Tattoos und Piercings: Aufnahmeverweigerung bei der STA?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Anton schrieb:


      Tatoos sind (wie Piercings) Zeichen einer Sklavenschaft zu Satan. Geschrieben mit Deinem Blut.
      Also Eheringe sind eigentlich auch heidnischen Ursprungs und trotzdem tragen wir sie, auch feiern wir Weihnachten obwohl es eigentlich ein heidnisches Fest war bzw.ist. Ich denke, es geht darum, welche Bedeutung wir persönlich einem Tatoo oder Piercing beimessen. Ich persönlich - seit 10 Jahren getauft - will mir die Namen meiner Kinder und ein kleines Kreuz an einer unauffälligen Stelle tätowieren lassen und finde nichts Schlimmes dabei. Es geht doch um das,was du im Herzen trägst (Gottvertrauen, Nächstenliebe, Feindesliebe , Geduld etc.) und nicht um Äußerlichkeiten wie Kleidung, Schmuck oder sonstiges. Gott schaut unser Herz an, nur wir Menschen meinen oft, jemandem nach seinem Äußeren beurteilen zu können. Deswegen wird es Adventisten geben, die das völlig in Ordnung finden und andere wieder nicht. Aber solange es nicht den 29. Glaubenspunkt gibt " Du sollst dich nicht tätowieren lassen" ist denke ich alles in Ordnung:-)
    • Was mich wirklich verwundert ist, das Adventisten Weihnachten feiern und das mit Christbaum.


      Wund ritzen steht in der Bibel, heute sagt man tätowieren, und das kahl scheren ist doch auch groß im kommen und ""IN""
      Es geht da auch um ein Defizit von inneren Werten, es fehlt im INNEREN was und im Äußeren geb ich mir das, die INNERE LEERE auffüllen.

      Das läuft unbewußt ab, natürlich ist da keiner besser unser INNERES Defizit kann man mit vielen ausgleichen, durch Süchte, aller Art, durch Kleidung, Schminke, Schmuck und vieles mehr.
      Es ist auch ein suchen nach der eigenen Indentität, ein suchen nach Gott, wo komm ich her,wo geh ich hin und wer gefunden hat, für dem fallen Süchte ab und so manches was einen wichtig erschien, wird unwichtig.
      Nur bei Tätowierungen kann man nicht mehr zurück, sondern muß es sein Leben lang tragen. Es kann sein das es mittlerweile Möglichkeiten gibt, die sind aber sehr aufwendig.

      Darum sollten wir niemanden abwerten oder in eine Schublade stecken, Gott schaut auf das Herz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • HeimoW schrieb:

      Zitat von »DonDomi«



      Was wäre übrigens wenn sich jemand seinen Lieblingsbibelvers auf den Oberarm oder sonstwohin tätowieren lassen würde?


      HeimoW schrieb:

      Blasphemie - in meinen Augen jedenfalls.
      Das wäre das gleiche wie christliche Rockmusik.
      RIchtiger Text, satanische Form. Gott läßt sich nicht
      mit Scheinfrömmigkeit täuschen.
    • Also ich finde, wenn die richtige Einstellung bzw. Motivation dahinter steht, dann ist es doch keine "Scheinfrömmigkeit". Ich persönliche höre auch christliche Rockmusik, denn die Musik und die Texte sprechen mich an und lassen mich über Gott nachdenken, da kann ich nichts falsches dran finden. Aber wie Paulus schon sagt "Jedem nach seiner Erkenntnis.." Wir sollten nicht mit dem Finger aufeinander zeigen, denn letztendlich ist es Gott, der uns beurteilt.
    • ingeli schrieb:

      Was mich wirklich verwundert ist, das Adventisten Weihnachten feiern und das mit Christbaum.


      Wund ritzen steht in der Bibel, heute sagt man tätowieren, und das kahl scheren ist doch auch groß im kommen und ""IN""
      Es geht da auch um ein Defizit von inneren Werten, es fehlt im INNEREN was und im Äußeren geb ich mir das, die INNERE LEERE auffüllen.

      Hi.

      Ich würde niemals soweit gehen und jemandem Defizite an inneren Werte vorwerfen, weil er sich Tätowieren lässt. Es gibt wohl tausend Gründe um so etwas zu tun und nicht jeder hat mit Defiziten von inneren Werten zu tun. Jemandem dem schnelle Autos gefallen, der muss auch keine innerlichen Defizite haben, es ist einfach etwas das dem einen gefällt und dem andern nicht. Das selbe ist doch mit der Musik, dem einen gefallen Opern, dem andern Orgelmusik und der dritte steht auf Rock. Das hat doch nichts damit zu tun, wie man innerlich drauf ist, es ist eine Vorliebe und nicht mehr. Gott hat uns geschaffen und damit auch unsere Vorlieben, meinst Du nicht er kann das richtig einordnen. Es ist doch ein menschliches Denken, wenn wir auf solche Dinge achten, und ich bin mir auch ziemlich sicher, warum das so ist. Wir können nun mal nur beschränkt in das Innere eines Menschen sehen, wir orientieren uns an Äusserlichkeiten, das kann Aussehen, Sprache, Gewohnheiten, Vorlieben etc. sein. Angenommen man ist bei der WIderkunft Jesu dabei kriegt man sowieso einen neuen "Körper", wie immer der aussehen mag.

      Gruss
      DonDomi
    • @Dondomi das war nicht der ganze Text, der Text ist in einen Zusammenhang geschrieben und sagt mehr aus als diese eine Zeile.

      Ich habe das Gefühl, bzw. scheint es so wie alles verharmlost wird, Rock mit christlichen Texten, alles darf sein, es werden soviel leere Floskeln verwendet, um sich im Grunde selber zu verdeitigen und zwar das was dem Menschen lieb ist und was aber Gott ein Gräuel ist, ein bisschen hart ausgedrückt aber so ist es.

      Ja für was hat Gott sein Wort und sein Gesetz gegeben wenn wir uns im eigenen Gesetz suhlen und das tun was den Menschen lieb ist.
      Na, ja macht eh nichts, wir kriegen einen neuen Körper......
    • wir orientieren uns an Äusserlichkeiten, das kann Aussehen, Sprache, Gewohnheiten, Vorlieben etc. sein. Angenommen man ist bei der WIderkunft Jesu dabei kriegt man sowieso einen neuen "Körper", wie immer der aussehen mag.
      Meinst du, die Vorlieben gehören nicht zum Charakter, der den Tod und die Auferstehung überdauert? Und was ist, wenn diese Charakterzüge nicht Gott, sondern der Mensch in sich selbst hineingelegt hat und diese Vorlieben nicht dem Willen Gottes entsprechen? Was, wenn Gott bezüglich der Äußerlichkeiten anderes denkt? Vielleicht spielen diese Äußerlichkeiten eine große Rolle, damit man durch vorbildlichen Charakter andere Menschen zu Jesus führen kann?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      wir orientieren uns an Äusserlichkeiten, das kann Aussehen, Sprache, Gewohnheiten, Vorlieben etc. sein. Angenommen man ist bei der WIderkunft Jesu dabei kriegt man sowieso einen neuen "Körper", wie immer der aussehen mag.
      Meinst du, die Vorlieben gehören nicht zum Charakter, der den Tod und die Auferstehung überdauert? Und was ist, wenn diese Charakterzüge nicht Gott, sondern der Mensch in sich selbst hineingelegt hat und diese Vorlieben nicht dem Willen Gottes entsprechen? Was, wenn Gott bezüglich der Äußerlichkeiten anderes denkt? Vielleicht spielen diese Äußerlichkeiten eine große Rolle, damit man durch vorbildlichen Charakter andere Menschen zu Jesus führen kann?

      Also VOrlieben haben nur teilweise etwas mit dem Charakter zu tun. Es gibt Leute die lieben die Berge, andere das Meer, wieder andere die grossen Weiten einer Steppe. Die einen mögen scharfes Essen, andere lieber süsses und ander saures. Das selbe gilt doch für die Musik, für Farben, für Mode, für unterschiedliche Lippenstifte oder eben auch für Tattos oder nicht. Das sind alles Dinge, die oft gar nichts mit dem Charakter zu tun haben. Es hat auch nichts damit zu tun, dass man dadurch mehr Leute zu Jesu führen könnte. Nehmen wir ein volltätowierter Biker: Der wird unter Bikerfreunden, wenn er seinen Glauben lebt, viel mehr Eiindruck machen als wenn ein brave zurechgestylter Banker auftaucht (nur um ein Konträr zu nennen). Jeder Mensch wurde von Gott in eine Situation hineingeboren und hineingestellt, jeder soll in seinem Umfeld ein positives Beispiel sein und das geht viel besser mit Taten als durch das Äussere.
      Im weiteren hat das Äussere keinen EInfluss mehr, wenn Du bei der Wiederkunft dabei bist. Ich wäre enttäuscht wenn es so wäre, was ist dann mit all denen die hier auf Erden nicht mit einem Super Äusseren gesegnet sind oder grosse körperliche Leiden haben. Gott schaut das Herz an und nicht die Haarfarbe oder ob man Tattoos hat oder nicht.

      Gruss
      DonDomi
    • Jacob der Suchende schrieb:





      Zitat


      wir orientieren uns an Äusserlichkeiten, das kann Aussehen, Sprache, Gewohnheiten, Vorlieben etc. sein. Angenommen man ist bei der WIderkunft Jesu dabei kriegt man sowieso einen neuen "Körper", wie immer der aussehen mag.
      Meinst du, die Vorlieben gehören nicht zum Charakter, der den Tod und die Auferstehung überdauert? Und was ist, wenn diese Charakterzüge nicht Gott, sondern der Mensch in sich selbst hineingelegt hat und diese Vorlieben nicht dem Willen Gottes entsprechen? Was, wenn Gott bezüglich der Äußerlichkeiten anderes denkt? Vielleicht spielen diese Äußerlichkeiten eine große Rolle, damit man durch vorbildlichen Charakter andere Menschen zu Jesus führen kann?
      Ich denke auch, dass wir uns immer wieder prüfen müssen.Paulus selbst betont, dass es wichtig ist, wie die Menschen über uns denken z.B. wenn es um das Zungenreden im Gottesdienst geht oder dass die Frauen ein Kopftuch tragen sollen.
      Es ist das eine, dass ICH frei bin vom Gesetzt, aber das andere, dass ich dadurch niemanden zu Fall bringen darf, der sich noch unsicher ist z.B. wo es um das Essen von Götzenopferfleich geht. (sorry, dass ich keine genauen Textstellen angebe, bibelserver.com spinnt gerade verwirrtwegr ) So kann es also sein, dass ich z.B. keine christliche Rockmusik höre, obwohl ich für mich erkannt habe, dass es in Ordnung ist - wenn jemand dabei ist, der dabei ein schlechtes Gewissen hat. Paulus sagt, dass ich niemanden dazu verführen darf, gegen sein Gewissen zu handeln! In allem was ich tue, soll ich meinen Nächsten im Blick haben!


      Ich persönlich bin durch das Bibelstudium zu der Erkenntnis gelangt, dass die Gesetze im AT nicht mehr befolgt werden müssen (Reinheitsgebote etc.). Ich bin der Überzeugung, dass der Heilige Geist uns leitet in dem was gut und richtig für uns ist. Paulus schreibt im NT, dass die Frau im Gottesdienst zu schweigen hat und auch ein Kopftuch tragen soll. Trotzdem tragen wir keine und Frauen reden öffentlich. Es geht nämlich jetzt nicht mehr um die Buchstaben des Gesetztes, sondern um den HG, der mich leitet und mir zeigt, dass diese Anordnung von Paulus für die Kultur der damaligen Urgemeinde wichtig und richtig war, aber kein Dogma für alle Zeiten ist. Wir sind frei vom Gesetzt und natürlich ist uns trotzdem nicht alles erlaubt. Der Heilige Geist führt uns beim Bibelstudium, wenn wir darum bitten, und er schenkt uns die nötige Erkenntnis, was richtig für uns persönlich in unserer ganz speziellen Situation ist! Das muss aber nicht das Richtige für meinen Nachbarn sein, der ein ganz anderer Mensch ist.

      Diese Erkenntnis ist meine persönlich, die will und kann ich hier niemandem aufdrücken. Ich sage immer: Jedem nach seinem Erkenntnisstand...mir ist es nur wichtig, dass wir bei der ganzen Diskussion nicht persönlich werden oder mit so Totschlagargumenten kommen. Wir Adventisten sind doch ein Volk der Bibel - dachte ich zumindest - und als solches sollten wir auch mit dieser alleine argumentieren.

      Achso .. und was die Äußerlichkeiten angeht, hat Gott sich doch eigentlich ganz klar ausgedrückt: Der Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr aber sieht ins Herz. (1.Samuel 16,7). Mein Äußeres ist immer nur eine Ausdrucksform meines Inneren Markus 7, ab 21

      Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverständig? Vernehmet ihr noch nicht, daß alles, was außen ist und in den Menschen geht, das kann ihn nicht gemein machen?19 Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch, und geht aus durch den natürlichen Gang, der alle Speise ausfegt. 20 Und er sprach: Was aus dem Menschen geht, das macht den Menschen gemein; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken; Ehebruch, Hurerei, Mord, 22 Dieberei, Geiz, Schalkheit, List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslästerung, Hoffart, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Stücke gehen von innen heraus und machen den Menschen gemein.
    • dieGlückliche schrieb:

      Zitat


      wir orientieren uns an Äusserlichkeiten, das kann Aussehen, Sprache, Gewohnheiten, Vorlieben etc. sein. Angenommen man ist bei der WIderkunft Jesu dabei kriegt man sowieso einen neuen "Körper", wie immer der aussehen mag.
      Meinst du, die Vorlieben gehören nicht zum Charakter, der den Tod und die Auferstehung überdauert? Und was ist, wenn diese Charakterzüge nicht Gott, sondern der Mensch in sich selbst hineingelegt hat und diese Vorlieben nicht dem Willen Gottes entsprechen? Was, wenn Gott bezüglich der Äußerlichkeiten anderes denkt? Vielleicht spielen diese Äußerlichkeiten eine große Rolle, damit man durch vorbildlichen Charakter andere Menschen zu Jesus führen kann?
      Ich denke auch, dass wir uns immer wieder prüfen müssen.Paulus selbst betont, dass es wichtig ist, wie die Menschen über uns denken z.B. wenn es um das Zungenreden im Gottesdienst geht oder dass die Frauen ein Kopftuch tragen sollen.
      Es ist das eine, dass ICH frei bin vom Gesetzt, aber das andere, dass ich dadurch niemanden zu Fall bringen darf, der sich noch unsicher ist z.B. wo es um das Essen von Götzenopferfleich geht. (sorry, dass ich keine genauen Textstellen angebe, bibelserver.com spinnt gerade verwirrtwegr ) So kann es also sein, dass ich z.B. keine christliche Rockmusik höre, obwohl ich für mich erkannt habe, dass es in Ordnung ist - wenn jemand dabei ist, der dabei ein schlechtes Gewissen hat. Paulus sagt, dass ich niemanden dazu verführen darf, gegen sein Gewissen zu handeln! In allem was ich tue, soll ich meinen Nächsten im Blick haben!
      Sehr schön ausgedrückt!

      dieGlückliche schrieb:

      Ich persönlich bin durch das Bibelstudium zu der Erkenntnis gelangt, dass die Gesetze im AT nicht mehr befolgt werden müssen (Reinheitsgebote etc.). Ich bin der Überzeugung, dass der Heilige Geist uns leitet in dem was gut und richtig für uns ist. Es geht nämlich jetzt nicht mehr um die Buchstaben des Gesetztes, sondern um den HG, der mich leitet und mir zeigt, dass diese Anordnung von Paulus für die Kultur der damaligen Urgemeinde wichtig und richtig war, aber kein Dogma für alle Zeiten ist. Wir sind frei vom Gesetzt und natürlich ist uns trotzdem nicht alles erlaubt. Der Heilige Geist führt uns beim Bibelstudium, wenn wir darum bitten, und er schenkt uns die nötige Erkenntnis, was richtig für uns persönlich in unserer ganz speziellen Situation ist! Das muss aber nicht das Richtige für meinen Nachbarn sein, der ein ganz anderer Mensch ist.

      dieGlückliche schrieb:

      Diese Erkenntnis ist meine persönlich, die will und kann ich hier niemandem aufdrücken. Ich sage immer: Jedem nach seinem Erkenntnisstand...mir ist es nur wichtig, dass wir bei der ganzen Diskussion nicht persönlich werden oder mit so Totschlagargumenten kommen. Wir Adventisten sind doch ein Volk der Bibel - dachte ich zumindest - und als solches sollten wir auch mit dieser alleine argumentieren.
      Das tust Du aber nicht. Du sagst, dass Dir der heilige Geist sagt, was Du in der Bibel noch ernst nehmen sollst und was nicht.
      In diesem Fall ist nicht mehr die Bibel Massstab, sondern die Führung durch den hl. Geist. Damit bist Du weg vom Protestantismus hin in Richtung Kath. Kirche oder Pfingstgemeinde. sadewfrg
    • Das hoffe ich doch nicht ;) Ich bin aus ganzem Herzen Adventist !

      Für mich ist alleine die Bibel Maßstab. Ich glaube an alles in der Bibel von Schöpfung bis Neue Erde. Ich glaube aber auch, dass nicht jede Verheißung, jede Aufforderung etc. auch für jeden gemeint ist. Gott hat in der Bibel einzelne Personen angesprochen, sein Volk Israel im AT oder uns alle im NT. So ist auch alles was Paulus geschrieben hat nicht für jeden einzelnen für uns gedacht gewesen, sondern manches nur für Einzelpersonen aus den damaligen Gemeinden. Trotzdem ist es richtig, wichtig und wertvoll, aber ebend nicht immer eine Aufforderung an mich persönlich bzw. an heutige Christen. Der Heilige Geist leitet mich im Bibellesen und zeigt mir, was Gott mir durch die Texte sagen will und wie ich es in meinem Leben umsetzten muss.

      Darum verstehe ich auch nicht, warum die Adventgemeinde sich so an die Essensgebote klammert, aber einfach alle anderen Reinheitsgebote außen vor lässt z.B. dass eine Frau während ihren Tag unrein ist und bestimmte Dinge nicht tun darf. Halten wir uns heute noch daran? Nein! Und warum nicht, wo es doch mit den Essensgeboten zusammen steht? Und warum tragen wir kein Kopftuch im Gottesdienst, obwohl Paulus es so vorschreibt? Eben weil es kulturelle Anordnung sind UND weil wir dem Gesetz des AT nicht mehr verpflichtet sind.

      Römer 7,6
      Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangenhielt, also daß wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.



      Im "neuen Wesen des Geistes" (Luther) oder "...so dienen wir Gott in einem neuen Leben, das sein Geist in uns schafft..."(Gute Nachricht)


      Es geht nicht mehr um die Buchstaben des Gesetztes um die Befolgung der einzelnen Gebote - ob sie nun Sinn machen oder nicht - sondern mein neus Leben wird vom HG bestimmt. Er "schafft" in mir das neue Leben, so wie es Gott gefällt - nicht mehr das Gesetz. Der Geist zeigt mir was richtig ist und was nicht und hilft mir, die Bibel auszulegen.


      Interessant auch dazu Römer 8 1-11 (ich will jetzt nicht alles kopieren, aber lest es doch einfach mal :)


      Der Geist Gottes bestimmt unser Leben, wir können erst jetzt mit ihm die Forderung des Gesetzes wirklich erfüllen und so leben, wie Gott es will. Die Israeliten konnten nur den Buchstaben gehorchen aber wir können nun wirklich ganz nach Gottes Willen leben. Was bedeutet das? Ich denke: Gott hat den Israeliten also Gebote gegeben, die alle ein gewisses Grundprinziep haben (Nächstenliebe, alleine Gott zu ehren, auf meinen Körper zu achten etc.) und um diese Grundprinziep geht es...nicht um die Buchstaben - also z.B. wie viele Tage ich unrein bin wenn ich ein Mädchen oder Jungen geboren habe etc.... die Israeliten konnten das noch nicht verstehen, denn sie hatten ja den HG noch nicht, aber wir können sozusagen Gottes Willen hinter den Geboten entdecken und das in unserem Leben - abgestimmt auf die jeweilige Situation umsetzen.
      Es heißt ja auch z.B."Du sollst nicht lügen" wenn du aber nun z.B. im Dritten Reich Juden versteckt hattest und danach gefragt wurdest, hätte wohl jeder "gelogen" ...einfach weil es nicht um die Gebote, sondern um ein "Prinzip" geht und weil die Gebote im AT gar nicht die ganze Bandbreite von Gottes Willen und seiner Persönlichkeit zeigen konnten, nur ein Stück...und wir können dank dem HG nun über den Tellerrand hinaus blicken und können im Verständnis von Gott wachsen und Lebensfragen beantworten, auch wenn es dazu keine Aussagen in der Bibel geht (z.B.was ist dir richtige Musik oder ist es ok einen Fernseher zu haben etc.).


      Ich denke, zwischen dem AT und NT ist mehr als nur eine weiße Seite in unseren Bibeln, es ist Jesus und die Ausgießung des HG, die alles verändert hat....
      ich erkenne das gerade ganz neu für mich, bitte korrigiert mich, wenn ihr andere Bibelstellen dazu habt!
    • Dann schreibe ich als tättowierte Adventistin auch mal was dazu - und hoffe, dass noch jemand dieses Thema liest :yeah:

      Ich habe mich "damals" als ich mich zu Gott bekehrt habe (aber noch vor meiner Taufe) tattowieren lassen: zwischen meinen Schulterblättern ist ein chin.Schriftzeichen, was aussagt, dass ich zu Gott gehöre und über meinem rechten Knöchel ist eine Blume (als Symbol für die Schöpfung) und ein chin.Schirftzeichen, was aussagt, dass Gott die Welt - und auch mich - mit Liebe geschaffen hat. Beides war und ist für mich sehr wichtig, darum habe ich es mir auch tattowieren lassen. Über meine beiden Tattoos bin ich auch schon mit vielen Menschen ins Gespräch über meinen Glauben gekommen. Ohne die Tattoos hätte das wahrscheinlich nicht geklappt, da ich nicht die Gabe habe, Menschen auf Glauben und Bibel usw anzusprechen. Ein paar von diesen Menschen sind heute getauft und aktive Gemeindeglieder.
      Ich bin auch der Meinung, dass Gott in mein Herz sieht und weiß wie ich denke und fühle und dass man nicht bei jedem Tattoo gleich an Satan denken muss (aber das wurde ja in vorangegangenen Antworten schon des öfteren geschrieben...). Man sollte seine Mitmenschen NIEMALS nur nach dem Äußeren beurteilen. Und: wieviele Adventisten sind z.B. stark übergewichtig? Auch das ist nicht der Wille Gottes (Körper = Tempel des Heiligen Geistes usw). Das wird jedoch nicht thematisiert und auch nicht verurteilt. In manchen Gemeinden wird, was soche Dinge angeht, mit zweierlei Maß gemessen.

      P.S.: ich wurde auch trotz Tattoos getauft ;) :thumbsup:

      Bibelstelle

      Ich sage zum Herrn: meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn! [...] Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen. [...] (Psalm 91)
    • Mein Rücken ist ein einziges Gemälde mein linker Arm ist von oben bis unten mit Tattoos voll, ob dies die letzten sind weiß ich noch nicht.
      Probleme in der Gemeinde oder bei meiner Taufe kenne ich nicht, eigentlich hat mich noch keiner darauf angesprochen. Das Einzige mal das ich aufgefallen bin und angestarrt wurde war bei den Pfadfindern auf der STEWA beim baden. Aber das hat sich auchgenauso schnell wieder gelegt.
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Hallo Jay,

      P.S.: ich wurde auch trotz Tattoos getauft ;) :thumbsup:
      Es wäre auch merkwürdig, wenn dir ein Adventist sagen würde, dass du zuerst mit einem Schwamm alle Tattoos entfernen solltest.

      Ich kenne keine adventistische Lehre, die besagen würde, dass ein Mensch mit Tattoos in der Adventgemeinde nicht getauft werden darf.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Der Individualitätswunsch und der Mitteilungsbedarf hat sich in unserer Zeit einfach verändert.
      Allein das ist der Wunsch einer Tätovierung- oder dies eben zu lassen.
      Wie erwachsen und reif das immer so ist,- kann man verschieden beurteilen.
      Das dies Schwierigkeiten für die Berufswahl bedeutet, ist angemessen und sollte bedacht werden.
      Nicht weil es "komisch" aussieht, sondern weil das eigene Poesiealbum auf der Haut einfach in manchen Sparten peinlich wirken kann.
      Ich persönlich möchte auch nicht Partner, Kinder, verstorbene Angehörige..... , Symbole der Träume, auf der Haut verewigt sehen.
      Aber für viele Menschen ist es wichtig.
      Auch darüber die Liebe zu Gott zu zeigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von henriette89 ()

    • hardy schrieb:

      [...] Das Einzige mal das ich aufgefallen bin und angestarrt wurde war bei den Pfadfindern auf der STEWA beim baden. [...]
      Ist aber auch normal und in Ordnung, wenn die Leute gucken. Weißt Du auch. Wenn man sich zur Litfaßsäule macht, muß man sich nicht wundern, wenn jemand zum Lesen um einen herum geht. 8-)

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Dazu gab es kürzlich einen Artikel in Adventisten Aktuell:
      aktuell.adventisten.at/home/ad…ell-November-2012_296/44/
      "Sagt die Bibel etwas über Tätowierungen?" (Seite 26) von Angel Manuel Rodríguez

      sollte es auch in D geben, da habe ich aber kein link. Wenn es jemanden aus D interessiert und er es nicht findet, kann ich es wo hochladen...



      Gesegnete Sabbat wünsche ich Euch!

      .
      Liebe Grüße, Heimo