Artikel von „Gane MacShowan“ 7

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  • Ich hatte Johannes 1, 1 bereits zwei Artikel gewidmet, in denen es um die Übersetzung dieser Textpassage, sowie um die Kritik an der NWT / NWÜ ging:

    Johannes 1, 1 und grammatische Regeln
    Bruce Metzger und die New-World-Translation (Teil 1)

    In diesem Artikel geht es um die Kritik des Gelehrten William Barclay...

    WILLIAM BARCLAY UND DIE NEW-WORLD-TRANSLATION

    Wenn es um die Kritik an der New-World-Translation / Neuen-Welt-Übersetzung der Zeugen Jehovas geht, zitieren Kritiker gerne angesehene Gelehrte, welche sich in irgendeiner Form negativ über diese Bibelübersetzung geäußert haben. Verbreitet werden solche Zitate in den meisten Fällen von evangelikalen Trinitariern, welche sich an bestimmten Wiedergaben der NWT / NWÜ stören. Dabei wurde wohl keine Übersetzungsart so häufig angeprangert, wie die von Johannes 1, 1. Zu einigen Kritikern der Wiedergabe "und das Wort war ein Gott" hatte ich bereits Artikel für diesen Blog geschrieben. Nun möchte ich dem Gelehrten Dr.…
  • Das nachfolgende Zitat von Bruce Metzger ist dem Artikel „The Jehovah’s Witnesses and Jesus Christ“ entnommen, welcher im April 1953 in „Theology Today“ auf den Seiten 65-85 erschienen ist. Ich habe diese Zitate (sowie andere englische Zitate) frei übersetzt, damit jeder nachvollziehen kann, worum es geht. Auch hier bezeichnet Metzger die Wiedergabe eines Bibelverses in der New-World-Translation der Zeigen Jehovas als eine "Entstellung" des Originals:

    Bruce Metzger schrieb:

    In still another crucial verse the New World Translation has garbled the meaning of the original so as to avoid referring to Jesus Christ as God. In Titus 2:13 it reads, “We wait for the happy hope and glorious manifestation of the great God and of our Savior Christ Jesus.” This rendering, by separating “the great God” from “our Savior Christ Jesus,” overlooks a principle of Greek grammar which was detected and formulated in a rule by Granville
  • Bruce Metzger und die NWT (Teil 2)

    In meinem letzten Blog-Beitrag bin ich erstmalig auf die Kritik des Gelehrten Bruce M. Metzger (1914-2007) an der "New-World-Tanslation" der Zeugen Jehovas eingegangen. Metzger war Professor für Neutestamentliche Sprache und Literatur, weshalb die Kritiker der ZJ ihn gerne zitieren, um aufzuzeigen, dass die New-World-Translation (sowie ihr deutsches Gegenstück, die Neue-Welt-Übersetzung) eine Verfälschung der Bibel darstellen. In diesem Artikel geht es ausschließlich um die Übersetzung (und das daraus resultierende Verständnis) von Bibelversen, welche für die Frage relevant sind, ob Jesus ein Geschöpf ist. Dieser Artikel soll nicht klären, ob die Dreieinigkeitslehre richtig oder falsch ist. Es geht hier auch nicht darum, ob Jesus zur Schöpfung gehört, oder ob die ZJ diesbezüglich falsch liegen. Es geht her einzig und allein um die Frage, ob Metzgers Kritik an den Wiedergaben der NWT berechtigt, objektiv und fair ist. Die nachfolgenden Zitate von…
  • In meinem letzten Blog-Beitrag bin ich auf die Kritik des deutschen Theologen Dr. Dietrich Hellmund an der "Neuen-Welt-Übersetzung" der Zeugen Jehovas eingegangen. Ein anderer Forenteilnehmer hat mich darauf hin gefragt, warum ich den "ziemlich unbedeutenden Artikel" von Dr. Hellmund besprochen habe, anstatt auf "prominente "Kritiker der NWT/NWÜ einzugehen. Dabei sind die Namen "Metzger" und "Barclay" genannt worden. In diesem Artikel werde ich mich mit Bruce Metzgers Kritik an der Wiedergaben von Johannes 1, 1 in der New-World-Translation befassen. Wer war Bruce Metzger?

    Wikipedia schrieb:

    Bruce Manning Metzger (* 9. Februar 1914 in Middletown, Pennsylvania; † 13. Februar 2007 in Princeton) war ein US-amerikanischer Bibelwissenschaftler. Er war Professor für Neutestamentliche Sprache und Literatur am Princeton Theological Seminary. Metzger war einer der führenden Experten für die Textkritik des Neuen Testaments und hat an
  • Dieser Artikel nimmt kritisch Bezug auf die folgende Quelle:

    Dietrich Hellmund, "Die „Neue-Welt-Übersetzung“ – die Bibel der Zeugen Jehovas" (erschienen in "Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, 69. Jahrgang, 1/06")

    Vor über 12 Jahren hat der evangelische Theologe Dietrich Hellmund einen Artikel über die „Neue-Welt-Übersetzung“ geschrieben, welcher in „Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ (69. Jahrgang, 1/06) veröffentlicht wurde. Der Artikel ist insofern interessant, dass Hellmund hier einige Kritikpunkte nennt, die bisher eher selten geäußert wurden. Ich habe mir einen Nachmittag Zeit genommen, um mich mit dem Artikel, einigen Bibelübersetzungen und meinen Wörterbüchern an den Computer zu setzen. Das Ergebnis dieses Nachmittages habe ich schriftlich festgehalten. Dabei sei noch erwähnt, dass mir alle genannten Quellen auch tatsächlich vorliegen, oder im Internet für jedermann zugänglich sind.

    Dr. Hellmund,
  • Kann man die Dreieinigkeit grammatisch "beweisen"? Einige Trinitarier glauben das. Sie verweisen darauf, dass bestimmte Textstellen der Bibel keinen anderen Schluss zulassen, als dass Jesus der allmächtige Gott selbst ist. Eine dieser häufig angeführten Textstellen ist Johannes 1, 1. Für Trinitarier ist dieser Vers ein ausgesprochen wichtiger Text. Immerhin heißt es dort in den bekanntesten Bibelübersetzungen: „...und das Wort war Gott“. Kombiniert man das mit der auf Jesus bezogenen Aussage „...und das Wort wurde Fleisch“ (Johannes 1, 14), dann ergibt sich daraus ein starkes Argument für die Dreieinigkeitslehre. Um so empörter waren Christen aus aller Welt, als die Zeugen Jehovas 1950 eine eigene Übersetzung des Neuen Testaments herausbrachten, in der Johannes 1, 1 mit „...and the word was a god“ (und das Wort war ein Gott) wiedergegeben wurde. Das würde ja schließlich bedeuten, dass nicht GOTT selbst Fleisch wurde, sondern nur „ein Gott“, der vorher bei…
  • Heute habe ich mir die Ausarbeitungen "Ist Gott eine Familie?" und "Die Frage nach dem Wesen Gottes" von Siegfried Wittwer durchgelesen. Siegfried Wittwer ist ein evangelischer Theologe, der den meisten Adventisten als Leiter des Internationalen Bibelstudien Instituts bekannt sein dürfte. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal seine Arbeit "Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung?" gelesen, in der Wittwer darauf verweist, welche Bedeutungen die hebräischen Wörter für "Seele", "Geist" und "Totenreich" haben. Wer sich gerne mit den Sprachen der Bibel beschäftigt, wird schnell die Bestätigung dafür finden, dass Wittwer in diesem Werk völlig im Einklang mit der hebräischen und griechischen Sprache, sowie dem Verständnis der Hebräer (und der ersten Christen) argumentiert. Dementsprechend war ich sehr gespannt darauf, was der Autor über die Dreieinigkeitslehre zu sagen hat. Auch hier habe ich mir vorgenommen, die Hinweise auf sprachliche Besonderheiten nachzuprüfen. Das…