hnitschke Helle Flamme

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  • Ein paar Grüße für DIch

  • Lieber Hajo Hnitschke!

    Du enttäuscht mich sehr, wenn Du jetzt in Richtung Wopros gehst und keine reale (sei sie nun unendlich - unerschaffen oder Ewig mit Anfangspunkt der Existenz) Präexistenz Christi mehr annimmst!


    Das was Du hier geschrieben hast– »» ... in der King James Version (KJV) ... , wo es heißt: „Niemand hat GOTT je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat IHN kundgemacht.“ (...)Die „Sohn-Variante“ finden wir in: Elberfelder Bibel, Schlachter, Luther 1912; Menge; d. Ü.]

    (...)Monogenes bedeutet nicht „einziggeboren“, sondern wörtlich „einzigartig“. (...) «« spricht doch - wenn dort steht, ich zitiere „der eingeborene Sohn,der im Schoße des Vaters ist” - klar für .. r e a l e .. Präexistenz, weil der Sohn im »Schoße des Vaters «

    i s t! Hier steht nicht „sein könnte” - auch nicht „der in Gedanken im Vater ist”, sondern da steht daß der göttliche Sohn im Schosse des Vaters ist!!!!

    ----> was für mich wegen Jesaja 9,5 auch bedeutet ewig (unerschaffen = dogmatisch ausgedrückt mit »gezeugt — nicht geschaffen!« ohne Anfangspunkt!) im Schosse des Vaters! ----> für mich haben somit Vater, Sohn (und auch der Heil. Geist) die vollkommen gleiche und ungeteilte selbe Ewigkeit! D.h. alle 3 göttlichen "Hyposthasen" gab es schon immer ! ----> keiner hatte jemals einen Anfang ! Alle 3 sind EWIG JHWH „ICH* BIN DER ICH BIN DA!”

    * ICH = der Vater, ICH = der Sohn + ICH = der Heilige Geist ...!

    MfG

    Norbert

    • hab ich erst jetzt entdeckt, danke für die Mühe.

      Wie ich mehrfach betonte, bin ich mir noch niicht völlig sicher. Die radikale Abkehr selbst von meiner bisherigen Temporäre-Proex.-´These wäre mir früher fast wie Lästerung vorgekommen, aber jetzt tendiere ich eher dazu. Es gibt Gründe dafü und dagegen. Sollte ich mal diese neue Lesart gänzlich widerlegt sehen, werden Ermahnungen wie die von dir dazu beigetragen haben, vorerst ist dem nicht so.

      LG

  • Sei gegrüßt, hnitsche,

    Friede mit Dir.


    Wenn ich mich recht erinnere, hast du in einigen Debatten in diesem Forum bekannt, dass du ebenfalls das Dogma, Jesus sei Gott für unbiblisch hältst. Wie du evtl. bereits festgestellt hast, teile ich diese Auffassung mit dir.

    Dennoch gibt es einige Aussagen in der Bibel, die ich - ausgehend von der Lehre, dass nur JHWH Gott und gleichzeitig Schöpfer aller Dinge ist und Jesus sein als Mensch gezeugter Sohn - leider noch nicht eindeutig einordnen kann, da sie auf den ersten Blick die These, Jesus sei Gott oder zumindest der Schöpfer, zu bestätigen scheinen. Eine dieser Textstellen ist Hebäer 1,1-12, welchen der Autor auf den Sohn bezieht und ihn dabei als Schöpfer anspricht.


    In diesem Zusammenhang würde mich deine Auslegung bzw dein Verständnis bezüglich dieser Verse interessieren.


    In diesem Sinne freue ich mich über eine Antwort von Dir.


    Herzliche Grüße

    Sascha

    • lieber Sascha,

      ich habe hier jetzt ersttmals reingeschnuppert, sorry- Es ist so viel Zeit vergangen, dass ich mich fast geniere, konkret zu antworten. Nur kurz:

      Ich glaube, der Briefschreiber war etwas nachlässig bei seinen Zitaten, vgl schon V 9,. In

      V 10 - 12 ist vermutlich zwischendurchwiedermal vom Vater die Rede. Bleibt V 2 - rätselhaft oder Wortklauberei, diese Präpositionen. Hat sich der Schreiber im Übereifer des Hymnus zur Maßlosigkeit hinreißen lassen? Wer war das überhaupt´?

      Ega, jetzt dominieren andere Themen. Dass Jesus zur Ehebrecherin sagt "Geh UND SÜNDIGE HINFORT NICHT MEHR", wäre ja zynisch, wenn das unmöglich wäre.Dieses Potential zu bestreiten hieße, von vornherein aufzugeben -- und umso leichter zu sündigen..

      Ich bete, dass dir in unserem gemeinsamen Ringen um Gottes Einzigartigkeit weiterhin Kraft und Segen zuteil wird Solange du nicht den Eindruck hast, dass gegen sovuel Verblendung der Klügere nachgeben sollte - solange gib nicht auf. Einzige Grenze: die Gesundheit.

      Herzliche Grüße,

      Hajo

    • Lieber Hajo,


      Zitat

      Dass Jesus zur Ehebrecherin sagt "Geh UND SÜNDIGE HINFORT NICHT MEHR", wäre ja zynisch, wenn das unmöglich wäre.

      Meinem Verständnis nach ist hier das bewusste und absichtliche Sündigen gemeint.



      Zitat

      Dieses Potential zu bestreiten hieße, von vornherein aufzugeben -- und umso leichter zu sündigen..


      Nein, das heißt es eben nicht.

      Warum sollte das so sein ? ( dieses von vornherein aufzugeben )


      Gegen die absichtlichen, willentlichen, bewussten Sünden, kann man kämpfen.

      Man kann es sogar schaffen, diese Sünden nicht mehr zu begehen.

      Also „sündlos“ im Sinne von, keine bewussten, absichtlichen Sünden mehr.

      Aber unbewusst und in Gedanken sündigen wir alle und es ist uns nicht möglich diese unbewussten Sünden und „Gedankensünden“ völlig sein zu lassen.



      Zitat

      dass gegen sovuel Verblendung


      Vielleicht seid ihr in dieser Frage die Verblendeten ?



      Der Apostel Paulus hat uns schon im dritten Kapitel des Römerbriefs gezeigt, dass JHWH GOTT durch das Opfer Jesu Christi ein Lösegeld zum Freikauf dieser Sklaven aus der Macht der Sünde beschafft hat, und zwar für alle, die dieses Lösegeld freiwillig und im Glauben annehmen würden. Hier haben Menschen die Wahl; hier gibt es keine Automatik.

      Aber Menschen können durch die Annahme des Loskauf-Opfers Jesu im Glauben von der Macht d e r S ü n d e, von ihrem Herrschaftsanspruch, freigemacht werden (nicht von ihren S ü n d e n, die sie verübt hatten und noch verüben; dafür nahm Jesus am Kreuz die Strafe auf sich!), und die Briefempfänger in Rom waren als getaufte Christen solche, die das Geschenk Gottes in Christus, den Loskauf von der Macht der Sünde, angenommen hatten.

      Paulus geht der Frage nach, ob Menschen, die durch Gottes Gnade von der Sünde freigekauft waren, nun noch leben sollten, als wären sie noch Knechte der Sünde. Und er sagt: ‚Das sei ferne!‘. Er sagt nicht, dass wir nun keine Sünder mehr seien; das zeigt auch Johannes (1.Johannes 2:1)


      Aber bestimmt möchten wir nicht mehr freiwillig und absichtlich der Sünde dienen, nachdem wir von der Herrschaftsmacht der Sünde befreit und unter die Herrschaft Jesu, unter die Herrschaft der Gerechtigkeit gestellt wurden!

      Christus ist nun unser Herr, dem wir dienen wollen! Welche Art von Leben wir nun führen sollen, das schildert Paulus später in Römer, Kapitel 12-16.


      Paulus will mit den Worten im Römerbrief auch nicht sagen, dass Christen, weil sie das Lösegeld und den Freikauf von der Sünde angenommen haben, keine sündige Natur mehr hätten (Römer 7:18-21; siehe auch 1.Johannes 1:8 ). Wenn wir sagen würden, wir könnten nicht sündigen, dann würden wir uns selbst betrügen.

      Die Schrift lehrt keine sündlose Vollkommenheit, auch nicht für gläubige Christen, und unsere täglichen Erfahrungen bestätigen, dass die Sünde immer noch real ist.

      Aber Christen stehen nicht mehr unter der Herrschaftsgewalt der Sünde; sie haben einen neuen Herrn: Jesus Christus ! den geliebten, heiligen Sohn Gottes !

      Und deshalb wird ein Christ die Sünde hassen, auch wenn er immer wieder straucheln mag. Aber er kann nicht mehr leichtfertig oder gar absichtlich der Sünde dienen!

      --------------------------------------------------------


      Den folgenden Beitrag werde ich im Thema: „können wir sündlos leben ?“


      noch posten.


      Hier für dich schon vorab:



      Guten Tag,


      der Befund der Bibel ist für mich eindeutig.


      Wenn ihr die folgenden Schriftstellen nun wieder anders auslegt, ist das für meinen Glauben unerheblich.


      Röm 3:22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.

      Röm 3:23 Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,

      Röm 3:24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist,



      1Jo 1:8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

      1Jo 1:9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

      1Jo 1:10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.



      Psa 130:3  Wenn du die Sünden anrechnen wolltest, / Jahwe, mein Herr, wer könnte bestehen?



      Spr 10:19 Wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab, / doch wer die Zunge im Zaum hält, ist klug.

      Liebe die Ruhe und hüte Dich vor vielem Reden, denn "bei vielem Reden wirst Du der Sünde nicht entgehen"


      Pre 7:20  Denn kein Mensch auf der Erde ist so gerecht, dass er nur Gutes tut und niemals sündigt.

      2Ch 6:36 Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – und du zornig über sie wirst und sie ihren Feinden preisgibst, und diese sie in ein fernes oder nahes Land verschleppen,



      Warum widersprecht ihr andauernd diesen Schriftstellen ?



      Schon ein Dritt-oder Viertklässler wird diese Bibelverse verstehen; hierzu bedarf es keines Diploms in Theologie.



      Diese Bibelverse lassen mich eindeutig erkennen, dass es nicht möglich ist, überhaupt nicht zu sündigen ( völlig ohne zu sündigen zu leben ).



      Gar keine unbewussten Sünden und "Gedankensünden" auszuüben ist nicht möglich.



      Bei absichtlichen und bewussten Sünden ist das anders.



      Ein Leben ohne solche Sünden ( bewusste und absichtliche ) halte ich für möglich.



      Wenn wir dieses "sündlos leben" auf absichtliche und bewusste Sünden begrenzen, kann ich dem zustimmen.



      Aber unbewusst und in Gedanken sündigen wir alle.



      Z.B. auch Arnold Fruchtenbaum sieht das so:



      Aus Ariel ( der Verlagsname von Arnold Fruchtenbaum ) :

      In diesem Leben erlangen wir keine Vollkommenheit

      Der achte Grundsatz der Gewissheit des ewigen Heils lautet, dass in diesem

      Leben keine Vollkommenheit erlangt wird. Gläubige sündigen bis an ihr Lebensende.

      Niemand erreicht in diesem Leben die Vollkommenheit. Wenn man Vollkommenheit

      erlangen muss, um das Heil zu bewahren, gibt es keinen Erretteten.





      LG Petra

    • liebe Petra

      wenn du an die anfängliche Gegenüberstellung der Referenzen denkst, dann hatte auch Wopros gute Gründe. Was die Ehebrecherin beetrifft, glaube ich, dass Jesus es umfassend meinte.Du VERMUTEST es anders, kannst es aber nicht WISSEN. du kannst dich also irren. Wir sind uns einig, dass wir an uns areiten müssen und können, nur dass du dies als erfolglos beurteilst, während ich denke, es ist mit Jesu Hilfe zu schaffen, wenn auch nicht so schnell und automatisch.

      Das gilt aus meiner Siccht auch für Gedankensünden. Deises an-sich-arbeiten leidet darunter, sich zu sagen, es funktioniere sowieso nicht. Abber ich habe eine hohe Meinung von deinem Bibelwissen und Enfgagement, nur sag ich nochmal, es k önnte zuviel auf einmal in deinen Beiträgen stecken. Ich will mir das alles gerne nochmal durch den Kopf gehen lasssen, aber bei diesem Umfang braucht es Zeit. Liebe Grüße

      ps

      "Verblendung"? Hab ICH das gesagt? Wenn ja, warst du bzw dein Standpunkt nicht gemeint.

  • Hallo Hajo hnitschke! Habe Dir unter "Konversationen" eine Privatnachricht (PN) gesendet, die Dir sicher sehr gefallen wird :) ! Gesegnete Sabbat-Grüße Norbert
  • Ich bin nicht ganz sicher mit dem Namen; aber ich meine, ich kannte mal einen Christen und seine Schwester aus Berlin, die Nitschke heißen. Ist allerdings Jahrzehnte her. Waren zwei recht sympathische Menschen. Aber bei Dir wird das vermutlich nicht zutreffen. ;)
    • sei verspätet gegrüßt.

      Sorry, erst jetzt gesehen. nein, mit denen haben ich u nd meine Vorfahren n ix zu tun.

      Nitschke gibts d0rt viele. Aber ob ich sympatisch bin? Und wie!! Nicht zum Aushalten, nur mein Eheweib weiß das noch nicht,

      Psssst

      ;)

    • Alles klar. Meine Formulierung war am Ende etwas mißdeutbar. :-)

      Die Familie hier in Berlin war katholisch. Kein Ahnung, ob viele oder die meisten Nitschkes katholisch sind.

    • Danke. Übrigens warst du mitnichte n missverständlich, sondern die Absicht, mich zu erheitern, war unverkennbar. Ich mag so was und habe mich sehr amüsiert

      Liebe (evangelische) Grüße

    • Bestens. Humor ist eine sehr wertvolle Charaktereigenschaft, zumal, wenn man auch über sich selbst lächeln kann.

      Ich war mal evangelisch, konfirmiert usw. Der Pastor, der uns unterrichtet und eingesegnet hat, war, glaube ich, der Ansicht, dass er gerade mich noch wiedersehen würde.


      Inzwischen gehöre ich schon lange keiner Kirche mehr an.

      Repräsentanten oder offizielle Onkel der EKD nerven mich öfters; aber ich will Dir Deine Kirche nicht verleiden.

    • tusr du eh nicht

      danke für deine Zeilen

      LG

  • Hallo Hajo! Habe Dir unter "Konversationen" einen älteren Beitrag von mir zugesandt! MfG N.
  • Na, Mose liess sich meines Erachtens von Schlangenzauberei und andern Greuelwundern dessen der sagte (ICH BIN DER ICH SEIN WERDE und sich hauptsächlich als zorniger, rachsüchtiger Kriegsgott erwies) zu stark beeindrucken. Somit war es für mich stimmiger, als ich aufgrund mehrer Beiträgen offenbar, den Wüstenwanderer überwunden hatte. :-) Für mich gilt allein das von Jedsus Christus offenbarte, auf Erden eindrücklich und einleuchtend gelehrten Gottverständnis als Masstab für wahre Göttlichkeit in der gesamten Bibel. also AT und NT. Willkommen im Forum. Gesegnete Grüsse renato23 Herzlich Wüstenwanderer (als solcher sich in guter Gesellschaft des AT - Moses - und NT - Jesus - wissend)