Sind Katholiken Christen?

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    • DonDomi schrieb:

      Ich glaube wir alle machen oft den Fehler, dass wir meinen, dass wir die Bibel richtig verstehen und daraus schliesst man dann, dass der andere das falsch versteht. Die Bibel bietet aber viel Raum um Dinge unterschiedlich zu verstehen, [...], wir glauben einfach, dass wir Recht haben.
      Ganz ohne Zweifel verwechseln nicht wenige Adventisten Deutungen der Bibel, Ansichten über Bibelteile mit einem Wissen über Gottes Willen.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • HeimoW schrieb:

      Daniels schrieb:

      Ganz ohne Zweifel verwechseln nicht wenige Adventisten Deutungen der Bibel, Ansichten über Bibelteile mit einem Wissen über Gottes Willen.

      ... aber nicht nur Adventisten tun das
      Damit hast Du sicher recht.

      Grüße

      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • @Aaron

      1. Ich bin nicht katholisch und trotzdem kann man das biblisch locker Begründen, dass der Papst der Nachfolger von Petrus ist. Petrus war von Jesu dazu ausersehen erster Ansprechpartner zu sein. Nicht umsonst hatte Beispielsweise Petrus den Traum mit den unreinen Tieren und nicht umsonst hat ihn Jesu dreimal gefragt ob er ihn liebt.
      2. Zur Sache mit der alten Frau, die zu Maria betet: Du hast mich total falsch verstanden: Mich beeindruckt weder das Anbeten der Maria weder bin ich der Meinung, dass Götzendienst christlich ist. Mich beeindruckt die demütige Haltung der Frau. Sie hat so viel Demut zu Jesus, dass sie sich nicht würdig findet ihn direkt anzusprechen. Es ist diese zutiefst demütige Haltung die ich mehr als beeindruckend finde. Klar ist das daraus entstehende Handeln nicht gut, aber die Grundhaltung und Herzenseinstellung ist grossartig und zutiefst christlich. Man sollte vielleicht mehr versuchen das positive zu sehen und nicht immer alles gleich zu richten und zu verteufeln. Jedes Wesen hat nämlich positive Eigenschaften, sogar der Teufel.

      Gruss
      DonDomi
    • Don, da bin ich mir nicht sicher ob das Demut vor Jesus ist, das ich ihn umgehe und jemand anderen anbete.
      Demut heißt sich vor Gott und Jesus beugen, sein Menschliches abgeben und nicht zu Menschen gehen. Tut mir leid, das ist Scheinheilig.
      "Kommt alle zu mir her die ihr mühselig und beladen seid..." das ist doch von Jesus, er sagte nicht geh zur Maria...

      Je mehr das man darüber redet, desto mehr kommt heraus, wie man Jesus und Gott umgeht.
      Man geht nicht zu Jesus mit seinen Sünden, man geht zum Pfarrer..... Man bereut und bereinigt nicht mit Jesus, sondern man muß 20 Rosenkränze und 10 Vaterunser beten...
    • ingeli schrieb:

      Don, da bin ich mir nicht sicher ob das Demut vor Jesus ist, das ich ihn umgehe und jemand anderen anbete.
      Demut heißt sich vor Gott und Jesus beugen, sein Menschliches abgeben und nicht zu Menschen gehen. Tut mir leid, das ist Scheinheilig.
      "Kommt alle zu mir her die ihr mühselig und beladen seid..." das ist doch von Jesus, er sagte nicht geh zur Maria...

      Je mehr das man darüber redet, desto mehr kommt heraus, wie man Jesus und Gott umgeht.
      Man geht nicht zu Jesus mit seinen Sünden, man geht zum Pfarrer..... Man bereut und bereinigt nicht mit Jesus, sondern man muß 20 Rosenkränze und 10 Vaterunser beten...

      Es geht mir nicht darum, was die katholische Kirche sagt, sondern was diese eine Frau explizit sagte. Wenn man die Kirche ansieht mag das nicht demütig sein, aber wenn man dieses eine Beispiel nimmt, ist es eben schon demütig, auch wenn die Handlung, die daraus folgt kaum im SInne Jesu ist. Die Frau betet nicht zu Maria weil sie zu Menschen gehen will, sondern weil sie sich für zu wenig gut hält um mit Jesu zu sprechen. Ja, für jemanden der dauernd mit Gott und Jesu spricht (sprich betet, was eine sehr tolle Sache ist) für den ist dies unverständlich, aber stell Dir mal vor, wie gross Gott und Jesu in den Augen dieser Frau sein muss, dass sie eine Übermittlerin dazwischenschaltet? Es ist eben eine andere herangehensweise an die Sache. Das selbe mit dem Pfarrer, man geht zum Pfarrer, weil man ihn als einen Mann Gottes ansieht. Das Problem liegt nicht beim einzelnen Gläubigen sondern eher bei der Kirchenleitung. Man kann doch nicht von der Organisation auf den einzelnen schliessen. Wenn in einer Firma die Chefs korrupt sind, heisst das nicht, dass die Putzfrau, die dort arbeitet auch korrupt ist. Genauso ist es hier mit dieser Frau. Das handeln und die Herzenseinstellung dieser Frau sagt doch nichts darüber aus, wie gut die oberen der Kirche sind.

      Gruss
      DonDomi

      P.S.
      Diese Frau betet man Maria nicht an, sondern sie bittet sie, bei Jesu ein gutes Wort für sei einzulegen.
    • DonDomi schrieb:

      1. Ich bin nicht katholisch und trotzdem kann man das biblisch locker Begründen, dass der Papst der Nachfolger von Petrus ist. Petrus war von Jesu dazu ausersehen erster Ansprechpartner zu sein. Nicht umsonst hatte Beispielsweise Petrus den Traum mit den unreinen Tieren und nicht umsonst hat ihn Jesu dreimal gefragt ob er ihn liebt.
      Petrus hatte den Traum nicht deshalb, weil er dazu bestimmt war(und ich hoffe, ich habe dich jetzt diesbezüglich nicht wieder falsch verstanden), Papst oder erster Ansprechpartner zu sein, sondern, weil Gott ihm zeigen wollte, dass er keinen Menschen gemein und unrein nennen soll: Apg 10,28 Und
      er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Mann nicht erlaubt
      ist, mit einem Angehörigen eines anderen Volkes zu verkehren oder sich
      ihm zu nahen; doch mir hat Gott gezeigt, daß ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.


      Und Jesus hat Petrus vermutlich deshalb 3x gefragt, ob er ihn liebt, weil Petrus ihn bevor der Hahn krähte 3x verleugnet hatte.

      Das Papstum jedoch, kannst du mit diesen Bibelstellen nicht biblisch begründen.

      DonDomi schrieb:

      2. Zur Sache mit der alten Frau, die zu Maria betet: Du hast mich total falsch verstanden: Mich beeindruckt weder das Anbeten der Maria weder bin ich der Meinung, dass Götzendienst christlich ist. Mich beeindruckt die demütige Haltung der Frau. Sie hat so viel Demut zu Jesus, dass sie sich nicht würdig findet ihn direkt anzusprechen. Es ist diese zutiefst demütige Haltung die ich mehr als beeindruckend finde. Klar ist das daraus entstehende Handeln nicht gut, aber die Grundhaltung und Herzenseinstellung ist grossartig und zutiefst christlich.
      Ok. Tut mir leid, dass ich dich da falsch verstanden habe, aber, wenn man den Satz liest könnte man halt diesen Eindruck bekommen (und, das hat nix mit richten zu tuen!!!), dass es dich beeindruckt.
      Unter den Umständen, kann ich dir sogar zustimmen, dass dies eine demütige Haltung ist. Es erinnert mich irgendwie auch an den römischen Hauptmann aus der Bibel, über den Jesus sogar aufgrund dessen, dass er sich nicht würdig fand Jesus unter sein Dach eingehen zu lassen sagte, dass er einen so großen Glauben in Israel gefunden hat. Dennoch, bin ich nach wie vor der Meinung, dass man nicht über Maria und andere Heilige den Kontakt zu Gott oder Jesus suchen sollte, da dies mit der Bibel nicht vereinbar ist!!!

      DonDomi schrieb:

      Man sollte vielleicht mehr versuchen das positive zu sehen und nicht immer alles gleich zu richten und zu verteufeln.
      Es war auch nicht meine Absicht dich zu richten. Wenn das so bei dir rüber kam dann entschuldige bitte.

      DonDomi schrieb:

      Jedes Wesen hat nämlich positive Eigenschaften, sogar der Teufel.
      Was bitteschön, hat der Teufel den für positive Eigenschaften?
    • @Aaron:

      Ich weiss, dasss der Traum nichts mit Papsttum oder dergleichen zu tun hat, aber es ist bezeichnend, dass Petrus diesen Traum hatte und nicht ein anderer, so meinte ich das. Ich weiss schon, dass Du die Stelle mit dem Fels anderst verstehst, das ist aber bei den Katholiken nicht so, deswegen sehen die Katholiken Petrus als erster Gesandter auf Erden und sie nehmen ja an, dass der Papst der Nachfolger von Petrus ist, und so begründen sie das Papsttum. Selbst wenn man statt Petrus Fels einsetzt bleibt zumindest für mich der Sinn der gleiche. Ich glaube schon, dass Petrus eine besondere Stellung innehatte, trotzdem geben diese Verse natürlich keinen Anlass den Papst als Gott auf Erden anzusehen, das steht nämlich wirklich nirgends, aber man kann es mit etwas Fantasie natürlich aus den Versen herleiten. Die Adventisten machen das ja auch. Untersuchungsgericht oder auch die Siegelgeschichte sind solche Dinge.

      Dann noch zum Teufel. Ja er hat eine positive Eigenschaft: Er ist ungemein fleissig. Würden wir alle unser Ziel mit einer solche Beharrlichkeit verfolgen wären wir Jesu schon sehr ähnlich...

      Gruss
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      P.S.
      Diese Frau betet man Maria nicht an, sondern sie bittet sie, bei Jesu ein gutes Wort für sei einzulegen.
      Hab diesbezüglich mal ein paar Fragen für dich zum nachdenken:

      1. Was sagen deiner Meinung nach die von mir unterstrichenen Teile aus Prediger 9, 5-6 aus? :
      Pred 9,5 Denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.

      6 Ihre Liebe
      und ihr Haß wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf
      ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.


      2. Wenn du es so verstehst, wie ich und vermutlich auch andere hier, dass z.B. Maria aber auch andere tote Menschen gar nicht mehr wissen, was hier auf der Erde passiert bzw. keinen Anteil mehr daran haben, was hier auf diesem Planeten geschieht, was für einen Nutzen soll es dann haben sie oder andere Heilige um Fürsprache bzw. Fürbitte zu bitten bei Gott oder Jesus?

      3. Auch, wenn du es vieleicht ok findest, so wie es nach deinem Satz hier aussieht, dass diese Frau Maria Jesus bittet ein gutes Wort für sie einzulegen, so ist dies dennoch nicht biblisch, da wir nur einen Fürsprecher bei Gott haben. Und das ist nicht Maria und das sind auch nicht andere Heilige sondern einzig und allein Jesus: 1Joh 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; Von Maria steht da nix in dem Vers, soweit ich das erkennen kann!!!

      4. Was sagst du zu der Möglichkeit, dass sich das Christentum mit dem Heidentum vermischt haben könnte und es sich bei dieser Maria, die da angeblich nur um Fürsprache gebeten wird um die Göttin die Diana handeln könnte, die aber nur in Maria umbenannt wurde? Würdest du es dann immer noch ok finden, dass diese Frau sie (auch, wenn sie sie nach wie vor für Maria hält) um Fürsprache bittet bei Jesus?

      5. Was sagst du zu folgenden unterstrichenen Versen?

      5. Mose 18, 10 Es
      soll niemand unter dir gefunden werden
      , der seinen Sohn oder seine
      Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt
      oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer,

      11 oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet.

      Ps 115,17Die Toten rühmen den Herrn nicht, keiner, der zum Schweigen hinabfährt.

      Jes 8,19 Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer
      und Wahrsager, die flüstern und murmeln! — [so antwortet ihnen]: Soll
      nicht ein Volk seinen Gott befragen
      , oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen?


      Hier ist ganz klarbiblisch belegt, dass man sich nicht an Tote wenden soll!
      Und auch, wenn es nur ein Bibelvers ist, wie manche ja vorhin meinten betonen zu müßen, handelt es sich dennoch bei diesem Bibelvers um etwas, was Gottes Willen beinhaltet!

      Und, da auch Maria tot ist, genau wie die anderen Heiligen auch, ist es nicht Gottes Wille, dass wir uns an sie wenden. Egal wegen was!!!

      LG
    • DonDomi schrieb:

      Ich weiss, dasss der Traum nichts mit Papsttum oder dergleichen zu tun hat, aber es ist bezeichnend, dass Petrus diesen Traum hatte und nicht ein anderer, so meinte ich das.
      Ich finde das nicht bezeichnend. Denn, es gibt viele Menschen die auch wie Petrus Träume oder Visionen hatten, die von Gott kamen. Sogar König Nebukadnezzer oder der Pharao, bei dem Joseph, der Sohn Jakobs später eine hohe Stellung hatte. Und diese Leute hatten mit Gott ursprünglich überhaupt nix am Hut. Von daher, ist so etwas nicht bezeichnend, meiner Meinung nach.

      DonDomi schrieb:

      Ich weiss schon, dass Du die Stelle mit dem Fels anderst verstehst, das ist aber bei den Katholiken nicht so, deswegen sehen die Katholiken Petrus als erster Gesandter auf Erden und sie nehmen ja an, dass der Papst der Nachfolger von Petrus ist, und so begründen sie das Papsttum.
      Das ist mir schon klar.
      Und sie nehmen nicht nur an, dass der Papst der Nachfolger von Petrus ist, sie gehen sogar noch weiter und behaupten bzw. sind der Meinung, er wäre der erste Papst gewesen! Und ich was mein Verständnis dieser Bibelstelle betrifft: Ich verstehe sie so, wie die Bibel sie aussagt. Und ich habe mir die Stelle sowohl auf Altgriechisch (auch, wenn ich kein Sprachexperte bin) als auch auf Lateinisch angesehen. Und in beiden Sprachen, wird klar, dass Jesus nicht Petrus meinte, als den Felsen auf dem er seine Gemeinde baut. Denn, es gibt immer noch einen Unterschied zwischen Petros (griech.) Petrus (Lat.) und Petra (griech) Petram (lat.). Petros=Stein; Petra=großer Stein, Felsen
      Und Jesus spricht eindeutig davon, dass er auf Petra also auf einem Felsen, seine Gemeinde bauen will. Und dieser Felsen, war nur er selbst und nicht Petrus. Petrus war aber ein lebendiger Stein (auf Griechisch Petra) in diesem Bau: 1. Petrus 2,5:

      5 so
      laßt auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein
      geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer
      darzubringen, die Gott wohlgefällig2 sind durch Jesus Christus.


      DonDomi schrieb:

      Selbst wenn man statt Petrus Fels einsetzt bleibt zumindest für mich der Sinn der gleiche. Ich glaube schon, dass Petrus eine besondere Stellung innehatte,
      Wie bereits erwähnt: Petrus bedeutet nicht Felsen sondern Stein. Denke doch mal an das Felsengebirge von Petra z.B. Was meinst du denn, warum es Petra und nicht Petros heißt?
      Sicherlich, Petrus hatte auch eine besondere Stellung inne, aber nicht nur er, sondern auch die anderen. Denn, nicht umsonst heißt es: Röm 12,5 so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, und als einzelne untereinander Glieder,


      Und du kannst davon ausgehen, dass jeder von denen eine besondere Stellung innehatte. Nicht nur Petrus.
      Stephanus z.B. war Diakon, wenn ich das jetzt noch richtig in Erinnerung haben sollte.

      DonDomi schrieb:

      trotzdem geben diese Verse natürlich keinen Anlass den Papst als Gott auf Erden anzusehen, das steht nämlich wirklich nirgends, aber man kann es mit etwas Fantasie natürlich aus den Versen herleiten.
      Genauso ist es.

      DonDomi schrieb:

      Dann noch zum Teufel. Ja er hat eine positive Eigenschaft: Er ist ungemein fleissig. Würden wir alle unser Ziel mit einer solche Beharrlichkeit verfolgen wären wir Jesu schon sehr ähnlich...
      Da stimme ich dir voll und ganz zu. Und ich muß auch zugegeben, dass ich da so noch nicht drüber nachgedacht habe. Vielen Dank dir, für diesen Denkanstoß.

      LG dir. ;)
    • "Aaron" schrieb:

      und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.
      sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.

      Hierzu eine Frage. Warum bekommen die Toten bei Salomo (Prediger 9,5) grundsätzlich keine "Belohnung" und haben auf "ewig" keinen Anteil? Welche Toten sind hier gemeint?
    • sie haben kein Teil mehr auf der WELT an allem, was unter der Sonne geschieht.

      das heißt: sie leben nicht mehr. Das Wirken und Handeln eines Verstorbenen ist dahin, weil er tot ist. Er kann nichts mehr hier tun.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Nun ja, worauf ich hinaus wollte ist, dass die Toten in Christo natürlich noch ihren Lohn erhalten auch wenn Sie begraben und tod sind. Mich wurdert es, dass Salomo hier nicht differenziert. Salomo muss die Ungerechten meinen oder lediglich die Zeitspanne im Grab. Kann man das das irgendwo herausfiltern was er meint?
    • Laut Bibel werden alle Menschen ihren "Lohn" erhalten

      Atze schrieb:

      Zitat von »"Aaron"«
      und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.
      sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.


      Hierzu eine Frage. Warum bekommen die Toten bei Salomo (Prediger 9,5) grundsätzlich keine "Belohnung" und haben auf "ewig" keinen Anteil? Welche Toten sind hier gemeint?

      Prediger 9
      4 Denn bei allen Lebendigen ist, was man wünscht: Hoffnung; denn ein lebendiger Hund ist besser denn ein toter Löwe. 5 Denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen nichts, sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen,
      6 daß man sie nicht mehr liebt noch haßt noch neidet, und haben kein Teil mehr auf dieser Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.
      7 So gehe hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dein Werk gefällt Gott.

      "daß man sie nicht mehr liebt noch haßt noch neidet!" Werden Tote grundsätzlich nicht mehr geliebt? Tote haben keinen Anteil mehr daran, was hier und heute passiert. Das ist meine Meinung dazu. Sie wissen nichts. Sie existieren derzeit nicht.

      Welche Toten sind hier gemeint?
      Ich denke damit sind alle Toten gemeint, die nicht auferstanden sind.

      Nun ja, worauf ich hinaus wollte ist, dass die Toten in Christo natürlich noch ihren Lohn erhalten auch wenn Sie begraben und tod sind. Mich wurdert es, dass Salomo hier nicht differenziert. Salomo muss die Ungerechten meinen oder lediglich die Zeitspanne im Grab. Kann man das das irgendwo herausfiltern was er meint?

      Laut Bibel werden alle Menschen ihren "Lohn" erhalten, nach ihren Werken. Während jemand tot ist, kann er nichts bekommen, also auch keinen Lohn. Doch werden nach den 1000 Jahren (Offb 20) das erste mal in der Menschheitsgeschichte alle Menschen die jemals gelebt haben,nach dem Tod von Abel, gleichzeitig existieren. Dann wird jeder seine Lohn erhalten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von stadenker ()

    • Atze schrieb:

      Hierzu eine Frage. Warum bekommen die Toten bei Salomo (Prediger 9,5) grundsätzlich keine "Belohnung" und haben auf "ewig" keinen Anteil?


      Es ist problematisch wenn man die Anwort weglässt.

      5 Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.
      6 Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.

      In der RKK Theologie kann der Lebende noch für den Toten eingreifen.. durch Gebet,Kerzen aufstellen...

      7 So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen.
      Nicht ein beschwerliches, sondern ein gutes Leben Leben gefällt Gott!
    • Vielen Dank für die Antworten.
      Ausgangspunkt für meine Frage war die Argumentation dieses Bibelkommentars...
      Die Leugner der Unsterblichkeit glauben sich auf Stellen im Alten Testament stützen zu können, wie z.B. Prediger 9,5.6: "Die Toten aber wissen gar nichts", übersehen aber dabei, dass in der gleichen Stelle auch steht: "sie (die Toten) haben keinen Lohn mehr". Es ist doch augenscheinlich, dass Salomo seinen rein menschlichen Standpunkt zum Ausdruck bringt
      ....der die katholische Theologie einer unsterblichen Seele stützen und das Argument aus Prediger9 entkräften will.

      Eingebauter Link funktioniert aus einem Grund nicht, deshalb ganze Kopie...
      Es liegt auf der Hand, dass die Stelle besagen will, dass Gott allein in sich selbst Unsterblichkeit besitzt. Er kann sie aber verleihen wem Er will. So besitzen die Engel Unsterblichkeit, denn Gottes Wort sagt; "sie (die aus den Toten Auferstandenen) können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes" (Lk 20,36). Daraus geht klar hervor, dass die Engel unsterblich sind. Wir haben also das Wort: Gott hat allein Unsterblichkeit, nicht so zu verstehen, als ob nur einer (Gott) unsterblich sei, sondern dass nur einer Unsterblichkeit in sich selbst besitzt.

      Es ist also ganz falsch, daraus zu schließen und zu sagen: da nun Gott allein Unsterblichkeit besitzt, ist die Seele oder der Geist des Menschen nicht unsterblich. Es hat Gott gefallen, den Menschen Unsterblichkeit zu geben. "Denn gleichwie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst" (Joh 5,26). Das Leben aber hat der Schöpfer bei der Erschaffung des Menschen diesem als Lebensodem in die Nase geblasen. So wurde der Mensch eine unsterbliche Seele (1. Mo 2,7). Wenn der Mensch nach Apostelgeschichte 17,29 "Gottes Geschlecht" genannt wird, kann er das nicht sein ohne Unsterblichkeit zu haben; sonst wäre er nur des "Menschen Geschlecht", und nicht Gottes Bild und Herrlichkeit (1. Kor 11,7).

      Die Leugner der Unsterblichkeit glauben sich auf Stellen im Alten Testament stützen zu können, wie z.B. Prediger 9,5.6: "Die Toten aber wissen gar nichts", übersehen aber dabei, dass in der gleichen Stelle auch steht: "sie (die Toten) haben keinen Lohn mehr". Es ist doch augenscheinlich, dass Salomo seinen rein menschlichen Standpunkt zum Ausdruck bringt1. Das Neue Testament aber offenbart uns, was die Toten wissen und welchen Lohn sie, je nachdem sie Gutes oder Böses getan haben, haben werden. So ist es mit den anderen Stellen im Alten Testament; es erübrigt sich, darauf einzugehen.