Wie katholische Irrlehren über 1400 Jahre lang die Bibel überfrachtet haben - Teil 2: DIE SOGN. »RÖMISCH-KATHOLISCHE TRADITON« STEHT GEGEN DIE BIBEL! TEIL 2

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  • "Päpstlicher als der Papst!"

    vom 7. Januar 2016 - am 15.August 2018 dem 'Tag der Himmelfahrt Marias' leicht überarbeitet!

    HeimoW schrieb:

    Was heißt denn Ökumene?
    Kardinal Müller: Ökumene heißt, dass die Christen verschiedener Konfessionen versuchen, das Gemeinsame zu entdecken und zusammen Zeugen für Jesus Christus zu sein.
    Quelle: Die Zeit
    Ich lese gerade das ZEIT-Interview, um mir ein Bild über denjenigen zu machen, von dem man gemeinhin sagt:
    "Der ist päpstlicher als der Papst!" (=Ex-Chef der Glaubens-Kongregation), Kardinal Gerhard Ludwig Müller.
    DIE ZEIT charakterisiert ihn so:
    "Deutsche Reformer kritisieren Müller als reaktionär, römische Reaktionäre als liberal. Müller war Bischof von Regensburg und lehrte unter anderem Dogmatik in München. Er promovierte über Dietrich Bonhoeffer, daher kennt er auch das protestantische Denken gut."
    Müller antwortete:
    "In der Kirche geht es jedoch um die treue Bewahrung des Wortes Gottes und zugleich um die aktuelle Verkündigung des Evangeliums. Wir sollen jedem Rede und Antwort stehen, der uns nach dem vernünftigen Grund unserer Hoffnung fragt. Das ist das dynamische, dialogische und missionarische Moment in der apostolischen Überlieferung. Ihr Inhalt ist die Gegenwart Gottes in seinem WORT. In ihm findet unsere Suche nach
    Wahrheit und Leben ihr Ziel."


    Dem kann wohl jeder Christ zustimmen. Nur dann frage ich mich, wie diese vernünftige Aussage mit der ganzen "unbiblischen Tradition, die die Kirche seit 1418 Jahren mit sich herumschleppt" zusammenpasst? Als da wären:

    1.) vor 1.418 Jahren: um 600 n.Chr. : Man fängt an, Gebete an Maria und die verstorbenen Heiligen zu richten. Wo in der Bibel belegt? Nirgends!!!
    2.) vor 1.230 Jahren: 788 n.Chr. : Huldigung der Maria und der verstorbenen Heiligen; Huldigung vor Statuen, Reliquien usw. Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    3.) vor 1.023 Jahren: 995 n.Chr. : Die Heiligsprechung Verstorbener wird eingeführt. Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    4.) vor 939 Jahren: 1079 : Begrinn des Priesterzölibats. Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    5.) vor 918 Jahren: 1100 : Das Messopfer wird eingeführt. Ist explixit anti-biblisch!(- siehe Hebr. 7,27 / 9,11+12 / 9,25 / 9,28/ 10,10 / 10,12/ 10,14 / 10,18)
    6.) vor 834 Jahren: 1184 : Die Inquisition für Häretiker wird eingerichtet, in deren Verlauf bis zu 68 Millionen Menschen(!)ermordet wurden! In der Bibel? Nirgends!!!
    7.) vor 828 Jahren: 1190 : Beginn des Ablaßhandels; dieser gilt bis heute noch(!!!) und war 1517 der Grund für Luthers Reformation! Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    8.) vor 803 Jahren: 1215 : Das Dogma der Wandlung wird eingeführt. Trotz der Worte Jesu: "Dies ist mein Leib!" wird Brot nicht zum gegenwärtigen Leib Christi !!!
    9.) vor 798 Jahren: 1220 : Die Anbetung der Hostie wird eingeführt. Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    10) vor 789 Jahren: 1229 : Den Laien wird das Lesen der Bibel verboten. Ist explixit anti-biblisch! (- siehe Apg.17,11: "Forschet täglich in der Schrift!")
    11) vor 754 Jahren: 1264 : Einführung des Fronleichnamsfestes. Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    12) vor 608 Jahren: 1410 : Verbot des Kelches für die Gemeinde. Ist explixit anti-biblisch! (Mth.26,27: "Und er nahm den Kelch und sprach: Trinket alle daraus!")
    13) vor 473 Jahren: 1545 : Gleichsetzung von Überlieferung und Heiliger Schrift (Damit werden all diese 12 unbiblischen Dinge der Tradition der Bibel gleichgestellt!)
    14) vor 164 Jahren: 1854 : Verkündigung der unbefleckten(d.h. sündlosen) Empfängnis der Maria. Wo in der Bibel? Nirgends!!! RKK sagt: "Du bist voll der Gnade!"
    15) vor 148 Jahren: 1870 : Verkündigung der Unfehlbarkeit des Papstes (Dadurch: Schisma/Abspaltung der Altkatholischen Kirche!) Wo in der Bibel? Nirgends!!!
    16) vor 68 Jahren: 1950 : Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Himmelfahrt Marias. Wo in der Bibel? Nirgends!!!


    Ja, wenn der ehemalige oberste Glaubenshüter der Katholischen Kirche seine eigenen Worte Ernst nehmen würde, müsste er dieses ganze Brimborium dieser über 1 Dutzend unbiblischer "Verirrungen und Verwirrungen" aus über 14 Jahrhunderten Kirchentradition endlich über Bord werfen und sich wirklich auf die eigentliche Botschaft Jesu -die frohmachende Botschaft des Evangeliums Jesu von der Gnade, Barmherzigkeit, Treue und Liebe Gottes, des Vaters konzentrieren. Das muss die Aufgabe aller echten biblisch - kirchlichen Ökumene sein - jetzt und auch in Zukunft!

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Kommentare 2

  • Norbert Chmelar -

    Das Hauptproblem der RKK ist das Verständnis der Eucharistie in der katholischen Messfeier, wonach die Hostie sich unsichtbar in den tatsächlichen Leib Jesu verwandeln würde - Wandlung bzw. Transsubstantiation (Punkt NR.8). Damit macht man das »Gedächtnismahl des letzten Abendmahls« Jesu zu einer mysteriösen mystischen Handlung, die niemals von der Bibel gedeckt sein kann. Denn das Abendmahl Jesu ist ein reines »Gedächtnismahl«, da Jesus selbst sagte: „Dies tut zu meinem Gedächtnis!”, an dem sich die Gläubigen an den Tod und die Auferstehung Jesu immer wieder erinnern sollen. Die RKK macht aber aus dem Abendmahl ein immerwährendes Opfer (Punkt NR.5), nachdem bei jeder Eucharistie-Feier das Opfer Jesu unblutig gegenwärtig wird, obwohl es im Hebräerbrief als einmalig geschehen und daher nicht wiederholbar angesehen wird. Diese Auffassung von dem ständig sich wiederholenden Messopfer und das Dogma der Wandlung können Nicht-Katholiken so niemals mitmachen, wenn sie nicht Jesus und die Bibel verleugnen wollen.
    Hinzu kommt, dass nach kath. Auffassung das evang.Abendmahl keinerlei Gültigkeit habe, da es von nicht geweihten Priestern ausgeteilt werde. Nach römisch-kath. Lehre dürfe nur ein geweihter Priester vollgültig die Eucharistie austeilen, da aber die evang. Pfarrer nicht in der Apostolischen Sukzession (= Nachfolge) stehen und zudem kein Weihepriestertum ( in der RKK ein Sakrament!) haben, könne die RKK ein evang. Abendmahl nie und nimmer anerkennen - und schon gar nicht als Sakrament! Deshalb ist auch Katholiken der Besuch eines evang. Abendmahls strengstens verboten!
    Da fragt man sich angesichts solcher unüberwindbar scheinender Glaubensauffassungen schon, wie hier jemals eine Übereinkunft stattfinden soll, damit Katholiken und Protestanten einmal gemeinsam zum Tisch des Herrn treten können.
    Es ginge m.E. nur dann wenn die RKK die Punkte 5 + 8 fallen lassen würde! ----> Wird aber jemals
    etwas derartiges geradezu revolutionäres innerhalb der RKK geschehen?

    • Norbert Chmelar -

      Da fragt man sich auch wie die von Kardinal Kurt Koch ("Ökumene-Minister" im Vatikan) beabsichtigte »Gemeinsame Erklärung zu Kirche und Amt aussehen soll? Kurt Kardinal Koch hatte in einem TV-Gespräch auf K-TV aber auch sonst öffentlich verlautbaren lassen, dass als nächstes »ökumenisches Großprojekt« eine "Gemeinsame Erklärung" in Sachen 'KIRCHE UND AMT' anstehe! ---> Was soll denn da drinnen stehen??? Etwa, dass wir Evangelischen ein unfehlbares Papstamt anerkennen sollen? Oder dass die RKK nun plötzlich das Amt eines evang.Pfarrers anerkennt, obwohl doch von seiten Roms immer betont wird, dass ein evangelischer Pfarrer/Pfarrerin nicht in der Apostol. Sukzession stehe und ihm/ihr das Weihesakrament fehle? Da bin ich wirklich mal gespannt...!