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Vorherige Beiträge 530

  • Stofi schrieb:

    Was man vllt. gemeinsam suchen soll, ist die WAHRHEIT.
    Wenn Jesus Christus die Wahrheit ist und man sie als Evangelium entsprechend lebt, dann hat Jesus nicht dagegen haben
    wenn es in unterschiedlichen Gemeinschaften geschieht.
    Problematisch ist es, wenn man die Theologie versucht zu Wahrheit zu machen.
  • Norbert, der Grundgedanke ist richtig, nur würde es nichts positives bringen, wenn alle Glaubensgemeinschaften das Gemeinsame suchen würden. Was man vllt. gemeinsam suchen soll, ist die WAHRHEIT. Wenn es nur eine Wahrheit Gottes gibt, dann müsste es konsequenterweise auch nur EINE Gemeinde geben. Nur kommt es nach der Prophetie der Bibel niemals zustande. Und so bleibt nur eines, die Wahrheit muss von der Lüge und Betrug getrennt werden.

    .
  • Zum heutigen Beitrag in "Christus ist Sieger" vom 16.8.18:

    Wir haben keine Zeit, uns gegenseitig zu verletzen und niederzumachen. Es gibt viele, die sich die Worte Christi zu Herzen nehmen sollten, die er damals zu Nikodemus sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ Johannes 3,5 (EB) ... Viele nehmen für sich in Anspruch, Christi Nachfolger zu sein. Ihre Namen stehen auf den Gemeindelisten, doch sie sind ihrer Gemeinde keine Stütze. Sie sind nicht durch die Wahrheit geheiligt worden ... Nicht die bloße Annahme der Wahrheit, sondern das Ausleben der Wahrheit verändert den Menschen. Wer durch die Wahrheit geheiligt werden möchte, soll unter Gebet das Alte und das Neue Testament sorgfältig durchforschen, damit er weiß, was Wahrheit ist ...

    Der erste Satz sollte v.a. im Dialog der verschiedenen christlichen Richtungen beherzigt werden. Jeder sollte sich hier - ich auch! - an die eigene Nase fassen und vielmehr das Gemeinsame suchen!
    Auch der letzte hier zitierte Satz ist ein guter Ratschlag!
  • Ja, ich habe dich verstanden. (du mich auch)

    Das Wort Gottes soll ja nichts abschreckendes, nichts finsteres sein.
    Man soll doch freudig seinen Weg gehen und auch Freude am Leben haben.
    Das was die bekannten Gruppierungen verbreiten -wahrscheinlich nicht nur im I-Net?) ist doch nur noch abschreckend.
    Durch die findet doch niemand zum Glauben!?
    Angst und Furcht verbreiten und im selben Atemzug, "aber du kannst errettet werden, vorausgesetzt du lässt dich nirgends auf etwas Babylonisches ein".
    Aber da alles Babylon ist, und auch die, die das verbreiten laufend neue babylonische Dinge entdecken, ist es praktisch unmöglich, errettet zu werden.
    Und dann das "Wir sind überkonfessionell, wir gehören keiner Konfession an", heißt, "wir sind von niemand abhängig, wir können die anderen beobachten, was sie wieder für babylonische Dinge tun.
    Viel mehr tun sie auch nicht!
    Ja, vielleicht noch, früher als Ellen White noch lebte waren die noch i.O., aber heutzutage sind sie auch nur noch ein babylonischer Müllhaufen.
  • Yppsi schrieb:

    a, das denke ich mir schon, seit ich auf verschiedenen Internetseiten, deren Lieblingsbegriff "Babylon" ist, war (WLC, LetzterCountdown u.ä)
    Aber die lassen ja eh kein gutes Haar an irgendwelchen sagen wir mal christlichen Konfessionen. auch an Stofis nicht.
    Weil ja alle irgendwie babylonisch unterwandert sind.
    Das hat leider Tradition und ich vermute eine "christliche": es hängt mit der Mission zusammen.
    Das Judentum hat - bis auf Einzelfälle, die eher persönliche Gespräche waren - nicht missioniert. Es sollte Zeugnis geben durch einen Lebensstil, aber die konkreten Lehrinhalte kommen viel später erst, wenn man wirklich darin einsteigt. Die "Mission" des Judentums ist das Halten der Gebote, die Abgrenzung gegen das Heidentum, gar das Aussehen und die Bräuche.
    Im Christentum und im Islam ist das deutlich anders: dort wird eine ganz bestimmte Lehre gebracht und diese soll/ muss man glauben, sonst hat man keine Erlösung und keine Errettung aus der Hölle. (Nicht meine Lehre, aber das sollte dir ja klar sein; so ist aber das Grundmodell)

    Wenn ich eine Lehre, eine gute Botschaft zu den Völkern bringe, dann muss ich etwas anbieten, dass ihre Kultur, Religion, ihre Götter und Zauber übertrifft.
    Zwangsläufig werde ich diese Kultur, diese Religion, die Götter und alles niedrig, böse, teuflisch, primitiv und schlecht heißen.
    "Das ist der Müll, in dem ihr bisher gelebt habt, jetzt aber bringen wir euch den wahren Gott!"

    Die Diener des wahren Gottes haben dann die Bewohner der polynesischen Inseln so lange gefoltert und verprügelt, bis sie "glaubten" und sich dieser weißen Kultur und "Ethik" angepasst haben, die ihnen ungefragt gebracht wurde. Endlich keine Vielehen mehr, endlich kein Kannibalismus mehr, endlich geordnete Verhältnisse auf der schönen Insel; dann kann man sie zu Personal ausbilden und das Urlaubsparadies aufbauen. Ist doch schön. Das nennt sich dann "Mission".

    Jesus hat als Person gewirkt. Er kam und die Menschen erlebten ihn und sagten: "Wenn so Gott ist, dann will ich ihn gerne haben, gerne an ihn glauben, gerne diesen Weg gehen, mag er auch beschwerlich sein!" Wir können uns gar nicht ausmalen, was für ein Charisma dieser Mann gehabt haben muss.
    Die Apostel waren auch ein Erlebnis. Es geht so weit, dass man sogar sie ehren will, dessen sie Einhalt gebieten müssen. Danach ebbt das so langsam ab und man konstruiert Theologie und Dogma.

    Ich halte diese Vorstellung von Mission und wie sie daher betrieben wurde, für vollkommen verfehlt.
    Dann wäre das Christentum so aber nie entstanden, heißt es dann gerne.
    Das ist richtig. Die Gläubigen wären alle bei ihrem Herrn und der christliche Glaube wäre ein kurzer Segen in der Geschichte gewesen, statt ein langer Alptraum, der er war.
    Aber so wollte er es.

    Es muss ja Spaltung unter euch sein, damit die Rechtschaffenden offenbarwerden, sagt Paulus.

    Yppsi schrieb:

    Also ich weiß nicht, wie man sich mit solch einem Müll von solchen Spinnern beschäftigen kann?
    Da braucht man echt ein Gemüt wie eine Straßenwalze, daß man nicht wahnsinnig wird!
    Alle Menschen suchen Liebe, Gemeinschaft und Anerkennung. Eine Gruppe, die auserkoren ist, in der man zu den Erwählten gehört, bietet alldas.
    Die Abgrenzung zu "den Bösen" ist wohltuend; wir nehmen uns nicht als Menschen per se wahr, sondern als zugehörig zu einer Gruppe, die besser ist als andere.
    Im Individualismus hat sich das dann etwas verlagert: meine Familie oder mein Freundeskreis ist der geilste oder ich bin der beste Autofahrer, alle anderen fahren mies.
    Das kann auch bei Bedarf wechseln: wenn ich mit den Kollegen P, S und Y gerade zusammen bin, dann spricht man darüber, was G, H und K alles verkehrt machen, wenn ich mit G, H und K zusammen bin, dann umgekehrt, oder mit S über Y, oder mit H über G ... im Grunde ist das alles das selbe.

    Was vor irrigen Theorien schützt ist nicht die durchdachteste und wasserdichteste Philosophie, sondern Liebe.
    Eine gesunde, liebevolle und ehrliche Erziehung hilft sehr durch die Tatsache, dass die Welt solch ein böser und verworrener Ort ist.

    Wer das nicht hat, der sucht die Liebe selbst in den wirrsten Lehren und Gemeinschaften.
    Was soll`s? Die anderen können dich ja für irre halten, du bist doch zu 99 % mit deinesgleichen zusammen.
    Deshalb binden Sekten doch so intensiv in ihre Tagesstruktur ein und dulden keinen Kontakt zur Umwelt, zumindest nicht mehr als absolut nötig. (Dir brauche ich das ja nicht zu sagen)

    Jesus sagte: Meine Menschen kennen mich.