Gemeindezucht

    • renato23 schrieb:

      Eine Nachbarin sah den Mann an einem Morgen das Haus verlassen
      Genau darum geht es!
      Mehr sah sie bestimmt nicht.
      Aber spätestens der Nächste interpretiert noch was dazu.
      Oder man geht automatisch davon aus. Wahrscheinlich weil man immer von sich selbst ausgeht?
      Und dann kommt die Korigierende-Seelsorge-Maschinerie in Gange.
    • Menschen sehen auch, was sie sehen wollen.
      Mich wundert, dass ein Besucherstatus irgendetwas in Gang gesetzt hat.
      Vielleicht hätte man umgekehrter Weise mal die Nachbarin ermahnen müssen.
      Ich finde das Thema Witwenschaft generell interessant....
      Wozu dient die Ehe, die in allen Zeiten früher Nachwuchs schuf, wenn es keinen Schutz
      der Familie mehr braucht?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ehe und Familie stehen unter staatlichem Schutz! Wirklich?

      Pfingstrosen schrieb:

      Wozu dient die Ehe, die in allen Zeiten früher Nachwuchs schuf, wenn es keinen Schutz der Familie mehr braucht?
      Hierzu sagt unsere deutsche Verfassung - das GRUNDGESETZ - in den Grundrechten (Artikel 1-19) unter Artikel 6:
      Art 6. (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

      PS: Diese "staatliche Ordnung" hat ja nunmehr - leider! - den Ehebegriff, der nur Frau und Mann beinhaltet, ausgeweitet, in dem man nunmehr auch die »Homo-Ehe« (Grundgesetz-widrig?) unter besonderen Schutz der Gesetze gestellt hat und sie der herkömmlichen Ehe gleichgestellt hat!
      Nach diesem Bundestags-Beschluss - den die SPD/ LINKEN/ GRÜNEN und die FDP bejubelt haben (?!!!?) - hat die CSU großmundig angekündigt hiergegen das Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe anzurufen, um das Homo-Ehen-Gesetz für verfassungswidrig erklären zu lassen! Darauf warte ich leider heute noch! Es ist wohl zu befürchten, dass auch das BVG den Ehebegriff weiter aushöhlen wird, indem es höchstwahrscheinlich sagen wird, dass nunmehr auch die Ehe zwischen Mann und Mann und Frau und Frau, »Ehe gemäß GG Art.6 ist« und daher auch "
      unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung" zu stehen hat! Die letzten Entscheide des BVG in Sachen Homosexuellen-Rechte legen leider eine solche - in meinen Augen falsche! - Entscheidung nahe!
      Und die CSU will nunmehr von ihrer Ankündigung auch nichts mehr wissen, weil man ja im Oktober 2018 bei der bayrischen Landtagswahl auch die Stimmen der Homos haben will, damit Markus Söder, der neue Ministerpräsident Bayerns, doch noch die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag für die CSU holen kann! Das "christliche", das man im Namen führt, spielt wenn es um die Macht geht wohl keine Rolle mehr...!

    • Yppsi schrieb:

      renato23 schrieb:

      Eine Nachbarin sah den Mann an einem Morgen das Haus verlassen
      Genau darum geht es!Mehr sah sie bestimmt nicht.
      Aber spätestens der Nächste interpretiert noch was dazu.
      Oder man geht automatisch davon aus. Wahrscheinlich weil man immer von sich selbst ausgeht?
      Und dann kommt die Korigierende-Seelsorge-Maschinerie in Gange.

      Wir habe simpel dafür keine kreuz und quer durchdachte, schlüssige Theologie ! Da wurde och vor vielen Jahren - aber heute käme kaum was anderes heraus - in einer Gemeindeleitertagung diskutiert, ( = Rentenkonkubinat !) , ob man vielleicht ein ärztliches Zeugnis von ihm haben könnte : Diabetiker ? - Dann impotent, geht schon ! Kommission besichtigt das Haus ? -Getrennte Schlafzimmer ? Na ja, geht auch !!

      Bitte nicht lachen ! (Das vergeht einem eh bei solchen Diskussionen !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Merkst du eigentlich, dass du den gleichen Fehler wie die Protestanten machst...sprich das Verwerfen von Licht zugunsten einer substanzlosen "Missionsvorstellung"......
      Habe es nicht verstanden. kannst Du es mir näher begründen?

      Verwerfen von Licht zugunsten einer substanzlosen "Missionsvorstellung"......???

      Pfingstrosen schrieb:

      Wozu dient die Ehe, die in allen Zeiten früher Nachwuchs schuf, wenn es keinen Schutz
      der Familie mehr braucht?
      Die Ehe hat noch nie für Nachwuchs gesorgt,es war immer das "Beiwohnen..."
      Noch nie hat ein Gesetz oder Vertrag, die Liebe zwingen können...
      Aber die Liebe kann jede "Grenze" überwinden... ;)
    • Die erste Frage hatte ich schon beantwortet, @Bogi111
      Musst halt nochmal nachlesen.

      Ansonsten versteht man wohl was ich meine, denn eine Witwe, die bei uns wieder heiratet, gerät in die Abhängigkeit des neuen Mannes, Ich finde das eine unglaubliche Unverschämtheit.

      Kommt es während des Bezugs einer unbefristeten Witwenpension/Witwerpension zu einer neuerlichen Eheschließung, wird die Pension mit einem 35-fachen Pensionsbezug abgefertigt, während eine befristete Pension mit Ende des Monats der Eheschließung einfach wegfällt.

      Ich sage ganz ehrlich, dass mich da die Gemeinde dann ruhig ausschließen könnte, denn ich würde ganz sicher nicht heiraten. Aber ich fände eine Frauen-Alters WG eh viel lustiger :D :tanz:
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Don Domini, Du hältst Dich mit Privatem meiner Meinung nach rechtens zurück. Gleichzeitig bringst Du Wischi- Waschi - Begriffe ein : "Am Anfang einer Beziehung" - - - - Was bitte ist das ?
      @philoalexandrinus

      Du als gestandener Mann solltest wissen, dass eine Beziehung gerade am Anfang verschiedene Stadien durchläuft, aus Interesse wird verliebtsein, aus verliebtsein wird Liebe etc. Eine Liebe wächst im Idealfall ja-
      Ich möchte eine Beziehung nicht streng einteilen in welchem Stadion sie ist. Aber ich wurde hier ja danach gefragt und daher habe ich daraus gefolgert, dass das wichtig für die korrigierende Seelsorge ist. Aber vielleicht kann mir ja jemand von den Fragenden beantworten wozu diese Fragerei notwendig war. Um etwa einen Beschuldigungsgrund zu finden?
      Falls ja, würde das das ganze Dilemma der korrigierden Seelsorge aufzeigen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich sage ganz ehrlich, dass mich da die Gemeinde dann ruhig ausschließen könnte, denn ich würde ganz sicher nicht heiraten.
      Tut mir leid der erste Teil...hatte sich verselbständigt und ich dachte ich hätte noch nicht abgesandt..

      Eine Witwe als Geschiedener zu heiraten hat wenig Sinn, das hatte meine Gemeinde auch so verstanden.. :D
      die dagegen waren sind in eine andere Gemeinde! Manche habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.....
    • Ich denke jede Ordnung, die Leid vermeidet und bedenken lässt, was Generationen an Erfahrung gemacht haben, ist sinnvoll. Natürlich wird nicht jeder Alkoholiker, weil er Alkohol trinkt....nicht jede Frau alleinerziehende Mutter, weil sie einmal unehelichen Verkehr hatte usw......aber es passiert und dann ist der Jammer groß.
      Wir sehen reihenweise Menschen scheitern und es gibt so viel selbstgemachtes Leid.
      Die Gegner korrigierender Seelsorge wollen eigentlich auch keine Welt ohne Regeln, oder?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich denke jede Ordnung, die Leid vermeidet und bedenken lässt, was Generationen an Erfahrung gemacht haben, ist sinnvoll. Natürlich wird nicht jeder Alkoholiker, weil er Alkohol trinkt....nicht jede Frau alleinerziehende Mutter, weil sie einmal unehelichen Verkehr hatte usw......aber es passiert und dann ist der Jammer groß.
      Wir sehen reihenweise Menschen scheitern und es gibt so viel selbstgemachtes Leid.
      Die Gegner korrigierender Seelsorge wollen eigentlich auch keine Welt ohne Regeln, oder?
      Ich kenne zwei Personen, die Alkoholiker wurden: Einer hatte zuvor kaum einmal, eigentlich nie Alkohol getrunken, der andere schon in jungen Jahren relativ häufig und viel.
      Ich kenne aber sehr viele Leute die Alkohol in vernünftigem Mass trinken und die das total im Griff haben.
      Der Erfolg einer Beziehung hängt auch nicht davon ab, ob jemand vor der Heirat bereits Geschlechtsverkehr hatte oder nicht.

      Die Welt ist eben nicht so eindeutig und es gibt alles andere als einen eindeutigen Zusammenhang in Verhalten und Scheitern in Bezug auf Alkohol und Geschlechtsverkehr, auf späteres Scheitern oder Süchte.

      Zumindest das würde eine korrigierende Seelsorge nicht rechtfertigen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Zumindest das würde eine korrigierende Seelsorge nicht rechtfertigen.
      Jede Seelsorge ist gerechtfertigt, finde ich, wenn sie eine positive Hilfestellung anbietet oder zum Denken anregt, wenn man sieht, dass jemand völlig unbedacht und unüberlegt in wichtigen Entscheidungen nur nach dem Bauch handelt.
      Zuständig für Gespräche wären aber nur Menschen, mit denen die Person eine echte, aufrichtige und liebevolle Beziehung hat und nicht "Papierbrüder und Schwestern".
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • DonDomi schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich denke jede Ordnung, die Leid vermeidet und bedenken lässt, was Generationen an Erfahrung gemacht haben, ist sinnvoll. Natürlich wird nicht jeder Alkoholiker, weil er Alkohol trinkt....nicht jede Frau alleinerziehende Mutter, weil sie einmal unehelichen Verkehr hatte usw......aber es passiert und dann ist der Jammer groß.
      Wir sehen reihenweise Menschen scheitern und es gibt so viel selbstgemachtes Leid.
      Die Gegner korrigierender Seelsorge wollen eigentlich auch keine Welt ohne Regeln, oder?
      Ich kenne zwei Personen, die Alkoholiker wurden: Einer hatte zuvor kaum einmal, eigentlich nie Alkohol getrunken, der andere schon in jungen Jahren relativ häufig und viel.Ich kenne aber sehr viele Leute die Alkohol in vernünftigem Mass trinken und die das total im Griff haben.
      Der Erfolg einer Beziehung hängt auch nicht davon ab, ob jemand vor der Heirat bereits Geschlechtsverkehr hatte oder nicht.

      Die Welt ist eben nicht so eindeutig und es gibt alles andere als einen eindeutigen Zusammenhang in Verhalten und Scheitern in Bezug auf Alkohol und Geschlechtsverkehr, auf späteres Scheitern oder Süchte.

      Zumindest das würde eine korrigierende Seelsorge nicht rechtfertigen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      "weltliche" Gebräuche :


      Im Arbeitermilieu Wiens - so die mit den Zimmer / Küche / Kabinett (?) - Gangklosett - Wohnungen "gingen" zwei miteinander. Deren beider Familien wurden egegnseitig bekannt - dann wurde sie schwanger, dann heiratet man und eine Familie machte für das junge Paar samt Säugling das Kabinett frei.

      Lungau, Salzburg : Bauern hatten kürzere Lebensspanne, No na. Da zog sie zu ihm auf den Hof - als bessere oder schlechter Magd. Die Altbäuerin herrschte. Verzog sich das Altbauernpaar endlich ins Ausgedinge, konnten die Jungen oder auch nicht mehr ganz so Jungen - heiraten, endlich heiraten. Amerikanische Soziologen sahen aus der Statistik die besondere Unmoral des Lungau heraus : so viele uneheliche Kinder !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DonDomi schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Don Domini, Du hältst Dich mit Privatem meiner Meinung nach rechtens zurück. Gleichzeitig bringst Du Wischi- Waschi - Begriffe ein : "Am Anfang einer Beziehung" - - - - Was bitte ist das ?
      @philoalexandrinus
      Du als gestandener Mann solltest wissen, dass eine Beziehung gerade am Anfang verschiedene Stadien durchläuft, aus Interesse wird verliebtsein, aus verliebtsein wird Liebe etc. Eine Liebe wächst im Idealfall ja-
      Ich möchte eine Beziehung nicht streng einteilen in welchem Stadion sie ist. Aber ich wurde hier ja danach gefragt und daher habe ich daraus gefolgert, dass das wichtig für die korrigierende Seelsorge ist. Aber vielleicht kann mir ja jemand von den Fragenden beantworten wozu diese Fragerei notwendig war. Um etwa einen Beschuldigungsgrund zu finden?
      Falls ja, würde das das ganze Dilemma der korrigierden Seelsorge aufzeigen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      "Beziehung" ???? Schaut einer aus dem Süden oder gar Südosten ein Mädchen etwas intensiver (angeblich - ihre Brüder behaupten es !) an, so hat er sie zu "heiraten" oder es gibt Blutvergiessen. Sieht die Gemeinde endlich zwei Hand in Hand, so holt man erleichtert tief Luft. Es gibt auch Leute, welche ihre Beziehung der Gemeinde gegenüber streng geheim hielten - und auf einmal als Ehepaar firmierten. Und der Jugendsekretär lädt beide gezielt zusammen zu sich zur Bibelstunde ein - Taufe ! - Nein, zwei Taufen !! - Und die beiden "gehen jetzt miteinander" - das sichert alles ab !!


      Da sass ich vor sehr sehr langer Zeit mit einer Studienkollegin - auch STA - in der Konditorei "Aida". Wir trafen uns, um das "Losen" abzusprechen - ich nehme den Prüfer der I. Med, dafür nimmst mir Du den von der II. Gyn - -" Das wurde beobachtet - und die Kommunikationsmaschine sprang an . So, hätte da der Ausschuss schon intervenieren müssen, dass es sich nicht gehöre - - und falsch verstanden werden könnte - - und was die Welt dazu sagt - - und "Meidet allen bösen Schein - - "
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Über Dein Problem nachdenkend lasse mich nochmals anschliessen : "Korrigierende Seelsorge" ist zunächst in einer Beziehung überhaupt nicht angebracht und nicht nach Sinn und Buchstaben ( ! ) des Gemeindehandbuches.: Wenn, dann diakonische Hilfe, oder Freundeshilfe ("Du, überlege bitte gut - - "). (Oder gutes Benehmen einmahnend : Die Knutschflecken muss sie sich nicht unbedingt während des Gemeindegesanges holen.)

      "Korrigierende Seelsorge" ist nun einmal Strafe, Pranger. Und damit soll(te) man sehr vorsichtig umgehen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      "Korrigierende Seelsorge" ist nun einmal Strafe, Pranger. Und damit soll(te) man sehr vorsichtig umgehe
      Strafe, Pranger....................na bravo.
      Dann kann man auch sagen, dass jemand einem Verein beigetreten ist, der Verhaltensweisen einfordert und wenn du das nicht mehr leben willst, dann bist du eben bald nicht mehr Mitglied.

      Das Ganze ist doch völlig freiwillig.

      Strafe und Pranger waren fällig durch übergestülpte gesellschaftliche Normen.....
      Willkür,Verleumdung,Denunziation,weltliche Gesetze,Zeitgeist

      das hat nichts mit "Korrigierender Seelsorge " zu tun.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      "Korrigierende Seelsorge" ist nun einmal Strafe, Pranger. Und damit soll(te) man sehr vorsichtig umgehe
      Strafe, Pranger....................na bravo.Dann kann man auch sagen, dass jemand einem Verein beigetreten ist, der Verhaltensweisen einfordert und wenn du das nicht mehr leben willst, dann bist du eben bald nicht mehr Mitglied.

      Das Ganze ist doch völlig freiwillig.

      Strafe und Pranger waren fällig durch übergestülpte gesellschaftliche Normen.....
      Willkür,Verleumdung,Denunziation,weltliche Gesetze,Zeitgeist

      das hat nichts mit "Korrigierender Seelsorge " zu tun.


      Nein, meine Liebe ich antworte jetzt nicht mit Kasuistik aus Deutschland, Oberoesterreich, Wien - - - Nur : wenn Du die Liste der Verfehlungen - der unbestreitbaren Verfehlungen ! - laut Gemeindehandbuch mit der Praxis vergleichst, erscheint da schon eine eigentümliche Asymmetrie. - Von wegen Willkür, Verleumdung, Denunziation, weltliche Gesetze, Zeitgeist - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      "Korrigierende Seelsorge" ist nun einmal Strafe, Pranger. Und damit soll(te) man sehr vorsichtig umgehe
      Strafe, Pranger....................na bravo.Dann kann man auch sagen, dass jemand einem Verein beigetreten ist, der Verhaltensweisen einfordert und wenn du das nicht mehr leben willst, dann bist du eben bald nicht mehr Mitglied.

      Das Ganze ist doch völlig freiwillig.

      Strafe und Pranger waren fällig durch übergestülpte gesellschaftliche Normen.....
      Willkür,Verleumdung,Denunziation,weltliche Gesetze,Zeitgeist

      das hat nichts mit "Korrigierender Seelsorge " zu tun.
      Also wenn eine ganze Gemeinde darüber entscheiden soll, was mit einem Mitgeschwister zu geschehen hat, dann kommt das einem Pranger schon sehr nahe. Ich weiss ja nicht, ob das stimmt, aber so wurde das Vorgehen zumindest in dieser Diskussion dargestellt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Pfingstrosen schrieb:

      Die erste Frage hatte ich schon beantwortet, @Bogi111
      Musst halt nochmal nachlesen.

      Ansonsten versteht man wohl was ich meine, denn eine Witwe, die bei uns wieder heiratet, gerät in die Abhängigkeit des neuen Mannes, Ich finde das eine unglaubliche Unverschämtheit.

      Kommt es während des Bezugs einer unbefristeten Witwenpension/Witwerpension zu einer neuerlichen Eheschließung, wird die Pension mit einem 35-fachen Pensionsbezug abgefertigt, während eine befristete Pension mit Ende des Monats der Eheschließung einfach wegfällt.

      Ich sage ganz ehrlich, dass mich da die Gemeinde dann ruhig ausschließen könnte, denn ich würde ganz sicher nicht heiraten. Aber ich fände eine Frauen-Alters WG eh viel lustiger :D :tanz:
      Da hast Du ein virulentes Problem angesprochen : Nach unseren Sozialegesetzen von ehedem hat eine Frau ein Leben lang im Betrieb (Handwerk, Landwirtschaft) fes Ehegatten gerackert und bekam jetzt eine "Versorgungsrente" nach ihm. . "Heiratet" sie jetzt einen anderen ja, man will seine letzten Jahre halt gemeisam verbringen, ein bisserl Wärme spüren, - - - so ist ihre "Versorgungsrente " futsch, sie ist ja versorgt. neuerdings. "Heiratet" sie nicht, so ist das Unzucht,Sozialbetrug, - - - - Nur, da "Er" nicht ehemaligen Generaldirektor der ÖMV ist, , rechnet sich das gemeinsame Leben nicht, nie und nimmer ! Konkrete Fälle dazu sind nicht allzu selten und dem Gefertigten bekannt.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DonDomi schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      "Korrigierende Seelsorge" ist nun einmal Strafe, Pranger. Und damit soll(te) man sehr vorsichtig umgehe
      Strafe, Pranger....................na bravo.Dann kann man auch sagen, dass jemand einem Verein beigetreten ist, der Verhaltensweisen einfordert und wenn du das nicht mehr leben willst, dann bist du eben bald nicht mehr Mitglied.
      Das Ganze ist doch völlig freiwillig.

      Strafe und Pranger waren fällig durch übergestülpte gesellschaftliche Normen.....
      Willkür,Verleumdung,Denunziation,weltliche Gesetze,Zeitgeist

      das hat nichts mit "Korrigierender Seelsorge " zu tun.
      Also wenn eine ganze Gemeinde darüber entscheiden soll, was mit einem Mitgeschwister zu geschehen hat, dann kommt das einem Pranger schon sehr nahe. Ich weiss ja nicht, ob das stimmt, aber so wurde das Vorgehen zumindest in dieser Diskussion dargestellt.
      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Ich erinnere mich an sechs konkrete Fälle, in denen ein Mädchen schwanger wurde - das soll vorkommen. Leicht hat man es den jungen Müttern nicht gemacht. Ach ja,zwei davon, deren Mütter ein Mundwerk wie ein Schwert hatten - die bekamen Baybausstattung für das Neugeborene. in dem einen Fall eine blitzartige Taufe für einen "Ersatzvater" - - -

      Interessant ist, dass ich mich nicht an gleichartiges Umgehen mit den Vätern erinnern kann.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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