Heiraten: Adventist und nicht Adventist

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    • Daniela schrieb:

      Also das heißt dann wenn man also einen Nicht Adventisten heiratet ist das völlig in Ordnung und dann hat ja Ellen White und die Bibel nicht Recht oder wie? Ich denke, dass Ellen White nicht umsonst so ausführlich über dieses Thema geschrieben hat und die Bibel hat genügend Beispiele, die zeigen, was passieren kann wenn man einen Nicht gleich Gläubigen heiratet....Natürlich kann es eine Weile gut gehen und wie schon gesagt, es gibt ja auch seltene Fälle, bei denen der Partner zum Glauben findet...aber das passiert eher selten. Denn wir Menschen sind ja vonNatur aus sündig und ist es nicht eher so, dass uns die weltlichen Dinge anziehen und wir leichter in die andere Richtung ausschlagen... Ich möchte keinen Moralapostel spielen aber und jemanden persönlich angreifen aber, dass sind so meine Überlegungen! Und wir Menschen machen alle Fehler, deshalb brauchen wir ja die Gnade Gottes. Und ich bin die letzte die jemanden verurteilen würde, der dies gemacht hat.

      Mit genau solchen Aussagen zerstört die Adventistische Gemeinschaft Beziehungen...
    • Seeadler schrieb:

      glaubst du wirklich, dass es nicht exakt die gleichen Probleme gibt und geben kann, wenn zwei Adventisten, oder zwei von der Brüdergemeinde, oder zwei Zeugen jehovas oder zwei Katholiken oder zwei Juden heiraten? - meinst du, nur weil sie in der gleichen Glaubensgemeinschaft sind, wird sie ein Schutzschild seitens Gottes davor bewahren, irgendwelche ehelichen Probleme zu haben, bis hin zu einer Scheidung, trotz des gleichen Glaubens. Ich habe in der Adventgemeinde Ehen kommen und gehen sehen, die am Anfang so wunderbar begannen und mit biblischen Worten gesegnet wurden - und trotzdem gingen diese Ehen kaputt. Parallel dazu habe ich Ehen gekannt mit unterschiedlichen Glauben, und diese hielten mindestens zwanzig Jahre und mehr.

      Ich kann dich verstehen, Seeadler, dass du daran zweifelst. Ich zweifle auch daran, dass eine Ehe zwischen verschiedengäubige Christen schieflaufen muss. Ebenso zweifle an, dass eine Ehe gutgehen muss, wenn die Partner der gleichen Glaubensgemeinschaft angehören.

      Aber letztendlich geht es darum gar nicht. Es geht darum, wie Gott eine solche Ehe sieht. Wenn Paulus schreibt: Heiraten - aber nur im Herrn muss es geschehen, bin ich nicht ganz so sicher, ob damit die Glaubensgemeinschaft gemeint ist. Denn eigentlich haben (fast) alle Christen den selben Herrn: Jesus Christus. Ist eine Ehe zwischen einem Adventisten und einem Katholiken nicht auch eine Ehe "im Herrn"?

      Welche biblischen Richtlinien gibt es, außer dem Korintherbrief?

      Seeadler schrieb:

      Es ist ein wenig blauäugig, anzunehmen, wenn man in der gleichen glaubensgemeinschaft ist, schützt dies vor "menschlichen Versagen" innerhalb der Ehe. Klar man kann sich eventuell arangieren und vor der gemeinde das Bild einer Ehe aufrecht erhalten, auch das habe ich erlebt, selbst unter den Ältesten und Predigern.
      Stimmt! Das wäre blauäugig. Wobei es natürlich schon ein großes Plus für eine Ehe ist, wenn auf diesem Gebiet gleiche Ansichten und Interessen herrschen. Einzelne negative Beispiele würde ich nicht als "das Beispiel" hervorheben. Klar gibt es auch bei Ehen in einer Glaubensgemeinschaft mitunter Probleme. Dass man sich in einer christlichen Ehe arangieren kann, finde ich gar nicht so schlecht. Ich bin nicht überzeugt, dass das Davonlaufen die beste Möglichkeit sein muss. Und ich glaube auch nicht, dass sich solche Partner nur arangieren um in der Gemeinde ein falsches Bild der Ehe erhalten oder zeigen wollen.

      Seeadler schrieb:

      was mich jedoch stört an deinem Satzbau, Daniele, dass du Ellen White und die Bibel in einem Satz nennst, und noch dazu zuerst Ellen White. Und vor allem, dass du ihre aussagen offensichtlich ebenso hoch einschätzt, wie die Worte der Bibel.

      Damit habe ich auch so mein Problem. Allerdings, wenn man Ellen White als Prophetin Gottes akzeptiert dann ist es wohl egal, ob man die Bibel oder sie zuerst nennt. Denn dann ist beides von Gott. Dann muss man ihre Aussagen auch hochschätzen, weil sie ja Worte Gottes sind.

      Seeadler schrieb:

      was ich jedoch noch in Bezug zur Bibel sagen möchte, die sich auch mit diesem Thema des unterschiedlichen Glaubens beschäftigt : Auch der Ehepartner ist gesegnet und geschützt und hat die Erwartung eines ewigen Lebens, durch seinen gläubigen Partner in Christo - so, wie ja auch die Kinder dieser Ehe automatisch mit ins "Boot" gesetzt werden, nach dem Bilde des Auszuges aus Ägypten.

      Geht es da nicht eher um die schon bestehende Ehe, wenn ein Partner erst nach der Ehe Christ wird? Eines steht schon fest: Die Bibel ermuntert nicht dazu, einen "Ungläubigen" zu heiraten. Wann ist jemand ungläubig? Wenn er nicht meiner Glaubensgemeinde angehört?

      Ich denke, wir müssen Gottes Wille im Auge behalten, egal wie schwer es uns auf Grund der persönlichen Situation scheinen mag. Und wir sollten nicht versuchen, die Bibel in die Richtung zu biegen, dass es für uns passt. Aber wir sollten auch nicht übertreiben und zu extrem in unseren Ansichten werden. Was ist nun das richtige Maß?

      DonDomi schrieb:

      Mit genau solchen Aussagen zerstört die Adventistische Gemeinschaft Beziehungen...
      Und wieso?
    • Mein Mann ist katholisch und ich bin von der Kirche ausgetreten bevor ich zu den Adventisten ging war ich in einer anderen Gemeinschaft. Wenn es Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten gab, sprach mein Mann immer die Glaubensgemeinschaft an, das sie schuld daran sei, was halt grad bei uns nicht in Ordnung war.

      Ich sagte ihm: Das hat weder mit der Glaubensgemeinschaft, noch mit den Leuten davon zu tun, nur einzig mit uns zwei.

      Wir sind daran gewachsen und gereift und heute akzeptiert er es, auch wenn ich jeden Sabbat weg bin, er fragt mich wann kommst du nach Hause, weil eben verschieden sein kann mit der Zeit.
      Man kann nicht nur reden und Bibelzitate dem Nächsten vorsetzen, sondern muß die Lehre des Jesus des Christus umsetzen. Und tun wir es, so ist es spürbar für den Nächsten im positiven Sinne.

      In korinther 1, 7-19 steht über die Ehe und die Ehe mit einen ungläubigen, bitte lesen, ist intressant.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Habe mir das hier bisher Geschriebene durchgelesen und verstehe nicht so recht.

      Ob nun Adventist, Katholik, Baptist, Mennonit etc., es sind doch alles Christen. Da kann man doch nicht von verschiedenem Glauben oder gar Ungläubigen sprechen. Auch wenn die verschiedenen Gemeinschaften in einigen Punkten unterschiedlicher Meinung sind resp. die Bibel anders auslegen, glauben sie doch letztendlich alle an den gleichen Gott. Und dass diese dann untereinander nicht heiraten können, darüber kann ich in der Bibel nichts finden.

      LG
      winkexD13nei
    • manuelaw schrieb:

      Habe mir das hier bisher Geschriebene durchgelesen und verstehe nicht so recht.

      Ob nun Adventist, Katholik, Baptist, Mennonit etc., es sind doch alles Christen. Da kann man doch nicht von verschiedenem Glauben oder gar Ungläubigen sprechen. Auch wenn die verschiedenen Gemeinschaften in einigen Punkten unterschiedlicher Meinung sind resp. die Bibel anders auslegen, glauben sie doch letztendlich alle an den gleichen Gott. Und dass diese dann untereinander nicht heiraten können, darüber kann ich in der Bibel nichts finden.

      LG
      winkexD13nei


      danke, ich wollte das noch schreiben, du hast es gut ergänzt,
    • Was wollt ihr eigentlich wirklich?

      a.) Gott lästern?
      b.) Öffentlich rebellieren?
      c.) Eure privaten Gefühle kundtun im Sinne von "Gefühlsduselei"?
      d.) Gefühle und Menschen aufheizen?
      e.) Völker (Deutschland versus Österreich) gegeneinader ausspielen?
      f.) Generalverdacht ausüben ("Hat Angst seinen Beruf zu verlieren")?
      g.) Ein schlechtes Beispiel/Vorbild der Jugend geben?
      h.) ...


      Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      biblische Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?

      Natürlich gehört nichts in der Gemeinde öffentlich gesegnet was Gott so nicht angeordnet hat zu segnen. (Das ist doch logisch.) Da können die Gefühle und Emotionen noch so hoch gehen bzw. Sonderfälle "bemüht" werden...
      Schongarnicht öffentlich vor den Augen der Jugend! Wie will man dann noch der Nächsten Generation erklären, dass es Richtig ist und Sinn macht einen Partner zu wählen/heiraten, der auch einen Bund mit Jesus eingegangen ist, wenn man selbst davor öffentlich (emotional) kapituliert? So wird man der Jugend höchstens zum Satan (=Verführer)! Stichwort: "Nachahmungstäter, Integritätsverlust, Vorbilder, usw. .."

      Aus Erfahrung halten diese Art der Ehe (mit und ohne Segen) nicht...
      Hinterher sagt man dann oft auch noch: "Die Gemeinschaft ist Schuld am Ende dieser Ehe...".
      Von einer nachträglichen biblischen Taufe (nach obigem Schema - zuerst einen AdventistIn heiraten, dann Taufe) ist mir auch kein Fall bekannt. (Gegenteiliges jedoch leider zur genüge.)

      Ihr könnt in eurem Leben, in euren 4 Wänden und vor dem Standesamt machen was ihr wollt, meint und für richtig haltet - da sieht euch maximal der Herr - aber in der Gemeinde und in Gemeinschaft vieler gibt es notwendige Regeln die man beherzigen sollte. Die meisten christlichen Gemeinschaften konstituieren sich eben nicht als "Geisterfahrer".
      Es wird niemand gezwungen sich Taufen zu lassen oder Mitglied unserer Gemeinschaft zu sein oder zu werden oder kirchlich zu Heiraten.

      Probiert eure Überlegungen im heroischen Selbsttest doch auch auf der anderen Seite: z.B. Katholisch-Adventistisch --> Katholisch-kirchliche Hochzeit, o.B.-Adventistisch --> o.B., Neuapostolisch-Adventistisch --> Neuapostolisch...

      Liebe Grüße,
      franz
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von franz_at ()

    • versteh nicht ganz deinen Beitrag @Franz.at und eine Frage bist du verheiratet ?


      Wer oder was sind Geisterfahrer ???????????????

      Glaubst du das Gott dich fragt was du für einer Religion angehörst, ob du mit einen Katholiken oder NAK verheiratet warst, es geht doch nicht um die Konfession, es geht um das, wie gehen zwei Menschen miteinander um, leben sie die Liebe, die selbstlose, die gebende Liebe ,kann ich meinen Nächsten so annehmen wie er sit oder will ich ihn verändern, entweder katholisch machen oder adventistisch.
      Warum scheitern so viele adventistische Ehen ????

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • "Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?

      Natürlich gehört nichts in der Gemeinde öffentlich gesegnet was Gott so nicht angeordnet hat zu segnen. (Das ist doch logisch.) Da können die Gefühle und Emotionen noch so hoch gehen bzw. Sonderfälle "bemüht" werden..."


      Ich gehe davon aus, dass Christen, die kirchlich heiraten möchte, getauft sind, jeweils in ihren Gemeinden. Also kannst du doch nicht sagen, "was Gott so nicht angeordnet hat", sondern du musst sagen: was die Gemeinde so nicht angeordnet hat". Denn mit dem Willen Gottes hat das nach deinen Ausführungen m.E. wenig zu tun.


      LG
      winkexD13nei
    • Franz,

      ich kann dich ja verstehen - aber die realität sieht nun mal etwas anders aus. Was möchtest du hier der Jugend, wie du es nennst, verklickern? Eine Realität, die es so nicht gibt? Deine "Schönfärberei, dein Idealbild einer perfekten Beziehung, wie du es hier anreißt ist mir nicht in der Gemeinde bei 200 Mitgliedern wirklich begegnet. Eher erkannte ich den Alltag auch in der Gemeinde selbst.

      Als ich für sechs Jahre unter den Zeugen Jehovas weilte (zwischen 1983 und 1989), wurde ein solches Bild, was du vermitteln möchtest, nach außen stets und überall propagiert. Doch wenn man hinter die Kulissen blickte, und dazu hatte ich die Möglichkeit sah es schon ein wenig anders aus. Dabei wurde selbstverständlich krampfhaft mit und durch die Bibel das am leben erhalten und nach außen getragen, was so sein sollte, aber nicht wirklich stimmte. Auf fast allen Konkressen, die ich dabei mit besuchte, wurde klar gemacht, dass es Eheprobleme innerhalb der gemeinde nicht gäbe, weil die Gemeinde unter dem Schirm jehovas stehen würde. Gar Ehescheidungen waren praktisch ausgeschlossen - die Wirklichkeit bot sich mir so da, dass dann einzelne Mitglieder die nicht mehr dem Ideal entsprachen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurden (ich brachte schon das Bild mit "der heißen Kartoffel, die man fallen läßt") Ein ähnliches Verhalten erkannte ich auch in der Adventgemeinde. natürlich nicht bei allen Mitgliedern, aber einige genügten schon, besonders wenn sie die stellung von Ältesten inne hatten, um dafür zu sorgen, dass man selbst dann gar nicht mehr in die Gemeinde ging; auch so kann man eine Gemeinde "sauber halten"...

      Ich mag nun mal keine Verlogenheit und ein falsches Spiegelbild einer christlichen Gemeinde. Wenn du eine solch ideale Gemeinde kennst, wie du sie anreißt, finde ich das toll - leider kenne ich solche nicht.
    • Ewas viel Wichtigeres:

      Es ist hier im Thread der Name "Ref.Adventisten" = "Reform Adventisten" gefallen ist. Ob im Zusammenhang mit Hochzeit und Ehe bin ich mir nicht ganz sicher...

      Falls es sich um eine Trauung zwischen AdventistIN und Reform-AdventistIN handelt unter folgenden Voraussetzungen:
      -) Beide sind biblisch getaufte (in ihren Gemeindschaften) und bekennende/aktive Glieder
      -) und keine "Wiederheirat" (damit haben die Reform-Adventisten theologisch ein Problem) vorliegt,

      dann steht auch einer kirchlichen Trauung theoretisch und praktisch nichts im Wege.

      (Da jedoch die lokalen Gemeinden mit einer Entscheidungsfindung (Ja-Nein) oft hiermit überfordert sind (völliges Neuland für sie darstellt), ist es sicher gut sich hier Kontaktpersonen, die mit beiden adventistischen Gruppen gut können zur Vermittlung/Schlichtung/Entscheidungsfindung zu holen. Für Österreich könnt ihr mich gerne anfragen.)

      Lg, franz
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • manuelaw schrieb:

      "Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?
      LG
      winkexD13nei
      Naja in den meisten Fällen ist es ja so, dass ein Teil zwar nicht adventistisch ist, aber zumindest Christ ist. Das heisst dieser ist auch getauft, ok die Adventisten erkennen in vielen Fällen diese Taufen nicht an, aber das ist ein Problem der Adventisten und nicht von Gott.

      Gruss
      DonDomi
    • Da ich mir nicht sicher bin, wen du mir "ihr" ansprichst, möchte ich dir meine Motivation zu deinen Punkten sagen.

      a.) Gott lästern?
      Sicher nicht!
      Zweifel in bestimmten Fragen sehe ich nicht als Gotteslästerung


      b.) Öffentlich rebellieren?

      Was verstehst du unter öffentlicher Rebellion? Wenn man seine ehrliche Ansicht sagt, sollte es nicht als Rebellion gewertet werden. Eventuell mag ein Hilfeschrei oder ein wirkliches Unverständnis oder sonst etwas Ernstes dahinter stecken. Ich selbst habe nicht die Absicht zu rebellieren. Aber ich habe den Wunsch einiges besser zu verstehen. Das Motiviert mich auch Fragen zu stellen, die eventuell einen standfesten Adventisten zum Schlucken bringen. Wie soll ich zu einem besseren Verständnis gelangen, wenn ich nicht verstehe? Und deshalb frage ich!

      c.) Eure privaten Gefühle kundtun im Sinne von "Gefühlsduselei"?

      Das empfinde ich von dir als Kaltherzig! Sei doch glücklich, wenn dir deine Gefühle nie einen Streich spielen. Auch Gefühlsprobleme sind echte Probleme und dürften von einem reifen Christen nicht als "Gefühlsdusselei" abgetan werden. Hilfe, Rat und Einfühlungsvermögen mag da sinnvoller sein. Ich habe mir auf Grund solcher kalten Antworten längst abgewöhnt, meine Gefühle zu zeigen. Noch weniger, darüber zu sprechen.

      d.) Gefühle und Menschen aufheizen?

      Nein! Allerdings lässt sich das manchmal eben nicht vermeiden. Probleme sollten trotz dieser Gefahr ausgesprochen und besprochen werden dürfen.

      e.) Völker (Deutschland versus Österreich) gegeneinader ausspielen?

      Hier geht es wohl auch um die Kirche. Das allerdings finde ich auch nicht nett, dass man wegen einer Erfahrung, etwas Gehörtem oder ähnlich die Kirchen gegenseitig ausspielt. Egal nun, ob im Land oder Länderübergreifend.

      f.) Generalverdacht ausüben ("Hat Angst seinen Beruf zu verlieren")?

      Die Frage wäre: Ist es so? Dann sollte darüber auch gesprochen werden dürfen. Ist es nicht so, muss es erst recht geklärt werden, wenn solch ein Verdacht ausgesprochen wird. Grundsätzlich bin ich da mit dir. Denn solche Verdachte dürfen nicht leichtfertig ausgesprochen werden. Noch unangebrachter finde ich, wenn man so eine negative Erfahrung macht, dass man das auf Adventisten allgemein umlegt: Weil ich diese oder jede Erfahrung gemacht habe, sind Adventisten ... ist nicht OK. Pauschalurteile sind eben nie OK.


      g.) Ein schlechtes Beispiel/Vorbild der Jugend geben?

      Nein! Warum solle ich ein schlechtes Beispiel geben, wenn ich doch selbst unsicher bin, was zb. genau heißt: Nur im Herrn heiraten. Der Herr ist Jesus. Auch beim Katholiken, auch beim Protestanten, beim Neuapostolen, beim Christen eben. Eine Antwort darauf wäre fein gewesen, Franz.at.

      Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?

      Und noch mal die Frage: Bin ich nur mit Christus (geistlich gesprochen) verlobt, wenn ich Adventist bin? Oder ist es nicht auch der Katholik, der ... Woran will man das festmachen? Die Bibel gibt Aufschluss darüber? Bitte nenne mir doch einige Texte. Darum habe ich ja gebeten. Weil ich selbst nichts gefunden habe aber doch verstehen will.
      Mir stellt sich diese Frage persönlich nicht. Weil ich nicht die Absicht habe zu heiraten. Aber verstehen will ich doch.

      Natürlich gehört nichts in der Gemeinde öffentlich gesegnet was Gott so nicht angeordnet hat zu segnen. (Das ist doch logisch.) Da können die Gefühle und Emotionen noch so hoch gehen bzw. Sonderfälle "bemüht" werden...

      Das ist Richtig! Aber es erklärt die offene Frage nicht. Segnet Gott nur Adventistenehen? Diese Frage meine ich bitte ernst und in keinster Weise polemisch oder sarkastisch.

      Schongarnicht öffentlich vor den Augen der Jugend!

      Dazu müsste eben genau diese Frage beantwortet werden, die ich jetzt schon einige Male gestellt habe. Denn ein Heiraten ist ja nichts Schlechtes. Auch nicht öffentlich vor den Augen der Jugend. Der Sinn der "Heirat im Herrn" muss nur verstanden werden. Du hast den Sinn verstanden, wie mir scheint. Daher erwarte ich nicht nut Tadel, sondern eine biblische Antwort von dir.

      Wie will man dann noch der Nächsten Generation erklären, dass es Richtig ist und Sinn macht einen Partner zu wählen/heiraten, der auch einen Bund mit Jesus eingegangen ist, wenn man selbst davor öffentlich (emotional) kapituliert? So wird man der Jugend höchstens zum Satan (=Verführer)! Stichwort: "Nachahmungstäter, Integritätsverlust, Vorbilder, usw. .."

      Du sagst es! Wie aber soll man etwas erklären, was man selbst nicht ganz versteht und als Antwort einen Tadel bekommt? Mit dem helfe ich der Jugend auch nicht weiter. Und selbst macht es frustriert, wenn man den erhobenen Zeigefinger vorgehalten bekommt, aber keine Erklärung wie es den sein soll.

      Aus Erfahrung halten diese Art der Ehe (mit und ohne Segen) nicht...

      Da kann ich nicht mitreden. Ich weiß es einfach nicht! Ich weiß aber, dass es auch Scheidungen unter Adventisten gibt. Ob da ein oder kein Segen Gottes auf dieser Ehe war (bei der Eheschließung) kann ich nicht sagen. Tatsache ist, dass eine Ehe ständige Pflege braucht. Wenn diese nicht gegeben ist, nützt der gleichgläubige Partner auch nicht. Die Ehe wird nicht halten.


      Hinterher sagt man dann oft auch noch: "Die Gemeinschaft ist Schuld am Ende dieser Ehe...".

      Das mag so sein.

      Von einer nachträglichen biblischen Taufe (nach obigem Schema - zuerst einen AdventistIn heiraten, dann Taufe) ist mir auch kein Fall bekannt. (Gegenteiliges jedoch leider zur genüge.)
      Mir auch nicht. Aber so viele Eheschließungen habe ich auch noch gar nicht erlebt. Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass Paulus das so meinte, wenn er davon sprach, dass der ungläubige Partner durch den Gläubigen geheiligt ist.


      Ihr könnt in eurem Leben, in euren 4 Wänden und vor dem Standesamt machen was ihr wollt, meint und für richtig haltet - da sieht euch maximal der Herr - aber in der Gemeinde und in Gemeinschaft vieler gibt es notwendige Regeln die man beherzigen sollte.

      Diesen Rat empfinde ich Doppelherzig. Denn ich denke, wir sollten in den 4 eigenen Wänden genauso echt sein, wie in der Gemeinde. Ansonsten wäre das eine Art Doppelleben. Sei Echt als Christ ... lautet eine derzeitige Predigtserie bei uns. Das geht aber nicht, wenn ich in der Gemeinde ein anderer bin als zu Hause.


      Die meisten christlichen Gemeinschaften konstituieren sich eben nicht als "Geisterfahrer".
      Es wird niemand gezwungen sich Taufen zu lassen oder Mitglied unserer Gemeinschaft zu sein oder zu werden oder kirchlich zu Heiraten.

      Das ist richtig. Und wer sich Taufen lässt, der hat sich freiwillig mit den "Regeln" der Kirche einverstanden erklärt. Darum verstehe ich es nicht, dass hier so öffentlich über die Adventisten, die Kirche und die Leitung der Kirche kritisiert wird.

      Probiert eure Überlegungen im heroischen Selbsttest doch auch auf der anderen Seite: z.B. Katholisch-Adventistisch --> Katholisch-kirchliche Hochzeit, o.B.-Adventistisch --> o.B., Neuapostolisch-Adventistisch --> Neuapostolisch...

      Das verstehe ich nicht. Was ist denn das für ein Rat?
    • DonDomi schrieb:

      manuelaw schrieb:

      "Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?
      LG
      winkexD13nei
      Naja in den meisten Fällen ist es ja so, dass ein Teil zwar nicht adventistisch ist, aber zumindest Christ ist. Das heisst dieser ist auch getauft, ok die Adventisten erkennen in vielen Fällen diese Taufen nicht an, aber das ist ein Problem der Adventisten und nicht von Gott.

      Gruss
      DonDomi


      So ist es nicht, Adventisten erkennen Erwachsentaufe an,
    • Also ich bin über die Postings von Lothar und Dir sehr dankbar. Anscheinend ist in Österreich noch einiges in Ordnung, :) was in den Deutschen Verbänden schon im Argen liegt.

      ladylockenlicht777 schrieb:

      ich habe schon mal von so einem Fall gehört-eine Glaubensschwester hatte vor in Bogenhofen ihren noch ungetaufen Verlobten zu heiraten, der aber kurz vor der Taufe stand....Wurde abgelehnt....
      Ich frage mich: Warum können die nicht warten mit der Heirat, bis der Verlobte getauft ist? Will man damit etwas beweisen? Warum muss man krampfhaft die Reihenfolge umdrehen: Zuerst dich für einen Ehepartner entscheiden und sich dann erst für Gott entscheiden? Will man sich gegen die Richtlinien von EGW durchsetzen, weil man einen Fall schafft, der haarscharf am Guten vorbei ist? Soll die Gemeinde zu Kompromissen von der klaren Linie weggeführt werden? Oder ist das Verlobuingspaar so triebhaft, dass es mit der Hochzeit nicht mehr bis zur Taufe warten kann?

      Hier im Thread wurde gefragt, ob eine Ehe unter 2 Adventisten eine Gelingensgarantie hat. Das ist nicht so. Auch zwei Adventisten können so unterschiedlich glauben, dass es Schwierigkeiten gibt. Leider driftet ein teil der Adventisten immer mehr ins weltlich/liberale Lager ab, dass es fast so aussieht, dass die (konservativen) Adventisten und die liberalen Adventisten wie zwei Konfessionen sind. Wie evangelisch und Katholisch.

      Auch bei zwei treuen Adventisten, die eigentlich den gleichen Glaubenshorizont haben, kann es sehr leicht krachen. Viele Satanisten fasten darum, dass die Ehen der Adventisten scheitern. Warum gerade die Adventisten? Weil diese eschatologische missionarische Bewegung von Gott einen einzigartigen Auiftag bekommen hat: Die Botschaft der 3 Engel einer abgefallenen und untergehenden Welt zu verkünden. Und von diesem Auftrag sollten sich Adventisten nicht abbringen lassen. Wir sind nicht eine Freikirche unter vielen. Wir sind nicht wie die anderen Christen. Wir sind Gottes besonderes Volk. (Ich sagte nicht: "Gottes einziges Volk")Und wir sollen uns nicht mit anderen Christen mischen. :P
    • ingeli schrieb:

      DonDomi schrieb:

      manuelaw schrieb:

      "Ich denke in letzter Konsequenz habt ihr leider das Wort "Ehe" und "Taufe" noch nicht richtig verstanden...
      Taufe = Verlobung/Bund mit Christus (geistl. gesprochen).
      Wenn ich mich mit Jesus noch nicht "traue", wie will ich mich dann mit einem Menschen der mit Jesus verlobt ist "trauen"? Und nebenbei auch auf den Namen Jesu hierbei segnen lassen, wo ich mich doch (noch) nicht mit/auf Jesus "verloben" möchte/kann?
      LG
      winkexD13nei
      Naja in den meisten Fällen ist es ja so, dass ein Teil zwar nicht adventistisch ist, aber zumindest Christ ist. Das heisst dieser ist auch getauft, ok die Adventisten erkennen in vielen Fällen diese Taufen nicht an, aber das ist ein Problem der Adventisten und nicht von Gott.

      Gruss
      DonDomi


      So ist es nicht, Adventisten erkennen Erwachsentaufe an,

      Und was ist, wenn ich als Kleinkind getauft wurde? Zählt das nicht, resp. wer entscheidet das?

      Gruss
      DonDomi
    • ingeli schrieb:

      versteh nicht ganz deinen Beitrag @Franz.at und eine Frage bist du verheiratet ?

      Wer oder was sind Geisterfahrer ???????????????

      Glaubst du das Gott dich fragt was du für einer Religion angehörst, ob du mit einen Katholiken oder NAK verheiratet warst, es geht doch nicht um die Konfession, es geht um das, wie gehen zwei Menschen miteinander um, leben sie die Liebe, die selbstlose, die gebende Liebe ,kann ich meinen Nächsten so annehmen wie er sit oder will ich ihn verändern, entweder katholisch machen oder adventistisch.
      Warum scheitern so viele adventistische Ehen ????
      ------
      Es heißt, er ist Adventist und sie nicht, was hat das dann mit den Reformadventisten zu tun, genau lesen, dann kann man unterscheiden, das das zwei paar Schuehe sind.
      Oder sind Reformadventisten keine Adventisten.

      Aber @franz.at wo ist deine Antwort auf meine Fragen, ??????????

      Liebe Inge,

      Zuerst möchte ich dir zu verstehen geben, dass ich in erster Line ein Privatleben und eine Beruf habe und du bemerkt haben wirst, dass wir zu später Stunde hier sind. Daher eine Bitte dir mir generell aufgefallen ist, - unterlasse die Rufzeichenspiel'chen bitte ("Aber @franz.at wo ist deine Antwort auf meine Fragen, ??????????") und bedenke, auch dass man hier keine Antworten schuldig ist. Es ist virtuell, es ist Freizeit und freiwillig... ;)

      "Geisterfahrer" sind Menschen die entgegen der Straßenverkehrsordung und Gepflogenheit entgegengesetzt untergwegs sind (wissentlich oder unwissentlich; absichtlich oder unabsichtlich).
      Auf die Ebene von Gemeinschaften heruntergebrochen und im Extrem heist dies oft: propagierte Homosexualität, offene Sünde, Eheschließungen mit Ungläubigen, Kritik an den Haupterlösungslehren, usw.

      Deine Bemerkung, dass Gott das Herz und nicht die Konfession ansieht ist (--entschuldige--) "banales Wissen" bzw. ein "Stehsatz", dass ich nie hier im Forum infrage gestellt habe (ganz im Gegenteil). Soll ich jetzt an jeden Beitrag im Abspann einen 2-Seiter Text mit "Kleingedrucktem" anfügen (für dich)?

      Du frägst: "Warum scheitern so viele adventistische Ehen ????"
      a.) Sind es wirklich so viele adventistische? b.) Ja, unter den adventistischen "Mischehen" sind es beobachtbar doch eher viele bis eher viele "Prozent"...
      c.) "Warum?" Mal ehrlich: Bin ich Gott, dass ich das wüsste??
      Es gibt dicke Fachbücher, die versuchen die unterschiedlichsten Gründe und Konbinationen von Gründen aufzulisten und zu beschreiben.

      Re: Reform Adventisten. - JA ich kenne die Eingangsfrage des Threades. Und habe meinen ergänzenden Reform-Adventisten-Post auch so eingeleitet: "Es ist hier im Thread der Name "Ref.Adventisten" = "Reform Adventisten" gefallen ist. Ob im Zusammenhang mit Hochzeit und Ehe bin ich mir nicht ganz sicher..."

      Das Adventisten die Erwachentaufe anderer Konfessionen anerkennen, da stimme ich dir gerne zu. (Hast du diese Info ursprünglich nicht von mir einmal bekommen? :D )
      (Die Säuglingsbesprengung (oft fälschlich als Kindertaufe) bezeichnet können wir Adventisten aus biblischen Gründen nicht anerkennen. Man kann jedoch immer noch nach dem Worte Jesu und seinem "Taufappell" (Matt.28,18-20 & Mk.16,15+16) nachträglich getauft werden...)

      Liebe Grüße und Gute Nacht,
      Franz

      ps: Deine "Frage", ob ich verheiratet sei möchte ich nicht beantworten, da du es weist und mit dieser Frage doch etwas bezwecken möchtest... (Ich bin nicht der Richter und auch hier nicht zum Gericht über Singles und Paare und bitte dich um selbiges. Weist du wenn man nicht im Gemeinde-Ausschuss sitzt und schwitzt, dann kriegt man auch wenig von der enormen Verantwortung und Last mit. Gerade wenn es um das hochsensible Thema "Partnerschaft und Familie" geht... Ich halte mich hier sehr mit den möglichen "Sanktionen" bei zu besprechenden "Fällen" zurück, setze mich hingegen aber vorallem für "Pädagogik" gegenüber der nächsten Generation stark ein...)
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

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    • manuelaw schrieb:

      Zumal man ja bei der Kindstaufe später denn im jugendlichen Alter dies im Rahmen der Konfirmation oder auch Kommunion bejaht.
      LG
      winkexD13nei

      Bitte nicht vergessen: Kinderbesprengung ist keine Taufe vor Gott!
      Erstens muss man zuerst sich Jesus übergeben und dann getauft werden. Und zweitens ist eine Taufe etwas mit Untertauchen (siehe auch Röm 6). Drum sind für einen Adventisten Kindergetaufte wie Ungetaufte zu behandeln.