Tattoos und Piercings: Aufnahmeverweigerung bei der STA?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tattoos und Piercings: Aufnahmeverweigerung bei der STA?

      Hallo,

      ich hab mal wieder einen Gedanken. Ich kann nur nochmal wiederholen, dass ich meine Fragen wirklich ernst meine, auch wenn sie evtl. komisch rüber kommen. Ich hab im net schon viel gelesen, habe grad gestern meine Ferntsudiumlektion abgesendet. Auch habe ich bereits von den STA erzählt, bin auch selten auf totale Ablehnung gestoßen.
      Aber eines gab man mir zu bedenken: Der Körper soll ja ein Tempel sein. Dann sei mein Arm die Graffitiwand :D
      Soll heißen, ich habe Tattoos und Piercings. Und ich mag sie, denn sie bedeuten etwas. Sind nicht einfach nur da, weil es IN war/ist.
      Mir wurde (noch Nichtadventisten) zu denken gegeben, ich sei zu eitel für euren "Verein".

      Jetzt bin ich verunsichert, ob solch Äußerlichkeiten wirklich von Belang sind... Wäre das wirklich ein Grund zu sagen, dass ihr jemanden ausschließt?

      lg
      Linda
      Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31,3)
    • Also wenn du frisch zu uns kommen möchtest its es absolut kein Hinderungsgrund. Auch wenn du ernsthaft mit dem Gedanken spielst dich taufen zu lassen zwingt dich keiner dazu die wegzumachen.
      Dass die Leute da was gesagt haben ist wohl eher auf ihre eigene begrenzte Sichtweise zurückzuführen.

      Natürlich muss man dennoch bedenken dass wenn du getauft wärst und du quasi dich vollpflasterst(nach der Taufe) es schon Quasi zu Erklärungsnot kommen kann da man nach der Taufe seinen Körper nicht "missbrauchen " sollte. Nun ist es aber wirklich etwas total subjektives wie so ein körperlicher MIssbrauch von sich selbst aussieht.
      Für mich persönlich wäre ein Tattoo nach der Taufe auch ein No-go. Aber wie gesagt direkt biblisch begründen kann ich es nicht und es gilt für mich.

      Wie es offiziell gesehen wird weiß ich nicht aber lass dich dennoch von so Nebensächlichkeiten nicht verunsichern.

      Das Ziel ist was anderes.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Spontan würde ich sagen... kommt auf die Gemeinde an!

      Bei uns wärst Du auf jeden Fall herzlich willkommen. Wir sind was Kleidung und Schmuck angeht eine

      recht liberale Gemeinde.

      Deshalb ist sogar schon ein sehr konservativer Bruder von uns in eine andere Gemeinde gewechselt.

      Und die gibt es dann wiederum auch. Gemeinden wo das zum Problem werden könnte,.. je nach dem wie die Glieder so drauf sind!

      Was ich schon von manch einer (strengen) Gemeinde gehört habe klingt für mich fast unglaublich, weil es bei uns gar nicht so ist.

      Gruß Mark :)
    • Hallo Linda

      also bei uns ist das auch nicht so streng. Hättest mich mal vor bzw. an der Taufe sehen sollen yeah2ewfef

      Auch ein Bruder der kurz vor mir getauft wurde hat Tatoos. Es kommt ja nicht jeder aus einer Adventistenfamilie. Die, die "von draußen" kommen haben eben ein ganz anderes Leben hinter sich als ein Adventikind.

      Ich bin mal gespannt wie manche Gemeinden kucken werden wenn die große Evangelisation im Herbst 2011 rum ist und was dann vielleicht auf einmal für Leute in der Gemeinde sitzen werden.

      Liebe Grüße
    • Phönix schrieb:

      Ich bin mal gespannt wie manche Gemeinden kucken werden wenn die große Evangelisation im Herbst 2011 rum ist [...]
      Was soll denn da groß passieren? Welche Pläne gibt es?

      Grüße

      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Baptist schrieb:

      Also wenn du frisch zu uns kommen möchtest its es absolut kein Hinderungsgrund. Auch wenn du ernsthaft mit dem Gedanken spielst dich taufen zu lassen zwingt dich keiner dazu die wegzumachen.
      Dass die Leute da was gesagt haben ist wohl eher auf ihre eigene begrenzte Sichtweise zurückzuführen.
      Da gebe ich Baptist voll recht. Jede Gemeinde - auch die "konservativste" wird einen Menschen, der aus der Welt zu uns kommt nicht ablehnen. Entscheidend ist, dass man mit dem Böse draussen bricht.

      Baptist schrieb:

      Natürlich muss man dennoch bedenken dass wenn du getauft wärst und du quasi dich vollpflasterst(nach der Taufe) es schon Quasi zu Erklärungsnot kommen kann da man nach der Taufe seinen Körper nicht "missbrauchen " sollte. Nun ist es aber wirklich etwas total subjektives wie so ein körperlicher MIssbrauch von sich selbst aussieht.
      Für mich persönlich wäre ein Tattoo nach der Taufe auch ein No-go. Aber wie gesagt direkt biblisch begründen kann ich es nicht und es gilt für mich.
      Tatoos sind (wie Piercings) Zeichen einer Sklavenschaft zu Satan. Geschrieben mit Deinem Blut.
    • Auch eine konservative Gemeinde wird es ähnlich sehen, was VOR der Taufe gewesen ist, spielt keine Rolle. Entscheidender ist das Verhalten danach, und da gebe ich meinem Vorredner Recht. Hier eine Aussage aus der Bibel:

      “Und einen Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der HERR.” (3. Mose 19,28 )
      Viele Grüße,
      h264
    • Hallo, also mich würde folgendes interessieren:

      Linda schrieb:

      Soll heißen, ich habe Tattoos und Piercings. Und ich mag sie, denn sie bedeuten etwas. Sind nicht einfach nur da, weil es IN war/ist.
      Mir wurde (noch Nichtadventisten) zu denken gegeben, ich sei zu eitel für euren "Verein".


      Wie kam es dazu? ... und bitte keine Antwort, denn wir kennen nur eine Seite der Geschichte und damit zu wenig.

      Solche Beschreibungen wie du sie angibst sind grundsätzlich in Internetforen sehr schwer (eigentlich sogar unmöglich) zu bewerten oder beurteilen, so etwas ist nur im persönlichen Kontakt "möglich" (nicht mal da ist es leicht festzustellen, wie eitel jemand ist oder nicht). Wir kennen weder die optischen Eindrücke, die zu dieser Bewertung geführt haben, noch die Gestik und Mimik des Gesprächsverlaufs.

      Ganz abgesehen davon habe ich die Begründung überhaupt noch nie gehört: Du bist zu eitel, also taufen wir dich nicht. Das wäre schon sehr schräg. Eitelkeit ist eine generelle menschliche Schwäche und irgendwie leidet jeder von uns darunter. Der eine ist eitel wegen seines Aussehens, die andere wegen ihrer "hohen" Erkenntnis. Und die Frage ist schlußendlich nicht die was Menschen von einem denken, sondern was Gott von einem denkt. Das sollten wir nie vergessen.
    • Soll heißen, ich habe Tattoos und Piercings. Und ich mag sie, denn sie bedeuten etwas. Sind nicht einfach nur da, weil es IN war/ist.
      Mir wurde (noch Nichtadventisten) zu denken gegeben, ich sei zu eitel für euren "Verein".

      Jetzt bin ich verunsichert, ob solch Äußerlichkeiten wirklich von Belang sind... Wäre das wirklich ein Grund zu sagen, dass ihr jemanden ausschließt?


      Du schreibst es ja selber, diese Äußerlichkeiten haben was zu bedeuten und somit kommt es von Innen.

      Wie einige hier schon sagten, wenn du neu in die Gemeinde kommst, dann wird bestimmt niemand was sagen, aber als Mitglied wäre es schon etwas schwieriger.

      Ich denke wir sind Christen und folgen anderen Werten, als die es in der Welt da draußen gibt, dazu gehören auch die Äußerlichkeiten(die von Innen kommen) und Verhaltensweisen, von dem sich jeder Christ distanzieren sollte, sonst müsste man sich die Frage stellen, wo nun der Unterschied zwischen Christen und Nicht-Christen ist.


      Ich wurde auch als Erwachsener bekehrt, d.h. mein Leben vorher war ganz anders als jetzt.
      Jedes Wochenende in die Disco, Saufen und Mädels anbaggern, diese Dinge habe ich glücklicherweise alle abgelegt, nicht weil ich musste, sondern weil ich wollte, denn mein Glauben wuchs mit der zeit bis hin zur Taufe und ich empfand diese Dinge dann nicht mehr als abendfüllend.
    • Filmischer Popanz

      Phönix schrieb:

      Daniels schrieb:

      "große Evangelisation im Herbst 2011"

      Was soll denn da groß passieren? Welche Pläne gibt es?
      Hallo Daniels

      kuckst du hier :)

      evangelisation2011.de/home/

      Liebe Grüße
      Herzlichen Dank für Deinen Hinweis!

      Schade, daß die Site mit einem abgeschotteten Bereich arbeitet und sonst kaum Informationen bietet. IMO ist es wenig vertrauenerweckend, wenn man so intransparent vorgeht.

      Die wenigen Filme, die man dort bisher öffentlich sehen kann, gefallen mir nur oberflächlich. Ich habe mich gefragt, ob es mehr darum geht, daß sich Klaus Popa cool fühlt und in New York rumturnen kann, als um die Zuschauer.

      Ich habe mich gefragt, was diese ganzen Bilder von New York überhaupt mit Christen in Deutschland zu tun haben sollen. Klar, so kann man sich vermeintlich jugendlich darstellen und erscheint am Puls der Zeit; aber ich finde auch, daß man damit die oberflächlichen Klischees der Werbung nachahmt. Popa hat ja auch früher in einer Werbeagentur gearbeitet. Und in diesen Trailern turnen halt zwei christliche Berufsoptimismusdarsteller herum und versuchen, den Zuschauern zu suggerieren, wie klasse man drauf und dran ist, wenn man Mitglied wird.

      Für mich waren das auf cool gestilte, fast völlig sinnfreie Bilderfolgen, könnten auch aus einer Kaffeewerbung oder einer Werbung für eine Versicherung oder eine Immobilienfirma sein.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Gott und der Jogurt ;-)

      Phönix schrieb:

      ehrlich gesagt habe ich mich auch schon gefragt warum die Filme ausgerechnet in USA gedreht wurden!?!?!?!
      Die einzelnen Szenen selber sind vermutlich kurze Ausschnitte aus kleinen Filmen, die je eine Geschichte erzählen. Trotzdem müßte das nicht in den USA und New York sein.

      :D Besonders lustig fand ich vom professionellen Standpunkt aus jetzt beim nochmaligen ansehen die Jogurt-Rede: "Gott wo bist Du? Ich dachte, Du bist da und hilfst mir!" Ich denke, das Mindesthaltbarkeitsdatum war schon 14 Tage überschritten und ein Umtausch wurde nicht mehr akzeptiert. 1649hg SCNR

      Was einem so alles auffällt, wenn man eine Film ein zweites oder drittes Mal sieht.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Also von Tattoos auf Eitelkeit zu schliessen halte ich vermessen. Jemand anderem gefallen Tattoos nicht und er pflegt sich aber sonst sehr: Ist er nun eitler oder nicht?
      Selbst die Ernährung vieler Adventisten oder das tragen von schöner Kleidung im Gottesdienst könnte man als Eitelkeit auslegen, ich finde da werden mit zweierlei Ellen gemessen. Auch sehe ich den Zusammenhang zwischen dem Tattoo und Satan noch nicht ganz, ich könnte mir ja auch einen Bibelvers eintätowieren lassen, ist das dann auch von Satan?

      Als letztes noch: Ich selbst habe keine Tattoos und würde mir auch keine machen lassen, aber mir gefällt es einfach nicht.

      Gruss
      DonDomi
    • Jetzt erliege ich doch der Versuchung, auch was dazu zu schreiben:

      In meinen Augen sind Tätowierungen eindeutig eine "heidnische" Sache und es ist kein Zufall, dass sie im Zuge der Entchristlichung unserer Gesellschaft wieder aufkommen. Nicht umsonst war noch vor 30 Jahren eine Tätowierung etwas was den (üblicherwise) Mann zum Aussenseiter in unserer Gesellschaft gestempelt hat und einer der Orte wo man beispielsweise eine Tätowierung bekommen konnte, war das Gefängnis. Dazu passt auch gut, das auch heute Tätowierungen häufig als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Bande dienen.
      Ich will niemanden individuell bzw. persönlich angreifen, der sich so etwas unüberlegt hat einritzen lassen, aber ein getaufter, bewußt als Christ lebender, Mensch wird sich kaum eine Tätowierung machen lassen - oder es wäre für mich das Zeichen eines Defizits im Glauben bzw. im Verständnis des Willens Gottes. Interssant sind dazu auch die Texte im AT zum Ritzen - als heidnischer Totenbrauch, auch wenn es nicht ganz dieselbe Sache ist (5 Mo 14,1;Jer 16,6; Jer 47,5; Hos 7,14). Übrigens da ist die Rede von "wund ritzen und kahl scheren"...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Naja, heute sind viele Dinge In die vor 50 oder 100 Jahren noch tabu waren, das bedeutet eigentlich noch gar nichts. Frauen dürften dann nämlich auch keine Hosen tragen.
      Was wäre übrigens wenn sich jemand seinen Lieblingsbibelvers auf den Oberarm oder sonstwohin tätowieren lassen würde?

      Gruss
      DonDomi