Sind Katholiken Christen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Seeadler schrieb:

      stelle ich jetzt die klare Frage, was versteht ihr eigentlich unter Anbetung? Ist für euch ein Beten (Bitten) zu Maria gleichbesetzt mit Anbeten?

      Was genau sind denn Götzen? Welche Funktion haben sie in der Bibel?
      Unter Anbetung und Götzen, kann man viele verschiedene Dinge verstehen.
      Geld z.B. Es gibt Menschen, die sind sozusagen gierig nach Reichtum (Geld) und/oder nach anderen Dingen und würden für Geld alles tuen. Aber, du solltest dir nicht Gedanken darüber machen (und das ist jetzt nicht als Vorwurf oder Anmaßung gemeint), was genau ein Götze oder Anbetung ist, sondern, dir ganz bewußt machen, dass egal ob Anbetung oder Fürsprache/Fürbitte keinem toten Menschen zusteht!!!
      Anbetung steht allein Gott und Jesus zu!!! Und Fürsprache für uns bei Gott, nur Jesus und sonst niemand!!!


      LG
    • Die römisch-katholische Kirche disputiert, dass ihr Ursprung im Tod, der Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus Christus ungefähr im Jahr 30 A.D. liegt. Die katholische Kirche ernennt sich selbst als die Kirche, für die Jesus Christus gestorben ist – als die Kirche, die von den Aposteln gegründet und aufgebaut wurde. Ist dies der wahre Ursprung der katholischen Kirche? Ganz im Gegenteil: Sogar ein oberflächliches Durchlesen des Neuen Testamentes wird offenlegen, dass die katholische Kirche ihren Ursprung nicht in der Lehre Jesu oder Seinen Aposteln hat. Im Neuen Testament gibt es keine Erwähnung von
      Papsttum
      Marienanbetung- und verehrung (oder der reinen Empfängnis Marias, der immerwährenden Jungfräulichkeit der Maria, der Annahme der Maria als Miterlöserin und Mittlerin)
      die Heiligen im Himmel, um ihre Gebete zu ersuchen
      apostolischer Erbfolge
      Verordnungen der Kirche als Sakramente funktionierend
      Säuglingstaufe
      Sünden einem Priester zu beichten
      Fegefeuer
      Sündenablass
      Die gleiche Autorität von Kirchentradition und der hl.Schrift

      Korinther 11, 14-15
      Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken gemäß sein."

      Satanische Täuschung ist genauso eine mögliche Erklärung für die Erscheinungen. Der einzige Weg um herauszufinden, ob eine Erscheinung ein "Lügenwunder" oder eine echte Botschaft Gottes ist, ist, die Erscheinung mit der Heiligen Schrift zu vergleichen. Wenn die Lehren, welche diesen Erscheinungen anhängen, im Gegensatz zum Wort Gottes stehen, dann sind diese Erscheinungen selbst satanischer Natur. Ein Einblick in die Lehren der Fatima mit ihren "Sonnenwundern"



      Die Heiden, die um euch her übrig geblieben sind, sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der da baut, was niedergerissen ist, und pflanzt, was verheert war.
      Hesekiel 36,36

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Seeadler schrieb:

      bevor es wieder in diesen Wust von Antworten untergeht und weiterhin schön brav immer und immer wieder die gleiche Platte aufgelegt wird, auf diese Bemerkung hin
      Das was du hier so ätzend "gleiche Platte auflegen" nennst, ist nur eine Wiederholung der biblischen Aussagen, die z.b. DU nicht wahrhaben willst.


      stelle ich jetzt die klare Frage, was versteht ihr eigentlich unter Anbetung? Ist für euch ein Beten (Bitten) zu Maria gleichbesetzt mit Anbeten?
      Aus zweierlei Gründen sollte dir als biblisch belehrter Christ klar sein, dass es verkehrt ist, zu Maria zu beten. Oder wenn du es trennen willst, ... zu Maria beten, rufen, Maria um Fürsprache bitten, oder Maria um sonst was zu bitten.

      Es ist eigentlich egal. Verkehrt ist das und jenes. Warum? Weil du aus der Bibel wissen müsstest, dass wir mit Toten nicht reden können, keine Verbindung zu Toten suchen sollten.


      Was genau sind denn Götzen? Welche Funktion haben sie in der Bibel?
      Götzen sind all das, was über Gott gestellt wird. Götzen sind Tote, Götter, Engel, ja sogar Tiere, welche den unerlaubten Status als Gott oder als Mittler einnehmen. Die Mittlerrolle steht nur Jesus Christus zu.

      Um ausschließlich über Götzen zu sprechen, mach bitte einen eigenen Thread dafür auf.

      Es ist ja irgendwo verständlich, dass du - vielleicht deiner Frau zu liebe - die Katholische Kirche verteidigen willst. Sie doch bitte das nicht als Angriff auf deine Frau! Niemand verurteilt sie, weil sie Katholikin ist. Und - "wenn du meine Beiträge gelesen hast" - wirst du gemerkt haben, dass ich mit der Ansicht, Katholiken sind keine Christen, nicht konform gehe.

      Aber ein Aufzeigen der unbiblischen Lehre sollte ja doch erlaubt sein.

      Du nennst dich Adventist, was mich ja immer wieder wundert. Denn wenn du die Katholische Lehre halb so kritisch betrachten würdest, wie die Adventisten, dann hättest du längst erkannt, dass es keine Bosheit ist, wenn man die katholische Lehre in vielen Bereichen als total Unbiblisch bezeichnet. Du siehst ja schon Rot, wenn von einem Adventisten nur mal "Katholisch" geschrieben wird. Dadurch ist dir keine sachliche Diskussion möglich, wenn Katholisch darin vorkommt.
    • ingeli schrieb:

      Im Neuen Testament gibt es keine Erwähnung von
      Papsttum
      Marienanbetung- und verehrung (oder der reinen Empfängnis Marias, der immerwährenden Jungfräulichkeit der Maria, der Annahme der Maria als Miterlöserin und Mittlerin)
      die Heiligen im Himmel, um ihre Gebete zu ersuchen

      ingeli schrieb:

      Säuglingstaufe
      Sünden einem Priester zu beichten
      Fegefeuer
      Sündenablass
      Du weißt das, viele andere hier und auch ich wissen das.
      Aber ein richtiger von seiner Religion überzeugter Katholik wird dir da etwas anderes erzählen.
      Es gibt nämlich so viele Verse in der Bibel, die man sich im Prinzip so drehen und wenden kann, wie man
      möchte bzw. die man so versteht, wie man sie verstehen möchte.

      Nehmen wir doch mal als Beispiel das Papsttum. Ein Katholik, wird dir mit folgenden Bibelstellen versuchen zu zeigen bzw. zu beweisen, dass das Papsttum sehr wohl in der Bibel erwähnt wird:
      Matthäus 16,18-19:

      18 Und
      ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine
      Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht
      überwältigen.

      19 Und
      ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf
      Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf
      Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.

      Joh 21,17 Und
      das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb?
      Da wurde Petrus traurig, daß er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich
      lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, daß
      ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!


      Und jetzt versuch mal einen Katholiken zu erklären, warum dies kein Hinweis auf das Papstum bzw. kein Hinweis auf Petrus, als den ersten Papst ist. Um das nämlich zu verstehen, müßte er wissen, wie es im Griechischen aber auch im Lateinischen steht. Denn, im Griechischen z.B. spricht Jesus davon, dass er seine Gemeinde auf Petra und nicht auf Petros (griechisch für Petrus) bauen möchte. Das selbe Wort auf Lateinisch, bedeutet ebenfalls nicht Petrus sondern Petram! Du könntest aber auch Stellen aus der Bibel zitieren, die ganz eindeutig davon zeugen, dass Jesus selbst der Fels ist, auf dem er seine Gemeinde baut!
      Z.B.: 1.Korinther 10,4:

      4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
      Auch hier steht im Griechischen wieder Petra und nicht Petrus!!!
      Damit ist zwar z.B. das Papstum als nicht biblisch belegt, aber ich selbst habe auch schon erlebt, dass dies manchen Katholiken gar nicht interessiert bzw. das behauptet wird, dass es sich um eine gefälschte Übersetzung handeln würde. Und auch-was ich leider auch schon erlebt habe, wenn man ihnen an Hand ihrer Bibel (Einheitsübersetzung) zeigt, dass bestimmte Verse wie z.B. das ein Priester sehr wohl heiraten darf, etwas anderes sagen, als das, was der Papst oder überhaupt der Katholizismus sagt, nämlich, dass ein Priester angeblich nicht heiraten darf, hören viele von ihnen dennoch darauf, was der Papst sagt, da er ja der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden ist und von daher auch das Recht haben soll das was die Bibel sagt zu ändern.

      Und was Maria betrifft: Es steht zwar nirgendwo in der Bibel, dass sie unsere Fürsprecherin ist, aber es gibt in der Bibel eine Stelle bzw. ein Ereignis, das manche Katholiken so verstehen, als wäre dies eine biblische Begründung, sie als Fürsprecherin anzuerkennen. Nämlich die Hochzeit zu Kanaan, in Johannes 2, bei der Maria Jesus darauf hinweist, das kein Wein mehr da ist:

      1 Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort.

      2 Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen.

      3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein!

      Somit siehst du, liebe Ingeli, dass auch, wenn wir diese Dinge als Bibeltreue Christen als nicht biblisch ansehen ein Katholischer Christ dies jedoch wiederum anders sieht. Und ich denke mal daran kann man auch den Unterschied zwischen Bibeltreuen und Katholischen Christen erkennen: Ein Bibeltreuer Christ, wird nicht einfach alles so glauben, was ihm in der Predigt so erzählt wird. Er wird dies auch anhand der Bibel prüfen. Sicher gibt es auch Katholiken, die das machen. Aber, ein Bibeltreuer Christ geht noch weiter. Er wird nicht nur die Stelle überprüfen sondern auch überprüfen, ob die Deutung, die der Priester/Prediger dazu gab der Wahrheit entspricht und nicht einfach daran glauben, dass die Deutung stimmt, nur, weil es der Priester/Prediger so gesagt hat.

      LG ;)
    • Da hast du vollkommen recht, eine wache Seele hat einen wachen Geist und dieser wird prüfen und hinterfragen.
      Wer auf die Bibel aufbaut, der wird sich sicher nicht einfach alles zurechtlegen und die Lehre verbiegen wie er es braucht, sondern Christus ist der Führer ohne Lehramt der Kirche.

      @Aaron, hast du gut auf den Punkt gebracht, :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • RE: Ist die Katholische Lehre christlich

      ingeli schrieb:



      Und das ein gebildeter Mensch nicht an den Papst glaubt, ist ja auch im Grunde ganz klar, denn er hat auch Einblick in die Kirchengeschichte, aber der Großteil nimmt den Papst als Autorität an und hält das für richtig was er sagt, wenn er vielleicht im Herzen schon lange was anderes verspürt.


      Was hat die Anerkennung des Papstes als kirchliche Autorität mit Bildung zu tun?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Daniels schrieb:

      ingeli schrieb:

      Ein Katholik hört auf das was der Papst sagt, ein Christ hört auf die Worte Christi.
      Das ist zwar eine griffige Formulierung, aber zugleich eine flotte Vereinfachung.


      Ich kannte einen gebildeten Katholiken, der mir ganz locker sagte: Für mich ist nicht entscheidend, was der Papst sagt!

      Grüße
      Daniels

      @Heimo hallo, das war eine Antwort auf Daniels, nicht einfach so hergeholt. ES hieß ja auch der Großteil, das heißt ob gebildet oder nicht. Ob flott vereinfacht oder griffig formuliert, ich glaube jeder weiß was los ist, nur möchten halt die Adventisten gerne die Katholiken in Schutz nehmen, warum das wissen sie selber, vielleicht haben sie irgendwas gemeinsam ? :?:
    • ingeli schrieb:

      Da hast du vollkommen recht, eine wache Seele hat einen wachen Geist und dieser wird prüfen und hinterfragen.
      Wer auf die Bibel aufbaut, der wird sich sicher nicht einfach alles zurechtlegen und die Lehre verbiegen wie er es braucht, sondern Christus ist der Führer ohne Lehramt der Kirche.

      @Aaron, hast du gut auf den Punkt gebracht, :thumbsup:
      :)
    • ingeli schrieb:

      @Heimo, wir wissen aber nicht ob nicht ein Hindu oder ein Moslem vielleicht ein besserer Christ ist, wenn er sich auch nicht Christ nennt,
      Einen Christen, der sich nicht zum Christsein bekennt, den gibt es nicht! Daher kann ein Hindu oder Moslem kein guter, besserer - aber auch kein schlechterer Christ sein.

      Und man kann nur entweder Christ oder Moslem , Hundu oder Moslem, Hindu oder Christ, u.s.w. sein. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.

      Christsein hat primär mit dem Glauben an Christus und seiner Nachfolge zu tun und nichts mit Gut oder Besser sein.
    • Hi

      Ich glaube wir alle machen oft den Fehler, dass wir meinen, dass wir die Bibel richtig verstehen und daraus schliesst man dann, dass der andere das falsch versteht. Die Bibel bietet aber viel Raum um Dinge unterschiedlich zu verstehen, wer Recht hat und wer nicht, kann doch keiner mit Sicherheit von uns sagen, wir glauben einfach, dass wir Recht haben. Ich glaube Gott ist in seiner Allmacht so gross, dass er das einzuordnen weiss, entscheidend ist nämlich die Herzenseinstellung und nicht die Fehlerfrei interpretation der Bibel, die wahrscheinlich sowieso keiner hinkriegt.

      Zu der Mariageschichte:
      Ich persönlich bin zu tiefst beeindruckt wenn mir jemand sagt, er bete zu Maria, weil er es sich nicht Wert ist Gott oder Jesus anzubeten. Diese Einstellung zeugt von einer grossen Demut, die ich Beispielsweise nicht habe. Trotzdem darf man natürlich versuchen, die Person dahin zu bringen, Gott oder Jesus direkt anzubeten, aber als unchristlich halte ich diese Einstellung nicht, denn Demut ist eine wunderbare Frucht Gottes.

      Gruss
      DonDomi
    • ingeli schrieb:

      @Heimo, wir wissen aber nicht ob nicht ein Hindu oder ein Moslem vielleicht ein besserer Christ ist, wenn er sich auch nicht Christ nennt, und Ob ein Mensch der an keinen Gott mehr glaubt, im Herzen Jesu lebt und weiß es gar nicht.


      Nein, ein Mensch der Jesus Christus nicht als Sohn Gottes und Erlöser annimmt ist kein Christ - tut mir leid, Worte haben eine bestimmte Bedeutung und die kann nicht beliebig verändert werden, sonst wird jeder Diskurs unmöglich.

      1 Joh. 4,15. schrieb:

      Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott

      Apg 4,12 schrieb:

      Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Warum der Katholizismus am besten sei

      Humorvoll, kurz und knackig verkündet ein katholischer Priester, warum der Katholizismus klasse sei:Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Aaron schrieb:

      Seeadler schrieb:

      stelle ich jetzt die klare Frage, was versteht ihr eigentlich unter Anbetung? Ist für euch ein Beten (Bitten) zu Maria gleichbesetzt mit Anbeten?

      Was genau sind denn Götzen? Welche Funktion haben sie in der Bibel?
      Unter Anbetung und Götzen, kann man viele verschiedene Dinge verstehen.
      Geld z.B. Es gibt Menschen, die sind sozusagen gierig nach Reichtum (Geld) und/oder nach anderen Dingen und würden für Geld alles tuen. Aber, du solltest dir nicht Gedanken darüber machen (und das ist jetzt nicht als Vorwurf oder Anmaßung gemeint), was genau ein Götze oder Anbetung ist, sondern, dir ganz bewußt machen, dass egal ob Anbetung oder Fürsprache/Fürbitte keinem toten Menschen zusteht!!!
      Anbetung steht allein Gott und Jesus zu!!! Und Fürsprache für uns bei Gott, nur Jesus und sonst niemand!!!


      LG

      Aaron, ich nehm mal deine Aussage um auf einen wichtigen Punkt hinzuweisen, den ich hier noch nicht gelesen oder vielleicht auch überlesen habe: Es ist nicht so ganz richtig, was hier behauptet wird, auch dein Satz nicht, dass hier Tote erbeten oder angebetet werden würden. Denn auch dieses ist wiederum ein typisch adventistischer Glaube, dass alle Menschen, die jemals starben noch immer unter der Erde liegen. Wir berufen uns da ja auf das "Auferstehungsritual" im Korintherbrief 1.Kor. 15,35-58 und auf den Thessalonicherbrief 1.Thess 1,13-18 und nehmen deshalb an, dass alle Toten solange unter der Erde ruhen bis Christus wiederkommt. Dies ist unser Verständnis. In diesem Sinne sprechen wir ja auch von der Parusie und dem Prämilleniarismus, also den kommenden 1000 Jahren danach.
      Bei den Katholiken ist dies jedoch vollkommen anders. Sie meinen dass die Toten sofort entrückt werden und berufen sich dabei unter anderen - wie übrigens so manche evangelikale Gemeinde auch, auf die merkwürdige Sache mit dem Schächer am Kreuz, zu dem Jesus sagt "Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein!". Ich dneke, wir kennen die Konstruktionsversuche unserer adventistischen Geschwister, die wir darauf hinweisen, dass hier der Satzbau falsch wäre und es damit etwas vollkommen anderes aussagen würde. Nun ja, auch hier wiederum bedarf es wohl eines Experten und nicht eines "einfachen Menschen", der nachweist, wie der Urtext denn nun eigentlich wirklich heißt, damit solche Konstruktionsversuche in die eine oder andere Richtung gar nicht erst aufkommen.

      Jedenfalls beten Katholiken aus ihrer Sicht NICHT zu Toten, wobei sie sich auch auf den satz berufen : und dies drei mal bekräftigt:
      Lk 9,27 Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen.

      Mt 16,28 Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.

      Mk 9,1 Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.

      Vielleicht sollte man sich auch hier die Mühe machen, herauszufinden und klarzulegen, was damit gemeint sein könnte, wenn es in allen drei "normalen" Evangelien enthalten ist; in Joh 8,25 heißt es etwas anders.

      Also, für einen Katholiken sind die Verstorbenen bereits bei Christus, was übrigens auch stellenweise für die Zeugen Jehovas gilt, zwar nicht bei Christus, aber bei Gott. Die Katholiken sprechen ja auch vom Amillenarismus. Auch dies sagt dann etwas ganz anderes aus.
    • Seeadler schrieb:

      aron, ich nehm mal deine Aussage um auf einen wichtigen Punkt hinzuweisen, den ich hier noch nicht gelesen oder vielleicht auch überlesen habe: Es ist nicht so ganz richtig, was hier behauptet wird, auch dein Satz nicht, dass hier Tote erbeten oder angebetet werden würden. Denn auch dieses ist wiederum ein typisch adventistischer Glaube, dass alle Menschen, die jemals starben noch immer unter der Erde liegen. Wir berufen uns da ja auf das "Auferstehungsritual" im Korintherbrief 1.Kor. 15,35-58 und auf den Thessalonicherbrief 1.Thess 1,13-18 und nehmen deshalb an, dass alle Toten solange unter der Erde ruhen bis Christus wiederkommt. Dies ist unser Verständnis.
      Das stimmt so nicht, dass dies ein typisch adventistisches Glaubensgut ist. Eine Frage an dich! Ich habe von dir noch nie gelesen, dass DU von dem überzeugt bist, was die Bibel diesbezüglich sagt. Du sprichst immer nur von "typisch Adventistisch" eventuell vom " "wir Adventisten" oder von "als Adventisten glauben wir". Du pauschalierst dass auf die Gruppe der Adventisten und beziehst dich möglicher Weise mit ein. Aber ob du von der Lehre überzeugt bist, sagst du nicht. Wie ist DEINE persönliche Ansicht zum Leben nach dem Tod?



      In diesem Sinne sprechen wir ja auch von der Parusie und dem Prämilleniarismus, also den kommenden 1000 Jahren danach.
      Bei den Katholiken ist dies jedoch vollkommen anders. Sie meinen dass die Toten sofort entrückt werden und berufen sich dabei unter anderen - wie übrigens so manche evangelikale Gemeinde auch, auf die merkwürdige Sache mit dem Schächer am Kreuz, zu dem Jesus sagt "Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein!". Ich dneke, wir kennen die Konstruktionsversuche unserer adventistischen Geschwister, die wir darauf hinweisen, dass hier der Satzbau falsch wäre und es damit etwas vollkommen anderes aussagen würde. Nun ja, auch hier wiederum bedarf es wohl eines Experten und nicht eines "einfachen Menschen", der nachweist, wie der Urtext denn nun eigentlich wirklich heißt, damit solche Konstruktionsversuche in die eine oder andere Richtung gar nicht erst aufkommen.

      Abgesehen davon, dass man dann eben die gesamte Bibel sprechen lassen muss, merke ich hier wieder, dass du dich vom adventistischen Glauben distanzierst und die Katholischen Ansichten schützt.



      Seeadler schrieb:

      Jedenfalls beten Katholiken aus ihrer Sicht NICHT zu Toten, wobei sie sich auch auf den satz berufen : und dies drei mal bekräftigt:Lk 9,27 Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen.

      Sie meinen nicht, zu den Toten zu sprechen, weil sie es nicht besser wissen. Daher ist auch nicht das Katholikengemeindemitglied zu verurteilen, wie es ganz gern geschieht, sondern die bewusst falschen Lehrer. Und unsere Pflicht - allerdings als überzeugte - "Andventisten" ist, diese Leute biblisch aufzuklären.



      Seeadler schrieb:

      Mt 16,28 Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich. Mk 9,1 Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.
      Auch hier wäre Erklärung nötig. Denn wenn sie diesen Text genau nehmen, kann es weder die Toten noch die noch Lebenden so betreffen. Die Toten wären nach dem Gucken ins Reich ja dann doch auch gestorben, wenn man den Text soo wörtlich nimmt.

      Seeadler schrieb:

      Vielleicht sollte man sich auch hier die Mühe machen, herauszufinden und klarzulegen, was damit gemeint sein könnte, wenn es in allen drei "normalen" Evangelien enthalten ist; in Joh 8,25 heißt es etwas anders.
      Meinst du nicht, dass sich der "typische Adventist" da Gedanken und Mühe macht?

      Seeadler schrieb:

      Also, für einen Katholiken sind die Verstorbenen bereits bei Christus, was übrigens auch stellenweise für die Zeugen Jehovas gilt, zwar nicht bei Christus, aber bei Gott. Die Katholiken sprechen ja auch vom Amillenarismus. Auch dies sagt dann etwas ganz anderes aus.
      Es ist doch nicht wichtig, für welche Gruppe was gilt. Und dass die Toten tot sind, ohne Leben, zeigt uns die Bibel ja doch sehr deutlich.
    • Nachtperle, vielleicht ist dies noch nicht so klar rübergekommen, meinerseits - aber es steht eigentlich nicht zur Diskussion was ich glaube, vielmehr versuche ich zu verstehen, warum die eine Seite so denkt, und die andere so... wie es zum Glauben in die eine oder andere Richtung kommen kann? Dies finde ich wesentlich interessanter und aufschlußreicher. Denn wenn man die Ursachen des Denkens oder Glaubens kennt, kann man hier auch ansetzen Wie anders möchtest du einen "gestandenen gläubigen" Katholiken überzeugen, wenn dieser dir mit einem kompletten in sich geschlossenen Glaubensgebäude gegenüber tritt, was logischer Weise anders aussieht, wie das eines Adventisten - aber beide stehen sie!

      Wie bringt man also ein in sich geschlossenes Stabiles Haus zum Einsturz?

      Dies Frage hat Christus ebenfalls an drei Stellen beantwortet.... es ist der Boden, auf dem dieses Haus steht, nicht das Fundament, nicht der Eckstein, denn diese beiden sind bei allen Häusern gleich. Ich denke wir müssen verstehen, was Christus damit meinte, als er sagte, "dieses Haus ist auf Sand gebaut" oder im anderen Falle, "dieses Haus ist auf dem Felsen gebaut".

      Ich habe schon mit Katholiken sehr interessante theologische Gespräche geführt und dabei erkannt, dass deren Glaubensleben und Lehre tatsächlich in sich schlüssig ist. Es ist nicht angreifbar, eben wie ein fertiges Haus. Sie können jede Bibelstelle so interpretieren, auslegen, dass sie damit ihre Glaubenslehre untermauern können. Darum ist es notwendig, festzustellen, auf welchem "Grund" dieses Gebäude gebaut ist - und da haben wir ja diesen elementaren "ehernen Glauben" der Katholiken, dass sie meinen, ihr Glaubenshaus wäre auf den Felsen gebaut, von dem Christus sprechen würde.

      später mehr

      seeadler

      übrigens:
      Es ist doch nicht
      wichtig, für welche Gruppe was gilt. Und dass die Toten tot sind, ohne
      Leben, zeigt uns die Bibel ja doch sehr deutlich.
      es ist für mich nicht so besonders schwierig, dir auf wissenschaftlich fundierter Ebene ein Model vorzustellen, wo ich dir nachweisen könnte, dass die "Toten" bereits im Himmel sind, nur eben aus unserer Sicht noch nicht. Einstein machts möglich! Es käme sogar noch stärker, denn selbst ich könnte da schon im Himmel sein, wiewohl ich hier noch lebe.....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Seeadler schrieb:

      Also, für einen Katholiken sind die Verstorbenen bereits bei Christus, was übrigens auch stellenweise für die Zeugen Jehovas gilt, zwar nicht bei Christus, aber bei Gott. Die Katholiken sprechen ja auch vom Amillenarismus. Auch dies sagt dann etwas ganz anderes aus.


      Wobei das ein wenig unscharf ist, denn andererseits heisst es im Glaubensbekenntnis "von dannen er kommen wird zu Richten, die Lebendigen und die Toten"


      Wo und wie die Toten sind, ist mir eher egal, wesentlich ist aber dass meines Erachtens die Bibel einige Dinge klar zeigt:


      1. Die Toten haben keinen Anteil an dem was auf der Erde geschieht
      2. Die Toten haben keinen Einfluss auf das, was auf der Erde geschieht
      3. Es ist den Lebendigen nicht erlaubt zu versuchen (nicht möglich?), mit Toten Kontakt aufzunehmen
        .
      Liebe Grüße, Heimo
    • DonDomi schrieb:

      Ich glaube wir alle machen oft den Fehler, dass wir meinen, dass wir die
      Bibel richtig verstehen und daraus schliesst man dann, dass der andere
      das falsch versteht.Die Bibel bietet aber viel Raum um Dinge unterschiedlich zu verstehen,
      Da stimme ich dir zu. Nicht jeder, wie ich aber auch schon angedeutet hatte, versteht bestimmte
      Verse so, wie sie der andere z.B. versteht. Allerdings, gibt es auch Verse, die eindeutig sind wie z.B.
      der von mir erwähnte, dass nicht Petrus sondern Jesus der Felsen ist, auf dem er seine Gemeinde baut.
      Wenn man mal verschiedene Bibelstellen wie z.B. diese betreffs des Felsen mit einander vergleichen würde bzw., wenn man sich mal (und das ist jetzt kein Angriff und auch keine Unterstellung)die Mühe machen würde sich mit bestimmten Bibeltexten intensiver zu beschäftigen, indem man z.B. auch andere Aussagen in der Bibel zu dem Thema sucht, dann würde man z.B. in dem Fall erkennen, dass man was die Geschichte Felsen bzw. Papstum nix verkehrt verstehen kann! Wieso also wäre es in diesem Fall z.B. verkehrt zu sagen in dem Punkt irrt sich die Katholische Kirche, wenn sie meint damit das Papstum biblisch begründen zu können? Ich hab mal gehört, dass die Bibel sich selbst auslegt. Und in diesem Fall tut sie das tatsächlich. Und meine Meinung zum Thema Papstum z.B., hat, auch, wenn man jetzt vieleicht den Eindruck bekommen könnte, nichts mit Fanatismus oder Rechthaberei zu tuen. Ich begründe sie nur anhand der Bibel.


      DonDomi schrieb:

      wer Recht hat und wer nicht, kann doch keiner mit Sicherheit von uns sagen, wir glauben einfach, dass wir Recht haben.
      Jein. Teilweise gebe ich dir Recht. Aber, wie ich gerade schon erwähnte, gibt es Stellen, die eindeutig sind und bei denen man sehr wohl mit Sicherheit Sagen kann im Recht zu sein!!!

      DonDomi schrieb:

      entscheidend ist nämlich die Herzenseinstellung und nicht die Fehlerfrei interpretation der Bibel, die wahrscheinlich sowieso keiner hinkriegt.
      Und was genau meinst du damit?

      DonDomi schrieb:

      Zu der Mariageschichte:
      Ich persönlich bin zu tiefst beeindruckt wenn mir jemand sagt, er bete zu Maria, weil er es sich nicht Wert ist Gott oder Jesus anzubeten.
      Du bist also beeindruckt davon, wenn jemand andere Wesen (Götter) außer Gott oder Jesus anbetet?
      Verstehe ich dich da richtig?

      DonDomi schrieb:

      Diese Einstellung zeugt von einer grossen Demut, die ich Beispielsweise nicht habe.
      Nun, soweit ich weiß, bedeutet Demut u.a. auch den Willen Gottes zu tuen. Wo aber, tue ich denn bitte seinen Willen, wenn ich einen anderen Gott bzw. in diesem Fall eine andere Göttin anbete oder meinetwegen wieder ein anderes Wesen außer ihn anbete? Das verstößt eindeutig gegen das erste und zweite Gebot keine anderen Götter neben ihn zu haben und diese auch nicht anzubeten!!!

      DonDomi schrieb:

      Trotzdem darf man natürlich versuchen, die Person dahin zu bringen, Gott oder Jesus direkt anzubeten, aber als unchristlich halte ich diese Einstellung nicht,
      Götzendienst ist also nicht unchristlich? Interessant.
    • HeimoW schrieb:

      ingeli schrieb:

      @Heimo, wir wissen aber nicht ob nicht ein Hindu oder ein Moslem vielleicht ein besserer Christ ist, wenn er sich auch nicht Christ nennt, und Ob ein Mensch der an keinen Gott mehr glaubt, im Herzen Jesu lebt und weiß es gar nicht.


      Nein, ein Mensch der Jesus Christus nicht als Sohn Gottes und Erlöser annimmt ist kein Christ - tut mir leid, Worte haben eine bestimmte Bedeutung und die kann nicht beliebig verändert werden, sonst wird jeder Diskurs unmöglich.

      1 Joh. 4,15. schrieb:

      Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott

      Apg 4,12 schrieb:

      Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.



      Das ist mir schon klar, nur wer ein besserer Mensch ist das meine ich damit, das weiß einzig Gott, und es steht keinen zu Menschen zu bewerten. Keiner soll sich über andere stellen, das ist nicht Christlich. Was würde Jesus dazu sagen ?
      In der Bergpredigt sagt Jesus:

      1.) denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden. Matthäus 7.2

      Und dies gilt für einen Christen, der sich Christ nennt auch einzuhalten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()