, tut man der "Erweckung und Reformation" durch den Geist Gottes KEINEN GUTEN DIENST.
    "Auf einem Auge blind?"