
- JOHANNESBRIEF – DAS 3. KAPITEL
- I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
- Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 3.1 – 3. Kapitel: Das Geschenk der Kindschaft Gottes 1.Joh.3,1– 10
- Der erste Brief des Johannes, Kapitel 3
- 3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 3.2 – Das 3. Kapitel: Aufruf zur Bruderliebe: 1. Joh. 3 , 11 – 18
- 3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 3.3 – 3. Kapitel: Die Zuversicht der Kinder Gottes: 1. Joh. 3,19–24
1. JOHANNESBRIEF – DAS 3. KAPITEL

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
- I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
- 3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 1 – 3. Kapitel: Das Geschenk der Kindschaft Gottes 1.Joh.3,1– 10
- Der erste Brief des Johannes, Kapitel 3
- 3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 3.2 – Das 3. Kapitel: Aufruf zur Bruderliebe: 1. Joh. 3 , 11 – 18
- 3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
- 3.3 – 3. Kapitel: Die Zuversicht der Kinder Gottes: 1. Joh. 3,19–24
I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
3.1 – 3. Kapitel: Das Geschenk der Kindschaft Gottes 1.Joh.3,1– 10
Der erste Brief des Johannes, Kapitel 3 | |
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Erste 10 Bibelverse aus Kap. 3 | Das Geschenk der Kindschaft Gottes |
| 1 Joh 3,1 | Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. |
| 1 Joh 3,2 | Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. |
| 1 Joh 3,3 | Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist. |
| 1 Joh 3,4 | Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit. |
| 1 Joh 3,5 | Ihr wisst, dass er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde. |
| 1 Joh 3,6 | Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt. |
| 1 Joh 3,7 | Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist. |
| 1 Joh 3,8 | Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. |
| 1 Joh 3,9 | Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt. |
| 1 Joh 3,10 | Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott. |
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Meine Auslegung:
▶️ 1 Joh 3,1: Die Liebe Gottes des Vaters ist „riesengroß”! In Jesus Christus hat Gott uns seine ganze Liebe geschenkt. Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es auch! Was für ein gnadenvolles Vorrecht wir Kinder Gottes doch haben! Die Welt aber erkennt dies nicht weil sie ihn – Gott – nicht erkannt haben.
▶️ 1 Joh 3,2: Wir Christen sind jetzt zwar Kinder Gottes, aber das was wir einstmals sein werden, das ist noch nicht offenbar geworden. Was meint Johannes damit? Er denkt hier sicher an den verherrlichten und unsterblichen neuen Geistleib den wir gläubige Christen einmal bekommen werden, wenn Jesus Christus zurückkommen wird! Der 3. Satz in diesem 2. Vers scheint dies zu unterstreichen: „Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird” ----> Ja, wir werden einmal Jesus ähnlich sein, weil wir auch einen »Auferstehungsleib« wie unser Herr bekommen werden. Bei der kommenden Entrückung (1 Thess 4,16f./ 1 Kor 15,51f.) werden wir IHN – Jesus Christus – sehen, wie ER ist. Von Angesicht zu Angesicht sehen wir dann unseren Herrn und Heiland Jesus Christus! Darauf dürfen wir uns wahrlich freuen! Maranatha und Halleluja und Amen!
▶️ 1 Joh 3,3: Wer diese Hoffnung in sich trägt, der heiligt sich, so wie Jesus heilig ist. Diesen Aspekt der "Heiligung" betonte im 18. Jahrhundert ganz besonders der Gründer der Methodisten John Wesley (1703–1791).
▶️ 1 Joh 3,4: Wer aber die Sünde tut, der handelt gegen das Gesetz der 10 Gebote; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit. Die Hoffnung für Alle übersetzt mit: „sündigen heißt: Gottes Gebote missachten.” und die Lutherbibel 2017 sagt: „die Sünde ist das Unrecht.”
▶️ 1 Joh 3,5: Die Christen wissen, dass Jesus Christus erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen! Das konnte Jesus aber nur, weil „ER selbst (als einziger Mensch auf Erden!) ohne Sünde ist.”
▶️ 1 Joh 3,6: Jeder der in ihm – in Jesus Christus bleibt, der sündigt nicht. ----> Widerspricht 1. Joh. 3,6 nicht der früheren Aussage von Johannes aus 1. Joh.1,8+10 wo Johannes sagt: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. ... Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.”? Die HfA meint in einer Anmerkung: „Johannes spricht in den Versen 6‒10 und in Kapitel 5,18 nicht davon, dass ein Christ nie mehr sündigt (vgl. dazu Kapitel 1,8–2,2), sondern dass er nicht in der Sünde verharrt.” Das bedeutet dass ein Christ nicht fortlaufend sündigt! Auch die Neue Genfer Übersetzung wartet mit einer interessanten Anmerkung auf: „Johannes bestreitet nicht, dass es auch bei einem Christen zu Sünde kommen kann (siehe Kapitel 1,8 bis 2,2). Wahrscheinlich will er hier (und in den Versen 8 und 9 sowie in Kapitel 5,18) auf einen grundsätzlichen Unterschied aufmerksam machen: Wer ohne Christus lebt, orientiert sich an den eigenen Wünschen oder am Willen anderer Menschen; ein Leben mit Christus ist durch die Ausrichtung auf Gottes Willen charakterisiert. Ein Christ lebt im Licht Gottes, und in diesem Licht hat die Sünde keinen Platz.” Mit „Jeder, der [fortlaufend!] sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.” fährt Johannes fort. Exkurs: Wer nachdem er auf den Namen Jesu Christi getauft wurde, ein heiliges christliches und frommes Leben führen will, der versucht nicht mehr zu sündigen und die Sünde wo es nur geht zu meiden! Da aber auch dem bekehrten und wiedergeborenen Menschen immer noch die Neigung zur Sünde (= Konkupiszenz) innenwohnt, wird er dennoch immer wieder sündigen (siehe 1. Joh. 1,8) und in den "alten Adamssinn" zurückfallen! Dann darf er sich jedoch getrost mit der Bitte um Vergebung an seinen Heiland Jesus Christus wenden, der für ihn beim Vater eintritt (1. Timotheus 2,5).
▶️ 1 Joh 3,7: Hier in diesem Vers warnt der Apostel eindringlich: „Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen!” Stets gilt es in einem Christenleben sich vor allen möglichen Irrlehrern zu hüten! Denn „Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.” Und in Sachen "Gerechtigkeit tun" gilt: »Die Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben!« (Röm 9,30), „nämlich die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.” (Phil 3,9)
▶️ 1 Joh 3,8: Ein hartes Wort kommt nun von Johannes! „Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.” Ein dringender Appell den auch schon Jesus an die Ehebrecherin richtete als ER sagte: »Geh hin und sündige hinfort nicht mehr!« (Joh. 8,11) Aber – Gott sei es gedankt – Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören! ----> Daher wird die Sünde nicht das letzte Wort auf Erden haben!
▶️ 1 Joh 3,9: Wenn der Same Gottes (durch den Heiligen Geist) in einem Christenleben bleibt, so wird er nicht mutwillig sündigen! „Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.” meint Johannes. Gemeint hat Johannes hier das ständige in Sünde verharren, das fortgesetzte und mutwillige sündigen, wie wir es bereits (siehe oben) in 1. Johannes 3,6 behandelt haben. Exkurs: Wenn ein Christ nicht im ständigen Gebet zu Jesus bleibt, nicht ständig die Verbindung zum Heiligen Geist sucht, sich durch das Wort Gottes in der Heiligen Schrift stärken lässt, der steht wirklich in Gefahr immer wieder von neuem zu sündigen. Amen.
▶️ 1 Joh 3,10: Man erkennt den Unterschied zwischen den Kinder Gottes und den Kindern des Teufels so: Jeder der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, sondern ihn hasst, ist nicht aus Gott. Das heißt der ist ein "Kind des Teufels"! Das bedeutet im Umkehrschluss: Jeder der die Gerechtigkeit tut und seinen Bruder (und seine Schwester) liebt, der ist ein "Kind Gottes"! Amen
3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
3.2 – Das 3. Kapitel: Aufruf zur Bruderliebe: 1. Joh. 3 , 11 – 18
| Die nächsten 8 Bibelverse | Aufruf zur Bruderliebe |
| 1 Joh 3,11 | Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben |
| 1 Joh 3,12 | und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren. |
| 1 Joh 3,13 | Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst. |
| 1 Joh 3,14 | Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. |
| 1 Joh 3,15 | Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt. |
| 1 Joh 3,16 | Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben. |
| 1 Joh 3,17 | Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben? |
| 1 Joh 3,18 | Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. |
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Meine Auslegung:
▶️ 1 Joh 3,11: Der Apostel Johannes verkündet die Botschaft die man von Anfang an von Jesus gehört hatte: dass wir einander lieben sollen!
▶️ 1 Joh 3,12: Christen sollen nicht so sein, wie es Kain war (der seinen Bruder erschlug). Laut Johannes stammte Kain von Satan ab; er meinte somit Kain sei ein Sohn Satans gewesen. Exkurs: im Judentum gibt es die Auffassung, dass Kain aus der Zeugung Evas mit dem Satan persönlich hervorgegangen sei, und dass Johannes diese Legende hier im Vers 12 aufgenommen habe. Warum aber hatte Kain seinen jüngeren Bruder Abel erschlagen? „Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.” beantwortet Johannes seine gestellte Frage.
▶️ 1 Joh 3,13: Die Mitglieder der Gemeinde sollen sich nicht wundern wenn sie von der Welt gehasst werden!
▶️ 1 Joh 3,14: Christen wissen dass sie aus dem Tod in das ewige Leben hinübergehen werden! ----> siehe dazu was der Herr Jesus dazu laut Johannes 11,25f. gesagt hatte! Weil sie ihre Geschwister (Brüder und Schwestern) lieben, werden sie auch einst ins Himmelreich einziehen. Wer aber nicht liebt, der bleibt im Tode. Wer hier auf Erden seine Brüder und Schwestern nicht liebt, sondern hasst, der ist bereits geistlich tot!
▶️ 1 Joh 3,15: Wer seinen Bruder (dito seine Schwester) hasst, der ist ein Mörder. „Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.” – dieses Wissen setzt Johannes für die Gemeinde voraus. Für Jesus war (in seiner Bergpredigt) der Hass bereits die Vorstufe zum Mord!
▶️ 1 Joh 3,16: Die Liebe Gottes zu den Menschen haben Jesu Apostel daran erkannt, dass Jesus Christus sein Leben für uns Menschen hingegeben hat. ----> siehe Johannes 3,16: »Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.« (Einheitsübersetzung 2016). Dieses Vorbild Jesu fordert Johannes auch für uns ein: Auch wir Christen sollten – wenn es darauf ankommt – für die Brüder das Leben hingeben. Johannes verwendet hier das apodiktische Wort »müssen«! Damit will der Apostel Johannes uns wohl sagen, dass wir als Christen auch das Martyrium auf uns nehmen sollten!
▶️ 1 Joh 3,17: Nun wird Johannes ganz praktisch: Wenn ein reiches, vermögendes Gemeindeglied seinem in Not geratenen Bruder nicht hilft, so hat dieser keine wahre Gottesliebe in sich! Denn man soll seinen Nächsten lieben wie sich selbst und den in Not geratenen Menschen helfen! ----> Das ist christliche Diakonia! So sind auch die Ur-Christen zu Jerusalem vorgegangen, indem sie alles gemeinsam hatten und so den in Not Geratenen Gemeindegliedern zu helfen vermochten. (Apostelgeschichte 2 + 4)
▶️ 1 Joh 3,18: Es gilt nicht nur mit der Zunge den christlichen Glauben zu bekennen, sondern diesen in der Tat und mit Wahrheit zu praktizieren, in unserem Leben ganz praktisch zu helfen wenn wir Not und Elend sehen.
3. Kapitel: Die Bewährung des Glaubens: 1. Johannes 3,1 – 3,24
3.3 – 3. Kapitel: Die Zuversicht der Kinder Gottes: 1. Joh. 3,19–24
| letzte 6 Bibelverse von Kap.3 | Die Zuversicht der Kinder Gottes |
| 1 Joh 3,19 | Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen. |
| 1 Joh 3,20 | Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz und er weiß alles. |
| 1 Joh 3,21 | Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; |
| 1 Joh 3,22 | alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. |
| 1 Joh 3,23 | Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. |
| 1 Joh 3,24 | Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat. |
Meine Auslegung:
▶️ 1 Joh 3,19: Johannes meint, dass die Gemeindeglieder erkennen werden, dass sie aus der Wahrheit, also aus Jesus Christus (der nach Joh.14,6 selbst »die Wahrheit« ist!) sind; und so können diese in seiner Gegenwart ihr Herz beruhigen. Die Hoffnung für Alle übersetzt diesen Vers so: „Daran erkennen wir, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten.”
▶️ 1 Joh 3,20: Wenn uns aber unser Herz verurteilen sollte, so ist doch Gott „größer als unser Herz” und ER – DER EWIGE – weiß alles (denn Gott ist der allwissende Gott!). Gott sieht in die tiefsten Regionen des menschlichen Herzens hinein und er kennt alle unsere Motive, besser als wir selbst!
▶️ 1 Joh 3,21: Wenn uns unser Herz aber nicht verurteilt, so haben wir gegenüber Gott Zuversicht. Die Neues Leben Bibel übersetzt so: „Liebe Freunde, wenn unser Gewissen rein ist, können wir mit Zuversicht und mutig vor Gott treten.” -----> Ja, ein „reines Gewissen” zu haben, ist für einen Christen sehr wichtig! Dass man sich selbst auch noch im Spiegel recht betrachten kann und nichts bleibt, was unser Gewissen emotional belastet.
▶️ 1 Joh 3,22: Johannes meint, dass wir von Gott alles bekommen würden, was wir von ihm erbitten. Und zwar deswegen, weil wir seine (Zehn) Gebote halten und das tun, was ihm, Gott, gefällt; „denn wir richten uns nach seinen Geboten und leben, wie es ihm gefällt.” meint die HFA. ----> Also das Ausrichten an den 10 Geboten, dem ewigen Moralgesetz Gottes, in einem Christenleben ist wichtig und in der Heiligung ein frommes Leben zu führen, das Gott gefällt!
▶️ 1 Joh 3,23: Dies ist Gottes wichtigstes Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. ----> Das ist auch die praktische Erfüllung von Jesus Doppelgebot der Liebe! Gott in Jesus Christus lieben und unsere Nächsten, wie uns selbst!
Exkurs: Der Name von Jesus in hebräisch lautet ja »Jehoschua«; und bedeutet ja »Jahweh rettet!« ----> Ja, in Jesus Christus rettet uns Gott! Halleluja und Amen!
▶️ 1 Joh 3,24: Wer Gottes Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass Gott in uns bleibt, das erkennen wir daran, dass uns der HERR seinen Heiligen Geist gegeben hat. Der Heilige Geist ist in unser Herz eingezogen (Johannes 14,23) damit wir tun können, was dem Vater und dem Sohn Jesus Christus gefällt! Amen.