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DER 1. JOHANNESBRIEF – DAS 1. KAPITEL

  • Norbert Chmelar
  • 26. Juni 2025 um 17:26
  • 367 Mal gelesen
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
    1. 1. Einteilung des Briefes in Sinnabschnitte:
      1. Die ersten 4 Verse aus Kap.1
    2. Der erste Brief des Johannes, Kapitel 1
  2. I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
  3. 1.1.2 – Das 1. Kapitel: Das Wesen Gottes: 1,5–7
    1. Das Wesen Gottes
  4. I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF
  5. 1.1.3 – Das 1. Kapitel: Christ und Sünde: 1,8–10

I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF

Der Brief  hat 5 Kapitel mit zusammen 105 Versen (Kap.1 = 10 Verse / Kap.2 = 29 Verse / Kap.3 = 24 Verse / Kap.4 = 21 Verse / Kap.5 = 21 Verse) Hauptthema: Gottes Liebe.

1.1. Einteilung des Briefes in Sinnabschnitte:

Die alte Einheitsübersetzung gliedert den 1. Johannesbrief in die 5 folgenden Sinnabschnitte:

  1. Vorrede: Das Wort des Lebens: 1,1- 4
  2. Das Leben in der Gemeinschaft mit Gott: 1,5 - 2,17
  3. Die Bewährung des Glaubens: 2,18 - 3,24
  4. Der Glaube als Weg zum Leben: 4,1 - 5,12
  5. Schlussmahnung: Sünde und ewiges Leben: 5,13-21


1.1.1 – Das 1. Kapitel: Vorrede: Das Wort des Lebens: 1,1–4

1.1.2 – Das 1. Kapitel: Das Wesen Gottes: 1,5–7

1.1.3 – Das 1. Kapitel: Christ und Sünde: 1,8–10


Beginnen wir nun mit der Vers für Vers-Auslegung: (ich verwende die Einheitsübersetzung von 1980)

Die ersten 4 Verse aus Kap.1

Der erste Brief des Johannes, Kapitel 1

.
Vorrede: Das Wort des Lebens: 1,1- 4
1 Joh 1,1Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens.
1 Joh 1,2Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.
1 Joh 1,3Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
1 Joh 1,4Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Meine Auslegung:

▶️ 1 Joh 1,1: Der Vers erinnert uns sehr an den Anfang des Johannes-Evangeliums; »Am Anfang war das Wort ...« ---> Jesus Christus war „von Anfang an” ewig bei Gott-Vater, also bereits vor der Schöpfung der Welt! ER – Christus ist „das Wort des Lebens”! Der Apostel und Evangelist Johannes war ein Augenzeuge des Jesus von Nazareth; ihn haben er und seine Apostelkollegen (daher die Formulierung „wir”!) gehört, gesehen und angefasst! Dieses »Wort des Lebens« das sich in Jesus personifiziert hatte, das wird als "Frohe Botschaft" (Joh. 3,16) verkündet!

▶️ 1 Joh 1,2: In IHM – dem jüdischen Rabbi Jesus von Nazareth – wurde das (wahre) Leben offenbart! ER war, ist und bleibt »das ewige Leben«. (1Joh 5,20) Dieses war als »der Logos« (Joh.1,1) „beim Vater” (im Himmel). Das haben die Apostel „gesehen und bezeugt und verkündet” ... ----> »sehen und bezeugen und verkünden« – das ist auch unser Auftrag als Christen! In Jesus Christus sehen wir unseren Heiland und Erlöser! IHN bezeugen wir als „Herr und Gott” (Joh.20,28) in der Kraft und mit Hilfe des Heiligen Geistes und verkünden damit die "Frohe Botschaft" – also »ein ewiges Evangelium« (Offenbarung 14:7)! Amen.

▶️ 1 Joh 1,3: Erneut wiederholt Johannes in diesem 3. Vers die Aussage aus Vers 1: „Was wir gesehen und gehört haben”. Dieses „Wort des Lebens” [1. Joh.1,1g)] das soll auch den Empfängern des 1. Johannesbriefes verkündet werden und da der 1.Joh.brief in das Neue Testament aufgenommen wurde, soll dies auch allen Menschen auf Erden verkündet werden. Denn die Leser sollen auch Gemeinschaft mit den Jüngern Jesu haben. Die Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

▶️ 1 Joh 1,4: Diese Evangeliums-Verkündigung erfüllt den Apostel und seine Mitstreiter im Glauben („wir”) mit Freude! Ja sogar mit „vollkommener Freude” – „damit unsere Freude vollkommen ist.” Die Schlachter 2000 - Bibelübersetzung übersetzt den Vers 4 so: „Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.” (Die Neues Leben Bibel gibt als Anmerkung zu 1. Joh.1,4 an: In manchen Handschriften heißt es eure.) Die Neue Genfer Übersetzung hat diese Variante: „Wir schreiben euch diesen Brief, damit wir alle, ihr und wir, die Freude, die Gott uns schenkt, in ihrer ganzen Fülle erleben.”

I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF

1.1.2 – Das 1. Kapitel: Das Wesen Gottes: 1,5–7

3 nächste Bibelverse

Das Wesen Gottes

1 Joh 1,5Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.
1 Joh 1,6Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
1 Joh 1,7Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.

Meine Auslegung:

▶️ 1 Joh 1,5: Die Formulierung »Gott ist Licht« erinnert an die Aussage Jesu im Johannes-Evangelium in Joh. 8,12: »Ich bin das Licht der Welt!« Und in Joh 9,5 sagt Jesus: „Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.”. In Gott ist nur Licht, aber keine Spur von Finsternis ist in ihm!

▶️ 1 Joh 1,6: Wer aber weiterhin im Dunkel der Finsternis lebt und dennoch behauptet, „dass wir Gemeinschaft mit ihm haben” der lügt und tut nicht die Wahrheit!

▶️ 1 Joh 1,7: Christen sollen wie Jesus Christus auch „im Licht leben”, denn dann werden sie Gemeinschaft miteinander haben!

Im zweiten Teil von Vers 7 trifft Johannes nun eine hoch theologische Aussage! Nämlich: »Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde.« Nur weil Jesus Christus am Kreuz von Golgatha sein heiliges Blut für unsere Sünden und Schuld vergossen hatte, können Menschen gerettet werden, wenn sie diesen Erlösertod Jesu für sich in Anspruch nehmen! Paulus nennt daher in 1 Kor 5,7 Jesus Christus „unser Passahlamm” und betont besonders oft im Römerbrief, dass „Christus für uns gestorben ist” (Römer 5,6.8). In 1. Petr. 1,2 sagt Petrus, dass wir „besprengt werden mit dem Blut Jesu Christi.” Mit dem teuren Blut Christi sind wir erlöst worden (1. Petr. 1,18–19). Diese christliche Lehre dürfen wir nie vergessen!

Dieser Vers aus 1. Johannes 1,7 ist einen erster Höhepunkt in diesem Brief des Apostels Johannes!

Jesus selbst sagt am Gründonnerstag bei der Stiftung des heiligen Abendmahls: „das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.” (Matth. 26,28) A m e n

I.) DER ERSTE JOHANNESBRIEF

1.1.3 – Das 1. Kapitel: Christ und Sünde: 1,8–10

3 nächste BibelverseChrist und Sünde
1 Joh 1,8Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.
1 Joh 1,9Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
1 Joh 1,10Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.

Meine Auslegung:

▶️ Vers 8: Wer als Christ behauptet „ohne Sünde zu sein!” der belügt sich selbst, der verkündet nicht die Wahrheit!

▶️ Vers 9: Es gilt für uns Christen jedenfalls, dass wir unsere Sünden bekennen sollen! Denn dann wird uns Jesus Christus, der treu und gerecht ist, unsere Sünden vergeben – sichtbar im Sakrament des Heiligen Abendmahls – und uns von allem Unrecht reinigen.

▶️ Vers 10: Wenn wir als Christen sagen und behaupten: „Wir haben nicht gesündigt!” so machten wir Christus zum Lügner (denn der Herr kennt unsere sündige Natur nur zu gut und weiss, dass dem Menschen die Konkupiszenz, also die Neigung zur Sünde, innenwohnt!) Dann ist auch das "Wort des Herrn" nicht in uns!

„Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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