Das heilgeschichtlich bedeutsame Jahr 1846

Einzelnachweis[13]* Ellen White zeigte sich nach einer persönlichen Bibelstunde durch den selbstsicheren Bates zunächst nicht überzeugt (Knight: Joseph Bates, S. 112f.), schrieb aber Jahre später: „Im Herbst 1846 begannen wir, den biblischen Sabbat zu halten, zu lehren und zu verteidigen.“ (Knight: Kurzgeschichte, S. 34f.).


* von Wikipedia-Artikel über Ellen Gould White!


===> Deshalb passt 1846 viel besser zur Geschichte der Adventbewegung als 1844 und zur Prophetie der 2.300 Jahre aus Daniel 8,14 in Verbindung mit Offenbarung 11,19 („Bundeslade wird im Himmel sichtbar”)! -----> und wenn man Dan.8,14 mit Dan.9,24ff. durch das hebr. "chattak" („abgeschnitten”) miteinander verbinden könnte (was STA-Prof. Desmond Ford ja ablehnte!) und die 69/70 Jahrwochen (= 483/490 Jahre) aus Dan.9,25 von den 2300 Abend-Morgen abgeschnitten sind (2300 – 490+10 = 1800), so ergibt sich:

455 v.Chr. + 483 Jahre = 29 n.Chr. (= Taufe Jesu) //

455 v.Chr. + 490 Jahre = 36 n.Chr. (= Heide Kornelius wird Christ) //

455 v.Chr. + 500 Jahre = 46 n.Chr. (= Ende der Judenmission des Paulus - Apg.13,46)

46 n.Chr. + 1800 Jahre = 1846 n.Chr. (= Heiligtum** wiederhergestellt) //

455 v.Chr. + 2300 Jahre = 1846 n.Chr. (Kern des Heiligtums: 10 Gebote in Bundeslade im Himmel)



29 n.Chr. + 3½ Jahre = 33 n.Chr. (= Tod Jesu) // 33 n.Chr.+ 3½ Jahre = 36 n.Chr.

29 n.Chr. + 7 Jahre (= 1 Jahrwoche) = 36 n.Chr. (Beginn der Heidenmission des Petrus)

36 n.Chr. + 1810 Jahre (2300–490 Jahre) = 1846 n.Chr. (= Heiligtum wiederhergestellt)




** " Heiligtum " bedeutet in Dan.8,14 " der 'heilige Bund' "; der Kern dieses "heiligen Bundes" Gottes mit der Menschheit sind die 10 Gebote! Diese liegen in der Bundeslade, die im Himmel im Allerheiligstem aufbewahrt wird. Als diese laut Offb.11,19 im Himmel (am Montag, 21. September 1846 = 1. Tischri) sichtbar wird, Jesus das Allerheiligste betrat und den Heil. Geist zu „den Übrigen” (Offb.12,17) der „kleinen Herde” und zu Joseph Bates sandte und dieser im Herbst 1846 durch das Halten des Sabbats innerhalb der christlichen Adventbewegung die volle Gültigkeit der 10 Gebote „wiederhergestellt” (Dan.8,14) hatte, erfüllten sich die 2300 Abend-Morgen der Daniel'schen Prophetie von der »Wiederherstellung des Heiligtums« aus Daniel 8,14 und der Heilige Bund Gottes wurde in allen Geboten wiederhergestellt!


Die „Verwüstung des Heiligtums” (Daniel 8,11) – also des "Heiligen Bundes" fand 364 durch das Dekret vom Konzil von Laodicea durch die Aufhebung des Sabbatgebots (4. Gebot) und 787 auf dem VII. Ökumenischen Konzil in Nicäa II durch die Aufhebung des Bilderverbots (2. Gebot) statt! Der heilige Dekalog der 10 Gebote wurde durch die Aufhebung zweier Gebote "verwüstet" und dadurch die himmlische Bundeslade symbolisch gesehen beeinträchtigt, d.h. der Kern des Heiligtums, des Heiligen Bundes war innerhalb der Christenheit seit 364/787 angegriffen und musste daher prophetisch gesehen wiederhergestellt werden! Das hatte in Sachen 2. Gebot 736 Jahre gedauert bis Ulrich Zwingli und die Reformierten die Heiligenfiguren und Marienstatuen 1523 aus den Kirchen entfernten und so das Bilderverbot wiederherstellten ! Und dauerte bzgl. des 4. Gebots sogar mehr als doppelt so lang, nämlich 1482 Jahre, ehe im Herbst 1846 die zweite Adventbewegung durch Joseph Bates den Sabbat wieder eingesetzt hatte. Damit war das Heiligtum wiederhergestellt!

-----> Dank sei Gott für das Senden des Heiligen Geistes der diese beiden Reformationsbewegungen bewegt hatte „dem heiligen Bund die volle Gültigkeit zurückzugeben” und veranlasst hatte „das Heiligtum wiederherzustellen” (Dan.8 ,14)! A m e n !

Kommentare 6

  • Hier sehr interessantes zum "Tag des Posaunenblasens" = JOM TERUA:



    Feste der Bibel

    Rosch ha-Schana - Der Tag des Posaunenblasens


    Psalm 98,6

    "Mit Trompeten und dem Schall des Horns jauchzt vor dem König, dem HERRN!"

    Psalm 89,16

    "Wohl dem Volk, das den Jubelschall (hebr. terua) Kennt! O HERR; im Licht deines Angesichts wandeln sie"

    Die Bibel erwähnt Rosch ha-Schana als "Tag des Posaunenblasens" (3Mo 23,23-25); hebräisch "Jom Terua" genannt. Es ist das fünfte Fest in Gottes Festzyklus und fällt in das 10-tägige Zeitfenster (1.-10. Tischri) der sogenannten "Hochheiligen Tage" oder "Hohen Feiertage", auch bekannt unter der hebräischen Bezeichnung "Jamim Nora'im", was so viel bedeutet wie "Tage der Ehrfurcht" oder "ehrfurchtserweckende Tage".


    An Rosch ha-Schana wird der Beginn des biblischen neuen Jahres, der Zeitzyklus des Segens, gefeiert. Der siebente Monat Tischri, der Monat der Vollendung und des Heils beginnt. Der Tag spricht vom Start in etwas absolut Neues, dem Hineintreten in einen neuen Zeitabschnitt, indem Gott sein Volk zur Umkehr ruft und gleichzeitig spricht es vom Klang des Schofarhorns, der kein Klang dieser Welt ist, dem Klang des stellvertretenden Opfers.


    Der Schall des Horns ist eine Erinnerung an die Gnade Gottes, ein Weckruf an jeden, der geistlich eingeschlafen ist. Darüber hinaus besteht eine Beziehung des Schofars mit dem Widder, den Abraham einst anstelle seines einzigen Sohnes Isaaks auf dem Berg Moriah geopfert hatte und weist so hin auf die Auferstehung aus den Toten, die Entrückung der Heiligen und das zweite Kommen des Messias.


    Lies auch unseren Beitrag: Das Schofar als geistliche Waffe verstehen und einsetzen


    Deshalb wird an Rosch ha-Schana überall in den Synagogen das Schofar- oder Widderhorn geblasen, was auch im Mittelpunkt an diesem Festtag steht. Insgesamt 100mal wird im Gottesdienst das Schofar geblasen. Der Ton des Schofars ruft uns, vom geistlichen Schlaf zu erwachen, uns selbst zu reflektieren, Buße zu tun, um so unserem Gott näherzukommen.


    NAME:

    Rosch ha-Schana (hebr. רֹאֹשׁ הַשָּׁנָה) mit der Bedeutung "Haupt des Jahres" oder "Anfang des Jahres" markiert das biblische Neujahr und ist die Zeit der Umkehr und Vergebung. Rosch bedeutet "Kopf" oder "Haupt", und Schana bedeutet "Jahr". Rosch ha-Schana ist somit das Haupt des Jahres.


    HEBRÄISCHER NAME:

    Der hebräische Name lautet Jom Terua (hebr. יוֹם תְּרוּעָה) mit der Bedeutung "Tag des Posaunenschalls" oder "Tag des aufweckenden Blasens". Im heutigen Judentum wird das Fest so genannt, weil an diesem Tag ein Ruf an die Juden ergeht, ihrer Sünden zu gedenken und zwar noch vor der nächsten heiligen Zeit, dem großen Versöhnungstag Jom Kippur.


    ANDERE BEZEICHNUNGEN:

    • Der Tag des Posaunenblasens

    • Der Tag des Schofarblasens

    • Tag des Lärmblasens

    • Posaunenfest

    • Neujahrsfest


    Gedächtnistag des Posaunenschalls (Zichron Terua)

    Das Gedenken des Posaunenschalls. An einem Schabbat war keine Arbeit erlaubt, somit konnten auch die Hallposaunen nicht geblasen werden, man konnte nur daran gedenken.


    Tag der Erinnerung/Gedenkens (Jom ha-Zikaron)

    Gott denkt an uns und wir sollen an Gott auf allen unseren Wegen denken. Man gedenkt ebenso der Sünden des letzten Jahres und bekennt sie einander.


    Tag des Gerichts (Jom ha-Din)

    Jeder Jude unterläuft an diesem Tag einem geistlichen Gericht Gottes, und Gott beschließt, ob der betreffende Jude weiterleben darf oder während des kommenden Jahres stirbt. Es gibt zwölf Monate im Jahr und zwölf Stämme in Israel. Jeder Monat des jüdischen Jahres hat seinen repräsentativen Stamm. Der Monat Tischri ist dem Stamm Dan zugeteilt. Das ist von symbolischer Bedeutung, denn als Dan von Rachels Magd Bilha geboren wurde, sagte sie in 1. Mose 30,6: "Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft (dannani) und meine Stimme erhört...". "Dan" und "din" (wie in Jom ha-Din), werden beide aus der gleichen Wortwurzel abgeleitet, aus der hervorgeht, dass Tischri die Zeit des göttlichen Gerichts und der Vergebung ist. Ebenso hat jeder Monat des jüdischen Kalenders ein Tierkreiszeichen (hebr. mazal). Das Tierkreiszeichen für Tischri ist die Waage, das Symbol für den Tag des Gerichts.


    WANN:

    1. Tischri

    Mit dem Vormonat Elul beginnt eine besondere Zeit. Die Herbstfeste beginnen mit einem 40-Tage dauernden Zeitabschnitt, der im Hebräischen "Teschuwa" heißt, was "Buße tun" oder "umkehren" bedeutet. Dieser Zeitraum beginnt an Rosch Chodesch Elul (1. Elul) und endet nach 40 Tagen zu Jom Kippur am 10. Tischri. Diese 40-tägige Periode wird auch als "Jemei Ratzon" (Tage der Gunst) bezeichnet. Jeden Morgen während der dreißig Tage des Monats Elul wird daher das Schofar geblasen, um die Menschen zu erinnern, zu warnen und zur Umkehr zu Gott zu rufen.


    Nach dreißig Tagen Teschuwa, wird am 1. Tischri Rosch ha-Schana gefeiert, was in den September des gregorianischen Kalenders fällt. Das Fest beginnt, wie alle biblischen Festtage, am Abend des Vortages, den man "Erew" (Vorabend), also "Erew Rosch ha-Schana" nennt.


    Mit Rosch ha-Schana beginnt dann eine zehn Tage dauernde Schlussphase, die mit Jom Kippur endet. Diese Tage sind als die "Hochheiligen Tage", "Hohen Feiertage" aber auch als die "schrecklichen Tage", "Jamim Nora'im" die "Tage der Ehrfurcht" und "Tage der Buße und Umkehr" bekannt. Diese Tage stellen innerhalb des jährlichen Festzyklus die Zeit dar, die in der größten Ernsthaftigkeit, Nachdenklichkeit und Ehrfurcht begangen wird. Der Schabbat, der in diese Tage fällt, heißt "Schabbat Schuwa", der "Schabbat der Umkehr".


    Im Kalender Gottes gibt es drei bestimmte "festgesetzte Zeiten" (2Mo 23,14-17). Das Jahr des HERRN wird mit dem Pessachfest, im ersten biblischen Monat, am 14. Nissan eingeleitet. Im dritten Monat, am 6. Siwan, beginnt Schawuot, das Wochenfest/Pfingsten. Wenn der Herbst kommt, bringt Gott uns an den Höhepunkt des jährlichen Zyklus; Sukkot, das Laubhüttenfest steht an, welches vom 15.-21. Tischri gefeiert wird.


    Im Monat Tischri finden drei Feste statt. Das erste Fest ist Rosch ha-Schana, welches die wichtigsten aufeinanderfolgenden Tage im biblischen Kalender einläutet. Tischri gilt alt der Monat, in dem Gott die Welt erschuf. Der Begriff Tischri kommt aus dem Babylonischen und bedeutet "Anfang". Rosch ha-Schana ist demnach der "Geburtstag der Welt", der "Jahrestag der Schöpfung".


    Rosch ha-Schana wird also mit großem Ernst begangen, doch es überwiegt die Freude über Gottes Erbarmen (Neh 8,9-12).


    Quelle: https://www.geistlicher-felsen…nblasens-rosch-ha-schana/

    • MESSIANISCHE BEDEUTUNG:

      Die tatsächliche Erfüllung liegt wie bei allen Festen des zweiten Zyklus (Herbstfeste) noch in der Zukunft. Es wird die Entrückung der Heiligen, der Gemeinde Jesu Christi sein. In Johannes 14,1-3 sagt der Herr, er werde in den Himmel zurückgehen und bei seinem Vater einen Ort für die Heiligen der Gemeinde bereiten. 1. Thessalonicher 4,13-18 beschreibt das eigentliche Ereignis der Entrückung in seinen verschiedenen Phasen.


      Laut Jesaja 27,13 wird die Rückkehr Israels durch das Blasen einer Posaune angekündigt. Das bedeutet erstens, dass Israel vor der Großen Trübsal ein Staat sein wird. Aber letzten Endes wird das Fest der Posaunen erst durch die Entrückung der Gemeinde erfüllt. In zwei Textstellen finden wir Details über die Entrückung der Gemeinde, in denen von einer Posaune die Rede ist. Es ist kein Zufall, dass die Entrückung eine Erfüllung des Festes der Posaunen sein wird. Die erste dieser Textstellen ist 1. Thessalonicher 4,13-18. In Vers 16 heißt es:


      "16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen."


      Eines der Ereignisse am Tag der Entrückung wird der Schall der Posaune Gottes sein. Jesus wird rufen, und der Erzengel wird diesen Ruf wiederholen. Aber dann wird die Posaune erschallen, und die Entrückung findet statt.


      Die zweite Schriftstelle über die Entrückung steht in 1. Korinther 15,50-58. Vers 52 erwähnt zweimal die Gegenwart einer Posaune:


      "52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden."


      Die Entrückung ist die Auferstehung der gestorbenen Heiligen, die verweslich sind, aber Unverweslichkeit anziehen werden, und das Hinweggenommenwerden der lebenden Heiligen, die sterblich sind und Unsterblichkeit anziehen werden. Das wird durch das Blasen der Posaune angekündigt. Es wird klar gesagt, dass die Posaune, die dann geblasen wird, die letzte Posaune ist. Diejenigen, die glauben, die Entrückung finde erst nach der Großen Drangsal/Trübsal statt und die Gemeinde müsse durch die Große Drangsal/Trübsal gehen, nehmen oft diesen Vers als Beweis dafür. Damit wollen sie sagen, dass die Entrückung bei der letzten Posaune stattfinden würde, und die letzte Posaune sei die siebente Posaune aus der Offenbarung des Johannes. Das soll angeblich beweisen, dass auch die Gemeinde durch die Große Drangsal/Trübsal hindurchgehen werde. Man muss aber bedenken, dass Paulus unmöglich auf die siebente Posaune aus der Offenbarung bezugnehmen konnte; einfach deshalb, weil die Offenbarung noch nicht existierte, als er den ersten Korintherbrief schrieb. Außerdem ist es gerade der erste Korintherbrief, der an vielen Stellen auf die biblischen Feste eindeutig hinweist. Die Person des Herrn wird mit mehreren Festen deutlich verbunden:


      • In Kapitel 5,6-7 mit dem Passahfest (Pessach).

      • In Kapitel 6,8 mit dem Fest der ungesäuerten Brote (Mazzot).

      • In Kapitel 11 bis 14 mit dem Wochenfest (Schawuot).

      • In Kapitel 15,20-33 mit dem Fest der Erstlingsfrüchte (Bikkurim).

      • In Kapitel 15,50-58 mit dem Fest des Posaunenblasens (Rosch ha-Schana).


      Paulus möchte betonen, dass der Ausdruck "die letzte Posaune" sich eben gerade auf die "teqiah gedolah" bezieht.


      Als er diesen Brief schrieb, erwartete er offenbar von seinen Lesern in der Gemeinde zu Korinth, dass sie wussten, wovon er sprach, als er die letzte Posaune erwähnte. Die letzte Posaune ist der formale Ausdruck für den letzten, langgezogenen und äußerst bedeutsamen Posaunenton beim Fest der Posaunen. Paulus meinte nicht die Posaune aus der Offenbarung, sondern den letzten Ton am Posaunenfest. Er wollte nichts anderes sagen, als dass das Fest der Posaunen bei der Entrückung der Gemeinde erfüllt werden wird. So, wie das Fest der Posaunen dem Versöhnungstag vorausgeht, so muss auch die Entrückung der Großen Drangsal/Trübsal vorausgehen. Das Fest der Posaunen wird also durch die Entrückung der Gemeinde erfüllt.


      Die biblischen Feste werden prophetisch in genau derselben zeitlichen Reihenfolge erfüllt, in welcher sie im Jahreszyklus gefeiert werden. Da Rosch ha-Schana dem großen Versöhnungstag vorangeht, und da der große Versöhnungstag prophetisch durch das zweite Kommen des Messias und die große Drangsal/Trübsal für den gläubigen Überrest erfüllt wird, können wir also sagen, dass die Entrückung vor der großen Drangsal/Trübsal stattfinden wird. Diese Sichtweise wird durch viele Aussagen in der Schrift weiter gestützt.

    • Hier etwas Interessantes zu den biblischen Festen! ----> besonders ist auf die Grafik hinzuweisen!

      Feste der Bibel

      Die Feste der HERRN als Verabredung verstehen

      3. Mose 23,4

      Das sind aber die Feste des HERRN, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt“


      Kolosser 2,17

      die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat

      Obwohl viele nichtjüdische Gläubige schon mal von den Festen des HERRN gehört haben, werden meist die tiefe prophetische Bedeutung und die Wichtigkeit dieser festgesetzten Zeiten nicht erkannt. Die biblische Festordnung entspricht der göttlichen Heilsordnung, der biblische Festkalender dem göttlichen Heilsplan. Jedes Fest konzentriert sich auf ein besonderes Thema Seines Planes. Während jedes dieser Feste eine historische Rolle hat, haben alle auch eine prophetische Rolle.


      Jesus wies darauf in Matthäus 5,17 hin, als er sagte: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!


      Paulus betonte auch in Römer 15,4: „Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.


      Die prophetische Rolle der Feste wird auch in Kolosser 2,16-17 hervorgehoben: „16 So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, 17 die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.


      Obwohl wir wissen, dass wir vom Gesetz und der „Befolgung“ von Neumond, Festen usw. „befreit“ wurden, ist es dennoch wertvoll, die Wurzeln und den geistlichen Aspekt der Feste zu verstehen. Wenn sie für uns Christen zur Erbauung und zum Wachstum genutzt werden können, warum sollten wir Sie dann nicht nutzen?


      Anstatt sich dem Neujahrstag so zu nähern, wie unsere Kultur es ausdrückt, warum nehmen wir uns nicht die Zeit, über das vergangene Jahr nachzudenken und bitten während der „Tage der Ehrfurcht“ den Heiligen Geist, uns bei der Beurteilung unseres Laufes zu helfen?


      Die Feste wurden uns von Gott gegeben, damit Sein Volk das Kommen des Messias zu begreifen in der Lage ist. Feste sind wichtig und ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen auf der ganzen Welt und in allen Kulturen. Jeder Mensch feiert und Gott selbst hat dieses Bedürfnis in uns hineingelegt.


      Der Apostel Paulus schrieb an die nichtjüdischen Gläubigen in Kolossä, dass die Feste des HERRN, Neumonde und Sabbat ein Schatten der zukünftigen Dinge sind, um uns über den Messias zu belehren. Jesus war und ist der Inhalt oder die Erfüllung des größeren Planes, den Gott der Vater in diesen sieben wichtigen Festen offenbarte und vorausschatten ließ.


      Alle, die mit den Festen bereits oder noch nicht vertraut sind, werden fasziniert sein zu entdecken, dass die Frühjahrsfeste Pessach (Passah), Mazzot (das Fest der ungesäuerten Brote), Bikkurim (das Fest der Erstlingsfrüchte) und Schawuot (Wochenfest / Pfingsten) uns zuallererst von den bedeutenden Ereignissen bei der ersten Ankunft des Messias lehren. Diese Ereignisse spielen bei der Erlösung des Menschen eine wichtige Rolle. Zusätzlich wird man bemerken, dass die Herbstfeste, Rosch ha-Schana (Tag des Posaunenblasens), Jom Kippur (der Versöhnungstag) und Sukkot (Laubhüttenfest) faszinierende Einblicke in wichtige Ereignisse bezüglich des zweiten Kommens des Messias offenbaren. Jedes dieser Feste besitzt eine eigene Identität und Aussagekraft. Folglich nimmt also das Thema Fest in der Bibel einen erheblichen Platz ein, denn an Festtagen wird an den Bund Gottes mit den Menschen gedacht.


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      Warum die Feste studieren?

      Viele nichtjüdische Gläubige fragen sich, warum sie sich mit den Festen des HERRN befassen oder sie gar beachten sollen. Dafür gibt es zwei gute Gründe:


      Erstens, obwohl alle Bibelgläubigen Gott von ganzem Herzen lieben und Ihm täglich dienen wollen, haben die meisten von ihnen kein tieferes Verständnis der Bibel und verstehen die große Tiefe der persönlichen Beziehung nicht, die Gott sich mit uns wünscht. Wenn Sie an die Bibel, dem Wort Gottes glauben und sich wünschen, Gott tiefer und besser als heute zu erkennen, dann werden die Feste Ihnen die tieferen Dinge über Ihre persönliche Beziehung mit Ihm erschließen.


      Zweitens sind es die Feste Gottes und Seine festgelegten Zeiten, die wir zu beachten haben (vgl. 3Mo 23,1-2.4). Gott setzte die Feste ein, um über folgende Dinge zu lehren:


      • den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung des Messias

      • die Bevollmächtigung der Gläubigen durch den Heiligen Geist

      • die Auferstehung der Toten, die Krönung des Messias, die Hochzeit des Messias, die Trübsal

      • das zweite Kommen des Messias

      • das Tausendjährige Reich (das messianische Zeitalter)

      • und vieles, vieles mehr.


      Die Bibel gibt verschiedene, gewichtige Gründe für das Studium und das Verständnis der Feste des HERRN an:

      1. Die Feste stehen in der Bibel und die ganze Bibel ist von Gott inspiriert (vgl. 2Tim 3,16-17).
      2. Die Feste sind ein Schatten zukünftiger Dinge, die uns über den Messias lehren (vgl. Kol 2,16-17; Hebr 10,1).
      3. Die Feste sind prophetische Modelle und Beispiele, die bedeutende Ereignisse in Gottes Erlösungsplan vorausahnen lassen (vgl. 1Kor 10,1-6,11).
      4. Gott gab uns die Feste, damit wir Seinen Erlösungsplan für die Welt verstehen und unsere persönliche Beziehung zu Ihm intensivieren (vgl. Röm 15,4)
      5. Die Feste als Teil der Tora (bedeutet "Unterweisung") führen uns zum Messias (vgl. Gal 3,24).
      6. Die Feste weisen auf den Messias und auf den Plan Gottes für die Welt durch den Messias hin (vgl. Ps 40,6-8; Hebr 10,7).
      7. Jesus kam, um alles zu erfüllen, was im Alten Testament geschrieben steht. Das Alte Testament besteht aus drei Teilen: 1. Torah (5 Bücher Mose), 2. die Propheten (Nevi'im) und 3. die Schriften (Ketuvim = personifiziert durch die Psalmen). Alle drei Teile Jesus betreffend (vgl. Lk 24,26-27; 44-45; Joh 5,46-47).
      8. Die Feste legen die Merkmale für Himmlisches für die Erde fest (vgl. Hebr 8,1-2,5; 9,8-9,23; 2Mo 25,8-9,40; 26,30; 4Mo 8,4; Hes 43,1-6; 10-12).
      9. Gott gibt das Natürliche, um das Geistliche zu erklären (vgl. 1Kor 15,46-47).
      10. Indem wir das Natürliche betrachten, verstehen wir das Geistliche (vgl. 1Kor 2,9-16; 2Kor 4,18).

      Was bedeutet der Begriff „Fest“ in der Schrift?

      Zwei bedeutende hebräische Worte finden sich im 3. Mose 23 und beide werden als „Fest“ ins Deutsche übersetzt:


      In Vers 2 steht: „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste (moed) des HERRN, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt; dies sind meine Feste (moed)


      Für „Feste“ steht das hebräische Wort „mo'ed“. Das Wort „mo'ed“ bedeutet „eine Verabredung, eine festgesetzte Zeit, ein Kreislauf oder Jahr, eine Versammlung, eine verabredete Zeit, ein genauer Zeitpunkt“. Durch das Verständnis der hebräischen Bedeutung des Wortes „Fest“ können wir erkennen, dass Gott eine „festgesetzte, festgelegte Zeit oder einen genauen Zeitpunkt“ bestimmt, wenn Er eine Verabredung mit der Menschheit hat, um bestimmte Ereignisse der Erlösung zu erfüllen (vgl. 1Mo 1,14; 3Mo 23,2). Tatsächlich kam Jesus zur exakt von Gott festgesetzten Zeit auf die Erde (vgl. Gal 4,2.4) und Gott hat auch ein genau festgelegtes Datum oder Treffen, zu welchem Zeitpunkt Er die Welt richten wird.


      In 3. Mose 23,6 steht dann ein anderes hebräisches Wort, das mit Fest übersetzt ist: „Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest (chag) der ungesäuerten Brote für den HERRN. Da sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen“. Das hebräische Wort „chag“, dass „Feiertag“ bedeutet, ist abgeleitet vom hebräischen Wortstamm „chagag“, was „sich im Kreis bewegen, in einer heiligen Prozession marschieren, feiern, tanzen, ein ernstes Fest oder einen Feiertag halten“ bedeutet. Daran können wir erkennen, dass Gott die Feste als Kreisläufe zur jährlichen Beachtung gab. Halten wir sie ein und laufen wir in ihnen, dann verstehen und erkennen wir Gottes Erlösungsplan für uns, die Rolle, die der Messias bei dieser Erlösung spielt und unsere persönliche Beziehung zu Gott, wie wir von einem Babychristen zu einem reifen Christen werden. Obwohl Gott uns die Feste zur Beachtung gab, tat er dies nicht, damit wir durch die Befolgung der Feste Errettung erlangen. Denn Errettung geschieht immer durch Gnade aus Glauben. Das Feiern der biblischen Feste beinhaltet für uns als Gläubige in Jesus Christus also kein Zelebrieren aus Gesetzlichkeit, sondern ein Feiern aus dem Blickwinkel der Freiheit und Offenbarungserkenntnis in Jesus Christus. Denn Gott gab die Feste mit der Absicht, Sein Volk über Seinen Erlösungsplan und unsere persönliche Beziehung zu Ihm zu lehren und zu unterweisen. In den Festen liegt Segen.


      Die Feste verstehen

      Wie bereits erwähnt, sind die Feste des HERRN Vorschatten, durch die Er Seinen allgemeinen Erlösungsplan für die Menschen und die Erde offenbarte. Die Feste zeugen sowohl von der Erlösung nach dem Fall des Menschen im Garten Eden als auch von der Rolle, die der Messias darin hat. Die Feste sind in zwei Hauptteile unterteilt: Die Frühlingsfeste lehren über das erste Kommen des Messias Jesus, während die Herbstfeste über das zweite Kommen des Messias unterrichten.


      Hosea 6,3: „... Sein Voranschreiten ist bereitet wie der Morgen; Er wird zu uns kommen wie der Regen, wie der Früh- und Spätregen auf die Erde.


      Der „Früh- und Spätregen“ in dieser Stelle wird allgemein als das Kommen des Heiligen Geistes interpretiert und verstanden. Das ist eine gültige Interpretation und Anwendung, jedoch bezieht sich der Früh- und Spätregen auch auf das erste und zweite Kommen des Messias.


      Der HERR setzte die Feste in ein von Landwirtschaft geprägtes Umfeld ein. Er gab uns das Natürliche, um das Geistliche zu verstehen (vgl. 1Kor 15,46-47). Während des Jahreslaufs gab es in Israel hauptsächlich zu zwei Zeiten Regen: Zum einen im Frühling und dann im Herbst. Wenn wir Hosea 6,3 mit Joel 2,23 vergleichen, erkennen wir, dass das hebräische Wort für „Frühregen“‚ „yoreh“ lautet, das gleichzeitig „Lehrer“ heißt, und das Wort „angenehm, mild“ in Joel 2,23 lautet im hebräischen „tsedakah“, was „Gerechtigkeit“ bedeutet. Der Lehrer der Gerechtigkeit war ein Ausdruck für den Messias. Jesus war der von Gott gesandte Lehrer der Gerechtigkeit (vgl. Joh 3,2). Jesus wurde von Gott auf die Erde gesandt, um zuverlässig über Gerechtigkeit zu lehren, genauso wie Gott uns zuverlässig den Regen schickt (vgl. Jes 55,10-11). Die Ernte der an den Messias Gläubigen ist das Ergebnis, die der Regen (ein Bild für den Messias) hervorbringt.


      Eingeladene Gäste

      Es gibt insgesamt sieben Feste (die göttliche Zahl für Vollkommenheit oder Vollständigkeit in der Bibel), welche Gott in drei Hauptfestzeiten unterteilt (daneben werden die Feste auch in Frühjahrs- und Herbstfeste unterteilt).


      Die Frühjahrsfeste Passah (Pessach)‚ das Fest der ungesäuerten Brote (Mazzot) und das Fest der Erstlingsfrüchte (Bikkurim) liegen im biblischem Monat Nissan, dem ersten Monat in Gottes Festkalender.


      Das Wochenfest (Pfingsten / Schawuot) wird im dritten Monat abgehalten, dem biblischen Monat Siwan.


      Diese vier Frühjahrsfeste sind miteinander in einer gemeinsamen Einheit verbunden. Das Wochenfest (Schawuot) wird als Abschluss oder Azeret vom Passahfest betrachtet. Die Zeit des Passahfestes (Pessach) ist nicht abschließend beendet, bis Schawuot vollendet ist.


      Die Herbstfeste, das Posaunenblasen (Rosch ha-Schana), der Versöhnungstag (Jom Kippur) und das Laubhüttenfest (Sukkot) werden im Monat Tischri gefeiert (vgl. 2Mo 23,14-17; 34,22-23; 5Mo 16,16-17).


      Drei ist die Zahl für ein vollkommenes und vollständiges Zeugnis (vgl. 5Mo 17,6; 19,15; Mt 18,19-20; Lk 24,44-45; 2Kor 13,1; 1Tim 5,19; 1Joh 5,8). So sind die Feste Zeugen für Gottes Plan und die Rolle des Messias in der Erfüllung des Planes. Dies ist die Botschaft, die den Bibelgläubigen bezüglich der drei Hauptfestzeiten im Jahr mitgeteilt wird. Traditionellerweise verstehen nichtjüdische Gläubige die Feste als ausschließlich „jüdisch“. Jedoch stellt 3. Mose 23,1-2.4 ausdrücklich fest, dass es die Feste des HERRN sind.


      3. Mose 23,1-2.4

      1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste des HERRN, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt; dies sind meine Feste 4 Das sind aber die Feste des HERRN, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt


      In Wirklichkeit weist uns Gott in Seiner Weisheit an, dass diese Feste sowohl für Juden als auch für Nichtjuden gelten und gemeinsam gefeiert werden sollen (vgl. 5Mo 16,10-11; 14-16) In diesem Zusammenhang wird das deutsche Wort „Fremder/Fremdling“ aus dem hebräischen Wort „ger“ übersetzt (vgl. 5Mo 16,11.14), was den Nichtjuden (bibelgläubige Heiden) beschreibt, der sich selbst mit dem jüdischen Volk verbunden hat, ohne jüdischer Abstammung zu sein. Gottes Wesen ist Einheit (echad). Jesus Christus und der Vater sind eins (vgl. Joh 10,30) und Jesus ist gekommen, um die verlorene Einheit und Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen (vgl. Joh 17,11.21-23; 1Kor 8,6).


      Epheser 4,3-6

      3 und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: 4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen


      Aus Juden und Christen schafft Gott ein neues Gottesvolk, den „einen neuen Menschen“ (vgl. Eph 2,14-16).

      Deshalb ist Gott der Gastgeber der Feste und alle Gläubigen sind Seine eingeladenen Gäste.

      Quellen

      • Daniel Glimm - Der prophetische Esel Issaschar
      • Eddie Chumney - Die Sieben Feste des Messias - Der prophetische Kalender Seines Kommens
      • eigene Anmerkungen


      Gottes Segen Euch allen!


      1. Thessalonicher 5,23

      „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!“


      Amen


      aus: ----> https://www.geistlicher-felsen…ls-verabredung-verstehen/

    • Neben diesen erwähnten 7 biblischen Festen, gibt es noch zwei weitere Feste des Judentum, die in der Bibel erwähnt werden:


      1. Das Lichterfest Chanukka im Dezember das 8 Tage lang dauert (vom 25 . Kislew bis zum 3. Tevet), an dem auch Jesus teilgenommen hatte (-----> siehe Johannes 10,22 – hier Fest der Tempelweihe genannt!)


      und


      2. Das Purimfest am 14. Adar, das im Buch Esther erwähnt wird!


      ➡️ zu 2.) Das "Errettungsfest" Purim symbolisiert in Bezug auf Jesus Christus die Errettung des Jesus-Babys vor den Schergen des grausamen Königs Herodes dem Großen, die alle bis zu 2jährigen Knaben in Bethlehem ermorden sollten! So wie der grausame Haman 473 v.Chr. a l l e Juden im Persischen Reich ermorden wollte, genauso wollte Herodes 5 v.Chr. a l l e Knaben in Bethlehem ermorden lassen!


      ➡️ zu 1.) Das Lichterfest Chanukka symbolisiert in Bezug zu Jesus dessen Geburt am 24./25. März 5 v.u.Z. denn Jesu Christus ist das Licht der Welt das in Ewigkeit Erleuchtung bringen sollte! Die Zahl 8 symbolisiert bereits die Neue Zeit seit dem 8. Tage als Jesus Christus vom Tode auferstanden ist! Die "umgefallene" 8 – also ∞ – steht für die Ewigkeit!


      Die 8 Tage von Chanukka stehen symbolisch auch für die Zeit zwischen Geburt Jesu und seiner Beschneidung am 8. Tage (1. April 5 v.u.Z.)!


      Und auch eine zweite Erfüllung von Chanukka mit den 8 Tagen passt in die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt (am 14. Mai 33 n.Chr.) und dem Pfingstfest (am 24. Mai 33 n.Chr.) wo es ein "himmlisches Tempelweihfest" gab, das ebenfalls 8 Tage gedauert haben wird:


      Donnerstag, 14.5.33 = Christi Himmelfahrt!


      Freitag, 15.5.33 ....... = Die Engel gedenken des Todes Jesu auf Golgatha-3.4.!


      Sabbat, 16.5.33 ....... = 1. Tag des himml. Chanukka!
      Sonntag, 17.5.33 ..... = 2. Tag des himml. Chanukka!
      Montag, 18.5.33 ...... = 3. Tag des himml. Chanukka!
      Dienstag, 19.5.33 .... = 4. Tag des himml. Chanukka!
      Mittwoch, 20.5.33 ... = 5. Tag des himml. Chanukka!
      Donnerstag, 21.5.33 = 6. Tag des himml. Chanukka!
      Freitag, 22.5.33 ........ = 7. Tag des himml. Chanukka!
      Sabbat, 23.5.33 ........ = 8. Tag des himml. Chanukka! // zugleich am 23.5.33
      Einsetzung von Jesus Christus als unser himmlischer Hohepriester!


      Sonntag, 24.5.33 ..... = Pfingstfest!


      (Christi 1. Amtshandlung als Hoherpriester: Die Ausgiessung des Heiligen Geistes auf die 12 Apostel, wodurch die christliche Kirche gegründet wurde!)

    • Als 3. und zugleich 10. und letztes Fest (7 + 2 = 9), das nicht direkt in der Bibel vorkommt, aber dennoch im Judentum von großer symbolischer Bedeutung ist, und die Vollzahl 10 voll macht, ist das "Thora-Freudenfest" Simchat Tora (hebräisch שִׂמְחַת תּוֹרָה Freude der Tora, d. h. der Weisung) ist der letzte der jüdischen Feiertage, die mit dem Laubhüttenfest (Sukkot) beginnen. In orthodoxen und konservativen Gemeinden der Diaspora wird er als zweiter Tag des Schemini-Azeret-Festes am 23. Tischri, dem ersten Monat des jüdischen Kalenders, im September oder Oktober gefeiert – in Israel und in denjenigen Reformgemeinden, wo Schemini Azeret nur einen Tag dauert, gleichzeitig mit Schemini Azeret am 22. Tischri.[1]Simchat Tora erfreut sich auch bei weniger religiösen Juden, vor allem bei Familien mit Kindern, großer Beliebtheit. Es beginnt mit dem Segen Schehechejanu.


      Es schattet im Christentum den Bibelsonntag voraus!

      Der Bibelsonntag wird in Deutschland am letzten Sonntag im Januar in evangelischen, katholischen, orthodoxen und freikirchlichen Kirchengemeinden gefeiert.


      ===> Juden und Christen erfreuen sich beide an der Heiligen Schrift Gottes!



      ------> Das wird besonders dann sein, wenn sich mit dem Kommen Jesu endgültig alle biblischen Prophetien erfüllt haben werden – und alle Welt dann wird zugeben müssen, dass der Satz »Dein Wort ist die Wahrheit!« (Johannes 17,17) gestimmt hat!

  • Der 1. Tischri im jüdischen Jahr 5607 war am Montag, 21. September 1846!


    Der 1. Tischri (= Rosch-Ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest und der erste Tag des "bürgerlichen" Kalenders; da der "religiöse" Kalender der Juden am 1. Nisan im Frühling beginnt, ist im "religiösen" Kalender der Monat Tischri der siebente Monat des Jahres – der "Tag des Posaunenblasens" = der Jom Terua mit dem das "Neue Jüdische Jahr" beginnt.)


    An jenem 21.9.1846 (Herbstanfang) wurde m.E. die Bundeslade im Himmel sichtbar! Jesus betrat das Allerheiligste im Himmel, sandte seinen Heiligen Geist aus auf den Prophet Joseph Bates von der "kleinen Herde" der (zweiten) Adventbewegung („die Übrigen”), der daraufhin im Herbst 1846 mit der Einführung der Sabbatfeier den "heiligen Bund" – = „das Heiligtum” (Daniel 8,14) – „wiederhergestellt hat” und wodurch die Prophezeiung der 2.300 Jahre aus Dan.8,14 sich wahrhaft erfüllt hatte!

    Der 1. Sabbat im Herbst 1846 den die Adventgemeinde gefeiert hätte, wäre somit am Samstag, 26. September 1846 gewesen (nach jüd. Kalender = der 6. Tischri 5607!)

    Der 10. Tischri 5607 – der Versöhnungstag Jom Kippur war am Mittwoch, 30. September 1846. Vom 15. – 21. Tischri 1846 war das Laubhüttenfest Sukkot, vom Montag, 5. 10. 1846 bis zum Sonntag, 11. 10. 1846.


    Es könnte aber auch der Samstag, 3. Oktober 1846 (= 13. Tischri) oder der 10. Oktober 1846 (= 20. Tischri) der erste Sabbat gewesen sein, welchen die kleine Herde der Adventgemeinde im Herbst 1846 begangen hat. Wann genau Bates zum ersten Mal den Sabbat mit den Adventisten gefeiert hatte, müsste man wohl beim Ellen-White-Estate in den USA erfragen! Im Internet fand ich nur die Angabe »ab dem Herbst 1846« ...


    Das Posaunenfest des Jom Terua am 1. Tischri (Herbstmonat) = Tag des Posaunenblasens und jüdisches Neujahrsfest Rosch-Ha-Schana ----> stehe prophetisch gesehen noch aus und stehe für die Entrückung der Gemeinde Jesu, die durch den Posaunenschall des Erzengels (1. Thess. 4, 16) eingeleitet werde! – 3/7 // IV.

    Das Posaunenfest könnte aber bereits die erste Erfüllung im Herbst 1846* gehabt haben, als die Posaune ertönte und in diesem Moment im Himmel die Bundeslade sichtbar geworden war (Offb.11,19) und Jesus das Allerheiligste betrat.
    * Dies war (siehe oben) höchstwahrscheinlich am 21. September 1846!



    Zur Umrechnung ------> siehe in diesem Kalenderrechner: http://www.nabkal.de/kalendrech1.html